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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#1 von stadtbahnzug , 03.07.2020 17:47

Moin Mitreisende,

bei diesem Beitrag habe ich mich wirklich lange Zeit gefragt, wann schreibst Du über dieses Projekt. Schließlich beschäftige ich mich schon einige Zeit damit. Aber, wann ist eine Idee soweit sinnvoll umgesetzt, wirklich darüber zu berichten und damit sicher auch eine Diskussion los zu treten, die dann Einfluss auf die weitere Entwicklung haben könnte.

Ich denke, jetzt ist es soweit.

Ausgangslage:
Betrachten wir den Markt der Berliner S-Bahn Modelle in H0, blicken auf wir einen überschaubares Angebot - zumindest bei Serienmodellen. Wobei mit Blick auf die hier angestrebte Lösung sinnvollerweise eine Trennung zwischen Altbau- und Neubaureihen vorgenommen werden muss. Wichtigstes Unterscheidungskriterium im Sinne dieses Beitrages ist der Achsabstand der Züge innerhalb der Drehgestelle. Da sprechen wir bei den BR 480 und 481/482 von 2.200mm, bei den davor liegenden Baureihen bis auf wenige Sonderausführungen i.d.R. aber von 2.500mm. Umgesetzt ins (H0) Modell sind das ungefähr 3mm Unterschied. Für mich eine Differenz, die man nicht einfach übersehen kann.

Der Modellbereich der Altbaureihen wird dominiert von dem alten, aber nach wie vor recht schön umgesetzten Modell von Lima i.w. des Stadtbahners in allen möglichen Varianten – selten antreffen auch in der Abwandlung als 476er. Die Modelle werden – bis auf die Neuauflage von Hornby - seit längerer Zeit nicht mehr produziert, sind aber im Zweitmarkt durchaus in größeren Mengen erhältlich. Der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, dass auch Märklin – besser Primex – den Zug im Angebot hatte. Für meinen Geschmack eher unterdurchschnittlich umgesetzt.

Daneben tummeln sich einige Kleinserienanbieter wie Woytnik, Gutschow oder der Verbrecher Janzen (ich darf das sagen, ich habe einen Titel gegen ihn), die aber meines Wissens die Modelle auch nicht mehr aktiv im Vertrieb haben. Auch auf Shapeways findet man 3D gedruckte Modelle. Bis auf Woytnik allerdings meistens nur die Gehäuse ohne jedes Innenleben und eben ohne Antriebe.

Was aber den Ausschlag für meine Idee gegeben hat, ist durch Lima umgesetzte Motorisierung der Züge. Die mag von den Fahreigenschaften her so eben noch akzeptabel sein (selbst darüber kann man streiten), was mich extrem stört, ist die klobige Ausführung und Anordnung mitten im Fahrgastraum. Ein von mir als realistisch angesehener Durchblick durch die angetriebenen Modelle ist schlicht nicht möglich

Die Idee:
Ich habe bereits für das OpenCar-System einige Fahrzeuge mittels selbst konstruierter Fahrwerke / Antrieb umgebaut. Bspw. stammt auch das im Fichtelbahn-Shop angebotene Modell eines Mercedes Sprintershttps://www.fichtelbahn.de/car_kit12577.html stammt aus meiner Feder (besser meinem CAD Programm), auch wenn der Anbieter diesen Aspekt verschweigt.

Die grundsätzliche Idee lässt sich auch auf Modellbahnen übertragen, wobei die zu lösenden Probleme die gleichen sind.

Zu einem ist das Fahrwerk als solches zu konstruieren. Hier orientiere ich mich zwangsläufig an den vorhandenen Gegebenheiten, berücksichtige in meinen Zeichnungen aber bereits sehr frühzeitig die Erfordernisse des grundsätzlich angestrebten abweichenden Antriebskonzeptes. Hier insbesondere dem tief liegenden Motor.

Auch wenn man die vorhandenen ‚Altteile‘ vergleichsweise genau vermisst, sind zahlreiche Anpassungen der Konstruktion nicht zu vermeiden, bis so ein Fahrwerk vernünftig bündig in die vorhandenen Gehäuse passt. Eigentlich hilft da nur try and error. Zeichnung anpassen, neu drucken – immer wieder.

Etwas einfacher wird dieser Schritt, wenn auch das Gehäuse selbst gezeichnet ist. Wie bspw. bei meinem 485er https://stummiforum.de/viewtopic.php?t=146859. Da hat man zwangsläufig die Daten, die beiden Teile sinnvoll zusammen zu bringen. Das war im konkreten Fall auch eine weitere zentrale Motivation, denn der 485er schreit noch nach einer Motorisierung.

Zweiter zentraler Punkt wie realisiert man die Antriebstechnik. Vordefiniert war – wie schon geschrieben - der Achsabstand mit 2.500mm. Woran kann man sich orientieren ? Denn es braucht ja für die angetriebenen Einheiten ein funktionsfähiges Getriebe. Zahlreiche Modell wurden dafür betrachtet und wieder verworfen. Hängen geblieben bin ich dann bei den Drehgestellen der Baureihe 420. Diese passen vom Achsabstand her. Vor allem, Zahnräder sind bei Roco durchaus als Ersatzteile erhältlich.

Und der Motor, puh flaster: Wie wichtig der ist sieht man ja an den Neubaufahrzeugen von Halling (481/482) bzw. Lemke / Hobbytrain (480). Beide können aus meiner Sicht hinsichtlich der Fahreigenschaften überhaupt nicht überzeugen.

Ganz gute Erfahrungen hatte ich beim Umbau einer Halling 481 mit dem großen Motor Nr. 113092 von Roco gemacht. Der passt von der Breite her in die Berliner S-Bahnen auch unterflur rein. Und hat – nicht zuletzt durch zwei große Schwungmassen - richtig schön Zugkraft. Malus, der Motor ist für meinen Geschmack recht teuer. Von daher habe ich zunächst Motoren ebenfalls mit Schwungmassen in Asien bestellt. Einige mache auf meinem Teststand einen ganz guten Eindruck. Ob die es wirklich werden, wird sich aber spätestens bei Fahrversuchen in meinem Wendel noch zeigen müssen.

Die Umsetzung:
Ich will Euch gar nicht mit den verschiedenen Entwicklungsschritten der Zeichnung langweilen. Da wurde so einiges gezeichnet, dann wieder verworfen. Momentaner Stand der Entwicklung ist dieser passend für den Lima Stadtbahner.



Wichtig war mir die Trennung des eigentlichen Fahrwerkes sowie der Motorhalterung. Das hat neben drucktechnischen Aspekten (physikalische Anordnung im Druckraum) den elementaren Vorteil, Änderungen in der jeweils anderen Komponente vornehmen zu können, ohne immer wieder allzu tief in die andere Komponente einzugreifen. Schließlich kann es sein, dass mich der momentane Motor am Ende doch nicht überzeugt und durch einen anderen ersetzt wird. Und beim Fahrwerk machen spätestens die ‚Abwandlungen‘ für die Baureihen 125, 166, 167, später dann 477 bzw. Panoramazug oder eben die 485 ohnehin jeweils individuelle Anpassungen erforderlich.

Nach einigen Stunden weiterer 3D Druckzeit und erneuten Anpassungen im 1 – 2/10 mm Bereich lassen sich die Fahrwerksaufnahme – mit zuvor eingeclipsten Motor - und das (165er-) Fahrwerk tatsächlich gut ineinander stecken.









Im nächsten Beitrag schreibe ich dann etwas zu den Drehgestellen samt zugehöriger Drehgestellblenden. Bis dahin freue ich mich auf eine lebhafte Diskussion, gerne auch mit kritischen (aber sachlichen) Anmerkungen.

LG Oliver


Viele Grüsse von der Ostsee
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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#2 von stadtbahnzug , 08.07.2020 20:15

Moin Mitreisende,

ich bin überrascht. Locker über 200 Views in nicht mal einer Woche, aber kein einzigster Kommentar

: intreressiert das Thema keinen
: oder habe ich mich zu kompliziert ausgedrückt.

Na egal, ich mache mal wie angekündigt mit den Drehgestellen weiter.


Hier seht Ihr ein Roco 420er Drehgestell und meine dafür passend konstruierten Drehgestellblenden am Beispiel des Stadtbahners. Ob ich am Ende komplett auf das Roco Drehgestell zurückgreife oder nur die Zahnräder - den Rest drucke ich dann mit den Blenden - wird sich noch zeigen.


Hier das montierte Drehgestell (noch ohne die Querträger u.a. für die Kupplungsaufnahme) zum ersten Mal auf Gleisen - sieht für mein Auge vielversprechend aus.

Der nächste Schritt wird nun, beide Drehgestelle in das Fahrwerk einzupassen und wenn das läuft, die Kantriebe zu designen. Hoffentlich schaffe ich das noch vor dem Urlaub.

LG Oliver


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punch hat sich bedankt!
 
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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#3 von Stadtbahner , 09.07.2020 08:35

Hi Olli, danke für das bisher gezeigte, und toi toi toi für den weiteren Verlauf deines Vorhabens.


Viele Grüße, Marc

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Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.


 
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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#4 von Mickybaer , 14.07.2020 12:46

Vorab erstmal vielen Dank für die ausführlichen Bildberichte und die Schilderung deiner Beweggründe.

Nachwievor bleibe ich bei meiner Meinung, dass aus meiner Sicht die Umsetzung eines Niederflurantriebes nicht unbedingt nötig wäre. Soll einfach heißen, dass ich mir die Arbeit (Neukonstruktion der Bodenplatte, passende Antriebstechnik ect.) nicht dafür machen würde, denn, wie ich auch schonmal geschrieben hatte, stört der Motor mich nicht wirklich.
Das ist aber wiederum Ansichtssache und jeder muss hier natürlich seine eigenen Prioritäten setzen.

Ich finde es dennoch hervorragend, welche Arbeit und Mühe du in deine Projekte investierst und welche detailreichen Ziele du verwirklichen möchtest.
Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt, wie eines Tages das Endergebnis ausschauen wird und wünsche weiterhin gutes Gelingen!

Über zwischenzeitiche Updates würde ich mich freuen.


Liebe Grüße, Tim


 
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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#5 von olli hb , 15.07.2020 09:21

Moin Oliver,

oh, das war mir hier entgangen.
Das sieht ja schon sehr schön und vielversprechend aus! Saubere Arbeit!

Bin schon sehr gespannt und würde da am Ende auch mehrfach Bedarf haben.

Tim, wenn es nur um den Lima-Stadtbahner ginge könnte man vielleicht sagen „okay, ist nicht dolle, aber kann so bleiben“.
Olivers Ansatz ist ja aber, einen Baukasten zu entwickeln, mit dem man am Ende in der Lage ist, Modelle unterschiedlicher Baureihen zu motorisieren.
Das ist natürlich erstmal ein enormer konstruktiver Aufwand, aber für jedes Modell eine individuelle Lösung zu frokeln ist ja auch Arbeit. Und wenn man es so angeht wie Oliver, dann kann man am Ende in die Bauteil-Kiste greifen und sich die Komponenten so zusammen stellen, wie man es für das jeweilige Modell gerade braucht.
Dass dann bei der Gelegenheit auch mehr Durchblick durch den Fahrgastraum möglich wird, ist ja fast schon ein positiver Nebeneffekt.

Oliver, wie schätzt Du das gewichtsmäßig ein? Bei Lima ist ja die Inneneinrichtung beim motorisierten Triebwagen aus Zinkdruckguss, wenn alle Komponenten jetzt im 3D-Druck gefertigt werden wird das Modell ja erstmal leichter. Ballast unter dem Dach würde ja einen recht hohen Schwerpunkt ergeben.

Bin auf jeden Fall sehr gespannt und werde Deine Arbeit intensiv verfolgen.

Viele Grüße Olli


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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#6 von stadtbahnzug , 15.07.2020 14:53

Hallo Mitreisende,

Namensvetter, Du hast meinen Ansatz gut zusammen gefasst. Genau so stelle ich mir das vor.

Die Gewichtsthematik habe ich auf dem Schirm. Ebenso die notwendige Elektrik / Elektronik (Platinen). Da sind auch einige Stellen, wo Platz für Gewichte sein könnte. Aber erstmal muss das mechanische passen. Dann schauen wir weiter.

LG Oliver


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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#7 von Mickybaer , 15.07.2020 15:10

[quote="olli hb" post_id=2141253 time=1594797661 user_id=16165]
Tim, wenn es nur um den Lima-Stadtbahner ginge könnte man vielleicht sagen „okay, ist nicht dolle, aber kann so bleiben“.
Olivers Ansatz ist ja aber, einen Baukasten zu entwickeln, mit dem man am Ende in der Lage ist, Modelle unterschiedlicher Baureihen zu motorisieren.
Das ist natürlich erstmal ein enormer konstruktiver Aufwand, aber für jedes Modell eine individuelle Lösung zu frokeln ist ja auch Arbeit.
[/quote]

Hallo zusammen,
ist ja auch gar nicht böse oder so gemeint.
Nur ich selbst würde mir den Aufwand für den erhofften Effekt nicht machen wollen, denn die Arbeit, die hier Oliver reinsteckt, ist enorm. Dennoch ist spannend bei der detailreichen Arbeit teil zu haben.
Hoffe, dass dies nicht falsch aufgenommen wurde.

Dass dieses Antriebskonzept hier z.B. die Grundlage für weitere Modelle bieten soll, war mir schon klar. Demzufolge ist es natürlich deutlich lukrativer, den hier besagten Stadtbahner gleich miteinzubeziehen.


Liebe Grüße, Tim


 
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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#8 von Outsider , 20.07.2020 18:16

Hallo Oliver,

ich bin gerade erst auf den Beitrag gestoßen. Geile Sache und wie es aussieht sehr durchdacht konstruiert!
Wenn du es irgendwann mal zum Kauf anbietest, wäre ich (abhängig vom Preis ) sehr interessiert und werde mit großen zuhöhren, bzw. mit großen mitlesen.

Weiter viel Erfolg mit deinem Projekt!

Nachtrag: Ich finde, auch wenn einem die Optik mit dem originalen Motor nicht gegen den Strich geht, so ist es doch spätestens eine super Sache, wenn die Zahnräder geplatzt sind und sowie so gebaut werden muss.

Viele Grüße
Mario


Sammelthread zum Thema HVLE und OHE-Spandau, für alle offen, stellt gern Eure Schmückstücke ein!


viewtopic.php?f=2&t=177960

Schaut mal rein. Ich freue mich.


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RE: S-Bahn Berlin – ein neuer Antrieb muss her

#9 von Heiko B , 11.12.2020 00:23

Hallo,

wahnsinnig, wenn jemand sowas entwerfen und bauen kann.

Ich habe mal zum Antrieb eine Frage. Bei meinem Lima Modell 475 ist ein Drehgestell,
bzw eigentlich nur die Achsen mit den Zahnrädern defekt.
Ich weiß nicht woher man diese bekommen kann.würde auch neue Drehgestelle
von anderen Zügen nehmen, aber was passt?
Von mir aus auch ein anderer Zug, wo nur das Gehäuse raufpasst.

Danke schonmal für evtl. Hinweise.

Heiko aus Berlin


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