Es folgen in lockerer Folge kleine Bahnhofsgleispläne. Fast alle haben in H0 nur eine Länge von 200 cm und sind 30 bis 40 cm breit. Die Pläne sind mit RocoLine-Gleisen gezeichnet. Verwendet habe ich 15° Weichen - bis auf wenige Ausnahmen.
Zum 1. Gleisplan...
Bahnhof Helmste
- Endbahnhof mit Segmentdrehscheibe und Kleinst-BW - Eine Anlehnung an den Bhf. Klütz - hat ebenfalls unser Normmaß von 200 x 40 cm - ist elektrisch und technisch einsetzbar. - 2 Bahnsteiggleise - dadurch kann ein Zug angenommen werden, bevor der abfahrbereite Zug startet. - kleine Ortsgüteranlage - Die Segmentdrehscheibe von Noch ist hier nicht richtig eingezeichnet (ist kürzer und der Winkel stimmt nicht).
- Durchgangsbahnhof mit Zugkreuzung - Güteranlage mit Güterschuppen, Ladestraße, Lademaß und Rampe - hat unser Normmaß von 200 x 40 cm - rangierintensiv - durch halben Hosenträger kurze Ladestraße
hier kommt der nächste MiniMax-Bahnhof. Zur Zeit ist er der kleinste...
Bahnhof Berste
- Kleiner ländlicher Bahnhof, nur 3 Weichen - kein Kreuzungsbahnhof - leicht schräg - auch hier unser Normmaß von 200 x 40 cm - am Bahnsteig (58 cm) passen gerade 4x 3-achsige Umbauwagen (3yg) hin. - Die Lok (z.B. V100) steht dann auf dem Bahnübergang oder auf der Weiche - an der Ladestraße passen 3 Güterwagen (z.B. Rübenverladung) und am Güterschuppen 2 Wagen. - das unteren Drittel ist für die Natur (Acker, Wiese, Feldweg, Bäume / Büsche).
Ein kreuzen von Zügen ist in Berste nicht möglich. Allerdings darf sich ein (kurzer) Güterzug einschließen und die Strecke frei melden. Die Gleise liegen nicht parallel zur Anlagenkante. Zur Modulkante hin müssen sie wieder im 90°-Winkel verlaufen. Sonst ist ja ein sauberer Übergang zum nächsten Modul nicht möglich. Dieses geht aus der Skizze nicht hervor.
Die Güteranlage ist recht klein gehalten. An der Ladestraße passen 3 Güterwagen (z.B. Rübenverladung) und am Güterschuppen 2 Wagen.
Die einzigen Signale sind H- und P-Tafeln. Trapez-Zeichen und Rangierhaltezeichen stehen an den Einfahrten (auf anderen Modulen).
Signalisierung
Unsere MiniMax-Bahnhöfe betreiben wir im vereinfachten Nebenbahndienst. Auf den Bahnhöfen befinden sich H-Tafeln und an den Einfahrten Trapez-Tafeln. Formsignale dürfen verwendet werden, sind aber für den Betrieb nicht nötig. Lichtsignale setzen wir nicht ein.
- MiniMax-Bahnhof mit einer Länge von 200 cm und einer Breite von nur 30 cm - 2 gleich lange Segmente - kleiner, ländlicher Bahnhof - skizziert mit RocoLine-Gleisen, tatsächlich wird er mit Tillig Elite-Gleisen gebaut.
Der Name ist willkürlich gewählt. - 200 cm x 40 cm - kein Kreuzungsbahnhof - viele Gütergleise, dadurch rangierintensiv - eine Kreuzung ist nur möglich, wenn sich ein (Kurz-) Güterzug einschließt - Empfangsgebäude und 2 Güterschuppen - lange Ladestraße - Gleiswaage und Lademaß - Kopf- und Seitenrampe - zusätzliche (kleine) Rampe am Güterschuppen - auch als Endbahnhof geeignet (dann begrenzte Zuglängen) - (etwas) Platz für Natur
Bahnhof Reith - 200 cm x 40 cm auf 2 Segmenten - ländlicher Fantasiebahnhof in Norddeutschland - gezeichnet mit Rocoline-Gleisen - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof - Mittelbahnsteig - Gleiswaage und Lademaß fehlen .. dadurch müssen beladene Güterwagen am nächsten Bahnhof gewogen und vermessen werden! - zusätzliches kurzes Umfahrgleis .. hier können auch Güterwagen abgestellt werden .. Interessant z.B. für eine Sperrfahrt zu einem Anschließer außerhalb des Bahnhofs - viel Platz für Bahnhofsvorfeld - 2 Güterschuppen - kurze Ladestraße
Bahnhof Hellingst - 200 cm x 40 cm auf 2 Segmenten - entspricht unserem Normmaß - ländlicher Fantasiebahnhof in Norddeutschland - gezeichnet mit Rocoline-Gleisen - leicht schräg - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof - mit Gleiswaage und Lademaß - viel Platz für Bahnhofsvorfeld - halber Hosenträger, dadurch kurze Ladestraße - rangierintensiv - schräger Bahnübergang an interessanter Stelle - alles dabei für einen ländlichen Bahnhof: Ladestraße, Rampe, GS, Anschließer - auch eine kleine Ecke mit Nicht-Bahnhof: 2 Häuser, Feldweg, Acker und Wiese
dieser Gleisplan ist von Matthias gezeichnet. Hier seine Beschreibung...
da ich eine neue Herausforderung suche, habe ich mich entschlossen einen MiniMax-Bahnhof zu bauen. Der Bahnhof hat unsere typische MiniMax Bemaßung für Bahnhöfe, 200cm x 40cm und bietet Platz für MiniMax-typische Zuggarnituren. Name des Bahnhofs ist 'Hagenah'. Er soll als Endbahnhof mit einem Winkel von 4,5° gebaut werden. Das Gleis an der Ladestraße wird noch durch ein Lademaß und eine Gleiswaage ergänzt. Das Ausziehgleis im Plan rechts, sollte von der Länge Platz für eine V100 plus zwei Güterwagen bieten.
Der Plan:
Grüße Matthias
... und noch die Variante. Sie benötigt rechts ein Verlängerungsstück zum besseren Umsetzen.
Hagenah als Durchgangsbahnhof? Der ursprüngliche Gleisplan von Hagenah ist als Durchgangsbahnhof gezeichnet und gespiegelt. Mit 2 Bahnsteigen für Zugkreuzungen und ohne BW.
"Die Vogelsberger Westbahn" ist schon lange Jahre mein Lieblings-Modellbahnbuch Immer wieder blättere ich in diesem Miba-Buch vom viel zu früh verstorbenen Michael Meinhold.
Darin wird der Vorbildbahnhof Laubach (Strecke 193e Hungen - Mücke in Hessen) in 1:87 vorbildlich gebaut. Beeindruckend ist die gelungene Umsetzung des gut recherchierten Vorbildes.
Leider ist das Buch vergriffen! Für mich hat es Kultstatus!
Jetzt verpflanze ich Laubach nach Norddeutschland und zwänge es in unsere MiniMax-Norm ops: ops: ops:
Gleisplan Laubach
Vorbild
Bis 1903 war Laubach ein Endbahnhof. Die Strecke endete oberhalb des Empfangsgebäudes (EG). Bei der Streckenweiterführung verlegte man die Gleise neu zwischen Bahnmeisterei (BM) und Güterschuppen (GS). Diese Gleise führen eng zwischen beiden Gebäuden durch! Die 2 Bahnsteiggleise liegen jetzt auf der anderen Seite des EGs. Eine verwinkelte Bahnsteigüberdachung baute man dazu.
MiniMax-Modell
Von der Längenausdehnung muß Laubach erheblich abspecken. Die Gesamtlänge beträgt 170 cm, verteilt auf 2 x 85 cm lange Segmente. Damit können sie übereinander mit Seitenteilen verschraubt werden, das obere Teil ist dabei gedreht. Somit ist dieser "Whopper" geschützt und lässt sich in einem Kombi-PKW quer transportieren.
Laubach liegt in einer 45° Kurve. Ein weiteres 45° Kurven-Modul komplettiert den Bahnhof auf der rechten Seite. Hier liegt Laubach in einem Einschnitt mit Straßenbrücke. Beides möchte ich nachbilden.
Güterzüge mit Lok (z.B. V100) und bis zu 7 Güterwagen lassen sich in Laubach umfahren. Die Gleise dürfen nur leicht gebogen sein, so, dass die bei uns MiniMaxlern verwendete Roco-Universalkupplung problemlos einkuppelt.
Im Gleisplan ist noch die Anbindung des Lokschuppens über eine DKW eingezeichnet. Das ist jedoch in Epoche 3 nicht mehr vorbildlich. Das Gleis zum Lokschuppen ist zurückgebaut, der Lokschuppen steht noch. Die DKW wird durch eine Rechtsweiche ersetzt.
Im Gleisplan sind als Signalisierung H-Tafeln vorgesehen. Beim Vorbild standen Formsignale. Links in Richtung Hungen stand an beiden Gleisen jeweils ein Ausfahrsignale. Rechts in Richtung Mücke gab es weniger Zugverkehr. Deshalb stand nur am unteren Gleis ein Ausfahr-Formsignal. Diese Signalisierung will ich, abweichend von der Gleisplan-Skizze, ebenfalls nachbilden.
Bahnhof Bossel - der geniale und viel zu früh verstorbene Rolf Knipper hat diesen Bahnhof entworfen (bei ihm noch erheblich kürzer!) - (wahrscheinlich) Fantasiebahnhof - 200 cm x 40 cm - Kreuzungsbahnhof - auch als Endbahnhof nutzbar - dann aber nur mit ca. 25 cm Verlängerungsstück - leicht schräg (ca. 2,5 %) - Lokschuppen mit Klein-BW - durch den 1/2 Hosenträger aufwendiges Rangieren - Güterschuppen, Ladestraße, Rampe - alles dabei
Bahnhof Wolfegg - Vorbildbahnhof - allerdings um 1 Ladegleis beraubt und vernorddeutscht - 200 cm x 40 cm - Kreuzungsbahnhof mit Mittelbahnsteig - Ortsgüteranlage mit Ladestraße, Gleiswaage, Lademaß, GS und Rampe - zusätzliche Holzverladung mit Ladestraße - "kompletter" ländlicher Bahnhof - Platz für ein wenig Natur
Bahnhof Osterwede - Osterwede ist ein Bahnhof von Carsten Blanke - Dafür gibt es eine eigene Homepage. Link: http://www.osterwede.de/ Dort unter Bauberichte und Segment "Osterwede" Qualität des Bahnhofes ist beispielhaft !!! (Das gilt auch für die Homepage) - unbedingt ansehen! (auch den Fahrbetrieb) Das ist dort allerfeinste Modellbahnkost!
- Ich habe diesen Bahnhof auf MiniMax-Verhältnisse angepasst - wieder 200 cm x 40 cm - leicht schräg. - Bei Carsten ist er noch diagonaler - das wirkt gefälliger. - Als reiner Endbahnhof kann das auch in MiniMax so gestaltet werden. - Gleisplan ähnlich von Wolfegg - ist ein Endbahnhof, kann aber auch als Durchgangsbahnhof verwendet werden. - nur ein Bahnsteig - Ortsgüteranlage mit Ladestraße, Gleiswaage, Lademaß, Rampe und Güterschuppen - kleines BW mit Lokschuppen - und auch Natur dabei
Osterwede hat auch gespiegelte Ähnlichkeit mit Hagenah.
Bahnhof Goldbeck - Fantasiebahnhof mit 200 cm x 40 cm - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof - Güteranlagen an beiden Seiten, dadurch rangierintensiv - GS in Halbrelief (die Inneneinrichtung könnte man nachbilden) - Zufahrt zum EG führt an Güteranlagen vorbei - interessante Rampenanbindung - Komplette Güteranlagen: GS, Kopf- und Seiten-Rampe, Ladestraße mit Lademaß und Gleiswaage - wirkt optisch gefällig (u.a. durch Halb-Hosenträger) - auch noch Platz für Natur
Bahnhof Kutenholz - Vorbild-Bahnhof an der Strecke Bremervörde/Hesedorf - Harsefeld (heutige EVB-Strecke) - Normmaß von 200 x 40 cm - Durchgangsbahnhof ohne Kreuzungsmöglichkeit - exotische Gleisführung - sehr interessant (jedenfalls für mich) - die Einfahrweiche rechts ist eine 12° Weiche von Tillig (kein Roco) - Kutenholz läßt sich auch komplett mit 12° Weichen bauen! - Rampe, Ladestraße und angedeuteter Güterschuppen - Platz für Natur
Bahnhof Frankenbostel - Fantasiebahnhof mit 200 cm x 40 cm - Endbahnhof - Variante 1 kann auch als Durchgangsbahnhof genutzt werden - leicht schräge Gleisverlegung (ca. 2-3°) - Umfahrgleis im schlanken Bogen - kleines BW mit interessanter Anbindung - Variante 1 mit 1 Bahnsteig, in Variante 2 mit 2 Bahnsteigen - Ladestraße mit Lademaß, Gleiswaage und Rampe - in Variante 2 ist das Ausziehgleis gleichzeitig auch Güterschuppengleis -> sehr rangierintensiv - auch noch Platz für Natur
Bahnhof Brackel - Fantasiebahnhof mit 200 cm x 40 cm - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof mit 2 Bahnsteigen - leicht schräg (ca. 2°) - Anschluß für einen Industriebetrieb (z.B. Konfitürenwerk) - Gleis darf auch noch länger sein - Umzäunung des Industriebetriebes, evt. Gebäude (z.B. von Auhagen) - GS direkt am EG, GS mit zusätzlicher kleiner Rampe zum Durchgangsgleis hin - Ladestraße mit Rampe und Lademaß, aber ohne Gleiswaage - dadurch müssen beladene Waggons am nächsten Bahnhof gewogen werden -> erhöht den Rangierspass
Wo kommen die Ortsnamen her? Bei Fantasiebahnhöfen verwende ich tatsächlich existierende Ortsnamen (möglichst ohne Bahnhof in 1:1) aus unserer (Moorexpress-) Region.
Bahnhof Sassenholz - Fantasiebahnhof mit 200 cm x 40 cm - Durchgangsbahnhof - auf dem kurzen Ausweichgleis kann sich ein kurzer Zug einschließen oder ausweichen - kleiner ländlicher Bahnhof, kleines EG ist hier sinnvoll - kurze Ladestraße mit Lademaß - gute Ausgestaltung der Ladestraße möglich - keine Gleiswaage, auch hier wiegen im nächsten Bahnhof - Rampe direkt am GS - viel Natur möglich: Wald, Acker, Wiese - sehr gut auch mit schlankeren Weichen (z.B. Tillig 12° umsetzbar
zu Matthias Bahnhof Wohlers habe ich einen ähnlichen Bahnhof Wohlerst (hinten mit t) gezeichnet. Wohlerst diente Matthias als Anregung. Dazu folgt unten eine kurze Beschreibung. Er hat den Bahnhof dann auf seine Wünsche umgemodelt.
Bahnhof Wohlers
Bahnhof Wohlerst
Bahnhof Wohlerst - 200 x 40 cm - Fantasiebahnhof - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof - ebenfalls Mittelbahnsteig - zeitlich ist die untere Ladestraße mit Güterschuppen später dazugekommen - dadurch leicht exotische Gleisführung - Kreuzung nicht als Kreuzungsweiche - an der Ladestraße eine Weiche mehr (im Vergleich zu Matthias Wohlers) - 2 Güterschuppen - Am rechten Güterschuppen sind die Gleise einbetoniert. - Dadurch können auch Straßenfahrzeuge beladen werden. - keine Gleiswaage und kein Lademaß - Die Güterwagen müssen dadurch am nächsten Bahnhof vermessen und gewogen werden.
Bahnhof Fahrenhorst - angelehnt an den Vorbildbahnhof Tülau-Fahrenhorst bei der OHE - 200 x 40 cm - Durchgangsbahnhof - in der Skizze: kein Kreuzungsbahnhof (kann man aber draus machen...) - nur ein Güterzug kann gekreuzt oder überholt werden (H-Tafeln) - oder er schließt sich beim Rangieren ein. - Besonderheit: tiefer liegendes Rübengleis mit höher liegender LKW-Rampe (an der Kante angedeutet). - Bei etwas mehr Platz kann man hier die Rüben-Ladestraße nachbilden. - recht viel Rangierspaß - Ladestraße mit Lademaß und ohne Gleiswaage. - Die Güterwagen sind dadurch am nächsten Bahnhof zu wiegen. - kleines EG, evt. nur eingeschossig.
Bahnhof Landmark - Kreuzungsbahnhof - 200 x 40 cm - recht voll - viele Gleise mit 8 Weichen - viel Rangier- und Spielspass - 2 lange Ladestraßen mit Überladekran, Lademaß, Gleiswaage und Rampe - Genossenschaft / Saatzucht-Gleisanschluß - EG und GS sind zu klein gezeichnet - Landmark ist parallel zur Modulkante gezeichnet, er könnte auch minimal schräg gebaut werden.
Bahnhof Sandbostel - Fantasiebahnhof - Abzweigbahnhof mit gleichzeitiger Zugkreuzung aus 3 Richtungen - Empfangsgebäude in Insellage im Abzweig - Beide Segmente sind 100 cm lang. - Das Abzweigsegment hat eine Breite von 85 cm - Abzweig 45° - lange Ladestraße - kleines BW - interessante Straßenanbindung - Zugteilungen und -zusammenschlüsse sehr gut möglich - Umsetzen von Kurswagen - Trennung z.B. von 2 Schienenbussen - Dieser Bahnhof kann auch gespiegelt gebaut werden. - Dem Fahrdienstleiter wird hier nicht langweilig...
Alternativ kann im Zwickel ein BW stationiert sein.
Bahnhof Griemshorst - ebenfalls Fantasiebahnhof - Durchgangs-, Abzweig- und Kreuzungsbahnhof - 2 Bahnsteige - recht voll (8 Weichen) - Ladestraße, Rampen- und Güterschuppengleis - auch noch Platz für Natur - das Abzweigsegment hat eine Breite von 63 cm - Länge beider Segmente 100 cm - Abzweig ebenfalls 45° - der Abzweig könnte auch als Verbindung zu einem Anschluß Verwendung finden - oder Industrie / Hafen (-Bahn)
Benjamin und Harald bauten schließlich Griemhorst in etwas abgewandelter Form. Die zusätzliche Verbindung zwischen Gleis 1 und 2 verbessert die Fahrmöglichkeiten erheblich!
Zwischenzeitlich hat Stefan den Bahnhof Griemshorst erworben und gestaltet ihn weiter.
Die Idee dazu kommt von einem Besuch eines Fremo-Fahrtags in Hamburg. Der Hafenbahn-Fahrbetrieb dort hat mich begeistert. Natürlich sind meine kleinen Skizzen nicht annähernd mit der Dimension der Fremo-Hafenmodule vergleichbar...
Gedachtes Szenario: Die DB übergibt Güterzüge im Übergabebahnhof an die Industriebahn z.B. mit einer V60 / V100. Eine private V36 übernimmt den Güterzug und verteilt die Güterwagen an die Anschließer. Zurück werden die Güterwagen genauso von der V36 von den einzelnen Anschließern eingesammelt und im Übergabebahnhof vermessen (Lademaß und gewogen (Gleiswaage). Anschließend wird der fertige Übergabegüterzug von einer DB-Lok abgeholt. Wichtig dabei: Die DB-Loks haben nichts im Industriebereich zu suchen. Genauso darf die Privatbahn-Lok nicht auf DB-Gleise. Nur im Übergabebahnhof dürfen beide rangieren. Es können auch gleichzeitig Übergaben / Übernahmen in beide Richtungen stattfinden.
Übergabebahnhof
Übergabebahnhof an Privatbahn (oder Industrie- / Hafenbahn) (200 x 35 cm) - dieser Übergabebahnhof liegt z. B. hinter einem Abzweig - Übergabe und Übernahme DB von / an Privatbahn - Zurückkommende Güterwagen werden hier vermessen (Lademaß und gewogen. - Gleichzeitig können 2 Güterzüge übergeben / übernommen werden. - Das 3. Gleis (von oben) ist das Umfahrgleis - kurze Ladestraße mit Güterschuppen mit Überladekran (evt. Bahnmeisterei?) - Kleiner Lokschuppen für die Hafen- / Privatbahnlok (z.B. V 36) - im Hintergrund befinden sich Halbrelief-Industriegebäude
Industrie / Anschließer Nachtrag: Abschnitt 1
Industriemodule (200 x 40 cm) - zusammen mit dem Übergabebahnhof - kurze Umfahrung von 4 Güterwagen möglich - viele (kleine) Anschließer - viel Rangierspaß auf kleiner Fläche - Abzweiggleis nach unten für weitere Industrie-Module - man kann mit (kurzen) Auszieh-Modulen auch alleine (oder zu zweit) Fahrbetrieb machen
einen weiteren Industrie Abschnitt habe ich skizziert...
Industrie / Anschließer (Abschnitt 2)
Industriemodul (200 x 40 cm) - zusammen mit dem Übergabebahnhof - mehrere Anschließer - kein (echtes) Umfahrgleis - kann folglich nicht allein verwendet werden!
Variante: - den unteren Anschließer (auf dem rechten Segment) weglassen - dann habe ich eine echte Umfahrung
Bahnhof Wiersdorf Variante 1 - Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof - Als Besonderheit ist das Ausweichgleis als durchgängiger Bogen - und von der Länge her (zu ?) kurz - zumindest knapp - Bahnhofsanlagen an beiden Gleisseiten - Bahnübergang führt über 3 Gleise - kurze Ladestraße mit Lademaß und Waage - Rampe und Güterschuppengleis extra - auch als Endbahnhof nutzbar - optisch ein wenig exotisch - deshalb (für mich) recht gefällig
Bahnhof Wiersdorf - Variante 2
Bahnhof Wiersdorf - Variante 2 - die Einfahrweichen auf beiden Seiten sind weiter an den Modulrand - Ergibt ca. 23 cm mehr Nutzlänge für kreuzende Züge - jetzt leicht schräg