RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#1 von wysiwyg79 , 02.02.2014 19:42

Hallo liebe Modellbahnfreunde,

nach langer Zeit möchte ich wieder aktiv in unser schönes Hobby einsteigen. Gleichzeitig ist dies auch mein erster Beitrag in diesem Forum. Das Modellbaukönnen und das Engagement aller hier aktiven Forumteilnehmer sind beeindruckend. Ich hoffe, ich werde zukünftig meinen bescheidenen Teil dazu beitragen können.

Meine bisherige „Modellbahnerkariere“ besteht aus einem furchtbaren Spur-N-Spanplatten-Rohbau-Unfall, von dem glücklicherweise keine Fotos existieren, sowie anschließenden 15 Jahren Lektüre und Planungsspaß. Jetzt soll es aber endlich wieder losgehen!

Für meine geplante Rangieranlage „Zinkhütte“ steht ein Raum von ca. 3,5m x 2,5m zur Verfügung. Konzept und Gleisplan wurden inspiriert durch den genialen Artikel aus der MIBA Spezial Nr. 73 von Michael Meinhold und Thomas Siepmann.

Meine erste Frage: Darf man hier auszugsweise den Gleisplanentwurf aus dem Artikel posten?

Bevor ich mit dem Bau der Anlage beginne, möchte ich meinen ersten Entwurf vorstellen. Ich freue mich auf alle Anregungen und Tipps von den hervorragenden Modellbahnpraktikern (und natürlich auch den Theoretikern ) in diesem Forum. Hier nun mein Gleisplanentwurf:



Geplant habe ich mit Peco Code 75. Zeitlich soll das Geschehen zwischen 1955 und 1965 angesiedelt sein. Der Güterverkehr besteht aus kurzen Nahgüterzügen bzw. Übergaben von und zu dem gedachten Anschlussbahnhof. Eine zwei- oder dreiteilige Schienenbusgarnitur verkehrt mehrmals täglich zum Schichtwechsel.

Und natürlich: RANGIEREN!

Meine derzeitige Hauptsorge gilt dem geringen Gleisabstand von teilweise unter 50mm. Mit Wintrack lässt sich das ja ganz nett zusammenklicken, aber funktioniert das dann auch so?

Was sagt ihr? Schon mal vielen Dank im Voraus!

Herzliche Grüße
Alex


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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#2 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 02.02.2014 19:51

Zitat von wysiwyg79
Meine derzeitige Hauptsorge gilt dem geringen Gleisabstand von teilweise unter 50mm. Mit Wintrack lässt sich das ja ganz nett zusammenklicken, aber funktioniert das dann auch so?


Hallo Alex
der Gleisabstand liegt an DIR, in den Abstellgleisen würde ich aber mindestens 70mm nehmen, damit der Fünffingerkran gefahrlos reingreifen kann.

Aber wieso gehts du mit der Abstellgruppe nicht weiter in den Raum, ist es ein bodentiefes Fenster oder normal hoch Ü90, oder sogar evt nach oben "ziehen" oder einen richtigen SB dazu???


pfahl_04

RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#3 von wysiwyg79 , 02.02.2014 19:58

Guten Abend Manfred,

das ging ja schnell...

Deinen Hinweis mit dem erhöhten Gleisabstand im Fiddle-Yard finde ich gut. Diesen werde ich auf wenigstens 70mm erhöhen.

Ich denke, bei den Einfahrgleisen des Bahnhofs kommt es auf einen Test an. Ich werde mal ein paar Meter Flexgleis bestellen.

Die Länge des FY genügt für die geplanten Zugzusammenstellungen. Das sind ja nur kurze Güterzüge und Übergaben von max. 80cm Länge.

Gruß
Alex


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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#4 von wysiwyg79 , 04.02.2014 12:24

Hallo zusammen,

auf Manfreds Anregung hin habe ich den Fiddle-Yard so umgestaltet, dass ein Gleisabstand von 75mm im geraden "Fiddle-Bereich" realisiert werden kann.



Zusätzlich habe ich mal den Rahmen geplant. Gibt es eigentlich in Wintrack 10 eine elegantere Lösung zur Rahmenkonstruktion ohne das eigene Rahmensystem des Softwareherstellers zu verwenden?

Die Anlage soll stationär sein, aber bei einem Umuzug mit vertretbarem "Kollateralschaden" zerlegt werden können.

Ich werde wahrscheinlich einen vorgefertigten Rahmenbausatz verwenden. Mit den Standardbauteilen entstehen aber ein paar Problemstellen. Da muss noch was angepasst werden...

Gruß
Alex


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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#5 von Bodo , 04.02.2014 12:45

Hallo Alex,

sehr schöne Rangieranlage. Was mir spontan auffällt, ist der Güterschuppen (10). Ich würde das Gleis noch weiter im Bogen Richtung Kulisse ziehen und evtl. sogar zweigleisig ausführen, wenn der Platz reicht.
Rein optisch ist es natürlich meist schöner, wenn das Gleis vor dem Schuppen verläuft. Alternativ könntest Du den Schuppen als Halbrelief mit großen Toren vorne an die Anlagenkante setzen und dann quasi aus dem Schuppen herausschauen - sicher auch mal ein ungewöhnlicher Blick auf die Anlage.

Viele Grüße, Bodo

PS: Ob Du aus einem MIBA-Heft hier was wiedergeben darfst, kann Dir nur der Verlag beantworten . Als "in der Praxis unkritisch" hat es sich wohl erwiesen, den eigenen Plan zusammen mit dem aufgeschlagenen Heft auf dem eigenen Schreibtisch abzulichten - am besten zusammen mit ein paar Gleisen als Stellprobe .


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#6 von wysiwyg79 , 04.02.2014 13:34

Hallo Bodo,

Zitat
sehr schöne Rangieranlage.



Danke für die Blumen. Ist aber auch kein Kunststück mit einer solchen Vorlage von den MIBA-Autoren.

Zitat
Was mir spontan auffällt, ist der Güterschuppen (10). Ich würde das Gleis noch weiter im Bogen Richtung Kulisse ziehen und evtl. sogar zweigleisig ausführen, wenn der Platz reicht. Rein optisch ist es natürlich meist schöner, wenn das Gleis vor dem Schuppen verläuft.



Gutes Auge! Damit hatte ich im Vorfeld zunächst auch experimentiert. Aber einige Dinge hatten mir dabei nicht gefallen:
- Der Gleisbogen wird dadurch unweigerlich enger, was zu Kupplungsproblemen führen kann.
- Der Einbau einer zusätzlichen Weiche führt zum Wegfall der (gebogenen) Ladestr. Ich tausche also eine Betriebsstelle gegen ein Abstellgleis.
- Die Positionierung des GS hinter dem Gleis (eigentlich: zwischen den Gleisen) führt dazu, dass der GS keine Straßenseite mehr hat.
- Ich wollte mich einfach bewust etwas beschränken, nicht NOCH eine Weiche und NOCH ein Gleis einbauen.
- So bleibt zur Kulisse noch ETWAS Platz für "Landschaft". Z.B. ein großer Baum um die Kulissendurchfahrt zu tarnen, oder eine Straßenbrücke, die an der Kulisse entlang zum Bahnsteig herunterführt.

Zitat
Alternativ könntest Du den Schuppen als Halbrelief mit großen Toren vorne an die Anlagenkante setzen und dann quasi aus dem Schuppen herausschauen - sicher auch mal ein ungewöhnlicher Blick auf die Anlage.



Das ist ja eine coole Idee - ein aufgeschnittener GS mit Inneneinrichtung zum Beispiel. Vielleicht kann ich das bei Position 4 als Mini-Inneneinrichtung der Zinkhütte realisieren.

Zitat
Ob Du aus einem MIBA-Heft hier was wiedergeben darfst, kann Dir nur der Verlag beantworten



Das stimmt natürlich! Also werde ich einfach mal fragen - wozu gibt es Email? Sollte ich eine Antwort bekommen, gebe ich hier Bescheid.

Daaaanke!

Gruß
Alex


Herzliche Grüße
Alex

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#7 von wysiwyg79 , 04.02.2014 18:50

Kleine Gleisplananpassung um Problemstellen mit dem Rahmen zu entschärfen. Die mittlere Weichenstraße ist ein paar Zentimeter nach links gewandert. Dabei wurden auch gleich die Nutzlängen der Gleise 2, 9 und 11 entsprechend verlängert.



Wie ich es auch drehe und wende, irgendeine Weiche im Einfahrbereich kommt entweder auf einem Modulübergang zu liegen, oder eine Stellschwelle wird blockiert. Hat jemand von euch eine Idee unter verwendung dieser Standardrahmenmodule?

Gruß
Alex


Herzliche Grüße
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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#8 von wysiwyg79 , 25.02.2014 10:33

Hallo @all!

Hier mein aktueller Planungsstand mit erweiterten Gleisabständen im Bahnsteig- und Rampenbereich.

Leider tue ich mich etwas schwer bei der konkreten Planung der Industrie-Halbreliefkulisse. Ich wäre für jede Anregung sehr dankbar.


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#9 von Barbara13 , 25.02.2014 20:53

Hallo Alex,

Ist ein wirklich schöner Plan. Aber warum nutzt Du den
Wendel nicht für den Zugang für einen Schattenbahnhof
nahe am Boden?


Viele Grüße

Michael

... Pragmatismus ist nicht das Gegenteil von Perfektionismus, sondern der Weg dorthin.

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#10 von wysiwyg79 , 26.02.2014 08:22

Hallo Michael,

vielen Dank für deine Anregung. Ich habe bewusst auf einen "echten" SB verzichtet. So komme ich an alle Anlagenteile von oben UND unten ganz einfach ran. Außerdem spare ich eine Menge Material und Geld, dabei wäre der Nutzen eines SB in meinem Fall begrenzt: Die verkehrenden Rangierabteilungen sollen ständig per Hand neu zusammengewürfelt werden. Ein SB, aus dem die Züge wieder so rauskommen wie sie eingefahren sind, passt nicht so recht zum Konzept einer reinen Rangieranlage.

Trotzdem finde ich deine Idee sehr gut einen SB in Bodennähe zu bauen, evtl. auch als schmale Ausführung "an der Wand entlang". So bleibt der Zugriff von unten auf die sichtbare Ebene größtenteils erhalten. Sollte ich (viel) später mal ein Stockwerk höher die zweite sichtbare Ebene bauen, dann werde ich das bestimmt in Betracht ziehen. Danke Dir!


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#11 von deraltecarlos ( gelöscht ) , 26.02.2014 10:42

Hallo Alex,

Zitat von wysiwyg79



hätte noch die eine oder andere Anregung dazu:
*) Lademaß und Gleiswaage passt nicht gut zum Aufstellgleis, besser zur Ladestraße
*) Rangiermöglichkeiten für am Einfahrgleis angekommene Gz - fehlendes Ziehgleis, z.B. für Rangierfahrt ins Kraftwerk / Tanklager(?)
*) Für dieses sehr betriebsintensive Szenario (Stückgut, Ladestraße und -Rampe, Zinkhütte, Kraftwerk und Tanklager) würde ich mehr Abstellmöglichkeiten und evt. auch ein kombiniertes Abstell-/Ziehgleis parallel zur Bahnhofseinfahrt(?) vorsehen
*) Fiddleyard oder 'nur' Abstellgruppe (wie gezeichnet)? Falls doch Fiddleyard hätte ich noch (eine) Anregung(en), also lass es uns wissen

Weiterhin eine spannende Planung wünscht
Carlos


deraltecarlos

RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#12 von wysiwyg79 , 26.02.2014 11:54

Hallo Carlos,

vielen Dank für deine Antwort.

Zitat von deraltecarlos

A) Lademaß und Gleiswaage passt nicht gut zum Aufstellgleis, besser zur Ladestraße
B) Rangiermöglichkeiten für am Einfahrgleis angekommene Gz - fehlendes Ziehgleis, z.B. für Rangierfahrt ins Kraftwerk / Tanklager(?)
C) Für dieses sehr betriebsintensive Szenario (Stückgut, Ladestraße und -Rampe, Zinkhütte, Kraftwerk und Tanklager) würde ich mehr Abstellmöglichkeiten und evt. auch ein kombiniertes Abstell-/Ziehgleis parallel zur Bahnhofseinfahrt(?) vorsehen
D) Fiddleyard oder 'nur' Abstellgruppe (wie gezeichnet)? Falls doch Fiddleyard hätte ich noch (eine) Anregung(en), also lass es uns wissen



A: Da gebe ich Dir recht, aber: Bei 8 ist nicht genug Platz für Lademaß und Waage. Dann bleibt nix mehr für die Ladestr. übrig. Vielleicht könnte ich 8 und 9 tauschen...
B: Ziehgleis ist das Streckengleis, ggf. bis in die Weichenstr. des Fiddle-Yards. Es ist ja vereinfachter Nebenbahnbetrieb, daher auch keine Signale (vielleicht ein paar H-Tafeln und Gleissperren).
C: Ein zusätzliches Abstellgleis im Einfahrbereich ist immer gut. Hast Du einen Vorschlag, wo und wie ich das anbinden könnte?
D: Was ist für Dich der Unterscheid zwischen Fiddle-Yard und Abstellgruppe?


Herzliche Grüße
Alex

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#13 von deraltecarlos ( gelöscht ) , 26.02.2014 13:10

Hallo Alex,

Zitat von wysiwyg79

.... D: Was ist für Dich der Unterschied zwischen Fiddle-Yard und Abstellgruppe?


.... z.B. sowas hier (siehe Beiträge vom 08 Jan 2014)
Beispiel-Fiddleyard
oder einfach mal die Bildersuche bei 'Tante Gugl' bemühen ....

Schönen Tag noch
Carlos


deraltecarlos

RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#14 von pkf , 26.02.2014 16:22

Hallo,

zunächst muss ich Carlos widersprechen. Ein Fiddle-Yard ist ein (zumeist nicht gestalteter) Bereich einer Modellbahnanlage, der zum Abstellen und Zusammenstellen von Zügen dient. Hierzu ein Auszug aus der englisch-sprachigen Wikipedia:

Zitat
A Fiddle yard or Staging yard is a collection of model railway tracks that are invisible to a viewer and allow trains to be stored and manipulated


Ein Fiddle-Yard kann viele Formen haben, zu den bekanntesten gehören Gleisharfe, Schiebebühne und (Segment-)Drehscheibe.
Einen Unterschied zwischen Fiddle-Yard und Abstellgruppe sehe ich im Betrieb: in der Abstellgruppe werden Züge wie der Name sagt nur abgestellt, im Fiddle Yard werden sie manuell zerlegt und neu zusammengesetzt, häufig unter Einsatz des "Fünffingerkrans".
Unter diesen Gesichtspunkten und den Infos von Alex hinsichtlich des Betriebskonzeptes

Zitat von wysiwyg79
Die verkehrenden Rangierabteilungen sollen ständig per Hand neu zusammengewürfelt werden

ist das durchaus ein Fiddle-Yard. Nur wenn man das ständige "Befingern" vermeiden möchte, sind andere Formen des Fiddle-Yards vorteilhafter.

Ich würde im Fiddle-Yard aber vorallem noch ein Abstellgleis für die Schienenbusgarnitur vorsehen, z.B. so wie beim ersten Entwurf gerade in die Ecke.

Viele Grüße

Peter


MfG
Peter


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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#15 von wysiwyg79 , 26.02.2014 20:02

Hier mal zur Orientierung der (gespiegelte) Gleisplanentwurf, auf dem meine Planung basiert. Mit freundlicher Genehmigung der VGB Verlagsgruppe. Quelle: MIBA Spezial Nr. 73 Seiten 10-11, ISBN: 978-3896104618, Autoren: Michael Meinhold und Thomas Siepmann.


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#16 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 27.02.2014 10:59

Hallo Alex,

willst Du (vom Bahnsteiggleis kommend) Personenwagen in 11 abstellen? Ansonsten verstehe ich die Weichenanordnung in der Mitte mit der DKW nämlich nicht.

Etwas ratlose Grüße,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#17 von wysiwyg79 , 27.02.2014 11:18

Hallo Alexander,

Zitat
willst Du (vom Bahnsteiggleis kommend) Personenwagen in 11 abstellen?



Das ist eigentlich nicht geplant (aber nicht ausgeschlossen). Das Bahnsteiggleis könnte aber zum "Parken" von Güterwagen aus 6 genutzt werden, solange die Rangierlok umsetzt und dann die Wagen in 11 drückt.


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#18 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 27.02.2014 11:58

Hallo Alex,

wie wäre es damit:



Sollen die kleinen "Querstriche" an manchen Stellen Gleissperren darstellen? Dann wäre da noch Änderungsbedarf.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#19 von hda , 27.02.2014 20:04

Hallo Alex,

als notorischer Nicht-Planer möchte ich nur eine kosmetische Bemerkung zum Plan machen

Zu Anfang habe ich eine Kopframpe vermisst, die Alexander jetzt bei Gleis 8 eingezeichnet hat. Damit sie nicht so dünn rumsteht, könnte man ihr die Rampe von Nr.9 zur Seite stellen, beide verbinden und am Anlagenrand abschneiden.
Eine Auffahrt zur Rampe ist kurz nach der Weiche zu 8 möglich.

Nr. 9 hat offensichtlich einen etwas größeren Gleisabstand, eignet sich daher nach meinem Geschmack als Freiladegleis mit etwas seitlich angeordneten Bockkran.
Vielleicht findet da auch noch das Lademaß Platz, dann steht es nicht bei der Rampenauffahrt zu 8 im Weg rum.

Nur mal so als Anregung gedacht......

Gruß
Heinz


 
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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#20 von Barbara13 , 27.02.2014 20:24

Hallo Alex,

Zitat "Ein SB, aus dem die Züge wieder so rauskommen wie sie eingefahren sind, passt nicht so recht zum Konzept einer reinen Rangieranlage."

Ich fände es ziemlich spannend wenn ein neu zusammengestellter Zug erst einmal geparkt wird und dann ein neuer Zug einfährt. So kannst Du
die beiden Züge immer gegenseitig ergänzen bzw. umstellen. Der Schattenbahnhof braucht ja nicht groß zu sein. 2-3 Gleise an der Wand (wie
Du vorgeschlagen hast) reichen m.E. auch aus. Der Aufwand hält sich in Grenzen und den Wendel kannst Du später auf eine zweite Ebene erweitern.

Ich habe selbst viel Lehrgeld bezahlt (Abriss meiner ersten im Aufbau befindlichen Anlage) als ich erkannt habe, dass ein gut geplanter Schattenbahnhof
ziemlich wichtig ist.


Viele Grüße

Michael

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#21 von echoo , 27.02.2014 20:39

Hallo,

ich würde auch ein paar Worte dazu schreiben wollen.

Wenn ich mir den Ausgangsplan anschaue, ist dieser doch etwas länger als die hier geplante Version.
Einen Bahnsteig gab es da offensichtlich auch nicht.
Durch die Verkürzung machen die Dreiwegweichen eigentlich keinen Sinn, da die Gleisnutzlängen eh schon so kurz sind. Viele Weichen sehen zwar schön aus (und der Originalplan gäbe das auch her), hier sind das aber zuviele des Guten.
Die Bedienung der Zinkhütte und des fabrikeigenen Kraftwerkes würde bestimmt mit mehr als den drei-vier Wagen erfolgen, die auf die Gleisnutzlänge passen.
Ich würde die Planung noch mal neu beginnen mit etwa diesen Schwerpunkten:
- Bahnsteig nur für Werkszubringerverkehr am unteren Anlagenrand (eingleisig bei Tw-Verkehr, zweigleisig bei lokbespannten Zügen, kleine Wartehalle)
- keine Ortsgüteranlage sondern dafür nur eine größere Freiladeanlage mit Rampe als Außenverladung des Werkes vorsehen (=zwei Aufstellgleise und zwei Freiladegleise, eines mit Kombi-Rampe zur linken Anlagenkante hin)
- Dazu drei Gleise (oder auch vier, je nach Platz) mit größerer Nutzlänge (ohne Zwischen-DWW) für die Bedienung der Hütte/Kraftwerk (rechts) bzw. die direkte Werkszufahrt (links)
- Kulisse 13 als Straßenunterführung planen und darunter aus den drei Gleisen ein Ausziehgleis aus vorigem Punkt/Gleisen ziehen, aus dem die obere Werksbedienung erfolgt
- Fiddle-Yard als "Schiebebühne" ausführen, wegen Nutzlänge (Umgestaltung dann bei Weiterbau mittels Wendel)

Wenn es nicht eilt, würde ich versuchen, einen Entwurf zu machen, könnte aber ein paar Tage dauern.

Gruß
echoo


H0/H0e - DR Epoche III / Epoche V/VI


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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#22 von ET 65 , 27.02.2014 21:38

Hallo Alex,

sehr schön, dass die Miba-Redaktion den Abdruck des Originalplan hier genehmigt hat.

Was mich damals bei der Veröffentlichung an diesem Anlagenvorschlag gestört hat?
- kein Bahnsteig vorhanden (d.h. kein Personenverkehr?)
- das mittlere durchgehende Gleis ist an der Ausfahrt mit einer Gleissperre verschlossen. Einfahrt und Ausfahrt findet darüber bzw. darunter statt.
- nur vier Güterwagen im Zug (war mir zu kurz, WAR!)
- keine der am Markt aus Europa erhältlichen Kupplungen ist für das "Rangierspiel" geeignet. Einzig die Kadee-Kupplung funktioniert dafür (zumindest nach meiner Meinung ops: ).

Bleibt die Frage: Wohin mit dem Bahnsteig für z.B. einen VT 70.9 oder VT 95, oder auch mal ne Köf mit einer oder zwei Donnerbüchsen?
Folgende Möglichkeiten:
1. Ein Bahnsteiggleis vor der Einfahrweiche ausfädeln und vor der Rampe wieder einfädeln.
2. Gleis 2 mit einem Schüttbahnsteig versehen. Dann wäre aber das Einfahrtsgleis für den Ng belegt.
Falls jetzt jemand auf die Idee kommt, den Bahnsteig nach oben direkt hinter die Einfahrt zu legen. Das ginge auch, aber der Weg zum Bahnhofsgebäude wäre schon ziemlich lang, da einmal der komplette Bahnhof gequert werden müsste. Diese Lösung hast Du ja gewählt (fällt mir gerade mal so auf).

Was mir bei Deinem Layout wirklich Kopfzerbrechen bereitet, ist das Problem mit dem Kuppeln im Bogen. Vielleicht kannst Du dazu mal Deine Gedanken formulieren, bitte!

Gegenüber dem MIBA-Plan sind Deine Gleislänge teilweise erheblich reduziert. Wenn ich mich richtig erinnere, was in der MIBA ein Verkehrsablauf dargestellt. Hast Du mal versucht, mit Deinem Plan einen solchen Ablauf (Anlieferung von Waggon für die Zinkhütte, Zugauflösung, Zugzusammenstellung, Nahgüterzug und Triebwagen) durchzuspielen?
"2" ist Dein Einfahrgleis. Und wo ist das Ausfahrgleis?

Zum Rangieren ist die Anlage der absolute Wahnsinn. Aber das MUSS dann wirklich funktionieren (Kontakt, Kupplungen, etc.).

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


 
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#23 von wysiwyg79 , 27.02.2014 21:56

Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für eure guten Vorschläge

Ich werde mal die Rampensituation wie von euch vorgeschlagen umplanen. Kommt in Kürze...

@DB-IV-Proto87: Nee, die Striche sind keine Gleissperren, sondern in Wintrack eingezeichnete Anschlüsse für die Elektrik-Planung, die beim Screenshot noch mit drin waren

@Barbara13: Ich habe ganz bewust auf einen SB verzichtet. Ich will nach so vielen Jahren einfach mal anfangen zu bauen, dabei habe ich doch recht wenig Zeit. Ein SB weniger ist einfach ein Hindernis weniger. Ergänzen kann ich später immer.

@echoo: Ja, die Verkürzung ist schon deutlich. Kurze Übergaben sind einer der Kompromisse, die ich auf dem begrenzten Platz eingehen muss. Die Dreiwegweichen schaffen halt flexible Umsetzmöglichkeiten. Das ist mir lieber als größere Nutzlängen, denn ob ich 1-2 oder 5-6 Wagen am Stück durch die Gegend schiebe, macht betrieblich keinen Unterschied.

Zitat
Wenn es nicht eilt, würde ich versuchen, einen Entwurf zu machen, könnte aber ein paar Tage dauern


Gern, ich bin auf diesen Plan nicht absolut festgenagelt, aber die Rahmenbedingungen sollten bestehen bleiben:
- viel Güter-Rangierverkehr
- P-Verkehr am Rande
- offener Schattenbahnhof
- gute Erreichbarkeit für Handentkupplung
- keine beweglichen Anlagenteile (z.B. Schiebebühnen-FY), da ich handwerklich (noch) eine absolute Null bin
- Der Platz für den Tisch muss frei bleiben, da ich das Zimmer auch als Arbeitszimmer nutze.


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#24 von wysiwyg79 , 27.02.2014 22:08

Zitat von ET 65

keine der am Markt aus Europa erhältlichen Kupplungen ist für das "Rangierspiel" geeignet. Einzig die Kadee-Kupplung funktioniert dafür (zumindest nach meiner Meinung ops: ).
...
Was mir bei Deinem Layout wirklich Kopfzerbrechen bereitet, ist das Problem mit dem Kuppeln im Bogen. Vielleicht kannst Du dazu mal Deine Gedanken formulieren, bitte!
...
Hast Du mal versucht, mit Deinem Plan einen solchen Ablauf (Anlieferung von Waggon für die Zinkhütte, Zugauflösung, Zugzusammenstellung, Nahgüterzug und Triebwagen) durchzuspielen?
"2" ist Dein Einfahrgleis. Und wo ist das Ausfahrgleis?



Hallo Heinz,

ich hatte auch die Kadee im Blick. Mit der Roco Universalkupplung klappt es jedenfalls nicht gut im Bogen. Das habe ich mit einem Testaufbau schon probiert. Kadee-Kupplungen habe ich noch nicht, die sollen aber etwas besser sein. Kritisch sind ja eigentlich auch nur Gleis 1 und der Ladestraßen-Teil von 10.

Vom Aufstellgleis 7 sollte auch ausgefahren werden. Vielleicht wäre auch ein Themenwechsel (weg von der Zinkhütte) überlegenswert. Irgend etwas, wo man nicht lange Ganzzüge erwarten würde...


Herzliche Grüße
Alex

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RE: Zinkhütte - Planung und Bau einer H0-Rangieranlage 350x250

#25 von wysiwyg79 , 28.02.2014 08:22

Reorg der Betriebsstellen am vorderen Anlagenrand:


Herzliche Grüße
Alex

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