Hallo, ich möchte hier meine kleine N-Anlage vorstellen. Die Anlage ist 150x100 cm groß und hat eine angesetzten 100x30 cm großen Fiddleyard der mit Plexiglas auf der vorderen und oberen Seite abgedeckt ist. Beim Betrieb wird hier die vordere Seite hochgeklappt. Das ganze Szenario spielt im waldreichen Schwaben. Auf Höhe 20 cm liegt der kleine Endbahnhof mit GA, Lokschuppen und 2 Gleisanschlüssen (Bier und Holz). In einem großen zweifach Wendel führt die Strecke über Viadukt und Brücke über einen See und kommt dann auf der rechten Seite im 8-gleisigen Fiddleyard auf Höhe 0 an. Gefahren wird analog und ausschließlich mit Loks der Baureihe BR212 und einem dreiteiligen Schienenbus.
Zur Zeit bin ich bei der farblichen Verbesserung der Schienen und Ausgestaltung der Anlage.
Auf den beigefügten Bildern ist der Bahnhofsvorplatz, der Fiddleyard und der Gleisplan mit Betriebserläuterung zu sehen. Ich hoffe es gefällt Euch.
dieses schöne kleine Nebenbahnprojekt gefällt mir sehr gut! Ich bin schon gespannt auf weitere Fotos und Bauberichte! Das bisher gezeigte macht große Lust darauf, mehr zu erfahren über diese schöne kleine Anlage!
Viele Grüße Dominik
(Klick auf das Bild führt zu meinem Anlagenthread)
Ich bin seit vielen Jahren Modellbahner und der Spur N verschrieben. Mein Plan entstand aus Sympatie für Endbahnhöfe an eingleisigen Nebenbahnstrecken. Auch wollte ich so vorbildmäßig wie möglich Betrieb machen, deshalb Point to Point-Betrieb. Ich habe auch darauf geachtet, dass es keine sichtbaren Radien gibt die unter 40cm liegen. Die Steigung beträgt max. 2,5%. Die Gleise wurden mit Blaumohn eingeschottert und werden noch mit Plakafarbe behandelt. Auf den Bildern ist noch im Probierstadium, es wird noch besser.
Der Fiddleyard ist abnehmbar für evtl. andere spätere Anlagen. Die vordere und obere Seite ist mit Plexiglas verkleidet zum Schutz vor Staub. Bei Betrieb wird die vordere Scheibe hochgeklappt. Die Weichen im Fiddle werden von Hand gestellt ebenso die Schiebebühne zum Umsetzen der Loks. Das ganze ist von oben beleuchtet.
Den Personenverkehr erledigen ein Wendezug mit 2 Silberlingen, ein Personenzug mit drei 4-achsigen Umbauwagen und ein dreiteiliger Schienenbus. Die Anlage spielt in Epoche 4. Als Güterzüge nehmen ein Ganzzug mit Bierwagen, ein Holzzug mit vier Langholzwagen und ein Güterzug mit 6 Güterwagen den Verkehr auf. Also ein recht umfangreicher Verkehr und eine kräftige Rangiererei. Den Tagesplan ersiehst du auf dem Bild mit dem Gleisplan.
Der Endbahnhof liegt auf 20cm Höhe, der Fiddleyard auf 0cm.
Mein Stellpult ist ein ausgedruckter Plan auf einer 2mm Holzplatte. An allen Schaltpunkten wurde eine Schraube eingedreht und mit den Pluspolen der jeweiligen Schaltpunkte verbunden. Ein Stift mit dem Minuspol der Anlage verbunden stellt bei Berührung der Schrauben zuverlässig die einzelnen Weichen und Signale. Die Signale werden durch Reedkontakte automatisch auf rot gestellt.
Hi Julian, du hast recht, den habe ich ganz vergessen. Jedes Mal am Anfang des Verkehrstages fährt der Roco Clean mit einer BR212 über die Anlage und hält so die Gleise sauber.
- hallo Reiner , Fiddle Yard sieht man leider selten , ich finde das auf deiner Anlage gut . Du hast schon einige Hausdächer patiniert , das steht diesen Plartikdächern sehr gut . Ich hatte auch schon mit ganz einfachen Farben aus dem Malkasten gute Ergebnisse ( Umbra , Siena , ocker etc . )
für mich unabdingbar als Modellbahner ist, daß die Züge nicht einfach gedreht in den Bahnhof zurückkehren. Deshalb Point to Point-Betrieb. Die Patina die Du auf meinen Gebäuden siehst ist nichts anderes als Staub. Da muß ich auf jeden Fall ran. Aber ehrlich gesagt habe ich ein bisschen Schiss davor, da doch viel schiefgehen kann. Über wohlgemeinte technische Hilfe wäre ich da schon dankbar.
Die Gleise möchte ich mit dem Patina Stift von Noch rosten lassen. Das sieht dann bestimmt gut aus.
Alles braucht halt seine Zeit, aber die habe ich als Rentner ja auch. Es kann nur besser werden.
- Hallo Reiner , den Patina Stift von Noch habe ich noch nicht ausprobiert , weil ich zur Alterung der Schienenprofile mit verdünnter Tubenölfarbe aus dem Künstlerbedarf sehr gute Ergebnisse erzielt habe .
Der Vorteil liegt in der besseren Fließeigenschaft gegenüber z. B . Acryl , etwas experimentieren an einem alten Gleis ist vorher gut , und der Möglichkeit , Farbtöne nach individuellem Gusto zu mischen ( ich nehme Siena und Ocker gemischt für die Profile , Weiß mit Umbra für die Schwellen ) Gleise beim großen Vorbild sind auch nie einheitlich in ihren Rost - und Patinatönen .
Ich bin H0 - Bahner , habe aber nebenbei noch eine kleine N - Anlage , an der ich mal meine Gleisfarbe zeige . ( Ich mag lieber ein helles Gleisbild ) . -
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Häuser :
Wasserfarben auf die Hausdächer kann nie schiefgehen , weil man bei Nichtgefallen alles sehr einfach mit einem feuchten Tuch wieder abwischen kann . Ich nehme einen sehr harten Pinsel und wenig Farbe , wenig Feuchigkeit , und bürste sie auf die Dächer auf . Will man es dicker , dann halt mehr Farbe . Siena gibt den Dächern ein schönen kräftigen Ton , der auch sehr natürlich nach gebrannten Ziegeln aussieht . Dieses Siena ist in den meisten Tuschkästen noch eine echte Lehmfarbe . Es muß nicht immer gleich für alles die teure Airbrush sein .
einfach mal ein altes , billiges Faller Haus nehmen und ein bisschen experimentieren .
Hallo Steve, danke für die tollen Tipps. Deine Gleise sehen super aus. Ich werde mal an einem ausgedienten Haus probieren und stell dann ein Bild rein.
Hast Du Bilder von Deiner N-Anlage? Würde mich interessieren wie die so ausschaut.
Herzlich Willkommen im Forum, deine ausgefeilte kleine Anlage mit Fiddleyard finde ich schön, du hast dir damit abwechselungsreiche Betriebsabläufe ermöglicht, sogar ein fahrplanmäßiger Betrieb gestaltet die Sache sehr realistisch. Ich mag kleine Endbahnhöfe sehr und wünsche dir viel Spass beim Erfahrungsaustausch hier, denn es gibt hier auch eine Menge N Bahner, die attraktive Anlagen bauen und zeigen
Hi Torsten, danke für Deine Willkommensgrüße. Ja mit meiner Anlage bin ich sehr zufrieden was Betrieb und Ablauf betrifft. Vor allem Dank des Fiddleyard entsteht ein richtig natürlicher Betrieb. Es fehlt halt noch das Farbgefühl für die einzelnen Häuser, Bäume und Straßen, aber die Natur hat ja alle möglichen Varianten und ist ein gutes Anschauungsmaterial. Und was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Habe mal kurz Deine Anlage angeschaut und bin total begeistert von der Ausgestaltung der einzelnen Bilder. In den nächsten Tagen werde ich mich mal weiter mit Deiner Anlage beschäftigen, da es in der Kürze der Zeit einfach nicht möglich ist Deinen ganzen Beitrag durch zu arbeiten.
Herzlich willkommen hier und mindestens so viel Spaß, die ich je in den letzten Monaten haben durfte.
Wenn man die 1. Bilder und die 1. Zeilen von dir liest, merkt man sofort: das ist durchdacht was du dort baust, jedenfalls mehr, als es bei mir der Fall ist.
Das, was man bislang sehen kann, hält die Spannung aufrecht, wie du weiterbauen wirst. Ich bin gespannt, wie die nächsten Baufortschritte bei dir aussehen werden.
Noch ein kleiner Tipp: füge zwischen den Bildern eine Leerzeile ein, das erleichtert das anschauen der Bilder im Beitrag.