Ich brauche Nachhilfe beim Messen von Spannungsabfall. Ich würde gerne den Spannungsabfall messen, der durch 47Ohm-Widerstand produziert wird.
Gehe ich recht davon aus, dass da nur ein Abfall zu messen ist, wenn auch ein Verbraucher Strom bezieht? Als ich das messen wollte ohne fliessenden Stromkreis, zeigte es mir 19V an. Das ist aber die Betriebsspannung, die ja durch den Widerstand abfallen soll auf ca. 17V.
Zitat Der Spannungsabfall ist nur bei angeschlossenem Verbraucher zu messen.
Also streng genommen kann man Spannungsabfall nur messen, wenn Strom fließt. Der alte Georg Simon Ohm hat nämlich gesagt, dass die Spannung U gleich dem Strom I multipliziert mit dem Widerstand R ist.
Wenn also kein Strom fließt, kann an dem Widerstand auch keine Spannung abfallen. Und wenn Du an dem Widerstand 19 Volt gemessen hast, ist Dein Stromkreis unterbrochen.
Ich brauche Nachhilfe beim Messen von Spannungsabfall. Ich würde gerne den Spannungsabfall messen, der durch 47Ohm-Widerstand produziert wird.
Gehe ich recht davon aus, dass da nur ein Abfall zu messen ist, wenn auch ein Verbraucher Strom bezieht? Als ich das messen wollte ohne fliessenden Stromkreis, zeigte es mir 19V an. Das ist aber die Betriebsspannung, die ja durch den Widerstand abfallen soll auf ca. 17V.
Lieber Gruss Alex
Man kann dem ohmschen Gesetz ruhig vertrauen:
U = R * I. Ganz egal, wie hoch der Widerstand ist. Wenn kein Strom fliesst, heisst es schon in der Mathematik. Ein beliebiger Wert mit 0 multipliziert ergibt ebenfalls 0. Das heisst: Strom = 0 ergibt U = 470 Ohm * 0A = 0V
Ich denke das nur mal theoretisch durch: der Ansatz der Messpunkte sei als korrekt vorausgesetzt. Dann war der Stromkreis wohl doch geschlossen, und die 19V sind über den 470-Ohm-Widerstand abgefallen. I=U/R I=19V/470Ohm ≈ 0,04A
Oder hab ich was übersehen zu früher Morgenstunde und vor dem ersten Kaffee?
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Und wie solle in einem offenen Stromkreis eine Spannung über einen Widerstand gemessen werden können? Das ist nicht möglich. Ergo sind die Messpunkte falsch gewesen oder der Stromkreis doch mit Stromfluss gewesen.
Den Spannungsabfall über einen Widerstand wird einfach an seinen beiden Anschlüssen und unter Stromfluss gemessen.
ZitatOder hab ich was übersehen zu früher Morgenstunde und vor dem ersten Kaffee?
Hast du.
Zitat zeigte es mir 19V an. Das ist aber die Betriebsspannung, die ja durch den Widerstand abfallen soll auf ca. 17V.
Zitat Als ich das messen wollte ohne fliessenden Stromkreis
Diese beiden Aussagen schließen sich gegenseitig aus, wie Martin Lutz dargelegt hat. Also entweder misst er null, oder der Stromkreis ist geschlossen. Ich neige zu letzterem und setze diese Annahme auch für das, was ich oben ausführen, voraus.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Zitat Gehe ich recht davon aus, dass da nur ein Abfall zu messen ist, wenn auch ein Verbraucher Strom bezieht? Als ich das messen wollte ohne fliessenden Stromkreis, zeigte es mir 19V an. Das ist aber die Betriebsspannung, die ja durch den Widerstand abfallen soll auf ca. 17V.
Ich gehe davon aus, dass er nicht die Spannung über den Widerstand gemessen hat, sondern die Spannung am 'Ausgang' (wenn ich das mal so hemdsärmelig formulieren darf ) des Widerstandes, da wo er die 17V erwartet. Wenn nun kein Verbraucher angeschlossen ist, fliesst kein Strom. Damit fällt an dem Widerstand auch keine Spannung ab und er misst die Betriebsspannung.
ZitatDiese beiden Aussagen schließen sich gegenseitig aus, wie Martin Lutz dargelegt hat. Also entweder misst er null, oder der Stromkreis ist geschlossen. Ich neige zu letzterem und setze diese Annahme auch für das, was ich oben ausführen, voraus.
Hast du schon jemals eine Spannung gemessen? Weißt du wo er gemessen hat?
Wenn er bei einem offenem Stromkreis direkt über den Widerstand misst, misst er 0V. Misst er bei offenem Stromkreis 19 V. also Betriebsspannung, muss er zwischen den anderen Pol der Spannungsquelle und dem "freien Ende" des Widerstands gemessen haben.
Der Widerstand seines Messgeräts, das den Stromkreis schließt, ist nämlich im Verhältnis zum verbauten Widerstand wesentlich größer. Die 470 Ohm fallen praktisch gar nicht ins Gewicht.
Erst wenn er den Stromkreis über einen weiteren Widerstand schließt, kann er einen Spannungsabfall messen.
Microbahner hat es mit anderen Worten genauso beschrieben, wie ich es versucht habe zu erklären.
ZitatHast du schon jemals eine Spannung gemessen? ...
Microbahner hat es mit anderen Worten genauso beschrieben, wie ich es versucht habe zu erklären.
Ja - und nein. Er hat es getan, ohne gleich mit einer überheblichen Frage einzusteigen (die ich für beleidigend halte). Mit ihm werde ich mich dann gern weiter unterhalten.
So oder so - er misst Mist...
Aber da keiner meine - auf der Annahme eines irrtümlich geschlossenen Stromkreises basierende - Rechnung widerlegt, gehe ich davon aus, dass sie stimmt.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.