Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#1 von schnufel , 21.08.2022 11:56

Hallo in die Runde der Fachexperten,

ich habe zur vorbildgerechten Signalisierung meiner beiden Bahnhöfe auf der Anlage die Bitte, ob ihr mir helfen könnt, die passenden Signale zu ergänzen.

Meine Anlage ist zeitlich in der Epoche IV der DR angesiedelt, kann aber auch noch Anleihen aus der Epoche III haben.

Den Bau meiner Anlage dokumentiere ich hier in meinem Bau-Thread. Für die weitere Ausgestaltung, besonders vor dem Schottern der Gleise, möchte ich die passende Signalisierung planen und verbauen.

Es gibt zwei Bahnhöfe, welche ich darstelle und diese sollen mit passenden Signale ausgestattet werden.



Beim ersten Bahnhof handelt es sich um einen Durchgangsbahnhof an einer zweigleisigen elektrifizierten Hauptstrecke mit Abzweig zu einer kleinen nicht elektrifizierten Nebenstrecke.
Dem Bahnhof ist ein kleines BW mit dem zweiständigen Lokschuppen und einen kleinen Abstellgleis angegliedert. Ob ich das kuze Abstellgleis Für Güterverladungen und ober als Dieseltankstelle nutzen werden, bin ich mir noch nicht sicher.

Ich habe mir zur Signalisierung der Hauptgleise schon ein paar Gedanken gemacht und folgende Bezeichnungen und Hauptsignale eingezeichnet. Da es sich um eine elektrifizierte Hauptstrecke handelt, hab ich vor dort Lichtsignale einzusetzen, die im Zuge der Elektrifizierung und Modernisierung verbaut wurden.



Wo ich mir unsicher bin, welche Signale an das kurze Abstellgleis (Nummer 41) und an dem Bereich vom Lokschuppen (Gleis 11, 21 und 31) müssen. Hier kann ich auch mit einer deutlich reduzierten, auf das nötigste beschränkten, Signalisierung leben. Auch kann ich mir in dem Bereich noch ältere Signale vorstellen, weil dort aus Kostengründen keine modernen Signale verbaut wurden.
Ganz ohne Signale, wie es jetzt ist, kann es nach Vorschrift, aber vermutlich nicht bleiben.

Beim zweiten Bahnhof handelt es sich um den Endbahnhof der abzweigenden eingleisigen Nebenstrecke, wo sich ein Lokschuppen mit davor stehenden Kohlbansen befindet (Gleis 3).



Da es sich hier um einen kleinen Bahnhof der Nebenstrecke befindet, möchte ich dort Flügelsignale verbauen. Modernisiert wurde dort nicht viel und daher kann hier die Signalisierung gern der Epoche III entsprechen.
Auch hier bin ich mir primär unsicher, wie ich die Ausfahrt aus dem Lokschuppen (Gleis 3) signalisieren muss.

Ich bedanken mich schon jetzt für die Hilfe bei der Planung der passenden Signal


Grüße,
Peter

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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#2 von Remo Suriani , 22.08.2022 08:56

Hallo Peter,

also ich habe schon schlechterer Entwürfe für eine erste Signalisierung gesehen. Was aus meiner Sicht die größere Herausforderung ist, ist der Gleisplan des Abzweigbahnhofs:

Die Inneren gelb markierten Weichen ergeben so keinen Sinn: Es gibt solche Bahnhöfe vereinzelt als Restanten größerer, stillgelegter Anlagen, aber dann sind die Gleise zwischen den Weichentrapezen zu eng beieinander, denn dann müsste da schon Züge zwischenpassen. Sprich: Die Signale müssen/sollen innerhalb dieser Weichen stehen, um die Weichen überhaupt flexibel nutzen zu können. Aber dann hast Du keine Nutzlänge mehr. Es sieht auch ehrlich gesagt komisch aus, wenn der Bahnhof quasi durchgehend aus Gleiswechseln besteht.

Das Signal links unten bin ich mir nicht sicher, in wie weit fahren in Gegengleis damals schon verbreitet war. Denn woanders kommst Du ja nicht hin. Beachte, dass bei der Ausfahrt von der Nebenbahn an zwei Hauptsignalen vorbei kommst. Ich kenne das von Formsignalen (hast Du ja auch im Nebenbahnhbahnhof, würde ich da aber auch vermeiden, weil es auch anders ginge), oder von Bundesbahnsignalen. Ich weiß nicht 100% wie es bei der Reichsbahn mit HL-Signalen war, aber es sieht irgendwie komisch aus.


Viele Grüße
Dirk

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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#3 von volkerS , 22.08.2022 10:52

Hallo Peter,
das Signal an Gl13 macht nur Sinn wenn Gleiswechselbetrieb gegeben. Ansonsten müsste es vor der Weiche in Gl3 stehen. Das ist aber für einen Zug viel zu kurz.
Wenn du die Richtung der Gleiswechsel im linken Bahnhofskopf tauschst ergibt es mehr Sinn.
Dann würden auch die Signalstandorte passen wobei Signal Gl13, Signal Gl22 und Signal Gl1 rechts Hp0/Hp2 anzeigen müssen. Signal Gl22 müsste für Zugfahrten aus Gl1 auf Kennlicht umschalten, alternativ ein Gleissperrsignal in Gl1 rechts und die Zugfahrt aus Gl1 über Signal Gl22 signalisieren.
Im Endbahnhof für Gl2 entweder 2 gekoppelte Flügel (Hp0/Hp2) oder Geschwindigkeitstafel 4 vor das Signal. Sinnvoller wäre aber ein Gruppenausfahrtsignal, das am Bogenbeginn steht, dass eine Lok ohne Signalisierung den Zug umfahren kann. In diesem Bahhof erteilt dann der Fdl die Fahrt-/Rangieraufträge.
Volker


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#4 von schnufel , 22.08.2022 12:51

Hallo Dirk, hallo Volker,

vielen Dank für eure Rückmeldungen, die haben wir schon weiter geholfen. Einige der Punkte muss ich mir in Ruhe durchlesen um diese final zu verstehen. Die Lage der Weichen werden bei der Anlage nicht mehr gewechselt, dass ist dann mein persönlicher Kompromiss, werde das Thema zukünftig bei neuen Planungen dann stärker beachten.

Eure Hinweise zur Signalisierung werde ich in meinem Plan einarbeiten und diesen dann hier wieder einstellen


Grüße,
Peter

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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#5 von Frank 72 , 23.08.2022 11:02

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #2
Beachte, dass bei der Ausfahrt von der Nebenbahn an zwei Hauptsignalen vorbei kommst. Ich kenne das von Formsignalen (hast Du ja auch im Nebenbahnhbahnhof, würde ich da aber auch vermeiden, weil es auch anders ginge), oder von Bundesbahnsignalen. Ich weiß nicht 100% wie es bei der Reichsbahn mit HL-Signalen war, aber es sieht irgendwie komisch aus.

Doch, das gibt es auch bei der DR.
Wobei es hier mit den Signalen durcheinander geht: Es sollen ja Hl-Signale werden, im Plan sind aber Formsignalbegriffe angegeben (Hf).
Die im Plan gelb markierten Weichenverbindungen in Kombination mit den eingezeichneten Signalen sind schon möglich, wenn auch ungewöhnlich.


Gruß Frank


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#6 von schnufel , 27.08.2022 11:36

Hallo in die Runde der lieben Helfer,

in der Woche hat mir leider etwas die Zeit gefehlt, aber jetzt habe ich versucht eure Rückmeldungen, so gut es mit gelang in meinem Plan einzuarbeiten.

Fangen wir mit meinem Durchgangsbahnhof an. Hier habe ich jetzt zwei Varianten der Signalisierung erstellt. Einmal „klassische“ und einem mit fahren im Gegengleis bzw. Gleiswechselbetrieb, auch wenn ich etwas zur klassischen Variante tendiere. War ein guter Hinweis, den ich nicht so ganz auf den Schirm hatte

Fangen wir mit der klassischen Variante an.



Ich hab die Bezeichnung, passend auf Hl-Signale geändert. Hl1 und Hl13. Hier ist mir die Bezeichnung in der Tat durch gegangen.

Da es sich hier um eine modernisierte zweigleisige Strecke handelt, ist die Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit richtig. Was mir noch gekommen ist, muss ich auf der freien Strecke noch eine Geschwindigkeitstafel 4 (Lf4) mit 120 als Höchstgeschwindigkeit aufstellen oder geht das aus Hl1 „freie Fahrt“ eindeutig hervor?

Beim Abzweig zur Nebenbahn, hab ich auf Hl7 gewechselt wegen 40km/h, oder geht da Hl1 und später Lf4 mit 40er Schild auch? Leuchtendes grünes Licht sieht schöner aus auf der Modellbahn ;).

Weiterhin, da wir hier „nur“ den klassischen Rechtverkehr haben, sind die Signale auf Gleis 13 und 22 entfallen.

Für Rangieren auf den Gleisen 41 und 11 habe ich entsprechende W-Tafel vorgesehen, dass sollte für Rangierfahrten mit Freigabe durch den FDL reichen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Wo ich hier noch gedanklich hänge ist die Signalisierung mit Gleissperrsignalen. Hier würde Ra 12 für die Freigabe zu Rangierfahrten in Fragen kommen. Diese haben ich auf Gleis 1 und Gleis 22 jetzt gesetzt, bin mir aber nicht wirklich sicher, ob das so richtig ist.


Bei der Version mit Gleiswechselbetrieb, habe ich, wie zu sehen ist, nur die Bezeichnung der Signale korrigiert und die Signale wie bei der klassischen Varianten beschrieben ergänzt/geändert.



Kommen wir zum Endbahnhof.



Beim Endbahnhof würde ich bei den 2 Flügelsignalen bleiben, die Bausätze habe ich schon und ich find die Signale einfach toll.

Dann habe ich wie angemerkt die Geschwindigkeitstafel (Lf4) bei den Formsignalen ergänzt mit 20 km/h. Hier noch die Frage, wäre Ra 12 wegen Rangierfahrten hier nicht auch sinnvoll und wenn ja wo?

Im weiteren Streckenverlauf geht es dann auf 40km/h, daher das zweite Schild außerhalb vom Bahnhof

Bei Gleis 22 und Gleis 3 habe ich noch W-Tafeln ergänzt für die Ausfahrt aus den Abstellgleisen und beim Rangieren.

Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt, hoffe ich habe den Plan nicht weiter verschlimmbessert und bedanke mich schon einmal im Voraus für eure Rückmeldungen!


Grüße,
Peter

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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#7 von Gartenbahner60 , 06.04.2023 13:16

Hallo Peter
die W-Zeichen reichen nur, wenn dort Loks oder Rangierabteilungen mit Loks warten (also ein TF das W sieht und anhält).
Wenn Du da aber Wagen abstellen willst (also ohne TF, der das W sieht), dann müssen da Gleissperren oder Schutzweichen für Flankenschutz (wegrollender Wagen rollt über die Weiche in vorbeifahrenden Zug) sorgen.

Gruß
Siggi


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#8 von Gartenbahner60 , 06.04.2023 15:58

Noch was: Gleisperrsignale stehen da, wo regelmäßig und oft Rangiert wird. Wo nur mal gelegentlich Rangiert wird, reicht Hand-/Lichtzeichen oder Funk (wie bei den W-Zeichen).

Gruß
Siggi


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#9 von Gartenbahner60 , 06.04.2023 16:07

Noch was: wie Dirk schon schrieb, sind die von ihm gelb markierten Weichen sinnlos. Ich würde statt dessen links eine Weichenverbingung von Gleis 2 zu 1 einbauen. Dann kann ein Zug von der Hauptstrecke beiseite genommen werden und in Gleis 1 stehend, überholt werden. Und das in beiden Fahrtrichtungen der Hauptstrecke. So wird das üblicherweise gemacht .....

Gruß
Siggi

PS: wenn Du auch die Weichen numerieren würdest, könnte man einfacher darüber schreiben.


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#10 von Gartenbahner60 , 07.04.2023 12:07

Hallo Peter

Zitat von schnufel im Beitrag #6

Kommen wir zum Endbahnhof.



Beim Endbahnhof würde ich bei den 2 Flügelsignalen bleiben, die Bausätze habe ich schon und ich find die Signale einfach toll.

Dann habe ich wie angemerkt die Geschwindigkeitstafel (Lf4) bei den Formsignalen ergänzt mit 20 km/h. Hier noch die Frage, wäre Ra 12 wegen Rangierfahrten hier nicht auch sinnvoll und wenn ja wo?

Im weiteren Streckenverlauf geht es dann auf 40km/h, daher das zweite Schild außerhalb vom Bahnhof

Bei Gleis 22 und Gleis 3 habe ich noch W-Tafeln ergänzt für die Ausfahrt aus den Abstellgleisen und beim Rangieren.

Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt, hoffe ich habe den Plan nicht weiter verschlimmbessert und bedanke mich schon einmal im Voraus für eure Rückmeldungen!



Für einen Endbahnhof einer eingleisigen, mit max. 40 km/h betriebenen Nebenstrecke, halte ich 2 Hauptgleise (für 2 zugleich im Bahnhof befindliche Züge) für überdimensioniert!
Plausibel und üblich wäre, Gleis 1 als Hauptgleis zu betreiben, Gleis 2 als Nebengleis (Umfahrgleis). Ein Zug fährt vonrechts in Gleis 1 ein und hält am Ende von Gleis 1 (da muß die H-Talel hin). Die Lok umfährt den Zug über Gleis 11, Gleis 2 und 21. Da Gleis 2 Nebengleis ist, ist Flankenschutz zu Gleis 3 nicht erforderlich (auch kein Signal notwendig) und zu Gleis 1/21 durch die Weichen rechts gegeben.
Die H-Tafeln rechts sind übrigens sinnlos, weil von links kein Zug einfährt, der da halten soll.

Wenn Du wirklich mit 2 Hauptgleise (1 und 2) haben willst (also Ein- und Ausfahrten von Gleis 1 und Gleis 2), ist Flankenschutz zu Gleis 3 und 22 notwendig (Gleissperre in Gleis 3 und Gleis 22, W-Zeichen nützt nichts gegen wegrollende Wagen oder unbemannter Loks).

Gruß
Siggi


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#11 von Frank 72 , 07.04.2023 16:27

Ist bei der echten Bahn aber trotzdem so verbaut. Es gibt ja unzählige Beispiele, wo Abstellgleise nur durch Sperrsignale zu Hauptgleisen abgegrenzt sind (nicht mal eine Gleissperre).
Wonach das bei der Bahn da immer so geht, weiß ich auch nicht.


Gruß Frank


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#12 von Gartenbahner60 , 07.04.2023 17:02

Man müsste halt wissen, was genau da gemacht wurde. Wenn die "Abstellgleise" z. B. nur "Lokwartegleise" sind (Lok wartet auf Zug, damit Lok getauscht werden kann oder bis der Wagenzug bereitgestellt wird), dann reicht ein Sperrsignal, weil dann ein TF in der Lok ist, der darauf guckt und sich danach richtet.
Abgestellte und wegrollende Wagen interessiert aber kein Sperrsignal, die bringt nur eine Gleissperre unter Kontrolle.

Kannst Du einen konkreten Gleisplan nennen, wo "Abstellgleise" nur mit Sperrsignal, aber ohne Gleissperre (oder Schutzweiche) abgestellt werden?

Ach ja, man kann ja Wagen/Züge auch auf Hauptgleisen abstellen (wo der Einbau von Gleissperren verboten ist). Da ist dann aber in den "örtlichen Richtlinien" genau festgelegt, wie der Zug gegen Wegrollen (durch "Erschöpfen" der Druckluftbremse durch Undichtigkeiten) gesichert werden muß. z.B "Anziehen der Handbremse an jedem x-ten Wagen", "Vorlegen von Radvorlegern " usw.

Gruß
Siggi


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#13 von Gartenbahner60 , 07.04.2023 17:07

Zitat von Frank 72 im Beitrag #11
Ist bei der echten Bahn aber trotzdem so verbaut. Es gibt ja unzählige Beispiele, wo Abstellgleise nur durch Sperrsignale zu Hauptgleisen abgegrenzt sind (nicht mal eine Gleissperre).
Wonach das bei der Bahn da immer so geht, weiß ich auch nicht.


Nachtrag. Man müsste auch die "Örtlichen Richtlinien" kennen. U. U. ist in diesen "Abstellgleisen" ein Abstellen von Wagen verboten, weil die Gleise z. B. zum Rangieren benötigt werden, wo immer ein TF mit dabei ist ...

Gruß
Siggi


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#14 von schnufel , 07.04.2023 17:16

Hallo Siggi und Frank,

danke für eure Antworten - damit hätte ich nach der Zeit nicht mehr gerechnet . Danke schon einmal für euren Input

Zum Durchgangsbahnhof und den W-Zeichen. Dort wird nur hin und wieder rangiert. Primär handelt es sich um einen Durchgangsbahnhof mit Abzweig zu einer einspurigen Nebenbahn. Daher nehme ich mit, geht es sogar ohne W-Zeichen, schaden tun sie aber auch nicht und der Fahrdienstleiter wird aus dem Stellwerk den Bereich überblicken können.
Auf Gleis 41 kommt eine kleine Laderampe hin, wo ein Wagen für die Beladung abgestellt werden kann. Der könnte als Schutzweiche in Richtung Lokschuppen (Gleis 21 und 31) gesichert sein, dort ist ein rollender Wagen aber nicht gut aufgehoben. Wird sich also nicht ganz nach Vorschrift lösen lassen .

Bei den Weichen stimme ich dir funktional zu. Da diese aber schon verbaut sind inkl. Servoantriebe, werde ich die aktuell nicht mehr ändern. Sollte ich doch noch einmal damit anfangen, steht es auf meiner Agenda .

Die Nummerierung der Weichen kann ich in den Plan noch ergänzen, dass macht es auf jeden Fall einfacher .

Beim Endbahnhof werde ich die rechten H-Tafeln aus dem Plan nehmen. Die braucht es da wirklich nicht. Von meinen Gedanken hatte ich schon mit 2 Hauptgleisen gespielt.
Gleis 1 primär für den Personenverkehr und Gleis 2 überwiegend für Güterverkehr. In der DR gab es viele kleine Firmen, die versorgt wurden. Passt mit weiteren Schutzweichen natürlich nicht mehr platzmäßig zusammen.
Gleis 3 wird einen Lokschuppen und davor einen Kohlebansen beherbergen. Bei Gleis 22 handelt es sich mehr um ein Wartegleis für eine Lok, ggf. kommt da noch eine Dieseltankstelle hin.
Mit einem Hauptgleis würde es von den Weichen passen und ich würde mir auch ein Signal sparen - was auch eine Überlegung wert ist.
Wobei ich sagen muss, zwei schöne Flügelsignale machen optisch schon etwas her . Ich lasse es mir auf jeden Fall noch einmal durch den Kopf gehen die Möglichkeiten und arbeite die Siganlpläne einmal aus .

Der Input hat mich auf jeden Fall schon wieder weiter gebracht. Da ich gerade nicht viel zum bauen komme, stehen auch noch keine Signale und ich bin noch flexibel .


Grüße,
Peter

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#15 von Gartenbahner60 , 07.04.2023 17:29

Zitat von schnufel im Beitrag #14

Auf Gleis 41 kommt eine kleine Laderampe hin, wo ein Wagen für die Beladung abgestellt werden kann. Der könnte als Schutzweiche in Richtung Lokschuppen (Gleis 21 und 31) gesichert sein, dort ist ein rollender Wagen aber nicht gut aufgehoben. Wird sich also nicht ganz nach Vorschrift lösen lassen .



Meinst Du, die DKW ist Schutzweiche für Gleise 21,31,41? Kann man machen, dann darf über die DKW aber keine Zugfahrt gehen (wie würde ja dann ggf. gefährdet). D. H. Hauptgleis 1 endet vor der DKW an der H-Tafel (dort reicht also ein dauerrotes Hauptsignal aus, das nie grün zeigen kann). Ein von der Nebenstrecke kommender Zug endet dort also und kann zurück zum Endbahnhof pendeln (durchaus vorbildgerecht).
Oder er fährt (nach dem Halt auf Gleis1) als Rangierfahrt auf Gleis 2 oder 3 und dann von dort aus auf Hauptsignal aus.

Gruß
Siggi


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#16 von schnufel , 07.04.2023 17:38

Hallo Siggi,

ja so meinte ich das, muss aber ehrlich sagen, dass ich es so final nicht machen werde. Es wird einen Wechsel von der Haupt- zur Nebenbahn und andersrum geben. Daher wird Gleis 41 nicht vorbildgerecht abgesichert sein.

Temporär kann natürlich der Übergang gesperrt werden, wenn dort ein Wagen steht, aber ob ich mich dauerhaft da dran halte bezweifele ich, wie schon geschrieben.


Grüße,
Peter

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#17 von Gartenbahner60 , 07.04.2023 18:24

Du kannst sie ja durch Gleissperren vorbildgerecht sichern.
Müssen ja nicht funktionsfähig sein, sieht aber vorbildgerecht aus. Habe ich auch bei mir in Nidda so gemacht:



Die Gleissperre klappe ich halt von Hand auf und zu, je nach Bedarf ...

Gruß
Siggi


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#18 von schnufel , 07.04.2023 18:39

Stimmt, da hast du recht .


Grüße,
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#19 von Gartenbahner60 , 08.04.2023 09:24

Hallo zusammen
hier noch was Lesenswertes zum Thema. Ist zwar aktueller Stand, aber dürfte zu DR-Zeiten nicht wesentlich anders gewesen sein:

https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/gvb...sgl.pdf?lang=de

Gruß
Siggi


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#20 von Frank 72 , 08.04.2023 16:47

Nicht uninteressant. Aber selbst dort wird von "flankenschutz bietenden Signalen" gesprochen.

Zitat von Gartenbahner60 im Beitrag #12
Kannst Du einen konkreten Gleisplan nennen, wo "Abstellgleise" nur mit Sperrsignal, aber ohne Gleissperre (oder Schutzweiche) abgestellt werden?

Da ist heutzutage nicht mehr so viel übrig, da ja in den letzten Jahrzehnten das meiste zurückgebaut wurde. Aber spontan: Rostock Hbf, Hamburg-Altona, Stralsund Hbf, Binz, früher Wismar, Schwerin Hbf.
Könnte aber vielleicht etwas mit der vmax in den Hauptgleisen zu tun haben? In all meinen Beispielen beträgt diese 40 km/h.

Zitat von Gartenbahner60 im Beitrag #12
Ach ja, man kann ja Wagen/Züge auch auf Hauptgleisen abstellen (wo der Einbau von Gleissperren verboten ist). Da ist dann aber in den "örtlichen Richtlinien" genau festgelegt, wie der Zug gegen Wegrollen (durch "Erschöpfen" der Druckluftbremse durch Undichtigkeiten) gesichert werden muß. z.B "Anziehen der Handbremse an jedem x-ten Wagen", "Vorlegen von Radvorlegern " usw.


Das gilt ja immer beim Abstellen von Fahrzeugen. Zumindest über 24 Stunden.
Die Dauer spielt auch eine Rolle, sonst dürfte man ja nicht mal einen Lokumlauf machen, ohne dass der restlliche Betrieb im Bf. zum Erliegen kommt.


Gruß Frank


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#21 von Gartenbahner60 , 09.04.2023 09:05

Zitat von Frank 72 im Beitrag #20
Nicht uninteressant. Aber selbst dort wird von "flankenschutz bietenden Signalen" gesprochen.

Zitat von Gartenbahner60 im Beitrag #12
Kannst Du einen konkreten Gleisplan nennen, wo "Abstellgleise" nur mit Sperrsignal, aber ohne Gleissperre (oder Schutzweiche) abgestellt werden?

Da ist heutzutage nicht mehr so viel übrig, da ja in den letzten Jahrzehnten das meiste zurückgebaut wurde. Aber spontan: Rostock Hbf, Hamburg-Altona, Stralsund Hbf, Binz, früher Wismar, Schwerin Hbf.
Könnte aber vielleicht etwas mit der vmax in den Hauptgleisen zu tun haben? In all meinen Beispielen beträgt diese 40 km/h.



Hallo Frank
"heutzutage" sind die Ortsgüteranlagen aus EP3/4 (um die hier geht) schon lange abgebaut, wo damals "Kraut-und-Rüben"-Güterwagen rumstanden, die u. U. auch gar keine Bremse hatten.
Binz kenne ich, da werden vom Fernverkehr ganze Züge (zum Putzen?) abgestellt (einige Stunden oder bis nächsten Morgen). Die haben (meist) funktionsfähige Bremsen, und die Lok auch noch eine Federspeicherbremse, die nicht "erschöpfen" kann. Da kann man es dann wohl riskieren, "heutzutage" da keine Gleissperren einzubauen.
Das kann man m. E. nicht mit "früher" vergleichen.

Mit der Geschwindigkeit könnte es etwas zu tun haben, denn bei Gleissperren soll man ja die "Auswurfrichtung" in die Richtung machen, wo langsamer gefahren wird. Die Geschwindigkeit wird also auch betrachtet.

Gruß
Siggi


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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#22 von schnufel , 13.04.2023 00:50

Hallo,

wie versprochen habe ich meine Pläne entsprechend eurer Anmerkungen noch einmal überarbeitet. Die Weichen habe ich jetzt auch von links nach rechts nummeriert.

Als erstes mein Durchgangsbahnhof:



Hier habe ich jetzt die W-Tafeln weg gelassen und bei Gleis 41 die Gleissperre eingetragen.

Jetzt der Endbahnhof mit nur noch einen Hauptgleis



Gleis 22 und Gleis 3 haben hier auch jeweils eine Gleissperre bekommen und nur noch ein Flügelsignal ist jetzt an Gleis 21 zu sehen. Dort sollte auch die richtige Position sein, da es die Ausfahrt aus dem Bahnhof anzeigt. Die üebrflüssigen H-Tafeln habe ich ebenfalls entfernt.


Grüße,
Peter

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RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#23 von Gartenbahner60 , 13.04.2023 09:17

Hallo Peter
wenn Du im Durchgangsbahnhof noch eine Gleissperre zwischen W6 und W8 hinzufügst, ist alles perfekt.

Und im Endbahnhof: wenn Gleis 1 das Hauptgleis ist, finden nur da Ein/Ausfahrten von Zügen statt. Die H-Tafel links braucht man nur in Gleis 1 (ich würde sie vor W1 stellen, dahinter in Gleis 11 wird nur Rangiert). Oder brauchst Du wirklich die komplette Gleislänge incl. Gleis 11 für Deine ankommenden Züge?
Und Flankenschutz zum Nebengleis 2 brauchst Du nicht, die Gleissperren an Gleis 3 und 22 sind überflüssig.
Und da eine Zugfahrt nur aus Gleis 1 ausfährt, kann dies gleich mit Streckengeschwindigkeit 40 km/h erfolgen.

Gruß
Siggi

PS: auch die Sperrsignale und Gleissperren haben im Orignal Nummern ....

Nachtrag: die Gleissperre im Durchgangsbahnhof Gleis 41 muß nach links, die noch fehlende in Gleis 11 nach rechts auswerfen (damit der darüber rollende Wagen in die Pampa fällt, nicht auf ein Hauptgleis).
Meine Gleissperren in Nidda sind diese (nur gelb umlackiert):

https://www.modellbahn-hobbyshop.de/Baus...Nenngroesse-H0e

Gruß
Siggi


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zuletzt bearbeitet 13.04.2023 | Top

RE: Vorbildgerechte Signalisierung DR Eproche IV/III - meiner Anlage

#24 von Frank 72 , 13.04.2023 10:24

Zitat von schnufel im Beitrag #22
Die üebrflüssigen H-Tafeln habe ich ebenfalls entfernt.

Die H-Tafel in Gleis 2 des Endbahnhofes ist noch zu viel, da dort ja nicht eingefahren wird.

Aber wieso sind denn in der Bahnhofsausfahrt nur 20 km/h zugelassen?


Gruß Frank


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#25 von schnufel , 14.04.2023 05:26

Hallo zusammen,

Siggi, im Durchgangsbahnhof hab ich die Gleissperre zwischen W6 und W8 ergänzt.



Im Endbahnhof hab ich die Gleissperren wieder entfent. Die H-Tafel habe ich jetzt auch vor W1 positioniert. Da die Züge dort eh nicht so lang sein werden und ich Gleis 11, wie du richtig bemerkt hast, für das Rangieren nutzen werde.

Wegen passenden Bausätzen zu den Gleissperren für Spur N und DR schaue ich dann auch einmal, was der Markt dafür alles hergibt .



Frank, die H-Tafel auf Gleis 21 habe ich auch entfernt, die ist mir durch gegagnen und wie ihr beide richtig angemerkt habt, habe ich das 20km/h Schild auch gelöscht. Jetzt ist nur die Fahrt auf der Strecke nach dem Bahnhof mit 40km/h angezeigt als Nebenbahn.


Grüße,
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