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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#1 von jochen3030 , 15.05.2017 08:03

Moin!

Manche wissen bereits davon, andere noch nicht. Ich habe mir (seeehr viel) Zeit genommen und habe die MiniMax-Modulnorm für Wechselstrom überarbeitet. Was somit MiniMäx ergibt .

Das ganze mit Genehmigung und freundlicher Unterstützung von den Erstellern der MiniMax-Modulnorm, Dieter (v100anderlingen) und Matthias (Am Bahndamm), deren Texte ich sogar übernehmen durfte! Meinen herzlichen Dank dafür!!!

Ich selbst hatte auch schon Interesse an MiniMax, aber bin einfach ein M*rklin-Bahner. Im dortigen Thread auf Seite 85 ist meine seinerzeitige Anfrage auch verzeichnet. Und wenn man diesen Thread verfolgt, dann sieht man, dass immer "mal wieder" nach MiniMax WS gefragt wird. Einige haben auch schon angefangen zu bauen.

Nachdem wir in der MiniMäx-Kontaktanzeige viewtopic.php?f=172&t=149157 auch schon zu zweit sind (mit Klein-Willi habe ich schon ne Menge im Vorfeld und währen der Entstehung des Entwurfs hin- und her geschrieben) und laut Matthias auch immer wieder Anfragen dazu kommen, war es einfach nur logisch, einmal eine einheitliche Norm für MiniMäx festzulegen. Wie sollten sonst auch Module aneinander ankoppeln können? Ich habe mich also hingesetzt und (wirklich) viele Stunden an Arbeit, Suche, Recherche und auch Hirnschmalz, Gedanken und ebenso Zeit für die Zeichnungen hinein gesteckt, um eine "Norm" zu entwickeln. Die sollte sich natürlich an die MiniMax-Maxime halten: Weniger ist mehr! Leider sind gewisse Dinge einfach grundsätzlich nötig, um miteinander kompatibel zu sein.

Weil ich sowieso dabei war, wurde die Norm auch um ein zweites Profil/Thema erweitert: Industrie(stamm)gleis!
Dies ist so nicht in der MiniMax-Norm zu finden, verfolgt aber den selben Ansatz und ist recht frei vom Fremo IH 05 Profil inspiriert worden. Das Ganze soll im Stile eines Industriestammgleises sein, an dem (bei recht dichter Bebauung) etliche Anlieger zu finden sind. Hierdurch ergibt sich eine Menge Rangier[s]arbeit[/s]spass und ein an Fahrtagen nur recht lose an den üblichen "Fahrbetrieb" gekoppelter "Arbeitsplatz". Der "Start" des Industriestammgleises ist immer ein Bahnhof, von dem aus eine kleine Rangierabteilung alles auf die einzelnen Anschließer verteilt und dort auch wieder abholt. (Und das tlw. in einem "Zug".)
Inspirationen dazu sind hier (inkl. Bildern) zu finden:
http://www.bw-vacha.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=1932
http://www.bw-vacha.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=4090
Ob das Terrasse nun in die Straße integriert werden soll (aufwändig) oder einen eigenständigen Gleiskörper neben der Straße bildet (kompliziert) ist noch nicht klar. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Leider gibt es kein "Straßenbahngleis" für M*rklin (Mittelleiter). Man könnte stattdessen das "Luna" Gleis von Tillig mit Punktkontakten versehen (muss dafür aber bohren).
Link zum Prospekt: http://www.luna-tram.ch/downloads/gleisk...iten-96-113.pdf (Aber Achtung, sind knapp 15 MB!)
Punktkontakte sind beispielsweise hier zu finden: http://www.weichen-walter.de/ww-onlinesh...php?cPath=29_10
Was es werden soll ist wie gesagt noch unklar, alles hat irgendwo seinen Haken... .

Klein-Willi und ich selbst wollen nach dieser Norm bauen, wenn Sie dann mal endgültig fertig ist! Wir hoffen, auch andere dazu zu inspirieren und ermutigen zu können! Auch gemeinsame Fahrtage sind dann in Aussicht, sobald einmal genug Module gebaut sind.

Hier nun der allererste Entwurf dazu als PDF. Dieser ist noch nicht zum Bau selbst gedacht. Ich stelle Ihn hier zur Diskussion und für Rückmeldungen hinein. Daher wundert euch nicht, das PDF ist geschützt, man kann es nicht drucken und auch sonst nix damit tun, als es sich am PC anzusehen. Dies ist gewollt, ganz einfach, weil es ein allererster und mit Sicherheit noch unausgereifter Entwurf ist. Es ist auch noch nicht alles endgültig geklärt.

Ich hoffe auf Rückmeldungen was noch besser/anders gestaltet werden kann. Ob und wie diese Rückmeldungen umgesetzt und nachher in der Norm verwendet werden können ist offen. Also bitte nicht enttäuscht sein, wenn man einen Vorschlag einfach nicht auf- und übernimmt .

Anzumerken ist folgendes:

Generell finde ich Lob gut! Aber hier fürchte ich, dass es der Übersichtlichkeit hier einfach schädlich ist, wenn jetzt 10 Leute Ihre Anerkennung kund tun, aber thematisch nichts beitragen. In Verbindung mit einem Beitrag sicher gern, aber alleinstehend würde ich Euch bitte, darauf zu verzichten. Wer mir dennoch gerne sein Lob aussprechen möchte, darf mir eine PN schreiben. Darüber freue ich mich besonders .


Es macht keinen Sinn, dass jemand, der sowieso nie ein Modul bauen möchte, sich an der Diskussion zur Norm beteiligt! Er/Sie möge es dann bitte auch lassen!

Verzeiht bitte meine deutlichen Worte, aber wer vorab und sowieso schon weiß, dass Er/Sie überhaupt nicht mitbauen möchte, sollte auch nicht mitdiskutieren. Das macht überhaupt keinen Sinn und ist maximal noch schädlich für alle anderen. Um es einfach einmal komplett zu überzeichnen: Wenn sich z.B. ein N-Bahner über die Radien aufregt bringt das niemandem etwas. Genauso wenn ein Gleichstromer über das M*rklin Protokoll schimpft... . Oder ein Fremo-Bahner über die Radsätze, etc. . Wenn Ihr (irgendwann) mitmachen wollt, dann seid willkommen hier. Wenn nicht, dann lest bitte nur mit .

Daher gleich Grundsätzlich: Bitte nur mitreden, wenn man auch (wirklich) vor hat mitzumachen. Ist doch eigentlich ganz einfach .


Natürlich ist es keine "zwingende" Verpflichtung auch mitzubauen, um mit zu Diskutieren und sich einzubringen.
Aber ein "Wollen" und ein "Hab ich vor" sollte schon da sein, ich vertraue da auf Euer Gewissen!



Grundsätzlich bitte ich auch um einen freundlichen und höflichen Ton, auch in der Diskussion und/oder wenn jemand anderer Meinung ist!


Nachdem nun alles klar ist:

Hier nun der Link zum (wie oben geschrieben, geschützten) PDF:
[s]Entwurf 1: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...0.1_Entwurf.pdf
Entwurf 2: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_0.2.pdf
Entwurf 3: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_0.3.pdf
Entwurf 4: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_0.4.pdf[/s]

Versionen (ausdruckbar!)
[s]Version 1.0: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_1.0.pdf[/s]
[s]Version 1.1: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_1.1.pdf[/s]
[s]Version 1.3: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_1.3.pdf[/s]
[s]Version 1.4: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_1.4.pdf[/s]
Version 1.5: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/MiniMaex_Rahmenbedingungen_Version_1.5.pdf
Version 2.0: http://vindicator.info/MiniMaex/Version/2.0/MiniMaex_Rahmenbedingungen_Version_2.0.pdf

Komplett-Pakete (inkl. Norm, Stirnbrettzeichnungen, und Schablonen in hochauflösender Version)
Version 1.5: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/MiniMaex_Rahmenbedingungen_Paket_Version_1.5.exe selbst-extrahierend (ca. 9,3 MB groß)
Version 1.5: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/MiniMaex_Rahmenbedingungen_Paket_Version_1.5.7z reines 7z-Archiv (ca. 9,1 MB groß)
Version 2.0: http://vindicator.info/MiniMaex/Version/2.0/MiniMaex_Rahmenbedingungen__Paket_Version_2.0.exe mit Entpacker (ca. 9,3 MB groß)
Version 2.0: http://vindicator.info/MiniMaex/Version/2.0/MiniMaex_Rahmenbedingungen__Paket_Version_2.0.7z 7z-Archiv (ca. 9,1 MB groß)

Link zur MiniMax-Kontaktanzeige: viewtopic.php?f=172&t=149157
Karte zur MiniMax-Kontaktanzeige: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid...81297064248&z=6

Ich bin auf eure (konstruktiven) Rückmeldungen echt gespannt!

Gruß, Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#2 von acbahner2005 , 15.05.2017 17:36

Moin Jochen,

Ich komme aus dem Norden und hätte Interesse mitzumachen. Als Anregung würde ich von den Spurwelten Schotter abrücken, da der Lieferant Mail und Bestellungen einfach ignoriert. Diese Erfahrung habe ich selber schon gemacht. Von drei Anfragen wurde innerhalb von 5 Wochen nicht eine beantwortet.
Der Schotter sieht gut aus, aber.......

Eine andere Anregung wäre, für das Grasmaterial evtl. eine Vorgabe zu machen, gerade bei Übergängen von Modulen gibt es doch manchmal rechtgroße Unterschiede.

Bin gespannt wie es weitergeht und Danke Dir für Deine Vorarbeit,

Gruß
Manuel


mit modellbahnerischen Grüßen

Manuel

Meine Anlage: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...4&hilit=erlenau

Mein H0e Bahnhof: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...lit=h0e+bahnhof


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#3 von Badaboba , 15.05.2017 18:50

Hallo Jochen,

interessante Aktivität! Nur so als Anregung:

Im Südwesten gibt es als junges Pflänzchen eine Fremo-Puko Fraktion mit einer Norm basierend auf der alten H0-Europa-Norm des FREMO.
Kompatibilität der Modulsysteme (Adapter?) wäre da eine feine Sache. Wenn Du Dir die Aktivitäten mal anschauen möchtest, komm doch an Pfingsten in die Westpfalz (Raum Kaiserslautern), da findet das nächste Modultreffen mit Planbetrieb statt.


Liebe Grüße
Volker

Aktuelle Baustelle - Schaukastenanlage Steinweiler:
viewtopic.php?f=15&t=179290

Meine Betriebsstelle für unsere Puko-Modultreffen - AWANST Niederweilbach:
viewtopic.php?f=170&t=146964


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#4 von stammp , 15.05.2017 23:40

Hallo Jochen,
soweit komme ich gedanklich bei Dir erst einmal mit. Ich bin auf einem ähnlichen Weg.
Hier meine Anregungen / Fragen:

1) Wie planst Du die Schienenbefestigung an den Modulübergängen?
Die Minimaxler löten das Schienenprofil auf eine Messingschraube.
Mit dem K-Gleis wird das schwierig sein. Ich und scheitere schon daran,
ein Kabel an das Schienenprofil zu löten. ( nun ja ich übe das Löten noch)
Ich habe überlegt, am Ende beide Schienenprofile mit Verbindern auszustatten.
Die Verbinder lassen sich löten. Aber ist das auf Dauer sicher genug?

2) Die Erweiterung der Minimax-Idee um Industrie-Stamm-Gleis-Modul ist interessant.
In deiner Dokumentation verwirrt es mich eher. Ich würde es lieber sehen, wenn du
erst die komplette Minimax-Idee für Minimäx umschreibst und dann unter "Punkt 9." oder so
als Erweiterung die Industrie anfügst.
In deiner bisherigen Darstellung geht die Einfachheit der Minimaxler etwas verloren.

3) Welche Kurvenmodule planst du?
Für 90 Grad Module eignen sich meines Erachtens Mä2251, Grosskreis II. Das sähe so aus:


Für 45 Grad Module könnten die Gegenbögen der schlanken Weichen gut aussehen...

Soweit für heute meine Anregungen ...
Toll, das Du Dir die Arbeit machst und ein Handbuch für Minimäx schreibst
LG Peter


Peter aus Grevenbroich
Raus aus dem Schrank ... ab auf´s Gleis

Planung der Modulanlage NEULAND viewtopic.php?f=24&t=148094&p=1673047#p1673047
Bahnhof Wiedenest im Bau: viewtopic.php?f=170&t=154721


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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#5 von jochen3030 , 16.05.2017 00:34

Moin!

Danke für die bisherigen Rückmeldungen und die lobenden Worte darin!

@ Manuel(acbahner2005)

Also zum Schotter: Das ist natürlich blöd, wenn es da schlechte Erfahrungen gibt. Danke für den Hinweis! Gerade wenn eine Bestellung einfach ignoriert wird ist das natürlich ein No-Go! Sehr schade, ich werd bei den MiniMax-lern mal nach deren Erfahrungen fragen!

Auch die Idee das Grasmaterial etwas einzuschränken ist wohl nicht verkehrt. MiniMax hat ja "keine grellen Grüntöne" und "Spätherbst" als Motiv drin. Andererseits möchte ich auch nicht zu viel rein schreiben. Man möchte ja doch kreativ bleiben, daher: Was denken denn andere darüber?

@ Volker(Badaboba)

Danke für den Tipp! Ein Adapter wäre sicher kein Problem, nur ist Kaiserslautern leider 3 Stunden (ohne Baustellen) entfernt. Pro Richtung. Für mich allein einfach zu viel, da müsste ich übernachten. Und damit wird es dann endgültig zu teuer... . Doch vielen Dank für die Einladung!!!

Aber die Idee ist gut, sich mit Euch mal kurz zu schließen. Hast Du eine Webadresse oder ähnliches zwecks deren Norm/Vorgaben?
(Deinen Thread hier im Modul- und Segmetbau habe ich schon durchgesehen, das Schotterwerk gefällt mir gut, und bevor ich ewig nach dem Hauptthread suche... .) Gerne auch per PN .

@ Peter(stammp)

Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast!

Zu 1: Also, Verbinder würde ich nicht verwenden sondern es wie in MiniMax "offen" lassen. Bei den C und M-Gleisen sowieso kein Problem, die sind ja fest mit der Böschung verbunden. Beim K-Gleis könnte man aber auch wie in MiniMax die letzte Schwelle abtrennen und auf eine Schraube löten. (Löten ist nicht kompliziert, braucht aber einfach Übung und vor allem einen guten Lötkolben (mit Temperaturregelung).) Das wäre so meine Vorgehensweise. Ich denke Du redest vom Modulübergang... .

Zu 2: Also, die Norm an Sich ist komplett umgeschrieben . Bilder oder gar eine direkte Bauanleitung kann es aber noch nicht geben. Für den Modulkasten, etc. hab ich ja auf die MiniMax-Norm verwiesen. Am Kasten selbst ändert sich auch nicht viel bis gar nichts.
Die Einfachheit von MiniMax finde ich dabei keineswegs verloren, aber das ist einfach Ansichtssache. Der Unterschied ist, denke ich, dass ich doch all die zusätzlichen Info's, die für die MiniMax-ler einfach "selbstverständlich" sind ebenfalls angesprochen und kurz erklärt habe. Ganz einfach, weil es für M*rklin nicht 1:1 übertragen werden kann. Auch führt der Wunsch, alle 3 M*rklin Gleisarten zu ermöglichen, zu deutlich mehr Text.
Es ist ja auch erst der erste Entwurf und da ist vieles einfach noch unklar. Gleichzeitig sind die Seiten 10-12 (Planbeispiele) ja in der MiniMax-Norm überhaupt nicht vorhanden, auch die Stirnbretter werden nicht so ausführlich angesprochen. Zieht man das Titelblatt noch ab, sind es nur noch 8 Seiten. Davon 2 mit großen Skizzen. Ich finde es also nicht unübersichtlich, aber auch das ist Ansichtssache. Das Inhaltsverzeichnis am Anfang sollte aber helfen, wo man was findet und man wird wohl auch schnell "Betriebsblind", wenn man das selbst erstellt hat .

Die Industriemodule habe ich in der Norm immer "parallel" geführt, was ich eigentlich auch als sehr übersichtlich empfinde. So kann auch vermieden werden, das etliches doppelt erzählt werden muss. DAS wäre dann wirklich unübersichtlich, finde ich! Wo immer es einigermaßen sinnvoll erschien, habe ich die ST und die IH Module auch auf verschiedene Seiten gepackt. So kann man sich das heraussuchen, was man braucht, bzw. was einen interessiert . IH und ST Module sind sich einfach so ähnlich, dass man das nicht sinnvoll auslagern kann. Die MiniMax-Norm empfinde ich da sogar schwieriger, weil Sie so viele Seiten hat (bedingt durch die Bauanleitungen sind es 39). Aber auch hier wird vieles auf das erste Modul verwiesen.

Zu 3: Steht im Text zu den ST Streckenmodulen unter 3.1 auf Seite 8, ich weiß nicht ob Du das gesehen hattest?
Ich hatte dazu mit Klein-Willi gesprochen (bzw. geschrieben), da ich zuerst auch so dachte: Großkreis II und gut ist! Faktisch verwendet MiniMax aber für Ihre Bögen die Folge: R9+R10+R9, R9 hat 826,4mm, R10 hat 888mm. Der Großkreis II im K-Gleis ist mit, wie Du ja selbst auch angibst, 618,5mm schon deutlich "enger". Der Weichengegenbogen der schlanken Weichen mit 902,4mm ist da passender. Aber ich denke auch, dass man den GK II verwenden KANN. Ob das optisch gelungen ist, wird sich erst zeigen müssen.
Hier einmal danke für die Mühe und das Bild. Mir persönlich fällt es dennoch schwer, sich das ganze mit Bebauung, Grünzeug und Co. vorzustellen. Denn selbst die MiniMax Kurven wirken "fertig gestaltet" auf den Bildern reichlich "eng". Und da noch einmal enger? Klar, es ist einfacher weil es die Gleise gibt... . Ich bin hin und her gerissen, daher steht das auch noch nicht explizit für eine der beiden Lösungen in der Norm, sondern beides als Auswahl. Es hat eben wieder beides seine Vor- und Nachteile... . Und zumindest mit Umbauwagen würde auch ich gerne fahren können, die haben ja schon ein wenig "Länge". Ich bin gespannt, was auch andere dazu meinen!

Zusätzlich ist mir per PN noch etwas von den MiniMax-lern zugetragen worden:

Die Steckverbindungen an den ST Modulen! Diese Module würde man ja sicher auch gerne "umgekehrt" einsetzen können/wollen. Der Gedanke ist entweder einen (bzw. mehrere) Adapter "Stecker-Stecker"/"Buchse/Buchse" herzustellen, oder die Streckenmodule beidseitig jeweils mit Stecker und Buchse auszurüsten. Die Mehrkosten wären stolze 70 Cent, also wirklich nicht viel. Bei den IH Modulen ist das sowieso kein Thema, denn die haben ja ein "versetztes" Gleis und sich daher nicht ohne weiteres drehbar. Für den Seitenwechsel benötigt es "Joker-Module", die sowieso entsprechend ausgestattet werden müssen. Die Frage ist nun: Adapter, oder direkt mit beidem ausgestattet? Ich kann mir beides gut vorstellen!

Soweit von Mir, ich danke Euch schon einmal an dieser Stelle für die wirklich konstruktiven und freundlichen Beiträge! Wir bekommen da schon noch eine gute und für alle zumindest akzeptable Norm draus. Kompromisse müssen wir wohl so oder so alle eingehen .

Gruß und gute Nacht/guten Morgen!


Euer Jochen


 
jochen3030
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#6 von stammp , 16.05.2017 08:28

Guten Morgen Jochen,
danke für Deine ausführliches Eingehen auf meine Anmerkungen und das mitten in der Nacht
Ich möchte auch, das die Minimax-Norm für Märklinisten möglich wird.
Wenn ich Dir jetzt hier wieder schreibe, dann möchte ich das konstruktiv tun.
Ich will Deine Mühe und Arbeit auf keinen Fall schlecht machen!
Du bittest ja ausdrücklich um "Mitdenken"

Zitat
Einfachheit von MiniMax finde ich dabei keineswegs verloren, aber das ist einfach Ansichtssache


... aber es ist ja schon ein Unterschied, ob Du Minimäx zunächst nur in einer Modulform durchkonzipierst (ST) oder
gleich in zwei Formen (ST und IH). Darauf bezog sich meine Anregung.
Ich denke es ist einfacher -vor allem um weitere Mit-Bauer zu finden und zum Mitmachen zu motivieren- zunächst nur ST zu beschreiben, zu planen, zu bauen ... und dann in einem zweiten Schritt das Konzept um IH zu erweitern.

Zitat
MiniMax-Norm empfinde ich da sogar schwieriger, weil Sie so viele Seiten hat


Bei mir ist es umgekehrt. Die Beschreibung hat viele Seiten, ja. Aber er sie erklärt in kleinen Schritten Stück für Stück und genau das motivierte mich die Idee zu bedenken, für mich zu planen und zu sagen: "Ja, das könnte ich auch hinbekommen."
So kommt meine Anregung, den Entwurf zu Minimäx unter dem Gesichtpunkt "einfach und motivierend zum Nachmachen" weiter zu schreiben

Zu den Kurvenmodulen

Zitat
Faktisch verwendet MiniMax aber für Ihre Bögen die Folge: R9+R10+R9, R9 hat 826,4mm, R10 hat 888mm


Das ist so nicht ganz richtig. Für die 45 Grad Module werden R9+R10+R9, 3 x 15 Grad = 45, verwendet.
Für die 90 Grad Module sind R9+R5+R5+R9 angegeben.
2 x Gebogenes Gleis R5, r = 542,8mm, 30°
2x Gebogenes Gleis R9, r = 826,4 mm, 15°
Das ergibt dann rechnerisch ein Bogenmodul mit etwa 684,6 mm = 90°
3 x R5 von Märklin mit 618,5mm ist enger. Das stimmt. aber nicht sooo viel enger...

Und Hut ab vor Deinem Engagement eine Kompatibilität für alle

Zitat
alle 3 M*rklin Gleisarten zu ermöglichen


Das ist noch ein Stück Arbeit.

Zitat
zum Schotter


Ich habe im April erstmals bei Herrn Fiolka den 321er Schotter bestellt.
Ja, es hat lange für eine Antwort gebraucht.
Ja, für den Versand brauchte es auch noch ein paar Tage.
... aber er macht das alles nach der Arbeit und nach den familiären Aufgaben.
Der Kauf lief insgesamt sehr, sehr ordentlich ab. Der Mailkontakt war ausgesprochen freundlich.Hat aber gedauert.
Er hat sich sogar dafür entschuldigt, "wenn sich dadurch mein Bauvorhaben verzögert hätte".
Meine Erfahrung: Etwas Geduld haben.

Stecker / Buchse
Sehe ich wie Du: Ich kann mir beides vorstellen.

Ich bin gespannt, wie es mit Minimäx weitergeht.
LG Peter


Peter aus Grevenbroich
Raus aus dem Schrank ... ab auf´s Gleis

Planung der Modulanlage NEULAND viewtopic.php?f=24&t=148094&p=1673047#p1673047
Bahnhof Wiedenest im Bau: viewtopic.php?f=170&t=154721


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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#7 von jochen3030 , 16.05.2017 15:03

Guten Mittag @ all (und auch an Peter), wie man sieht: Ich kann auch Nachmittags antworten .

@ Peter/stammp

Das alles wieder hinein zu kopieren würde endgültig die Übersichtlichkeit sprengen, daher scheibe ich hier "nur" die Antworten.

An der Stelle: Jepp, ich bitte ausdrücklich um Mitdenken und danke für Deine Worte. Denn sie SIND konstruktiv und bringen etwas! Ich persönlich halte mich auch für einen kritikfähigen Menschen (die meisten meiner Freunde sehen das auch so ), daher: Nur her damit! (Solange es konstruktiv bleibt .)

Ich denke ich habe nun eher verstanden, was Du mit der Übersichtlichkeit meinst.

Zum einen fehlt einfach ganz klar eine eigene Bauanleitung. Das merkt man und damit wäre es wohl auch Übersichtlicher. Wird noch kommen, sobald es los geht!

Zum anderen die ST und IH Module... .

Joah, sagen wir so: Ich selbst möchte hauptsächlich IH bauen, das ist so wirklich "meins". Denn das Thema kitzelt mich schon deutlich länger. Auch sehe ich für den "Einstieg ins Thema" klare Vorteile bei IH... . Daher ist beides drin und ich würde auch gern beides behalten.
Wenn Du einen Vorschlag hast, wie man das nun noch übersichtlicher hin bekommt: Her damit!
Das aber in ein eigenes Kapitel zu separieren funktioniert leider nicht, bzw. gelingt mir nicht... . Jedenfalls hab ich es nicht zufriedenstellend hin bekommen . (Aber falls Du Interesse hast, Dich zu versuchen, können wir uns darüber per PN unterhalten und ich kann Dir ggf. auch das Word-Dokument zukommen lassen, falls Du eine Neuaufteilung testen willst... . Vielleicht findest Du ja einen Weg und wir können dann gemeinsam eine Umstrukturierung erreichen, die für und beide "verständlich" ist. Wir denken ja offensichtlich verschieden, da passt das! Nur ist das verlinkte Dokument dann definitiv NICHT zur weiteren Verteilung/Verwendung!)

Zu den Kurvenmodulen:

Entweder hab ich es nicht gesehen, oder schlichtweg überlesen. VIELEN DANK DIR!

Denn damit ist klar, dass wir beide "Radien" drinnen lassen, genau wie Du gemeint hast. Und wenn jetzt jemand eine 45° Kurve in GK II bauen möchte, oder jemand eine 90° Kurve im Weichengegenbogen: Warum denn nicht?! An so etwas soll es doch auch nicht scheitern!

Ich danke Dir jedenfalls, denn das war etwas, das mir komplett Entgangen ist. (Das MiniMax auch engere Kurven mit geringeren Radien benutzt!)

Joah, die Kompatibilität für alle ist quasi schon drin . "Quasi", denn es gibt noch 2 Möglichkeiten... .

Ich habe ja die "Höhen" komplett berechnet und angepasst um es mit den (im örtlichen Obi verfügbaren) Trittschalldämmungs-Materialstärken zu erreichen. Bzw. in der anderen Variante (die sich MiniMax annähern soll) zusätzlich mit dünneren Profilbrettern. Das wiederum klappte nicht sooo gut, mit dem M-Gleis funktioniert es nicht so richtig und mit 4mm als Trassenbrett wäre es sonst endgültig zu wenig, so müssen mindestens 6mm bleiben. Generell müssten diese dünneren Trassenbretter "gestützt" werden. Ich habe das erfolgreich mit deutlich längeren Trassen getestet, in dem ich ein U-Profil (Eine Wandschiene aus dem Regalbau) der Länge nach einfach darunter geschraubt habe... . Z.B. diese von Obi: https://www.obi.de/regalboeden-moebelbau...50-cm/p/6359954
Klappt wunderbar! (Selbst wenn man die ersten paar Zentimeter "frei" lässt.)

Schotter:

Und gut, wenn Du mit Schotterwelten wieder bessere Erfahrungen hast. Ist dann wohl also eine Frage der Tagesform und Geduld. Danke für den Erfahrungsbericht. Es ist auch deutlich besser zu verstehen, wenn das einfach nur "nebenberuflich" läuft. (Kenne ich selbst, habe einen 3D Drucker und dafür ein kleines Nebengewerbe. Da kann es auch einmal ein paar Tage dauern, wenn alles blöd kommt!)

Ich hoffe, es war diesmal nicht ganz so "Wall of Text"-mäßig und wünsche noch einen schönen Nachmittag!

Btw.: Über 300 Zugriffe bei 14 Abstimmungen (inkl. meiner eigenen)? Haben wir denn soooo viele Bots hier im Forum?! Naja, ich freue mich über jeden, der sich hier beteiligt .

Soweit von mir, alles Gute und mein Gruß,


Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#8 von torsten83 , 16.05.2017 16:27

Hallo,

für die Lesbarkeit der Anleitung finde ich es schön, wenn da ganz normal Märklin stehen würden, sonst wäre MiniM*x eine passendere Abkürzung.
Im Stummiforum ist es wohl nicht verboten Märklin beim Namen zu nennen ohne emotionale Wutausbrüche zu produzieren.

Die Einbindung von M-Gleis gefällt mir, da habe ich noch einiges in einer Kiste auf dem Speicher stehen, also genau passend zum Credo minimaler Kosten wobei es ja dann gleich auch wieder als nicht zu empfehlen bei Seite gedeut ist
Interessant stelle ich mir die Situation an den Modulübergängen vor, wenn hier praktisch zwischen C, M und K gewechselt wird, wobei dafür die Skizze auf Seite 6 eine fixe Oberkannte definiert.

Bin mal gespannt, wie sich das hier weiter entwickelt.

Gruß,
Torsten


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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#9 von jochen3030 , 16.05.2017 18:07

Moin und willkommen Thorsten!

Also zur Verwendung von "Märklin" als Markennamen gibt es folgendes: http://www.it-recht-kanzlei.de/verwendun...arkennamen.html

Simpel ausgedrückt: Ist schwierig. Ich weiß, dass es da mal gegen Vereine eine große Klagewelle gab (meine auch Märklin hat da mal etwas in der Richtung versucht und nein, ich meine nicht die Sache mit Piko...).

Hier beschreibend den Markennamen zu verwenden ist wohl recht unproblematisch. (Von den User her wäre es mir sogar weitgehend irrelevant, wer sich aufregen will findet bekanntlich immer etwas... .)

Bei der MiniMäx-Norm sieht es hingegen anders aus, da es "eine eigene Publikation" darstellt. Wenn auch privat, etc. sind wir hier prinzipbedingt in einer ähnlichen Situation, wie Sie sich mit Vereinen darstellt. Also ein "heißes Eisen". Daher ist der Markennamen auch in der Norm "verpixelt".
Falls aber ein (wirklich, echter) Jurist anwesend ist UND das hier liest, darf sich Er/Sie gerne per PN bei mir melden. Vielleicht geht es ja doch?!

Zur Einbindung des M-Gleises: Ja, ich versuche es möglichst einzubinden. Auch ich hab da noch einiges davon hier... . Nachteile sind aber die Funktionssicherheit, die "Bearbeitbarkeit" (Schotter, etc.) und auch der Umstand, dass es keine großen Radien gibt. Für die Industriemodule IH geht es, für "Bögen" auf den Streckenmodulen ST hingegen nicht. Der Radius im M-Parallelkreis ist mit 437,4mm einfach zu gering.
Was aber sehr gut geht ist ein Schattenbahnhof/Fiddleyard mit M-Gleisen! Dieser wird sowieso nicht komplett ausgestaltet, etc. Hier mal der Link zum Bahnhof "Campe" aus MiniMax: viewtopic.php?p=1425829#p1425829

Faktisch habe ich ja auch schon in der Norm geschrieben, es sind ja nur wenige Gleise (von Bahnhöfen mal abgesehen), womit die Gleise selbst nicht so viel kosten. Gerade wenn man sie gebraucht in der "Bucht" ersteigert.

Aber zum "Wechsel", jepp, um die Module aneinander ankoppeln zu können ist die Gleis-Oberkante definiert.

Welche der beiden Varianten (linke Seite/rechte Seite auf Seite 7, Punkt 2.2 der Norm) letztendlich verwendet wird ist aber noch offen:
Die Linke Seite in der Norm ist zum Höhenprofil der MiniMax-Norm recht ähnlich, aber untereinander mit fast 1 mm Differenz doch problematisch (ggf. mit anderen Materialien kompensierbar).
Die Rechte Seite in der Norm ist von den Höhen her sehr gut aufeinander abgestimmt. Dafür ist dann die ganze Böschung sehr hoch!

Irgendwo wird ein Kompromiss gefunden werden müssen!

Gruß Jochen


 
jochen3030
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#10 von fl_dutch , 17.05.2017 01:04

Leider noch keine Zeit gehabt, mir die MiniMäx-Modulnorm anzuschauen - aber schon einmal vielen Dank für deine Arbeit! Darauf habe ich eigentlich gewartet .

Thema ist aboniert und ich bleibe dran - Umzugs- und Jobbedingt fehlt mir leider gerade ein wenig die Zeit, mich mit meinem Hobby zu beschäftigen. Interesse Module nach dieser Norm zu bauen - vor allem die explizite Idee eines Industriestammgleises, das ist für mich genau die richtige Richtung - ist vorhanden.

Auch wenn ich erstmal nur still dabei bin - ich bin da .


Nette Grüße
Jens

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fl_dutch
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#11 von ChristianKaiser , 17.05.2017 08:42

Guten Morgen,

ich bin der Christian und wäre auch sehr gerne bei MiniMäx dabei. Ich habe mich in der MiniMax-Kontaktanzeige kurz vorgestellt.
Ich würde Module sehr gerne mit K-Gleis bauen.

Welche Kupplung soll denn verwendet werden? Ich habe zu 80% Roco UK Kupplungen, die mit der Märklin KK kompatibel sind.
Der Nebenbahnbetrieb mit Fahrzeugen aus der Zeit von 1965 ist super!

Schöne Grüße aus Mittelhessen
Christian


Tams RedBox, Rocrail, Samsung S3 mini, Roco Lokmaus2, IPhone SE mit Z21 App. Programmieren mit Märklin MS2.

Zum Bau (Stahlwinkelrahmen) :

viewtopic.php?f=15&t=165429


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#12 von EPO V , 17.05.2017 11:53

Hallo,
ich komme vom MISTHI Modulbaugruppe und muß sagen Hut ab was Du da vorhast, habe mir die PDF angesehen, was mir da fehlt (oder ich habs überlesen)
Welche Epoche soll gefahren werden oder fahrt Ihr wie wir mit allen was spass macht?
Welche Jahreszeit
Die Modul würde ich aus einer Holzart bauen, sprich eine Holzart vorgeben sieht nacher besser aus.
Wir hatten mit ein Mustermodul angefangen wo man dann drücber Diskutiert hat und dann natürlich auch eine gemeinsame Lösung gefunden hat.
Ich könnte mir vorstellen bei Euch mitzumachen, ist aber auch leider mit Zeit verbunden.

Der Tischler vom MISTHI

Michael


Gruss
Michael

http://www.mist-hi.de
Nächster Stammtisch: siehe Webseite

IG Mist Hi Modulanlage: viewtopic.php?f=170&t=138751


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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#13 von jochen3030 , 17.05.2017 12:52

Moin!

Also, ich versuche wieder so gut es geht zu antworten, was an Fragen aufgekommen ist .

@ Christian(ChristianKaiser)

Willkommen .

An die Kupplung hatte ich noch überhaupt nicht gedacht, muss ich gestehen! Aber wenn ich meinen Fuhrpark ansehe, dann ist die Märklin Kurzkupplung sicher eine gute Wahl, und die Roco Universalkupplung passt da ja gut dazu!

@ Michael(EPO V)

Und auch Dir ein Willkommen hier!

Danke für die lobenden Worte (hab es zumindest lobend aufgefasst .)

Also: Die Epoche ist gleich auf Seite 2 oben "rot" markiert. Es ist wohl zu 90% die Epoche 3 (wobei ich mir durchaus auch vorstellen kann, mal eine Runde "moderne" Fahrzeuge über die Anlage zu jagen, hätte da ne Voith Maxima in der (nicht frei erhältlichen) Werkslackierung ). Primär geht es um Spaß und noch ist längst nicht alles fest, dazu ist ja auch dieser Thread gedacht, um die Eckdaten besser heraus zu arbeiten.

Von der Holzart her, joah, steht jetzt nur "indirekt" drin, in dem ich auf die MiniMax-Norm verwiesen habe. Und die verwenden Pappelholz, wegen des geringeren Gewichtes (auch wenn es nicht ganz so formstabil ist...).

Zusätzlich habe ich per PN Rückmeldung zwecks der Verwendung von "Märklin" als Bezeichnung in der Norm bekommen. Ich fasse mich kurz: Es geht! Werde also "M*rklin" mit "Märklin" ersetzen. Genauso gab es auf gleichem Wege einige Tipps. Werde also noch einmal versuchen ST und IH Profil in der Norm zu separieren und die anderen Vorschläge umzusetzen. Mal sehen was "Ihr" dann dazu meint .

Gruß Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#14 von T13 , 17.05.2017 13:54

Zitat


Von der Holzart her, joah, steht jetzt nur "indirekt" drin, in dem ich auf die MiniMax-Norm verwiesen habe. Und die verwenden Pappelholz, wegen des geringeren Gewichtes (auch wenn es nicht ganz so formstabil ist...).

Gruß Jochen



Hallo an alle Interessierten,

Pappelsperrholz wird, wie schon geschrieben, wegen des geringen Gewichtes genommen.

Das ist ein Punkt, der beim Transport nicht zu unterschätzen ist. Schon Birkensperrholz ist etwa doppelt so schwer,

und wenn man die Module stabil baut, mittlere Querversteifung ab einer Modullänge von 50cm sinnvoll, sind die Module auch

verwindungssteif genug. Mit einem äußeren Acrylanstrich in silbergrau ist dann das Holz nicht mehr so weich

Mit meinem Schattenbahnhof 2x 100cm x 35cm (Birke-Multiplex mit Deckel aus Pappelsperrholz) aste ich mich jedesmal ab

Edit: Einfacher zu bearbeiten ist das leichte Holz noch obendrein


MiniMax-Grüße
Tjark


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#15 von v100anderlingen , 17.05.2017 16:55

Hallo an alle MiniMäxler,

@Jochen
So eine Modulnorm zu erstellen ist doch sehr zeitaufwendig! Vielen Dank für diese aufwändige Arbeit! sehr!

Als Begründer der MiniMax-(Gleichstrom-)Norm möchte ich ein paar Gedanken, Anregungen und auch Erfahrungen einbringen. Bitte versteht es nicht als Kritik!


Der Name MiniMäx ist einfach nur genial! Verbindet er doch die beiden Namen MiniMax und Märklin auf einfachste Weise...


Im MiniMax haben wir einen einheitlichen Schotter vorgegeben. Das trägt wesentlich(!) zur homogenen Wirkung in einem Arrangement bei. Nach einigen Vergleichen entschieden wir uns für die TT-Schottermischung I (Artikel #321) von Spurenwelten.de. Die Antwort- und Lieferzeiten sind zwar etwas lang, dafür ist die Qualität und auch das Preis-Leistungsverhältnis gut bis sehr gut. Schlußendlich wurde der bestellte Schotter immer geliefert. Und auch ich durfte Herrn Fiolka am Telefon als sehr freundlich kennen lernen.
Diese Schottermischung gibt es auch in Größe H0. Vielleicht passt diese optisch besser zum Märklin-K-Gleis.


Bei der Jahreszeit würde ich wieder Frühherbst vorgeben! Das läßt einen Spielraum von Spätsommen bis Herbst. Zusammen mit einem einheitlichen Schotter kommt es in einem Arrangement richtig zur Wirkung. Hier hat der Fremo - meiner Meinung nach - einen großen Fehler gemacht. Dort wirkt es an den Modulübergängen oft uneinheitlich und dadurch unnatürlich.
Die Grundbegrünung machen wir MiniMax-Gleichströmer mit Frühherbst-Grasfasern von Mininatur!
Kurzgefasst: Eine festgelegte Jahreszeit sollte in der Norm vorgegeben werden!


Die Ringleitung für die Spannungsversorgung der Gleise besteht bei den MiniMaxlern aus 2,5 mm² Litze! Hier besteht mit Sicherheit eine Reserve.
Dazu eine kleine Erfahrung: An einem Fahrtag hatten wir versehentlich Plus- und Minus-Kabel im Schattenbahn (also im letzten Modul) miteinander verbunden. Zwischen dem Einspeisungsmodul an der Zentrale und dem Schattenbahnhof war ein neues Modul eingebaut mit einem recht dünnen Kabel für die Ringleitung (den Durchmesser weiß ich leider nicht mehr). Trotz des Kurzschlusses sind die Loks noch gefahren. Die Digitalzentrale schaltete regelmäßig ab (wegen Überhitzung), sie hat den Kurzschluß aber nicht erkannt. Der Widerstand des dünnen Kabels war vermutlich zu groß. Erst nach Ausbau dieses Moduls konnten wir den Kurzschluß sofort erkennen, lokalisieren und ihn am Schattenbahnhof beheben!
Auch aus dieser Erfahrung geben wir 2,5 mm² (nur für die Ringleitung) zwingend vor!!!


Die MiniMax-Norm gibt es jetzt seit knapp 4 Jahren. Sie wurde immer wieder erweitert und auch verbessert. Mittlerweile haben wir viele gute Erfahrungen gesammelt und die Norm wird auch gelebt.

Nicht verschweigen will ich auch negative Erfahrungen. So kommt es vor, dass sich vereinzelt ein Mitspieler nicht an die Norm hält (oder glaubt es nicht zu müssen ). Bei der Ausgestaltung trübt es (nur) den Gesamteindruck, bei elektrischen Kompromissen haben wir an Fahrtagen schon viel Zeit verloren.
Einfache Lösung: Module, die elektrisch von der Norm abweichen, werden an Fahrtagen einfach nicht mehr berücksichtigt!


MiniMax-Module können an Fremo andocken! Siehe Bild. Hier ist ein Fremo F96-Kopfstück über das mittlere Loch mit einem MiniMax-Streckenmodul verschraubt. Ist zwar nur 1 Schraube, aber es geht! Selbst die Geländekonturen sind recht ähnlich.




Freuen würde ich mich über eine MiniMäx-(Wechselstrom-)Gruppe in meiner Region...


@Jochen
In deiner MiniMäx-Norm in Kap. 2.1. ist das Trassenbrett auf dem Streckenmodul nicht mittig eingezeichnet!???

Grüße und Hp2 für MiniMäx
Dieter


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MiniMax-Flachland 1965 im Frühherbst
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#16 von Kleinst-Willi , 17.05.2017 17:50

Hallo Jochen, hallo alle MiniMäx-Interessierten,

zunächst nochmal ein großes Lob an dich, Jochen, für die bisherige Arbeit und deinen Elan!

Ich habe mir auch ein paar Gedanken zum aktuellen Entwurf der MiniMäx-Norm gemacht.


Punkt „Fahrzeugkupplung“
Märklin-Kurzkupplung


Punkt „1. Anlagenbeschreibung allgemein“

Zitat: „H0-Modulanlage, die eine Nebenbahn aus der Elbe-Weser-Region ("nasses Dreieck") darstellen soll, in der
Epoche III um 1965.
Jahreszeit: Spätsommer – Frühherbst (Rübenkampagne)


Jahreszeit Spätsommer/Frühherbst finde ich in Ordnung. Hier sollten die Grundmaterialien (Gras, Schotter, Rostfarbe der Schienenprofile) für ein gemeinsames Erscheinngungsbild festgelegt werden – soweit es noch nicht geschehen ist.
Epoche III finde ich auch in Ordnung, kann mir aber auch die Epoche IV gut vorstellen. Auf Nebenbahnen hat sich aber ohnehin bis in die Epoche V oft der Zustand der Epoche III erhalten.
Region. Ich finde ich es für MiniMäx positiv wenn die Region nicht so stark begrenzt ist. Zum einen da ich persönlich keinen Bezug zur Elbe-Weser-Region habe – viele andere MiniMäx-Interessierte sicherlich auch nicht (?) und daher gerne etwas aus ihrer Region darstellen möchten. Zum anderen wird sich ein Freiraum in der Gestaltung nicht so sehr auswirken, da die schmalen Module ohnehin keine übermäßige Landschaftsgestaltung, wie beispielsweise eine Gebirgslandschaft, zulassen. Es wird also ohnehin relativ flach zugehen, auch wenn man einen süddeutschen Raum darstellt. Auch in den Alpen ist die Landschaft ein paar Meter links und rechts des Bahndamms relativ eben. Ausnahmen gibt es natürlich! Und ein langer Tunnel auf einem MiniMäx-Modul ist doch irgendwie kontraproduktiv, wenn man Züge fahren sehen will.
Regionale Unterschiede äußern sich dann auf den kleinen Modulen am ehesten durch den Baustil der Gebäude. Die Landschaft wird weitgehend ähnlich bleiben.
Wer sagt dass die Nebenbahn nicht zwischen zwei ehemals unterschiedlichen Bahnverwaltungen, zum Beispiel zwischen der königlich bayerischen Staatsbahn und der preußischen Staatsbahn, eine Verbindung hergestellt hat und dadurch auch unterschiedliche Baustile der Bahngebäude an der Strecke zu finden sind? Oder ein Gebäude irgendwann im Lauf der Geschichte neu errichtet wurde und dadurch ein Bruch im Baustil an der Strecke entstanden ist?


Punkt „1.6 Ringleitungen/CAN-BUS Steuerleitung“

Als Ringleitung fest in den Modulen würde ich nur eine Ringleitung für den Fahrstrom vorsehen.
Steuerleitungen, Telefonleitungen, etc. würde ich mit langen Leitungen und wenig Unterbrechungen fliegend verlegen. Das erleichtert den Bau der Module und ich denke das übertragenen Signal leidet dann nicht unter den vielen Unterbrechungen zwischen den Modulen. Außerdem wirkt es nicht gleich abschreckend Aufwendig auf Neulinge!
Eine Spannungsversorgung für Magnetartikel und Beleuchtung würde ich jedem Modulbauer selbst überlassen und nur fliegend 230V-Verlängerrungskabel zu den Modulen verlegen wo es benötigt wird. Diese natürlich mit technisch sicheren Leitungen machen.
Ganz so wie bei MiniMax.


Punkt „2.1 Stirnbretter“

Standardprofil: MM ST
Wie Dieter schon vorher geschrieben hat, ist das Trassenbrett im Modulkopf für das Streckenmodul nicht mittig eingezeichnet – oder die drei mittleren Bohrungen?

Industrieprofil: MM IH
Müssen nicht die drei mittleren Bohrungen unter dem Gleis mit dem Gleis mitwandern? Die zwei äußeren der drei Löcher sind für die Durchführung der 2,5mm²-Adern der Fahrstromringleitung und das mittlere der drei Löcher zur Fixierung der Module mit einer Schlosserschraube? Genau so wie Dieter das vorhin in geposteten Foto gezeigt hat. Vielleicht kann mich ein MiniMaxler aufklären wofür die fünf Löcher in den Stirnseiten genau verwendet werden?
Somit hat man am Übergang zwischen Strecken-/Bahnhofsmodul und Industriemodul zwei Löcher für die gegenseitige Befestigung (mittleres und ein ganz äußeres) und benötigt dafür kein extra Übergangsmodul.
Ein Übergangsmodul kann man sich auch ersparen wenn man das Industriestammgleis auf einen Bahnkörper wie bei den Streckenmodulen legt. Bei den Bahnhofsmodulen oder Anschließern von MiniMax funktioniert so ein Übergang zu einem im Straßenplenum verlegtem Gleis ja ebenfalls (z.B. „Landhandel“). Oder auch beim Übergang des Streckengleises in einen Schattenbahnhof (z.B. "Campe" viewtopic.php?p=1425829#p1425829). Die Landschaft am Modulübergang benötigt dann eben eine entsprechende Gestaltung.

Wofür steht eigentlich das "MM"?


Punkt „2.2 Gleisprofile und Unterfütterungen“

Persönlich finde ich die rechte Variante der Bahnkörper besser und auch stimmiger. Die mit dem einheitlichen 10 mm-Trassenbrett.
Warum?

  1. Man hat ein „starkes“ und einheitliches Trassenbrett für alle drei Gleissysteme. Das vereinfacht den Bau der Modulkästen und trägt zur Stabilität bei, ohne das Hilfskonstruktionen unter das Trassenbrett gebaut werden müssen.
  2. Der Aufbau des Bahnkörpers ist bei allen drei Gleissystemen annähernd gleich – so gut das mit den gegebenen Unterschieden möglich ist. Dadurch ergibt sich ein relativ einheitliches Profil im Bahndamm und die Modulübergänge zwischen den drei verschiedenen Gleissystemen fallen weniger auf.
    Ein optischer Unterschied lässt sich noch weiter verringern, indem man bei der Gestaltung (Einschottern, Wassergraben etc.) das Profil weiter angleicht. Dafür kann man eine Schablone des idealen gemeinsamen Profils erstellen an der man sich orientieren kann und diese mit in die Norm aufnehmen.
    M-, C- und K-Gleis unterscheiden sich ja in ihrem Schotterbett und in ihrer Gesamthöhe und -breite. Jochen hat das im Normentwurf gut dargestellt.
    Ich habe inzwischen von allen drei Gleissystemen (M, C, K) Material hier. Die Abmessungen stimmen mit denen in der Zeichnung überein – auf den Zehntelmillimeter habe ich jetzt aber nicht nachgemessen
  3. Das Profil orientiert sich in etwa an der MOROP-Norm NEM 122 „Querschnitt des Bahnkörpers für Normalspurbahnen“. Zu finden unter: http://www.morop.org/index.php/de/


Drei kleine Verbesserungen zu den Bahnkörpern habe ich dann aber doch:
  • Beim Profil für das K-Gleis muss die erste Lage Trittschalldämmung unter den Schwellen breiter als die Breite der Schwellen sein, sonst liegen die Schwellen auf dem Schotterbett und nicht im Schotterbett bzw. man benötigt viel Schotter um die Schwellen gut einzubetten.
    Zur Veranschaulichung habe ich das hier mal skizziert - die orange Linie ist in beiden Zeichnungen gleich und soll das Schotterbett darstellen (Jochen, ich habe mir einen Ausschnitt aus deiner Zeichnung geklaut – falls das nicht in Ordnung geht, kann ich meine Skizze auch ändern):
  • Bei allen drei Gleissystemen würde ich die unterste Lage Trittschalldämmung, die direkt auf dem Trassenbrett ist, jeweils so breit wie das Trassenbrett machen. Dadurch wird das Schotterbett etwas flacher und ein Randweg auf dem Bahndamm kann besser gestaltet werden - genauso wie bei MiniMax. Natürlich wird dadurch das Trassenbrett rechnerisch erhöht und dadurch die Entwässerungsgräben seitlich des Bahndamms zum Bahndamm hin etwas „tiefer“ bzw. der Bahndamm wirkt dadurch etwas höher. Damit kann ich aber leben. Es geht um 2-3 mm Höhe.



Zum Schluss muss ich noch einen halben off-topic-Kommentar loswerden:
Warum sollte ein Industrieunternehmen, das Produkte verkaufen und dadurch Geld verdienen möchte, etwas dagegen haben dass sein Markenname in Zusammenhang mit der Verwendung seiner Produkte genannt wird?
Zudem verwenden wir diese Marke ja gerne und sie wird in einen positiven Zusammenhang genannt. Bessere und günstigere (Schleich-)Werbung kann es für ein Unternehmen doch gar nicht geben!?
Ich werde also weiterhin in jeglicher Kommunikationsart den Markennamen verwenden. Sonst muss ich mir Synonyme für die Marke einfallen lassen, die vermutlich auch manchmal eine negative Konnotation beinhalten könnten. Der reine Markenname ist hier dann doch neutraler, eindeutiger und einfacher in der Handhabung.
*Folgende Zeilen enthalten Ironie und sind nicht verletzend, beleidigend oder sonst was außer ironisch und damit spaßig gemeint*
Alternativ können wir MiniMäx auch umbennen, mein Vorschlag ist:
„Einfache Module für den gemeinsamen und erfreulichen Betrieb einer Modellbahnanlage im Maßstab H0 mit dem 3-Leiter-Gleissystem eines Spielzeugherstellers aus dem schwäbischen Göttingen“.
Nicht dass sich durch „MiniMäx“ die MiniMaxler und der Spielzeughersteller aus dem schwäbischen Göppigen angegriffen fühlen!?

*Ironie Ende*

Ich hoffe ich habe niemanden mit meinen ganzen Anmerkungen, die hiermit zur Diskussion stehen, erschlagen

Viele Grüße und frohes Schaffen,
Willi


Mein >>H0 im Karton<< (micro layout im Sinn von Carl Arendt)


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#17 von jochen3030 , 17.05.2017 18:31

Moin!

Also, ich freue mich über die vielen, vielen Rückmeldungen!

@ Tjark/T13:

Willkommen und jepp, ich bin auch absolut für Pappelsperrholz. Man sollte jedoch beim Kauf (vermutlich ja im Baumarkt nach Wahl) darauf achten, dass die Bretter wirklich gerade/plan sind! Ich bin da auch schon mal reingefallen, dachte "ach, das ist ja nicht so schlimm", aber es wurde immer schlimmer.

Daher: Augen auf beim Kauf!

Stabiler ist natürlich Birke-Multi. Wäre für die dünneren Trassenbretter sicher eine Idee! Oder wenn jemand Bodybuilder ist und noch nicht genug trainiert hat .

@ Dieter/v100anderlingen:

Auch Dir ein herzlichen Willkommen hier. Gerade Du hast ja mehr als genug "Wissen" in und durch MiniMax. An der Stelle auch meinen herzlichen Dank für Dein Lob, gerade von Dir, der Du ja dasselbe geleistet hast! Und Deine Tipps/Anregungen/etc., wenn ich es als Kritik auffasse, dann als konstruktive! (Aber es ist keine Kritik erkennbar .)

Zum Schotter: Joah, wenn man weiß, dass es eben einfach länger dauert, dann kann man ja damit arbeiten. Einfach rechtzeitig bestellen! Ich bin auch dafür, EINEN Schotter vorzugeben. Notfalls macht einer eine Sammelbestellung und sobald die da ist, wird Sie einfach an alle weiter verschickt! Ein Maxibrief kann 1 kg "transportieren" und die 2,60 Euro extra pro Person sind ja auch nicht die Welt... . Nur als "Notfall".

Zur Jahreszeit: Auch die ist drin. Und ich empfinde es so gut. Wollte nur nicht "allein" da stehen, was die Jahreszeit betrifft, daher war es noch zur Diskussion.

Die Ringleitung:
Joah, ich bin der Einfachheit halber auf 1,5mm² gegangen, ganz einfach weil jedes handelsübliche 230V Stromkabel (für den Hausgebrauch) 1,5mm² hat. Und die sind bis 16 Ampere belastbar. Die Schwachstelle wird so oder so die Lötstelle an der Stiftleiste sein. Ich denke nicht, dass man dort Lüsterklemmen anklemmen kann. Ansonsten sollte eigentlich ja sowieso klar sein, dass man Aderendhülsen verwendet. Die Stecker halten jedenfalls auch 15 Ampere (bei notfalls bis 300 Volt), sind also "save". Aber dass das euch nicht aufgefallen ist, selbst im Betrieb nur durch (zu dem Zeitpunkt wohl) "unerklärliche" Abschaltungen der Zentrale, das ist schon aussagekräftig genug!!!

Joah, sehe das auch so: Wer meint eine "Extrawurst" machen zu müssen der hat eben ein Problem. Extra ist halt separat/allein. Denn an Fahrtagen erst einmal ne Stunde mit dem Multimeter den Fehler zu suchen verdirbt allen die Laune. Stimme Dir da uneingeschränkt zu. Da es schon Module gibt, die vielleicht mit "Adaptern" für MiniMäx "ertüchtigt" werden sollen: Joah, das bekommt man dann auch hin. Ist dann ja auch eine einmalige Angelegenheit: (Modul und Adapter gecheckt: Fertig!) Und ich denke, hier kann auch "Hilfestellung" geleistet werden. In begrenztem Umfang natürlich!
Ein solcher Punkt ist auch schon eindeutig in der Norm: Wer gern Digital steuern (Weichen und Co.) möchte, muss ggf. einen zweiten Steuerstromkreis verlegen, um das Modul auch "unabhängig" und "am Modul selbst" schalten zu können (sprich analog). Eindeutig, wie ich hoffe .

Zur "Adaptivität" mit Fremo. Aufgrund der Höhe kann es sein, dass wir zzt. nicht 100% Fremo-Kompatibel sind. Was aber auch keinen Sinn machen würde, da das Gleissystem schlichtweg nicht passt. Für WS wäre dass dann wohl MIT-Nord-Modul, oder? Da muss ich mich noch mal schlau machen wie das genau bei denen gekoppelt wird.

Und ja, gut gesehen, da ist mir doch ein Fehler unterlaufen . Da ich die Stirnbretter aber sowieso noch einmal überarbeitet habe (optisch), konnte ich das direkt beheben! Bist der Erste, der so genau hingesehen hat .

@ Willi/Kleinst-Willi:

Moin! (Hier komm ich kaum mit dem Antworten hinterher, man denkt, man ist fertig und dann klingelt das Postfach schon wieder, weil jemand geantwortet hat! Find ich aber klasse .) Ist meine PN angekommen? Habe das Gefühl, dass nicht, aber nicht schlimm, das was gefragt wurde, habe ich einfach aus der PN raus und hier hinein kopiert.

Kupplungen: Joah, passt, oder eben das was dazu kompatibel ist (siehe oben mit der Frage nach der Universalkurzkupplung von Roco).

Epoche/Zeit: Dito! Bin ich voll mit Dir . Epoche III, aber auch mal mit Epoche IV fahren. (Mit Epoche V als absolutes Maximum kann ich ja mal einen meiner beiden 2-streifigen ICE's über die Strecke jagen, die sind noch "prä '98", somit offiziell Epoche Vb . Die Oberleitung kann man sich ja vorstellen hust, hust .)

Steuerleitung: (Hier einfach nur aus der PN und ergänzt)

Zitat
Ok, ein guter Einwand! Würde das aber in der Diskussionsrunde einfach erst einmal zur Diskussion stellen. Hat ja Vor- und Nachteile. Vorteil einer "zentralen" Versorgung ist nunmal, dass man nicht viele, verschiedene 230 Volt Kabel verlegen muss. (Bin da aber auch "vorgeschädigt", mein Großvater ist Elektriker-Meister... . Daher kenn ich das ganze Elektriker-Gerassel. Und versuche die Verwendung der "üblichen" Streckdosenleisten zu vermeiden, weil ich weiß wie viel Unfug damit betrieben wird... .)
Für "Streckenmodule" ist es eine vielleicht eine gute Idee. Aber denk mal an die Industriemodule, da hat jedes seine Weiche und Industriegebäude... . Sprich: Viele Module brauchen (wenig) Strom. Und für jedes dann ein eigenes Netzteil? Da fliegt die Sicherung schon beim einstecken! (Leerlaufspannung in jedem Netzteil... .) Halte ich für blöd, jedes Mal den Sicherungskasten suchen zu müssen... .
Zur Datenleitung: Die stellt an sich kein Problem dar. Auch viele Verbindungen sollten das Signal nicht zu sehr abschwächen! (Bin IT-ler, das geht!) Aber du hast recht, vielleicht ist es besser, lange Kabel zu verwenden, müssen wir einfach mal sehen .



Stirnbretter:
Das MM ist in der neuesten Version nicht mehr drin. (Die hiermit veröffentlicht wird.) War als Abkürzung gedacht und absolut überflüssig, wie ich gestern Nacht gemerkt habe.
Die Zeichnung des Standardprofils korrigiert (das Trassenbrett war falsch positioniert).
Zum Industrieprofil: Ich kopier hier meinen PN-Ausschitt auch einfach rein:

Zitat
Genau DARÜBER hab ich mir so meine Gedanken gemacht (dazu gleich mehr) und Sie extra in der Mitte gelassen. Denn ich fürchte, wenn nur am Rand verschraubt wird, wird das ganze Instabil. Wenn Du Dir nun das IH Stirnbrett genauer ansiehst, wird Dir auffallen, dass das Linke Schraubenloch wieder exakt unter der Gleismitte verläuft . Somit sind alle Abstände zu den anderen Löchern identisch gegeben . Man kann also (theoretisch) ein IH Modul einfach so an ein ST Modul stecken und alle Löcher für die Schraubverbindungen passen überein (also die 2, die eben überlappen). Die Höhen sind ebenfalls entsprechend angepasst (siehe nächster Absatz). Die Löcher für die Strom- und Datenleitungen in der Modulmitte passen hingegen natürlich dann nicht überein. Müssen Sie aber auch nicht unbedingt, geht zur Not auch "unten dran vorbei", wer will kann ja weitere Löcher bohren . Du siehst, ich hab mir WIRKLICH viel Mühe gemacht!


Steht auch schon so ähnlich erklärt in der Norm .

Gleisprofile und Unterfütterungen:
Mit Birke-Multiplex geht es auch in "dünner" und "stabil". Jeder baut vermutlich eh mit "seinem" Gleis und sucht sich "seines" heraus. Einfacher ist sicher "rechts". Vor allem sind die Höhen sehr gut abstimmbar! Wenn es dann noch zur MOROP-Norm NEM 122 passt: Um so besser! (Ist aber Zufall .)
Die Stärke der Trittschalldämmung /´(am K-Gleis und allen anderen) war eigentlich nur "exemplarisch" und noch nicht als "Böschung", aber ich stimme zu! (Und ja, darfst gern die Zeichnung dafür verwenden .)
Weiß nur nicht was der dritte Punkt da ist?!

Zum halben "Off-Topic":
Man weiß ja nie? Es gibt immer so "Speziallisten" die meinen sie müsste, weil sie können, bzw. ne gute Rechtsschutzversicherung haben, und daher... . Aber ich habe dementsprechende positive Rückmeldung von einem anderen Stummianer erhalten, das es geht und daher alles auch auf "Märklin" geändert.

Zur "Ironie" (und hab auch direkt mal geklaut):
*Folgende Zeilen enthalten Ironie und sind nicht verletzend, beleidigend oder sonst was außer ironisch und damit spaßig gemeint*
Nee, das ist zu lang für eine Zeile und auch falsch . Göttingen ist wo anders (Niedersachsen), was Du meinst ist Göppingen

In jedem Fall: Wenn Du jemanden noch nicht erschlagen hast, ich hab es gewiss .
*Ironie Ende*



Ansonsten hoffe ich, keine Anmerkung übersehen zu haben und habe mir Mühe gegeben, beide "Profile" doch noch aufzuteilen. Ich denke, so geht es, was meint Ihr?

Hier nun also der überarbeitete Entwurf, nun Version 0.2, inkl. "Märklin": http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/M...Version_0.2.pdf
Ist auch im ersten Beitrag mit aufgeführt!

Bin auf Eure Rückmeldungen gespannt!

Gruß, euer Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#18 von Badaboba , 17.05.2017 23:04

Zitat


Zur "Adaptivität" mit Fremo. Aufgrund der Höhe kann es sein, dass wir zzt. nicht 100% Fremo-Kompatibel sind. Was aber auch keinen Sinn machen würde, da das Gleissystem schlichtweg nicht passt.



Hallo Jochen,

die Fremo-Puko-Norm sieht tatsächlich 130 cm Höhe Schienenoberkante vor. Das Gleissystem passt allerdings ausgesprochen gut, so ist z.B. das K-Gleis ausdrücklich möglich.

Bzgl. Norm hast Du eine PN.


Liebe Grüße
Volker

Aktuelle Baustelle - Schaukastenanlage Steinweiler:
viewtopic.php?f=15&t=179290

Meine Betriebsstelle für unsere Puko-Modultreffen - AWANST Niederweilbach:
viewtopic.php?f=170&t=146964


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#19 von jochen3030 , 18.05.2017 17:03

Ach ja, was ich bisher ganz vergessen hatte zu erwähnen:

Ich bin im Besitz einer (mehrere) Siemens HiCom 100E (und auch zweier 150E und eines Prototypen, der ein Mittelding darstellt) Telefonanlagen. (Den "Kennern" auch als Telecom Octopus E bekannt.) Natürlich inkl. genug Telefonen dazu! Eine "Telefonvermittlung" wie in MiniMax stellt damit nicht das geringste Problem dar. (Ich hab die Anlagen durchaus hochgradig modular in Dienst.)

Von der Anschlusszahl her sind wir jedoch nicht ganz so eingeschränkt wie manch andere . Konkret kann eine HiCom 118E hier 16 Telefone primär betreiben (Sekundär sind es noch mehr und in jedem Fall sind da noch Kapazitäten frei!). Die 150E kann 30+. Und theoretisch könnte man die Anlagen auch vernetzen, wenn man unbedingt ein privates Callcenter aufmachen will . In jedem Falle genügt es unseren Anforderungen uneingeschränkt. Vollkommen egal wie viele Einsatzstellen wir je bauen werden, ich kann nicht ernsthaft glauben, dass wir je in eine Region kommen, in der wir Probleme bekommen. (Und zu Not hab ich hier auch noch ne IP Gateway, dann sind unbegrenzt IP-Telefone möglich .)

Der Kern, den ich loswerden wollte: Wir können das ganz gemütlich mit Telefonen an den Einsatzstellen machen. Erstens ist es mehr Spielspaß und zweitens braucht sich keiner heißer schreien .

Gruß Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#20 von fl_dutch , 18.05.2017 20:25

Ne IP-Telefon Infrastruktur (CISCO 79XX am Asterisk Server) hätte ich durch mein anderes Hobby (Lanparties) auch noch am Start, dito die notwendige Technik und Kabelage zur Vernetzung und Anbindung der Telefone. Und am Netzwerk würde es hier auch nicht scheitern, falls benötigt. Dito Monitore, Thin-Clients, Server, Rechner, Netzwerdrucker - das wird aber schnell nen 7.5 Tonner.

Ist deine Octopus mit DECT Modulen ausgestattet?


Nette Grüße
Jens

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fl_dutch
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#21 von Am Bahndamm , 19.05.2017 12:01

Zitat von Kleinst-Willi im Beitrag MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

...Müssen nicht die drei mittleren Bohrungen unter dem Gleis mit dem Gleis mitwandern? Die zwei äußeren der drei Löcher sind für die Durchführung der 2,5mm²-Adern der Fahrstromringleitung und das mittlere der drei Löcher zur Fixierung der Module mit einer Schlosserschraube? Genau so wie Dieter das vorhin in geposteten Foto gezeigt hat. Vielleicht kann mich ein MiniMaxler aufklären wofür die fünf Löcher in den Stirnseiten genau verwendet werden?...

Willi



Hallo Willi,

kurze Erläuterung zu den 5 Bohrungen im Stirnbrett.

Wir MiniMaxler verwenden bislang 4 von den 5 Bohrungen.
Die beiden äußeren Bohrungen dienen zur Verbindung der Module untereinander mittels Gewindeschrauben.
Die beiden inneren Bohrungen dienen der Durchführung der Bananenstecker von den Hauptleitungen.
Die mittlere Bohrung ist ausschließlich für den Fall, dass unser Module mit einem FREMO-Modul verbunden werden sollen.(zusätzliche Option).
Daraus ergibt sich zwingend, dass die Bohrungen mit dem Gleisübergang mitwandern müssen.

Großes Lob für das, was ihr hier vorhabt und bislang schon umgesetzt habt. Großes Interesse scheint ja da zu sein.

Grüße
Matthias


MiniMax-Module 1965 im Frühherbst - Minimale Kosten - Maximaler Spielspass

viewtopic.php?f=64&t=107756



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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#22 von jochen3030 , 19.05.2017 12:23

[quote="Am Bahndamm" post_id=1689872 time=1495188077 user_id=21147]

Zitat von Kleinst-Willi im Beitrag MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

...Müssen nicht die drei mittleren Bohrungen unter dem Gleis mit dem Gleis mitwandern? Die zwei äußeren der drei Löcher sind für die Durchführung der 2,5mm²-Adern der Fahrstromringleitung und das mittlere der drei Löcher zur Fixierung der Module mit einer Schlosserschraube? Genau so wie Dieter das vorhin in geposteten Foto gezeigt hat. Vielleicht kann mich ein MiniMaxler aufklären wofür die fünf Löcher in den Stirnseiten genau verwendet werden?...

Willi



Hallo Willi,

kurze Erläuterung zu den 5 Bohrungen im Stirnbrett.

Wir MiniMaxler verwenden bislang 4 von den 5 Bohrungen.
Die beiden äußeren Bohrungen dienen zur Verbindung der Module untereinander mittels Gewindeschrauben.
Die beiden inneren Bohrungen dienen der Durchführung der Bananenstecker von den Hauptleitungen.
Die mittlere Bohrung ist ausschließlich für den Fall, dass unser Module mit einem FREMO-Modul verbunden werden sollen.(zusätzliche Option).
Daraus ergibt sich zwingend, dass die Bohrungen mit dem Gleisübergang mitwandern müssen.

Großes Lob für das, was ihr hier vorhabt und bislang schon umgesetzt habt. Großes Interesse scheint ja da zu sein.

Grüße
Matthias
[/quote]

Moin!

Danke noch mal für Deine Erklärung Matthias. Ich hätte nicht gedacht, dass es deswegen so viel Verwirrung gibt!

Aber ich nehm es auf meine Kappe, war einfach nicht ausreichend erklärt. Ich habe nun schnell ein Bild gemacht, dass dies verdeutlichen sollte:

Rot sind die beiden überlappenden "Verbindungsbohrungen".
Ebenfalls Rot ist der Modulkasten des IH Profils.
Schwarz sind jeweils außen die beiden nicht überlappenden "Verbindungsbohrungen", schlichtweg, weil da kein Modulkasten mehr ist.
Ebenfalls Schwarz ist der Modulkasten des ST Profils.
Blau sind die nicht überlappenden Bohrungen für die Strom- und Datenleitungen.
Man kann da gern ein Loch machen, oder es so lassen und frei "unter" den Stirnbrettern durch verbinden. Die Kabellängen sind so dimensioniert, das dies geht.
Gelb sind die (jedoch überlappenden, daher ist nur einer sichtbar) Trassenbretter, bzw. bei IH die Gleiswanne. Jedenfalls das Gleis ist überlappend.

Hier das Ganze in groß: http://vindicator.info/Modellbahn/Norm/S...Eberlappung.jpg

Wie ich oben auch schon schrieb, hab ich mein Hirn beim erstellen benutzt: Ich habe die Profile so gestaltet, dass zwar dabei die Bohrungen nicht direkt mitgewandert sind, es faktisch aber keinen Unterschied macht. Die Bohrungen von IH auf ST (oder umgekehrt) sind übereinstimmend. Es IST passend. Egal von was auf was! Diese Stirnbretter sind exakt so von Anfang an in der Norm drin. (Es gab nur einen Zeichenfehler... .)

Hintergrund: Zuerst wollte ich das seitliche Gleis aus der IH Norm auch auf einen anderen "Seitenabstand", 1cm weiter in Richtung Modulmitte. Aber, nun, warum sollte man? So ist es viel praktischer, nachdem mir klar geworden ist, dass das Gleis quasi ja nur "eine Bohrung weiter hüpft" .

Dank Mattias Definition ist nun auch noch mal klar, welche Bohrung für was ist (und nochmals mein Dank dafür .)

Um die anderen, scheinbar unbeantworteten Fragen zu klären:

Mit Volker/Badaboba bin ich bezüglich der Fremo-Puko-Kompatibilität in Kontakt, es wird kompatibel sein, müsste es sogar schon jetzt! Ggf. kann die "Geländehöhe" im Bezug auf die "Gleishöhe" 5mm abweichen, ob dies so ist muss ich noch einmal ausrechnen. Genauso wäre es möglich, dass die Bohrungen für Fremo zzt. noch 5mm zu hoch/tief sind. Ob dies so ist, wird ebenfalls noch genauer berechnet. Muss mich einfach erst einmal in die Fremo Haupt-Norm einlesen (die für GS, wenn ich sie finde...).

Mit fl_dutch stehe ich ebenfalls in Kontakt und habe Seine Nachricht per PN beantwortet, um den Verlauf hier nicht zu stören. Das Thema "Telefonie bei Modultreffen" tangiert ja die Norm eher nur am Rande .

Gruß und Dank wieder einmal an alle Schreiber! Hoffentlich kommen meine Antworten nicht irgendwie "genervt" oder sonstewie rüber, wenn ja, dann sorry, war nicht beabsichtigt. Ich sehe es nach wie vor positiv, auch gerade bei solch "unklaren" Fragen wie den Bohrungen eine Frage zu stellen. Und ggf. auch noch mal nachzufragen, wenn es doch unklar blieb. Man wird schnell "betriebsblind"... .


Euer Jochen


 
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#23 von absolute_Null ( gelöscht ) , 19.05.2017 13:06

Vorab:
Ich bin bekennender 2-leiter-Fahrer!
Meine Erfahrungen mit Märklin-Gleisen sind daher recht dürftig.

Soweit ich weiß, lässt sich das K-Gleis-Schienenprofil mit Hausmitteln nicht löten, weder auf Schrauben am Modulende, noch an Kabel zur Stromversorgung.

Was ich schon einmal gemacht habe:
- Ein Kabel an den durchgehenden Mittelleiter unten am Ende des Gleises an der blanken Stelle (Neusilber?) festgelötet.
- Die anderen Kabel an Schienenverbinder (Neusilber?) ebenfalls von unten gelötet.
Das Gleis dazu einmal in der Mitte (der Module) getrennt. Diese Trennung dient auch als Dehnungsfuge. Die neue Verbindung erfolgt mit den vorbereiteten Schienenverbindern. die Mittelleiterverbindung wurde dazu an der Trennstelle entfernt. (Die arbeiten sollten sauber und gewissenhaft ausgeführt werden, um keinen Kurzschluss zu verursachen.)

Eine Idee, wie man die Gleise an den Modulenden befestigen könnte, habe ich leider nicht.
Ich würde diese gar nicht befestigen und lieber die Schienenprofile 1/2 bis 1 mm kürzer als das Modul ausführen. Den Rest erledigt der Schotter(-Kleber)

Alternativ könnte man bei Streckenmodulen auch z.B. Tillig- oder Roco-Gleis verwenden und die Pukos als Band einlegen. Diese Schienenprofile lassen sich einfach löten.

Gibt es vielleicht noch andere Lösungen Kabel an die K-Gleise zu löten bzw. auf Schrauben aufzulöten?


Gruß
Joachim


absolute_Null

RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#24 von jochen3030 , 19.05.2017 13:25

Moin Joachim/absolute_Null! (Nur zur Richtigstellung: Das ist einfach sein Benutzername und KEINE Wertung!)

Danke für den Hinweiß!

Ich habe jetzt schnell mal, auf Deinen Impuls hin, die Suche bemüht und bin fündig geworden: viewtopic.php?t=76164
Du hast recht, das K-Gleis geht wohl eher schwer zu löten. Mit einem hinreichend starken und heißen [s]Löt[/s]Bratkolben sollte es wohl gehen. Meiner ist zwar "billig" (hab keine 10 Euro bezahl: Hier zu finden!) schafft aber 450°C. (Da wird der Griff schon unangenehm warm... .) Damit sollte es möglich sein, laut dem was ich gelesen habe. Alternativ mit "Hilfsmitteln".

Zur Verwendung von anderem Gleis: Klar! Macht aber vermutlich den meisten zu viel Arbeit, noch extra das Puko-Band zu verlegen. Es steht so sogar in der Norm, es ist möglich!

Die Gleise am Modulende zu befestigen würde ich schon machen. Das Gleis reißt nunmal schnell aus, wenn es nicht befestigt wird. Und wenn man einmal mit nem Pulli oder ähnlichem hängen bleibt und das Gleis vom halben Modul reißt, dann ist das Geheule groß und die Laune im Keller! (Gerade auch wenn man es nicht selbst war... .) Beim C-Gleis besteht diese Gefahr nicht ganz so, bzw. bei M-Gleis überhaupt nicht. Beim K-Gleis würde ich aber schon verlöten. Eine Lücke zu lassen führt ja nur zu Betriebsstörungen. Wenn das jeder so machen würde, sind es 2mm. Und da fällt ein Rad echt schon tief "rein". Also das würde ich unter keinen Umständen tun!

Für andere "Endbefestigungen" bin ich offen, einfallen würde mir aber spontan nichts. Irgendeine Art "Klammer" vielleicht? Sieht dann aber unter Umständen auch wieder entsprechend aus... .

Gruß Jochen


 
jochen3030
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RE: MiniMäx-Modulnorm/MiniMax für Märklin! Module, Norm und mehr!

#25 von ChristianKaiser , 19.05.2017 14:03

Guten Tag,

ein Riesenlob an die Bearbeiter der neuen MiniMäx-Norm! Eine super Arbeit macht Ihr, die nicht einfach selbstverständlich ist! Letztendlich profitieren wir alle davon.

Ich habe das Löten der Gleise am Ende eines Moduls selbst noch nicht versucht, aber könnte mir vorstellen, dass es so funkioniert:

Man könnte am Gleisende den überstehenden Teil des Schienenverbinders absägen und unter die zweite Schiene des gleichen Gleises schieben, so dass auf beiden Schienensträngen ein halber Schienenverbinder sitzt. Diese lassen sich mit normalem Lötzinn und "normaler" Temperatur löten.

Da die Profile dann in Rostfarbe gefärbt werden, dürfte ein Schienenverbinder nicht allzusehr auffallen, zumal bei der Verbindung von Standardgleisen diese ja auch vorhanden sind.

Ich werde das gerne mal testen, wenn ich zur Gleisverlegung komme.

Grüße, Christian


Tams RedBox, Rocrail, Samsung S3 mini, Roco Lokmaus2, IPhone SE mit Z21 App. Programmieren mit Märklin MS2.

Zum Bau (Stahlwinkelrahmen) :

viewtopic.php?f=15&t=165429


 
ChristianKaiser
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