Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

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Thelamon
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Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#1

Beitrag von Thelamon » Do 19. Jan 2012, 21:36

Hallo Stummies,

seit kurz vor Weihnachten (offiziell ab Weihnachten) soll eine TRIX BR 294 mit Telex Kupplung auf unserer neuen Bahn den Rangierdienst versehen.
(Sie ist die weitgehende identische Schwester [bis auf Dekoder und Mittelschleifer und Sound...] der Märklin BR 294 http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... lit=BR+294
und wie ich finde eigentlich ein sehr schönes Modell.
Alle vier Achsen sind angetrieben, auf einem Drehgestell sind zwei Haftreifen diagonal angeordnet.)

Die Betonung liegt auf soll - denn das Modell ist aus irgendwelchen Gründen so kontaktschwach, dass bei Rangiertätigkeit spätestens alle 10 cm ein "Blackout" mit notwendiger Schiebehilfe eintritt.
So schlimm, dass man die Wagen besser gleich ohne Lok schieben kann!
Die gut funktionieren Telexkupplungen sind unter diesen Bedingungen auch nur ein schwacher Trost...

Inzwischen sind schon zwei Loks zum (sehr kulanten und schnellen) Händler zurückgegangen, Ersatz ist unterwegs. Inzwischen ist meine Hoffnung auf Besserung allerdings von Zweifeln und Befürchtungen überlagert.

Irgendwo ist der Wurm drin und ich brauch Euren Rat!

Ich versuche Euch zu diesem Zweck den Sachverhalt möglichst lückenlos zu schildern:

1. Schienen und Steuerung:
1.
Ich verwende nagelneue TRIX C-Gleise, bei denen ich nach dem ersten Aufbau rein vorsorglich die Schienenprofile mit Reinigungsalkohol und einem Microfasertuch gereinigt habe.
Auch zwischendurch achte ich peinlichst auf Sauberkeit, das Microfasertuch ist quasi immer mit dabei...
Unsere andere Lok (TRIX BR 232) läuft samtweich durch alle Weichenstrassen und zeigt keinerlei Kontaktproblem.
2.
Zur Steuerung verwende ich zwei TRIX MS2 mit Gleisbox, Softwarestand 1.80, DCC, 128 Fahrstufen (in der MS 2 126 - warum auch immer)

2. Die "verflossenen" BR 294er:
a. Nr. 1 kam kurz vor Weihnachten ohne jeden äußerlichen Makel, ihre Telexe harmonierten bestens mit unseren voolständig mit Roko Universalkupplungen ausgerüsteten Wagen.
Sie lief zunächst samtweich und mit ihrem Glockemanker ausgesprochen laufruhig. Bereits ab dem zweiten Tag blieb sie beim rangieren gerne mal unmotiviert stehen, ein Problem dass sich mit der Zeit immer mehr verschlimmerte.
Meine Beobachtung:
Ihre Kontakträder hatten häufig mal Reste ihrer Haftreifen aufgesammelt, dabei reichte meist ein kleiner "Pupps" auf einem einzigen Rad (!) um für Stillstand zu sorgen. :(
Die Weichenstrasse auf der sie ihre Arbeit versah bekam auch regelmäßig schwarze Schlieren von ihren Haftreifen, obwohl sie immer langsam und ohne schleudern unterwegs war.
Obwohl ich mir teilweise vorkam wie beim Curling - und vor und hinter der Lok mit dem Reinigungstuch zugange war, verschlimmerte sich das Kontaktproblem zusehens.
(Als Streckenlok lief sie im übrigen völlig problemlos - nur dafür brauche ich sie nicht.)
Vor einer Woche sagte dann mitten in der Fahrt der Decoder "tschö" sie machte keinen Mucks mehr - nur die Telxkupplungen gingen noch einwandfrei... :roll:

Lok ging zurück - Ersatz kam prompt am Tag nach dem Anruf (noch bevor die alte zurück war!).

b.Nr. 2 kam schon mit Transportsschaden, da sie in ihrer Packung gestaucht war...
Zwei Anbauteile (Antennen) waren beschädigt/abgebrochen und die Rangierplattform am hinteren Lokkasten war verbogen (liess sich aber richten)
Nachdem ich mich bereits mit einer Reparatur angfreundet hatte kam die Ernüchterung:
Dieses Exemplar muckte vom Start an und fur mit nervös flackernden LEDs vom Stillstand zu Stillstand.
Im Grunde war erst ab 2/3 der Maximalgeschwindigkeit (das Erreichen derselben war nur mit diversen Schubbsern möglich) einer durchgehende Fahrt möglich - die Lichter flackerten allerdings auch dann nervös vorsich hin.

-> Lok ging zurück

Ich bin etwas ernüchtert und rechne beim nächsten Modell eigentlich nicht mit Besserung.
Wo liegt der Fehler?

Vermutung:
1. Lok relativ leicht dadurch geringer Anpressdruck auf die Kontakt-Räder
2. Irgendwie intern kontaktschwach konstruiert, so dass nicht immer Saft von allen Rädern ankommt
3. Räder brüniert und dadurch kontaktreduziert
???
Irgendwie alles unbefriedigend - ich habe aus meiner Jugend ca. 30 N Loks - nicht eine hatte derartige Kontaktprobleme.

Die Lösungsidee (unbefriediegend):
Ich kaufe einen LoPi 4 und ein EsU Power Pack dazu (insgesamt 65 Euro extra) und behelfe mir damit. Allerdings wird es spannend, ob ich die Telex mit dem LoPi 4 zum Laufen kriege...

-> Ich bitte um bessere Lösungen!

Dank und Gruß
Henrik
Zuletzt geändert von Thelamon am Do 19. Jan 2012, 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#2

Beitrag von DB-Modellbahn » Do 19. Jan 2012, 22:03

HI Henrik,

meine 290 (Trix22206 ) blieb auch öfters mal stehen. Ich hab den Rädern, die übers Gehäuse den Strom weiterleiten, Radschleifer zur Stromabnahme montiert und Kabel zur Platine gelegt. Seitdem NULL Probleme mehr mit Kontaktschwierigkeiten. Läuft Perfekt.. auch mit dreckigen Rädern
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Daniel

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#3

Beitrag von Thelamon » Do 19. Jan 2012, 23:42

Hallo DB-MoBa,

Danke für die schnelle Antwort! Ich hatte schon vermutet, dass da bezüglich der Stromführung in der Lok irgendwie eine leichte Fehlkonstruktion vorliegt.
(Lok Nr. 1 lief eigentlich insgesamt zu gut um solche Kontaktmacken erklärlich erscheinen zu lassen.)

Bezüglich Deines Umbaus benötige ich mehr Details!
Wie muss ich mir die Schleifer vorstellen (gibt es fertige als Produkt zu kaufen?), wie bringt man diese am besten an?
Und wohin führt man den Strom (und wie... ohne die Beweglichkeit der Drehgestelle einzuschränken)

Hast Du eventuell Bilder von dieser Nachrüstung?

Besten Gruß
Henrik
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#4

Beitrag von Bodo Müller » Fr 20. Jan 2012, 08:37

DB-Modellbahn hat geschrieben:HI Henrik,

Ich hab den Rädern, die übers Gehäuse den Strom weiterleiten, Radschleifer zur Stromabnahme montiert und Kabel zur Platine gelegt.
Was bezeichnest du als "Strom"? Was für ein Strom vom Gehäuse? Es gibt nur Decoder (+) und Masse (-). Die werkseitig montierten Radschleifer nehmen (+). Masse wird am Gehäuse abgenommen. Du hast sicher die anderen Achsen mit einer zusätzlichen Masseverbindung versehen. Meinst du das?
Viele Grüße,
Bodo Müller

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#5

Beitrag von DB-Modellbahn » Fr 20. Jan 2012, 09:15

HI

jeeps, soll heissen, natürlich einfach eine zusätzliche Masse gelegt.

Die Lok ist irgendwo im Sbf, werd sie heute abend mal rausfahren und Fotos einstellen..

Die schlechte Stromabnahme liegt häufig auch an überölung. Also einfach mal die Achsen ausbauen und reinigen...

Meine Trix 141 und 218 sind ja gleich konstruiert, und haben keine Probleme..
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#6

Beitrag von Thelamon » Fr 20. Jan 2012, 19:48

:evil:
Heute kam - schneller als erwartet - die Ersatz 294. Äußerlich ist sie tip-top, also machte ich die ersten Fahrversuche.
Kontaktprobleme gab es erstmal gar keine - egal wie langsam es über die Weichenstraße ging. Allerdings machte die Lok gelegentlich merkwürdig schabende Geräusche.

Schon beim Auspacken war mir auf den recht dunkel brünierten Radsätzen des Drehgestells ohne Haftreifen aufgefallen, dass alle vier Räder blanke Stellen auf der "Standfläche" hatten... :roll:

Als ich die Lok dann zum fetten öffnete (die beiden Vorgängerinnen waren an den Schnecken überhaupt nicht oder kaum gefettet), wobei ich auch zunächst annahm, damit gleich auch dem "Schaben" beizukommen...
Traff mich dann der frustrierende Blitz der Ernenntnis :shock: :bigeek: :
Die Lok kam mit "ausgerenkter" Kardanwelle, das Ding stand schräg nach oben ins Gekröse der Lok. Ein Drehgestell wurde einfach nur mitgeschleift, daher auch die blanken Stellen.
In diesem Zustand hat es diese Lok ganz offensichtilich durch die Qualitätssicherung bei TRIX und durch den Fahr- und Funktionstest beim Händler geschafft (war extra vereinbart)! :( :x :pflaster:

Nachdem ich dann laut fluchend die nagelneue Lok auseinandergepopelt habe und mit kaltem Schweiß auf der Stirn alles wieder eingerenkt hatte, stieg auch die Hoffnung, dass nun alles gut werden würde.

Leider Fehlanzeige:
Lok fährt zwar leise und sanft, wie es sich für einen Glockenanker gehört ebenso leise und sanft zuppeln ihr die flackernden Lichtlein aus und Anschiebeben ist angesagt.
1.
Sie schmiert sich eindeutig mit den eigenen Haftreifen die Räder voll (bei normaler langsamer Fahrt)
2.
Vermute ich immer noch, dass die sehr dunkle Brünierung beim Kontakt nicht hilft
3.
Das leichte Gewicht scheint ebenfalls Teil des Problems zu sein

Bin etwas ratlos. :( Die einzige Lösung scheint zu sein, ein Drehegestell als "Schleifer" zu benutzen :roll: )

Ich haffe auf Euren Rat!

Besten Gruß aus Berlin
Henrik

PS
Ich habe große Hemmungen irgendwelche Lötarbeiten an der Platine vorzunehmen, die ggf, die Garantie und Gewährleistung gefährden würden.
Zuletzt geändert von Thelamon am Mo 30. Jan 2012, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#7

Beitrag von DB-Modellbahn » Fr 20. Jan 2012, 21:03

Hi Henrik,

hier mal die Bilder von den Zusatzschleifern..

Bild

Bild

Ich hab also einfach einem Schleifer der Bodenplatte beraubt (abgeschnitten) und auf den Klipsschleifer geklebt. Anschließend nur ein kabel angelötet und durch den Kabelschlauch der Frontbeleuchtung zur Platine gezogen und an Minus angelötet.. fertig..

Deine neue Lok muss bestimmt auch erst eingefahren werden, damit sich die Brünierung leicht abfährt.. Brünierung ist gleich Isolation...

Dass natürlich die Kardanwelle ausgehakt ist, is echt ein Klopfer...
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#8

Beitrag von Udo Karl » Sa 21. Jan 2012, 09:15

Hallo,

bevor ich zum Lötkolben greifen würde, würde ich folgendes probieren:

Vielleicht könnte man mit einem Glasfaserpinsel die Laufflächen der Räder und die Innenseite der Räder, da wo die Schleifer den Kontakt abnehmen, etwas reinigen und blank machen.
Gruß Udo Karl
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#9

Beitrag von Thelamon » Sa 21. Jan 2012, 20:38

Hallo Daniel, halo Udo,

vielen Dank für die Bilder und die detaillierte Erläuterung!

Ich werde dieses schöne Modell auf jeden Fall behalten! (Die Auswahl an verkehrsroten Epoche V/VI Rangierloks mit Automatikkupplung ist zur Zeit auch nicht besonders groß...)

Aus Euren Ratschlägen folgt folgender "Kontaktsanierungsplan" in Eskalationsstufen bis Erfolg eintritt:

Stufe 1:
1. Die gut gefettete Lok wird intensiv eingefahren um die Laufflächen blank zu bekommen.
Stufe 2:
2. Zur Reinigung und zum "Polieren" der Laufflächen wird die TRIX Lokrad Reinigungsbürste 66602 beschafft.
Stufe 3:
Die Lok wir mit Gewichten in den Lautsprecherhalterungen aufgerüstet um mehr Achslast und damit auch sicheren Kontakt zu bekommen.
Stufe 4:
Esu Lopi 4 mit Powerpack (Der Einbau würd vermutlich ein Fall fürs Digitalforum, da Märklin/TRIX Loks mit Telex Kupplung offenbar gar nicht so einfach auf andere Decoder umzurüsten sind.)
Stufe 5:
Kampfwertsteigerung mit zusätzlichen Schleifern auf der Masseseite der sog. "Daniel-Umbau"
(@Daniel -> hast Du als Schleiferstück das Kupferteil vom Trix original Ersatzteil abgeknipst? Auf der Explosionszeichnun gibt es den Kupferschleifer nur in Vernindung mit dem Bodenstück der Drehgestelle als Ersatzteil?!)

Derzeit läuft Stufe 1
"die 24 Stunden von Le Teppichbahn"
Das geflacker der LED Lichter ist schon deutlich weniger geworden bilde ich mir ein... (Die Hoffnung stirbt zuletzt)

Besten Grüße und erst einmal Danke für Eure Hilfe!
Henrik
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#10

Beitrag von DB-Modellbahn » So 22. Jan 2012, 14:17

Hallo Henrik,
Thelamon hat geschrieben: Stufe 4:
Esu Lopi 4 mit Powerpack (Der Einbau würd vermutlich ein Fall fürs Digitalforum, da Märklin/TRIX Loks mit Telex Kupplung offenbar gar nicht so einfach auf andere Decoder umzurüsten sind.)
So ein Powerpack find ich viel zu teuer. Ich würd einfach wie in ESU Decoder Anleitung beschrieben, Kondensatoren, 100hm und Diode einbauen, kostet 1€
Thelamon hat geschrieben: Stufe 5:
Kampfwertsteigerung mit zusätzlichen Schleifern auf der Masseseite der sog. "Daniel-Umbau"
(@Daniel -> hast Du als Schleiferstück das Kupferteil vom Trix original Ersatzteil abgeknipst? Auf der Explosionszeichnun gibt es den Kupferschleifer nur in Vernindung mit dem Bodenstück der Drehgestelle als Ersatzteil?!)
Ich hab gebrauchte Hamo Schleifer immer billig auf ebay gekauft und weiss jetzt nicht mehr genau, von welchem Typ ich das abgeknipst habe.. Ich denke dieser sollte auch passen..
http://www.ebay.de/itm/HO-Marklin-Hamo- ... 2318d10e46

kannst natürlich den auch aus der ET-Liste nehmen..

Ich wünsch Dir viel Erfolg
Beste Modellbahngrüße aus Anger

Daniel

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#11

Beitrag von Thelamon » So 29. Jan 2012, 14:52

Hallo,

der heutige MoBa-Sonntag fing mit viel Hoffnung an und endete jäh im Frust!
Bei ruhiger Lamgsamfahrt blieb de Lok stehen und machte keinen Mucks mehr. Alle Wiederbelenungsversuce shlugen fehl. Offenbar hat sich der Decoder verabschiedet - jedenfalls ist die Lok nun maustot... :( :evil:
Dies ist dann das dritte Modell, das als untauglich zurückgeht und der zweite Decoder in Folge bei diesem Typ, der sich sang- und klanglos ins Nirvana verabschiedet. :banghead:

Dabei fing alles so gut an - nach Erreichen von Stufe 2 des "Sanierungsplans" (s.o.) waren die Räder im Kontaktbereich schön blank und die Lok fuhr bereits deutlich kontaktsicherer. So gut, dass schon an einen Einsatz im Rangierbetrieb gedacht werden konnte...
Mit der TRIX Lokradreinigungsbürste bin ich übrigens sehr zufrieden.

Zur Ursache der hohen Decodersterblichkeit kann ich nur vermuten, dass die Kontaktprobleme mit häufigem Stehenbleiben und wieder auf die (noch) eingestellte Geschwindigkeit beschleunigen irgendwie zuviel waren. Eine befriedigende Erklärung ist das aber eigentlich nicht!
Auf dem TRIX Decoder steht folgende Nummer: 127067-H158

Gefrustete Grüße
Henrik

PS
Was nun?
Andere verkehrsrote Rangierloks mit Digitaler Kupplung gibt es derzeit nach meiner Kenntnis bei keinem Hersteller...
Lohnt ein Angruf beim TRIX Kundenservice überhaupt?
Ich fürchte, wenn ich die Lok einfach beim Händler gegen ein neues Exemplar tausche, geht das Spiel endlos weiter... ?

PPS
Hier noch ein Bild von meinem Problemkind:
Bild
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#12

Beitrag von Stahlbahn » So 29. Jan 2012, 15:24

Schmeiss die Achsen mit den Haftreifen raus, ersetze sie durch Radsätze ohne Nut (Ersatzteil 231744). Beim Einbau muß ein Drehgestell umgekehrt eingebaut werden, siehe http://www.forsten-online.de/frames/0612.htm. Ohne Haftreifen ist die Zugkraft in der Ebene gut genug, meine Trix ex-290 zieht ihren 10-Wagen-Zug auch durch eine 3%-Steigung (r=50cm) auf die Hochbahnstrecke ohne zu schleudern. Da geht noch mehr, aber ich habe es nicht gtestet:

Bild

Zur Vorbeugung regelmäßig die Radsätze reinigen, dazu empfehle ich Wattestäbchen und Isopropanol, zur Not tut es auch ein Tropfen Nähmaschinenöl als Lösungsmittel.

Grüße, Frank

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#13

Beitrag von Barmer Bergbahn » So 29. Jan 2012, 15:39

Hallo zusammen,

ich hatte mich ja erst unlängst dem DC-Lager zugewendet, aber wenn ich das jetzt hier so lesen, dann bekomme ich schon wieder ähnliche "Würgereize" wie zuletzt bei meinen unsäglichen Märklinmodellen. Eure ganzen Anstrengungen und Absichten (Achstausch, selbst gelötete Frickeleien oder gar den Einbau eines Powerpacks) in Ehren, aber das kann es doch nicht sein.

Bin ich denn der einzige Modellbahner, der an einem ladenneuen Modell nicht erst den Lötkolben schwingen oder diverse Zusatzeinbauten akzeptieren, sondern einfach nur Spaß haben will? Bitte versteht mich nicht falsch. Modellbau ist freilich auch für mich immer wieder mal Basteln, Frickeln und Umbauen. Auch müssen Modelle von Zeit zu Zeit repariert werden. Alles kein Ding. Von fabrikneuer Ware erwarte ich das allerdings nicht.

Sind wir Modellbahner so anspruchslos geworden, dass wir den Herstellern solche Nummern einfach so durchgehen lassen, frage ich mich?


Nachdenkliche Grüße,
Christian
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#14

Beitrag von Thelamon » So 29. Jan 2012, 16:15

Barmer Bergbahn hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich hatte mich ja erst unlängst dem DC-Lager zugewendet, aber wenn ich das jetzt hier so lesen, dann bekomme ich schon wieder ähnliche "Würgereize" wie zuletzt bei meinen unsäglichen Märklinmodellen....

Bin ich denn der einzige Modellbahner, der an einem ladenneuen Modell nicht erst den Lötkolben schwingen oder diverse Zusatzeinbauten akzeptieren, sondern einfach nur Spaß haben will? Bitte versteht mich nicht falsch. Modellbau ist freilich auch für mich immer wieder mal Basteln, Frickeln und Umbauen. Auch müssen Modelle von Zeit zu Zeit repariert werden. Alles kein Ding. Von fabrikneuer Ware erwarte ich das allerdings nicht.

Christian
Hallo Christian,

1.
an DC/Zweileiter liegt das ganze nicht! Während sich die BR 294 mit den Kontaktproblemen einen abbricht fährt BR 232 hochpräzise und laufruhig in jeder Lebenslage. (die ca. 30 N Loks (natürlich DC) meiner Kindheit hatten ebebfalls nicht derartige Probleme.

Es ist offenbar eindeutig ein Konstruktionsfehler bei diesem Modell vorhanden!
Märklin - und es handelt sich hier um ein Märklin-Modell, auch wenn "TRIX" draufsteht, hat bei der Zweleiter Variante offenbar bezüglich der Stromabnahme geschlampt, dies fällt bei der Variante mit Mittelschleifer wohl nicht ins Gewicht und für DC gab es dann nicht genug "Liebe".
Mein Vermutung: Das Modell ist vor allen Dingen zu leicht, insbesondere auf dem hinteren Drehgestell, da nur die Lokkästen/Motorverkleidungen des Gehäuses aus Metall sind. Da der hintere Lokkasten nur halb so groß wie der vordere ist, hat das hintere Drehgestell nicht genug Anpressdruck und auf Weichen etc. nicht immer Kontakt.
Deshalb sind vermutlich die Haftreifen auch (untypisch) auf das vordere Drehgestell gewandert.

2.
Bezüglich des Frustes bei ladeneuen Modellen - und um die geht es hier - stimme ich Dir 100%'tig zu!
Es kann nicht sein, dass die Qualitätsicherung bei diesen hochpreisigen Spielzeugen derart schlecht ist.
Auch die oben gelobte BR 232 ist erst im dritten Anlauf fehlerfrei/einsetzbar gewesen, die beiden ersten Modelle gingen mit gravierenden Mängeln zurück.

@Frank
Umbau der Achsen kommt erstmal (noch) nicht in Frage, da das Modell erstmal wegen des kaputten Decoders zum Händler muss.
Wenn ich die unheimliche Ursache des Decodersterbens bei diesem Modell herausfinden könnte, würde ich glatt noch einen Versuch mit der TRIX BR 294 wagen....

Zur Reinigung der Räder habe ich Q-Tips und Isopropanol verwendet. Allerdings eine sehr fummelige und frustrierende Metode, wenn man von neuen und sauberen (gepflegten) Gleisen ausgeht.
-> Die Trix Lokreinigungsbürste ist da deutlich komfortabler und die Räder sind ganz schnell blitzblank.

Ich rätsele echt, ob ich den Kauf komplett rückgängig machen soll. Es fehlt allerdings an Alternativen. Bei den Roco V60 Modellen kommt man bezüglich Qualität und Zuverlässigkeit wohl vom Regen in die Traufe, abgesehen davon, dass daseinzige verkehrsrote Modell eine Railion BR 363 ist, die in den Niederlanden zugelassen (beheimatet) ist.

Ebenfalls nachdenkliche und ratlose Grüße
Henrik
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#15

Beitrag von Barmer Bergbahn » So 29. Jan 2012, 16:26

Hallo Henrik,

schon klar, dass die von Dir beschriebenen Probleme nicht genuin auf DC-Modelle zu übertragen sind. Ich wollte mit meiner Aussage auch letztlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich in der Zweileiterwelt noch recht "frisch" unterwegs bin.

Wenn wir nun richtigerweise davon ausgehen, dass die Lok also vielmehr deshalb problematisch, ist, weil sie von Märklin kommt, dann hilft vielleicht ein Blick zu dem Wechselstrommodell, wo offensichtlich auch nicht alles ganz problemlos ist...

Auch wenn es ein Wunschmodell ist, musst Du Dich möglicherweise damit abfinden, dass die Nummer so nicht funktionieren wird. Es bleibt also nur die Variante der Rückgabe, was aber ja offensichtlich nicht gewollt ist, weil eben Wunschmodell. Dann also doch umbauen, was aber freilich mit Kosten verbunden ist. Vielleicht versuchst Du es dann mal mit dem Achstausch oder Du baust eben den LoPi 4 nebst Powerpack ein. Ob es das aber alles wert ist, kannst nur Du entscheiden. Mir wäre es das nicht, wenn wir von einer neuen Lok reden, aber das ist eben auch nur meine Meinung.
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#16

Beitrag von Thelamon » Mi 1. Feb 2012, 23:29

Heute kam die Rückmeldung von MSL bezüglich meiner eigesandten Lok:

Decoder nur scheintot - nach Reset läuft die Lok wieder, angeblich auch ohne Kontaktprobleme ( ich kann allerdings dieTeststrecke nicht einschätzen, da unbekannt) ...
Echt super jetzt bin ich genauso schlau wie vorher :?

Ich hatte miche eigentlich schon zum Einbau eines LoPi 4 mit Powerpack durchgerungen, auch wenn die ca. 65,- Euro an anderer Stelle des MoBa Fortschritts gefehlt hätten.

Ich muss morgen eine Rückmeldung von mir geben, eventuell bekomme ich ja eine nächtliche Eingebung... :roll: :banghead:

Müde Grüße
Henrik
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#17

Beitrag von Barmer Bergbahn » Do 2. Feb 2012, 00:10

Ist die Lok (oder besser dieses Modell) so wichtig für Dich, dass Du da jetzt echt noch weiter investieren willst? Zudem: Kann man sicher sagen, dass in der Lok auch genug Platz für den Powerpack-Baustein ist?

Ich an Deiner Stelle würde jetzt zunächst mal das "Projekt BR 294" auf Eis legen. Gib die Lok zurück und kaufe Dir eine andere schöne Maschine. Und dann, irgendwann einmal, kaufst Du Dir einfach noch mal eine 294er – vielleicht aus der zweiten Serie etc. Möglicherweise bist Du dann nicht mehr ganz so gefrustet, wenn es Probleme gibt und auch eher bereit, weiteres Geld zu investieren.
Alternativ könntest Du auch immer mal wieder bei ebay schauen und darauf hoffen, dass Du vielleicht eine Auktion mit einem günstigen Gebot abschließt. Auch so würde sich der Einbau eines neuen Decoders sicherlich nicht ganz so arg bemerkbar machen.

Ich kann Dich wirklich nur zu gut verstehen, Henrik. Zwar mit einem anderen Modell, aber auch ich habe gerade aktuell einen ähnlichen Krampf erleben müssen. Insgesamt vier verschiedene Lokmodelle hatte ich hier vor Ort und wenn der Service von MSL nicht so gigantisch gut wäre – ich müsste mich jetzt wahrscheinlich in einer geschlossenen Anstalt wiederfinden. Und das, wo ich doch gerade erst den qualvollen Wechsel von AC zu DC vollzogen habe, wo doch, so meine Hoffnung, alles so viel besser ist... Pustekuchen, sag ich nur! Als dann die vierte Lok auch vor Mängel und Defekte nur so triefte, habe ich dieses spezielle Lokprojekt eben zu den Akten gelegt. Andere Anbieter haben schließlich auch üppig gefüllte Regale, wie ich finde.

Insofern würde ich an Deiner Stelle dem Gruselkabinett ein Ende bereiten und einfach eine andere Lok kaufen. Unser Hobby ist doch letztlich zu schön, als dass wir uns mit solchen Krücken länger aufhalten, oder?


In diesem Sinne eine gute Nacht und beste Grüße,
Christian
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#18

Beitrag von demagkran » Do 2. Feb 2012, 07:19

Barmer Bergbahn hat geschrieben:. Und das, wo ich doch gerade erst den qualvollen Wechsel von AC zu DC vollzogen habe, wo doch, so meine Hoffnung, alles so viel besser ist... Pustekuchen, sag ich nur!
..............................................................................
In diesem Sinne eine gute Nacht und beste Grüße,
Christian

Moin,

nicht besser, Anders ;).
Besser aber in jedem Falle die Optik betreffend.
Mein Umstiegsgrund war aber die Ignoranz von Märklin, dass Gleissystem auszubauen bzw. zu pflegen,
dann auch noch teuer zu verkaufen.
Da habe ich im 2-Leiter Segment doch viel mehr Möglichkeiten, man muss sich halt auch innerlich umstellen.
Ich brauche da auch noch Zeit :mrgreen:

Viele Grüße.

Markus

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#19

Beitrag von Barmer Bergbahn » Do 2. Feb 2012, 09:37

Moin Markus,

ich bin/war da sicherlich auch ein Stückweit "naiv", keine Frage. Aber ich hatte wirklich die Vision, dass nun alles besser wird, was sich leider als Irrglaube herausgestellt hat. Aber das ist jetzt alles schon zu sehr OT und wir wollen doch lieber sehen, dass wir Henrik wieder in die Spur bekommen... :wink:

Hast DU denn eine Entscheidung getroffen, Henrik?
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#20

Beitrag von Berderwe » Do 2. Feb 2012, 10:37

Guten Morgen Henrik und Mobakollegen,

was ist eine Trix-Reinigungsbürste?

Ich habe die Brünierungen immer mit einem Glasfaserpinsel entfernt,
da die Brünierungen meist den Kontakt verschlechtern.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz


Threadersteller
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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#21

Beitrag von Thelamon » Do 2. Feb 2012, 10:52

Noch kein Rückruf vom MSL Technker, ich kann also noch ein wenig "schieben" (Die Entscheidung)...

Das Problem:
Es gibt derzeit schlicht und ergreifend bei keinem Anbieter eine verkehrsrote Rangierlok (V/VI), egal welche Baureihe! (V90 ff u V60 ff !))
Zum anderen war die Telexkupplung teil des Konzeptes für anspruchsfolles Rangieren auf einem Bahnhof mit Computer Gleisbild etc.
-> Die Alternative einfach die Zahl der Entkupplungsgleise dramatisch zu erhöhen verbietet sich aufgrund der Kosten für die nötigen Decoder und derartige Gleise.

Ein Modell mit Roco Digitalkupplung käme auch in Betracht - allerdings gibt es da derzeit nur eine BR 363 der Railion NL s.o. und hier im Forum ist die Kritik der aktuellen Roco V60 Serie in allen Versionen sehr durchwachsen - vom Regen in die Traufe o.ä. ...

Eventuell hat ja der MSL Techniker eunen guten Vorschlag
Besten Gruß
Henrik

PS
Zum Märklin Gleisproblem (Ausbau und Pflege des Sortimentes) bin ich auch etwas ratlos, die Firmenpolitik zeugt in dieser Richtung nicht von einer stringenten Linie - stattdessen wird jedes Jahr irgendwelcher High-End Schnickschnack rausgebracht.
Wäre die schtrittweise Pflege und Ergänzung des Gleissystems denn so teuer?
Unsere TRIX H0 C-Gleis Teppichbahnanlage:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=72623

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#22

Beitrag von Barmer Bergbahn » Do 2. Feb 2012, 11:17

Wie gesagt, ich kenne mich im DC-Bereich noch nicht so aus – und schon gar nicht in der Epoche V/VI. Daher nur mal als Gedankenspiel: Roco hat doch ziemlich viel modernes Zeugs im Programm. Spontan fällt mir da z.B. ein Startset mit der BR 294 ein. Gut, es ist eine Neuheit und daher noch nicht verfügbar, doch eine Tugend muss ja letztlich jeder Modellbauer mitbringen: Geduld. Wenn Du nun also diese Lok nähmest und dann eine Digitalkupplung nachrüsten lässt... wäre das nicht eine Option? Das Nachrüsten einer solchen Kupplung (idealerweise die von Roco natürlich) kann wirklich nicht der Akt sein. Unser Forum ist voll mit Beispielen, wo Kollegen ihre Loks mit dieser Kupplung ausgerüstet haben.

Ansonsten: Weiter warten und den Trix-Hobel günstig in der Bucht schießen.

Ansonsten: Zunächst mal eine andere Lok kaufen (wegen dem Gefühl, you know :redzwinker: ) und das Rangierlok-Projekt erst einmal verschieben. Irgendwann kommt bestimmt auch mal von einem anderen Anbieter eine solche Lok, das ist mal Fakt.

Ansonsten: Den Trix-Hobel jetzt nehmen und viel Ärger und Kohle investieren.
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#23

Beitrag von Iceman » Do 2. Feb 2012, 14:20

Hallo Henrik,

ich besitze die V90 030 von Trix mit der Artikelnummer 22212. Eingebaut ist der von Trix empfohlenen Decoder 66839. Gesteuert wird mit der Roco MultiMaus auf Geoline-Gleisen.

Derart schlechte Erfahrung, wie du sie beschreibst, habe ich bisher nicht gemacht. Lediglich im Weichenbereich (bisher erst drei vorhanden) muss ich ab und an Mikroaussetzer, nach denen sie allerdings selbständig wieder anfährt, feststellen. Allerdings auch nur bei der geringsten Fahrstufe, sobald ich nur geringfügig schneller fahre sind diese vollständig verschwunden. Die Aussetzer sind bei mir auch nicht wirklich reproduzierbar. Es geht 3 mal gut und beim vierten mal hängt sie.

Ich überlege daher, bei der sowieso noch notwendigen Tieferlegung auch die Haftreifenachsen gegen solche ohne auszutauschen und dann noch ein paar Gramm Gewicht in die Lok zu packen um die Traktionsfähigkeiten wieder zu verbessern. Mehr Gewicht alleine bringt meinen Versuchen nach, leider nichts. Platz ist aber im Bereich der Schallkapseln noch genügend vorhanden. Das dürfe auch für den Power-Pack ausreichend sein.
Grüße

Matthias

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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#24

Beitrag von Barmer Bergbahn » Do 2. Feb 2012, 15:04

Hier mal das besagte Startset von Roco: http://www.modellbahnshop-lippe.com/pro ... odukt.html

Und unter der Artikelnummer 63425 gibt es auch eine BR 294 von Roco, jedoch nur noch sehr selten bei Händlern. Ist wie gesagt nur eine Idee, aber bevor ich für 250,00 Euro an einer ladenneuen Lok noch Umbauten vornehmen müsste, würde ich mich anderweitig umsehen, ganz ehrlich.
Man sehe sich nur einmal das Startset an: Für rund 160,00 Euro bekommt Du eine schöne Lok, 3 Wagen, die MultiMaus und Gleismaterial. Da Du ja schon eine MS2 besitzt, kannst Du Dir ja ausrechnen, was Dich die Lok netto kostet, wenn Du das überflüssige Material wieder in die Bucht wirfst. Das wäre dann letztlich ein Preis, wo sich das Basteln lohnt, wie ich finde. Da wirst Du wahrscheinlich unterm Strich ein richtig geiles Teil haben, wenn Du sie Dir nach Deinen Wünschen umbaust...
Liebe Grüße
Christian



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Re: Kontaktprobleme mit TRIX BR 294 Nr. 22294

#25

Beitrag von Iceman » Do 2. Feb 2012, 17:47

Barmer Bergbahn hat geschrieben:Hier mal das besagte Startset von Roco: http://www.modellbahnshop-lippe.com/pro ... odukt.html
Vorsicht! Die Lok hat wohl keinen Lichtwechsel, bzw. nur einen unvollständigen der oberen Lampe. Zumindest laut diesem Händler: Behr-Mobile
Barmer Bergbahn hat geschrieben:Und unter der Artikelnummer 63425 gibt es auch eine BR 294 von Roco, jedoch nur noch sehr selten bei Händlern.
Zu der Lok konnte ich auf die schnelle nichts finden, aber auch hier wäre zumindest Vorsicht angebracht, inwieweit sie eine komplette Beleuchtung hat.
Grüße

Matthias

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