Danke erstmal für die vielen Infos. Die BR80 selber läuft mittlerweile wieder. Da der C90 ja nun frittiert ist und ich auch noch einen passenden Motor hatte, habe ich einen komplettumbau mit HLA und mLD3 gemacht.
Es sollte ja als Test dienen, für eine 5920 die ich noch umbauen will. Die hat einen LFCM, und soll auch einen mLD3 bekommen. (da ich mit dem mLD3 gute erfahrungen gemacht habe verwende ich bei umbauten nur den, wenn nicht zwingend anders erforderlich) Nur habe ich da dass Problem dass der Magnet von HLA zu groß ist und nicht ins Gehäuse passt. Der bestellte Magnet lässt noch auf sich warten da das Päckchen wohl bei DHL hinters Regal gefallen ist... Jetzt habe ich nur die Sorge dass wenn ich hier auch nur die Feldspule gegen einen Magneten tausche, dass sich dann der nächste Decoder in luft auf löst. Oder ist es da mit der Motoreinstellung dann getan. Mann kann ja bei den Motoreinstellungen zwischen HLA, Gleichstrom weich, Gleichstrom hart, u.a. wählen.
Mfg Sebastian
Märklin H0 mit C-Gleis Anlage auf 3 Ebenen ca. 3,5qm 6021 Zentrale mit 6035 Fahrregler
@Stahlblauberlin: Du lässt nicht locker . Es geht (ging) hier zwar um eine Märklin - Lok mit viel Platz, aber meine Digitalisierungen sind meistens kleine Schmalspurloks, dazu noch aus Messing, die nie für den Einbau eines Decoders gedacht waren. Da ich in der Regel noch einen Pufferspeicher einbaue, wird der Platz seeehr eng. Da kann ich mir keine Schrumpfschläuche mehr leisten (sogar die 1,2mm Version ist zu dick/sperrig). Ich muss sogar die Decoder-Anschlussdrähte durch diese ersetzen. Nur der Decoder selbst wird in einen sehr dünnen Schrumpfschlauch (für Batteriezellen) eingehaust. Wärmeprobleme gibt es nicht, da ich Glockenanker verbaue. Das Multimeter ist zwar ganz nützlich - ich verwende es natürlich auch, hilft aber z.B. nicht, wenn sich ein Denkfehler in der Verdrahtung eingeschlichen hat. Die Netzteil-Methode als Abschlusstest fängt eben alle möglichen Fehler. Was ich übrigens immer noch suche, ist ein mit dem Pinsel auftragbarer niedrigviskoser elastischer Isolierlack. Vielleicht hat da jemand eine Idee. Gruss
@md95129 Kontakt Chemie Plastik 70, nur als Sprühlack lieferbar. Aber in ein Schälchen gesprüht und von da aus mit dem Pinsel weiter verarbeitet geht super. Man muss nur schnell sein, der trocknet zackig. Und was kleine, enge Loks betrifft: In die Märklin Z-89er einen Decoder und auch Licht einzubauen dürfte ähnlich fummelig wie deine H0e-Dampfer sein... Bei extremem Platzmangel kann man Kabelstränge übrigens auch formen in dem man sie mit Geduld und elastischem Sekundenkleber formt und fixiert. Manches H0-Modell mit Wurzeln vor der Digitalzeit ist auch verdammt eng wenn man nicht (viel) fräsen bzw. die Digitalisierung minimalinvasiv gestalten will.
Hallo Peterschaf Im opener wurde ein "Diodentrick" angesprochen. Bitte einen Schaltplan bzgl. Verbindung von Decoder zum Motor hier einstellen. Üblicherweise darf hier nur die Entstörung mit Kondensator und Spulen sein.
Zitat von Mare im Beitrag #29Hallo Peterschaf Im opener wurde ein "Diodentrick" angesprochen. Bitte einen Schaltplan bzgl. Verbindung von Decoder zum Motor hier einstellen. Üblicherweise darf hier nur die Entstörung mit Kondensator und Spulen sein.
Viele Grüße Markus
Der Diodentrick funtionierte. Der Decoder ist abgeraucht als ich die Feldspule samt Dioden rausgeworfen habe und gegen einen ESU Permanentmagneten ersetzen wollte.
Ist aber, wie in #26 geschrieben, mittlerweile erledigt, da ich auf HLA und mLD3 umgebaut habe.
Mfg Sebastian
Märklin H0 mit C-Gleis Anlage auf 3 Ebenen ca. 3,5qm 6021 Zentrale mit 6035 Fahrregler
@Markus Die Bezeichnung Diodentrick wird eigentlich für was anderes bei Märklingleisen verwendet. Der TE meint wahrscheinlich den Umbau des Allstrom-Motors in einen Gleichstrom-Motor, indem er in die Feldspulenanschlüsse Dioden einschleift, um je nach Gleispolung die eine oder andere Feldspule zu bestromen. Der FRU fliegt dabei raus. Grüße Ernst
Edit: Schreibfehler behoben und Ergänzung eingefügt
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Ich klinke mich hier auch mal ein: Die genannte BR 80 besitze ich auch. Ich habe ebenfalls einen Hamo-Magneten eingebaut und den Rotor gelassen. Allerdings ist ein Zimo-Decoder verbaut, der mit dieser Kombination offenbar zurechtkommt. Ich habe jedenfalls keine Probleme.
ich hole den alten Beitrag nochmal hoch weil ich das gleiche Problem habe.
Aus meinem andreren BR80 Sound Umbau hatte ich noch ein Modell übrig, dass ich einfach (Magnet und FX Decoder) für einen Kollegen auf Digital umbauen wollte.
Auf dem Teststand habe ich schon festgestellt, dass das Modell nicht "schön" läuft und Decoder / Motor sehr heiß werden. Modell ist frisch gereinigt und mechanisch OK. Mit etwas Suche im Forum habe ich diesen Bericht gefunden und wollte dann wissen was da los ist. Ich habe in eine Motorleitung einen Messshunt gelötet und mir den Stromverlauf auf dem Oszilloskop angeschaut.
Was man da sieht sind immer wieder Strom-Peaks von bis zu 10 A ! also quasi Kuzschlüsse. Kein Wunder, dass dabei Decoder aufgeben oder heiß werden. Bei mir hat sogar teilweise die MS2 am Teststand mit Überlast abgeschaltet. Bedeutet für mich, man kann den 5*Sterne DCM nicht mit einem HAMO Magnet umbauen.
Ähnliches hatte ich auch beim Umbau einer BR 85 gehabt, da dachte ich noch es wäre der TAMS LD-G-42 Decoder weil ich die Lastregelung nicht vernünftig hin bekommen habe. Final habe ich die BR 85 dann auf HL Antrieb und Sound Decoder umgebaut.
grundsätzlich KANN der 5-Sterne Anker aus 35xx Loks oder 7180 mit einem Hamobügel umgebaut werden - allerdings werden diese Loks dann zu Rennsemmeln (umgerechnet sind 500-600 km/h möglich!) und sind nur schwer mit vernünftigen Parametern versehen.
10 A Kann der Anker keinesfalls selbst "verdauen", dazu ist die Spannung nicht hoch genug, bzw. der Widerstand der Wicklungen zu hoch - sprich da funken noch Kondensatoren dazwischen.
Aber der Weg einen HLA einzubauen ist sicher der bessere (Reglungs- und Parameter-technisch)!
Zitat von Michael Knop im Beitrag #36Aber auch mit Decodern mit besserer Regelung und mehr Einstellungsmöglichkeiten wird du vermutlich, vor allen bei einer Rangierlok, nicht glücklüch.
Ja, das stimmt. In der BR 85 hatte ich nach dem TAMS noch einen MLD/3 probiert, war nicht wesentlich besser, deshalb habe ich die dann ja auf HLA umgebaut.
Meine BR 80 fährt prima mit Umbau auf Glockenanker Motor und MSD/3 Decoder. Was mit der hier passiert muss der Kollege entscheiden dem ich sie überlassen wollte, aktuell habe ich sie erst mal auf analog zurückgebaut.
Mein Schluss aus den 2 Versuchen ist: ich werde keinen 5* Motor mehr mit Hamomagent umbauen, sondern gleich was anderes nehmen.
Vieleicht hab ich nicht gut gelesen, aber im anfangsschreiben steht dss Sie die blaue und grüne draht vom esu decoder am motor hast angeslossen. Da soll die gaue und orange draht verwendet werden. Die Marklin farbe sind anders als die esu. Entschuldige fürs Deutsch und das ich etwas überlesen habe. Jan
Einfach nur einen Hamo- oder sonstigen Permanentmagneten zu verbauen veränder die Charakteristik des Motors komplett. Zum einen wird der Gleichstromwiderstand kleiner da ja keine Feldspule mehr in Reihe zum Anker liegt, zum anderen wird plötzlich aus einem Reihenschluß- ein permanenterregter Motor. Unterm Strich spuckt einem hier die zu niedrige Windungszahl des Ankers in die Suppe. Obwohl auf den ersten Blick sehr ähnlich unterscheiden sich der 5-Sterne-Anker und der des HLA deutlich, @SAH hat bestimmt die nötigen Zahlen... Wo im Rahmen der Digitalisierung aus welchem Grund auch immer kein HLA verbaut werden kann oder soll hab ich mich inzwischen auf den LRA eingeschossen, damit bringt man selbst den dreipoligen Feldspulenmotoren sehr ordentliche Manieren bei. Selbst eine Hamo-Lok habe ich schon mal auf Feldspule umgebaut, gerade der LFCM ist dann ausgesprochen zivilisiert unterwegs.