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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#1 von mossbruc , 17.04.2021 01:03

Hallo liebe Modellbahner,

vor ca. 40 Jahren wurde ich mit dem Modellbahnvirus infisziert - Dank meines grossen Bruders und einer Maerklin-M Spielanlage im Keller meiner Eltern. Nach einem langen Auslandsaufenthalt in den USA, drei Kindern, und einem Umzug nach England vor zwei Jahren bin ich nun in der Lage, endlich eine richtige Modellbahn aufzubauen. Nach einem Teilausbau des Speicher steht mir ein (relativ kleiner) Raum von 2.8m x 2.4m zur Verfuegung.

Hier erst einmal der Fragebogen:

1. Titel
Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

2. Spurweite & Gleissystem
H0, Peco Code 75 im sichtbaren Bereich, Peco Code 100 im Schattenbahnhof

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon

https://abload.de/image.php?img=loftemktu.png

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
U-Form
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum

https://abload.de/image.php?img=anlagengroessecaj0j.png

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
75% Modellbahn 25%Modellbahn
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Nebenbahn
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
500mm sichtbar (380mm verdeckt)
4.4 Maximale Steigung
5%
4.5 Maximale Zugslänge
1.3m
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
600mm minimal, 800mm maximal
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
nicht noetig
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
800mm from Boden, Anlagen wird im sitzen bedient
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
geplant, nicht Gegenstand des Threads hier
4.10 Oberleitung ja / nein
Ja.

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
Analog
5.2 Steuern analog oder digital
Analog
5.3 PC-Steuerung
nein

6. Motive
6.1 Epoche
1929, also Epoche 2
6.2 Bahnhofstyp(en)
Spitzkehrenbahnhof
6.3 Landschaft
Voralpenlandschaft
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Ausser dem Bahnhof, ein paar Gueterschppen und einem Holzwerk, nur Natur
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Nein

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Einzelspieler
7.4 Budget
noch nicht notwendig
7.5 Zeitplan
15 Jahre
8. Anhänge

Steingaden ist der (fiktive) Spitzkehrenbahnhof an der elektrifizierten Steilstrecke von Peissenberg nach Fuessen. Zwischen Steingaden und Fuessen liegt das (fiktive) Kohlerbergwerk Halblech. Umgesetzt werden Personenzuege (Bayerische Ep3/6 und 3-4 Zweiachser) von und nach Steingaden und leere und beladene Kohleganzzuege (E91 und 9 zweiachsige Kohleagen). Anschluesse in Steingaden sind ein Gueterschuppen (direkt am EG angebaut), ein BayWa Gueterschuppen, noch ein Gueterschuppen, eine Kombirampe, ein Freiladegleis, und eine Holzverladung fuer das Bergwerk. Reichlich Grund zum rangieren...
Das Bahnhofsgleis 3 erlaubt das Umsetzen eines Zuges mit 9 Kohlewagen und einer E91

Meine Hauptsorge z.Z. gilt dem Gleisplan. Ist der realistisch?

Was sagt ihr? Schon mal vielen Dank im Voraus!

Herzliche Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#2 von KBS962 , 17.04.2021 14:19

Hallo Jörg,

mir gefällt der Gleisplan ausgesprochen gut. Besonders gut sind die vielen Verlademöglichkeiten für Güter, und weder Kopf-Seitenrampe noch Ladestraße fehlen. Ich halte den Gleisplan auch für realistisch, besonders für Epoche II, in der der Spurplan noch nicht "optimiert", d.h. die Anzahl der Weichen auf ein absolutes Minium reduziert war.

Dennoch sehe ich Optimierungspotential:
Die Bahnhofseinfahrt mit dem "Hosenträger" ermöglicht das gleichzeitige Ein- und Ausfahren zweier Züge, allerdings nicht von Personenzügen, da die beiden Bahnsteiggleise nur über die linke Bahnhofseinfahrt erreichbar sind und sich die Fahrstraßen überschneiden. Besonders für den Personenverkehr sollten aber unabhängige Fahrstraßen vorhanden sein, damit Zugkreuzungen flüssig vonstatten gehen können. Ich würde das Bahnsteigleis 2 an die rechte Bahnhofseinfahrt anbinden (ungefähr dort, wo das Stellwerkshäuschen zwischen den Gleisen steht).
Dann stelle ich mir die Frage, ob das Gleis 4 ein Hauptgleis sein soll. Eventuell reicht auch die Nutzung als Rangier- und Umfahrgleis, das Hauptsignal würde in dem Fall wegfallen.
Noch eine Bemerkung zu den gebogenen Bahnhofsgleisen: Ein automatisches Kuppeln mit Kurzkupplungen ist hier nicht möglich. Ich sehe aber keine Möglichkeit, die Einkuppelbereiche der Gleise 3 und 4 zu begradigen.

Übrigens:
Eine Bahnstrecke von Peißenberg nach Steingaden ist ganz schön ambitioniert Zuerst der steile Aufstieg von Peißenberg nach Böbing, dann die Querung der 75 Meter tiefen Ammerschlucht nach Rottenbuch, über die Hügel beim Ölberg, wieder runter zur Illach bei Rudersau, an Ilgen vorbei, bei Staltannen und Lauterbach geht es auch schön rauf und runter
Auch heute noch gibt es in dieser wunderschönen Gegend Kohle, teils direkt an der Oberfläche. Zum Glück beschränkte sich der industrielle Abbau aber auf Peiting, Hohenpeißenberg und Peißenberg.

Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#3 von mossbruc , 17.04.2021 23:51

Hallo Andreas,

vielen, vielen Dank fuer deine Hinweise. Dieses Forum ist einfach genial! Du hast natuerlich absolut recht, fuer eine gemeinsame Einfahrt/Ausfahrt auf Gleis 1 und 2 muessen beide Gleise anders angeschlossen sein. Nachdem ich den Hosentraeger noch einmal um 5 cm verschieben konnte, war dann auch Platz dafuer. Und Gleis 4 ist wirklich nur zum Rangieren etc. gedacht, und braucht sicher kein Ausfahrtsignal. Und das kleine Stellwerk muss dann woanders hin. Ich bin noch am hadern, ob der Bahnhof ueberhaupt ein Stellwerk braucht, oder ob ein Stellraum am EG angebracht ausreicht... Was meinst du?

Hier noch der neue Gleisplan.



Viele Gruesse aus dem z.Z. sonnigen England.

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#4 von Harzroller ( gelöscht ) , 18.04.2021 10:40

Hallo Joerg,

hatte mich gestern auch mal an deinem Plan versucht.
Um das Kuppeln im Bogen zu ermöglichen habe ich an den entsprechenden Stellen kurze gerade Gleisstücke (rot markiert) eingebaut.
Beim doppleten Hosenträger habe ich mich statt der EW eine DKW angesetzt.
Damit gewinnt man noch mehr Gleisnutzlänge.
Den Güterschuppen und das Lagerhaus habe ich über eine DKW angebunden.
Ausgezogen wird über das Streckengleis bis auf Höhe des Asig, wo eine Ra 10 Tafel steht.
So sieht es in meiner Planung aus.



Bis auf 2 Weichen (195) sind alle anderen Weichen 18X.



Im Bild sieht du graue Pfosten, diese dienen zur Orientierung wo die Wagen stehen sollten, um anzukuppeln.



Was deine Frage nach einem Stellwerk betrifft so würde ich dies mit ja - erforderlich beantworten.
Dieses würde ich in der Nähe des doppelten Hosenträger stellen.


Harzroller

RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#5 von KBS962 , 18.04.2021 12:36

Hallo Jörg,

ich würde die Anbindung des Gleis 2 so wie von Harzroller vorgeschlagen realisieren. In Epoche II darf man gerne etwas verschwenderischer mit Kreuzungsweichen sein, und es bringt zusätzliche Nutzlänge der Bahnhofsgleise.

Harzroller hat ja kurze gerade Abschnitte für das automatische Einkuppeln vorgeschlagen. Das Problem ist, dass die Lok und der erste Wagen in einer Linie ausgerichtet sein müssen, um ein sicheres automatisches Einkuppeln zu gewährleisten. Ich denke, hier hilft nur Probieren mit den vorhandenen Fahrzeugen, um die optimale Länge des geraden Einkuppelabschnitts zu ermitteln. Oder man hilft halt mit der Hand nach...

Zum Thema Stellwerk:
Vielleicht ein Blick nach Peißenberg: Der Bahnhof war elektrifiziert und hatte umfangreiche Gleisanlagen für den starken Kohleverkehr (auch der Personenverkehr war immer vergleichsweise intensiv), hatte aber pro Richtung immer nur ein einziges mechanisches Gruppenausfahrsignal (bis zum Jahr 2019!). Laut Gleisplan aus dem Jahr 1962 gab es nur auf Seite Weilheim zwei fernbediente Weichen. Alle anderen Weichen waren ortsbedient. Dafür gab es an jedem Bahnhofsende jeweils eine Wärterbude.

Für den Bahnhof Steingaden gäbe es jetzt mehrere realistische Möglichkeiten:

1. Alle Weichen sind ortsbedient, es gibt lediglich Einfahrsignale, an der Bahnhofszufahrt (beim Hosenträger) reicht eine Wärterbude.
2. Für eine Modellbahn ist es natürlich schöner, wenn man Signale aufstellt. Dann könnte die Bahnhofseinfahrt, also die Zufahrten zu den Gleisen 1 bis 4 ferngestellt sein, die Gleise 1 bis 3 erhalten zudem Ausfahrsignale. Im Bereich der Bahnhofseinfahrt könnte ein Wärterstellwerk stehen, während der Fahrdienstleiter im Bahnhofsgebäude sitzt. Die Weichen am östlichen Bahnhofsende wären alle ortsbedient.
3. Wie Punkt 2, aber das Stellwerk befindet sich im Empfangsgebäude.

Ich würde übrigens entsprechend des Szenarios bayerische Formsignale aufstellen.

Viele Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#6 von Harzroller ( gelöscht ) , 18.04.2021 13:28

Zitat

Harzroller hat ja kurze gerade Abschnitte für das automatische Einkuppeln vorgeschlagen. Das Problem ist, dass die Lok und der erste Wagen in einer Linie ausgerichtet sein müssen, um ein sicheres automatisches Einkuppeln zu gewährleisten. Ich denke, hier hilft nur Probieren mit den vorhandenen Fahrzeugen, um die optimale Länge des geraden Einkuppelabschnitts zu ermitteln. Oder man hilft halt mit der Hand nach...


Ein weiteres Entscheidungskriterium ist, welche Kupplungen eingesetzt werden sollen.
Bügel- und Klauenkupplungen sind für diesen Einsatzfall am besten geeignet.
Ich setzte die Kadee-Kupplung ein, aber auch die Universalkupplung von Roco ist gut geeignet.

Beachten sollte man, dass es bei mechanischen Stellwerken Beschränkungen bezüglich der Drahtzugleitungen (Längen) gibt.


Harzroller

RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#7 von mossbruc , 18.04.2021 16:30

Hallo Wolfgang,

einfach phantsatisch, was du da in Kuerze zussammenstellst. Ich werde mich jetzt nochmal mit meinem Program hinsetzten, und dein Vorschlaege umsetzten.

Uebrigens, geplant ist mit Kadee zu fahren, habe die Kupplungen schon bestellt und werde Versuche mit kuppeln und entkuppeln in Kurven machen. Da ich im Grunde immer nur die Kurveninnenseite der Zuege sehe, werden mir (hoffentlich) die Pufferabstaende keine zu grossen Kopfschmerzen bereiten. Schaun ma mal...

Geplant ist auch eine Holzverladung fuer das Kohlebergwerk (die ja immer viel Holz brauchen). Bin mir noch nicht sicher, wie ich die trotz Oberleitung gestalten werde.

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#8 von mossbruc , 18.04.2021 16:40

Zitat
Zum Thema Stellwerk:
Vielleicht ein Blick nach Peißenberg: Der Bahnhof war elektrifiziert und hatte umfangreiche Gleisanlagen für den starken Kohleverkehr (auch der Personenverkehr war immer vergleichsweise intensiv), hatte aber pro Richtung immer nur ein einziges mechanisches Gruppenausfahrsignal (bis zum Jahr 2019!). Laut Gleisplan aus dem Jahr 1962 gab es nur auf Seite Weilheim zwei fernbediente Weichen. Alle anderen Weichen waren ortsbedient. Dafür gab es an jedem Bahnhofsende jeweils eine Wärterbude.

Für den Bahnhof Steingaden gäbe es jetzt mehrere realistische Möglichkeiten:

1. Alle Weichen sind ortsbedient, es gibt lediglich Einfahrsignale, an der Bahnhofszufahrt (beim Hosenträger) reicht eine Wärterbude.
2. Für eine Modellbahn ist es natürlich schöner, wenn man Signale aufstellt. Dann könnte die Bahnhofseinfahrt, also die Zufahrten zu den Gleisen 1 bis 4 ferngestellt sein, die Gleise 1 bis 3 erhalten zudem Ausfahrsignale. Im Bereich der Bahnhofseinfahrt könnte ein Wärterstellwerk stehen, während der Fahrdienstleiter im Bahnhofsgebäude sitzt. Die Weichen am östlichen Bahnhofsende wären alle ortsbedient.
3. Wie Punkt 2, aber das Stellwerk befindet sich im Empfangsgebäude.

Ich würde übrigens entsprechend des Szenarios bayerische Formsignale aufstellen.



Klar, bayerische Formsignale gehoeren einfach dazu!
Ich tendiere zur zweiten Loesung, die oestlichen Weichen ortsbedient, die Einfahrt und Hosentraeger dagegen ferngestellt. Bin mir noch nicht sicher ob eigenes (kleines) Stellwerk oder Stellraum im EG.

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#9 von mossbruc , 20.04.2021 18:51

Oh man,

ich muss leider die Elektronik fuer die Solaranlage umstellen, was zur Folge hat, dass der untere Anlagenschenkel nur noch max 2.2m lang sein kann. So ein Sch...
Muss mal ueberglegen, was ich da noch gestalten kann.


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#10 von mossbruc , 20.04.2021 18:54

Hallo Andreas.

Zitat
Vielleicht ein Blick nach Peißenberg: Der Bahnhof war elektrifiziert und hatte umfangreiche Gleisanlagen für den starken Kohleverkehr (auch der Personenverkehr war immer vergleichsweise intensiv), hatte aber pro Richtung immer nur ein einziges mechanisches Gruppenausfahrsignal (bis zum Jahr 2019!). Laut Gleisplan aus dem Jahr 1962 gab es nur auf Seite Weilheim zwei fernbediente Weichen. Alle anderen Weichen waren ortsbedient. Dafür gab es an jedem Bahnhofsende jeweils eine Wärterbude.



Ich versteh nicht ganz, wie das eigentlich funktionieren soll. Wie war die Kommunikation zwischen FDL und den Waerterbuden, schliesslich war der Verkehr nicht unerheblich?

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#11 von KBS962 , 20.04.2021 23:40

Zitat

Hallo Andreas.

Zitat
Vielleicht ein Blick nach Peißenberg: Der Bahnhof war elektrifiziert und hatte umfangreiche Gleisanlagen für den starken Kohleverkehr (auch der Personenverkehr war immer vergleichsweise intensiv), hatte aber pro Richtung immer nur ein einziges mechanisches Gruppenausfahrsignal (bis zum Jahr 2019!). Laut Gleisplan aus dem Jahr 1962 gab es nur auf Seite Weilheim zwei fernbediente Weichen. Alle anderen Weichen waren ortsbedient. Dafür gab es an jedem Bahnhofsende jeweils eine Wärterbude.



Ich versteh nicht ganz, wie das eigentlich funktionieren soll. Wie war die Kommunikation zwischen FDL und den Waerterbuden, schliesslich war der Verkehr nicht unerheblich?

Joerg




Hallo Jörg,
wie das genau funktioniert hat, weiß ich leider nicht. Es wird aber ein Telefon gegeben haben. Und zumindest in Schongau hat man beim Rangieren auch per Lautsprecher kommuniziert.

Der Bahnhof Peißenberg hatte bis 2019 ein kleines Stellwerk direkt am Empfangsgebäude, wo auch die Diensträume des Fahrdienstleiters waren. Von dort wurden die beiden Einfahrweichen, die beiden Einfahrsignale und die beiden Gruppenausfahrsignale gestellt. Das war mit Sicherheit in den letzten 40 Jahren so, wahrscheinlich auch schon lange Zeit davor. Als die vielen Gütergleise noch in Betrieb waren, gab es am nördlichen Bahnhofskopf noch eine zweite ferngestellte Weiche. Mehr war das nicht und ich gehe davon aus, dass alles, was in Peißenberg ferngestellt wurde, immer vom Fahrdienstleiterstellwerk am Empfangsgebäude ferngestellt wurde. Der Wikipedia-Artikel über den Bahnhof Peißenberg ist insofern nicht richtig, als es in Peißenberg nie drei Stellwerke gab, sondern immer nur das Fahrdienstleiterstellwerk und eben die beiden Wärterbuden oder genauer gesagt Posten an den Bahnhofsenden gab. Beide Posten sicherten je einen benachbarten Bahnübergang ab. Der südliche Posten wurde wohl Ende der 1970er-Jahre aufgegeben. Der nördliche Posten wurde in der zweiten Hälfte der 1980er aufgegeben, als die von hier aus bediente Schrankenanlage automatisiert wurde und die Bedienung der Schranke fortan vom Fahrdienstleiterstellwerk erfolgte (mit Kameraüberwachung).
Es liegt nahe, dass die beiden Posten auch das Stellen der ortsbedienten Weichen vor Ort übernahmen, Belege dafür habe ich allerdings nicht.

Wie aktuell in der Lokalpresse zu lesen ist, bleibt das Peißenberger Stellwerk erhalten, hier gibt es sogar ein Bild:
https://www.merkur.de/lokales/weilheim/m...r-90464617.html
Der Modellbahnclub Pfaffenwinkel weiß sicher noch mehr über die Geschichte des Bahnhofs Peißenberg und die Stellwerkstechnik.

Viele Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#12 von mossbruc , 21.04.2021 15:16

Hallo Andreas,

Zitat
Hallo Jörg,
wie das genau funktioniert hat, weiß ich leider nicht. Es wird aber ein Telefon gegeben haben.



Kann man sich das so vorstellen:

    Anruf vom FDL an die Waerterbuden mit Auftrag zum Stellen der Weiche(n)

    Rueckruf von den Waerterbuden wenn der Auftrag erfuellt ist


Oder lieg' ich da falsch?

Und wenn dann mehrere Zuege zum Ausfahren bereit sind und das Gruppenausfahrtsignal gestellt wird, wie wird dann sicher gestellt, dass nur einer losfaehrt?

Fragen ueber Fragen...sorry.

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#13 von KBS962 , 21.04.2021 22:49

Zitat von mossbruc im Beitrag Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

Kann man sich das so vorstellen:

    Anruf vom FDL an die Waerterbuden mit Auftrag zum Stellen der Weiche(n)

    Rueckruf von den Waerterbuden wenn der Auftrag erfuellt ist


Oder lieg' ich da falsch?



Hallo Jörg,

es gab ja sicher auch einen Rangierer, der wusste welche Wagen wohin gehörten. Ich weiß zu den genauen Abläufen leider keine Details. Sicher ist nur, dass ein recht umfangreicher Zug- und Rangierverkehr mit sehr einfachen Mitteln abgewickelt wurde und eine komplette Fernbedienung aller Weichen und Signale nicht zwingend notwendig war.

Zitat von mossbruc im Beitrag Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern


Und wenn dann mehrere Zuege zum Ausfahren bereit sind und das Gruppenausfahrtsignal gestellt wird, wie wird dann sicher gestellt, dass nur einer losfaehrt?



Dazu gibt es das Abfahrsignal Zp 9. Das ist ganz klassisch die grüne Kelle, die (im Falle von Peißenberg bis zur Umstellung auf ESTW im Jahr 2019) der Fahrdienstleiter hob. Der Fahrdienstleiter war verantwortlich, dass der richtige Zug, und keinesfalls zwei verschiedene Züge gleichzeitig, den Abfahrbefehl bekam.

Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#14 von mossbruc , 22.04.2021 15:11

Hallo Forumsteilnehmer,

durch ein Aenderung in der Solaranlage musste ich nochmal den vorhandenen Platz aendern.



- Die Laenge des suedlichen Schenkels musste auf 2m gekuerzt werden... ist aergerlich, muss aber sein...
- Die gruenen Linien beschreiben die Lage der Hintergrundkulisse. Aufgrund der Dachschraege besteht aber dahinter noch fast 20cm Platz...

- Der Hosentraeger bei der Einfahrt ist entzerrt; es besteht aber immer noch die Moeglichkeit zur doppelten Einfahrt/Ausfahrt aus den Gleisen 1 und 2/3
- Gleis 4 ist nur zum Rangieren vorgesehen, also kein Ausfahrtsignal
- Der Kurztunnel im Suedwesten ist eine Galerie
- Asugezogen (auch von Gleis 1) wird bis zum Kurztunnel
- Das Einkuppeln/Entkuppeln findet auf (kurzen, aber ausreichen langen) Gleisgeraden (Gleis 2-4 direkt beim Stellwerk) statt

Was meint Ihr?

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#15 von Harzroller ( gelöscht ) , 23.04.2021 10:36

Hallo Joerg,

schade, dass dir wegen der Solaranlage nicht mehr so viel Platz auf dem unteren Schenkel zur Verfügung steht.
Für diesen Schenkel hatte ich auch einen Vorschlag ausgearbeitet, welcher nun allerdings hinfällig ist.
Mein Gestaltungsvorschlag sieht so aus.



Die Tunnelung des einen Streckenastes beginnt nicht wie bei dir im Bogen sondern erste kurz vor der Kehre.
Die beiden Strecken werden optisch durch eine Baumgruppe getrennt.
Der Flusslauf musste eliminiert werden, da an der Vorderkante verdeckt der eine Streckenast geführt wird, welcher dann nach der Tunnelung unter dem Bahnhof zusammengeführt wird.





Dies ist nun Geschichte.

Lass mich ein paar Anmerkungen zu deinem neuen Entwurf machen.
Der Bahnhof gefällt, auch ohne den doppelten Hosenträger.
Du hast jetzt den Innenraum zwischen den beiden Schenkeln in der Breite reduziert.
Würde ich persönlich nicht machen, die 80 cm sind ein guter Wert.
Vllt. den Bahnhofsschenkel schmaler gestalten, damit du wieder auf die 80cm kommst.

An der Streckenführung würde ich noch etwas arbeiten, diese ist noch nicht optimal.



Die Galerie ist eine schöne Idee, aber an dieser Stelle eher unpassend.
Weil das Esig steht davor, also vom Stellwerk nicht mehr einsehbar.

Soweit meine Gedanken .


Harzroller

RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#16 von KBS962 , 23.04.2021 14:41

Zitat

Was meint Ihr?



Hallo Jörg,

mir persönlich hat die Variante mit dem Hosenträger in der Bahnhofseinfahrt besser gefallen, ist aber natürlich Geschmacksfrage.

Wolfgang hat die Breite des Mittelraums angesprochen. Hier sollte es tatsächlich nicht zu eng werden. Vielleicht ist aber dennoch Platz, die Paradestrecke auf dem oberen Anlagenschenkel südlich des Bahnhofs etwas weiter nach recht zu führen, um zusätzliche Fahrstrecke zu gewinnen.

Viele Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#17 von Emmentaler , 23.04.2021 22:19

Hallo Jörg

Das ist ein sehr schönes Projekt finde ich.
Ich hatte mich auch mal etwas mit dem Thema Spitzkehrbahnhof beschäftig.
Dabei bin ich auf den Bahnhof Chambrelien (Schweiz) gestossen welcher bis vor ein paar Wochen noch in Betrieb war. Aktuell wird die Stecke umgebaut.
Heute ist dort bei der Einfahrt nur eine DKW, Zugkreuzungen waren selten, aber es gab sie. Das mit der Paralellen ein/ausfahrt ist betriebelich nicht unbedingt nötig und es ist sowieso nur das eine oder andere möglich. Einmal müssen sich die Züge ja kreuzen.
Hier ist der Gleisplan von etwa 1936, da hatte es noch wesentlich mehr Gleise und die Paralellfaht wäre möglich gewesen:

https://www.gleisplaene-schweiz.ch/gleis...eseux-vauseyon/

Grüsse
Walter


Meine Bahnbilder auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/184625997@N03/


 
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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#18 von KBS962 , 24.04.2021 00:10

Zitat

Das mit der Paralellen ein/ausfahrt ist betriebelich nicht unbedingt nötig und es ist sowieso nur das eine oder andere möglich. Einmal müssen sich die Züge ja kreuzen.



Hallo zusammen,

es ist richtig, es ginge auch ohne parallele Ein- und Ausfahrten, und natürlich müssen bei Zugkreuzungen zumindest ein mal die Seiten gewechselt werden. Allerdings sind ein Hosenträger bzw. parallele Fahrstraßen trotzdem gerechtfertigt. Das Szenario spielt in Epoche II, in der man noch nicht so "geizig" mit Weichen, Kreuzungen und Kreuzungsweichen war. Das Einstellen und Auflösen der Fahrstraßen dauerte länger als bei modernen Stellwerken, insbesondere wenn schlüsselabhängige Handweichen zu bedienen waren. Automatische Gleisbesetzt- und -freimeldungen gab es nicht, der Fahrdienstleiter musste per Augenschein kontrollieren. Da war es viel einfacher und sicherer, möglichst viele parallele und unabhängige Fahrstraßen zu haben.
Die parallelen Fahrstraßen dienen in erster Linie den Einfahrten, um die ankommenden Züge nicht vor dem Einfahrsignal warten zu lassen. Die Fahrstraßen konnten so schon rechtzeitig für beide Züge eingestellt werden, auch wenn noch nicht bekannt war, welcher der beiden Züge zuerst eintraf (GPS-Verfolgung und exakte Positionsbestimmung gab es ja noch nicht). So konnten beide Züge ohne Zeitverlust den Bahnhof erreichen und sie behinderten sich nicht, selbst wenn die tatsächlichen Fahrzeiten ein paar Minuten vom Fahrplan abwichen. Die Abfahrt der Züge, bei der sich dann die Fahrstraßen kreuzen, konnte fahrplanmäßig zeitlich gestaffelt erfolgen, oder der Fahrdienstleiter hielt den einen oder den anderen Zug zurück.

Übrigens hat Schliersee als Spitzkehrenbahnhof auch heute noch einen "Hosenträger".

Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#19 von mossbruc , 24.04.2021 00:58

Hallo Andreas, hallo Walter,

einfach grossartig, wieviel Wissen hier im Forum vertreten ist. Ich habe mir mal den Bahnhof Schliersee per Google map angesehen. Das hat alter Erinnerungen erweckt. Ich war viel in Bayern als Kind und Jugnedlicher, hauptsaechlich zum Wandern. Und wir haben mal am Schliersee gezeltet. Wunderschoene Gegend.

Chambrelien kannte ich nicht, musste erst einmal googleln, wo das ueberhaupt liegt. Auch schoene Gegend.

Bezueglich des Hosentraeger bzw der doppelten Ein/Ausfahrt: ich bervorzuge die Loesung, einfach, um den Betrieb auch etwas interessanter zu machen.

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#20 von mossbruc , 24.04.2021 01:01

Hallo Wolfgang,

vielen Dank fuer deinen Entwurf. Einfach wahnsinning, wieviel Information in einem 3D Bild ist. Auf jeden Fall hat dein Plan mich auf eine neue Idee gebracht. Schau ma mal...

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#21 von mossbruc , 24.04.2021 01:12

Hallo Zusammen,

die Anbindung eines SBF hat mir einige Kopfzerbrechen bereitet, einfach deswegen, weil die Steigungen zu gross wurden...

Hier mein neuester Entwurf, die maximale Steigung ist nun auf ca. 3% begrenzt.



Der Gang in der Mitte ist wieder auf 80 cm gewachsen. Muss einfach sein, da ja noch die senkrechten Dachstuetzen im Wege stehen.

Die zwei Kreise im Suedosten kennzeichnen die zwei parallele Wendeln, die im Gegenuhrzeigersinn parellel in Keller gehen. Die zwei Streckengleise vereinigen sich schliesslich unter dem Bahnhofsbrett zum SBF.

Wie immer, freue ich mich auf eure Meinung hierzu.

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#22 von KBS962 , 24.04.2021 11:48

Hallo Jörg,

ich bin jetzt nicht der Schattenbahnhofexperte. Aber schau Dir bitte mal die Zufahrt zum Schattenbahnhof genauer an. Die untere Ausfahrt der inneren Wendel mündet in einen kurzen offenen Streckenverlauf. Die untere Ausfahrt der äußeren Wendel setzt sich dagegen verdeckt fort. Nach kurzer Strecke vereinigen sich beide Strecken und müssen dann zwangsweise auf dem gleichen Höhenniveau liegen. Das bedeutet, dass das Gelände von der offenen Strecke hin zum Anlagenrand in der Mitte deutlich ansteigen müsste, die offene Strecke daher in einer Geländesenke liegen würde. Ich würde die bisher offene Strecke verdecken und die andere Strecke näher am Anlagenrand öffnen.

Eventuell wäre auch zu überlegen, zwei Schattenbahnhöfe, für jede Strecke einer, übereinander anzuordnen. Die Gleiswendel ist ohnehin schon vorhanden und könnte eine der beiden Strecke noch weiter in den Keller führen.

Viele Grüße
Andreas


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#23 von mossbruc , 24.04.2021 18:11

Hallo Andreas,

Zitat
ch bin jetzt nicht der Schattenbahnhofexperte. Aber schau Dir bitte mal die Zufahrt zum Schattenbahnhof genauer an. Die untere Ausfahrt der inneren Wendel mündet in einen kurzen offenen Streckenverlauf. Die untere Ausfahrt der äußeren Wendel setzt sich dagegen verdeckt fort. Nach kurzer Strecke vereinigen sich beide Strecken und müssen dann zwangsweise auf dem gleichen Höhenniveau liegen. Das bedeutet, dass das Gelände von der offenen Strecke hin zum Anlagenrand in der Mitte deutlich ansteigen müsste, die offene Strecke daher in einer Geländesenke liegen würde. Ich würde die bisher offene Strecke verdecken und die andere Strecke näher am Anlagenrand öffnen.

Eventuell wäre auch zu überlegen, zwei Schattenbahnhöfe, für jede Strecke einer, übereinander anzuordnen. Die Gleiswendel ist ohnehin schon vorhanden und könnte eine der beiden Strecke noch weiter in den Keller führen.



Dein erster Vorschlag wuerde dann so aussehen.



Auf zwei SBF moechte ich mich nicht einlassen allerdings.

Viele Gruesse

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#24 von mossbruc , 24.04.2021 22:59

Hallo zusammen,

hier noch eine weitere Moeglichkeit.



Allerdings bedeutet dies, dass die beiden Wendeln gegenseitig laufen, die innere im Uhrzeigersinn nach unten, die aeussere im Gegenuhrzeigersinn. Die sichtbare Gleissstrecke nach der Wendel waere wieder in einer Talsenke. Ich hab' mal nachgerechnet, es muesste mit den Wendeln klappen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist.

Was meint ihr?

Joerg


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RE: Steingaden - Spitzkehrenbahnhof in Bayern

#25 von bjb , 25.04.2021 16:41

Hallo Joerg,

ich habe mal etwas herumprobiert und hätte auch eine Idee zum Streckenverlauf am unteren Schenkel.
Die etwas länger sichtbare "innere" Strecke kann in einer Wendel herabgeführt werden, während die andere Strecke außen herum sichtbar um die Wendel und einen Berg verläuft.


Der Plan von mir ist mit C-Gleis aber vom Konzept her sollte es auch für Dein Gleissystem passen, ich bin hier mit R(min) = R2 ausgekommen.

Vielleicht ist das eine Idee für Dich?

Mit herumführenden Grüßen


BJB

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Hundling: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=51&t=32090
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