Ich bin hier am hin und her überlegen, was ich alles für eine Anlage benötige und brauche unbedingt Hilfe. Ich bin eher Anfänger was das Bauen von Anlagen betrifft und brauche ernsthaft Hilfe bei den Komponenten. Ich hatte mir diese Anlage ausgesucht:
Diese passt einfach sehr gut auf meinem Schreibtisch, direkt unter den Monitoren. Ich möchte später auch Häuser mit Licht, Strassenlaternen etc haben. Wie schön stelle ich mir das ganze vor, wenn man abends am PC noch arbeitet und vor einem steht diese schöne Anlage. Ich bin nicht ganz untalentiert, also Modellbau mit Rasen, Wiese, Strassen, Schotter und andere Dinge bekomme ich schon hin. Ich müsste nur wissen, welche Technik sich dahinter versteckt. Vor ein paar Tagen hatte ich noch auf Youtube eine Mini Anlage gesehen, wo ich unter der Platte jede Menge Verkabelung gesehen habe und zwei Trafos. Ich frage mich wofür zwei Trafos? Muss man später um die Stromversorgung zu gewährleisten einen anderen Trafo haben? Womit schalte ich das Licht und welche Pults gibt es für die Weichen? Also wenn ihr mir da ein wenig weiterhelfen könnt, dann kann ich schon bis dahin die Teile besorgen. Eine Frage habe ich noch zu den Schienen: Kann man gebrauchte Schienen kaufen oder eher "Hände weg"?
Diese Anlage ist schon reizvoll, aber auch mit einigen Tücken. Als ganze Anlage sind die 2,6m schon etwas unhandlich, besonders wenn du bauen und immer wieder fahren willst. Da würde ich sie in Segmente unterteilen. Was auch ein Thema werden könnte, ist die Steigung auf der rechten Seite, Steigungen sind in Z ja immer ein Thema, außer du hast viel Platz.
Technisch solltest du vorher wissen was du willst. Analog bedeutet mehrere Trafos und einige abschaltbare Schienen (ich würde es so planen, das für jeden Kreis ein Trafo und ein weiterer für die Abstellgleise. Oder du planst gleich Digitalbetrieb, da brauchst du aber auch jetzt schon mal viel Trennungen um ggf. später über PC und Blöcke zu fahren. Hat halt den Vorteil. das mehrere Loks auf den selben Gleis fahren können. Der Verkabelungsaufwand ist bei beiden Varianten recht groß, weil jeder abschaltbare Abschnitt eine Zuführung braucht und auch sonst ist es besser alle 50-100cm einzuspeisen. Nutze für die Beleuchtung und die Weichen am besten eine Laptop Netzteil mit 15V und ca. 2A / 30W
Deshalb sollte die Anlage "handlich" bleiben, um sie auf die Seite zu legen (kopfüber unter der Anlage zu verkabeln ist was für Masoschisten ).
Mein Vorschlag wäre, alles auf 4-5 Module mit z.B. Jörger Köpfen aufzubauen (2x Wendemodul ca. 60x 50, 2-3x Strecken-/Bahnhofsmodul a 88cm. 88cm sind mein persönliches Rastermass, auf 2x88 kann man einen schönen Bahnhof bauen und kann diesen auch gut händeln von der Größe und Gewischt), im Prinzip ein Hundeknochen = großer zusammengedrückter Kreis.
Schienenmaterial kannst du auch gebraucht verwenden, sollte aber nicht total vermurkst sein. Bei gebrauchten Weichen ist es schwieriger, da baue ich immer auf Unterflurantrieb um (die M Weichen und auch die Rokuhan sind mir zu unsicher). Und lass die Finger von den Kreuzungsweichen und Bogenweichen (ok, es gibt sehr gute von Kleinserienherstellern, die funktionieren sehr gut). So, jetzt hast du Infos und bist total verunsichert, aber so eine Anlage sollte von Anfang an gut geplant werden, ansonsten ist der Frust groß und der Verlust auch.
PS. schau dir mal auf meiner HP meine Anlagen an, da siehst du was ich meine
Diese Anlage ist schon reizvoll, aber auch mit einigen Tücken. Als ganze Anlage sind die 2,6m schon etwas unhandlich, besonders wenn du bauen und immer wieder fahren willst. Da würde ich sie in Segmente unterteilen. Was auch ein Thema werden könnte, ist die Steigung auf der rechten Seite, Steigungen sind in Z ja immer ein Thema, außer du hast viel Platz.
Technisch solltest du vorher wissen was du willst. Analog bedeutet mehrere Trafos und einige abschaltbare Schienen (ich würde es so planen, das für jeden Kreis ein Trafo und ein weiterer für die Abstellgleise. Oder du planst gleich Digitalbetrieb, da brauchst du aber auch jetzt schon mal viel Trennungen um ggf. später über PC und Blöcke zu fahren. Hat halt den Vorteil. das mehrere Loks auf den selben Gleis fahren können. Der Verkabelungsaufwand ist bei beiden Varianten recht groß, weil jeder abschaltbare Abschnitt eine Zuführung braucht und auch sonst ist es besser alle 50-100cm einzuspeisen. Nutze für die Beleuchtung und die Weichen am besten eine Laptop Netzteil mit 15V und ca. 2A / 30W
Deshalb sollte die Anlage "handlich" bleiben, um sie auf die Seite zu legen (kopfüber unter der Anlage zu verkabeln ist was für Masoschisten ).
Mein Vorschlag wäre, alles auf 4-5 Module mit z.B. Jörger Köpfen aufzubauen (2x Wendemodul ca. 60x 50, 2-3x Strecken-/Bahnhofsmodul a 88cm. 88cm sind mein persönliches Rastermass, auf 2x88 kann man einen schönen Bahnhof bauen und kann diesen auch gut händeln von der Größe und Gewischt), im Prinzip ein Hundeknochen = großer zusammengedrückter Kreis.
Schienenmaterial kannst du auch gebraucht verwenden, sollte aber nicht total vermurkst sein. Bei gebrauchten Weichen ist es schwieriger, da baue ich immer auf Unterflurantrieb um (die M Weichen und auch die Rokuhan sind mir zu unsicher). Und lass die Finger von den Kreuzungsweichen und Bogenweichen (ok, es gibt sehr gute von Kleinserienherstellern, die funktionieren sehr gut). So, jetzt hast du Infos und bist total verunsichert, aber so eine Anlage sollte von Anfang an gut geplant werden, ansonsten ist der Frust groß und der Verlust auch.
PS. schau dir mal auf meiner HP meine Anlagen an, da siehst du was ich meine
Vielen Dank Jürgen! Warum muss man für jeden Kreis einen extra Trafo anschließen? Kommen sich die Teile dann nicht in die Quere? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Aber wenn man das ganze auch digital aufbauen kann, dann würde ich doch lieber diese Variante wählen. Ich fahre in Zukunft auch nur mit neuen Zügen. Meine Sammlung soll eigentlich nicht gefahren werden... da sind halt uralte Modelle dabei. Aber wäre dennoch interessant zu erfahren, ob man analoge Loks auf digitalen Anlagen fahren kann. Ich kenne mich da überhaupt noch nicht aus. Ach so bzgl.. der Kreuzungsweiche... sind die so schlimm von Märklin?
Du kannst natürlich auch Analog fahren, einfach nur umstecken. D.h. an den/einen Kreis steckst du anstelle der Digitalzentrale einen Trafo, dazu müßen aber alle Fahrzeuge jeweils runter.
Der Aufwand beim Bau der Anlage (also Elektrik) wäre gleich, egal ob analog oder digital. Der Vorteil von Digital wäre halt der, die Loks fahren zumeist besser und langsamer und du kannst auf einem Kreis mehrere Loks unabhängig steuern. Und durch die Programmierung kannst du alles so einstellen, das sie zusammen passen. Der Nachteil von Digital ist aber, es gibt nix vom Werk, du darfst alle Loks nachrüsten. D.h. zum Preis der Lok kommen noch 30-100€ für Decoder. Es gibt Decoder als Tauschplatinen oder zum selbst einbasteln (solltest du dann aber auch selbst beherrschen). Und für einige Modelle gibt es Sounddecoder, so das du akustisch was hörst.
Ich habe dir mal auf die Schnelle einen Vorschlag gezeichnet, so das du erkennen kannst, was ich meine. Du hast 4 Module, die du einzeln bearbeiten kannst, die Wendemodule werden mit einem Kehrschleifenmodul versehen, so das die Umpolung gewährleistet ist (roten und braunen Pfeile deuten die jeweiligen Gleisanschlüsse an.
Kreuzungsweichen sind öfters unzuverlässig und verderben dir gerne mal den Spielspaß, Ich verwende keine auf meinen Anlagen und wenn würde ich mir eine bauen lasse.
Hallo PanTi, für Z-Loks, speziell Drehgestellloks, gibt es von Velmo Austauschplatinen mit integrietem Decoder für Digitalbetrieb. Der Umbau gestaltet sich recht einfach, Gehäuse abnehmen, orginale Platine abschrauben, je nach Alter der Lok unbedingt reinigen, Tauschplatine einsetzen und festschrauben, Gehäuse aufsetzen. Für Digitalbetrieb geeignete Zentralen sind alle die DCC beherschen, allerdings musst du Netzgeräte mit geringerer Spannung verwenden. Z-Motoren vertragen nun mal keine 15 oder 18V. Für Loks wie die V60 gibt es von D&H größenmäßig "passende" Decoder, zum Umbau brauchst du aber handwerkliches Geschick da im Gehäuse mit Dremel oder co. gefräßt werden muss. Volker
Hi, ich kann mich den bisherigen Tipps anschließen und die allermeisten bestätigen. Hier aber noch ein Tipp, der dir vielleicht weiterhilft. Wenn man eine Reihe älterer Loks hat und nicht auf einen Schlag alle digital fahren möchte, dann bietet sich bei deiner geplanten Anlage (so ähnlich wie auch bei meiner) an, dass du einen Kreis analog fährst, mit Trafo und alten Loks/ Loks ohne Decoder. Den anderen Kreis betreibst du mit digitaler Steuerung wie z.B. Gleisbox und MS2. Die meisten Kabel sind ohnehin in beiden Fällen erforderlich und zu legen (Beleuchtung, Signale, Weichen, Blockabschnitte und Abstellgleise, Anschlussgleise). So kannst du später den zweiten Kreis auch noch digitalisieren.
Wenn du nicht wie Jürgen empfiehlt, Module baust, dann achte unbedingt drauf, dass du die Anlage hochkant stellen kannst, sobald die Gleise etc befestigt sind, sonst wird man bei Verkabelungsarbeiten bekloppt. Und man hat auch immer später noch solche Arbeiten, weil man z.B noch tolle Signale ergänzt u.ä.
Viel Glück und Spaß! Z ist toll, aber auch fummelig!!
Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten! Ich werde das wohl so bauen, wie Jürgen das empfohlen hat.. über Module. Habe mir ein Video angeschaut, wo jemand diese Abschnitte auch einzeln angefertig hat. Das scheint viel einfacher zu sein und man kann gglf. auch nochmal etwas erweitern etc. Ich werde mir erstmal das Gleismaterial holen und die Strecke auf einer Platte zusammensetzen. Dann überlege ich mir, wie ich das mit der Steigung mache auf der rechten Seite. Aber der Gleisplan ist doch schön oder nicht? Würde echt gut auf meinem Schreibtisch passen. Das Teil sehe ich jeden Tag und abends mache ich die Nachtbeleuchtung an... da geht echt mein Herz auf, wenn ich nur daran denke ^^
Hallo PanTi, die Anlage ist ja mit einer Tiefe von 500mm angegeben. Versuche diese auf 550mm zu erhöhen damit du auf 195er Radien verzichten kannst und der innere Bogen mit Radius 220mm der Außenbogen mittels Flexgleis und Radius 245 mm gebildet wird. Noch besser wäre allerdings wenn du das Gleimaterial von Rokuhan verwendest was qualtativ besser iet. Volker
Zitat von volkerS im Beitrag #11Hallo PanTi, die Anlage ist ja mit einer Tiefe von 500mm angegeben. Versuche diese auf 550mm zu erhöhen damit du auf 195er Radien verzichten kannst und der innere Bogen mit Radius 220mm der Außenbogen mittels Flexgleis und Radius 245 mm gebildet wird. Noch besser wäre allerdings wenn du das Gleimaterial von Rokuhan verwendest was qualtativ besser iet. Volker
Ah ok... kann man Rokuhan mit Märklin vermischen? Ich habe schon ein wenig Gleismaterial von Märklin. Den Trafo kann man auch nehmen von Rokuhan?
Hallo PanTi, im Prinzip ja. Von Rokuhan gibt es Übergangsstücke auf Märklin, allerdings ergibt sich eine Rampe da Rokuhan durch die Bettung höher baut. Volker
Zitat von volkerS im Beitrag #13Hallo PanTi, im Prinzip ja. Von Rokuhan gibt es Übergangsstücke auf Märklin, allerdings ergibt sich eine Rampe da Rokuhan durch die Bettung höher baut. Volker
ich konnte Rokuhan- und Märklingleise direkt zusammenstecken, es mussten nur die Kunststoffführungen bei Rokuhan herausgezogen werden. Und natürlich musste auch der Höhenunterschied ausgeglichen werden.
Zitat von JuergenT. im Beitrag #2[...] Und lass die Finger von den Kreuzungsweichen und Bogenweichen [...]
Zitat von 8erberg im Beitrag #7[...] DKWs sind in den kleinen Baugrößen wie auch Bogenweichen Spaßverderber. Lieber darauf verzichten.
Immer diese Verallgemeinerung. Zumindest Bogenweichen von M funktionieren bei mir seit Jahren zuverlässig - sowohl mit Unterflurantrieb als auch mit originalen Antrieben. Sogar im Schattenbahnhof. Voraussetzung ist natürlich größte Sorgfalt bei der Gleisverlegung.
Oder ich bin ein Glückspilz und habe die einzigen Bogenweichen, die funktionieren...
Fahre lieber in der Ebene und nutze Märklin-Gleis. Steigungen bringen nur Probleme mit langen Zügen und das Rokuhan-Gleis kann sich bei längerer, direkter Sonneneinstrahlung verformen.
Bei unserer Anlage Diemeltal haben wir die Anlage so aufgebaut, dass wir auf dem "Innenkreis" bei Bedarf auf Analogbetrieb umstecken können.
Die Anlage Diemeltal mit den Modulen Posten 34 und Kiesverladung ist auch als Modulanlage entstanden.
Auf längere Sicht ist geplant, den Schattenbahnhof auf der Rückseite auch noch auszugestalten, so dass man eine Rundum-Anlage hat.
Ich fand (finde) diese Anlage auch sehr reizvoll , habe mir das auch schon oft überlegt als etwas kleinere Version zu bauen. Dann habe ich sie wieder verworfen die Idee(wegen meiner Anlagen Größe )Aber seit ich diesen Beitrag gelesen habe, würde es mich wieder reizen diesen Plan als Basis zu nehmen.
Würde mich aber freuen wenn es mal wieder Infos zum Bau Fortschritte gibt:)
Zitat von volkerS im Beitrag #8Hallo PanTi, für Z-Loks, speziell Drehgestellloks, gibt es von Velmo Austauschplatinen mit integrietem Decoder für Digitalbetrieb. Der Umbau gestaltet sich recht einfach, Gehäuse abnehmen, orginale Platine abschrauben, je nach Alter der Lok unbedingt reinigen, Tauschplatine einsetzen und festschrauben, Gehäuse aufsetzen. Für Digitalbetrieb geeignete Zentralen sind alle die DCC beherschen, allerdings musst du Netzgeräte mit geringerer Spannung verwenden. Z-Motoren vertragen nun mal keine 15 oder 18V. Für Loks wie die V60 gibt es von D&H größenmäßig "passende" Decoder, zum Umbau brauchst du aber handwerkliches Geschick da im Gehäuse mit Dremel oder co. gefräßt werden muss. Volker
Guten Morgen. Ich lese den POST und habe eine Frage: Die Spannung für eine digitale Z-Lokomotive, wie ich sie im Yamorc-Handbuch für die YD7001-E gesehen habe, beträgt 13 V. Ist das richtig? Danke schön. Entschuldigung für die Übersetzung, ich verwende Google Translate