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RE: Franks digitale Probieranlage

#1 von Frank 72 , 24.09.2015 17:42

Hallo zusammen,

wie in meinem Vorstellungsbeitrag geschrieben, starte ich neu in TT. Inzwischen steht mir wieder ein Raum zum Anlagenbau zur Verfügung, nur mit den Planungen komme ich noch nicht so richtig weiter (muss noch sehen, was ich eigentlich will und kann).

Damit die Loks und Wagen aber nicht nur in den Schachteln herumliegen und ich mich nach meiner jahrelangen Moba-Pause mal wieder in die Materie einarbeiten kann, habe ich beschlossen, zunächst eine kleine Probeanlage zu bauen. Da können sich die Fahrzeuge ein bisschen austoben und ich mich mal vernünftig mit der PC-Steuerung beschäftigen und einiges ausprobieren.

Auf rund 4x1m habe ich quasi ein eingleisiges Oval, das vorn einen zweigleisigen Kreuzungsbahnhof (+ein Ladegleis) und hinten einen sechsgleisigen Schattenbahnhof hat. Landschaftlich soll an dieser Anlage nichts gestaltet werden, sie ist nur zum Testen und Fahren.

Einen gezeichneten Gleisplan habe ich nicht, daher mal ein Screenshot meines Stellwerkes (fehlen noch ein paar Objekte) im TrainController:

Wie man vielleicht erahnen kann, habe ich nicht irgendeinen Bahnhof gebaut, sondern mich an einem realen Vorbild in meiner Nähe orientiert.

Für den Anlagenbau habe ich Reste meiner alten H0-Anlage verwertet. Gleismaterial ist von Tillig, neben den Weichen (z.T. Bausätze) liegen nur Flexgleise (Meterschienen und Schwellenbänder). Als Digital-Zentrale habe ich die EasyControl von Tams, mit einem Booster B-3. Die (lückenlose) Gleisfreimeldung geschieht per HSI-88-USB von Littfinski. Als Weichenantriebe habe ich zwei vorhandene Fulgurex- sowie ein paar Conrad-Antriebe verwendet. Außerdem zum ersten Mal Servos, angeschlossen an einen Uhlenbrock-Servodecoder 67810.

So ging das ganze im Frühjahr los:



Schon beim Gleisunterbau habe ich verschiedenes ausprobiert. Früher hatte ich Kork (5mm) als Gleisunterlage verwendet. Fand ich ganz schön laut (Kork und Gleise mit Holzleim geklebt). Zum Schluss bin ich auf Laminat-Trittschalldämmung (5mm) übergegangen. Fand ich immer noch laut (war aber auch mit Holzleim geklebt).
Diesmal habe ich es im Schattenbahnhof nochmal mit der Trittschalldämmung probiert, ebenfalls mit Holzleim verklebt. Beim Rest habe ich Resorb-Streifen/Matten genommen. Teilweise ebenfalls mit Holzleim verklebt, teilweise mit dem elastischen Montagekleber von Axel Frowein. Welch Wunder: der elastische Kleber gewinnt eindeutig. Den Lautstärke-Unterschied finde ich schon beträchtlich. Einige kleben ja mit Acryl, das habe ich noch nicht versucht.



Geklebt habe ich zwei Lagen (orientiert an der NEM 122 - Querschnitt des Bahnkörpers) zu je 3mm. In den Kurven habe ich Streifen zurechtgeschnitten bzw. für die obere Lage fertige Streifen von Minitec genommen. Im Bahnhof habe ich teilweise gleich aus einer 6mm-Matte zurechtgeschnitten.


Hier geht der Gleisbau im Schattenbahnhof los. Um Schwellenbänder zu sparen, habe ich sie in Stücke geschnitten. Funktioniert. Ob sich der -recht minimale- Aufwand lohnt, sei dahingestellt. Bei einer größeren Anlage kommt da schon eine dreistellige Summe zusammen.

Noch ein paar Bilder vom Gleisbau (die Kreuzungsweiche in der vorderen Einfahrt existiert nicht mehr):




Beim Kabelverlegen bin ich nicht wirklich ordentlich vorgegangen. Aber die Anlage soll ja nicht ewig halten. Für den Zweck reicht's. ops:
Vor ein paar Tagen war es dann so weit: Der Rundkurs war geschafft und verkabelt. Endlich konnte mal ein kompletter Zug aufgegleist und gefahren werden. Nach mehreren Jahren Abstinenz ein herrliches Gefühl...


So, in nächster Zeit werde ich mich intensiver mit den Funktionen der Software (TC Gold, noch Version 7) beschäftigen, sowie solche Dinge wie Wagenbeleuchtung, Dekoderprogrammierung etc. angehen. Den ersten Güterwagen habe ich schon SMD-Widerstände zur Belegtmeldung verpasst. Funktioniert bestens.

Edit 03.12.16: Fotos neu hochgeladen, da Shapeloft den Dienst eingestellt hat.


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#2 von Frank 72 , 08.10.2015 20:26

Landschaftlich soll ja eigentlich nicht viel passieren. Aber wie die Gleise eingeschottert aussehen, hat mich dann doch interessiert.
Außerdem wollte ich mal wissen, wie ich mich dabei anstelle. Habe ich nämlich bisher noch nie gemacht (außer mal zwei kurze Probegleise à 10-15cm). Mit dem ersten Ergebnis bin ich schon ganz zufrieden:



Verwendet habe ich Schotter von Minitec, zwei verschieden Sorten gemischt. Mit Färbung und Korngröße bin ich noch am Probieren. Das hier ist maßstäbliche Körnung. Auf der Leipziger Messe habe ich mir auch noch ein Gläschen mit etwas vergößerter Körnung besorgt. Da werde ich dann mal verschiedene Varianten testen (im Hintergrund kann man schon ein Stück erahnen, der Kleber muss aber erst trocknen).

Ein wenig farbliche Behandlung der Gleise steht noch an, zumindest die Schienenprofile und Kleineisen.

An den beiden Weichen habe ich gleich mal die noch recht neuen Weichenlaternen von Gehlhaar angebaut. Sie werden einfach mit der Stellstange verbunden und drehen sich beim Umstellen mit. Klasse Sache.


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#3 von Frank 72 , 11.10.2015 13:23

Nach dem Schottern fallen erst die Stellen auf, an denen die Schwellen nicht ordentlich zurechtgeschoben wurden. So wie hier z.B. bei den Betonschwellen im unteren Gleis (teilweise schief oder zu große Abstände):



Was mir auch nicht gefällt: Die Trennstellen der Schienen im Gleisbogen, wie man hier auch in der unteren Schiene sehen kann. Die Schienenprofile sitzen recht locker in den Kleineisen der Tillig-Schwellenbänder. Hat zwar den Vorteil, dass man sie leicht reingeschoben kriegt. Beim Trennen (für die Meldeabschnitte) versuchen sie sich aber, wieder gerade zu drücken.
Alternative wären Isolierschienenverbinder, wollte ich aber wegen der Optik testweise an einigen Stellen drauf verzichten. Ansonsten hätte da sicherlich ein Vorbiegen geholfen.
Wobei das Problem bei meiner zukünftigen "richtigen" Anlage wohl nicht auftauchen wird, da ich da Gleise von TTfiligran verwenden möchte. Bei denen sitzen die Profile straffer im Kleineisen. Lassen sich dafür aber auch schwerer einfädeln.

Desweiteren habe ich die Tage noch ein paar Güterwagen mit Meldeachsen ausgestattet, damit die Loks beim Testen der PC-Steuerung nicht so allein durch die Gegend fahren müssen. So hat sich jetzt schonmal ein kleiner gemischter Güterzug ergeben:


Die erste Wagengruppe besteht aus zwei sowjetischen Kesselwagen, die wegen der SA3-Mittelpufferkupplung auf deutschen Strecken zwischen Kupplungswagen eingestellt werden. Da die Kesselwagen breiter sind, liefen/laufen sie in Deutschland als Lü B (Lademaßüberschreitung).
-----
Edit 13.10.: Gestern war ich in "Ganzzug-Laune". Also habe ich ein paar Zwiebeln aus der Schachtel geholt und Widerstände auf die Achsen geklebt. Hier sieht man den Gag (Ganzzug), wie er nach Kreuzungshalt den Bahnhof Mecklenburg Dorf in Richtung Wismar verlässt:


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#4 von Frank 72 , 16.10.2015 17:36

Vorhin hat's mich dann in den Fingern gejuckt, und ich habe mich mal probeweise an die Alterung der Schienen gemacht. Hier die ersten Ergebnisse:



Mit ein bisschen Farbe kann man doch was passables aus den Tillig-Gleisen machen. Zukünfig würde ich aber auf jeden Fall vor dem Schottern lackieren - und vor dem Setzen von Signalen o.ä.

Das soll es gestalterisch aber eigentlich gewesen sein, ich will mich eher mit der PC-Steuerung beschäftigen. Verschiedenes ausprobieren, z.B. auch in Bezug auf die Rückmeldung wie reale gegen virtuelle Haltmelder. So habe ich einige Gleise mit nur einem Rückmelder ausgestattet, andere mit zwei oder drei. Wobei ich reale Haltmelder wohl nur zur Sicherheit einbauen würde, im Schattenbahnhof. Denn die eingemessenen Loks halten schon ziemlich genau. Und kleine Abweichungen finde ich gut, im Original hält ja auch nicht jeder Lokführer auf den Zentimeter genau an der selben Stelle.

Gekuppelt/entkuppelt wird bei mir eigentlich von Hand. Aber zum Testen des automatischen Entkuppelns habe ich in einem Sbf-Gleis einen Entkuppler eingebaut:


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#5 von Bayer ( gelöscht ) , 16.10.2015 18:45

Hallo Frank,
auf diesem Bild

Zitat von Frank 72






kommt mir das Herzstück der Weiche neben dem Prellbock so komisch vor. Ist das richtig wie auf dem Bild dargestellt?

Gruss
Wolfgang


Bayer

RE: Franks digitale Probieranlage

#6 von Kuno Erdmann , 16.10.2015 18:56

Das wird eine tolle Anlage !! Es gefallen jetzt schon die eingeschotterten Gleise.

Seitdem diese häßlichen TT-Kupplungen aussterben, ist TT m.E. nach wirklich
eine Modellbahn geworden.

Bei Deinem Bauvorhaben bleib ich dran

Allzeit HP 1


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RE: Franks digitale Probieranlage

#7 von Frank 72 , 16.10.2015 19:48

Zitat von Bayer
kommt mir das Herzstück der Weiche neben dem Prellbock so komisch vor. Ist das richtig wie auf dem Bild dargestellt?


Hast du richtig erkannt. Die Weichen von Tillig sind Bausätze (gibt natürlich auch fertige), und da hatte ich beim Kürzen der Zungenschienen zuviel abgesägt. Habe ich einfach so gelassen - und du wirst lachen: Die Fahrzeuge (naja, fast alle) rollen da bis jetzt anstandslos drüber. Werde ich aber natürlich zukünftig vermeiden, denn schön isses ja nicht.

Zitat von Kuno Erdmann
Das wird eine tolle Anlage !! Es gefallen jetzt schon die eingeschotterten Gleise.
Seitdem diese häßlichen TT-Kupplungen aussterben, ist TT m.E. nach wirklich eine Modellbahn geworden.


Danke für das Lob, aber so wirklich was passiert an dieser Anlage nicht mehr. Die ist ja nur zum Testen der PC-Steuerung gedacht und dass die Fahrzeuge mal ein bisschen Auslauf haben. Aber wie man an den Gleisen sieht, übe ich gleich mal etwas für die "richtige" Anlage.

Diese klobigen TT-Kupplungen haben mich früher auch schon vor dieser Spur zurückschrecken lassen. Die sind zum Glück Vergangenheit. Obwohl Piko seine Modelle noch standardmäßig damit ausrüstet. Aber dank Normschacht sind auch TT-Fahrzeuge schnell umgerüstet.


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#8 von Frank 72 , 05.05.2016 02:06

Mit der Frage aus dem Karlsruhe-Durlach-Thema mache ich mal hier weiter. Ist viel Text. Aber, Erich, du hast gefragt.

Zitat von Erich Müller
Seit meiner frischen Jugend las ich lange Jahre Modellbahnliteratur, wo ich sie nur kriegen konnte, und der allgemeine Tenor war: je weniger Verkürzung, um so besser; wähle lieber ein bescheideneres Thema, das du einigermaßen großzügig nachbilden kannst, als einen Großstadtbahnhof auf zwei Metern.


Das habe ich auch schon unzählige Male gelesen. Ist grundsätzlich was dran. Viele versuchen ja, auf meist ziemlich wenig Platz möglichst viel unterzubringen. Das hat dann mit Eisenbahn-Nachbau nicht mehr viel zu tun - ohne solche Anlagen jetzt schlechtzureden. Die Längsstauchung beim Nachbau eines Vorbildes ist da aber doch was anderes.

Zitat
Da du schreibst, "normalerweise" würde eine Verkürzung empfohlen, nehme ich an, du hast das bei mehreren Leuten gelesen. Aber bei wem? Kannst du mich da erleuchten?


Ja, so neu ist diese Erkenntnis nicht. Gehört/gelesen habe ich da in der Vergangenheit schon öfter von. Ich muss aber zugeben, dass ich mir nie Datum und Quelle notiert habe.
Aber neben Beiträgen von Volker Eitel im TT-Board fällt mir zumindest ein kurzer Text auf der Seite von ttfiligran ein: http://www.ttfiligran.de/presse.asp

Zitat
(⅓ Verkürzung - da sind die 24cm-Blechwagen meiner Kindertage mit nur 22% Verkürzung fast schon zu lang... )


Naja, es geht dabei ja nicht um die einzelnen Fahrzeuge, sondern um Bauten (bzw. ein Zug im ganzen).
Meine Vermutung ist, dass es mit der Position der Betrachtung zusammenhängt. Ein Modell sieht man ja normalerweise aus höherer Perspektive als das Original. Fiel mir selber bei meiner kleinen Anlage hier auf. Auf dem letzten Bild meines ersten Beitrages bzw dem zweiten Bild des dritten kann man halbwegs die Ausdehnung meines kleinen zweigleisigen Bahnhofes erkennen. Die beiden Hauptgleise haben im Original eine Länge zwischen den Ausfahrsignalen von rund 600m. Das wären maßstäblich in TT 5m, verkürzt um 1/3 immer noch verhältnismäßig gewaltige 3,3m. Auf meiner Anlage -wie oben zu sehen- haben diese Gleise nur ca. 2,2m (war nicht beabsichtigt, hat sich so ergeben).
Wenn ich mir jetzt überlege, wie der echte Bahnhof wirkt, wenn man auf dem Bahnsteig oder dem Bahnübergang daneben steht und mal rechts und links guckt, dann wären die 3,3m (also zu meinem Nachbau nochmal die Hälfte drauf) für diesen kleinen Bahnhof schon ziemlich gewaltig. Wenn ich da nun die maßstäblichen rund 5m genommen hätte, wäre das ganze wohl als Bahnhof gar nicht mehr zu erkennen! In H0 wären das übrigens knappe 7m.

Passend dazu habe ich gerade die Tage ein paar Fahrversuche mit D-Zügen in verschiedenen Längenvarianten gemacht. Länge bezieht sich hier natürlich nicht auf den Fahrzeugmaßstab, diese "Wahl" gibt's ja eh nur in H0. Denn bei der Plaung meiner zukünftigen Anlage nach Vorbild bin ich noch nicht ganz schlüssig, wie ich das umsetze. Dabei musste ich feststellen, dass eine Kürzung der Original-Zugbildung um ein Drittel natürlicher auf mich wirkte, als eine Kürzung nur um 10-20%. Originallänge habe ich bei den 9-14-Wagen-Zügen gar nicht erst versucht.
Und gleiches ist mir auch schon auf anderen Anlagen aufgefallen, selbst wenn diese großzügig aufgebaut sind, wie Modul-Anlagen.

Das gibt natürlich nur meine Meinung wider, und ist auch abhängig von der Zuglänge. Je kürzer ein Original-Zug, desto weniger würde ich im Modell kürzen. Z.B. ein 2-Wagen-Zug, der hätte bei mir natürlich auch zwei Wagen.
Wobei ich aber zugeben muss, dass z.B. ein ICE1 mit nur acht Mittelwagen auch komisch auf mich wirkt. Den hatte ich früher zu H0-Zeiten mit zehn MW fahren, das sah authentisch aus. Das kann aber auch an den vielen heutigen "Festlängen-Zügen" liegen, wie eben die ICE oder ein Standard-IC-Wendezug. Das finde ich bei früheren D-Zügen u.ä. einfacher, die auch mit weniger Wagen, wie z.B. 6 oder 7, realistisch wirken, auch wenn's im Original 9 oder 10 Wg. waren.


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#9 von Erich Müller , 25.05.2016 14:50

Hallo Frank,

so gesehen leuchtet es ein - aber dann hängt es wohl auch mit vom Betrachtungswinkel ab. Je höher die Anlage ist (auf Augenhöhe bezogen), um so schwächer wird der Effekt, oder? Außer man blickt am Gleis entlang, da wird's dann umgekehrt, und auf einmal fallen steile Weichen nicht mehr auf...
Dabei würde ich allerdings eher die Wagenlänge maßvoll verkürzen und vier Wagen fahren als drei maßstäbliche... Aber jedem seine Wahl. So lange die Industrie sie uns lässt.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Franks digitale Probieranlage

#10 von Brumfda , 08.01.2019 15:42

Moin moin,

Der Schwung in deiner Gleisführung lässt schönes erahnen. Ebenso die Wiedergabe alleine des Gleisbettes und Schienenstranges. Es sieht sehr elegant aus, wie sich Dein Personenzug dort in die Kurve einfügt. Ich bin schon gespannt auf deine weiteren Fotos Punkt

Schöne Grüße, Felix


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RE: Umbau V200 BR 220 zur sechsachsigen dieselelektrischen nie umgesetzten DR V270


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#11 von Frank 72 , 15.01.2019 14:44

Danke, Felix, aber da passiert nichts mehr. Die Anlage ist mittlerweile eh vollgestellt, und ich habe im Herbst mit dem Bau einer neuen -nun "richtigen"- Anlage begonnen. Das wird eine Anlage mit Schweriner Motiven. Dazu kann ich gelegentlich mal ein neues Thema aufmachen.

So sieht es aktuell aus:



Zitat

Es sieht sehr elegant aus, wie sich Dein Personenzug dort in die Kurve einfügt.


Zu dem Thema habe ich noch was auf dem Rechner gefunden. Ein kleines Video aus den Anfangstagen


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#12 von wolferl65 , 15.01.2019 18:28

Hallo Frank,

schöne Probieralnlage baust Du da, macht auch Sinn. Habe mich als völliger digitaler Anfänger auch mit den Grundfunktionen von Rocrail, Hardwareanschluß an PC, Decodern, Anschluß von DCC-Zubehör auf einem Gleisoval einer Anfangspackung auseinandergesetzt. Da hilft es sehr, nur im Kreis zu fahren. Baum Bau der Gleiswüste waren diese Themen dann schon abgehakt.

Für eine Testanlage schaut Dein Layout schon sehr gut aus, weckt Neugier auf die eigentliche Anlage!

Gruß,
Wolfgang


Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157926


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RE: Franks digitale Probieranlage

#13 von steve1964 , 15.01.2019 20:55

Hallo Frank,
bin schon recht begeistert von den weiten Radien.
Die sind für mich - nach Landschaft und Hintergrund -
ein wesentliches Kriterium von der Spielbahn zur Modellbahn.

Finde es auch interessant, was sich auf dem TT - Rollmaterialmarkt
in den letzten Jahren bewegt hat.
War das Ganze vor und kurz nach der Wende noch arg DR - lastig,
so bekommt man heute auch reichlich DB - und ÖBB - Altbau - Klassik.

Der Schotter ist super geworden. Auch die Abwechslung von Beton-
zu Holzschwellen ist realistisch. Bahn ist eben bunt.

Grüße
Steve


Ich baue, also bin ich.


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#14 von Brumfda , 15.01.2019 21:25

[quote="Frank 72" post_id=1925692 time=1547559874 user_id=7329]
.... und ich habe im Herbst mit dem Bau einer neuen -nun "richtigen"- Anlage begonnen. Das wird eine Anlage mit Schweriner Motiven. Dazu kann ich gelegentlich mal ein neues Thema aufmachen.
....
Zu dem Thema habe ich noch was auf dem Rechner gefunden. Ein kleines Video aus den Anfangstagen
[/quote]

Moinsen Frank!

Mach datt Trööt unbedingt auf! Oder hier weiter. Ich bin extrem gespannt. Auf das, was Dir alles im Kopf einschiebt, was für Dich dort typisch zugehört. Auf jeden Fall eine schöne Stadt mit vielen Highlights.

Dein Zug in Deinem Filmchen ist extrem schön. Das Grün und braun der DR ist nicht so meins. Aber in dieser Farbgebung... Datt flutscht mjamjam

Schöne Woche, Felix


Flauschigfluffige Grüße, Felix



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RE: Franks digitale Probieranlage

#15 von Brumfda , 16.01.2021 13:06

Moin Frank!

Cheerio Miss Sophie und frohes Neues!
Ist ein wenig her seit Deinem letzten Post. Aber gibt es was neues?
Wäre gespannt auf neue Bilder! Hast Du womöglich einen neuen Tread eröffnet?

Flauschige Grüße, Fe lix


Flauschigfluffige Grüße, Felix



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RE: Franks digitale Probieranlage

#16 von vikr , 16.01.2021 13:21

Hallo Frank,

schöne Probieranlage!
[quote="Frank 72" post_id=1925692 time=1547559874 user_id=7329]
Danke, Felix, aber da passiert nichts mehr. Die Anlage ist mittlerweile eh vollgestellt, und ich habe im Herbst mit dem Bau einer neuen -nun "richtigen"- Anlage begonnen. Das wird eine Anlage mit Schweriner Motiven. Dazu kann ich gelegentlich mal ein neues Thema aufmachen.

So sieht es aktuell aus:


[/quote]
was haben Deine Test ergeben zum Thema TC gesteuerte Abläufe, insbesondere Rangiertätigkeit?

Hast Du Zugzusammenstellungen und -zerlegungen getestet?
Konntest Du auch automatische Lokwechsel oder Zugumfahrungen im Rahmen eines "Kopf machens" auf Deiner digitalen Probieranlage erfolgreich implementieren?

MfG

vik


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RE: Franks digitale Probieranlage

#17 von Taunusbahner , 16.01.2021 14:51

Hey Steve,

Zitat


War das Ganze vor und kurz nach der Wende noch arg DR - lastig,
so bekommt man heute auch reichlich DB - und ÖBB - Altbau - Klassik.



das einzige was bei uns TT lern noch ziemlich viel DR ist.
Ist das Interesse der Modellbahner.

Zitat

Bahn ist eben bunt.

Grüße
Steve



Da stimme ich dir zu!

Gruß Sven


Gruß Sven

Der fränkische Bahnhof Cadolzburg in Spur TT als Modulprojekt: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...63182&p=1886562
Das nächte Modul in Planung: Awanst Ermetzhofen "Anschluss Knauf"


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#18 von Frank 72 , 19.01.2021 19:48

Hallöle zusammen!

Felix, da hast du das Anlagen-Forum ja ein bisschen aufgemischt am Wochenende. Und sogar mein altes Thema wiedergefunden.

Zitat

Ist ein wenig her seit Deinem letzten Post. Aber gibt es was neues?
Wäre gespannt auf neue Bilder! Hast Du womöglich einen neuen Tread eröffnet?


Nee, du hast nix verpasst. Anfang 2019 hat mich dann die Muße zum Weiterbauen verlassen. Ich hab mich zwar weiter mit Modellbahn beschäftigt (Messen, Stammtisch, Foren, ab und zu mal eine Runde auf meinem Kreis drehen und immer fleißig Rollmaterial gekauft), aber zum praktischen Anlagenbau fehlte mir irgendwie die Lust. Außerdem haben wir inzwischen festgestellt, dass wir in absehbarer Zeit nochmal umziehen wollen. Das hat die Motivation für eine neue Anlage auch nicht gerade gefördert.

Aber inzwischen habe ich die Planung leicht umgestellt und doch wieder weitergemacht. Ich will mit Segmenten anfangen, die ich dann später erweitern kann. Wie es zur Zeit aussieht, mache ich die Tage mal ein zwei Bilderchen.

Zitat

was haben Deine Test ergeben zum Thema TC gesteuerte Abläufe, insbesondere Rangiertätigkeit?

Hast Du Zugzusammenstellungen und -zerlegungen getestet?
Konntest Du auch automatische Lokwechsel oder Zugumfahrungen im Rahmen eines "Kopf machens" auf Deiner digitalen Probieranlage erfolgreich implementieren?


Das hatte ich aus zwei Gründen gar nicht mehr angefangen, das Entkupplungsgleis wurde noch nicht mal mehr elektr. angeschlossen. Zum einen aus dem o.g. Grund, zum anderen, weil der eigentliche Schwachpunkt die Kupplungen sind. Denn dass das mit meiner TC-Software funktioniert, ist mir ja eigentlich klar. Aber praktisch hakt das - im wahrsten Sinne des Wortes- an den Kupplungen. Das Entkuppeln mag mit den Tillig-Kupplungen noch funktionieren, bei Kuehn wesentlich seltener. Aber das Ankuppeln ist eher Glückssache. Da muss man oft händisch nachhelfen. Darum habe ich das gar nicht weiter verfolgt.


Gruß Frank


 
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RE: Franks digitale Probieranlage

#19 von vikr , 19.01.2021 21:39

Hallo Frank,
Danke für Deine Wasserstandsmeldung, bei Deiner Probieranlage.
[quote="Frank 72" post_id=2233768 time=1611082123 user_id=7329]

Zitat

was haben Deine Test ergeben zum Thema TC gesteuerte Abläufe, insbesondere Rangiertätigkeit?

Hast Du Zugzusammenstellungen und -zerlegungen getestet?
Konntest Du auch automatische Lokwechsel oder Zugumfahrungen im Rahmen eines "Kopf machens" auf Deiner digitalen Probieranlage erfolgreich implementieren?


Das hatte ich aus zwei Gründen gar nicht mehr angefangen, das Entkupplungsgleis wurde noch nicht mal mehr elektr. angeschlossen. Zum einen aus dem o.g. Grund, zum anderen, weil der eigentliche Schwachpunkt die Kupplungen sind.
[/quote]
Das heißt der Betriebsablauf funktioniert wenn Du manuell fährst und händisch entkuppelst? Oder klappt auch da das selbstständige Einkuppeln nicht?
[quote="Frank 72" post_id=2233768 time=1611082123 user_id=7329]
Denn dass das mit meiner TC-Software funktioniert, ist mir ja eigentlich klar.
[/quote]
Wie hast Du das praktisch ausprobiert? Die Fahrzeugverbände werden tatsächlich regelhaft genau so präzise, wie im manuellen Betrieb unter Sichtkontrolle, platziert, so dass die Bügel eigentlich ein und auskuppeln müßten, wo Du dann aber von Hand nachhelfen mußt.
[quote="Frank 72" post_id=2233768 time=1611082123 user_id=7329]
Aber praktisch hakt das - im wahrsten Sinne des Wortes - an den Kupplungen. Das Entkuppeln mag mit den Tillig-Kupplungen noch funktionieren, bei Kuehn wesentlich seltener. Aber das Ankuppeln ist eher Glückssache. Da muss man oft händisch nachhelfen. Darum habe ich das gar nicht weiter verfolgt.
[/quote]
Hast Du es auch mal mit der Roco-Bügelkupplung ausprobiert?

MfG

vik


vikr  
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RE: Franks digitale Probieranlage

#20 von Frank 72 , 24.01.2021 12:30

So, jetzt:

Zitat

Das heißt der Betriebsablauf funktioniert wenn Du manuell fährst und händisch entkuppelst? Oder klappt auch da das selbstständige Einkuppeln nicht?


Die Kupplungen sind oft zu schwergängig. Man muss doch oft noch gegendrücken, damit die einrasten. Und beim Entkuppeln lassen vor allem die Kuehn-Kupplungen nur ungern los. Bei Tilligs geht es einfacher.
Als ich zuletzt bei der Miniatur-Elbtalbahn in Königstein war, habe ich gesehen, wie es dort gemacht wird. Die fahren ja auch mit TC und haben automatische Lokwechsel programmiert. Ist allerdings eine H0-Anlage. Dort wird nach dem Ankuppeln persönlich überprüft, ob der Ankuppel-Vorgang erfolgreich war und anschließend per Knopfdruck das OK an die Steuerung gegeben. Also quasi eine Bremsprobe im Modell. Das könnte ich mir auch vorstellen.

Zitat

Wie hast Du das praktisch ausprobiert? Die Fahrzeugverbände werden tatsächlich regelhaft genau so präzise, wie im manuellen Betrieb unter Sichtkontrolle, platziert, so dass die Bügel eigentlich ein und auskuppeln müßten, wo Du dann aber von Hand nachhelfen mußt.


Ja. Wenn man -neben dem Einmessen der Tfz- die Rückmeldekontakte richtig setzt, halten die Fahrzeuge auf den Zentimeter genau. Manche behaupten sogar auf den mm genau.

Zitat

Hast Du es auch mal mit der Roco-Bügelkupplung ausprobiert?


Von denen habe ich nicht viele. Aber ja, die funktioniert tatsächlich einwandfrei, kuppelt weich ein und leicht wieder aus.
Drei Sachen gefallen mir da aber nicht so: Die Optik (sieht mir auffällig zu sehr nach Amerika-Automatikkupplung aus), die Kosten (von denen müsste ich ja noch ein paar hundert Stück kaufen) und die Kompatibilität mit der Tillig-Kupplung (könnte dann keine Lok mit Digitalkupplung mehr nutzen, da die nur mit der Tillig/Kuehn funktioniert.

Zitat

Aber gibt es was neues?
Wäre gespannt auf neue Bilder!


Eigentlich hatte ich einen Plan für eine raumfüllende Anlage. Angefangen hatte ich vor gut zwei Jahren an einer der beiden schmaleren Stellen. Das sah damals so aus:


Das Thema bleibt zwar gleich (Schwerin), aber nun werden es erstmal zwei Bereiche auf Segmenten, die ich dann später mal erweitern kann. Die bisher gebauten Segmente nutze ich derweil als "Betriebsstrecke", damit ich auf dem gestalteten Bereich auch ein bischen im Kreis fahren kann. Daher baue ich die jetzt als quasi Schattenbahnhof mit Strecke aus. Auf den ersten beiden lege ich gerade die Gleise:


Die nächsten beiden Segmente liegen gerade an der Seite. Da sind aber auch schon teilweise Gleise drauf:


Wenn es dann mit den "richtigen" Anlagen-Segmenten losgeht, mache ich mal einen neuen Thread auf. Jetzt lohnt das noch nicht. Aber Gleise und Weichen für das erste Teil habe ich schon.


Gruß Frank


 
Frank 72
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