RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#1 von ston13 ( gelöscht ) , 08.01.2007 17:58

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier im Forum, sowie bei den Mobauern.
Aus meiner Jugend habe ich noch alte Loks und Gebäude die meinen Junior immer interessiert haben. Nun gab es zu Weihnachten die erste "Ausrüstung" mit C-Gleis für Ihn (und mich mit der MS 1,9.
Aktuell sieht das Ganze so aus.

2x 3m² auf zwei Ebenen (erst eine Aktiv)
BR81 - 36320
BR89 - SFCM und Umbau mit Delta Decoder
BR151 - mit Umbau 60760
DHG500 - SCFM und Umbau mit Tams LD W11
BR23 - mit Motor aus 60903 und Tams LD G11
BR216 - LFCM noch ohne Umbau (funktionierte nicht mit LD W11)
KLVM - SFCM noch ohne Umbau
Märklin 60VA Trafo
Mobile Station mit 1,9V
10 Weichen über 72710
und halt das Gedöns.

Die Anlage soll in der Größenordnung bleiben, eine CS oder andere ist mir zu teuer. Aber da beist sich wohl die Katze in den Schwanz.
Ich möchte die Decoder gerne programmieren, was bei den Tams bis jetzt auch sehr gut funktioniert über die MS. DCC muß nicht sein, denn wenn die Anlage mal richtig fährt soll sie zum spielen sein.
Aber nun möchte ich der BR23 auch noch einen Rauchsatz spendieren und stoße da wohl schon an meine MS Grenzen, oder? Der jetztige Decoder der BR23 findet dann in einer der noch nicht umgebauten mit 60903 Motor platz.
Bei welchem Lastgeregelte Decoder kann ich denn auch die Zusatzfunktionen mit der MS ansteuern?

Und ganz interessant finde ich die Programmierloks:
Die Tams funktionieren mit der 29750 aber nicht mit der 36850
Die Kühn mit der 36850 aber anscheinend nicht mit der 29750
sowie der Decoder bei der 60760
Welche Programmierlok passt als am besten zu welchem Decoder.
Das müsste hier doch mehrere interessieren, oder??

Solltet Ihr mir irgendwas anderes empfehlen wollen, dann lieber auf PC Basis, denn da kann ich selbst immer noch am besten eingreifen. Ich habe aber nicht vor die Anlage automatisch zu steuern, denn sie soll zum spielen dienen, aber mit viel Deco wie Rauch, Sound und Weichenstellpult.

Vielen Dank schon mal und einen schönen Abend
Thomas



ston13

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#2 von Michael K , 08.01.2007 19:22

Hallo Thomas,
zum Decoder:
- eingeschränkt lässt sich auch der ESU Lokpilot V3 mit der MS gut programmieren (aber nur bis CV80 und dann auch nur Werte bis 80)

Aber ich könnte Dir auch das DDW-System (Digital für Windows) bzw. das DDL (Linux) empfehlen. Da bräuchtest Du Hardwaremäßig nur eine Delta Control als Booster (für ca. 10 € bei 321meins) und könntest viele Decoder vom Rechner aus programmieren. Dann wäre auch der Tams LD-G2 zu empfehlen. Für diesen Decoder gibts ein Programmiertool (in Verbindung mit dem SRCP-Server von DDW)
Alle CV-basierten Decoder können auch leicht mit Prolok vom Rechner aus programmiert werden (ohne DDW). Man braucht eben nur den Booste an einer seriellen Schnittstelle.
Nebenbei könnte man damit ganze Mobas vom PC steuern...

Einen LD-G11 habe ich in der KLVM drin. Der Feldmagnet wurde dazu auf Permanentmagnet umgebaut (Conrad-Magnet -> Gleichstrommotor), Anker blieb erhalten. In den Motoreinstellungen dann CV48 auf 10 herabgesetzt und CV49 auf 40 und schon lief der Motor gleichmäßig. Die Lok hat damit mehr Kraft als Gewicht...


Viele Grüße
Michael



 
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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#3 von DerJupp ( gelöscht ) , 08.01.2007 20:49

Hallo Michael,

eine kurze Frage: Bei Conrad habe ich keinen Magneten gefunden. Ist das ein normaler Hamo-Magnet? Oder ist das eine "Conrad-eigene" Variante?

Viele Grüße

Stephan



DerJupp

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#4 von Ferenc , 08.01.2007 20:54

Hallo,
der Conrad-Magnet ist ein kleiner Rundmagnet ( 8mm x 5mm ) der in den "abgewickelten" Bügel eingepast wird. Es werden bei diesem Umbau alle Orginal Teile verwendet.
Ferenc



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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#5 von ston13 ( gelöscht ) , 08.01.2007 20:56

Zitat von Michael K
Da bräuchtest Du Hardwaremäßig nur eine Delta Control als Booster (für ca. 10 € bei 321meins) nur den Booste an einer seriellen Schnittstelle.
Nebenbei könnte man damit ganze Mobas vom PC steuern...
Viele Grüße
Michael


Hallo Michael,

vielen Dank erst einmal für die guten Hoffnungen die Du mir machst.
Beim Delta Control gehe ich wohl richtig in der Annahme das es auch der 66045 tut, oder muß es der 6604 sein?
Bei der seriellen Schnittstelle habe ich schon einen Belegungsplan gefunden.
Denn DDL und Prolog sprechen mich an, zumal damit ja auch noch vieles anderes möglich ist.
Passt der 66045 den auch zu der mit MS betriebenen Anlage, oder benutze ich das so erstmal nur mit einem "Programmiergleis". Wenn nicht an der Anlage mit MS, brauche ich dann noch einen Trafo für das Programmiergleis?
Sorry das ich Dich jetzt so ausfrage, aber das sind Fragen die mir beim durchforsten im Web dann noch aufgefallen sind.
Auch habe ich den Permanentmagneten bei Conrad nicht gefunden. Gibts da eine genauere Beschreibung oder Artikelnummer?
Ich geb auch en Bier aus.

LG Thomas



ston13

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#6 von ston13 ( gelöscht ) , 08.01.2007 20:58

Zitat von Ferenc
Hallo,
der Conrad-Magnet ist ein kleiner Rundmagnet ( 8mm x 5mm ) der in den "abgewickelten" Bügel eingepast wird. Es werden bei diesem Umbau alle Orginal Teile verwendet.
Ferenc


Danke Ferenc,

dann wird es wohl die Artikel-Nr.: 185106 - 62
sein.

LG Thomas



ston13

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#7 von Ferenc , 08.01.2007 21:07

Hi Thomas,
hier die Bestell Nr. 185106-59
Ferenc



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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#8 von Michael K , 08.01.2007 21:46

Hallo Thomas,
die Nr. des Magneten hast Du nun schon.
Nun nur noch bei der Feldspule den Draht abwickeln, den Spulenhalter (Plastik) entfernen und an dieser Stelle durchsägen damit der Permanentmagnet von nun an das statische Feld erzeugt.
Bei den kleinen Scheibenkollektormotoren werden die Fahreigenschaften aber nicht wirklich toll und nicht vergleichbar mit einem Umbau auf 5pol-Motor (wie mit 60903) aber es ist billig.
Beim großen Scheibenkollektormotor jedoch gibts damit gute Fahreigenschaften. Immer mit einem lastgeregelten Decoder!

So und nun zum Delta Booster:
Du kannst den 4f nehmen (66045) oder auch den 6604, ist als Bosster egal. Anschluss wie bereits als Schaltbild gefunden. Ich habe mir in meinen Delta-Booster die RS232-Buchse eingebaut, ist praktischer.
Zum Programmieen über den PC reicht dann ein kleiner Trafo mit Wechselstromausgang (16 Volt)

Den Booster kannst Du aber auch für die MS verwenden. Dann aber immer mit zwei getrennten Trafos. Schaltbilder gibts auch dafür im Netz
WICHTIG: Keine Verbindung von Delta-Booster-Ausgang (Gleis) zum MS-Ausgang. Auch die Trafos nicht miteinander verbinden!

Viele Grüße
Michael



 
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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#9 von ston13 ( gelöscht ) , 08.01.2007 22:20

Super Michael,

dann bekommt mein alter 6117 (30VA) ja auch noch eine neue Aufgabe
Der Einbau der RS232-Buchse ist bestimmt die bessere Wahl!
Und der 66045 ging gerade für 5,50€ bei 123 über den Tisch.

Mit dem Einbau des Permanentmagneten werde ich wohl noch Bilder im Netz finden. Kann mir das nähmlich noch nicht so richtig vorstellen wo dann die Anschlüsse dran kommen, aber findet sich bestimmt.

VIELEN DANK erstmal auch an Dich Ferenc
ich werde berichten wie es funktioniert!

LG Thomas

PS: Ich glaube da hat mich gerade ein Virus gepackt



ston13

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#10 von DerJupp ( gelöscht ) , 09.01.2007 08:11

Hallo,

auch von mir besten Dank. Das ist jedenfalls eine kostengünstige Zwischenlösung für meine Schätzchen, die dann später wohl vielleicht doch auf einen HLA umgerüstet werden.

Viele Grüße,

Stephan



DerJupp

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#11 von Michael K , 09.01.2007 08:21

Hallo Thomas,
schau mal z.B. hier, da gibts Bilder von einem High-End-Umbau des kleinen Scheibenkollektor-Motors. Oder google nach Märklin und Conrad-Magnet. Fürs erste reicht aber der Umbau des Feldmagneten. Der Motor ist dann ein Gleichstrommotor und die Anschlüsse sind jeweils an den Bürsten. Den Entstörkondensator dazwischen belassen, alle anderen Kondesatoren (nach Gehäusemasse) weg! Enstördrossel in der Motorzuleitung belassen.
Aber erwartet von dieser Lowcost Lösung nicht zuviel. Es bleibt ein Dreipoler mit geringer Schwungmasse. Die großen Scheibenkollektor-Motoren laufen aber nach so einem Umbau (oder auch mit dem Hamomagnet, was ja ein technisch gleiches Resultat liefert, nur mit geringerem Magnetfeld) z.B. mit dem ESU Lopi V3 ganz hervorragend.

Und bei der Delta-Control-Booster-Lösung den Wahlschalter in die rechte Stop-Position bringen (bereits vor dem Spannungsanlegen), sonst boostet der nix.

Viele Grüße
Michael



 
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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#12 von ston13 ( gelöscht ) , 10.01.2007 08:56

Hallo Michael,

die Infos die ich hier im Forum bekomme sind spitze. Danke!
Meine Bestellung beim C ist jetzt raus. In der Hoffnung das es mit dem Programmieren funktioniert habe ich mich gleich richtig in Unkosten gestürzt und für alle Loks einen Umbau auch mit LEDs vorgesehen. Durch Deine Links habe ich so auch viel zu der Beleuchtungsseite gefunden. Besonders auf die Ausstattung über Lichtleiter freue ich mich. Und besonders mein Sohn wird sich freuen wenn auch die KLVM Lichter hat.

Sollte jemand interesse an den Artikelnummern haben, hier sind sie:
Lichtleiter 1mm 198439
Kondensator für die TamsDecoder 446162
LED Golden White 3mm 185877
LED Rot 3mm 156220
Schrumpfschlauch 1,6mm 531243

Bei den Fassungen möchte ich mal einen anderen Weg probieren wie überall in den Anleitungen zu finden. Ich habe Neopren Fassungen gefunden die ein Außenmass haben, welches top in die standard Stellen passen müßte. MUß das aber erst noch nach Lieferung testen. Preislich wäre der Artikel 184802 klasse.

Bei den Decodern habe ich mich für Tams LD G2 und G11 entschieden.
Das Gehäuse der BR89 möchte ich etwas mit Aqua Gold Metallic verfeinern. (Bei mir muß nicht alles Original sein, aber gefallen
Und zur Sicherheit noch einen 1mm Bohrer für die LEDs, damit die nächsten Wochen mit Arbeit gesichert sind.

Wenn ihr von irgendeinem der Umbauten Bilder sehen möchtet, sagt nur früh genug bescheid, dann mache ich welche, ist das fotografieren doch mein eigentliches Hobby.
http://www.makro-tom.de

LG und einen schönen Mittwoch
Thomas



ston13

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#13 von Michael K , 10.01.2007 10:07

Hallo Thomas,
na klar will ich dann Fotos sehen. Gerade wenn Sie auf hohem Niveau sind. Da fehlts bei mir bislang...
Also viel Spass beim Umbauen!
Und für den Tams LD-G2 gibts ein tolles Tool (Tams Homepage) in Zusammenhang mit DDW zum Programmieren!

Viele Grüße
Michael



 
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RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#14 von DerJupp ( gelöscht ) , 10.01.2007 10:32

Hallo Thomas,

Bilder wären natürlich super!! Ich hoffe, dass ich auch in ein paar Wochen mal endlich die Zeit dafür finde, ähnliche Umbauten in Angriff zu nehmen... Da wären die Bilder von großem Vorteil!

Viele Grüße

Stephan



DerJupp

RE: Welcher Decoder, welche Programmierlok???

#15 von ston13 ( gelöscht ) , 10.01.2007 10:37

Zitat von Michael K
na klar will ich dann Fotos sehen.

Wird gemacht!

Zitat von Michael K
Und für den Tams LD-G2 gibts ein tolles Tool (Tams Homepage) in Zusammenhang mit DDW zum Programmieren!


...da war ich mal schneller.

Interesse hätte ich allerdings noch an Deiner Handzeichnung zum aufbohren der MS. Würde mich über eine Mail freuen.

LG Thomas



ston13

   


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