⚓ ⚒️ Bergwerk und Hafen als Erweiterung zur Anlage Ge(l)dern-Oberwald

#1 von iwii , 13.12.2022 15:39

2. Vorwort: Während der Planungen zum Bergwerk hat sich die Möglichkeit aufgetan, das Bergwerk mit meiner bestehenden Anlage zu verbinden. Die ersten Beiträge beziehen sich noch auf die Planung als Einzelanlage, beinhalten aber vielleicht trotzdem den ein oder anderen nützlichen Hinweis.

-> Bergwerk + Hafen als Erweiterung für Ge(l)dern ab Beitrag #28

-> zur alten Anlage Ge(l)dern-Oberwald


-----------------------

Hier -> Multideckanlage in TTe und "Modulen" hatte ich vor einiger Zeit über eine neue Anlage in meinem Flur sinniert. Nun bin ich mit meiner Regierung überein gekommen, eine Zimmertür durch eine Falttür zu ersetzen. Damit lassen sich weitere Zentimeter Tiefe nutzbar machen. Es reicht zwar immer noch nicht für die empfohlenen TT-Mindestradien, aber mit der Beschränkung auf bestimmte Fahrzeuge, lässt sich ein Tillig R0-Modellgleis unterbringen.

Da ich für einen Gleisplan immer ein wenig Inspiration brauche, habe ich wild mal ein paar Gebäudebausätze gekauft...

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Das Thema wäre also erst mal abgesteckt....



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RE: Neue Anlage für 2023?

#2 von Langsamfahrer , 13.12.2022 17:12

Hallo iwii!

Es ist zwar etwas off-topic, aber hoffentlich hilfreich. Du schreibst:

Zitat von iwii im Beitrag #1
eine Zimmertür durch eine Falttür zu ersetzen.

Falttüren bilden im offenen Zustand ein dickes Paket (macht den Durchgang schmal) und sehen im geschlossenen Zustand durch ihre vielen Knickstellen deutlich anders (für mich: schlechter) aus als Türen mit nur einem festen Blatt.

Wir standen mal vor einem ähnlichen Problem und haben damals eine sehr schöne Tür mit einem nur einmal geteilten Blatt gefunden, sie war von einer Firma Brandt und hieß "Biplan".
Das war vor der Verbreitung des Internet, von damals habe ich also keinen Link, und eine kurze Suche gerade eben war erfolglos.
Ich bin aber auf etwas Ähnliches gestoßen: Raumspartür scheint der passende Suchbegriff.
Die Firma Brandt gibt es auch noch, das neuere Modell heißt "Terzoplan" (und die Suche danach liefert Ergebnisse).

Darum mein Tipp: Schaut Euch gründlich um, bevor Ihr kauft, denn es gibt da (in meinen Augen) deutlich schönere Lösungen als die allgemein bekannte Falttür.

Viel Erfolg!
Jörg


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RE: Neue Anlage für 2023?

#3 von iwii , 13.12.2022 18:18

Hallo Jörg,

danke für den Tipp. Das kannte ich so noch nicht. Die Preisrecherche gestaltet sich auf den ersten Blick schwierig. Ich schätze aber mal, hoch 3stellig muss man mindestens rechnen. Das wäre mit Sicherheit zuviel des Guten. Die Tür ist am Ende eines schmalen Flurs und dahinter kommt ein Ankleidezimmer - d.h. "Publikumsverkehr" gibt es da nicht. Zudem handelt es sich um eine Mietwohnung.

Gruss, iwii



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Bergwerk Hartmannshain | Gleisplan

#4 von iwii , 16.12.2022 16:53

Der Gleisplan

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Zwei Details befinden sich im Untergrund. Auf der rechten Seite gibt es im Tunnel zwei Weichen, um zum einen einen größeren Gleisbogen anzudocken bzw. die Anlage in eine Modulanlage zu integrieren.

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Am linken Rand der Anlage wird es eine vorgesetzte Kulisse geben, die es ermöglicht, Züge unbeobachtet von der Verladung in den Schattenbahnhof zu bringen und umgekehrt. Dadurch kann ein Zug mit leeren Wagen in die Verladung gedrückt werden und er kommt mit vollen Wagen wieder heraus. Im sichtbaren Teil werden die vollen Wagen an die Streckenlok übergeben, welche diese dann in den Schattenbahnhof bringt und ihrerseits mit den leeren Wagen zurück kommt. So kann man endlos Wagen beladen...

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Als zusätzliche Spielmöglichkeit gibt es noch ein paar Gütergleise und einen kleinen Bahnsteig für den Berufsverkehr.



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RE: Bergwerk Hartmannshain | Gleisplan

#5 von Johannes W , 16.12.2022 17:37

Hallo iwii,
hier ist meine positiv gemeinte Kritik die Zechengebäude betreffend. Mich stört ein Wenig, daß die Übergänge bei zum Teil sehr großer Stützweite auf (im Original) 20-30 cm dicken Böden/ Decken aufgebaut sind. Besonders bei der Verladung liegt ja auf der Decke eine riesige Last. Ich würde die Decken noch mit großformatigen Stahlträgern unterstützen/ abfangen. Ich bin weder Architekt noch Statiker. Aber irgendwie kommt mir das, so wie es ist, nicht glaubwürdig rüber. Und es ist ja noch jederzeit zu ändern.
Grüße
Johannes


 
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RE: Bergwerk Hartmannshain | Gleisplan

#6 von iwii , 16.12.2022 17:48

Die Stützen unter der Verladung waren erst mal zum Testen. Dort kommt noch eine zweite Reihe mit Stützen zwischen die Gleise.

Gruss, iwii



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Bergwerk Hartmannshain | alles anders oder auch nicht

#7 von iwii , 20.02.2023 19:51

Die letzten Tage hat mir mein Körper eine kleine Lehrstunde erteilt. Wenn man mit Krücken im Flur steht, stellt man auf einmal fest, dass die Anlagenplanung doch etwas optimistisch geraten ist. Der Platz für Anlage ist von Türen umzingelt, die rege genutzt werden. Wenn aber der Platz nicht reicht, um in die Unterwelt zu kommen, müssen genau diese Türen zugestellt oder die nutzbare Fläche der Anlage verkleinert werden. Was also tun? Ein Verkleinern kommt nicht in Frage, da es der Anlage den Sinn nehmen würde. Es bleibt also nur, die Türen mit Fiddle-Yard zu verstellen...

Der rechte Fiddle-Yard wird mit Scharnieren an der Anlage befestigt und ist zweigeteilt, um auf die nötige Länge zu kommen.

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Der Fiddle-Yard auf der linken Seite wird an der gegenüberliegenden Wand befestigt und klappt nach unten.

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Die Umfahrung für die Kohlewagen führt nun hinter der Kulisse an der Wand entlang.

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Damit können die Fiddle-Yards mit wenigen Handgriffen aus dem Weg geschafft werden und brauchen noch nicht mal einen eigenen Stauraum. Das Konzept der Anlage bleibt vollständig erhalten und gewinnt sogar noch Spielmöglichkeiten.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | alles anders oder auch nicht

#8 von Claus B , 21.02.2023 19:58

Hallo Iwii,

schön, das hier im Forum noch jemand ist der eine Zeche baut. Leider hast Du Dich verführen lassen einen Zechenbausatz zu nehmen und ohne weiteres nachzubauen. Leider ist der Bausatz so wie er aus der Packung kommt nicht frei von 'Schwachstellen'. Das kommt daher, das der Hersteller des Bausatzes ein Konstrukt nachgebaut hat, das seinerzeit ein Rolf Knipper (leider verstorben) als Zeche Herbede auf seine Module gestellt hat.
Rolf Knipper hat im Eisenbahnjournal 12/2006 nachdem ihm ein Zechenexperte über die Funktionen in einer Zeche aufgeklärt hatte, sich nochmals des Bausatzes angenommen und unter dem Titel 'Mach mehr aus Herbede' eine wunderbare und schlüssige Kleinzeche aufgebaut.
Zum Förderturm habe ich in meinem Thread einen Bericht geschrieben wie man ihn soweit 'aufpimpt' damit ein halbwegs passabeler und auch glaubhafter Förderturm herauskommt. (Ist aber noch nicht fertig) Etwas runterscrollen!
In meinem Bericht ist der Förderturm der Zeche Carl Funke aus Wikipedia verlinkt der ähnlich dem Förderturm des Bausatzes ist. Schau Dir beide mal genauer von der Seite an. Du wirst sofort die Unterschiede sehen.
Förderturm

zusätzlich emfehle ich Dir noch die Seite:
Fördergerüste im Ruhrbergbau
dort die Unterordener 'Fördergerüste' und 'Modellbau'. Im Modellbau ist ein zweigeschossiger Turm (in Baugrösse N ) gezeigt.


Der schmale Übergang zu den grossen Gebäuden ist vollkommener Unsinn. Du musst Dir die Förderumg am Förderturm als Kreisverkehr vorstellen. Auf den einen Seite kommen die beladenen Hunte hoch, gehen in die Entladung und werden auf der Gegenseite leer wieder dem Förderkorb zugestellt. Noch im Schachtgebäude (deshalb kann das kein Turm sein) wird die Kohle über Bänder aussortiert. Da werden die Kohle und das auch vorhandene Gestein (Berge) grob getrennt. Die Berge wird über Bandbrücken auf die Halde geschüttet, die Kohle geht in das nächste Gebäude die sogenannte 'Wäsche. Dort werden mit Hilfe von Wasser die restliche, noch an der Kohle vorhandene Berge getrennt und dann wird die Kohle über Siebe klassiert.
Die an den Sieben anfallende klassierte Kohle wird nun wiederum mit Bandbrücken in den aufgeständerten Bunker gebracht und dort in die O oder Selbstentladewagen gefüllt. Entweder führt eine Bergwerkslok die Wagen in den nächsten Übergabebahnhof oder die Wagen wurden sofort von DB Loks abgeholt. Zechen hatten auch einen sogenannten Landabsatz wo ortsansässige Kohlenhändler Kohle in LKW's laden konnten.

Eine gute Zechenlektüre war für mich auch das Heft des VGB "Montan Bahn - Vorbild und Modell"; "Grubengold"; ISBN 978-3-89610-438-0 in dem auch Modellzechen und deren Gleispläne gezeigt werden.

Ich bin auf weiteres von Dir gespannt. Falls Du Fragen hast bitte per PN.

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RE: Bergwerk Hartmannshain | alles anders oder auch nicht

#9 von iwii , 22.02.2023 09:13

Hallo Claus,

ich bin bei dem Thema noch recht entsprannt. Erst mal wollte ich nur schauen, ob eine Zeche überhaupt in TT halbwegs machbar ist, ohne über Jahre alles selbst kontruieren zu müssen. Darauf hätte ich - zumindest jetzt - keine Lust. Ein konkretes Vorbild möchte ich nicht nachbauen. Wie weit die ganze Geschichte dann am Ende ins Detail geht...? Ich lasse mich da kreativ treiben.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#10 von iwii , 04.03.2023 14:39

Weiter geht es mit dem überarbeiteten Gleisplan. Aktuell schwebt mir eine Art Timesaver vor. Dazu ein wenig automatisiertes Hintergrundrauschen (Kohleverladung und Personenzugpendel) für die Kurzweiligkeit. Alles befindet sich in einer Ebene. Die Landschaftsthemen sind ein wenig wild aus allem zusammengemixt, was ich unbedingt mal bauen will.

Gruss, iwii

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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#11 von DGU , 06.03.2023 13:58

Hallo iwii,

habe mir Deinen überarbeiteten Gleisplan angesehen und da kommen einige Fragen auf.
Dies ist der Tatsache geschuldet, dass da einige Erklärungen fehlen.
Sodass man etwas im Dunkeln tappt.

Aus eigener Anschauung kenne ich Bergwerke im Harz/Thüringen und Brikettfabriken in Mitteldeutschen Raum.

So nun zurück zum Thema.
Welchen Zweck soll der doppelte Hosenträger erfüllen.
Warum endet der Personenpendler so weit vor der Zeche.
Warum gibt es keinen Lokschuppen für die zecheneigene Rangierlok.
Wie wird Grubenholz angeliefet und wo wird es gelagert - Abstützung/Ausbau der Stollen.
Nur mal so ein paar Punkte.

Generell würde ich den Ansatz überdenken.
Ich würde z.B. den Zechenkomplex (Fördertürme, Kohlebunker/Wäsche) spiegeln und näher an die Kulisse rücken und dafür den gewonnen Raum für ein Stück Strecke nutzen, welche als Kehre aufgebildet ist und hinter die Kulisse führt.



Ob dies so machbar kann ich leider nicht einschätzen, da ein paar Maße im Grundriss nicht ersichtlich sind.
Zudem weiß ich auch nicht, ob die bereits gebauten Gebäude wieder zerlegbar sind.


Gruß
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#12 von iwii , 06.03.2023 14:59

Hallo DGU,

der Dreh- und Angelpunkt der Anlage ist das "Befüllen" der Kohlewagen. Will sagen: die Werklok schiebt leere Kohlewagen in Verladung und kommt mit vollen Wagen wieder raus. Das Ganze ist als Endlosprozess gedacht, wodurch das reale Beladen der Wagen problematisch wäre. Statt dessen werden die Wagen außerhalb der Bühne auf dem unteren Schenkel getauscht. Nach dem die beladenen Wagen aus der Verladung gekommen sind, übernimmt eine Streckenlok von der Werklok. Diese bringt die vollen Wagen rechts von der Bühne und führt diese hinter der Kulisse zurück auf den unteren Schenkel. Von dort holt sie sich die leeren Wagen, fährt hinter der Kulisse lang, um die leeren Wagen dann wieder in der Zeche anzuliefern.

Zitat von DGU im Beitrag #11
Warum endet der Personenpendler so weit vor der Zeche.


Das ist eine Vorortstrecke, die vor den Toren der Zeche endet. "Weit" sind hier vielleicht 150m Fußweg bis zum Tor.

Zitat von DGU im Beitrag #11
keinen Lokschuppe [...} Grubenholz


Die Bühne stellt nur die Verladung der Zeche dar. Alle weiteren Betriebsteile befinden sich außerhalb der Anlage. Ziel ist es nicht, eine Zeche komplett abzubilden.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#13 von DGU , 06.03.2023 19:28

Hallo iwii,

unabhängig von Deiner Antwort habe ich meine Idee in Wintrack umgesetzt, soweit es dies mit den zur Verfügung stehenden 3D Modellen geht.
Da wurde auch etwas getrickst, indem aufgestockt, gedreht und aneinander gereiht wurde.
Es geht mehr uns Prinzip.

So sah die Idee aus.



Von der grünen Strecke ist die Kehre entfallen.
Dafür ist der Gleisstummel zu Umsetzten der Lok getreten - konnte man verlängern, indem eine Duchfahrt durchs Gebäude geschaffen wird.

In Wintrack sieht es dann so aus.





So wird man es nie sehen, da die Kulisse direkt an die Stirnwand anschließt.
Wollte nur zeigen, wie die Gleise unter dem Bunker verlaufen.



Es wurde nicht Deine komplette Länge dargestellt, sonden nur die Gleisanlagen um die Zeche.
der Bunker/Abfüllung 2 Lademöglichkeiten, einmal Gleis und einmal Straße.
Ob dies erforderlich muss man entscheiden, ich so kenne ich dies teilweise aus dem Bergischen Land.
Auch kann man die Gleislängen zur Abstellung stuzen, da Du ja nur einen Teil darstellen willst.
Ist in alle Richtungen anpassbar.


Gruß
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#14 von DGU , 06.03.2023 23:28

Von Trix gab es diesen Bausatz Zeche.



Wenn man den einzelnen Turm mit den Schrägbändern um 90 gedreht an den Bunker/Verlade anbindet und den Seitentrakt auf die andere Seite legt hätte man freie Sicht auf den Förderturm.
Ggf. könnte man auch das Maschinenhaus auf die andere Seite verlegen oder ganz entfallen lassen.
Bin mal gespannt wie sich das Ganze bei Dir entwickelt bzw. zu welcher Ausgestaltung Du tendierst.


Gruß
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#15 von Claus B , 07.03.2023 12:40

Hallo zusammen,

Zitat von DGU im Beitrag #14
Von Trix gab es diesen Bausatz Zeche.



Wenn man den einzelnen Turm mit den Schrägbändern um 90 gedreht an den Bunker/Verlade anbindet und den Seitentrakt auf die andere Seite legt hätte man freie Sicht auf den Förderturm.
Ggf. könnte man auch das Maschinenhaus auf die andere Seite verlegen oder ganz entfallen lassen.
Bin mal gespannt wie sich das Ganze bei Dir entwickelt bzw. zu welcher Ausgestaltung Du tendierst.



Gut gedacht, aber Iwii hat ja schon den Kibri Bausatz der mit leichten Änderungen eine gute Zeche ergibt - zwar keine große Zeche, aber das kommt uns als Modellbahner doch entgegen.
Ausserdem baut er in TT !!!!!. Der Zollvereinbausatz gibt es nur in H0 oder N. In N ist er zu klein, in H0 würde der Bausatz die TT Spur regelrecht erschlagen. Auserdem fallen für den Bausatz rundgerechet ungefähr 430 Euronen als Kosten an - wenn man ihn überhapt noch irgendwo bekommt. In der Bucht werden für ungeöffnete Bausätze Phantasiepreise aufgerufen, da der Bausatz nicht mehr produziert wird. Um Zollverein mit seinen Gleisen gut aufzubauen braucht man locker geschätzt mal 5 bis 6 Längen und 1,5 Breitenmeter und da musst Du noch stauchen um glaubhaft diese Zeche dar zu stellen.
Ausserdem ist eine Zeche nicht eine wahllose Zusammenballung von Gebäuden, sondern es steckt ein System dahinter. Für die Kohle ist der Weg: Abbau - Beladen der Hunte mit Kohlen - Förderung über Tage - Entladen der Hunte - Aussortieren von Gestein - Waschen (restliches Gestein trennen) - klassifizieren (Sieben) - Bunker (Verladung) // das aussortierte Gestein geht mit einem langen Förderband auf die Halde.
Für die Hunte besteht ein Kreisverkehr: Abbau - Beladen der Hunte mit Kohlen - Förderung über Tage - Entladen der Hunte - Förderung zurück unter Tage und das ganze von vorn. Im übrigen muss alles was unter Tage geht mit dem Förderkorb durch den Schacht. Der ist nur endlich groß und die Teile dürfen nicht größer sein als der Rauminhalt des Förderkorbes.

Wir brauchen also für eine glaubhafte Zeche:
Ein Maschinenhaus, einen Förderturm mit Hängebank, eine Kohlenwäsche und einen Bunker unter dem entladen werden kann. Wenn Platz für mehr ist könnten noch einen Holzplatz, eine Verwaltung, ein Sozialgebäude (Kantine) und (ganz wichtig ) eine Kaue (Waschhaus) gebaut werden. Nicht einfach eine Waschgelegenheit sondern ein relativ hohes Gebäude mit einer Weissen und einer Schwarzen Umkleide, bei der die Kleider in enem Korb unter die Decke gezogen wurden. Dazwischen war die Waschkaue in der die Bergleute sich wieder weiss schruppten.
Ist noch mehr Platz könnten noch eine Schreinerei, eine Schlosserwerkstatt und eine Elektrowerkstatt gebaut werden. Wenn die Förderanlagen mit Dampfmaschinen betrieben wurden noch ein Kesselhaus für den Dampf oder wenn sie elektrisch betrieben wurden noch ein kleines Kraftwerk am oder im Kesselhaus.

Eine Haltestelle (Bahnsteig) für die Bergleute hatten meines Wissens nur die richtig grossen Zechen. Aunsonsten waren Haltestellen des ÖPNV meist in unmittelbarer Nähe der Zechen vorhanden damit die Zechen auch fussläufig zu erreichen waren. Die Haltestellen wurden meist auch nach den Zechen benannt.

Die ganzen Gebäude waren nicht dicht an dicht zusammengepfercht sondern mit ein wenig Luft dazwischen.

Mein Fazit: Bevor man etwas plant oder baut sollte man sich zumindest halbwegs mit der Thematik auseinandersetzen und nicht Fantasie mit Schneegestöber bauen (hat übrigens ein sehr bekannter Modellbauer auch geschafft ). Ich habe in meinem ersten Post hier in diesem Thread Hinweise auf Literatur und ein Internetportal gegeben. Eventuell hilft auch etwas Gurgeln oder der Blick in Wikipedia.
Z.B. hier: Zechen im Ruhrgebiet - auch Luftbilder
Ausserdem habe ich in meinem Thread schon angefangen den Förderturm (den auch Iwii hat) umzubauen (siehe Link im ersten Post) da wohl der Konstrukteur des Förderturms diesen auch so geplant hat wie er es sich vorstellte. In 1:1 würde der Turm mit grosser Sicherheit wegen statischer Probleme bei der ersten Seilfahrt zusammenbrechen.

Falls noch Fragen sind bitte PN an mich. Ich bin gerne bereit weiter zu helfen.

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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#16 von DGU , 07.03.2023 12:47

Hallo Claus,

mir ist bewußt, dass in TT gebaut wird.
Die Trix Zeche sollte eigentlich nur als Beispiel dienen, welche Anlagen benötigt werden und wie man einen handelsüblichen Bausatz modifizieren kann.
Ich glaube da hast Du mein Anliegen falsch verstanden.


Gruß
DGU


 
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#17 von iwii , 07.03.2023 13:33

Zitat von Claus B im Beitrag #15
Für die Hunte besteht ein Kreisverkehr


Wobei Hunte oberirdisch kein Muss sind. Es gab auch die sog. Gefäßförderung - https://www.youtube.com/watch?v=HZnri_rZNMc ab ca. 8 Minuten. Laut Wikipedia gab es derlei andernorts auch schon in den 1920er Jahren. Was mir natürlich entgegen kommen würde.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#18 von Remo Suriani , 07.03.2023 13:35

Hallo zusammen,

Zeche ist tatsächlich ein Thema, in dem man sich herrlich verlieren kann. Ich habs in N aufgegeben, selbst einen Wetterschacht nachzubilden, weil mir der Platz fehlt, aber das ist ja bei Dir ok. Zu den grundsätzlichen Funktionen hat Claus ja schon einiges berichtet.
Was mir, unabhängig von der Vorbild(un)gerechtigkeit der Bausätze auffällt: Der Stil ist mir zu einheitlich: Du hast einen komplett einheitliches Gebäude mit zwei Fördertürmen recht dicht beieinander. Man hat aber eigentlich kaum zweitgleich zwei Schächte so eng beieinander abgeteuft, da liegen eher Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dazwischen. Also müsste es einen älteren und einen jüngerern Förderturm geben, was man auch optisch sieht, mindestens bis zur Anbindung an die Kohlenwäsche. Alternativ hätte man ein Doppelfördergerüst gleich mit einem größeren Schacht gebaut, wenn man gleichzeitig die höhere Anforderung gehabt hätte. Dafür ist das Umfeld bei Dir aber eher zu klein.

Schau Dir mal Bilder von Zechen an: Mehrere Fördertürme auf einem Gelände kommen durchaus vor, aber sie sehen so gut wie nie gleich aus. Gerade bei einer eher überschaubaren Zeche wie hier würde ich dann (auch mangels Angebot von diversen Fördertürmen) nur einen Schacht nachbilden.


Viele Grüße
Dirk

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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#19 von DGU , 07.03.2023 13:52

Zitat von iwii im Beitrag #17
Laut Wikipedia gab es derlei andernorts auch schon in den 1920er Jahren. Was mir natürlich entgegen kommen würde.
Dann würden aber Deine geschweißten OOt-Wagen aus Beitrag #1 nicht recht dazu passen.
Dann müssten es eher welche in genieter Ausführung sein.
https://bit.ly/3Jj25Ed


Gruß
DGU


 
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#20 von iwii , 07.03.2023 13:57

Die Zeitangabe bezog sich darauf, dass die Fördermethode zum Zeitpunkt meiner Darstellung schon einige Jahre existierte und so z.B. auch ein optionaler Betrieb mit Länderbahnmaterial plausibel wäre - wenn man mal umdekorieren möchte.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#21 von Claus B , 07.03.2023 15:23

Hallo zusammen,

Zitat von DGU im Beitrag #16
Hallo Claus,
mir ist bewußt, dass in TT gebaut wird.
Die Trix Zeche sollte eigentlich nur als Beispiel dienen, welche Anlagen benötigt werden und wie man einen handelsüblichen Bausatz modifizieren kann. Sorry, aber wenn ich mir Deinen letzten Entwurf so anschaue, hast Du die Gebäude der Zeche wie Tetris zusammengeschoben. Unsere Altforderen haben schon genau gewusst, welche Bereiche der Zeche man räumlich trennen muss. Ausserdem waren die Wege dazwischen dazu da, neue Maschinen und Ersatzteile in die speziellen Bereiche zu bringen.
Guckst Du hier: Zollverein aus der Luft und weitere Bilder

Ich glaube da hast Du mein Anliegen falsch verstanden. Bitte meine nicht, das ich Dir in irgendeiner Weise ans Bein pinkeln will - das habe ich nicht vor. Ich denke genau so wie Du, das eine Kritik nicht als Häme oder Spott gesehen wird, sonst würdest Du ja auch keine Vorschläge machen. Und - Zollverein ist m.E. eine Nummer zu groß für Iwii's Brett. Ich habe hier ein Mobaheft in dem Herr Langmesser den Förderturm auf Einschacht Betrieb umgebaut hat. Und das ist auch schon eine Riesen Nummer.



Zitat von Remo Suriani im Beitrag #18
Hallo zusammen,
Zeche ist tatsächlich ein Thema, in dem man sich herrlich verlieren kann. Ich habs in N aufgegeben, selbst einen Wetterschacht nachzubilden, weil mir der Platz fehlt, aber das ist ja bei Dir ok. Zu den grundsätzlichen Funktionen hat Claus ja schon einiges berichtet.
Was mir, unabhängig von der Vorbild(un)gerechtigkeit der Bausätze auffällt: Der Stil ist mir zu einheitlich: Du hast einen komplett einheitliches Gebäude mit zwei Fördertürmen recht dicht beieinander.
Zollverein war die letzte Großzeche die in den zwanziger Jahren in Essen gebaut wurde. Die Zeche wurde auf kurze und schnelle Wege optimiert und war damals die wohl best durchorganisierteste Zeche überhaupt.(meine Meinung) Das alles so einheitlich gebaut wurde liegt am damaligen Baustil (Bauhaus) der zu seiner Zeit Massstäbe setzte.
Das Hauptgelände der Zeche Zollverein mit den Anlagen Schacht 12 und Schacht 1/2/8 liegt im nordöstlichen Essener Stadtteil Stoppenberg, unmittelbar angrenzend an die Stadtteile Katernberg und Schonnebeck.
Die Anlage Schacht 3/7/10 liegt in rund einem Kilometer Entfernung östlich davon an der Straße Am Handwerkerpark im Stadtteil Katernberg. Die Anlage Schacht 4/5/11 befindet sich etwa zwei Kilometer nördlich vom Hauptgelände an der Katernberger Straße im Stadtteil Katernberg.

Schau Dir mal Bilder von Zechen an: Mehrere Fördertürme auf einem Gelände kommen durchaus vor, aber sie sehen so gut wie nie gleich aus. Gerade bei einer eher überschaubaren Zeche wie hier würde ich dann (auch mangels Angebot von diversen Fördertürmen) nur einen Schacht nachbilden. Richtig, siehe auch oben die Zollvereinschächte. Die Zechen und ihre Fördermenge wuchsen seit dem späten 18. Jahrhundert rasant an. Die Zechen aus diesen Zeiten haben für mich so etwas von 'Gelsenkirchener Barock' so schön verschnörkelt.
Das auch zwei Fördertürme nahe beieinander standen ist eigentlich fast üblich. Der ältere (kleinere) Turm wurde teilweisemit einem Aufsatz versehen (Beispiel Zeche Helene) nach dem der neue Turm gebaut wurde. Da sich die Förderleistung ehöhte wurden auch die Wäschen neu gebaut oder wenn möglich vergrössert. Es wurden dann auch größere Bunker nötig. Damit bekamen die Zechen einen eher 'bunten' Charakter mit verschiedenen Bauepochen.




@ Iwii - Die Gefäßförderung wurde erst in der ersten Hälfte der 19. Jahrrhunderts zögerlich eingesetzt. Nachteil - das Gefäß wird im Schacht gefüllt und dadurch ergaben sich längere Standzeiten des Fördergerüstes und mit einem Gefäß konnte man keine Bergleute In und aus dem Schacht bringen. Auf Zollverein wurde der Nordschacht erst 1967 auf Gefäßförderung umgestellt - der Südschacht blieb bei der alten Methode. Ich denke, das ab den 60er Jahren erst Anlagen gebaut wurden, die eine schnelle Befüllung erlaubten. Noch vor dem 2. Weltkrieg war in den Zechen das meiste Handarbeit. (Hat mir mein ehemaliger Arbeitskollege, ein früherer Bergmann, berichtet)

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby und bleib gesund.
Glück auf und bis demnächst aus dem fiktiven Essener Stadtteil Altenbeck

Claus


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zuletzt bearbeitet 07.03.2023 | Top

RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#22 von DGU , 07.03.2023 16:40

Off topic

Zitat von Claus B im Beitrag #21
Sorry, aber wenn ich mir Deinen letzten Entwurf so anschaue, hast Du die Gebäude der Zeche wie Tetris zusammengeschoben.
Bin vollkommen bei Dir, was das Arrangement betrifft, dieses ist weit vom Vorbild entfernt.
Aber irgendo muss man einen Cut machen.
Wie dieser ausfällt muss jede für sich selbst entscheiden.


Gruß
DGU


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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#23 von semisweet , 07.03.2023 18:39

Hallo!

Das ist ein interessanter Thread, den ich auch seit einiger Zeit verfolge.
Das Thema Bergwerk steht bei mir auch an, da bin ich über jeden Hinweis dankbar, was Abläufe und so weiter angeht.
Zum Glück habe ich hier, zwischen den "anderen" Zeilen sehr viele Links vorgefunden, die sich als sehr hilfreich erwiesen.
Danke an die Poster!

Ich hatte in 2006 Mal eine Zollverein in H0 aufgebaut, die Platte war ca. 140 * 90 cm.
Selbst bei der Größe konnte ich nicht allzuviel zusätzlich, wie weiter oben beschrieben, mitdarstellen,
die Zollverein ist einfach riesig, selbst in TT wäre sie es.
Derzeit ist die Zollverein im Keller eingelagert, da ich auf Spur N umgestiegen bin und wohl da bleibe
Wusste gar nicht, das ich da so einen Schatz habe ....

Kritik an Geschriebenem ist sehr wichtig, sonst würden wir es ja mit eigenen Threads nicht darauf anlegen, die Meinung Anderer in Erfahrung zu bringen!
Jedoch habe ich mir angewöhnt, Kritik immer als konstruktiven Beitrag zum Thread zu verfassen und habe auch immer Posts Anderer
als solche verstanden.

P.S.:
Manchmal sollte ein Beitrag erst mehrfach gelesen werden, in 99% der Fälle ist die Intention des Verfassers nämlich, einen konstruktiven Beitrag zu leisten!

P.P.S.:
Ich bleibe hier auf jeden Fall dran, schließlich ist eine Zeche in Spur N auf einem 2,5 * 1,0 Meter Anlagenteilstück auch nicht weniger "Ohne" als das Projekt, das der Themenautor hier vorstellt. Immerhin habe ich den "Vorteil", das die Zeche, die ich bauen möchte, nicht als Bausatz existiert, obgleich es sich um die Zeche Herbede handelt, aber um die "ECHTE", die ich versuche nach historischen Aufnahmen (Abriß 1971) im 3D Druck wieder auferstehen zu lassen ...

... man liest sich!


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

Mutta, hol mich vonne Zeche, ich kann dat Schwatte nich mehr sehen ......
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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#24 von iwii , 07.03.2023 20:13

Ich kann ja mal meine ursprünglichen Überlegungen anhängen:

Bild entfernt (keine Rechte)

(1) Sortierung (im vorderen Teil)
(5) Wäsche
(6) Verladung Erden/Abraum
(1) Verladung Kohle (im hinteren Teil)
(7) Halde zum Zwischenlagern

Natürlich fehlen in allen Plänen bis jetzt noch Förderbänder u.ä.

Gruss, iwii



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RE: Bergwerk Hartmannshain | neuer Gleisplan

#25 von DGU , 08.03.2023 08:11

Hallo iwii,
ich hoffe es ist für Dich in Ordnung, wenn ich mir Deinen Strang noch mal kapere.

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #18
Du hast einen komplett einheitliches Gebäude mit zwei Fördertürmen recht dicht beieinander. Man hat aber eigentlich kaum zweitgleich zwei Schächte so eng beieinander abgeteuft, da liegen eher Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dazwischen. Also müsste es einen älteren und einen jüngerern Förderturm geben, was man auch optisch sieht, mindestens bis zur Anbindung an die Kohlenwäsche.
Habe mir die Mühe gemacht und im WWW nach Zechen mit 2 Fördertürmen gesucht.
Dabei bin ich auf Reden im Saarland aufmerksam geworden.
Hier 2 verlinkte Bilder, welche meiner Auffassung was anderes zeigen - identische Fördertürme.
https://www.flickr.com/photos/mickythepi...in/photostream/
http://www.barbarabruderschaft-alsweiler...1EReden.030.jpg
Daraus ergibt sich eigentlich eine Frage.
Welche Bauartunterschiede gab es bei Fördertürmen, ausgenommen doppelte Fördertürme.


Gruß
DGU


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