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RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#1 von Ghost ( gelöscht ) , 08.10.2012 21:00

Guten Abend,

Nachdem ich mich mit grundsaetzlichen Fragestellungen auseinandergesetzt habe, komme ich bei der Planung einer eigenen Modelleisenbahnanlage (wieder einmal) in den Bereich der Anlagenplanung. Hier geht es mir speziell um die Erstellung eines Konzeptes, welches zumindest fuer Laien nachvollziehbar ist und logisch erscheint. Dieses Konzept soll hinreichend genau sein, um auf dessen Basis eine Feinplanung sowie die Planung von Unterbau und Elektronik erstellen zu koennen.

Entsprechend habe ich den Fragebogen nach bestem Wissen und Gewissen fuer den ersten Schritt ausgefuellt. Ich hoffe, dass ich daraus resultierende Fragen zur Zufriedenheit beantworten kann; zumindest werde ich mir diesbezueglich groesste Muehe geben.


1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?



Eine Tendenz zur leichten Endmoraenenlandschaft mit einem Tupfer preussischen Einflusses sollte erkennbar sein.

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1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?



Ich wuerde das Hauptmotiv als "Durchgangsbahnhof an einer eingleisigen Hauptstrecke" (evtl. mit dem Zusatz "mit Nebenbahncharakter") bezeichnen.
Obwohl ausgepraegte Landschaft nicht moeglich ist, sondern nur angedeutet werden kann, wuerde ich sagen, dass der Bahnhof am Rande einer Kleinstadt mit ca. 10.000 - 20.000 Einwohnern liegt, die etwas Industrie vorzeigen kann.

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?



Zum Einsatz kommen hauptsaechlich Diesellokomotiven und einige wenige Dampflokomotiven. Der Schwerpunkt liegt klar auf Diesel.
Die maximale Zuglaenge soll bei etwa 1500cm liegen, was 5 Reisezugwagen mit je 22cm, eine Lokomotive und ein wenig Toleranzraum entspricht.
Da Ausnahmen die Regel bestaetigen, sind in meiner bisherigen Planung ueberlange Gueterzuege mit bis zu 2000cm Laenge moeglich.

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?



Ich strebe den Uebergang zwischen Epoche III und IV an.

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?



Nach ausgiebiger Entscheidungsfindung ( viewtopic.php?f=29&t=81490 ) lautet die Antwort eindeutig: Durchgangsbahnhof.

Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?



Ich favorisiere zur Zeit den Bahnhof Wittenburg, weitere Bauten in aehnlichem Stil (rote Ziegelbauten) und einige Fabrikanlagen unbestimmten Typs.
Ein Streckenast soll nach einer Paradestrecke in einem Tunnel "verschwinden", der andere Streckenast wird durch Industrie "weggetarnt" (hier siehe angehaengte Grafiken).

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?



Alles ist moeglich, nichts ist fest. Vom Platzbedarf abgesehen.

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?



In der "MIBA Spezial 82" auf Seite 6 wurde im Artikel "Bahnhof gut - alles gut?" ein Plan vorgestellt, den ich reizend fand, grundsaetzlich uebernahm und um kleinere Anpassungen nach meinen Vorstellungen erweiterte resp. aenderte.
Hinzu kommt ein Schattenbahnhof auf einer zweiten Ebene unterhalb der ersten Ebene. Beide Ebenen werden durch einen zweigleisigen Gleiswendelturm miteinander verbunden.
Ich habe den aktuellen Stand meiner Grobplanung in Grafiken abgebildet:

Sichtbare Ebene:



( in gross )

Schattenbahnhof:



( in gross )

2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)


--> siehe [Anleitung] Erstellen einer Raumskizze mit Inkscape

Laengenmaessig stehen insgesamt 6,10 Meter zur Verfuegung. Von denen moechte ich gern 5,70 Meter nutzen, da die Anlage grundsaetzlich beweglich bleiben sollte (um bei der Gestaltung auch in hintere Bereiche zu kommen).
Tiefenmaessig stehen 1,00 Meter im Bereich der Gleiswendel zur Verfuegung, ansonsten 0,80 Meter.
Hoehenmaessig sind letztendlich zwei Etagen vorgesehen: eine sichtbare und eine fuer den Schattenbahnhof. Beide Ebenen sollten bequem von vorn erreichbar sein.

Zitat
2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?



Hier muss ich passen, da ich die Frage nicht eindeutig beantworten kann.
Der urspruengliche Gedanke war eine Anlage "an der Wand entlang". Mit der neu hinzugekommenen Paradestrecke ist nun wohl eine "Rechteckanlage" draus geworden. Mit der kleinen "Ausbuchtung" im Gleiswendelbereich koennte man vielleicht auch schon von einer "L"-Anlage sprechen, wobei der eine Schenkel nicht sonderlich stark ausgepraegt ist?
Persoenlich wuerde ich behaupten, dass es sich um eine Rechteckanlage mit zwei Ebenen handelt.
Ich bitte, hier die angefuegten Grafiken zu betrachten, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?



Es wird eine TT-Anlage (1:120) werden. Als Gleissystem kommt Tillig Modellgleis zum Zuge. Die Weichen sollten mindestens EW2 sein, wobei die Dreiwegeweiche eine Ausnahme darstellt.

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?



Der Mindestradius wird durch die verfuegbare Tiefe vorgegeben. Hier ist ein Mindestradius im sichtbaren Bereich von 353cm (R3) moeglich. Bei der Gleiswendel kommen die Radien R3 (353cm) und R4 (396cm) zur Verwendung. Im Schattenbahnhof dagegen werden auch Radien R1 (267cm) und R2 (310cm) verwendet. Hier kann es zu Problemen mit einigen Lokomotiven kommen, die von Haus aus minimal R2 befahren koennen.

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?



Ich tendiere zum digitalen Steuern. Beim Schalten bin ich unsicher, jedoch denke ich, dass auch hier das digitale Zeitalter einziehen sollte.

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)



Primaer dient mir das Projekt zur Ablenkung und Entspannung vom Arbeitsalltag. Ich moechte mich mit den Dingen beschaeftigen, die mir Spass machen. Das sind in der Planungs- und Bauphase die Grobplanung und anfaengliche Detailplanung sowie die Landschaftsgestaltung. In der Betriebsphase moechte ich nach Lust und Laune frei oder nach Plan fahren sowie rangieren. Ganz wonach mir der Sinn steht.

Zitat
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)



Das ganze Projekt ist auf Einzelspieler ausgelegt. Dennoch soll die Anlage demontierbar sein, um sie im Notfall verstauen oder transportieren zu koennen.


's Geist


Ghost

RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#2 von Ghost ( gelöscht ) , 22.10.2012 19:41

Guten Abend,

Leider war die Resonanz auf die bisher erfolgte Planung ausgeblieben. Ich hoffe, dass es nicht an zu verquerten Vorstellungen meinerseits liegt, sondern "lediglich" daraus resultiert, nicht mit einem Geist reden zu wollen. Wenn dem so ist, empfinde ich das als sehr bedauerlich. So kann ich nur versichern, dass ich meinen Respekt den Mitlesern und potentiellen Helfern gegenueber durch formulierte Gedanken resp. ganze Saetze zu zeigen versuche, denn mit irgendeinem Namen, der am Ende nichts bedeutet.

In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig zurueckgelehnt und das vorgestellte Konzept verinnerlicht. Dazu haben ich mir Fragen gestellt, wie zum Beispiel solche:

1.) Ist es geschickt, das Durchgangsgleis direkt an den Hausbahnsteig des Bahnhofes zu legen? Ist es so moeglich, durchrauschende Zuege (Personen- als auch Gueterzuege) darzustellen, ohne Gefahr zu verlaufen, dass die Auren reisender Seelen auf dem Bahnsteig zu stark zu verwirbeln?

2.) Ist es nicht Platzverschwendung, Gleis 5 nur als Rangiergleise und Platz fuer Lademasz und Gleiswaage zu nutzen? Ist es moeglich, diesem Gleis noch weitere Aufgaben zuzuordnen?

3.) Ist es gut, wenn ein Lokschuppen mit der Rueckwand zum Betrachter steht? Kann es sein, dass so einige interessante Szenen fuer den Betrachter verloren gehen?

4.) Ist es nicht eine Verschwendung, wenn man diese lange Paradestrecke ohne etwas "Besonderes" stehen laesst? Besteht die "Gefahr", dass dadurch ein (oder mehrere) Blickfaenge ausbleiben?

Hinzu kam der Wunsch: "Aber, aber, aber ich moechte nicht nur eine Seiten- sondern auch eine Kopframpe! Menno."

Und so versuchte ich, die Fragen zu beantworten und das Konzept entsprechend abzuaendern. Das Resultat ist nun dieses Konzept. Entsprechend den Fragen wurden folgende Dinge abgeaendert.



(Groessere Version)

(Kleiner Hinweis: die Linien an der Paradestrecke und linken Wendel sind Hoehenlinien; sie sollen groessere Hoehenunterschiede symbolisieren)


1.) Das Durchgangsgleis ist nun Gleis 2. Gleis 1 liegt am Hausbahnsteig, Gleis 2 an einem Schuettbahnsteig. Dieser Bahnsteig ist ueber das Gleis 1 erreichbar und wird nur in Ausnahmefaellen genutzt, z.B. wenn sich fruehmorgens oder nach Feierabend zwei Arbeiterzuege kreuzen, um die fleissigen Geister in die heimatlichen Schloesser zu chauvieren. Entsprechend aenderte sich auch die Anbindung von Gleis 1a, welches am Gueterschuppen des Bahnhofes (siehe Bahnhof Wittenburg, dessen Masze werden durch das Rechteck wiedergegeben).
Waehrend Gleis 2 das wohl meistgenutzte Gleis wird, dienen die Gleise 1 und 3 der Zugueberholung bzw. -kreuzung. Alle drei Gleise besitzen dieselbe Laenge von ca. 1,7 Metern, so dass von mir favorisierte Zuglaengen bequem Platz finden, ohne das es gedraengt wirkt.

2.) Zwischen Gleis 3 und 4 habe ich etwas Platz vorgesehen. Hier sollen Beleuchtungskoerper auf Masten platziert werden, um die Dunkelheit von den Gleisanlagen zu vertreiben. Gleis 5 ist nach wie vor aufgeteilt in Gleis 5a (Kopf- und Seitenrampe), 5 (linker Teil, Aufnahme von Lademasz und Gleiswaage), 5 (rechter Teil, Freiladegleis, ich sehe, ich habe hier sehr an der Nummerierung geschlampt; vor lauter Scham verliere ich gerade an Kontrast!) und 5b (Gueterschuppen). Alle Gleisabschnitte von Gleis 5 koennen von mindestens einer Seite aus befahren werden, was spannende Rangierfahrten versprechen kann.

3.) Der Lokschuppen ist nun ein einstaendiges Exemplar, gelegen an Gleis 8. Gleis 9 erhaelt einen Kleinlokschuppen fuer die Stations-Köf, waehrend Gleis 10 zur Dieseltankstelle und Besandungsanlage gehoert. Einen Kohlebansen habe ich nicht vorgesehen, da Dieselbetrieb vorherrscht und sich nur noch ab und an eine Dampflokomotive auf diese Betriebsgleise verirrt. Vielleicht machen sich aber die Reste eines Bansen an Gleis 8 gut, wobei darauf geachtet werden sollte, nicht mit der Dieseltankstelle zu kollidieren.

4.) Dort, wo die Paradestrecke in den Tunnel entschwindet, ist ein zweiter Gleisstummel zu sehen. Hier visioniere ich eine "Wanderbaustelle", die das zweite Gleis verlegt. Vielleicht kann dieses in Bau befindliches Gleis noch laenger ausgefuehrt werden, da noch gut Platz in der Laenge vorhanden zu sein scheint. Durch dieses Detail moechte ich gerne einen weiteren Blickfang erstellen und zusaetzlichen Bahnverkehr (Versorgung der Baustelle mit Material und Personal) rechtfertigen. Weitere Vorarbeiten (Roden von Gehoelz, etc.) kann auf der gesamten Laenge der Paradestrecke dargestellt werden und weitere interessante Details erzeugen.


Und der formulierte Wunsch ist bereits mit den Aenderungen an Gleis 5 beruecksichtigt worden.


Nun schaue ich mir beide Konzepte an und moechte hier und jetzt die Fragen stellen: Welches Konzept ist "besser"? Welche Alternative wuerdet ihr umsetzen? Welche Stolperfallen habe ich mir gebaut, ohne sie zu sehen? Seht ihr sonstigen Verbesserungsbedarf, der zu beruecksichtigen gilt?

Ueber jegliche Rueckmeldung freue ich mich sehr! Sie werden mir helfen, endlich Naegel mit Koepfen zu machen, und eine Detailplanung anzugehen, die wiederum in einer eigenen realen Modelleisenbahn gipfeln soll. Noch scheue ich diesen Weg, da ich nicht sagen kann, ob dieser mein Ansatz ausreichend, sinnvoll und nachvollziehbar ist.


's Geist


PS.: Ich finde es unschicklich, zwei Threads ueber dieselbe Sache zu fuehren und moechte an dieser Stelle noch die ausstehende Antwort an Mattlink nachreichen:
Du hattest vorgeschlagen, die Paradestrecke (den rechten Streckenast) unter den linken Streckenast entlangzufuehren. Unterschiedliche Hoehen sollten "vertuschen", dass beide Strecken etwas miteinander zu tun haetten.
Lange habte ich ueber diesen Vorschlag nachgedacht, und ihn schlussendlich verworfen. Diese Moeglichkeit wuerde den linken Anlagenteil mit der in die Tiefe hinabfuehrenden Gleiswendel deutlich verkomplizieren, waehrend der Mehrwert (u.a. eine Brueckenkonstruktion) zumindest fuer mich nicht reizvoll genug erscheint. Zum anderen glaube ich, dass es besser ist, beide Strecken visuell staerker voneinander zu trennen, da die eine lediglich die Fortfuehrung der anderen ist. Zudem erscheint eine solche Bruecken- und Tunnelkonstruktion in den Weiten des angedachten huegeligen Flachlandes (oder flachen Huegellandes?) als gewagt, vielleicht sogar fehl am Platze? Jedoch hat dieser Gedanke dazu gefuehrt, die "Gleisbaustelle" einzufuehren, um statt einer geschwungenen Brueckenkonstruktionen einen anderen "Hingucker" zu platzieren. Und es ist das Mindeste, mich fuer diesen Anreiz zu bedanken und ein "Hui" auzustossen.

... dem einst ein "Buh!" folgen wird!


Ghost

RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#3 von deniswelsch , 23.10.2012 21:40

Ich würde die rechte Bahnhofseinfahrt ein wenig nach rechts verlagern. In etwa ab der Mitte des rechten Flexgleisen. Von dort aus mit einem großen Radius den Bahnhof planen. Durch den Bogen wird er etwas gefälliger aussehen und du bekommst links mehr Platz. Das sieht meiner Meinung nach sehr gequetscht aus.

Kleiner Tipp: Im TT-Board gibt es Wintrack Dateien mit vorgefertigten Flexweichen mit allen möglich Radien.


Grüße
Denis

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RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#4 von Ghost ( gelöscht ) , 24.10.2012 17:21

Guten Abend,

Vielen Dank fuer Dein Feedback!
Mit Deinem Einwand hast Du voellig Recht und dem schliesse ich mich vorbehaltlos an. Solch eine Anpassung moechte ich vornehmen, wenn das grundsaetzliche Konzept gefaellt und stimmig ist. Jedes Gleis eine nachvollziehbare Funktion besitzt und ich sicher sein kann, keine Anhaeufung von Schienenstraengen ohne Sinn und Verstand fabriziert zu haben (und hier bin ich tatsaechlich unsicher!).

Den Bahnhof in einen weiten Bogen zu legen, sehe ich als Teil eines folgenden zweiten Schrittes an, den ich unter "Detailplanung" verbuche. Dabei hoffe ich, dass sich die Verhaeltnisse nicht so sehr aendern, dass sie die feststehenden Abmessungen der Grundplatte sprengen. Noch bin ich zuversichtlich!

Die rechte Kurve bleibt im Grossen und Ganzen bestehen: ein groesserer Radius als 353mm wird nicht moeglich sein. Aus diesem Grunde trage ich mich mit dem Gedanken, zumindest Teile dieser Kurve durch Landschaft (Boeschung, Unterholz, Baeume, Gebaeude) wegzutarnen. Gleiches habe ich auch mit Teilen der linken Kurve vor, bevor sie im Untergrund verschwindet, so dass die Radien nicht zu negativen Blickpunkten werden.

's Geist


Ghost

RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#5 von deniswelsch , 27.10.2012 11:07

Kannst du rechts nicht auch einen kleines Stück auf 100cm gehen?


Grüße
Denis

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RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#6 von Ghost ( gelöscht ) , 28.10.2012 09:18

Guten Morgen!

Grundsaetzlich ist eine Anhebung der Anlagentiefe auf 100cm auf der rechten Seite moeglich. Welche Verbesserung laesst sich mit dieser Massnahme verbinden? Auf dem ersten Blick erkenne ich lediglich die Verwendung eines groesseren Radius von ungefaehr 450mm (statt bislang R3 (353mm)).

's Geist


Ghost

RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#7 von deniswelsch , 31.10.2012 08:43

Eben wegen des größeren Radiuses. So wie jetzt sieht das rechts sehr gequetscht aus.


Grüße
Denis

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RE: Durchgangsbahnhof an eingleisiger Hauptbahn in TT

#8 von Ghost ( gelöscht ) , 04.11.2012 12:56

Guten Tag,

Ich habe noch einmal rekapituliert, wie der aktuelle Stand zustande gekommen ist.
Urspruenglich gab es einen Durchgangsbahnhof mit je einer Gleiswendel links und rechts ohne Paradestrecke. Der Anteil sichtbarer Strecke war gering genug, so dass es nicht moeglich war, einen Zug vollstaendig in "freier Wildbahn" zu praesentieren. Das empfand ich als nicht akzeptabel und suchte nach einer Loesung. Diese Loesung praesentierte sich darin, dass die rechte Gleiswendel wegfiel und der rechte Streckenast ueber eine 180-Grad-Kurve in eine Paradestrecke uebergeleitet wurde. Damit auch der linke Streckenast Raum erhielt, wurde der Bahnhof nach rechts verschoben. Beide Streckenaeste werden nun ueber eine zweigleisige Wendel nach unten gefuehrt, was eine Verbreiterung des linken Anlagenteils zur Folge hatte.

Das "Problem" ist nun die 180-Grad-Kurve auf der rechten Anlagen-Seite mit einem Radius von 353mm. Sie erscheint nicht wirklich plausibel und vielleicht auch ein wenig "eng" bzw. "gequetscht". Mich persoenlich stoert an dieser Kurve, dass der "Erklaerbaer" keine wirklich brauchbaren Argumente liefern kann. Also muss dieser Gleisbogen "irgendwie" aus dem Sichtfeld. Wie so oft bietet sich auch hier ein Tunnel an. Jedoch ist dieser ebenso schwer erklaerbar. Es bleibt die Moeglichkeit, den Gleisbogen mit Hilfe von Landschaft "wegzutarnen". Spontan fallen mir hier die Schlagworte Hohlweg, Boeschung, Buschwerk, Baumbestand sowie Gebaeude ein.

Diesen Weg moechte ich beschreiten. Aktuell kann ich nicht sagen, ob diese Idee seinen Zweck erfuellt. Doch ich bin optimistisch!

Ich hege Zweifel, ob eine Erhoehung des Kurvenradius das Grundproblem eines 180-Grad-Gleisbogens loest oder grundlegend entschaerft. Der Mehrwert einer Vergroesserung der Anlagentiefe auf der rechten Seite ist in meinen Augen also fragwuerdig. Ganz sicher bin ich jedoch nicht und bitte daher um weitere Anmerkungen.

Hierzu habe ich folgenden Grundansatz:
Die Paradestrecke wird bis zum rechten Anlagenrand weitergefuehrt; die Einfahrt in den Gleisbogen wird zum Streckenabzweig umgewandelt. Das Hauptaugenmerk verbleibt so auf der "Blindstrecke" und ermoeglicht eine weitere Tarnung des Bogens, den ich komplett in eine Art "Hohlweg" verlegen moechte, der links und rechts von Baeumen und Buschwerk umsaeumt ist.

Ist dieser Ansatz brauchbar?

's Geist


Ghost

   


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