RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#1 von Fleetworker , 15.10.2012 20:02

Guten Abend Zusammen,

Zu dieser Vorgeschichte viewtopic.php?f=5&t=82018
war ich der Meinung, dass es sich um ein Spezialproblem handelt und mir von den Spezialisten im ESU-Forum Hilfe erhofft.
Deshalb habe ich nach erfolgter Freischaltung folgenden Text im ESU-Forum geschrieben:

Zitat
Auf Anraten des Händler meines Vertrauens (Meise) habe ich mir für die Digitalisierung meiner Uralt-Schätzchen (Mä3102 und Mä3048 drei LokPilot-Sets zugelegt.
Während der vermeintlich problematischere Einbau in die Mä3102 (53 0001) völlig problemlos ablief, habe ich mit dem Dekoder in der Mä3048 (01 097) merkwürdige Probleme.
Bereits viermal habe ich jetzt den Dekoder ein- und ausgebaut.
Jedesmal das gleiche Problem beim anschließenden Test:
Auf dem Prog.-Gleis (CS2, 60215, akt. SW-Stand.) läßt sich der Dekoder problemlos auslesen.
Die Daten stimmen mit den Daten vor dem Aus- und Einbau überein.
Das Licht und der Rauchgenerator lassen sich problemlos schalten. Die Lok fährt vorwärts wie rückwärts.
Aber leider nur maximal 2 bis 2,5 Runden auf meiner Testanlage (Oval 4m Länge) . Dann wird die Lok langsamer bis zum Stillstand.
Ab dann lassen sich nur noch Licht und Rauch ein- und ausschalten.
Auf dem Prog.-Gleis läßt sich der Dekoder nicht mehr auslesen.

Hat jemand eine Erklärung und/oder kann helfen?



Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde meine Frage ~ 60x gelesen. Aber leider keine Antwort erhalten.
Deshalb wende ich mich nochmals an Euch. ops:

lg
Dieter


Märklin H0, K-Gleise, CS3Plus (Master) und CS2 60215 (Slave), jeweils aktuelle SW-Versionen, LDT S-DEC-4-DC, LDT RM-88-N, Mä Link S88, Mä Decoder s 88
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#2 von Weichenputzer ( gelöscht ) , 15.10.2012 21:00

Hm, erst mal die Standardfragen:

Befindet sich noch ein Kondensator im K-Anschlussgleis (Müsste weg)?
Sind "B" und "0" korrekt ans Gleis angeschlossen?
Ist die Lok mechanisch ok, d. h. laufen Motor und Getriebe der Lok leicht und rund?
Wird die Lok ungewöhnlich warm?
Sind die Decodereinstellungen in irgendeiner Form verändert worden?
Alle Kabelverbindungen in Lok und Anlage ok?

Grüße, Markus


Weichenputzer

RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#3 von Goshiny , 15.10.2012 21:02

Hallo Dieter,
obwohl ich nicht sicher bin, Dir bei Deinem Problem zu helfen, trotzdem ein Versuch.

Ich hatte mal ein ähnliches Problem, dass eine Lok nach kurzer Einfahrzeit langsamer wurde und irgendwann gar nicht mehr fuhr. Ursache war allerdings nicht der Decoder, sondern der Motor. Ich nehme an, Du hast den Motor bei Deiner 01 auch umgebaut. Nimm mal die Kohlen raus und versuch den Motor über die Treibachsen zu bewegen. Es sollte leicht gehen. Falls nicht, hast Du vielleicht einen falschen Anker verwendet (war bei mir der Fall). Falls es leicht zu drehen geht, schau, ob ein Metallstück (Schraube o. ä.) am Magneten "klebt", dass dort nicht hingehört.

Um den Decoder auszuschließen, könntest Du ihn mit einem Decoder einer anderen Lok testen. Falls es dann doch der Decoder sein sollte, gib ihn an den Händler zurück.

Viele Grüße
Wolfgang


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#4 von Fleetworker , 15.10.2012 22:25

Moin Markus,

Zitat
Befindet sich noch ein Kondensator im K-Anschlussgleis (Müsste weg)?


Nein, keiner mehr vorhanden.

Zitat
Sind "B" und "0" korrekt ans Gleis angeschlossen?


Ja. Alle anderen 8 Loks (1x mfx, 1x LoPi v4.0, 5x LD-W-32, 1x LD-G-32) laufen einwandfrei.

Zitat
Ist die Lok mechanisch ok, d. h. laufen Motor und Getriebe der Lok leicht und rund?


Ja. Beim Umbau gründlich gereinigt, dann leicht eingefettet und geölt. Neue Kohle und Bürste.

Zitat
Wird die Lok ungewöhnlich warm?


Nein

Zitat
Sind die Decodereinstellungen in irgendeiner Form verändert worden?


Nur beim zweiten Versuch. Danach Dekoder-Reset.
Bei jedem weiteren Versuch keine Veränderungen (mit Standard-Adresse gefahren).

Zitat
Alle Kabelverbindungen in Lok und Anlage ok?


Ja. Ist nur ein simples Oval mit einem Ausweichgleis.
Trotzdem mehrmals alle Kabel geprüft und beim leisesten Verdacht durchgemessen und
prophylaktisch ausgetauscht.

lg
Dieter


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#5 von Fleetworker , 15.10.2012 22:40

Moin Wolfgang,

Zitat

ob ein Metallstück (Schraube o. ä.) am Magneten "klebt", dass dort nicht hingehört.



Da ist nichts, was da nicht hingehört. Dennoch hat Deine Vermutung einen, möglicherweise völlig absurden, Verdacht erzeugt.


Kann die Drossel magnetisieren, und dann den Blödsinn auslösen?

lg
Dieter


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#6 von Goshiny , 15.10.2012 23:16

Hallo Dieter,
kann mir nicht vorstellen, dass eine Drossel magnetisiert werden kann. Du kannst mal probieren, die Drossel unterhalb des Magneten nach oben zu legen und dann ohne Gehäuse zu fahren.

Wie hast Du die Lampe an den Decoder angeschlossen?
Wie das schwarze Kabel?
Sind die drei Kabel (gelb, violett, blau) einzeln isoliert oder können sie unabsichtlich zusammen kommen?
Wo führt das grüne Kabel hin?

Zeig mal ein Bild seitlich von der Lampe bis zum Decoder (beide Seiten).

Viele Grüße
Wolfgang


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#7 von jogi , 15.10.2012 23:40

Hallo , Jogi hier

Ist schon viel gesagt , da fällt mir nur noch ein :

Schrauben vom Motorschild zu fest angezogen ??


Habe nochmal den anderen Bericht gelesen .

OHNE Gehäuse geht es , und mit , gibt es Probleme ??

Kann es sein , daß das Gehäuse einen Kurzschluss an den Motor Anschlüssen macht ?
der Motor ist nach Umbau ein wenig dicker .


Bastelnde Grüße Jogi ;
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#8 von schaerra , 16.10.2012 09:40

Ich habe leider keine 53er, aber ich meine, das Motorschild gehört gedreht eingebaut, soll heißen, mit den Kohlefedern nach unten.
Ansonsten schließt es mit dem Gehäuse kurz.
Bitte mal überprüfen.

Sorry, habe erst jetzt gemerkt, das es um die 01 und nicht um die 53er geht.

Aber trotzdem könnte es von einem Microkurzschluß kommen.


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#9 von jogi , 16.10.2012 10:12

Hallo , Jogi hier


Habe mir nochmal das Bild angesehen .

Das ist eine Ur Ur alt Lok , so aus dem Anfang der 50ziger Jahren .

Da wird der Anker einfach zu viel Strom ziehen !

Vorher war das ein Allstrom Motor ( Motoranker und Magnetspule in Reihe an der Spannung ) jetzt der Anker alleine an der Spannung . Die Anzeichen sprechen dafür .

Wenn es passt , hilft nur ein Umbau auf HL ( 60944 )


Bastelnde Grüße Jogi ;
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#10 von Fleetworker , 16.10.2012 11:47

Hallo Jogi,

Ich muss diese Lok Mitte der 60er geschenkt bekommen haben.
Ob ich mir die Lok damals selbst gekauft haben könnte, bezweifel ich mal stark.
Das Taschengeld war so üppig nicht....
Gibt es unverwechselbare Kennzeichen, an denen man das Baujahr enger eingrenzen könnte?
Spontan fällt mir ein, dass auf dem Gehäuse über dem Lok-Nummernschild noch die Art.-Nr. 3048 als zweites Lok-Schild dargestellt ist.
Vielleicht ist das ein "Serien-"Merkmal (?).
Der vorhandene Karton (möglicherweise original) ist hellblau.
Gibt es Aufdrucke, die helfen könnten?

Heute Abend gibt's ein paar Bilder.

lg
Dieter


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#11 von Ernst Seider , 16.10.2012 12:42

Hallo Dieter,

lasse Dich von einzelnen Beiträgen hier im Forum nicht verunsichern!

Weder hast Du das Motorschild falsch herum eingebaut, noch ist der Motor durch den
Einbau des Permanentmagneten dicker geworden. Auch zieht der Motor durch den Umbau
keinesfalls zu viel Strom.

Ich selbst habe vor wenigen Wochen solch eine Uralt BR01 für einen Vereinskollegen
erfolgreich umgebaut.

Auf dem Bild kann ich keinen Fehler bei der Verkabelung entdecken.
Wurde der Motor und das Getriebe gereinigt und auf Leichgängigkeit geprüft?
Zuf Fehlersuche solltes Du die Kabel der Funktionsausgänge (Licht..u.s.w.) nochmals
ablöten und den Stromverbrauch des Motors messen.
Dieser liegt nach meiner Erinnerung bei gereinigtem Motor mit neuen Kohlen
bei ca. 300mA.
Hier scheint der Grund für das Abschalten des Decoders zu liegen.

Viel Glück!


Viele Grüße
Ernst Seider

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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#12 von DipsyTeletubby , 16.10.2012 13:18

@Fleetworker
Um Loks zu identifizieren und grob dem Baujahr zuordnen zu können, hilft die folgende Webseite weiter:
http://www.hfkern.gmxhome.de/
Wenn Du wirklich eine 3048 hast und niemand ein Hütchentausch vorgenommen hat,
dann ist diese Lok von 1960-1980 gefertigt worden, hat ein großen Scheibenkollektormotor,
trägt die Seriennummer des Vorbilds 01 097 und wurde ab Werk mit Raucherzeuger ausgeliefert.

Dann muß diese Lok, elektrisch und mechanisch fehlerfreier Motor vorausgesetzt,
auch mit dem Lopi4 zum Fahren zu bekommen sein.


CS2 60215 mit 4.2.13 (14) - GFP 3.81


 
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#13 von Fleetworker , 16.10.2012 18:09

Moin Zusammen,

Hier erst mal ein paar Bilder:















@DipsyTeletubby:
Vielen Dank für den Hinweis. Die Seite kannte ich noch nicht.
Leider ist meine 01 nicht dabei. Dort sind nur 01'en aufgeführt mit dem Betreiber 'DB'.
Wie Du auf den Fotos sehen kannst, wurde meine 01 von einem privaten Betreiber mit dem "völlig unbekannten" Namen 'Märklin' genutzt.
Spaß beiseite.
Damit trifft meine Vermutung (Bj. Mitte der 60er) zu.
Vielleicht ist das Preisschild (DM 52,00) auf dem Karton ein Indiz zur genaueren Zuordnung.
Im Übrigen stimmen Deine Angaben. Der große Scheibenkollektor ist drin und sie hatte schon immer einen Seuthe.

@Ernst Seider:

Zitat
lasse Dich von einzelnen Beiträgen hier im Forum nicht verunsichern!


Ganz bestimmt nicht.
Ist nicht mein erster Umbau. Aber der erste, der so merkwürdige Schwierigkeiten hat.

Zitat
Wurde der Motor und das Getriebe gereinigt und auf Leichgängigkeit geprüft?


Ja. Gründlich und sorgfältig mit SR-24. War 'ne ziemliche Sauerei
Dann wurde das Getriebe leicht gefettet und geölt. Das Getriebe lief dann prächtig
Danach hat das gute Stück neue Kohle und Bürste erhalten und der Dekoder kam zum ersten Mal rein.
Erkennung auf dem Prog.-Gleis lief bestens.
Naja, und dann kam das Problem
Ich werden Deinen Tipp beherzigen und den Stromverbrauch messen.
Ich berichte dann hier.


lg
Dieter
Das


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#14 von Goshiny , 16.10.2012 21:38

Hallo Dieter,
auf Deinen Fotos ist mir aufgefallen, dass Deine Schrumpfschläuche nicht auf die Kabel geschrumpft wurden, sondern nur locker auf dem Kabel bzw. der Lötverbindung liegen. Ist das richtig?
Weiterhin gibt es ein paar Verbindungen, die trotz Schrumpfschlauch blanken Draht zeigen. Dies sind z.B. die zwei Verbindungen von der Drossel zum Motor (der hinter dem Magneten liegt). Diese Verbindung könnte theoretisch kurzfristig Kontakt mit der Masse bekommen, da der Schrumpfschlauch zu kurz ist und das Kabel dicht am Motorgehäuse liegt.

Das rote Kabel hast Du, so vermute ich, an die erkennbare Öse angelötet, wie auch das Kabel vom Schleifer? Das Kabel vom Schleifer sieht sehr zerfranzt aus und könnte nicht ausreichend Kontakt bekommen, wenn die einzelnen Adern korrodiert sind und nicht angelötet werden konnten.

Viele Grüße
Wolfgang


Goshiny  
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#15 von Oambegga Bockerl , 16.10.2012 21:42

Zitat von Goshiny
Hallo Dieter,
auf Deinen Fotos ist mir aufgefallen, dass Deine Schrumpfschläuche nicht auf die Kabel geschrumpft wurden, sondern nur locker auf dem Kabel bzw. der Lötverbindung liegen. Ist das richtig?
Weiterhin gibt es ein paar Verbindungen, die trotz Schrumpfschlauch blanken Draht zeigen. Dies sind z.B. die zwei Verbindungen von der Drossel zum Motor (der hinter dem Magneten liegt). Diese Verbindung könnte theoretisch kurzfristig Kontakt mit der Masse bekommen, da der Schrumpfschlauch zu kurz ist und das Kabel dicht am Motorgehäuse liegt.

Das rote Kabel hast Du, so vermute ich, an die erkennbare Öse angelötet, wie auch das Kabel vom Schleifer? Das Kabel vom Schleifer sieht sehr zerfranzt aus und könnte nicht ausreichend Kontakt bekommen, wenn die einzelnen Adern korrodiert sind und nicht angelötet werden konnten.

Viele Grüße
Wolfgang



Hallo Wolfgang,

das hast Du sehr nett formuliert. Mir sind beim Anblick der Bilder die Augen rausgesprungen..... Nix für ungut, aber da muss der Umbauer noch etwas üben........


Grüsse Thomas,

Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, ZIMO MXULFA, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.


 
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Gleise Peco Code 75 AC Umbau. Bescheuert, ich weiß...
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#16 von Goshiny , 16.10.2012 22:07

Hallo Thomas,
das mit dem üben gilt vermutlich für viele (auch für mich) hier in diesem Hobby. Und ich lerne gerne durch meine eigenen Fehler und Fehler der anderen.

Weil ich meine eigenen Unzulänglichkeiten kenne, vermute ich zuerst bei mir die Ursache (und damit bei mechanischen Dingen) und nicht beim Decoder (kann aber auch die Ursache sein).

Deshalb gilt für mich, ersteinmal die Grundsubstanz in Ordnung bringen. Dazu gehört richtig anschließen, umfassend isolieren und nach Möglichkeit durchgehende Leitungen mit max. zwei Lötpunkten (Anfang und Ende). Also besser alle alten Kabel rausgeworfen und durch neue ersetzt als angestückelt. Dabei ist mein Schwachpunkt löten .

Viele Grüße
Wolfgang


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#17 von coolfool ( gelöscht ) , 16.10.2012 22:56

Hallo Dieter

ich habe eine solche Lok umgebaut und folgendes fällt (auch mir) auf:
1. alle Kabel vernünftig und umfassend isolieren
2. Lötstellen ordentlich machen
3. Lampe und Rauch sind anlog mit dem Chasis verbunden und beide haben einen hohen Strombedarf. Im Zweifel wird der Decoder den Antrieb abschalten, da zuviel Ampere laufen. Ich würde mindestens die Lampe mit Plus und Minus ohne Konatkt zum Chasis einbauen und mit einer Lösung, welche weniger Strom verbraucht.

Ich glaube, dann läuft die Lok ....

Grüße
Georg


coolfool

RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#18 von Fleetworker , 17.10.2012 21:03

Moin Zusammen,

Vielen Dank für die durchaus hilfreichen Antworten.

Besonders hervorheben möchte ich die Antwort von Thomas:

Zitat von Oambegga Bockerl

Mir sind beim Anblick der Bilder die Augen rausgesprungen..... Nix für ungut, aber da muss der Umbauer noch etwas üben


Ich freue mich sehr, dass Du, lieber Thomas, offensichtlich nur perfekte "Arbeit" abliefern kannst. Du verfügst vermutlich noch über gesunde Hände, die in ihrer Feinmotorik problemlos funktionieren.
Jedenfalls lassen sich Deine Videos recht nett anschauen. Meistens zwar, allein meiner Meinung nach, unscharf und schlecht ausgeleuchtet (Schlag- u. Halbschatten, 'Kamera-Mann' wirft Schatten usw.). Über die Tonqualität sage ich mal lieber nix.
Hochauflösende Detail-Bilder Deiner Werke konnte ich dagegen leider keine entdecken. Nur mit Gehäuse.
Oh, nein, eine Ausnahme. Und da waren dann doch "die Anderen" Schuld:

Zitat
Die mangelnde Videoqualität ist dem iPod touch anzulasten...



@Goshiny
Hallo Wolfgang,
Zu Deiner ersten Antwort:

Zitat
Deine Schrumpfschläuche nicht auf die Kabel geschrumpft wurden, sondern nur locker auf


Stimmt, weil ich für etwaige Nachbesserungen in der Lage sein wollte, den Schrumpfschlauf auch wieder zu bewegen.
Schließlich bin ich noch in der Testphase. Selbstverständlich werden die Schr.-Schläuche noch geschrumpft. Wenn es denn läuft.
Zu Deiner zweiten Antwort:
in der Vorgeschichte kannst Du lesen, dass dieser Versuch nicht der Erste war.
Ich habe hinreichend beschrieben, dass ich das Getriebe und den Motor sorgfältig gereinigt, sparsam frisch gefettet und geölt habe.
Diese Arbeiten mache ich seit nunmehr fast 40 Jahren. Bin also durchaus geübt und habe meine Erfahrungen.
Aus diesem Grund hatte ich mechanische Ursachen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.
Dazu weiter unten mehr.

@coolfool
Hallo Georg,
Vielen Dank für Deine konstruktive Kritik.
Besonders der dritte Punkt deckt sich mit meinen Überlegungen.
Damals waren die Fertigungstolenzen bestimmt höher als heute und ich kann mir gut vorstellen (leider habe ich das im Betrieb nicht gemessen),
dass der Motor tatsächlich den Dekoder überlastet.
Auf jeden Fall werde ich mir nun doch die von Dir vorgeschlagenen Steckfassungen beschaffen.

@all
Ich habe Alles noch einmal komplett akribisch durchgemessen.
Es gibt definitiv keine Kurzschlüsse. Nicht mal Hinweise auf Kriechströme kann ich ausmachen.
Mit nicht angelöteten Licht und Dampfgenerator läuft die Lok.
Sie läuft nicht wirklich ruckelfrei (das ist mit Sicherheit der suboptimalen Masseaufnahme geschuldet).
Bevor jemand aufschreit: Alle Laufflächen der Räder sind sauber und fettfrei, der Schleifer zwar nicht neu aber blank.
Hinzu kommt, das die Lok zum Anfahren einen kleinen Stupser benötigt. Eine Erfahrung übrigens, die neu ist
Da heißt für mich, dass da möglicherweise widererwarten, doch wieder oder immer noch, ein mechanisches Problem vorliegt.
Aus diesem Grund habe ich den Motor nochmal komplett zerlegt und ein weiteres Mal geprüft.
Leider oder zum Glück ohne Befund.
Morgen werde ich zum Testen einen TAMS LD-G-32 einbauen.
Der hat zwar keinen Ausgang für den Dampf, aber es geht mir jetzt in erster Linie um die Lauffähigkeit.

lg
Dieter


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#19 von floete100 , 17.10.2012 21:40

Zitat von Fleetworker
Damit trifft meine Vermutung (Bj. Mitte der 60er) zu.


Hallo Dieter,

Du bist ziemlich nah dran . Gemäß der Sammelsoftware "Collection" ist Deine 01 entweder aus der ersten Serie (1960/61) oder aus der 2. Serie (1962/63). Schau' mal, was auf dem Tender steht: Findest Du dort 3026 (das ist die Katalognummer des bis 1959 gebauten Vorgängermodells), dann hast Du Serie 1; ab Serie 2 stand auf dem Tender die korrekte Nummer 3048. Jünger kann das Schätzchen nicht sein - ab 1964 gab's keine Lampenbügel mehr, sondern "Stangen" (senkrechter Draht mit kleiner Öse am oberen Ende).

Eine (falsch verpackte) 3026 kann's auch nicht sein - bei der stand F800 auf der Lok (was wiederum die Katalognummer des Vorgängers war ). Aber jetzt hör' ich besser auf ...

Gruß,
Rainer


Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..

Mein Anlagenthread: Die unendliche Geschichte ...

Mein schwierigstes "Winzprojekt": Inneneinrichtung Kabinentender BR 50


 
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#20 von Tini , 18.10.2012 18:57

Hallo Dieter,

auch ich habe solch eine Lok für einen Kollegen umgebaut, allerdings noch mit LoPi V3.0. Die Lokl läuft einwandfrei. Nach meiner Erfahrung laufen die alten Loks mit großem Scheibenkollektor u. Hamo-Magnet generell sehr gut, im Gegensatz zum kleinen Scheibenkollektor. Hier ist Umbau auf HLA besser.

Das Problem mit der schlechten Masseaufnahme tritt nach dem Digital-Umbau bei fast allen älterern Mä-Loks auf. Ich löte daher immer zusätzlich ein Massekabel an das hintere Tenderdrehgestell. Das Ruckeln ist dann weg.

Der Motorausgang beim LoPi ist gegen Kurzschluss u. Überlastung geschützt, ebenso die Funktionsausgänge. Wie Du schon selber festgestellt hast, dürfte die Überlastung u. das Abschalten durch Beleuchtung u. Rauchgenerator kommen, die ja bei diesen Loks zusammen geschaltet sind. Baue einen isolierten Lampensockel ein u. schließe die Beleuchtung an Blau u. Weiß an. Dann ist auch das Flackern weg.

Den analogen Rauchgenerator betreibst Du am besten mit einem Minirelais (gibt es bei ESU) direkt an der Schienenspannung. Ansteuerung über F1. Die Anschlüsse f. das Relais sind von ESU genau beschrieben.

Lass Dich nicht entmutigen! Wir habe alle immer wieder dazu lernen müssen.


mfG Martin

C-Gleise, ESU-ECoS 1, Lokprogrammer, Mä 6021, Ep. I-V, AC-Loks überwiegend von Roco u. Fleischmann mit LokPilot V1.1, V2.0, V3.0, LS3.0, LS3.5, wenige Mä Fx u. mfx, Piko, Rivarossi, Trix, Liliput, Kato.


Tini  
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#21 von Fleetworker , 18.10.2012 21:03

Hallo Zusammen,

@floete100
Hallo Rainer,
Vielen herzlichen Dank für die zusätzlichen Informationen zur Vita der Lok.
Auf dem Tender steht auf der Heizerseite die '3048'.
Auf der Lokführerseite steht 'Märklin'.

@Tini
Hallo Martin,

Zitat
Ich löte daher immer zusätzlich ein Massekabel an das hintere Tenderdrehgestell


Gute Idee. Siehe weiter unten

Zitat
Baue einen isolierten Lampensockel ein


Das werde ich jetzt garantiert machen. Bisher hatte ich mich mit einer Eigenkreation zur Trennung von Lampensockel und Dampfgenerator beholfen,
aber das ist einfach nicht sicher genug.
Das fliegt wieder raus.

Zitat
Den analogen Rauchgenerator betreibst Du am besten mit einem Minirelais


Habe ich bei meiner 53 0001 gemacht. Funktioniert Bestens.
Die Aktion wollte ich mir wegen der Platzverhältnisse in der 01 sparen.
Und im Tender wollte ich das Relais wegen der Kabel (abkuppeln-Problem) nicht installieren.
Meine Überlegungen gehen jetzt allerdings in die Richtung 'abkuppeln gibts nicht mehr'.
Drei Gründe, die dafür sprechen:
- Rücklichter (LED's) einbauen
- Relais einbauen
- zusätzlicher Masse-Anschluss
Mein Problem dabei ist, ohne dass ich bisher eine praktikable Lösung hätte, der Zapfen, der in die Tenderdeichsel eingesteckt wird.
Wie kann das Teil gegen Rausrutschen gesichert werden, wenn ich die Lok mal vom Gleis nehmen muss?
Ich will dann schließlich nicht die Kabel belasten oder gar abreissen.
Eine Nut für einen Sprengring zu fräsen/schneiden traue ich mir (noch) nicht ops:
Mir ist nur nichts Besseres eingefallen. Vielleicht kommt noch die ultimative Idee

@all
Die 01 ist ein weiteres Mal, soweit es mir möglich ist und der Mut reicht, zerlegt.


Es existiert, meiner Meinung nach, doch ein mechanisches Problem.
Mangels Möglichkeit einen Film zu erstellen, hier der Versuch der Erklärung.
Wenn sich die Treibstangen in der abgebildeten Position befinden (und nur dann), drehen sich die Räder beim Schieben von vorne oder hinten ohne
Druck von oben nicht mehr.
Erst wenn ich die Lok mit Leichtem Druck auf die Fassung der Gehäuseschraube schiebe, bewegen sich die Räder.
Aber immer mit einem leichten, aber spürbaren Widerstand, sobald die abgebildete Position der Treibstangen erreicht ist.
Viel Ahnung von Mechanik habe ich nicht. Ich glaube nur soviel zu wissen, dass diese Position der Totpunkt ist. Und die Überwindung mehr Kraft kostet.
Kann dieses Mehr an Kraftaufwand letztendlich der Grund sein, warum bei früheren Fahrversuchen die Lok immer einen Anfahrschubs benötigt hat?
Die reine Stromuntersorgung kann es m. E. nicht sein, da der Schubs auch gebraucht wurde, wenn kein Licht und/oder Rauchgenerator abgeschlossen waren.

Was kann ich noch machen, um dieses Problem zu lösen?
Ist das überhaupt lösbar?

Was meint Ihr?

lg

Dieter


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#22 von jogi , 18.10.2012 21:25

Hallo , Jogi hier

Auf dem Bild sieht man deutlich : die Position der 1ten Kuppelachse passt nicht zu 2 und 3 !!
Ausgleich Gewichte sind nicht an gleicher Stelle !

Vermutung : Rad hat sich auf der Achse gelöst , bzw. leicht verdreht . Es ist ja die Seite , wo keine Zahnräder sind .
Das passiert , wenn man versucht mit den Fingern die Räder zu drehen .

Schraube mal das Gestänge ab ( beide Seiten ) dann wird die Lok problemlos laufen .

Abhilfe : mit etwas Kraftaufwand das Rad in Position drehen . geht es ganz leicht , hilft nur noch ein Austausch oder kleben ( mit Loctite )( richtig geschrieben : )


Stimmt noch der Versatz von 90 Grad rechts zu links ?? Oder sind alle Räder auf der linken Seite lose ?

Das war bei den Bildern weiter oben auch schon so , nur ist es keinem aufgefallen ops:


Bastelnde Grüße Jogi ;
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#23 von Fleetworker , 18.10.2012 21:45

Hallo Jogi,

Das war .... SPITZE
Das hätte ich niemals gefunden.

Es ging nicht leicht, also kleben nicht nötig.

Da habe ich wohl früher mal dran gedreht

Der Versatz stimmt (jetzt wieder).
Aber nun... Ich bin einfach nur begeistert

Danke

Der Rest folgt dann am WE.
Mein Optimismus ist grenzenlos
Ich werde berichten.

lg
Dieter

ps: Die Lok bekommt noch 'neue' Haftreifen und einen 'neuen' Schleifer.
Ihr dürft raten, wann die Ersatzteile gekauft wurden.
Vorhin erst geöffnet. Frisch wie am ersten Tag


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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#24 von floete100 , 19.10.2012 17:45

Zitat von Fleetworker
Mein Problem dabei ist, ohne dass ich bisher eine praktikable Lösung hätte, der Zapfen, der in die Tenderdeichsel eingesteckt wird.
Wie kann das Teil gegen Rausrutschen gesichert werden, wenn ich die Lok mal vom Gleis nehmen muss?
Ich will dann schließlich nicht die Kabel belasten oder gar abreissen.
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Hallo Dieter,

für dieses Problem habe ich eine ziemlich simple Lösung gefunden: In den Zapfen links und rechts in gleicher Höhe (unterhalb der Tenderdeichsel natürlich ) je eine kleine Kerbe einfeilen. Dann aus einem Stückchen Federstahldraht ein "U" in passender Breite zurechtbiegen; die Enden des U etwas länger lassen und leicht nach außen biegen. Dieses Draht-U kann man dann wie einen Sprengring montieren und auch wieder abziehen. Wenn Du keinen Federstahldraht hast, tut's auch ein x-beliebiger anderer Draht - einmal um den Zapfen herum (durch die Kerben) wickeln, die Enden leicht verdrillen, fertig.

Übrigens: Wenn Du im Tender rechts unten eine Duo-LED einbaust, hast Du gleich auch noch "Rotlicht", wenn die Lok mal alleine fährt (vereinfachtes Schlussignal Zg 4).

Gruß,
Rainer


Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..

Mein Anlagenthread: Die unendliche Geschichte ...

Mein schwierigstes "Winzprojekt": Inneneinrichtung Kabinentender BR 50


 
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RE: LoPi v4.0 streikt nach kurzer Fahrtzeit

#25 von coolfool ( gelöscht ) , 20.10.2012 22:28

Hallo Dieter

Nun zu deinen Masseproblemen.
Ich habe ein Elektrokontaktspray - dieses sprühe ich in die Achsenbuchsen. (Da wo die Achsen durchlaufen ...)
Hintergrund:
Öl oder was anderes ( --> Ich warte auf die Erklärungen <-- ) verhindert die Übertragung des Stromes der Achsen an das Chassis - Ich glaube das sind Kupferbuchsen ...
Das funktierte schon bestens beim Schienenbus, bei der 3028 oder der DHG bei mir - also probieren

Grüße
Georg


coolfool

   


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