RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#1 von teddych , 12.02.2011 09:23

Im Handbuch des LokPilot v4.0 habe ich ein Kapitel 12.6 Schweizer Lichtwechsel gefunden. Die Abbildung 18 war soweit korrekt, die Programmierung musste ich entgegen des Handbuches wie folgt vornehmen:

CV31 = 16
CV32 = 2
CV330 = 5
CV346 = 6

Dann hat es auch wie gewünscht funktioniert.


 
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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#2 von hu.ms , 16.08.2011 23:26

Habe das gerade an einer ce 6/8 eingestellt.
Jetzt brennen aber bei f0 jeweils in fahrtrichtung nur 2 lampen.
Die jeweils 3. (unten rechts) sowie das einzelne rücklicht (unten rechts) kommen über f11 hinzu, auf das aux1 aktuell gemappt ist.

Ist das so vorbildgerecht? Kenne micht mit schweizer lichtwechsel nicht aus.
Ich dachte, jeweils in fahrtrichtung sollen alle 3 lampen brennen und das einzelne rücklicht (unten rechts) ist separart schaltbar,
je nachdem ob die lok solo fährt (an) oder wagen zieht (aus).
Aber dann müssten ja die beiden birnen unten rechts jeweils mit einem separaten aux verkabelt werden und nicht wie in der decoderanleitung zusammen an aux1.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#3 von digilox1 ( gelöscht ) , 16.08.2011 23:50

Zitat
ch dachte, jeweils in fahrtrichtung sollen alle 3 lampen brennen und das einzelne rücklicht (unten rechts) ist separart schaltbar, je nachdem ob die lok solo fährt (an) oder wagen zieht (aus).



Ist die Lok an einen Zug *ohne* Steuerwagen gekuppelt, brennt die Lampe hinten unten rechts auf der zugzugewandten Seite der Lok.
Diese Lampe markiert das Ende des Triebfahrzeugs im Zugverband.
Offenbar gilt ein Zug mit Steuerwagen in der Schweiz integral als Triebfahrzeug, resp. -Zug (wegen der durch den Zug durchgeschleiften Steuerkabel?).
In diesem Fall brennt natürlich die Zugschlussleuchte und nicht die Triebfahrzeugend-Markierung an Lok oder Steuerwagen an der jeweils zugabgewandten Seite. Die Lampe unten rechts hinten auf der zugzugewandten Seite der Lok brennt nun unabhängig von der Fahrtrichtung *nicht*, ebensowenig wie die anderen.
Beispiel einer wohl selteneren Dreifachtraktion: In Fahrtrichtung brennt das Dreilichtspitzensignal der vordersten Lok, die Lampe rechts hinten unten leuchtet *nicht* bei dieser Lok; bei der mittleren Lok brennt gar kein Licht und bei der dritten und letzten Lok brennt nur das Licht hinten unten rechts.
Die Traktion gilt offenbar als ein einziges Triebfahrzeug.

Korrekterweise müssten diese Leuchten beidseitig separat schaltbar ausgeführt werden im Modell.

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#4 von hu.ms , 17.08.2011 08:52

danke manfred. Die leute vor ort kennen sich aus.
Also beleuchtung:
in fahrtrichtung alle 3 lampen (wie deutsche loks auch) + hinten die eine rechts unten, diese jedoch separat schaltbar z.b. für meine krokodil-doppeltraktion.
Ist mit nur einem aux-ausgang + 4 dioden realisierbar. cv unverändert wie oben.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#5 von teddych , 21.08.2011 09:04

Hallo zusammen

Zitat
Ich dachte, jeweils in fahrtrichtung sollen alle 3 lampen brennen und das einzelne rücklicht (unten rechts) ist separart schaltbar, je nachdem ob die lok solo fährt (an) oder wagen zieht (aus).

Wenn eine Lok solo fährt oder einen Zug mit Steuerwagen schiebt sollte sie ein oder seit ca. 5 Jahren zwei rote Schlussleuchten haben. Wenn sie an der Spitze des Zuges fährt ist hinten unten rechts ein weisses Licht.

Zitat von digilox1
Offenbar gilt ein Zug mit Steuerwagen in der Schweiz integral als Triebfahrzeug, resp. -Zug (wegen der durch den Zug durchgeschleiften Steuerkabeln?).
In diesem Fall brennt natürlich die Zugschlussleuchte und nicht die Triebfahrzeugend-Markierung an Lok oder Steuerwagen an der jeweils zugabgewandten Seite. Die Lampe unten rechts hinten auf der zugzugewandten Seite der Lok brennt nun unabhängig von der Fahrtrichtung *nicht*, ebensowenig wie die anderen.

Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen. Wird hingegen der Zug geschoben (Lok hinten, Steuerwagen vorne), dann hat der Steuerwagen drei weisse Leuchten und die Lok hinten ein oder seit ca. 5 Jahren zwei rote Schlussleuchten. Die Zugzugewandte Seite der Lok ist dann unbeleuchtet.

Gruss
Teddy
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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#6 von digilox1 ( gelöscht ) , 21.08.2011 12:05

Zitat
Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen. Wird hingegen der Zug geschoben (Lok hinten, Steuerwagen vorne), dann hat der Steuerwagen drei weisse Leuchten und die Lok hinten ein oder seit ca. 5 Jahren zwei rote Schlussleuchten. Die Zugzugewandte Seite der Lok ist dann unbeleuchtet.



Mir wurde meine oben dargelegte Version vor Jahren auf Anfrage so von Lokführern im HB Zürich an stehenden und gerade vorbeifahrenden Zugskompositionen erklärt. Möglich, dass da was unters Eis geriet, aber nicht gerade mit hoher Wahrscheinlichkeit...
Ändert allerdings nichts daran, dass im Grunde die Triebfahrzeugend-Markierung separat schaltbar sein müsste (Beispiel Traktion).
Und: Wenn`s tatsächlich was mit den durchgeschleiften Steuerkabeln zu tun hat, dürfte die Lampe natürlich auch am gezogenen Zug nicht brennen, denn die Steuerkabel werden ja nicht einfach entfernt?!

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#7 von Multi ( gelöscht ) , 21.08.2011 13:06

Hallo,

ich glaube wichtiger als die Frage des Arbeitslichts bei Wendezügen mit Steuerwagen (fällt m.E. weg wie Digilox schon schrieb), ist die Beleuchtung normaler Mehrfachtraktionen, z.B. einer Re 10/10. Hier hat ja die führende Lok 3-Licht-Spitzensignal und die letzte Lok zeigt nach hinten das einzelne Arbeitslicht.

Zitat von hu.ms
Aber dann müssten ja die beiden birnen unten rechts jeweils mit einem separaten aux verkabelt werden und nicht wie in der decoderanleitung zusammen an aux1.


Genau! Die ESU-Anleitung ist schlicht falsch. ESU versucht einen Aux zu sparen, aber dann kann man nur den Schweizer Lichtwechsel an einer einzelnen Lok, die nicht in Mehrfachtraktion fährt, nachbilden. Weil da ja das Arbeitslicht immer brennt. Will man aber das Typische der Schweizer Lichtanordnung auch für Mehrfachtraktionen, so muss man doch insgesamt 4 Ausgänge bemühen.

Zitat von hu.ms
Also beleuchtung:
in fahrtrichtung alle 3 lampen (wie deutsche loks auch) + hinten die eine rechts unten, diese jedoch separat schaltbar z.b. für meine krokodil-doppeltraktion.
Ist mit nur einem aux-ausgang + 4 dioden realisierbar. cv unverändert wie oben.


Jein. Für einen Vorspann mit 2 Krokodilen geht das, weil die nicht in Vielfachsteuerung fahren und deshalb jede der beiden Loks hinten ein Arbeitslicht zeigt. Aber bei Loks in Vielfachsteuerung (z.B. Re 10/10), die gemeinsam als nur eine Lok gelten und wo deshalb das Arbeitslicht nur am hinteren Ende des Lokverbandes leuchtet (das ist ja der Sinn des Arbeitslichts), reicht das nicht aus. Denn mit der beschriebenen Konfiguration kannst Du nur das Arbeitslicht der führenden Lok abschalten. Du brauchst aber bei der zweiten Lok, dass allein das Arbeitslicht auf EINER Lokseite leuchtet.

Gruß Dietmar


Multi

RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#8 von Isebähnler , 21.08.2011 13:22

Hallo Teddych

Hier eine interessante Lösung aus einem CH Forum.

Hier eine mögliche Lösung von mir.

Wie Du siehst führen viele Wege nach Rom.

Gruß
Heinz


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#9 von hu.ms , 21.08.2011 18:29

Zitat von Multi

...Für einen Vorspann mit 2 Krokodilen geht das, weil die nicht in Vielfachsteuerung fahren und deshalb jede der beiden Loks hinten ein Arbeitslicht zeigt....
Gruß Dietmar


Danke dietmar, die beiden krokodile sind meine einzigen schweizer loks. Bei denen reicht demnach ein aux-ausgang und die dioden.

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#10 von teddych , 21.08.2011 21:06

Zitat von digilox1

Zitat
Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen. Wird hingegen der Zug geschoben (Lok hinten, Steuerwagen vorne), dann hat der Steuerwagen drei weisse Leuchten und die Lok hinten ein oder seit ca. 5 Jahren zwei rote Schlussleuchten. Die Zugzugewandte Seite der Lok ist dann unbeleuchtet.



Mir wurde meine oben dargelegte Version vor Jahren auf Anfrage so von Lokführern im HB Zürich an stehenden und gerade vorbeifahrenden Zugskompositionen erklärt. Möglich, dass da was unters Eis geriet, aber nicht gerade mit hoher Wahrscheinlichkeit...
Ändert allerdings nichts daran, dass im Grunde die Triebfahrzeugend-Markierung separat schaltbar sein müsste (Beispiel Traktion).
Und: Wenn`s tatsächlich was mit den durchgeschleiften Steuerkabeln zu tun hat, dürfte die Lampe natürlich auch am gezogenen Zug nicht brennen, denn die Steuerkabel werden ja nicht einfach entfernt?!


Hallo Manfred

Du hast recht, ich habe mir heute die vorbeifahrenden Züge in Zürich-Altstetten etwas genauer angesehen: Loks, die im Verbund mit einem Steuerwagen fahren haben auf der zugzugewannten Seite nie ein Licht, weder gezogen, noch geschoben. Wie Dieter schon schrieb führt das natürlich dazu, dass die ESU-Lösung zwar für das Krokodil, aber nur bedingt für eine Re 460, Re 4/4 II oder Re 6/6 tauglich ist. Naja, da muss ich wohl die eine oder andere Lok nochmals "nachrüsten".

@Heinz: Bei den heute gesichteten Zügen mit Re 460 waren jeweils zwei rote Schlussleuchten an der schiebenden Lok.

Gruss
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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#11 von digilox1 ( gelöscht ) , 21.08.2011 22:10

Vermutlich ist die SBB-Loksignal-Orgie eine der kompliziertesten überhaupt, wenn schon nicht nach Farben und Effekten wie bei amerikanischen Loks früher üblich, so doch nach Richtung und Konfiguration.

Grundsätzlich müssten pro Lok-Stirnseite alle drei weissen Stirnlichter einzeln schaltbar sein sowie das obere rote und das/die untere(n) rote(n) plus die unteren beiden weissen jeweils pro Lok-Stirnseite als Fernscheinwerfer.

Macht pro Lokseite sechs einzeln schaltbare Ausgänge (inklusive Fernlicht), möchte jemand noch Führerstandsbeleuchtung und als besonderes Schmankerl eine Fahrplanhalterbeleuchtung, kommen wir auf einen Bedarf von 16 Ausgängen für beide Seiten der Lok.
Und dann noch der Sound...

Gruss,
Manfred


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#12 von Bodo Müller , 22.08.2011 08:59

Hallo,

Zitat von teddych
Hallo zusammen

Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen.

Gruss
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korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet.


Viele Grüße,
Bodo Müller

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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#13 von digilox1 ( gelöscht ) , 22.08.2011 09:33

Zitat
Du hast recht, ich habe mir heute die vorbeifahrenden Züge in Zürich-Altstetten etwas genauer angesehen: Loks, die im Verbund mit einem Steuerwagen fahren haben auf der zugzugewannten Seite nie ein Licht, weder gezogen, noch geschoben. Wie Dieter schon schrieb führt das natürlich dazu, dass die ESU-Lösung zwar für das Krokodil, aber nur bedingt für eine Re 460, Re 4/4 II oder Re 6/6 tauglich ist. Naja, da muss ich wohl die eine oder andere Lok nochmals "nachrüsten".



Und:

Zitat von Bodo Müller
Hallo,

Zitat von teddych
Hallo zusammen

Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen.

Gruss
Teddy
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korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet.



Wie Du siehst, ist die Karawane bereits weitergezogen.

Gruss,
Manfred


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#14 von teddych , 22.08.2011 09:40

Zitat von Bodo Müller

Zitat von teddych
Ich bin der Meinung, dass eine Lok an der Spitze eines Zuges immer hinten unten rechts ein weisses Licht hat, egal ob mit oder ohne Steuerwagen.

korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet.


Hallo Bodo

Das beruhigt mich, hatte das auch so in Erinnerung. Wobei ich das gestern nirgends so beobachten konnte. Werde aber die nächsten paar Wochen die Augen dazu offen halten.

Gruss
Teddy
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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#15 von digilox1 ( gelöscht ) , 22.08.2011 18:34

Zitat
Hinten ist der Fall klarer. Bei dunklen Lampen folgt ein Fahrzeug, das an der Vielfachsteuerung des vorderen Fahrzeuges angeschlossen wurde. Darum sind innerhalb eines Pendelzuges die Lampen dunkel, denn alle Fahrzeuge sind an der Vielfachsteuerung des Triebfahrzeuges angeschlossen.



Zitat aus http://www.lokifahrer.ch/Signale/Zugsignale.htm

Zitat von Bodo Müller

korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet.



Wird sich um Fehlbedienungen gehandelt haben; die Basler können vor allem eines: Baseldeutsch.

Gruss,
Manfred


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#16 von Lidokork , 22.08.2011 23:08

Hallo Dietmar + Hubert

Zitat von Multi
Ich glaube wichtiger als die Frage des Arbeitslichts bei Wendezügen mit Steuerwagen (fällt m.E. weg wie Digilox schon schrieb), ist die Beleuchtung normaler Mehrfachtraktionen, z.B. einer Re 10/10. Hier hat ja die führende Lok 3-Licht-Spitzensignal und die letzte Lok zeigt nach hinten das einzelne Arbeitslicht.

Zitat von hu.ms
Also beleuchtung:
in fahrtrichtung alle 3 lampen (wie deutsche loks auch) + hinten die eine rechts unten, diese jedoch separat schaltbar z.b. für meine krokodil-doppeltraktion.
Ist mit nur einem aux-ausgang + 4 dioden realisierbar. cv unverändert wie oben.


Jein. Für einen Vorspann mit 2 Krokodilen geht das, weil die nicht in Vielfachsteuerung fahren und deshalb jede der beiden Loks hinten ein Arbeitslicht zeigt. Aber bei Loks in Vielfachsteuerung (z.B. Re 10/10), die gemeinsam als nur eine Lok gelten und wo deshalb das Arbeitslicht nur am hinteren Ende des Lokverbandes leuchtet (das ist ja der Sinn des Arbeitslichts), reicht das nicht aus. Denn mit der beschriebenen Konfiguration kannst Du nur das Arbeitslicht der führenden Lok abschalten. Du brauchst aber bei der zweiten Lok, dass allein das Arbeitslicht auf EINER Lokseite leuchtet.

Gruß Dietmar



Die korrekte Beleuchtung ist eines meiner "Steckenpferde", ich bastelte da schon viele Stunden an meinen Loks herum

Da die Krokodile so wie bei manch anderen Bahnfreunden auch meine Lieblingsloks sind, interessierte mich das 3+1-Licht zur Blütezeit der Krokos am Gotthard natürlich ganz besonders. Bei der Infothek von SBB-Historic wurde ich fündig, und ich konnte mir Kopien von älteren Ausgaben der Signalreglemente machen. Da der Schweizer Lichtwechsel immer mal wieder Thema ist, habe ich einen eigenen Thread unter "Vorbild 1:1" eröffnet.

Hier noch mein Beleuchtungsumbau eines Roco-Krokodils auf 3+1 sowie zusätzlichem rotem Schlusslicht.

Pendelzüge gelten übrigens als "1 Triebfahrzeug", deshalb ist das weisse Rücklicht bei ziehender Lok ausgeschaltet. Werden dem Pendelzug noch einzelne unverpendelte Wagen angehängt, wird das weissse Rücklicht eingeschaltet (auch beim Steuerwagen, wenn die Lok zieht und die zusätzlichen Wagen am Steuerwagen angehängt sind). Wird hingegen der Pendelzug mit einem sogenannten "Verstärkungsmodul" verlängert, gilt wiederum die gesamte Komposition, also Pendelzug + Verstärkungsmodul(e) als "1 Triebfahrzeug".

Viele Grüsse
Peter


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#17 von hu.ms , 22.08.2011 23:36

Zitat von Lidokork

Hier noch mein Beleuchtungsumbau eines Roco-Krokodils auf 3+1 sowie zusätzlichem rotem Schlusslicht.
Viele Grüsse
Peter


super gemacht und klasse dokumentation. Baue ich evtl. nach. Muss aber erst die speziellen led besorgen.

Eine letzte frage: war in den 50er und 60er jahren (ep.III) bei den krokos das einzelne rücklicht immer weiss oder auch rot bzw. wann rot ?

Hubert


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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#18 von Multi ( gelöscht ) , 23.08.2011 11:18

Hallo Manfred,

Zitat von digilox1

Zitat von Bodo Müller

korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet.


Wird sich um Fehlbedienungen gehandelt haben; die Basler können vor allem eines: Baseldeutsch.



Bevor wir jetzt über Minderheiten herziehen, muss man erst mal in Betracht ziehen, dass das Licht schlicht korrekt war, also die Lok als normale Zuglok fungierte und sich nicht im Vielfachsteuerungsmodus befand. Die Tatsache, dass am Schluß eines Zuges ein Steuerwagen läuft, heißt ja nicht zwingend, dass der ganze Zug jetzt als Wendezug unterwegs ist. Wie will man das bei ziehender Lok von außen unterscheiden?
Und deswegen kann evtl. "regelmäßig" eine Wendezuggarnitur beobachtet worden sein, deren Lok hinten korrekt Arbeitslicht zeigt, weil sie eben nicht im Wendezug-Modus mit Vielfachsteuerung unterwegs ist. Theoretisch denkbar.

Gruß Dietmar


Multi

RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#19 von Heinzi , 23.08.2011 12:56

Weiss nicht ob es noch von interesse ist . Unter folgendem Link sind die schweizer Loksignale erklährt (ev etwas nach unten scrollen
http://www.lokifahrer.ch/Signale/Zugsignale.htm


Gruss Heinzi
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RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#20 von digilox1 ( gelöscht ) , 23.08.2011 15:18

Zitat
Bevor wir jetzt über Minderheiten herziehen,...



Jo mei, so wie es intertribale Frotzeleien zwischen Bajuwaren und Preussen gibt, gibt es sie auch zwischen Baslern und Zürchern.

Da mit "über Minderheiten herziehen" zu kommen, wirkt schon ziemlich angepeinelt, wenn nicht sogar läppert.

Zur Sache: "korrekt, habe ich neulich in Basel auch so beobachtet"

Es ging um Wendezüge und nicht um irgendwas mit oder mitohne Steuerwagen dran (warum sollte regulär ein Steuerwagen mitgeschleppt werden, den die Lok dann zu umfahren hat - für deine "Theorie"?)
Und wenn schon, dann hätte auch Teddych nicht von seiner ursprünglichen Meinung abrücken dürfen, nachdem
er gegenteilige Beobachtungen in Zürich-Altstetten gemacht hatte, denn es hätte ja sein können, dass...

Nun haben wir die von mir wiedergebenen Erklärungen zweier Lokführer vor Ort, die Hinweise von "Lidokork" und die mittlerweile zweimal vorhandenen Links zu "Lokifahrer", sowie die Beobachtungen von TeddyCh und von mir - sollte doch langsam reichen, nicht?.

Und die Vorschrift lautet demnach so, dass das zugseitige Rücklicht der Lok im Pendel-/Wendezug *nicht* brennt.

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Schweizer Lichtwechsel mit LokPilot v4.0

#21 von Multi ( gelöscht ) , 23.08.2011 21:48

Hallo Manfred,

Zitat von digilox1

Zitat
Bevor wir jetzt über Minderheiten herziehen,...


Da mit "über Minderheiten herziehen" zu kommen, wirkt schon ziemlich angepeinelt, wenn nicht sogar läppert.



Das mit dem "nicht über Minderheiten herziehen" war übrigens ein Weitertreiben Deines Spaßes, und keine Forderung nach politischer Korrektness. Wenn es ernst gewesen wäre, hätte ich die Basler wohl kaum als "Minderheit" bezeichnet.
Zum sachlichen Teil spare ich mir jetzt den Kommentar, der scheint ja im Adrenalinschub auch nicht vernünftig verstanden zu sein; es ging ja gar nicht darum, die Vorschrift und Praxis erneut in Frage zu stellen.
Am besten erst mal abregen.........

Gruß Dietmar


Multi

   


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