RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1376 von Gelöschtes Mitglied , 23.06.2017 14:29

Hallo Dirk,

mein Kompliment zu allem neu gezeigten! Du hast wirklich ein Talent, mit ein bisschen Farbe die Fahrzeug toll aufzuwerten!

Zu den Signalen bzw. den Kabeln habe ich glatt mal eine Frage: Warum brauchst Du 12 Leitungen? Du hast sechs LED (Grün, 2 x Rot, Gelb, 2 x Weiß), die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Warum dann nicht einen gemeinsamen Rückleiter verwenden und für jede LED nur eine Zuleitung? Das wären dann nur sieben statt zwölf Leitungen im Mast.


Freundlicher Gruß aus Rheinberg
Stefan



RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1377 von Klaus3 , 23.06.2017 15:05

Zitat

Warum brauchst Du 12 Leitungen?



Gemeint ist sicherlich die Variante mit Vorsignal inklusive Kennlicht. Dann kommt man auf gemeinsame Rückleitung + 11 Leitungen für 11 LEDs. Zumindest sehe ich aus dem Signalschirm auf dem Foto keine 12 Leitungen kommen...

Gruß
Klaus


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1378 von Remo Suriani , 23.06.2017 15:29

Hallo Stefan, hallo Klaus,

doch, es sind in dem gezeigten Signal 12 Drähte. Die sind in zwei 6er Bündeln durch den Mast geführt. In der Seitenansicht sieht man, das je ein Bündeln vorne und hinten an die Mastkante gedrückt ist( nur in der Mitte überkreuzen sie sich, da kann man erahnen, dass es wirklich 12 sind).
Daher sehe ich auch kein Problem mit mehr Led (sei es Kennlicht oder Zs). Beim Vorsignale am Mast kann man die Kabel nur nicht gerade durchschieben, das wird noch spannend.

Warum keine gemeinsame Masse: Im Gegensatz zu Viessmannsignalen gibt es keine Platine, um einen dünneren Schirm hinzubekommen, also müsste man die Masse selber verlöten. Und 6 Massen auf ca 0,3cm2 mit feinstem Lackdraht löte zumindest ich nicht zusammen, besonders wenn ich nicht noch die anderen 6 Drähte nicht entlacken oder ablöten möchte. Die LED kommen schon berdrahtet, da bin ich froh, wenn kein Draht abgeht und freue mich, dort nichts löten zu müssen Aber theoretisch wäre das natürlich möglich....

Übrigens: echtes Kennlicht dürfte klappen


Viele Grüße
Dirk

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1379 von hubedi , 23.06.2017 20:02

N'Abend Dirk,

ich kann Deine Entscheidung durchaus verstehen, auf das Verdrahten einer gemeinsamen Masse am Signalschirm beim Anschließen des Hühnerfutters zu verzichten. Es ist ja nicht allein das Anlöten da ja auch die Drahtlängen der Massedrähte einigermaßen stimmen müssten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig sich das darstellen kann. Die einzige Alternative scheint mir eine Platine statt des ausgedruckten Signalschirms zu sein, auf die alle LED direkt aufgelötet werden und die auch gleich den Lampenschirm darstellt. Aber dann türmen sich neue Probleme auf ... den Korb könne man vlt. auch noch anlöten, aber was ist vorn mit den Sonnenblenden. Ich habe vor einiger Zeit selbst über diverse Möglichkeiten eines Selbstbaus nachgedacht, aber der von Dir gezeigte 3D-Druck scheint trotz der aufwändigen Leitungsführung die praktikabelste Lösung zu sein.

LG
Hubert


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1380 von Remo Suriani , 25.06.2017 13:11

Ein schönes Restwochenende zusammen,

spannend, dass das Thema Signale doch so ein Interesse auslöst. Freut mich, das wird viel zu oft vernachlässigt So kompliziert ist das mit der Kabelführung auch nicht, das hat besser geklappt als gedacht.

Nun aber was anderes (es darf aber trotzdem gerne über Signale weiter diskutiert werden), ich war mal etwas gärtnerisch tätig und habe die Umgebung des Stellwerkes versucht etwas zu begrünen. Da war es ein hilfreicher Druck, dass ich nur noch eine Woche Alex' Greenkeeper geliehen habe

Wie gesagt, soll sich das Stellwerk nun im Privatbesitz als Wohnhaus dienen, daher bin ich nun das erste mal unter die Gärtner gegangen und habe mehr versucht als eine Buschbrache.
Auf der einen Seite gibt es einen Stellplatz für 2 PKW, der Zugang wurde gepflastert (mit ein paar roten Dekorsteinen), und ein Beet bepflanzt. Auf der anderen Seite gibt es eine Holzterasse und dahinter einen halbwegs gepflegten Rasen, der dann über eine dichte Buschreihe zur Bahnstrecke und zum Bahnsteig abgegerenzt ist. Ein altes Signal steht noch als Deko am Eingang
Der Zaun ist nur provisorisch, der soll noch eine deutlich weniger auffällige Farbe bekommen, die Terasse soll noch über eine Palisadenwand vor Blicken schützen, wobei ich bisher kein Modell gefunden habe.
Dann fehlehn natürlich noch Gartenmöbel, Grill, Mülltonnen, vielleicht ein Komposthaufen. Ich bin noch nicht sicher, ob ich das so hinbekomme mit solchen Szenen habe ich mich noch nie so richtig beschäftigt. Daher würde ich mich auch über Kritik, Anregungen und Vorschläge freuen











Und weil ich die Fotos bei Tageslicht auf dem Balkon gemacht habe, habe ich noch eine andere Szene eingefangen:


Viele Grüße
Dirk

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1381 von hubedi , 25.06.2017 17:33

Hallo Dirk,

bevor ich ein paar Vorschläge formuliere, möchte ich erst die gelungene Gestaltung des Blumenbeetes, der Ziersteine im Pflaster und des begrünten Parkplatzes hervorheben. Das sieht schon sehr nach liebevoller Umgestaltung des ehemaligen Zweckgebäudes aus.

In diesem gepflegten Gärtchen würde statt eines wilden Komposthaufens so eine Komposttonne aus Kunststoff besser passen. Den Sitzplatz könntest Du auch mit einer Holzpergola einfassen. Zu den Gleisen hin würde sich ein bewachsenes Gitter anbieten. Ich denke, das würde den Charakter des von Blumenfreunden gestalteten Gartens mehr unterstreichen als eine einfache Holz- bzw. Palisadenwand. Wenn Du die Detailierung noch weiter treiben möchtest, kannst Du ein paar Blumenampeln aufhängen oder z.B. einen Rosenbogen am Pflasterweg als Durchgang basteln.

Am Dach Deines Stellwerks sind mir auch noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten aufgefallen. Dachrinnen und Ablussrohre könnten die Dachausrüstung vervollständigen. Am Schornstein finde ich die Mulden irgendwie unpassend. Vlt. könntest Du z.B. mit Alufolie eine Blei-Dachdurchführung nachbilden.

LG
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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1382 von andreas_herzog , 26.06.2017 20:54

Hallo Dirk,
mein Kompliment für die tolle Anlage. Die Bilder sehen aus wie HO! Die Schienen, das Gleisbett und die Oberleitung sind ein wahres Gedicht und besonderen Dank fürs Herzeigen der Signale. Es freut mich, wenn die Modellbahner eine Freude mit den Modellen haben!

LG
Andreas


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1383 von thertz , 26.06.2017 21:18

Hi Dirk,

habe gerade Dein Stellwerk in Imobilien Scout zur Vermietung gesehen. Ab wann ist es frei? Als Eisenbahnbegeisteter sucht man solche Objekte.
Könnte sofort Einziehen.


Ach neh, ist ja alles Spur N !!!!


Toll gestaltet!! Ich finde solche Gärten sehr schwer glaubeürfig zu gestalten. Meistens ist die Filigranität des Mobiliar etc. nicht gegeben. Aber Du mit Deinen Fertigkeiten, wirst das schon glaubwürdig umsetzen können.

Wie gesagt, ab wann ist das Objekt nochmal frei?



Gruß Thomas

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1384 von Rainer ttilps , 26.06.2017 22:11

Hallo Dirk,

ich will mich auch mal wieder melden. Das alte Stellwerk passt vom Baustiel gut in die niederrheinische Gegend.
Auch die Idee und Umsetzung der privaten Nutzung ist gelungen.

Ich sehe aber auch eine Ungereimtheit und spekuliere mal:
das Stellwerk ist optisch für mein Empfinden ein recht großes Fahrdienstleiterstellwerk.
Dazu gab es aus der anderen Bahnhofsseite ein Weichenwärterstellwerk. Aus meinen Erfahrungen steht das Fahrdienstleiterstellwerk
mit ziemlicher Sicherheit auf der Seite mit der größeren Bedeutung. Das ist in deinem Fall die Linke. Dort passt es auch
mit der Gebäudegröße.
Auf der rechten Seite ist dann der Ww und hat, da weniger Weichen, ein kleineres Gebäude.
Ich kann mir nicht Vorstellen, dass es in Rheinfort anders gewesen währe.
Für mich steht also an dieser Stelle das falsche Stellwerk, oder das Gebäude auf der falschen Seite.
Aber das nur am Rande. Braucht ja auch keiner wissen.

Weiter so, und Grüße aus Rheinberg,
Rainer


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1385 von Wolfgang44 , 26.06.2017 22:33

Hallo Dirk,
das ist wieder eine Meisterleistung die Du da vollbracht hast!
Neben den klasse Ideen finde ich aber vor allem die begrasung gelungen. Das müssten doch die 0, bzw 1 mm Grasfasern sein? Die habe ich mit dem Greenkeeper (35 kV) nicht zum "stehen" gebracht, die sind auch gleich immer rausgefallen (zumindest bei Verwendung der Greenkeeper Siebvorsätze)


Grüße aus Nürnberg
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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1386 von volvospeed ( gelöscht ) , 27.06.2017 13:26

Hallo Dirk,

bei Dir verschlägt es mir immer regelrecht die Sprache!!! Die Signale sind der Oberhammer, echt Wahnsinn. Aber auch Deine sonstige Bauten sind immer wieder sehenswert, vor allem wenn ich bedenke, das ist immer nich SPUR N !!!!!!!


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1387 von GSB , 27.06.2017 21:51

Hallo Dirk,

Auch wenn's nur das Bonus-Bild ist - aber das Foto mit dem Mähdrescher ist echt gut gelungen!

Aber auch der Garten um das (wohl von einem aktiven Eisenbahner, der auch Notfallmanager ist ) bewohnte ehemalige Stellwerk sieht stimmig aus. Lediglich die Pflastersteine rund um die Holzterrasse irritieren mich bissle, ich kenne das eher ohne...

Für die Palisaden könntest Du bei N doch evtl Abschnitte dieser sehr breiten Flachkabel wie früher bei PC's genutzt nehmen? Oder als Echtholz etliche Stückle Zahnstocher zusammen kleben...

Gruß Matthias


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1388 von schnuffi02 , 28.06.2017 09:24

Hallo Dirk,

ja man sieht sofort, wenn Bilder im Freien gemacht werden - die Lichtverhältnisse sind dann meist super.

ich Matthias zustimmen, denn der Mähdrescher aus dieser Position ist sehr gut getroffen

Bis demnächst


Grüsse aus dem Markgräflerland sendet

Wolfgang


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1389 von Sven0790 , 28.06.2017 18:53

Hallo Dirk,
Schönes Stellwerk hast du da und die Geschichte mit der Umgestaltung zum Wohnhaus gefällt mir auch! Ich würde auch sofort einziehen... solange es Platz für die Eisenbahn gibt [emoji12]
Bin schon auf die nächsten Bilder gespannt...

Mit freundlichen Grüßen Sven


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1390 von Remo Suriani , 01.07.2017 21:54

Guten Abend und vielen Dank für die zahlreichen Anmerkungen

@Hubert

Zitat
In diesem gepflegten Gärtchen würde statt eines wilden Komposthaufens so eine Komposttonne aus Kunststoff besser passen. Den Sitzplatz könntest Du auch mit einer Holzpergola einfassen. Zu den Gleisen hin würde sich ein bewachsenes Gitter anbieten. Ich denke, das würde den Charakter des von Blumenfreunden gestalteten Gartens mehr unterstreichen als eine einfache Holz- bzw. Palisadenwand. Wenn Du die Detailierung noch weiter treiben möchtest, kannst Du ein paar Blumenampeln aufhängen oder z.B. einen Rosenbogen am Pflasterweg als Durchgang basteln.



Das ist noch eine Schwachpunkt: Es sollte gar nicht so gepflegt aussehen, etwas verwildert aber so, dass es immernoch nach Garten und nicht verwahrlost aussieht, hat nicht so richtig geklappt
Das Bepflanzen der Abgrenzung ist aber unabhängig davon sicher sinnvoll. Rosenbogen klingt gut, den hatte ich auch schonmal im Kopf

Zitat
Am Dach Deines Stellwerks sind mir auch noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten aufgefallen. Dachrinnen und Ablussrohre könnten die Dachausrüstung vervollständigen. Am Schornstein finde ich die Mulden irgendwie unpassend. Vlt. könntest Du z.B. mit Alufolie eine Blei-Dachdurchführung nachbilden.



Da muss ich Dir recht geben. Im Bereich von Dächern hat Lasercut sicher seine Schwächen, sei es bei Firststeinen oder Regenrinnen usw. Die Regenrinnen habe ich schon versucht anzudetuten, in dem ich die Kanten silber angestrichen habe, da sollen noch Fallrohre dran. Den Bleirand habe ich eigentlich schon versucht mit Eisenfarbe (klingt gerade seltsam) nachzubilden, aber da ist eben der kleine Spalt. Vielleicht kann man den tatsächlich noch abdecken. Aber wie gesagt, Däche rund Lasercut ist wohl noch nicht das Traumpaar. Hast Du eine halbwegs praktikable Lösung für eine Regenrinne?

@Andreas

Zitat
mein Kompliment für die tolle Anlage. Die Bilder sehen aus wie HO! Die Schienen, das Gleisbett und die Oberleitung sind ein wahres Gedicht und besonderen Dank fürs Herzeigen der Signale. Es freut mich, wenn die Modellbahner eine Freude mit den Modellen haben!


Freut mich, dass Du hier auch mal reischaust und danke für das Lob, dass ich für die Signale nur zurückgeben kann

@Thomas

Zitat

Toll gestaltet!! Ich finde solche Gärten sehr schwer glaubeürfig zu gestalten. Meistens ist die Filigranität des Mobiliar etc. nicht gegeben. Aber Du mit Deinen Fertigkeiten, wirst das schon glaubwürdig umsetzen können.


Ich finde Gärten auch schwer, wie gesagt mir fehlt wohl noch das Fingerspitzengfühl für das richtige Gleichgewicht zwischen gepflegt und den ungepflegteren Ecken, die es in jedem Garten wohl zu finden gibt

Übrigens solltest Du nochmal ne Seite zurück schauen Du hast doch extra nach Signalbildern gefragt. Da Du da so gar nichts zu gesagt hast, hast Du sie vielleicht übersehen...

@Rainer

Zitat
Ich sehe aber auch eine Ungereimtheit und spekuliere mal:
das Stellwerk ist optisch für mein Empfinden ein recht großes Fahrdienstleiterstellwerk.
Dazu gab es aus der anderen Bahnhofsseite ein Weichenwärterstellwerk. Aus meinen Erfahrungen steht das Fahrdienstleiterstellwerk
mit ziemlicher Sicherheit auf der Seite mit der größeren Bedeutung. Das ist in deinem Fall die Linke. Dort passt es auch
mit der Gebäudegröße.
Auf der rechten Seite ist dann der Ww und hat, da weniger Weichen, ein kleineres Gebäude.
Ich kann mir nicht Vorstellen, dass es in Rheinfort anders gewesen währe.
Für mich steht also an dieser Stelle das falsche Stellwerk, oder das Gebäude auf der falschen Seite.
Aber das nur am Rande. Braucht ja auch keiner wissen.



Grmpff, es ist also aufgefallen. Hätte ich es mir ja denken können. Ich habe auch überlegt, auf welche Seite es kommen soll. Wobei es ja beim Vorbild nur für eine Abzweig gedient hat, insofern ist es ja vielleicht gar nicht sooo groß. Etwas iriterit mich übrigens, dass es unter dem Fdl Bereich Fenster hat, da hätte ich nen Fensterlosen Spannwerksraum vermutet. Aber vielleicht war es ein E43 oder die Privaten Nachnutzer haben beim Einbau der Küche (die ist nämlich unten) welche im gleichen Stil eingebaut.
Aber zu Deinerm Hinweis: Ja, ich habe auch überlegt, dass ich eigentlich das Stellwerk neben das Drucktastenstellwerk stellen könnte - was ja wie Du weißt auch zu Moers passen würde. Es wirkte aber irgendwie zu unausgewogen, zwei Stellwerke nebeneinander und ander anderen Seite keins und irgendein Stellwerk wird da ja gestanden haben. Und da es vom Stil eben so gut passt, habe ich über die Größe hinweggesehen.

@Wolfgang

Zitat
Neben den klasse Ideen finde ich aber vor allem die begrasung gelungen. Das müssten doch die 0, bzw 1 mm Grasfasern sein? Die habe ich mit dem Greenkeeper (35 kV) nicht zum "stehen" gebracht, die sind auch gleich immer rausgefallen (zumindest bei Verwendung der Greenkeeper Siebvorsätze)


Es sind 2mm Fasern, aber alles andere ist hoch gelegt. Gehwegplatten und damit auch die Terasse liegen auf 1mm Höhe. Daher habe ich auch versucht, möglich dicht zu begrasen, damit es nach Steinen auf Rasenebene wirkt. Sie sind quasi im Gras versenkt und daher wirkt das Gras niedriger. Es ärgert mich nur, dass ich in den letzten Tagen einen Anbieter für geätzte Rasenpflastersteine gefunden habe, an sowas hatte ich nämlich für den Parkplatz auch gedacht.

@Manuel

Zitat
bei Dir verschlägt es mir immer regelrecht die Sprache!!! Die Signale sind der Oberhammer, echt Wahnsinn. Aber auch Deine sonstige Bauten sind immer wieder sehenswert, vor allem wenn ich bedenke, das ist immer nich SPUR N !!!!!!!


Du übertreibst, mit Deinem Können würdest Du mich doch in N bei weitem in den Schatten stellen Ich bin bei Gleisumfeld ganz gut, aber Städtebaulich hast Du sicher die Nase vorn (siehe auch Deine kleine N-Auftragsanlage). Aber natürlich vielen Dank für Dein Lob. Aber bei den Signalen würde ich mich in H0 an Deiner Stelle auch nicht mit Viessmann zufrieden geben. Die Märklin-Signale sind schon schöner. 59er von Erbert wären natürlich auch klasse, aber die passen wohl nicht zu Uhlerborn.

@Matthias

Zitat
Aber auch der Garten um das (wohl von einem aktiven Eisenbahner, der auch Notfallmanager ist )


Sehr richtig erkannt Oder er kennt zumindest einen, der dort zu Besuch vorbei kommt Eigentlich bräuchte ich dann für die 2000er noch nen Opel Frontera, da brauste immer einer mit durch die Weiten des Niederrheins. Aber sowas wird es in N wohl nie geben.

Zitat
Für die Palisaden könntest Du bei N doch evtl Abschnitte dieser sehr breiten Flachkabel wie früher bei PC's genutzt nehmen? Oder als Echtholz etliche Stückle Zahnstocher zusammen kleben...


Vorsicht, täusch Dich nicht im Maßstab Ein Zahnstocher wären dann eher Stämme mit denen man ein kleines germanisches Dorf abgrenzen könnte, deren Bewhner nicht aufhören den Besatzern aus den befestigten Lagern Coloia Ulpia Triana (https://de.wikipedia.org/wiki/LVR-Arch%C...her_Park_Xanten), Asciburgium (https://de.wikipedia.org/wiki/Asciburgium) und Castrum Rauxlum (Lateinisch für Wanne Eickel) Widerstand zu leisten .
Mensch Matthias, Du bringst mich da gerade auf eine Idee, was ich aus der Fläche hinter den Gleisen links des Bahnhofsvorplatz machen könnte... Entweder den Anschnitt eines wieder aufgebauten Römerkastells, oder eine Ausgabungstätte , wo man noch Funde freilegt.

@Wolfgang

Zitat
ja man sieht sofort, wenn Bilder im Freien gemacht werden - die Lichtverhältnisse sind dann meist super.


Da hast Du rechts, es geht nichts über Tageslicht. Blöd nur, dass ich immer Gegenlich habe, wenn ich Fotos mit Grün im Hintergrund machen will. Hier hatte ich Glück, dass genau die Balkontür das Abendlicht auf dem Mähdrescher reflektierte und er somit trotz Gegenlich nicht abgesoffen ist.

@Sven

Zitat
Schönes Stellwerk hast du da und die Geschichte mit der Umgestaltung zum Wohnhaus gefällt mir auch! Ich würde auch sofort einziehen... solange es Platz für die Eisenbahn gibt


Ganz trivial ist das nicht. So groß ist die Wohnfläche nicht. Da man natürlich nicht immer die Außentreppe nutzen möchte um von der Küche ins Wohnzimmer zu kommen, wurde noch eine kleine Wendeltreppe innen eingebaut, die natürlich Platz frisst und unterkellert ist das Stellwerk auch nicht. Im Fahrdienstleiterraum ist das Wohnzimer mit guter Aussicht, Küche ist unten, Schlaf- und Kinderzimmer hintenraus, unten noch Hauswirtschaftsraum, Bad muss auch irgendwo hin... Aber vielleicht kann man den Dachboden noch ausbauen. Müssten vielleicht nicht ein paar Veluxfenster rein, mal sehen

@all
Matthias hat mich gerade auf die Idee Römer in Rheinfort gebracht (Siehe bei @Matthias). Meint Ihr, das wäre ein interessantes Thema?
Oder ist das zu Bescheuert? Eigentlich wimmelt es aber am Niederrhein von Römerfunden, siehe eben der "Archäologischer Park Xanten", das Amphitheater in Alpen oder die Ausgrabungen in Moers-Asberg. Wäre auch ein interessanter Brückenschlag mit meinem jetzigen Wohnort mit dem römischen Theater in Mainz und dem Limes im Taunus... Muss mal schauen, ob das von den Größen passen kann oder doch zu gequetscht wäre... Aber haltet mich auf, wenn es absurd wird! Aber es würde vielleicht den Namensteil "Fort" in Rheinfort erklären


Viele Grüße
Dirk

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1391 von Mornsgrans , 01.07.2017 22:39

Hallo Dirk,
[quote="Remo Suriani" post_id=1701942 time=1498938891 user_id=18573]
Hast Du eine halbwegs praktikable Lösung für eine Regenrinne?
[/quote]nimm Bindedraht oder ein Y- oder Z-Kabel und male es metallfarben an. Je nach Materialstärke das Kabel vorher abisolieren.

[quote="Remo Suriani" post_id=1701942 time=1498938891 user_id=18573]
Den Bleirand habe ich eigentlich schon versucht mit Eisenfarbe (klingt gerade seltsam) nachzubilden, aber da ist eben der kleine Spalt
[/quote]Den Spalt zukitten und anmalen.

Was die Palisaden aus alten Flachbandkablen angeht:
Die Floppy- und IDE-Kabel haben einen sehr dünnen Aderquerschnitt. Du solltest mal einen Vergleich anstellen.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1392 von Hewi62 , 01.07.2017 23:43

Dirk,

Ich nehme ein Polystyrol Halbrohr für Regenrinnen...als Fallrohr einen 0,8 Stieldraht aus dem Gartencenter, der ist im Ursprung gerade..

Grüße von der RöHWAG
Andreas


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RE: N - Montan Eigenbau - RöHWAG-Projekt


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1393 von hubedi , 01.07.2017 23:56

Hallo Dirk,

ich erstelle meine Dachrinnen aus Papierstreifen, die mit mit flüssigem Seku-Kleber getränkt werden. Rinneneisen oder Halter entstehen ebenfalls aus schmalen, dünnen Papierstreifchen. Hier kannst Du meinen Bericht aus der Mark Michingen nachlesen.

In Ostende verwendet Peter (N Bahnwurfn) halbierte Makaroni-Nudeln, um Dachrinnen nachzubilden.

LG
Hubert


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1394 von 211064 , 03.07.2017 20:44

Hallo Dirk,

die Umgebung des Stellwerks ist dir hervorragend gelungen.
Wenn Garten und Rasen verwilderter aussehen sollen, müssten die Sträucher noch etwas mehr wuchern und der Rasen dürfte nicht so gleichmäßig sein. Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten es in N gibt, aber Du könntest mit feinen Blätterinsel Klee und mit weißen Tupfen Gänseblümchen imitieren. Brombeeren dürften in so einem Umfeld auch nur schwer im Zaum zu halten sein. Frag mich mal ...

Zwei Gedanken habe ich vergessen. 1. Als bekennender ehemaliger Bewohner des CUT-Geländes in Xanten fände ich eine Ausgrabung total cool 2. (auch @Rainer) Wenn Ihr euch Millingen (b. Rheinberg) vor Augen führt, stimmt die von Rainer angeführte Argumentation nicht. Das Fahrdienstleiterstellwerk Mf befindet sich im Bahnhofsgebäude, das Wärterstellwerk Mo am anderen Ende des Bahnhofs ist deutlich größer. Warum sollte das in Rheinfort nicht auch so sein? Außerdem wäre es ja denkbar, dass der Bahnhofskopf auf dieser Seite im Laufe der Jahre zurückgebaut wurde.


Viele Grüße
Christoph

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1395 von LaNgsambahNer , 04.07.2017 11:28

Moin Dirk,

eine wirklich gelungene Szenerie. Ich würde nicht mehr viel ändern.
Ich für mich finde nur schade das die Verzahnung der Lasercutbauteile so auffällt. Ob man da vor der Montage vlt. mit ner feinen Nagelfeile rübergehen könnte?
Auf jeden Fall hätte ich noch nen Tipp für Regenrinnen: http://www.hassler-profile.li/index.php/...nel-und-anderes

Zum Thema Ausgrabungen schwimme ich mal gegen den Strom, in dem ich behaupte das würde kitschig aussehen. Sorry, ist meine Meinung.


Mitglied im 1. MMFC ... (Mark Michingen Fan Club) 😁
Natürlich führ´ ich auch Selbstgepräche.Warum? Na,manchmal brauche auch ich eine Expertenmeinung!

Gruß Kai 🍺
Spur N____4ever


 
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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1396 von GSB , 04.07.2017 11:40

Hallo Dirk,

Von mir gibt's volle Zustimmung zur Ausgrabung - habe ich bei mir auch vorgesehen, das Gipsteil von Modellbau Luft liegt schon bereit...

Gerade in der Rheinebene bzw bei uns im Bereich des Limes findet man da überall Spuren, von daher absolut realistisch und in meinen Augen auch nicht kitschig!

Kitschig wird's erst bei der Lok in der Felswand die 's da auch von Luft gibt...

Gruß Matthias


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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1397 von Lax , 10.07.2017 11:38

Hallo Dirk,

ein ganz großes Danke an dich, dass du die neuen Signale von KasteNbahner vorgestellt hast! Die Optik ist überragend. Danke auch an [user]andreas_herzog[/user] für die super Umsetzung der Signale.

Jetzt ist mir etwas die Ehrfurcht vor dem Bausatz genommen. Auch wenn ich momentan mit Hauptsignalen von Brawa ausgestattet bin, wird doch der eine oder andere Bausatz den Weg zu mir finden. Ich hoffe, dass es bald noch weitere Varianten gibt (Bauart 59) und auch Sperrsignale.

Grüße

Dominik


Meine Anlage: Kirchhain an der Main-Weser-Bahn http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...chhain#p1377824


 
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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1398 von Remo Suriani , 16.07.2017 20:30

Einen schönen Restsonntag liebe Stummis,

ich bin die letzten Tage etwas im Untergrund (von Rheinfort) verschwunden, daher war es etwas still, aber jetzt kann ich – glaube ich – langsam etwas zeigen.

Aber zuerst mal zu Euren Kommentaren

@Erich, Andres, Huber und Kai zum Thema "Dachrinnen"

Danke für die vielen Tipps. Der Haken ist nur nicht das Material als Solches, sondern die Befestigung: Das Dach ist ja eine ca 1mm Starke um 45° geneigte Platte. Daher ist natürlich die untere Kante auch um 45° geneigt. Somit fällt es mir schwer, da eine Rinne dran zu kleben, bei der die Öffnung gerade nach oben zeigt. Es gibt ja keinen Ansatzpunkt (ist das nachvollziehbar, was ich meine?)

@Christoph, Kai und Matthias zum Thema "römische Ausgrabung"

Ja, man muss schon aufpassen, dass es nicht kitschig wird, aber das wäre aus meiner Sicht eher der Fall, wenn man einen Dinosaurier finden würde. Schwer fände ich auch eine eine Art Museumsstadt/Kastell wie APX oder die Saalburg in Hessen, vollständig rekonstruiert, direkt am Bahnhofsvorplatz. Das passt denke ich nicht zur Weitläufigkeit einer solchen Anlage. Eventuell eine Mauer im Anschnitt, vielleicht ginge das, mehr nicht.
Daher denke ich eher an eine aktive Ausgrabungsstätte oder eine „echte“ Ausgrabungsstätte, die vielleicht mit einem Glasüberbau konserviert wurde, um den Leuten einen Eindruck zu geben (gibt es in Mainz). Schließlich kann man ja nicht steuern, wo man so etwas findet, daher ist neben der Bahn nicht so unrealistisch (im Sauerland hat man beim Bahnbau ja ganze Höhlen gefunden). Problematisch ist, dass eine echte Ausgrabung ja eher in die Tiefe geht, aber an der Stelle zumindest zum Teil ein Kabelkanal drunter liegt. Mal sehen ob da realistisch was möglich ist

@Kai zum dritten
Ich für mich finde nur schade das die Verzahnung der Lasercutbauteile so auffällt. Ob man da vor der Montage vlt. mit ner feinen Nagelfeile rübergehen könnte?

Ja, das ist etwas schade. Ich habe es aber schon abgemildert: Mit Glasfaserradierer und Ziegelroter Pulverfarbe. Ich denke das ist das Optimum. Vorher wahren die Zähne dunkelbraun vom lasern und noch deutlicher zu sehen.

@Dominik

Zitat
ein ganz großes Danke an dich, dass du die neuen Signale von KasteNbahner vorgestellt hast! Die Optik ist überragend. Danke auch an andreas_herzog für die super Umsetzung der Signale.

Jetzt ist mir etwas die Ehrfurcht vor dem Bausatz genommen. Auch wenn ich momentan mit Hauptsignalen von Brawa ausgestattet bin, wird doch der eine oder andere Bausatz den Weg zu mir finden. Ich hoffe, dass es bald noch weitere Varianten gibt (Bauart 59) und auch Sperrsignale.



Gerne, ich finde, Signale sind ein Thema, was häufig vernachlässigt wird, wo ich aber immer ein Auge drauf habe, da muss ich natürlich an das Thema dran. Auch von mir ein Dank an Andreas.

Sperrsignale sollen kommen, was da natürlich möglich ist, wird sich zeigen, der Raum ist ja schon sehr beengt. Zu 59er Signalen weiß ich nichts, keine Ahnung, ob Andreas da auch was plant. Ist jedoch viel zu ändern gegenüber 69, denn auch die Masten und Arbeitsplattform ist anders. Ich habe mich auf jeden Fall nun für einen Umstieg auf Andreas Signale entschieden und die Bestellung ist raus. Spannend wird es noch bei den Einfahrsignalen, ob Vorsignal am Mast und Zs3 möglich sind.

Aber nun zu meinen aktuellen Thema:

Ich habe den Antrieb einiger Weichen überarbeitet und eine Gleissperre eingebaut.
Warum das Ganze: Bei mir gab es auch im Bereich der BM und der Speditionshalle auch Rangierstraßen mit Sperrsignalen. Das ist eigentlich für so einen Bereich übertrieben, das wären wohl eher Handweichen. Handweichen brauchen aber Weichensignale und als ich das gebaut habe, kannte ich keine Lösung für drehbare Signale. Bei Ragiertraßen kann man darauf verzichten, daher mein Weg. Eine Gleissperre hätte es eigentlich immer geben müssen, aber da wir auch nicht bekannt, wie man so etwas realisiert.

Als ich nun bei dem Fremotreffen die Weichen über einen Nahstelbereich vor Ort bedienbar hatte, stellte ich fest, dass ich die Weichen nicht ein einziges mal vom Pult gestellt habe, da man eigentlich immer vor Ort rangiert. Daher habe ich mich nochmal informiert und habe mittlerweile ein paar Lösungen für meine Probleme gefunden. Somit standen drei Umbauten an:

1.
Die vier Weichen im Güterbereich bekamen einen Handantrieb von H0fine. Der beinhaltet einen Mechanismus, um eine Weichenlaterne zu drehen. Ein Kippschalter sorgt zugleich für die Endlage und die Polarisierung. Ich weiß, dass man das theoretisch auch selber machen kann, aber speziell der Antrieb der Laterne wäre mir einfach zu kompliziert geworden. Und durch den Verkauf der Servodecoder, die rausflogen, habe ich die Kosten schon wieder drin.








Noch fehlt die Ansteuerung von der Anlagenkante, das werde ich mit einem selbstgebauten Bowdenzug machen, das ist schon ausgetüftelt.
Das Weichensignal selber ist von Weinert, kleiner Schönheitsfehler ist, dass sich natürlich die Handhebel nicht mitbewegen, aber dann kann ich damit immerhin die Grundstellung markieren

2.
Zwei weitere Weichen sollen weiter einen „klassischen“ Nahstellbereich bilden, bei dem sie auch durch Fahrstraßen elektrisch angesteuert werden können. Trotzdem brauchen sie auch Weichensignale. Bisher habe ich mir das gekniffen, aber da ich eh schon dabei war 4 Weichen umzurüsten, kommt es auf zwei mehr oder weniger auch nicht an. Hierzu kam ein ähnlicher Antrieb wie bei den Handweichen zur Anwendung, nur diesmal von Fritz Senn Mechanics, bei dem sich auch ein Servo anbringen lässt.



Rechts der Antrieb. Das mittlere Teil wird vom Servo hin und her geschoben und in dem offenen Viertelkreis unten wird die Achse für die Laterne gedreht. Links oben ist der Servo schon montiert, unten ein „klassischer“ Servo

Noch fehlt oben die Ausstattung…



3.
Den größten Aufwand machte die Gleissperre. Hier gibt es auch einen Antrieb von Fritz Senn, der auch der erforderlichen zwei Signale drehen kann. Der Mechanismus ist wie bei den Weichen , nur mit zwei Dreheinheiten für die Signale, die Gleissperre wird über einen Stelldraht analog einer Weiche angetrieben.

Die größte Herausforderung war, die Weinert-Gleissperre in ein bereits verlegtes und geschottertes Gleis einzubauen. Zum Glück grenzt das Gleis an ein Modulende und mit etwas Kraft und einer Zange konnte ich das Profil aus dem Schotterbett ziehen.





Danach begann die Operation „Schweizer Käse“ um Platz für Stelldraht und Signaldrehachse zu schaffen. Auch der Abstand zwischen den Schwellen musste auf 3,5mm aufgeweitet werden.



Danach konnte das Profil wieder eingeschoben werden, wobei ich das Ende mit dem Dremel leicht angespitzt habe. Hat erstaunlich gut funktioniert und sitzt auch sicher



Nun zur GS selber:
Die besteht aus eine festen Teil, dass man an den Schwellen befestigt und den Entgleisungsschuh. Zum Glück gab es jeweils zwei (Code 80/Code 55; Linker Auswurf, rechter Auswurf), so dass ich erst etwas mit der falschen Kombination üben konnte.





Der Entgleisungsschuh hat unten zwei Querbügel, in denen man einen Stelldraht einhängen könnte. Den weiter vom Drehpunkt entfernten habe ich aber abgetrennt, weil sonst der Stellweg nicht ausreicht.

Für die optimale Optik, sollte das kleine Scharnier direkt an den Schienenfuß anlegen. Das hat aber bei mir nicht ganz geklappt, da sonst der abgelegt Klotz nicht weit genug weg ist und ggf. an ein Drehgestell stößt, seltsam, wer sich das ausgedacht hat… Also habe ich den Klotz so weit nach außen gerutscht, wie es geht, so dass der Klotz gerade noch die Schienenoberkante bedeckt.



Jetzt passt es so gerade. Außerdem hätte sonst auch der Stelldraht nicht genug Platz zwischen Schienenfuß (der ja bei Peco noch in die Tiefe geht) und dem Querbügel zum einhaken gehabt. Naja, das Ding ist eben eigentlich als Attrappe mit Handantrieb gedacht (ins Profil sollte er natürlich trotzdem nicht ragen).
Aber nach einiger Tüftelei hat es dann auch geklappt.







Nun muss aber erst einmal das ganze Schlachtfeld beseitigt werden, mit Abdecken der Löcher, Anbringen der Laternen, neu Schottern usw. Auf den Bildern sieht das noch etwas gruselig aus, da das alles auf bereits gebauter Anlage nicht so einfach ist, wie wenn man das von Anfang an einplant. Wenn dann alles wieder halbwegs ordentlich ist, kann ich ja auch mal ein Video einstellen

Achso, eine Frage: Es hat nicht zufälligerweise eine Gleissperrensignal von Weinert in N übrig? Es war nur eins dabei, ich brauche aber zwei. Sonst muss ich mir was schnitzen.


Viele Grüße
Dirk

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1399 von hubedi , 17.07.2017 01:04

Hallo Dirk,

Du hast eine sehr interessante Lösung eingebaut. Das sieht wirklich gut aus ... und wenn es noch so gut funktioniert, wäre das evtl auch eine Lösung für mich. Ich werde wohl ebenfalls alle bislang montierten Weichenantriebe tauschen bzw. ergänzen müssen, da sich die Weichenlaternen in der Mark Michingen auch drehen sollen. Nur gut, dass ich keine fertige, gestaltete Gleisanlage auseinander nehmen muss. Du hast es sehr sauber gelöst und die kleinen Beschädigungen sind sicher schnell gerichtet.

Die funktionierende Gleissperre ist ein dreifacher . Ich kann Dir leider nicht mit einem weiteren Bausatz dienen.

Die Weichenlaterenen von NDetail lasen sich übrigens sogar von unten beleuchten. Ich habe mir schon einige Bausätze gesichert. Im Dämmerlicht sehen die kleinen Lichter an den Weichen einfach genial aus.

LG
Hubert


Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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RE: Rheinfort - Parkplatzmarkierung

#1400 von schnuffi02 , 17.07.2017 07:29

Hallo Dirk,

solche Arbeiten gefallen mir - und das alles noch in "N" - echt Wahnsinn

Noch eine schöne Woche


Grüsse aus dem Markgräflerland sendet

Wolfgang


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