RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#1 von Proetter87 , 07.07.2020 13:22

Hallo zusammen,

ich habe ein massives Problem mit dem neuen Lokpilot 5 von ESU.

Zum Problem:

Ich habe mir 2 ESU Lokpilot 5 DCC Decoder gekauft. Einer der Decoder soll in eine ältere Fleischmann BR 101 (H0) mit 6 Pol. Lötschnittstelle.
In der Lok war bisher ein alter Lenz Standard Decoder verbaut der leider (noch) kein ABC Bremsen beherrscht. Damit lief die Lok Jahrelang Problemlos.
Nun habe ich den Lopi 5 eingebaut. Die Lok läuft ganz normal. Dann habe ich alles Programiert und bin gefahren. Nach ein Paar Minuten blieb die Lok stehen und der Decoder war so heiß das der Schrumpfschlauch außen drum verbrannt ist. Nach kurzer Abkühlung funktionierte wieder alles.

Allerdings habe ich dann festgestellt, das der Decoder sofort beim aufsetzen aufs Gleis an einem Bauteil (ich vermute ein Widerstand) extrem heiß wird. Auch ohne Verbraucher.
Daraufhin habe ich den 8 Pol. Stecker wieder angelötet und den Decoder in einer Lok mit Schnittstelle ausprobiert. Das selbe Ergebnis, der Decoder wird sofort nach dem Aufgleisen extrem heiß.

Um ein Problem mit der 101 auszuschließen habe ich den Lenz Decoder wieder eingebaut. Die Lok ist eine Stunde lang gefahren, und der Decoder war nur lau warm. Also dachte ich, das der Lopi 5 halt eine Macke hat. Kann ja mal passieren.

Daraufhin habe ich den zweiten Lopi 5 eingebaut. Alles Programmiert und bin (ohne Gehäuse) gefahren. Nach einer halben Stunde war der Decoder zwar deutlich wärmer als der Lenz, jedoch nicht heiß.

Am nächsten Tag bin ich dann weiter Testrunden mit der 101 gefahren. Weiterhin ohne Gehäuse. Nach etwa 45 Minuten dann das gleiche Bild wie am Tag zuvor. Lok bleibt stehen, Decoder wieder extrem heiß. Auch hier wird er direkt nach dem aufgleisen extrem heiß.

Hat jemand ähnliche Probleme? Oder weiß sogar woran es liegen könnte. Ich habe die beiden Decoder jetzt erst mal reklamiert. Ergebnis noch offen. Aber es kann doch kein Zufall sein das gleich zwei moderne Decoder abrauchen und ein Uralter Decoder ohne Probleme funktioniert.

Vielleicht noch zur Info. Ich fahre mit der Roco z21 und Tablet PC. Stromaufnahme der Lok lt. z21 App bei Volllast ca. 300mA.

Schöne Grüße

Sebastian


Schöne Grüße Sebastian


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#2 von Dreispur , 07.07.2020 14:07

Hallo !

Entweder brauchst am Motor einen Entstörsatz , Kondensator . Oder diese entfernen .
Drosseln können bleiben .
Weiters testen ob ein Funktionsausgang die Ursache ist . Wo ein Verbraucher gegen Masse ist aber nicht soll . Nähmlich wenn ein gemeinsamer Rückleiter ( meist blau ) verwendet wird .

Mir passiert beim Rauchgenerator was mit Licht in Verbindung war und mit F1 geschaltet .
Am besten die BDA genau studieren wie der Lopi verdrahtet werden soll und so die Lok anpassen .
Nicht vergessen wen Logikausgänge gemappt werden sollen . Hier könnte dann mit einen normal Verbraucher auch eine Überlast entstehen .


mfG ANTON

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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#3 von Peter BR44 , 07.07.2020 17:11

Hallo Sebastian,

am besten mal ein Bild bzw. Bilder von der Verdrahtung der Lok einstellen.
Habe da einen Verdacht.
Könnte es sein, dass irgendein Schienenpotenzial am Motor anliegt?
Nun kenne ich den Lenz Decoder nicht, um meinen Verdacht zu bestätigen.


Viele Grüße Peter


Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!


 
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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#4 von Proetter87 , 08.07.2020 08:18

Guten Morgen,

ich werde heute Abend mal ein Bild der Platine machen. Diese Lok (Fleischmann 4355) hat eine Schnittstelle nach NEM 651 mit 6 Kontakten.
Hier als Lötpads mit Nummerierung, ohne Steckbuchse. Schienenpotenzial sollte also nicht am Motor anliegen.
Aber wie man weiß ist der Teufel ein Eichhörnchen und ich werde das prüfen.

Doch ich Frage mich dann warum die Decoder auch in einer neuen Roco BR220 (52680) mit 8 Pol. Schnittstelle so heiß werden?
Diese Lok hat einen Lopi 4 und läuft damit schon seid einem halben Jahr, ohne das er heiß wird.

Selbst wenn ich den Decoder nur mit Rot und Schwarz an die Gleise halte wird er sofort extrem Heiß.

Ein Mysterium!


Schöne Grüße Sebastian


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#5 von mond1969 , 08.07.2020 12:46

Hallo Sebastian,

die Lok hatte original eine Schnittstelle nach NEM 652. Daher gehe ich mal davon aus das diese umgebaut wurde.

Unabhängig davon darf der Decoder, wenn du nur schwarz und rot an die Schiene hälts, und sonst nichts angeschlossen ist, nicht warm geschweige denn wie du schreibst "sofort extrem heiß" werden. Prüfe mal am Decoder ob die Lötpads der Kabel nicht irgendwo einen Kontakt zueinander haben.

Andern falls würde ich den Decoder einpacken und an ESU mit einer genaue Fehlerbeschreibung zur Reparatur senden.

Gruß Markus


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#6 von Proetter87 , 09.07.2020 10:57

Morgen zusammen,

Hier mal ein paar Bilder des Decoder wie er in der Lok verbaut war. Vielleicht erkennt ja jemand den Fehler.





Ich habe bereits beide Decoder zurück geschickt. Bin mal gespannt was da kommt.


Schöne Grüße Sebastian


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#7 von Bahnchef , 09.07.2020 12:48

Hallo Sebastian,
ich sehe gerade Deine Bilder, also unabhängig, wie der Vorgänger-Decoder eingelötet war und funktionierte,
bist Du Dir beim Lopi 5 ganz sicher, alles richtig gemacht zu haben?
Wie sind die nicht benötigten Kabel beschaffen? (Isoliert abgelegt?)
Der Decoder hatte doch einen 8 pol.Stecker,
konntest Du den Decoder zuvor in einer anderen Lok mit 8 pol. DSS testen?
Was sind das für 2 Kabel unten am Decoder, Farben türkis und rosa?
MfG
Bahnchef


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#8 von Wilstein , 09.07.2020 13:07

Zitat

Was sind das für 2 Kabel unten am Decoder, Farben türkis und rosa?
MfG
Bahnchef



Moin,

der Dekoder scheint ein Lopi 5 MKL zu sein mit verstärkten AUX 3 und 4. Der MKL ist speziell für Märklin Loks die verstärkten AUX 3 und 4 benötigen, aber z.B. für C-Sinus Motore und viele Platinen nicht geeignet. Zur Platine auf den Fotos kann ich leider nichts sagen.


Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


Wilstein Youtube Kanal https://www.youtube.com/watch?v=CuOKZ8wYn9g


 
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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#9 von Bahnchef , 09.07.2020 13:41

Zitat
der Dekoder scheint ein Lopi 5 MKL zu sein mit verstärkten AUX 3 und 4.
Der MKL ist speziell für Märklin Loks die verstärkten AUX 3 und 4 benötigen...


Hallo Thomas,
stehe gerade auf dem Schlauch, den MKL gibt es doch nur als 21MTC, eben wegen Märklin Sinus.
Weiter oben hatte Sebastian bereite geschrieben und von mir vorhin übersehen:

Zitat
Daraufhin habe ich den 8 Pol. Stecker wieder angelötet und den Decoder in einer Lok mit Schnittstelle ausprobiert. Das selbe Ergebnis, der Decoder wird sofort nach dem Aufgleisen extrem heiß.


Wenn Sebastian keine Einbaufehler gemacht hat, ist es gut möglich,
dass der Decoder eine Macke hat, wird nun schwierig das nach dem Ablöten vom Stecker bei ESU zu reklamieren.
Ich würde es trotzdem versuchen, vielleicht kommt dabei heraus, warum der Decoder heiß wird.
MfG
Bahnchef


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#10 von BigDiesel , 09.07.2020 15:10

Hallo,

die verbrannte Stelle sieht aus wie wenn die Z-Diode defekt wäre. Die ist eigentlich dazu gedacht den Decoder vor einem Umschaltimpuls zu schützen. Kann es vielleicht sein, dass du mit sehr hoher Spannung am Gleis arbeitest?


Gruß
Hardy

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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#11 von LukasLokführer , 09.07.2020 15:19

Hallo,

man sieht auf den Bildern leider nicht, ob der blaue Draht (U+) irgendwo angeschlossen ist (z.B. als Rückleiter der Lichter). Wenn dem so ist, darf er auf keinen Fall Kontakt zur Fahrzeugmasse haben!

Gruß,
Lukas


 
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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#12 von Wilstein , 09.07.2020 15:47

Zitat

Zitat
der Dekoder scheint ein Lopi 5 MKL zu sein mit verstärkten AUX 3 und 4.
Der MKL ist speziell für Märklin Loks die verstärkten AUX 3 und 4 benötigen...


Hallo Thomas,
stehe gerade auf dem Schlauch, den MKL gibt es doch nur als 21MTC, eben wegen Märklin Sinus.
Weiter oben hatte Sebastian bereite geschrieben und von mir vorhin übersehen:

MfG
Bahnchef




Moin Bahnchef,

stimmt, den MKL gibt es nur mit 21er Schnittstelle. Für den C-Sinus ist der MKL allerdings nicht geeignet, denn mit verstärkten AUX 3 und 4 würde man die Sinus Platine grillen. Der MKL wurde von ESU speziell für Märklin Modelle ab dem Baujahr 2008 entwickelt, um physikalische Funktionen wie Büchsenfeuer oder Führerstandsbeleuchtung mit Strom zu versorgen.


Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#13 von volkerS , 09.07.2020 15:52

Hallo Sebastian,
auf deinem Bild sehe ich folgendes:
Beleuchtung gegen Chassis, also bleibt der blaue Draht unbeschaltet. LV und LH an Lötpad 2 und 3.
Motor an Lötpad 4 und 5.
Schienen an Lötpad 1 und 6.
Allerdings ist nur von einem Drehgestell der Anschluß an Pad 1 geführt. Vom zweiten Drehgestell hängt diese Klammer auf der großen Metallfläche (oberhalb der 6053-01 Beschriftung), diese muß eine Verbindung zur andere Klammer haben ohne Kontakt zum Chassis.
Was dir deine Decoder zerstört hat sind die 3 kaum sichtbaren SMD-Kondensatoren mittig auf der Leiterplatte. Zum einen der Kondensator zwischen Pad 4 und 5 und weiterhin die 2 Kondensatoren die aufs Chassis gehen, habe sie mit roten Pfeilen markiert. Diese müssen bei ESU zwingend entfernt werden, steht in der BDA.

Achtung, der rechte Pfeil steht zu weit rechts, der Kondensator sitzt links am Ende der großen Kupferflächen.
Der Kondensator zwischen Pad 4 und 5 kann bleiben wenn du in die Motorzuleitungen zu den Pads 4 und 5 je eine Drossel 3,9uH einsetzt.
Volker


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#14 von Proetter87 , 10.07.2020 10:14

Hallo,

erst einmal vielen Dank für eure Hilfe.

Also es handelt sich um genau zu sein um einen Lopi 5 DCC. Die Gleisspannung bei meiner weißen z21 ist immer um 17,5 Volt. Das kann bei der weißen z21 auch nicht verändert werden.

Der Grüne, Türkise, Lila und Rosa Kabel sind Funktionsausgänge. Die liegen genau wie der Blaue Plus alle tot, mit Schrumpfschlauch isoliert. Sorry Bilder waren unglücklich gemacht.

Aber Volker hat den fehler glaub ich gefunden. Die Kondensatoren am Motor dürten das Problem sein. Da in der Lok vorher bereits ein Digitaldekoder verbaut war, (hab ich vor Rund 8 Jahren in meiner digitalen Anfangszeit mal gemacht) und Isolierband über die Kondensatoren geklebt war, hab ich das einfach verpennt. ops:

Das zweite Drehgestell ist auf der Unterseite der Platine verbunden. Das Große Kupferpad war ehemals für den Betrieb mit Oberleitung. Unter der Lok ist ein Schalter zum Umstellen gewesen.

Das ganze ärgert mich jetzt natürlich ein bisschen, da ich schon viele alte Loks ohne Schnittstelle umgebaut habe. Doch hier hab ich mich durch die Schnittstelle zum "schnellen Schuss" verleiten lassen.

Doch das erklärt mir alles noch nicht, warum der Decoder auch bei nur Rot und Schwarz am Gleis schon heiß wird. Mal sehen was ESU dazu sagt.

Aber wie immer sehr kompetente Hilfe hier im Forum. Vielen Dank dafür.


Schöne Grüße Sebastian


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#15 von volkerS , 10.07.2020 12:23

Hallo Sebastian,
dass der Decoder auch nur mit rot/schwarz schon heiß wird liegt daran dass er eingebaut war. Da hat dir ein Bauteil die Kondensatoren übel genommen, nicht immer sieht man das am Bauteil, und danach wird es halt warm, auch ohne Verbraucher.
Dass der Lenz da nicht gebockt hat liegt an unterschiedlichen elektronischen Konzepten. Gilt auch für Märklin, da hab ich schon Loks gesehen die werksseitig, wie bei dir, 3 Kondensatoren + 2 Drosseln verbaut hatten.
Ideal bzgl. Entstörung und Schutz des Decoders ist die Lösung mit den 2 Drosseln und dem Kondensator zwischen den Motoranschlüssen.
Volker


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#16 von mond1969 , 20.07.2020 09:23

Hallo Sebastian,

habe ich gerade im ESU-Forum gefunden.
http://www.esu.eu/forum/forenuebersicht/...t_in_rauch_auf/

Vielleicht ist dies auch die Ursache bei dir.

Gruß Markus


Gruß Markus

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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#17 von Bogenlampe99 , 12.08.2020 12:22

[attachment=0]ESU LokPilot5 Probleme.pdf[/attachment]Hallo,

ich möchte mich an das Forum wenden, da ich ein zweites Problem mit dem LokPilot 5 (wohl gleiches Bauelemement durchgebrannt) habe.
In der unten dargestellten Lok habe ich vorweislich die Beleuchtung auf LEDs umgestellt, der vormals ersatzgelieferte LokPilot 5 funktioniert soweit...

Bei dieser E-Lok nun, Märklin HO 3054 BR 103 113-7, war ebenfalls der LokPilot 5 verbaut, sogar mit beidseitiger Lämpchen-Beleuchtung im Gegensatz zur unten dargestellten Lok.

Auf den in der Anlage beigefügten Fotos ist erneut erkennbar, dass ein Bauteil im gleichen Segment auf der Platine "geschossen" wurde.
Die Lok lief anfänglich problemlos, aber nach ca. 1 Std. Laufzeit blieb sie stehen, es "roch" nach DEFEKT.

Ich habe in meinem Bestand 82 Loks /Motorzüge - davon sind von mir verbaut worden:

29 x TAMS Decoder LD-W-32.2
16 x Märklin Set 60760
09 x LokPilot 5

Jetzt wollte ich eigentlich weitere 14 Loks auf HLA mit LokPilot 5 umbauen, weil das Fahrverhalten mit der neuen Märklin MS2 60657 und SW-Stand 3.112 sehr angenehm verläuft.

Ich habe aber nun doch etwas Zweifel, ob das problemlos abläuft und wollte Sie fragen, gibt es seitens ESU, irgendeinen Hinweis auf dieses "Beleuchtungsproblem" speziell mit Lämpchen dieser Bauart?

Wäre nett, wenn Sie mir einen Rat geben könnten...


-----------------------------------------------------------------------------

Am 29.05.2020 an meinen Lieferanten geschrieben:

> Hallo xxxxxx,
>
> ich hoffe Sie können mir weiterhelfen, ich habe mehrere ESU LokPilot 5 bei Ihnen gekauft und auch verbaut.
> Jetzt habe ich einen ersten Defekt an einer Märklin Lok HO 3005-5 BR 23 014, wobei die Lok 3 Tage gut gelaufen ist, aber plötzlich blieb sie stehen...
> Es roch etwas und ich habe sie vom Gleis genommen, dann geöffnet und nun einen "sichtbaren"(siehe Foto) Rauchschaden.
>
> Ich kenne das Layout des Decoders leider nicht und kann nicht sagen, welcher Baustein hier den Geist aufgegeben hat.
> Meine Bitte an Sie wäre, können Sie über die Fotos lokalisieren, welches Thema hier evtl. vorliegt.
> Bevor ich einen weiteren Decoder "verheize", würde ich zumindest eine Ahnung haben, woran es liegen dürfte, Lämpchen oder Kollektor ?
> Die Leistungsaufnahme über die MS2 hat normale Verbrauchswerte von max. 400 mA für diese Lok ergeben.
>
> Wäre nett, wenn Sie mir Ihre Einschätzung zukommen lassen würden.

Dateianlage:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Dateien zu sehen

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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#18 von Railwolf , 13.08.2020 11:32

Hallo,

Neues Problem, neuer Thread...

Und für Bilder: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=30&t=30285


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Problem mit ESU Lokpilot 5

#19 von Proetter87 , 13.08.2020 13:24

Hallo,

hier scheint das gleiche Bauteil wie bei mir durchgebrannt zu sein. Deshalb sollte dieser Thread schon passen. Ich kann leider nicht sagen was für ein Teil es ist. ESU hat mir die Defekten Decoder anstandslos und leider auch Kommentarlos ersetzt. Bis jetzt seit 2 Tagen läuft einer der Decoder problemlos un der Fleischmann 101. Allerdings wird er auch Warm. Scheint normal zu sein. Ich hoffe mal das der Lopi 5 kein grundsätzliches Problem hat.


Schöne Grüße Sebastian


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