Da ich mit der kennlinie meiner 103 absolut unzufrieden bin, und lieber DCC fahre (IB) wollte ich kürzlich meine lok mit einem lokpilot V3 (21MTC) umrüsten.
Die entsprechenden CV wurden gesetzt (lastreglung und F4), nur..die lok macht keinen muks. Licht lässt sich schalten, und mit F2 läuft die lok ungeregelt in kriechgeschwindigkeit.
Was mache ich falsch, und wer hat eine lösung für mich.
Die Nutzung des Wertes in CV 124 hängt von dem Firmwarestand deines Decoders ab. Wenn der Decoder schon mehr als 2 Jahre nicht upgedatet wurde kann dieser Wert noch greifen. Hiermit wird die EMK -Messung ausgeschaltet . In der aktuellen Lokprogrammer Software ist diese Option nur noch für Loksounddecoder ab V 3.0 ( V 3.5 ) verfügbar.
In der Bedienoberfläche des aktuellen Lokpilot V 3.0 ( Lokprogrammer ) ist die Option nicht mehr enthalten.
Gruß sledge
Mit modellbahnerischen Grüssen sledge
P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte!
die 39572 ist eine mfx Lok mit grossem Ursinus. Das Problem ist, dass mfx wohl nicht so richtig mit dem grossen Sinusmotor klar kommt und man werkseitig eine Treiberplatine dazwischengeschaltet hat, die qualitativ nicht besonders gut ist. Wenn Du nun die Lok mit einem Lokpilot fahren willst, geht das auch nur über diese Treiberplatine, also mit mässigem Erfolg. Bei meiner 39572 ist werkseitig 3 mal die Treiberplatine und noch einmal die komplette Elektronik getauscht worden, ohne Erfolg. Du kannst daher nur die alte Treiberplatine der 39573 (wenn Du noch eine auftreibst) verwenden, dann läuft die Lok super, oder den Sinus samt Treiber rausschmeissen und stattdessen einen HLA einbauen (geht auch beim Sinus Drehgestell), dann fährt sie auch ganz komfortabel. Die 39572 war dann auch die letzte 103 mit grossem Sinusmotor, danach hat man wieder den HLA zugunsten von mfx verbaut.
Die fahreigenschaften der lok sind traumhaft. Deswegen möchte ich den sinus nicht rausschmeissen.
Störend ist aber das die lok eine dermassen krumme geschwindigkeitslinie hat das ich den regler fast ganz aufdrehen muss um etwas "gang" zu bekommen. Das möchte ich geändert haben.
Anscheinend lässt sich beim originaldekoder die kennlinie nicht Ändern, dezwegen der dekodertausch.
bei meinem Dekoder konnte man mit dem Lokprogrammer zwischen linear und exponentiell wählen. Als meine Lok die diversen Male vom Service zurückkam, war die Höchstgeschwindigkeit immer auf den halben Wert gesetzt. Damit fuhr meine Lok auch traumhaft. Wenn man die Höchstgeschwindigkeit hochsetzte, stotterte sie bei hohen Geschwindigkeiten, wie gesagt ein Problem des Treibers.
Da ich mit der kennlinie meiner 103 absolut unzufrieden bin, und lieber DCC fahre (IB) wollte ich kürzlich meine lok mit einem lokpilot V3 (21MTC) umrüsten.
Bart
jeder Versuch, beim Ur-Sinus einen anderen Decoder zu verwenden ist aussichtslos. Ansonsten hätte ich alle meine drei Ur-Sinus-betriebenen 103 behalten und mit DCC sowie getauschten Radsätzen für 2L weiterverwenden können. Leider ging es nicht.
Das Hauptproblem ist die Treiberplatine, die bei den meisten Loks mit dem Decoder selbst eine Einheit bildeten. Den Motorola-Decoder zu deaktivieren und einen anderen dazwischen zu schleifen funktioniert auch nicht.
Ich weiß nicht, ob die Treiberelektronik des Kompakt-Sinus/SDS zur Ansteuerung des Ur Sinus taugt, prinzipiell müßte es ja das gleiche sein.
Einen HLA gegen den Ur Sinus tuaschen würde ich bestimmt nicht. Wenn überhaupt, dann nur einen SB-Antrieb verwenden.
habe meine 39572 gebraucht in der Bucht erstanden und dann zu Märklin geschickt. Nach dem Austausch der Platine (kostenlos) war dann die Spannungsempfindlichkeit (fast) behoben UND die Geschwindigkeitskennlinie lässt sich nun bequem mit der CS2 (neuestes Update) einstellen.
Du kannst es gerne versuchen, wirst aber kein Erfolg haben, da 2 Argumente dagegensprechen.
1. Wie Bodo bereits geschrieben hat, lässt sich der Ur -Sinus ( hatte ich in deinem Eingangsbeitrag übersehen ) mit ESU - Decoder nicht ansteuern. Dies ist erst ab der 2.Generation des Soft DriveSinus möglich ( siehe ESU Homepage ).
2. In deinem Eingangsbeitrag hast Du von einem V 3.0 / 21 mtc, gesprochen. Jetzt sprichst Du von einem V 3.0 OEM. Wenn OEM - Ausführung, kannst Du nicht AUX 4 aktivieren, da die notwendigen CV's nicht enthalten sind, bzw. die Dimmbarkeit aller Funktionsausgänge über CV 54 geregelt werden.
Gruß sledge
Mit modellbahnerischen Grüssen sledge
P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte!
Zitat von Lokpaint...Meine lok hat jedenfalls den motortreiber noch nicht auf der hauptplatine integriert. Der decoder irgendein OEM ESU (V3.0).
Ich habe immer gedacht ein lopi kann den motortreiber auch ansteuern....
Hallo Bart,
es existiert keine 21mtc Hauptplatine mit integriertem C-Sinus-Treiber für den großen C-Sinus-Antrieb; es gibt für den großen Ur-C-Sinus nur die kleine spannungsempfindliche Treiberplatine und eine modifizierte für die orientrote 103.1, die 150, V200, Henschel-Wegmann-Zug u.ä.
Bei mir läuft problemlos ein großer C-Sinus-Antrieb mit der modifizierten Treiberplatine und einem ESU 61601 LoPi v3.0-mfx (M4 mit 21mtc), meine BR152 mit gleicher Technik wie die mä39572 war bereits auf dem Stammtisch MIST4 und MIST47 unterwegs.
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"
Bei mir läuft problemlos ein großer C-Sinus-Antrieb mit der modifizierten Treiberplatine und einem ESU 61601 LoPi v3.0-mfx (M4 mit 21mtc), meine BR152 mit gleicher Technik wie die mä39572 war bereits auf dem Stammtisch MIST4 und MIST47 unterwegs.
was verstehst du unter "modifizierter" Platine?
Dann müßte bei den drei Loks, die von Märklin beim Ur-Sinus mit externer Treiberelektronik geliefert wurden demnach auch ein LoPi 3.5 mit DCC funktionieren. Das Protokoll (mfx oder DCC) sollte dann dabei keine Rolle spielen.
Zitat von Jörg L.… es gibt für den großen Ur-C-Sinus nur die kleine spannungsempfindliche Treiberplatine und eine modifizierte für die orientrote 103.1, die 150, V200, Henschel-Wegmann-Zug u.ä….
Hallo Bodo,
von dieser kleinen Treiberplatine für den großen Ur-C-Sinus gibt es grundsätzlich die
- spannungsempfindliche Ausführung - und eine modifizierte Ausführung (Spannungsempfindlichkeit behoben)
Zudem unterscheiden sich die Platinen noch aufgrund ihrer Software, im Henschel-Wegmann-Zug werkelt eine „andere“ Platine (mit anderer Software) als in der orientroten BR103.1 mä39572.
Der Treiberplatine sollte es egal sein, welcher LoPi in einer Lok werkelt.
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"
Ich habe mich heute nochmal intensiv mit der lok beschafft, und das mit erfolg.
Nachdem der lokpilot 3 irgendwie nicht wollte, selbst nicht mit neuer firmware habe ich den lokpilot 4 (21 MTC) mal probiert.
Zunachst auch ohne erfolg. Die lok lief einfach nicht. Dann habe ich mir den originaldekoder nochmal genau angesehen, und dieser hatte mehrere bauteile drauf. Nach etwas messen war mir klar das F4 beim originaldekoder wohl ein verstärkter ausgang ist. F4 oder F2 ist egal dachte ich mir, und habe auf der platine der lok einen kabel gelegt zwischen den entsprechenden pins. F2 brauche ich ohnehin nicht.
Zuerst habe ich den lopi 3 eingebaut und F2 gedrückt. Der motor machte nichts. Es stieg aber auch keine rauchwolke auf wie ich befürchtet hatte. Danach mit dem lopi 4 das gleiche probiert, und oh wunder. Der motor lief.
Im versuch die parameter zu ändern meldete die IB zwar immer "fehler" , die werte wurden aber doch übernommen.
Jetzige werte
CV2=10 CV5=58 CV6=45 CV49=2
Und zur auto-aktivierung von F2
CV32=2 CV266=8 CV282=8 CV298=8 CV314=8
Fahreigenschaften sind so traumhaft, es gibt im moment keine besser laufende lok bei mir
Zitat von Lokpaint....Fahreigenschaften sind so traumhaft, es gibt im moment keine besser laufende lok bei mir
Hallo Bart,
anfangs war ich von meiner orientroten BR103.1 mä39572 ebenso begeistert, nachdem bei 3 Modellen die Hauptplatine abgebrannt war ….
Auch nachdem mein Modell bei Märklin war, sind die Fahreigenschaften auf dem aktuellen C-Gleis miserabel, teilweise „Känguru“-Fahreigenschaften, insbesondere beim schnellen Überfahren von hintereinander liegenden Weichen, bei Nutzung der Original Märklin Bremsstrecke … und dieses Fahrverhalten bemängeln auch andere Stammtischkollegen bei diesem Modell.
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"