Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#1 von MoBa_Opa , 04.12.2021 16:09

Hallo,

ich hab' gerade meine Mogul 24182 in alle Einzelteile zerlegt, daneben liegt ein neuer ESU Loksound 5 XL ... und ich bin grad dabei Stifte an alle Kabel zu löten und die Löststellen zu verschrumpfschlauchen - damit ich dann die Geschichte nur zusammen stecken muss. Mir ist weitgehend alles klar, wie das zusammen gehört - nur 2 Dinge sind unklar:

  • In der Lok ist ein Radsensor drin (vermutlich um den Sound zu synchronisieren) - mit der Nummer 20882/150 - da geht ein Flachbandkabel mit 3 Adern hin ... wie/wo gehört das Teil am ESU angeschlossen? Ich hatte gehofft, ich kann Plus und Minus raus messen - nix, kein Widerstand messbar.
  • Kesselfeuer: da sind 2 Lämpchen drin, eins links, eins rechts, jedes hat natürlich 2 Anschlüsse (die kleine Platine hab' ich als Träger gelassen, nur die Leiterbahnen durchgedremelt). Was mach' ich jetzt mit den 2 rot-orangenen Lämpchen? Direkt parallel geschaltet an den ESU dran? Flackert's dann auch? Oder Kesselfeuer raus und ein Kesselfeuer-Modul (welches?) noch besorgen?
Weiters hab' ich dann vor mit 2 von den vorhandenen 6 Adern, die zum Tender nach hinten führen, die Lautsprecher im Tender zu versorgen sowie zusätzlichen Strom vom Tender nach vorne zu bringen (bleiben 2 Adern frei - man könnte ein Rücklicht hinten einbauen, wenn man wüsse, wie man das in den Tender hübsch integriert).

Danke für sachdienliche (und rasche ) Hilfe.

LG
Reinhard


P.S.: sollte ich die Lok morgen oder übermorgen wieder zusammen gebaut haben, stellt sich die Frage nach dem richtigen ESU-Loksound für die Mogul ... die Auswahl scheint überschaubar ... ich hätte mal auf dieser ESU-Seite ein einziges Mogul-Projekt gefunden ("#11 EV ALCO 2-6-0") ... passt das? D.h. Download + schauen, dass ich das irgendwie auf den ESU krieg' (Programmer vorhanden).?


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#2 von MoBa_Opa , 05.12.2021 16:19

Hi,

sodala ... mit der Herztransplantation weitgehend fertig und das im P.S. des obigen Postings genannte Projekt geladen . Kurz:

  1. Den Radsensor hab' ich gar nicht mehr eingebaut - nachdem ich in diesem Thread gelesen hab', dass ESU das über die Motordrehzahl ohnedies gut hin kriegt.
  2. Die Lämpchen im vorhandenen Kesselfeuer hab' ich in Serie geschaltet und dann durchgemessen - 33 Ohm! Also an die vollen 18V gehören die mal nicht ... mit einem 270 Ohm Vorwiderstand kommt da immer noch ~ 1 A raus - im Vergleich zu einem "richtigen " Feuerkesselmodul, das 15 mA benötigt, viel zu viel. Ich hab's bis zur Klärung bzw. bis ein Feuerkesselmodul von Massoth o.ä. eintrifft, nicht angeschlossen.
  3. Ein Problem hab' ich noch: wenn die Lok langsam stehen bleiben soll - macht sie noch schnell "einen Satz" nach vorne, bevor sie Ruhe gibt ... ???
Vielleicht hat jemand einen Tipp für 3.) ... ?

Ansonsten fährt sie recht smooth, auch durch R1-Bögen .

Thx
Reinhard


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#3 von WolleH , 06.12.2021 01:38

Hallo Reinhard,

1. der Radsensor macht sowieso nur halb so viele Impulse, wie eigentlich richtig wäre - es sollten 4 je Radumdrehung sein - also alles über den Decoder steuern lassen.
2. Bei allen mir untergekommenen Moguls war diese kleine Platine schon das Flackermodul - wenn du da dran rumgebastelt hast - schade.
Es ist entweder für 18 V oder für 5 V ausgelegt - je nach Serie. Wäre es noch ganz, hättest du es einfach an einen Ausgang anschließen können und den anderen Pol an die 5 V, die der ESU ja serienmäßig zur Verfügung stellt, oder einfach an U+. Dann hättest du vor dem Umbau natürlich + und - feststellen müssen und auch die Spannung, die da ankommt. Ansonsten kann der ESU auch ein hübsches 2-Kanal-Feuerflackern selbst herstellen, über 2 Aux, das ist zehnmal besser als das Massoth-Flackern und kostet nichts extra.
3. Du musst die Lastregelung erst mit CV54 und F1 einmessen. Dann eventuell noch die CV 52 verringern. Als Schnellschuss hilft vielleicht, die CV 52 auf 2 einzustellen.

Wenn du dich jetzt fragst, WIE das denn alles geht: lies dir einfach mal die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch, da steht das alles drin!


Gruß
Wolfgang


MoBa_Opa hat sich bedankt!
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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#4 von MoBa_Opa , 06.12.2021 03:15

Hallo Wolfgang,

vielen dank für Deinen Input.

Zu 2.) Flackermodul: das alte Flackermodul hängt ja an fetten Lötpunkten - 4 oben und 4 unten - an der waagrechten Platine. Ich könnte natürlich die 4 durchtrennten Leiterbahnen wieder herstellen - wüsste aber nicht, wie/wo ich das Modul anschließen soll. Und vor allem: was geht von dort auf die zerstörte, waagrechte Hauptplatine noch elektrisch weiter? Unkontrollierbar.

Zitat von WolleH im Beitrag #3
Ansonsten kann der ESU auch ein hübsches 2-Kanal-Feuerflackern selbst herstellen

... mit den vorhandenen 2 Birnchen (die mir viel zu viel Strom ziehen)? Wie? Irgend einen Spannungsteiler dazwischen? Oder - vermutlich besser - die Lämpchen weg und 2 orange-rote LEDs (welche?) rein und direkt an AUX-2 des ESU hängen?

Zu 3.) Einmessvorgang: hab' ich mittlerweile gefunden ... ich wüsste gerne, wie viel Meter gerade Schiene der Vorgang benötigt - 2 Sekunden Vollgas in Spur G kann viel sein ... ich möchte vermeiden, dass mir das Teil mit Höchstgeschwindigkeit in einen R1-Bogen rein rauscht. Hab' auch eine Lösung mit Einmessvorgang am Rollbock gefunden - selbigen hab' ich aber (noch) nicht.

Wenn ich es richtig verstanden habe, müsste ich:

  • ... die Mogul aufs (kurze) Programmiergleis zum PC stellen,
  • sicherstellen, dass F1 ausgeschaltet ist (F1 ist ja die Glocke als Taster) - die wird sicher "aus" sein. Und mit der LokProgrammer-SW in CV54 = 0 rein schreiben.
  • Danach die Lok auf die Paradestrecke stellen und mit der Z21 "Glockenläuten" (= F1) auslösen ... sollte losfahren + einmessen ... richtig?
  • Dann die Lok zurück auf das (kurze) Programmiergleis zum PC und per LokProgrammer Werte auslesen.
Ich würd' das so umständlich machen, weil der PC, wo die ESU-LokProgrammer-SW läuft, nicht bei der Anlage steht. Und das Programmiergleis beim PC ist zu kurz, da geht die Messfahrt nicht (auch wäre mir da die Spannungsversorgung unklar - der LokProgrammer wird ja wohl nicht ausreichen die Lok Vollgas fahren lassen zu können).

Danke und liebe Grüße
Reinhard


P.S.: bringt's noch was den 7cm Taiwan-Lautsprecher gegen einen Visaton FRS 7 o.ä. auszutauschen?
.


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#5 von Pirat-Kapitan , 06.12.2021 08:37

Zitat von MoBa_Opa im Beitrag #4

P.S.: bringt's noch was den 7cm Taiwan-Lautsprecher gegen einen Visaton FRS 7. auszutauschen?


Moin,
in der Regel ja.

Schöne Grüße
Johannes


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#6 von MoBa_Opa , 06.12.2021 13:55

Hi,

danke, Johannes - Visaton wird bestellt.

Zitat von WolleH im Beitrag #3
3. Du musst die Lastregelung erst mit CV54 und F1 einmessen. Dann eventuell noch die CV 52 verringern. Als Schnellschuss hilft vielleicht, die CV 52 auf 2 einzustellen.

Danke, Wolfgang! Wenn ich mal raus krieg', wieviel Meter Schiene ich aufbauen muss, riskier' ich das Einmessen. Voräufig hab' ich mal die Motorsteuerungs-Settings nach der Tabelle in der Bedienungsanleitung für Bühler-Motor 'generic' gesetzt ... noch kein Erfolg. Dann hab' ich - auf Deinen Tipp hin - CV 52 verkleinert, also von den gewesenen 10 mal auf 3 -> Erfolg! Das Ding unterlässt jetzt den abschließenden Satz nach vorne beim Stehenbleiben . Es war also die "richtige Schraube", an der zu drehen war.

----

Wegen Kesselfeuer-LED: so nichts dagegen spricht oder ich mich verrechnet hab', würde ich mir rote + orange LEDs (5 mm diffus, 1,9V, 20mA) von hier besorgen - für 2 Stück in Reihe (1 rot, 1 orange) bei 16-18 Volt hätte ich mir 750-820 Ohm für den Vorwiderstand errechnet.

----

D.h. jetzt gibt's noch Materialbeschaffung (Kohleschleifer, Schleifkontakt, Federn, Haftreifen, Lautsprecher, LEDs & Vorwiderstand...) - und zwischen den Feiertagen ist zwecks 2. Servicetermin für Beschäftigung gesorgt .

Thx
Reinhard


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#7 von WolleH , 07.12.2021 12:23

Hallo Reinhard,

wenn du schon 2 LED verbaust, würde ich die gleich an 2 separate Ausgänge anschließen.

Du kannst sie dann nicht nur unabhängig voneinander einstellen,
mit zunehmender Programmiererfahrung kannst du sie später auch unterschiedlich flackern lassen und noch viele andere Tricks einbauen im Programm.

Das ist vielleicht Zukunftsmusik, aber mit getrennten Anschlüssen kann man sich alles offenhalten.
Ich persönlich würde Orange (für die Glut) und Gelb (für de Flammen) wählen.

Ach ja: die Einmessfahrt immer an der Zentrale machen, nicht mit dem Programmer, und vorzugsweise auf Schienen und nicht auf einem Rollenprüfstand o.ä. .


Gruß
Wolfgang


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#8 von MoBa_Opa , 08.12.2021 08:03

Zitat von MoBa_Opa im Beitrag #4
Zu 3.) Einmessvorgang: hab' ich mittlerweile gefunden ... ich wüsste gerne, wie viel Meter gerade Schiene der Vorgang benötigt ...

Ich hab' jetzt mal 8 Meter + 1/4 R3-Bogen + nochmals 2 Meter ausgelegt ... aber Mist - das Ding fährt volle Kanone nach hinten los (jetzt ist hinten was abgebrochen, was angeklebt werden muss)! Was tun? In die Mitte der ausgelegten Gleise stellen? Verkehrt rum drauf stellen und nach hinten fahren lassen? Irgend ein CV umdrehen(?) - Anspeisung vertauschen hat nix gebracht, fuhr ein 2. mal nach hinten los.

Sonst fährt sie noch vorne, wenn sie nach vorne fahren soll...

Thx
Reinhard


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#9 von RichyD , 08.12.2021 08:25

Servus,

Zitat von MoBa_Opa im Beitrag #8
Sonst fährt sie noch vorne, wenn sie nach vorne fahren soll...


und woher soll die Lok wissen, wohin sie fahren soll?
Eine Einmessfahrt kann schließlich in beiden Richtungen sinnvoll sein...

Tipp: sie fährt in die Richtung, die sie zuletzt fuhr.
Also wenn du sie brav rückwärts am Anfang deiner Messstrecke einparken möchtest, dann passiert das oben Beschriebene, Ungewollte...

Übrigens führt nicht jede Einmessfahrt zum gewünschten Erfolg - wiederhole es gern mehrfach, bis dir das Ergebnis gefällt.

Beste Grüsse
Richy


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#10 von Crusher606 , 08.12.2021 08:32

Zitat von WolleH im Beitrag #7

...... Ach ja: die Einmessfahrt immer an der Zentrale machen, nicht mit dem Programmer, und vorzugsweise auf Schienen und nicht auf einem Rollenprüfstand o.ä. .


Die erste Einmessfahrt mache ich immer mit dem Programmer auf dem Rollenprüfstand um zu schauen was die Lok macht, bevor ich sie auf ein Gleistück setze und die Prozedur starte.
(Programmer CV54 auf 0 setzen, dann in der Bednieung auf "GO" um die Gleisspannung einzuschalten und dann F1 um die Einmessfahrt zu starten)

Erst wenn ich sehe was da passiert, lasse ich sie auf das Gleis los . . .

Gruß
Rainer


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#11 von dlok , 08.12.2021 08:33

Obwohl ESU den Rat gibt, diese messfahrten auf einer geraden Strecke zu führen ... ein Kolleg macht das auf einem Kreis (da entsteht kein Risiko, falls die Maschine in der "falschen" Richtung oder auch weiter als erwartet fährt). Dazu hat er noch Markierungen gemacht, um die Bremswege messen zu können usw.


Mit besten Grüssen aus der Westschweiz.

Laurent

PS: Masstab 1:1 und 1:87 passen gut zusammen
- Gruss aus der Schweiz: Was wurde bisher/sonst getan?
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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#12 von MoBa_Opa , 08.12.2021 08:53

Zitat von RichyD im Beitrag #9
Tipp: sie fährt in die Richtung, die sie zuletzt fuhr.

Vielen Dank, Richy (... da muss man erst mal drauf kommen...). Rollenprüfstand ist (noch!) nicht vorhanden. Ja - jetzt hat es geklappt. Und hätte ich vorher gewusst, dass sie nur ca. 2 Meter fährt, hätte ich mir vor der Sache nicht so ins Hemd gemacht und ca. 12 Meter Schienen durch 3 Zimmer aufgebaut.

Thx
LG
Reinhard


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#13 von Crusher606 , 08.12.2021 09:04


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#14 von MoBa_Opa , 08.12.2021 09:07

Den Thread hab' nicht gefunden, in der RTFM steht nicht drin, wie lang die Messstrecke ist. Aber ich hab' hier im Thread 2x gefragt (ohne darauf ein Antwort zu kriegen).


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#15 von Crusher606 , 08.12.2021 09:27

Keine Antwort zu bekommen ist nicht schön.

Als Strecke ist man mit einer 3m langen gerade auf der sicheren Seite.
Das automatische Einmessen ist für einige Experten vielleicht nicht 100%ig, aber es ist ein erster Startpunkt für evtl. folgende Feinheiten bei den Einstellungen.
Ich kenne einige die hierzu sogar noch Wagen anhängen, damit die Lok unter realeren Bedinungen das Einmessen durchführt.

Falls Du öfters mal eine Lok digitalisieren möchtest, ist auch ein Programmer oder eine Decoder Testplatine hilreich.
Ein Rollenprüfstand ist für Umbauarbeiten immer ganz nett.

Ich habe bisher ca. 10 Loks selbst digitalisiert, teilweise mit kleinen LED für die Beleuchtung ausgestattet und damit hat sich die Anschaffung für mich schon gelohnt.
Nebenbei habe ich viel gelernt und neben der Herausforderung hat es auch immer Spaß gemacht das Ergebnis nach dem Umbau auf dem Gleis zu sehen.

Viele Grüße
Rainer


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#16 von MoBa_Opa , 08.12.2021 09:46

Hallo Rainer,

danke für Deine Zeilen. Ja, es ist ärgerlich, wenn man einige Tage vergeblich auf Antwort wartet - und eine Stunde, nachdem das Hoppala passiert ist, kommt die Info rüber, die vorher nötig gewesen wäre.

Die Einmessfahrt war erfolgreich, die Mogul fährt jetzt ganz smooth . Ich hab' allerdings die Beschleunigungs- und Bremswerte deutlich runter gesetzt - das langsame Beschleunigen/Verzögern mag zwar Vorbildgerecht sein - für meinen Enkelsohn mit 5½ ist das aber nix, wenn die Lok so langsam reagiert. Mehr Aufwand muss ich für meinen Zweck nicht betreiben.

Ich hab' mittlerweile 2 Loks + 1 Draisine (mit DRIVE-M) digitalisiert, eine Mogul komplett auf ESU umgebaut (bissl was fehlt noch, wie das Kesselfeuer) - dafür, dass ich mit dem Hobby erst vor ein paar Wochen angefangen habe (nachdem die Playmobil-Grundausstattung rund 25 Jahre am Dachboden war), bin ich eh schon tief in die Sache eingestiegen. Als nächstes werden die ersten 2 Loks noch mit Sound ausgestattet (SX6) und eine HSB 99 6001-4 auf ESU umgebaut - die passende Beschäftigung für die Weihnachtsfeiertage.

ESU LokProgrammer ist vorhanden, auch ein MD Programmer (für die DRIVE-M) - Rollbock fehlt noch.

Natürlich wär's schon, wenn ich aus den ESU-Decodern noch mehr heraus holen und Dinge zum Leuchten/Blinken/Tuten etc. bringen würde - das sind aber Feinheiten, für die die Zeit momentan fehlt. Wichtiger ist mal, dass die Loks ordentlich fahren (der Playmobil 4050 muss ich noch zusätzliche Stromabnehmer einbauen) und alle irgendwelche Geräusche von sich geben. Dann könnte man ein paar Weichen digitalisieren ... mir wird nicht fad. Aber ich muss schauen, was für den Enkelsohn mehr Spielspaß ergibt - ein zusätzlich leuchtendes Rücklicht bringt ihm wenig, wenn aus einem Soundprojekt z.B. eine Kuh "muht", bringt's viel . D.h. ich muss Prioritäten setzen.

Liebe Grüße
Reinhard


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RE: Umbau Mogul auf ESU - div. Unklarheiten

#17 von Pirat-Kapitan , 08.12.2021 10:19

Zitat von MoBa_Opa im Beitrag #14
in der RTFM steht nicht drin, wie lang die Messstrecke ist. Aber ich hab' hier im Thread 2x gefragt (ohne darauf ein Antwort zu kriegen).

Moin,
vielleicht haben die ESU-Spezialisten zu viel selbst mit dem Einmessen zu tun?
Spass beiseite: bei Zimo weiß ich, wie das geht, weil ich Zimo fahre, aber ESU ist für mich ein Buch mit 5 Siegeln (Versionen Loksound XL bis V2 kann ich noch).
Zur Decoderauswahl gehört m.E. auch die Frage des Service und der Betreuuung.

Schöne Grüße
Johannes


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