#1 von
Knickrahmenbewunderer
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gelöscht
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, 01.03.2009 10:39
Gruß an Alle,
ich habe gestern meine BR 71 in der AC-Version bekommen. Bei meinem Exemplar ist die Frontbeleuchtung wesentlich schwächer als die rückwärtige Beleuchtung. Ich habe zunächst die Dimmungseinstellung im Decoder überprüft, an ihr liegt es nicht. Deshalb meine Frage an diejenigen von Euch, die das Modell bereits haben: Wie ist es bei Euren Exemplaren mit der Beleuchtung?
Im Übrigen ist es ein - in meinen Augen - gelungenes Modell, das trotz der feinen Details solide genug konstruiert für meine unegalen Griffel ist.
Die Lok ist auf K-Gleisen absolut betriebstauglich, meistert schlimmste Weichenstraßen aus allen von Märklin angebotenen Weichentypen ( nur Bogenweichen habe ich nicht verbaut ) und ekelt sich auch nicht vor nicht 100-prozentigem Gleisbau. Ob sie einen "seidenweichen Lauf" besitzt, die Größenrichtigkeit der Anschriften belegbar ist, die minimale Kriechgeschwindigkeit unter 5cm pro Jahr liegt etc. mögen berufenere Geister berichten
Im aktuellen eisenbahn magazin ist auf Seite 58 ein Test der Lok. Da werden dem Modell gute Fahreigenschaften und Zugkraft bescheinigt.
Allerdings scheint es einen Beschriftungsfehler zu geben: Laut obiger Zeitschrift seien heizerseitig Werkstoffangabe für Lager und die Direktionsangabe (ED Mainz/Bw Kaiserslautern) seitenverkehrt aufgedruckt
Über unterschiedlich starke Leuchtkraft der Lokbeleuchtung ist nichts erwähnt...
Die Lok macht einen tollen Eindruck und steht bei mir erstmal unter Beobachtung. Ein Preis wird im Artikel nicht genannt. Was habt Ihr gezahlt?
Die Direktionsangabe gehört laut modelleisenbahn-magazin links unter die Betriebsnummer (zum Kessel hin) und die Werkstoffangabe rechts (zum Handlauf hin). Also der Platz beider Aufschriften getauscht.
Zitat von zeichner...Ein Preis wird im Artikel nicht genannt. Was habt Ihr gezahlt?...
Hallo, das aktuelle MIBA nennt UVP 185 € für DC und 220 € für AC mit Digitaldecoder. MfG
Wo Loadstefdn ist klappt nichts, aber er kann ja nicht überall sein Die Kunst des Anlagenbaus besteht nicht darin, zu planen was man will, sondern sie immer noch SO zu wollen, wenn sie mal halb fertig ist
#19 von
Knickrahmenbewunderer
(
gelöscht
)
, 06.03.2009 18:05
Hallo, ich möchte noch einmal die absolute Betriebstauglichkeit der Lok hervorheben. Ich zitiere aus der Anleitung der Wechselstromausführung: "Selbstverständlich wurde auch das Radprofil der Radsätze dem üblicherweise verwendeten Gleissystem angepasst." Deshalb läuft die BR 71 auf K-Gleisen nicht etwa so gerade noch wie die BR 95 von Fleischmann oder gar noch schlimmer, nämlich im Grunde gar nicht, wie die BR 58 von Rivarossi oder unter ständigen Stoßgebeten wie die Kreuzspinne von Gützold sondern wie eine x-beliebige Lok von Märklin. Einfach entspannend. MfG Wolfgang
Zitat von DwimborKlingt alles richtig gut. Wie sieht es denn zugkraftmässig aus? Insbesondere in der Steigung...
Könnte mir vorstellen, (reine Spekulation, kenne die Lok ja nicht) dass die Werte ähnlich einer T3 von Märklin sind, also bestimmt kein KraftWUNDER, aber durchaus ausreichend für leichte Züge. Also durchaus vorbildgerecht. Immerhin ist die Maschine komplett aus Metall und hat zwei Haftreifen. Sollte also ausreichen.
Und letztlich kommt es ja dann auch immer noch auf die Steigung an...
Liebe Grüße Christian
"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)