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RE: Der Weg geht weiter

#1 von hdw_64625 , 26.05.2016 15:22

Hallo zusammen,

Vielleicht kennt der Eine oder Andere meinen Planungs-Thread, dort ging es um meinen ganz persönlichen Weg von meiner alten Spielbahn zu einer neuen, „richtigen“ Modellbahnanlage. Dieser Weg war ja insoweit schon beschritten, da die Planung seit längerem einen recht finalen Status erreicht hatte.

Manchmal ist ja alleine die Planung schon ein gutes Stück Arbeit und für sich schon sehr spannend und unterhaltsam und es beschleicht einem auch nicht selten so ein Gefühl, dass es vielfach bei der Planung bleibt und die Umsetzung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in Angriff genommen wird, bzw. werden kann. Ich muss ehrlich gestehen, bei mir war das eine ganze Zeit auch so.

Aber damit ist jetzt Schluss, jetzt wird gebaut! Zwar mit einem sehr langen Zeithorizont, aber es geht los! Begonnen habe ich unten im Schattenbahnhof mit den ersten beiden Teilstücken.

Hier der Ausschnitt aus der Planungssoftware für den ersten Teil:



Die Farben der Schienen bedeuten:

Grün, Rot und Gelb: Rückmeldegleise, in Rocrail bezeichnet mit ENTER, PRE2IN bzw. IN.
Braun: Stromzufuhr

Hinter den grün hervorgehoben Rückmeldern der Schattenbahnhofsgleise 1 – 6 habe ich jeweils eine Stromtrennung eingeplant, damit ich die jeweiligen Gleise bei Bedarf abschalten kann (Details sind weiter unten beschrieben).

Und hier zur besseren Einordnung nochmals der Auszug aus dem Plattenplan, beim ersten Teilstück geht es also um Platte 6:



Dann ging es los:

    Die Platte gekauft (Multiplex Birke 12 mm) und zugesägt
    eine Lage Tritschalldämmung aufgebracht und schottergrau eingefärbt
    den Plan auf die Platte übertragen
    Wartungslöcher für die Weichen gesägt
    Löcher für die Funktions- und Anschlussgleise gebohrt
    Schienen montiert (mit Heißkleber)
    und fertig . . .




Ja gut - hat ein bisschen gedauert, ich hatte vor Weihnachten 2015 mit dem Aufbau begonnen - aber gut Ding will Weile haben.

Und nochmal die aufgestellte Platte aus einer anderen Perspektive:



Falls jemand den Planungs-Thread verfolgt hat, dem wird möglicherweise auffallen, dass ich den Vorschlag von Manfred (pfahl_04), ein zusätzliches Gleis für Wendezüge vorzusehen (siehe rote Markierung im ersten Entwurf), auch noch umgesetzt habe.




Anschließend ging es an die Verkabelung. Hierzu habe ich Ringbinder aus dem Fundus des Büros meiner Frau verwendet, um so die Kabel besser und sicher verstauen zu können. Auf dem nächsten Bild kann man die Details erkennen. Die dort auch zu sehenden Latten dienen als Schutz und provisorische Abstandshalter für den temporären Aufbau (siehe Video am Ende des Beitrages), sie werden vor dem endgültigen Aufbau wieder entfernt.



Nachfolgend eine kleine Legende der einzelnen Bestandteile:

    1 = Rückmelderdecoder S88
    2 = Zwei Schalterdecoder ESU Switch Pilot
    3 = Anschlussklemmen für:
    [list]Digitalstromkreis 1 (zum Fahren)
    Digitalstromkreis 2 (zum Schalten)
    Schaltstrom für die Weichendecoder
    Lichtstrom für Weichenlaternen, etc.

4 = Abzweig zum Gleis von der Ringleitung (Digitalstromkreis 1)
5 = Verbindung der Ringleitung (Digitalstromkreis 1) zum zweiten Teil des Schattenbahnhofs
6 = Verbindung zu den restlichen 5 Rückmeldern des zweiten Teils, welche am ersten Modul (1) angeschlossen sind
7 = Verbindung des Digitalstromkreis 2 und des Schaltstroms zum zweiten Teil des Schattenbahnhofs[/list]

Alle Weichen haben schon Laternen erhalten, es fehlen aber noch 5 elektrische Weichenantriebe. Die Platte wurde an meine bestehende Anlage provisorisch angeschlossen, um alle Funktionen (Weichen, Rückmelder, Anschlussgleise) mehrfach und ausgiebig zu testen und das mit Erfolg.

Dann ging es an den zweiten Teil (Platte 5). Auch hier zunächst der Ausschnitt aus der Planungssoftware:



Der Aufbau wurde in der gleichen Methode durchgeführt. Hier das Ganze auch in Bildern:



Am unteren Ende erkennt man noch ein paar wenige fehlende Gleise und eine temporär angebrachte Holzleiste, welche als Schutz beim Transport und Abstellen der Platte für die überstehenden Gleise dient. Ich überlege noch, ob ich zwischen den Gleisen ein wenig Schotter aufbringen werde, um so einen schöneren Eindruck zu bekommen und ggf. die leichten Farbunterschiede der einzelnen Platten zu überdecken. Für einen Schattenbahnhof ist es eigentlich unnötig, aber schöner würde es bestimmt aussehen.

Dann wurden wieder Strippen gezogen. Die Weichen im Teil 6 (also auf der Platte 2) bleiben ja ohne Antriebe, da sie nur in einer Fahrtrichtung befahren werden, daher bräuchte ich eigentlich keinen Digital- und Schaltstrom auf diese Platte weiterführen, allerdings habe ich ja - wie schon geschrieben - vorgesehen, die Schattenbahnhofsgleise 1 – 6 stromlos schalten zu können, damit dort abgestellte Züge nicht unnötig den teuren Digitalstrom verbrauchen. Daher brauche ich unter dieser Platte auch Digitalstrom zum Schalten der Decoder und den Schaltstrom selbst.



Zum Abschalten des Stroms in den Schattenbahnhofsgleisen habe ich zunächst vorhandenes Material aus dem „Analogzeitalter“ verwendet. Links neben dem Schaltdecoder (1) kann man den Unterteil eines alten Formsignals erkennen, bei dem leider der Mast abgebrochen war. Aber zum An- und Abschalten des Stroms ist es allemal geeignet. Darüber zwei alte Universal-Fernschalter, die dem gleichen Zweck dienen. Die alten Magnetschalter funktionieren recht gut, aber wahrscheinlich werde ich sie noch durch Relais ersetzen. An beiden Seiten der Platte kann man wieder die Anschlüsse an die erste, bzw. die folgende Platte erkennen:

    2 = Digitalstromkreis 1 (Fahren)
    3 = Rückmeldekabel
    4 = Digitalstromkreis 2 (Schalten) und Schaltstrom


Auch hier habe ich jedes einzelne Gleis vor, während und nach dem Aufbau immer wieder auf Funktion getestet. Die Verbindung zu den Rückmeldedecodern von der Platte 6 in die folgenden Teile wird mit einem separaten, abgeschirmten RJ45-Kabel geschaffen, welches ich aber erst beim endgültigen Aufbau verlegen werde.

Zum Abschluss noch ein kleines Video.



Über diesen temporären Aufbau habe ich abschließend nochmals alle Funktionen getestet, so dass ich sicher sein kann, dass beim endgültigen Aufbau alles so funktioniert wie ich es geplant habe.

Wie schon geschrieben, ist der weitere Bau aber sehr, sehr langfristig angelegt. Die nun fast fertig gestellten beiden Platten werden auch noch eine ganze Weile warten müssen bis sie an Ihren endgültigen Platz kommen. Vorher muss natürlich erst einmal die alte Anlage weichen, da ich von dort auch viel Material (Decoder, Kabel, etc.) wieder verwenden will. Einen Teil des alten Schattenbahnhofs habe ich schon abgebaut und wie in den Bildern zu sehen auch schon die Weichen- und Rückmeldedecoder wiederverwendet.

Auch werde ich das Zimmer erst noch renovieren müssen, da die jetzige Tapete einen denkbar schlechten Hintergrund darstellt. Ein feiner Glattputz wird an ihre Stelle treten, auf ihm kann man einen Hintergrund (ggf. auch selbst gemalt) wesentlich besser aufbringen. Auch der jetzige Fußboden aus Kork ist zwar glatt und eben, aber auf Grund seiner Struktur findet man heruntergefallene Kleinteile sehr schwer wieder. Ein einfarbiges Linoleum wäre sicher besser geeignet.

So – nun geht es erst einmal in die Sommerpause, spätestens im Herbst (zu meinem Geburtstag) geht es sicher weiter. Die Wunschliste für die nächsten Abschnitte steht schon.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Der Weg geht weiter

#2 von CarstenLB , 26.05.2016 20:15

Hallo Holger,

vielen Dank für den Bericht


Viele Grüße

Carsten


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RE: Der Weg geht weiter

#3 von Erich Müller , 09.01.2017 17:14

Hallo Holger,

was gibts Neues?


Freundliche Grüße
Erich

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RE: Der Weg geht weiter

#4 von hdw_64625 , 25.02.2018 19:15

Hallo zusammen!

Nach sehr langer Zeit möchte doch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben bzgl. meiner neuen Anlage und mich auch gleich bei Dir, Erich entschuldigen, dass ich auf deine Nachfrage im letzten Jahr gar nicht geantwortet habe.

Die große Pause hat viele Gründe (Arbeit, Gesundheit, Familie und die oben angekündigte Renovierung des Zimmers), aber jetzt dann doch einige Informationen, Bilder und ein Video vom Fortschritt des Baus.

Das ganze Projekt (um es nochmals zu wiederholen) ist ja sehr langfristig angelegt – aber dann hat man ja auch lange etwas davon.

Doch der Reihe nach:

Als erstes zwei Bilder vom Bau der Platte 4:



Auch hier ein Blick auf die Rückseite mit der Verkabelung:



Dann ging es schweren Herzen aber auch mit Vorfreude auf die neue Anlage an den Abbau der alten:





Es war eine sehr schweißtreibende Arbeit die alte Pappe und den Gips zu entfernen, aber mit viel Geduld und Ausdauer ist auch diese gelungen. Aber der schwierigste und zeitraubendeste Teil, nämlich die Renovierung des Zimmers sollte erst noch kommen.

Vor der Renovierung habe ich dann noch die Platten 2 und 3 in Angriff genommen, die ich aufgrund der Eckkombination dann doch in einem Stück angefertigt habe:





Nachdem auch diese beiden oder besser gesagt der letzte Teil fertig war, habe ich das ganze provisorisch auf dem Boden aufgebaut, miteinander verbunden und einen Probebetrieb eingerichtet. Hierzu ein kombiniertes Video verbunden mit einer Erklärung und Demonstration der Funktion BBT in Rocrail:



Nach einer wiederum etwas längeren Sommerpause habe ich dann im Herbst letzten Jahres die Renovierung in Angriff genommen. Das Schlimmste dabei war die Entfernung des alten Korkfußbodens. Dieser erwies sich als äußerst hartnäckig und war mit jeder Menge Dreck verbunden. Aber schließlich hat er den Widerstand aufgegeben und ich konnte an die Neugestaltung des Raumes gehen.



Für die Wände habe ich Flies Tapeten verwendet, damit ich den Hintergrund noch entsprechend gestalten, d.h. übermalen kann. Der mittlere Teil hat aber schon mal als Hintergrund ein sonniges Blau bekommen:





Dieses Blau soll noch einige Wolken erhalten, allerdings will mir das nicht so recht gelingen bei den Vorversuchen auf Probestücken. Der hier (Mural Joe) kann das auf geniale Art und Weise:



Den muss ich wohl mal nach Deutschland einfliegen lassen.

Schließlich wurde auch noch der Fußboden neu ausgelegt mit Laminat (s. nachfolgende Bilder) und die üblichen Abschlussarbeiten (Fußbodenleisten, Gardinenstangen, Steckdosen, Gaubenverkleidung, etc.) erledigt.

[OFFTOPIC /ON]

Leider hat uns dann unsere treue Wegbegleiterin verlassen, so dass die Lust weiterzubauen erst einmal in den Hintergrund trat.



Aber wie sagte schon der legendäre Dragoslav Stepanović: „Lebbe geht weider“ und die Modelleisenbahn ist immer eine gern genommene Ablenkung.

[OFFTOPIC /OFF]

Nach einer erneuten kurzen Erholungsphase habe ich vor einigen Tagen den Aufbau der neuen Anlage eingeleitet. Hier nun zum Abschluss des heutigen Beitrages die ersten Eindrücke vom Beginn des Aufbaus. Begonnen habe ich mit dem linken Teil, also den Platten 2 und 3:



Das Arbeiten mit den Rahmenhölzern macht einfach Spaß, ob verschraubt oder mit Holzdübeln verbunden, das Ergebnis sieht gut aus und ist sehr stabil.



Zunächst dachte ich, ich könnte nur die untere Hälfte zur Aufnahme des Schattenbahnhofes errichten und später dann den oberen Teil. Das erwies sich allerdings als nicht machbar, denn der obere Teil der Konstruktion gibt dem Ganzen erst den richtigen Halt und der Zugang zu den hinten liegenden Bauteilen ist mit den eingebauten Schattenbahnhofsplatten sehr mühevoll. Also musste ich doch beide Ebenen gemeinsam aufbauen. Ist aber auch nicht so schlecht, dann kann ich anschließend die nächste Ebene gleich in Angriff nehmen.

Eine besondere Herausforderung war die Anbringung der Querhölzer an die Wandschräge. Nach ein, zwei Fehlversuchen (siehe Bohrloch rechts im nächsten Bild) habe ich dann doch eine gute Lösung gefunden. Zwischen die beiden Querhölzer habe ich ein zunächst bewegliches, schräg zugeschnittenes Holzstück verschraubt. Nachdem ich es an die Schräge ausgerichtet und mit Dübeln befestigt hatte, konnte ich es endgültig verschrauben. Hier zwei Detailfotos der Konstruktion, zunächst von oben:



Und dann von unten:



Danach konnte ich heute Morgen noch den nächsten Teil auf die gleiche Weise anbauen und die Platte einsetzen.



Vor dem Weiterbau werde ich diesen Teil erst wieder komplett fahrtechnisch testen, dann die rechte Platte noch schottern und anschließend geht es mit der Konstruktion zur Aufnahme der Platte Nr. 5 und 6 weiter.

Ich hoffe ich konnte Euch mit dem heutigen Bericht ein wenig unterhalten.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Der Weg geht weiter

#5 von Erich Müller , 10.03.2018 12:43

Hallo Holger,

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
vielen Dank für die Rückmeldung. Ja, wenn so ein treuer Begleiter über acht, zehn, zwölf, fünfzehn Jahre über die Regenbogenbrücke geht, das tut schon weh. Sie sind halt immer ein wenig Kind im Haus.

Die "zentrieren"-Funktion hatte ich zwar schon mal irgendwo gesehen, aber noch nicht weiter beachtet. Ich hatte über einige Zeit keine Kapazitäten frei, um alle Evolutionen von Rocrail zu verfolgen. Außerdem war ich etwas sauer, dass seit kurz nach Rev. 10600 die aktiven Fahrpläne abgeschaltet wurden, wenn man die Automatik unterbrach. Mittlerweile ist das eher zufallsmäßig, mal wird er abgebrochen und mal nicht... aber blöd ist es trotzdem.


Freundliche Grüße
Erich

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RE: Der Weg geht weiter

#6 von tennisidefix , 14.03.2018 04:34

Hallo Holger,
habe gerade Deinen Tread gelesen. Der Unterbau finde ich absolut top. Es ist alles durchdacht und rationell. Die Modulbsuweise geht sehr schnell von der Hand. Was mich interessieren würde hast Du das Gleis am Ende des Muduls abgeschnitten oder geht es immer mit den Längen der Gleise aus.

Viele Grüße
Wolfgang


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RE: Der Weg geht weiter

#7 von hdw_64625 , 15.03.2018 11:17

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Rückmeldungen, freut mich wenn es Anklang findet.

@ Erich: Zu Fahrplänen kann ich leider nicht viel sagen, die nutze ich zurzeit noch gar nicht.

@ Wolfgang: Danke für das Lob, es macht wie geschrieben einfach Spaß mit Holz zu arbeiten. Die "Module" sind ja nicht wirklich Module (zum immer wiederkehrenden Auf- und Abbau), sondern einfach nur Teile des Schattenbahnhofes, welches ich schon vormontiert habe, solange das Zimmer noch nicht bereit dazu war .

Daher habe ich an den Enden nicht auf genaue Abschlüsse (Schienenlänge, bzw. Schienen kürzen) geachtet und einfach Überstände gelassen, bzw. die Übergangsschiene erst bei der Montage eingesetzt. Nur beim ersten Teil (rechts) hat es noch gepasst, bei den weiteren Abschnitten war die Einteilung der Gleise bzgl. der Abschnitte für den Aufstellblock das Maß der Dinge. Ich musste nur aufpassen, dass beim Transport des "Moduls" die überstehenden Schienenenden nicht beschädigt werden. Dafür hatte ich mir im Baumarkt eine Rohrisolation besorgt, sie aufgeschnitten und über das Ende gestülpt:



Wenn man genau hinsieht, kann man noch die Abdrücke der Schienenenden erkennen.

Inzwischen ist der Aufbau auch abgeschlossen, weiter geht es im Herbst. Hier die zwei jüngsten Videos aus meinem Kanal, da geht es um die Steuerung des Schattenbahnhofes mit integrierter Stromabschaltung. Im Zweiten sieht man den gesamten Aufbau im Überblick:





Im letzten Video spreche ich auch einmal versehentlich von "Ton" abschalten. War halt schon spät 23:52


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Der Weg geht weiter

#8 von hdw_64625 , 19.11.2018 13:15

Hallo zusammen,

auch hier nehme ich die Änderung meiner Signatur zum Anlass die technische Neuerung auf dem Weg zur/in die neue Anlage in einem Video kurz vorzustellen.


Gruß aus Bensheim

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RE: Der Weg geht weiter

#9 von Erich Müller , 22.12.2018 15:47

Hallo Holger,

ich habe diesen Schritt letztes Jahr getan, und keinen Tag bereut. Für die Einstellung der ganz grundlegenden Eigenschaften der mfx-Decoder ohne DCC kann man auch die tams mit CV-Navi bemühen, aber das muss eben "auf dem Hauptgleis" geschehen. Und ich bin nicht ganz sicher, wie die Zahlenwerte dann umgesetzt werden, es ist ja immer noch das ganz alte MM2-Protokoll.
Bei mir liegt auch eine MS1 herum, die ich sonst nicht benutze; für diese Einstellungen kann ich sie verwenden.


Freundliche Grüße
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RE: Der Weg geht weiter

#10 von hdw_64625 , 28.08.2020 14:57

Hallo zusammen,

zunächst muss ich mich entschuldigen, dass ich diesen Thread etwas arg vernachlässigt habe. Heute gibt es aber einen besonderen Anlass, um ihn wieder fortzusetzen. Ein sehr guter Freund (auch hier im Forum unterwegs) ist beim Stöbern im Internet auf etwas sehr Schönes gestoßen.

Die Fa. Busch hat zu unserer großen Überraschung und Freude „unser“ Weinberghäuschen als Modell umgesetzt:



(Anmerkung: das soll natürlich hier keine Werbung sein)

Natürlich habe ich gleich zugeschlagen und zwei Exemplare bestellt beim Modellbahnhändler meines Vertrauens. Über einen Post in Facebook ist dann der örtliche Zeitungsredakteur darauf aufmerksam geworden und hat heute einen schönen Artikel im „Bergsträßer Anzeiger“ veröffentlicht:



Den gibt es auch online (es kann natürlich sein, dass der irgendwann mal archiviert wird, so dass der folgende Link vielleicht nicht mehr funktioniert):

https://www.morgenweb.de/bergstraesser-a...id,1680110.html

Das Weinberghäuschen wird selbstverständlich einen Ehrenplatz auf meiner Anlage erhalten (wenn ich denn mal soweit bin), die Stelle dafür ist schon reserviert. Mit dem bereits fertiggestellten Exemplar möchte ich vorab ein kleines Diorama bauen, dass die kleine Szenerie vor unserem Wohnhaus möglichst originalgetreu festhalten wird.

Hier noch ein kleiner Eindruck vom Original und Modell in einem Bild (von meinem Modellbahnzimmer aus aufgenommen):



Dem aufmerksamen Zuseher wird nicht entgehen, dass das Original einen Schornstein besitzt. Dieser wurde irgendwann in der Vergangenheit nachträglich eingebaut, so dass es zwar nicht mehr zu 100% mit dem Modell übereinstimmt, aber dennoch die Ähnlichkeit unverkennbar ist.

Den eigentlichen Baufortschritt meiner Anlage habe ich leider nicht mehr in Fotos festgehalten, dafür gibt es aber eine Reihe von Videos auf YouTube (incl. Probefahrten). Falls ihr Interesse daran habt hier eine kleine Auswahl.

Bau der Gleiswendel Teil 1:



Bau der Gleiswendel Teil 2:



Bau der Nebenbahn Teil 1:



Bau der Nebenbahn Teil 2:



Bau der Nebenbahn Teil 3:



Bau der Nebenbahn Teil 4:



Und ein bisschen „Äktschn“ auf der Nebenbahn:


Gruß aus Bensheim

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RE: Der Weg geht weiter

#11 von Djian , 28.08.2020 20:44

Moin Holger,

ich bin gerade über das Modell von Busch gestolpert : ist das EUER Haus in EUREM Garten?

Die Idee mit dem Modul finde ich klasse. Das Thema deiner Anlage (landschaftlich) kann ich zwar noch nicht ergründen, aber wird dieses Modul dann auch darauf platziert werden? Ist sicherlich noch SChnee von Überübermorgen. Zunächst ist wichtig, dass alles vernünftig läuft. Der Unterbau sieht auf jeden Fall sehr solide aus.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


Bautagebuch: Sagau in Segmenten https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=73059

Sagau: Ländliches an der Magistrale https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=139007


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RE: Der Weg geht weiter

#12 von hdw_64625 , 29.08.2020 10:25

Hallo Matthias,

Zitat
ist das EUER Haus in EUREM Garten?



Genauso ist es!

Zitat
Die Idee mit dem Modul finde ich klasse. Das Thema deiner Anlage (landschaftlich) kann ich zwar noch nicht ergründen, aber wird dieses Modul dann auch darauf platziert werden?


Ich habe ja 2 Exemplare gekauft. Das eine werde ich versuchen in einem kleinen Diorama dem Original nachzuempfinden und es separat zu präsentieren, z.B. als Exponat im Büro meiner Frau, so dass sich die Kunden daran erfreuen können.

Das zweite Exemplar kommt dann auf meine Anlage an exponierter Stelle. Ich muss zugeben, dass ich nicht so ein geschicktes Händchen für Landschaftsgestaltung habe und mich daher selbst schwer tue ein Thema für meine Anlage zu finden. Mein Schwerpunkt liegt auf der Planung, dem Aufbau der Konstruktion (Danke fürs Lob), der technischen Einrichtung (Digitalisierung, Verkabelung, etc.) und natürlich der Steuerung per Computer über Rocrail.

Ich werde sicher professionelle Unterstützung brauchen (z.B. hier aus dem Forum) um das mit der Landschaft hinzubekommen. Aber grob gesprochen schwebt mir vor:

    Links nach dem Gleiswendel in der zweiten Ebene ein kleine Anhöhe (mit Weinberg!).

    Direkt davor ein kleiner Nebenbahnhof (die Gleise dazu liegen ja schon).

    Auf dem Hauptteil in der Mitte der große Durchgangsbahnhof (mit Schattenbahnhof der Nebenbahn im Untergeschoss).

    Rechts auf dem Übergang (alle 3 Ebene sichtbar) einen Hang, ggf. mit Schlucht für einen Bach.

    Ganz rechts (auf der großen Wendeschleife für beide Ebenen) eine größere Stadt mit einem Nebenbahnhof, der vom von einem Pendelzug aus dem großen Durchgangsbahnhof angefahren wird.


Wie Du schon sagst, das ist noch Schnee von übermorgen, aber irgendwann soll das natürlich auch etwas werden und nicht nur eine Holzwüste bleiben. Die Rente ist schon in Sicht, da werde ich zwangsläufig mehr Zeit haben, mich damit zu beschäftigen.


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RE: Der Weg geht weiter

#13 von hdw_64625 , 29.08.2020 11:09

Hallo zusammen,

ein bisschen habe ich schon vorgearbeitet:

Original (Google Maps):



Plan für Diorama in A3 (ein wenig adaptiert):


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