für folgendes Problem würde ich ich hilfe benötigen :
Bei meinen Tante M - K Gleisen habe ich div. aussetzer beim dem Modelbahnbetrieb. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es bei meinen K-Gleisen kontakt Probleme bei den kleinen Massezungen. Wenn ich nun das entsprechende Gleis ausbaue und richte ist oft durch den ausbau an andere Stelle das Problem. Nun bietet ESU ein Power Pack an, mit dem man kleine Stromschwankungen ausgleichen kann. Toll..., aber ich finde den Preis von rund EUR 38,-- bei div. Lokomotiven eine ganz beachtliche Investition. Mein Gedanke , wie bei der Wagonbeleuchtung mit Elkos einen Puffer einzubauen ? Im Forum habe ich dazu nichts gefunden und deshalb hoffe ich, hier Anregungen und Tipp zu erhalten.
Lieber Oliver, im Handbuch zum Lopi/LS 4 ist genau beschrieben, wie man Decoder mit Kondensatoren puffert. Die Grösse des Kondensators hängt ab vom vorhandenen Platz und von dem in die Lok eingebauten Motor. Beispiel: der 5-Pol-Motor zieht recht viel Strom. Er benötigt einen Kondensator von mindestens 2000 µF, besser noch grösser, um Wirkung zu zeigen. Gruss h--h-kiltz
Eure Ausführungen finde ich hoch spannend. Gerade für Rangierzwerge extrem wertvoll!
Aber: In der LoPi-Anleitung steht explizit, daß ein so nachgerüsteter Decoder nicht an Wechselspannung betrieben werden dürfe (Zerstörungsgefahr). Daß sich ein Kondensator an Wechselspannung zerlegt ist mir bekannt.
Ihr fahrt beide (?) AC? Ist die am Decoder abgreifbare Spannung immer DC? Oder hilft hier nur durchmessen?
Zwischen Hoffen und Bangen (ob der so einfachen und kostengünstigen Lösung)...
vieleicht macht Zimo da was anders oder ich bin zu blöd, die ESU Decoder lassen sich mit Elko weder mit der Multimaus noch mit dem ESU LokProgrammer bearbeiten.
die ESU lassen sich in der Tat nicht Programmieren, wenn ein Kondensator angeschlossen ist. Bei Zimo geht das. ( Ich habe das auf die harte Art gelernt, da ich für einen Kunden eine Roco 218 mit LoSo 4 M4 reparieren sollte. Ich habe natürlich ersteinmal einen defekten Dekoder festgestellt, da dieser nicht ansprechbar war ) Als das dann genauso mit 2 neuen LoSo 4 M4 war, habe ich gezweifelt. Die Lok lief mit Brückenstecker ohne Probleme in DC. Ich hatte dann Gegoogelt und habe ( ich glaube sogar hier ) einen Beitrag gefunden, der auf dieses Problem hinwies.
Nun, der original Dekoder war tatsächlich defekt, ließ sich ohne Elko aber auslesen, der neue dann auch und beschreiben ebenfalls
aus einem Decoder kommt immer Gleichspannung (Ausnahme "Wechselstrom-Decoder").
Nur, wenn man z. B. eine Wagenbeleuchtung mit Wechselstrom betreibt, dann sollte man einen Gleichrichter vorschalten. Der macht dann aus Wechselstrom Gleichstrom. Dann flackert die Beleuchtung nicht mehr.
Meine Märklin-Decoder betreibe ich mit einem Elko, wie Du aus meinem Beitrag ersehen kannst. Bei diesen Decodern hat das keinen Einfluss auf die Progammiermöglichkeiten.
Alles dies ist aber kein Ersatz für verschmutzte Gleise, Räder, ungleich verlegte Gleise oder andere Kontaktschwierigkeiten.
Danke für die vielen Antworten (auch wenn sie nicht zwingend "für mich" geschrieben waren, helfen sie ja doch!). Da werd ich mal versuchen, den Rangierbetrieb ein wenig funktionssicherer zu bekommen.
Ich wußte bislang gar nicht, daß das "Eigenbau-Puffern" so verbreitet ist!
#11 von
Christmann
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gelöscht
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, 10.01.2014 12:12
Hallo Man kann den Decoder ohne weiteres mit dem Stützkondensator Programmieren ist egal welche Zentralle verwendet wierd,nur mit dem Lokprogrammer geht es nicht da muß er raus. er kann mit dem Kondensator im Gleichstrombereich Analog und Digitalbetrieb betrieben werden.nur Wechselstrom Analog geht nicht da muß er entfernt werden.
Meister Tran hat das hier entwickelt. Allerdings ist das Projekt wohl im Sande verlaufen...... :
Grüsse Thomas,
Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, ZIMO MXULFA, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.
#13 von
Maxjonimus
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gelöscht
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, 16.01.2014 23:09
Zitat von h.-h.kiltz Die Grösse des Kondensators hängt ab vom vorhandenen Platz und von dem in die Lok eingebauten Motor. Beispiel: der 5-Pol-Motor zieht recht viel Strom. Er benötigt einen Kondensator von mindestens 2000 µF, besser noch grösser, um Wirkung zu zeigen.
Ich habe es hier mal ausprobiert mit einem 5* HLA-Motor, es ist eine umgebaute NS1200 von Märklin, das Getriebe ist schon etwas ausgenudelt. Der Motor zieht laut MS2 ca. 100-200mA:
Zu Beginn ist die Pufferschaltung aus. Sobald das Stromkabel unterbrochen wird, steht der Motor praktisch still. Mit aktivierter Pufferschaltung, werden die kleinen Stromaussetzer gut überbrückt.
Am Ende des Videos kann man erkennen, dass der Decoder ca. 2-3 Sekunden noch mit Strom versorgt wird und die Lok mit der alten Geschwindigkeit weiterläuft. Erst, wenn die Pufferspannung zu niedrig ist, fährt der Motor wieder mit der vorprogrammierten Anfahrbeschleunigung los.
Verbaut ist ein 2200µF-Elko mit 35V Spannungsfestigkeit.
man muss dazu sagen dass das Ding beidseitig bestückt ist und die Ladeschaltung bereits integriert ist. Die Kapazität ist grösser als 2000 Mikrofarad.....
Grüsse Thomas,
Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, ZIMO MXULFA, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.
#17 von
Maxjonimus
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gelöscht
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, 17.01.2014 08:17
Zitat von Oambegga Bockerlman muss dazu sagen dass das Ding beidseitig bestückt ist und die Ladeschaltung bereits integriert ist. Die Kapazität ist grösser als 2000 Mikrofarad.....
Das ergibt ja auch einen Sinn, dass man dann Schottky-Diode und Ladewiderstand ebenfalls in SMD-Bauweise integriert. Schade, dass das nicht weiter verfolgt wurde.
Andererseits: Wenn man sich die Preise für Tantal-Elkos anschaut, dann dürfte dieses Modul auch nicht ganz billig sein.
Ich bin mit den Trockentests mit meiner NS 1202 schon ganz zufrieden. Schwieriger wird es da schon mit meinen BR 362 und BR 365. Da ist nur Platz für 480µF. Aber auch das dürfte zumindest ein klein wenig mehr Betriebssicherheit bringen. Faktisch fahren die bei mir sowieso über die gesamte Anlage ohne stehen zu bleiben. Ist also eher Kosmetik.
Wenn ich zudem statt der 1N4001 eine 1N5819 Schottky-Diode einbaue (hatte ich grad nicht da), dann gewinne ich noch 0,3V Elkospannung.
Was mir noch aufgefallen ist: Während der Motor noch einen Moment weiterdreht, ist die LED der Stirnbeleuchtung sofort aus. Ist das gewollt so, dass die Beleuchtung sofort abschaltet, um die Energie exclusiv für den Motor bereitzuhalten? Oder es liegt in meinem fall daran, dass ich die Stirnbeleuchtung gegen Gleismasse geschaltet habe und nicht gegen Decodermasse.
wenn eine Lampe gegen Bahnmasse geschaltet ist, dann muss das Licht ausgehen, sobald kein Strom/Masse mehr vorhanden ist. Wird die Lampe über U+ geschaltet, dann kommt der Elko zum Tragen.
Zentrale: Z21 Black, Programmer von ESU, Zimo UB & D&H, Piko Decoder: Zimo, D&H, Piko & ESU, only DCC auf K-|:| DR EP II - IV Loks von Brawa, RoFl, Märklin, Primex, Piko, Liliput & Rivarossi JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+
#20 von
Maxjonimus
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gelöscht
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, 17.01.2014 09:24
Zitat von Berderwe wenn eine Lampe gegen Bahnmasse geschaltet ist, dann muss das Licht ausgehen, sobald kein Strom/Masse mehr vorhanden ist. Wird die Lampe über U+ geschaltet, dann kommt der Elko zum Tragen.
Danke Reinhard, dann wird es daran liegen. Ich hatte das Spitzenlicht noch nicht umgebaut, weil ich noch am überlegen war, die roten Schlusslichter der NS 1202 originalgetreu nachzubilden. Aber das werde ich wahrscheinlich doch nicht machen.
Zitat von MaxjonimusSchwieriger wird es da schon mit meinen BR 362 und BR 365. Da ist nur Platz für 480µF.
Ich habe bei meiner V60 auch eine Weile mit unterschiedlichen Eigenbaupuffern rumgedoktert. Schlußendlich habe ich jetzt doch den ESU Powerpack eingebaut. Funktioniert hervorragend und ist sein Geld Wert! Das Programmieren mit dem Lokprogr. funktioniert auch, ohne das der Powerpack raus muß.
#23 von
Maxjonimus
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gelöscht
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, 17.01.2014 09:57
Zitat von Berderwe da bleibt Dir nur der komplette Lichtumbau auf LED's, wenn Du die "blaue" meinst.
Ja, das ist das "Problem".
Die blaue NS 1202 hat ja ein 5*-Spitzensignal, 3 x Weiß wie sonst auch und dann noch die beiden oberen seitlichen kleinen Rücklichter. Die sind im Lichtleitkörper ja enthalten aber abgedunkelt.
Vermutlich wäre es am einfachsten, den Lichtleitkörper zu zersägen und hinter jeden der 5 verbleibenden Lichtstäbe eine SMD-LED zu positionieren. Also eine kleine Platine mit 3 x weiß und 2 x rot.
Hm, vielleicht sollte ich mich doch mal überwinden. Oder ich warte die Lösung der neuen NS 1203 ab, die ja laut Märklin Neuheiten 2014 genau diese Beleuchtungsvariante bietet. Evtl. lässt sich die LED-Platine von der neuen NS 1203 in der alten NS1202 einsetzen.
du schreibst du würdest Probleme bei den Verbindungslaschen zwischen den Gleisen vermuten. Wenn dem so wäre, wäre immer mindestens ein ganzes Gleisstück komplett stromlos, je nach Stromzuführung auch alle darauf fogenden. Da hilft auch kein Powerpack oder Pufferkondensator mehr, da fährt gar nichts. Deine Probleme dürften durch verschmutzte Punktkontakte und/oder Schienen verursacht werden. Ein erster Schritt sollte immer sein da mal gründlich zu reinigen (nicht schleifen!). Ein Pufferkondensator kann trotzdem gerade für Soundloks sinnvoll sein, sauber Gleise sind aber absolute Grundvoraussetzung und ermöglichen dann auch ohne kleine Helferlein einen Fahrbetrieb ohne Hängenbleiben.
#25 von
Maxjonimus
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gelöscht
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, 17.01.2014 10:35
Zitat von DeMorpheus du schreibst du würdest Probleme bei den Verbindungslaschen zwischen den Gleisen vermuten. Wenn dem so wäre, wäre immer mindestens ein ganzes Gleisstück komplett stromlos, je nach Stromzuführung auch alle darauf fogenden. Da hilft auch kein Powerpack oder Pufferkondensator mehr, da fährt gar nichts.
Richtig, ein ganzes stromloses Gleiselement kann der Pufferelko nicht überbrücken, vor allem nicht bei Langsamfahrt.
Ich habe für die Weihnachtsbaum-Schienen (M-Gleis) diese mit Kontaktspray (Philips) eingesprüht und mit einem Textil-Lappen ordentlich gereinigt. Die Schienen sind so weitestgehend blank und bieten guten Kontakt. Trotzdem blieb meine BR 50 an immer einer Stelle stehen, wobei der Kontaktmangel nur wenige Millimeter betrug. Andere Loks hatten an der Stelle gar keine Probleme.
Ich vermute, dass der Schleifer etwas gerichtet werden muss. Mit einem Puffer würde man diese Stelle aber auch locker überfahren können.
Daher: - Stell sicher, dass die Verbindungslaschen straff sitzen, ggf. mit einer Zange wieder leicht zusammendrücken. - Verbindungslaschen mit Kontaktspray einsprühen. - Schienen mit Kontaktspray reinigen
Die Punktkontakte lassen sich leider etwas schwer reinigen, fahren sich dafür aber auch quasi selber blank durchs drüberfahren.