Grenzbahnhof Gibtsnicht: Digitale Steuerung - Übersicht

#1 von apras , 14.12.2022 20:53

Hallo Stummis

Es ist schon wieder zwanzig Jahre her, dass ich mit meiner Anlage angefangen bin. Wegen Arbeit ist die Anlage nur langsam voran gekommen, aber seit ich diesen Monat Rentner geworden bin, hoffe ich endlich genügend Zeit zu haben um weiterzumachen. Im Moment ist die Anlage etwa halbwegs fertig; Schattenbahnhöfe, Loklift, Elektronik und Computersteuerung sind gebaut und funktionieren. Was noch fehlt, ist der sichtbare Teil, vor allem der Bahnhof. Ich möchte jetzt meine Anlage im Bau vorstellen, und hoffe auf Kommentar zur Verbesserung. 

Fragebogen
1. Titel
Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift.

2. Spurweite & Gleissystem
H0. Sichtbarer Bereich: Weinert Mein Gleis (und Tillig Elite). Sonst Rocoline. Damit ich genauestens planen kann, benütze ich im sichtbaren Bereich S21-Modellgleis; daneben ist Wintrack auch im Einsatz.

3. Raum & Anlage
Die Anlage befindet sich am Dachboden. Der Dachboden ist etwa 12 Meter lang und wird komplet benutzt für die Anlage. Über die ganze Länge läuft das Dach unter ein Winkel von 35 Grad. Die benutzbare Breite ist etwa 2,8 Meter.

Die Anlage befindet sich auf mehrere Ebenen (sehe unten).

3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Hierunter gibt es zwei Bilder damit deutlich wird wie der Raum aussieht.

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Ich baue eine Modellbahn, aber nicht nach einem bestimmten Beispiel.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Fiktiver Grenzbahnhof zwischen Deutschland und die Niederlande, mit Lokwechsel. Die zweigleisige Hauptbahn hat ein Abzweig Richtung Niederlande (auch als Hauptbahn). Dazu gibt es noch eine eingleisige Lokalbahn strecke.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Im sichtbaren Bereich etwa 1500mm (Weinert mein Gleis). Im unsichtbaren Bereich Rocoline R5 (542mm).

4.4 Maximale Steigung
Nach oben: 2,5%. Nach unten: 2,8%

4.5 Maximale Zuglänge
330 cm. Das sind 10 D-Zug-Wagen plus einer Lok.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Der Hauptteil ist 121 cm tief. Ich kann aber (zum Beispiel bei Entgleisungen) auch hinter noch ran kommen (oberhalb vom Schattenbahnhof).

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Links ist 75 cm Freiraum, rechts 60 cm (ich muss dann aber unter die Anlage durch). Oberhalb vom Schattenbahnhof kann ich (mit etwas Mühe) auch noch von hinten ran kommen. Beim großen Gleiswendel ist eine Lücke von oben vorgesehen (abnehmbar). Beim kleinen Gleiswendel ist auch eine Lücke, damit ich den Loklift noch erreichen kann.

4.8 Anlagenhöhe
Es gibt drei Hauptebenen. Der Bahnhof ist auf 105 cm Höhe. Die „Verteilerebene“ darunter auf 85 cm, und der Schattenbahnhof (mit 16 Gleise) am Boden (0 cm).

4.9 Schattenbahnhof und Loklift
Der große Schattenbahnhof liegt am Fußboden unterhalb das schräge Dach, hinter die eigentliche Anlage. Es hat 16 Gleise; davon 8 mit einer Länge von 350 cm, die übrige 8 sind zwischen 350 und 500 cm lang.
Highlight meine Anlage ist der Loklift mit Vitrine. Der Vitrine hat 10 Ebenen, mit drei Gleise pro Ebene. Die maximale Länge pro Zug ist 115 cm.
Insgesamt können also etwa 50 Züge eingesetzt werde.

5. Steuerung
5.1 Gefahren wird digital (DCC)[/b]

5.2 Die Steuerung ist auch digital. DCC mit RS-Bus Rückmeldung. Ich habe drei Lenz LZH100 Zentralen und 8 Lenz Booster. Die Decoder (für Weichen und Rückmeldung) habe ich alle selbstgebaut; ursprünglich auf OpenDCC Basis, aber später habe ich alle Software auf Arduino umgeschrieben. Die Arduino Bibliotheken die ich hierzu entwickelt habe, teile ich über GitHub (sehe die Verweisungen unten), und meine Hardware Schaltungen sind auch frei verfügbar.

5.3 PC-Steuerung
Traincontroller Gold (Version 10). Im Prinzip steuert der PC alles, inklusive Loklift. Wenn ich möchte, kann ich natürlich auch selber eingreifen.

6. Motive
6.1 Epoche
Epoche 3 und 4. Alles ist aber nicht sehr streng; auch einige Epoche II und neuere Fahrzeuge sind im Einsatz.

6.2 Bahnhofstyp(en)
Grenzbahnhof. Das Bahnhofsgebäude liegt im Insellage. Als Jugendliche war ich öfters in Minden und bin dadurch inspiriert. Minden wurde ursprünglich auch als Grenzbahnhof zwischen Preußen und Hannover gebaut.

6.3 Landschaft
Industriegebiet. Inspiriert durch das Ruhrgebiet.

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Grau statt Grün. Trostlose Industrien und Hinterhöfe, wie ich es mich erinnere als Kind, als wir in die sechziger Jahre mit dem Zug durch zum Beispiel Köln gefahren sind.

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Es ist ein Bahnbetriebswerk geplant.

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge

Meistens Deutsche und Holländische Personenzüge, aber auch einige Österreicher und Schweizer haben sich im Gibstnicht verirrt. Es fahren lange D-Züge mit bis zu 10 Wagen, Triebwagen, aber auch einige Güterzüge.

7.2 Vorhandener Gleisplan

Die Gleispläne von den schon gebaute Teile, stehen hierunter. Der Plan vom Bahnhof ist noch im Entwurf und werde ich in einer meiner nächsten Beiträge zeigen, weil ich hoffe Kommentar zu erhalten, um es zu verbessern.

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Einzelbetrieb, außer wenn mein Enkelsohn da ist und mitspielt.

7.4 Budget
Kein festes Budget. Vieles würde schon in die Vergangenheit gekauft.

7.5 Zeitplan

Baustart war schon vor fast 20 jähre. Aber wie viele Großbaustellen (Berlin Flughafen, Stuttgart 21) wird auch dieses Projekt mehr Zeit (und Geld) benötigen als ursprünglich geplant. Da ich aber gerade Rentner geworden bin, hoffe ich dass jetzt endlich genügend Zeit ist um Fortschritte zu machen.

8. URLs
Software: https://github.com/aikopras
Hardware: https://oshwlab.com/aikopras?tab=project&page=1
YouTube: https://www.youtube.com/@AikoPrasTrains
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9. Raumskizzen
Das Bild unten zeigt die Anlage "von Oben". Der Raum ist 12 Meter lang, und 2,75 (plus 0,6) Meter breit. Es gibt mehrere Tische worauf die eigentliche Anlage sich befindet: 3 Tische von 2,44 x 1,22, 1 Tisch von 1,5 x 1,5 (für den Gleiswendel) und 2 Tische in die rechte Ecke.
Bild entfernt (keine Rechte)

Unten sieht man der Raum von Links.
Bild entfernt (keine Rechte)

Bahnpläne wird es im nächsten Beitrag geben.

Aiko


Grenzbahnhof Gibtsnicht: Alte Fotos vom Schattenbahnhof
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#2 von Richrath , 15.12.2022 06:26

Hallo Aiko,
Ich freue mich auf die Bilder Deiner Anlage. Ich fand als Kind die Züge in den Niederlanden schon toll, aber ich habe nie eine Umsetzung ins Modell geschafft, daher freue ich mich besonders auf Deinen Grenzbetrieb und zu sehen, wie Du das umsetzt.

Beste Grüße

René


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#3 von Freetrack , 15.12.2022 07:58

Hallo Aiko,

jetzt, in der Pension, wo du Zeit hast, kannst du dich ja dem detailreichsten und für viele Modelleisenbahner schönsten Teil widmen, der Landschaft.
Technisch ist dein überlanger Dachboden ja schon perfekt ausgestattet. Der Loklift funktioniert 1A.

Gestatte eine Frage: 'Warum ist der Schattenbahnhof hinten unten im am schwersten zugänglichen Bereich und nicht vorne unter der restlichen Anlage? Brauchst Du den Stauraum?

VG
Andreas


 
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#4 von apras , 15.12.2022 13:08

Hallo Stummis


Heute werde ich meine Gleispläne zeigen. Der Schattenbahnhof (0 cm), der Gleiswendel, die Verteilerebene (8 cm) und Loklift sind schon Jahre fertig. Jetzt soll (endlich) der Bahnhof gebaut werden. Auf euere Kommentare und Anregungen, wie ich der Bahnhof besser bauen kann, würde ich mich freuen. Jetzt ist es noch möglich, den Bahnhof anders zu gestalten.

Erst möchte ich mich aber bei René und Andreas bedanken. Im Laufe der Jahre habe ich viele Züge gekauft, und als Niederländer kauft man dann meisten Vorbilder aus die Niederlande. Habe ich natürlich auch gemacht. Mein Vater arbeitete damals als Schaffner bei der NS, und als Kind bin ich dann kostenlos durch die ganzen Niederlande gefahren. Das Highlight waren aber die Sommerferien in Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der schönste Tag war der Hinfahrt mit dem Zug, danach kam der Rückfahrt und als dritte die Ferientage "zwischendurch". Diese internationalen Reisen haben bei mir viele Eindrücke hinterlassen, und daher war die Idee von ein Grenzbahnhof naheliegend (ich wohne jetzt auch weniger als 5 Km von die Deutsche Grenze entfernt).

Andreas hat gefragt, warum ich der Schattenbahnhof ganz hinten gebaut habe, und nicht vorne unter der restlichen Anlage. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: weil ich hinten am besten herankomme. Zwar muss man dazu auf dem Boden kriechen, aber (im Moment) schaffe ich das (noch??) ohne Probleme. Ich werde später auch Bilder einstellen, damit dies etwas deutlicher wird.

Jetzt aber zu den Gleispläne. Die schon gebaute Teile sind mit Wintrack gezeichnet, der Bahnhof (damit ich "harmonischer" gestalten kann) mit S21-Modellgleis.

Schattenbahnhof
Der Schattenbahnhof befindet sich am Boden (Ebene 0 cm), und hat 2 x 8 Gleise. Es gibt Einrichtungsverkehr, und jeder Zug hat im Prinzip sein eigenes Gleis. Alle Abstellgleise sind mindestens 350 cm lang, damit Züge mit bis zu 10 D-Zug-Wagen abgestellt werden können. Links vorne, um der Gleiswendel herum, gibt es noch ein Umfahrungsgleis, vor allem für den Lux Reinigungszug. Alle Züge vom / zum Schattenbahnhof benützen der Gleiswendel (nicht gezeichnet), der in etwa 8 Umdrehungen die Eben auf 85 cm erreicht.
Bild entfernt (keine Rechte)

Verteilerebene
Das Ziel der Verteilerebene ist dafür zu sorgen das alle Züge von/zum Schattenbahnhof, der Bahnhof (auf Ebene 105 cm) sowohl von links als auch rechts erreichen können. Die linke Bahnhofsseite wird erreicht über der Zwischenebene mit kleiner Schattenbahnhof auf 95 cm. Rechts gibt es zwei Möglichkeiten um zum Bahnhof zu gelangen. Direkt, über die "Niederländische" (Rote) Gleise, oder indirekt, via ein kleiner Gleiswendel zum Loklift Ebene.
Es gibt auch noch ein Umfahrungsgleis um der Gleiswendel herum, damit nicht alle Züge immer zum Schattenbahnhof fahren müssen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Zwischenebene auf 95 cm
Der kleine Schattenbahnhof auf 95 cm hat als Ziel der Verteilerebene (Rechts) zu verbinden mit der Bahnhof (Links). Bestimmte Züge können hier kurz abgestellt werden. Auch wird hier der Lux Reinigungszug abgestellt. Dieser Bereich ist noch nicht gebaut, aber alles ist schon vorbereitet.
Bild entfernt (keine Rechte)

Loklift / Vitrine
Mein "Stolz" ist irgendwie mein selbstgebauter Loklift mit Vitrine (Bilder folgen später). Der Loklift Ebene liegt auf (etwa) 105 cm, und wird vor der Verteilerebene über ein kleiner Gleiswendel erreicht. Die Züge vom/zum Schattenbahnhof fahren direkt durch, und kommen als "Deutsche Linie" am Bahnhof an. Der Loklift kann man vom Bahnhof erreichen über das NL/DE Gleis. Hierüber fahren meistens nur kürzere Züge (maximal 115 cm) die in der Vitrine abgestellt werden (Platz für 30 Züge). Die NL/DE Züge können aber auch Richtung Gleiswendel und Verteilerebene fahren, von da zum Schattenbahnhof oder auch wieder umkehren. Züge Richtung Loklift / Vitrine können die Gleise 1 und 2 benützen und da umdrehen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Bahnhof
Am Ende möchte ich meinen Bahnhofsplan vorstellen. Der Bahnhof muss noch gebaut werden (Weinert Mein Gleis), und auf euere Vorschläge wie ich etwas verbessern kann, bin ich sehr gespannt. Im Moment ist für mich die Linienführung das wichtigste; ich werde an einige stellen die Gleise und Weichen noch etwas verändern, damit die Fahrdynamik besser wird.
D-Züge aus die Niederlande kommen am Gleis 2 an. Der Lokwechsel kann auf Gleis 2 stattfinden: Der Lok fährt zum Gleis 13, und von da über Gleis 1 und die DKWs rechts zum BW. Soll ich aber Gleis 13 noch etwas verlängern, und die Weiche daneben durch eine DKW ersetzen, damit ich auch über die Gleise 5/6/7 zum BW gelangen kann? Was meint ihr? Züge Richtung Niederlande fahren von Gleis 5 ab; auch da muss ein Lokwechsel stattfinden können, aber ein Gleis dafür hab ich noch nicht wirklich. Vielleicht sollte ich dafür das Abstellgleis 16 etwas anders anschließen. Vorschläge was ich am besten machen kann?
TEE Triebwagen können auch ohne Halt durchfahren. Gleis 1 wird benützt für TEE Triebwagen aus die Niederlande; Richtung Niederlande wird über Gleis 9 oder 10 gefahren, und ab da durch den Tunnel zum unsichtbaren Anschluss rechts oben.
Gleis 7 und 8 sind für D-Züge die nicht über die Grenze Richtung Niederlande fahren, aber zwischen Städte in Deutschland fahren. Lokwechsel und Wagen beistellen sollte aber auch hier möglich sein. Züge Richtung Rechts können dazu die Abstellgleise 17-20 benützen. Richtung Links gibt es dafür aber (noch?) keine Möglichkeit.
Die Gleise 3 und 4 sind für kleinere Züge (die über den Loklift aus die Vitrine kommen) und am Bahnhof wenden. Da ich viele deutsche und niederländische Triebwagen habe, wird die eingleisige Strecke von beiden Bahngesellschaften benutzt.
Ursprünglich wollte ich die blauen Gleise 11 und 12 benützen als Abstellgleis. Die Weiche in Gleis 2 fangt aber ziemlich früh an (das Gleis rechts davon ist ziemlich kurz), und daher werde ich die Blaue Abstellgleise 11/12 (und die dazugehörigen Weichen) wahrscheinlich nicht bauen.
Die 4 grüne Weichen ganz links werden vielleicht durch einen Hosenträger ersetzt. Die versuche ich aber (mit Wiener Gleisroste) im Moment selber zu bauen; ich weiß nicht ob mir dies gelingt. Wenn es gelingt, werde ich bei einige Gleise am Bahnsteig vielleicht auch noch Hosenträger einbauen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Ich hoffe, ihr habt Vorschläge was ich verbessern kann (ich werde die S21-Modellgleisdatei als Anhang mitgeben, sollte jemandem etwas zeichnen mögen). Später werde ich meine Bilder zeigen was schon da ist und wie der Bau weiter geht.

Schönen Tag noch gewünscht
Aiko


Grenzbahnhof Gibtsnicht: Alte Fotos vom Schattenbahnhof
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#5 von Richrath , 15.12.2022 16:04

Hallo Aiko,
Ich kann mich nur aus meiner Kindheit aus Venlo daran erinnern, dass die DB E-Loks immer mit einer NL köf über ein zwischen den jeweiligen Bahnsteiggleisen liegendes Gleis wieder in das DB Stromsystem geschleppt wurden. Das hast du mit deinen Gleisen 6 und 9 auch so vorgesehen?

Mir ist das nicht ganz klar. Es gibt sogar eine DB/NL strecke,was bei Oberleitungsbetrieb alles nur geht, wenn die Oberleitung auf die unterschiedlichen Stromsysteme umschaltbar ist.

Wenn das nicht der Fall ist, dann könnte ein NL Zug vom Tunnel bis zur Trennstelle in der Mitte des Bahnhofs und das Ausfahrsignal hat DB strom. So wie die Weichen zum BW liegen, vermute ich, das BW ist ein reines DB Bw oder auch dort ist die Oberleitung überall umschaltbar.

Wenn es ein reines DB BW ist, dann ist der DB Strom aber nur bis an die Weiche DKW vor dem Tunnel angeschlossen. bedeute die NL Lok müsste auf der Steigung so viel Schwung holen, dass sie vom Ende der Tunnelrampe, ab der DKW bis zum Signal rollen kann.
Gleis 5 müsste dann unter NL Strom liegen.

Mir ist der Bahnhof ohne Erklärung der Zugwege und Stromsysteme etwas unklar.

Hast du Dir dazu Gedanken gemacht?

Ich will nicht an deinen Plänen nörgeln, aber ich kenne das, wenn man später, wenn alles fertig ist, feststellt, man hat einen Denkfehler.

Ich überlege gerade, ob es nicht mehr Sinn macht, NL von links kommen zu lassen, dann könnte man rechts oberhalb und unterhalb der hauptgleise je ein BW oder zumindest eine großzügige Lokabstellung oben rechts für NL einbauen.

Ich freu mich auf deine Antworten und deine Bilder.

Ansonsten: Tolle, Tolle Anlage und ein sehr interessantes Thema.

Beste Grüße

René


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#6 von der Wedeler , 15.12.2022 21:19

Moin Aiko,

Wie mein Vorredner schon sagte, würde ich auch mehr über die Betriebsabläufe wissen wollen.
Ein paar grundsätzliche Dinge sind mir aufgefallen:

Der Gleisabstand zum 2-gleisigen Tunnel erscheint mir zu groß. Dagegen würde man beim Vorbild bei drei Gleisen den Gleisabstand nach einem Gleispaar vergrößern, um einen Rangierweg inkl. Sicherheitsraum zu erhalten. In den Zwischenraum sollten dann auch Lichtmaste und Oberleitungsmaste passen.
Ist der Bahnhof im Flachland angesiedelt? Bei einem Grenzbahnhof NL-DB wäre das so, und dann würde ich keine Tunnel sondern Brücken vorsehen, das sieht meiner Meinung nach interessanter aus als eine Tunneleinfahrt im flachen Gelände.

Schnell nach der Epoche gucken: 3 + 4. Dann hast Du die Wahl zwischen umschaltbarer Oberleitung oder Systemtrennstelle mitten im Bahnhof. Letzteres ist betrieblich interessanter, weil eben die Lok jedes eingefahrenen Zuges von einer Diesellok oder einer solchen des anderen Stromsystems wieder zurück rangiert werden muss. Glaubwürdig wäre das allerdings vor allem, wenn eine Seite nach D und die andere Seite nach NL führt. Welches Land das Bw benutzt hängt davon ab, auf welcher Seite der Grenze Dein Bahnhof liegen soll.

Viele Grüße
Heiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#7 von hu.ms , 16.12.2022 18:12

Warum so ein grossen höhenunterschied zwischen SBH und anlage ?
Der SBH ginge doch auch auf höhe 50, dann sind nicht soviele wendel ( = fahrzeit) notwendig.

Sind eingriffs-fenster durch die wand zwischen sbh und bhf möglich ?
Nach meinen erfahrungen sind zugriffsmöglichkeiten sehr wichtig.

Ansonsten: ein BHF mit über 10m - ein traum...

Htbert


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#8 von apras , 16.12.2022 21:01

Hallo René, Heiko und Htbert

Zitat von Richrath im Beitrag #5
Ich überlege gerade, ob es nicht mehr Sinn macht, NL von links kommen zu lassen.

Ursprünglich lag NL auch links (ist auf die Landkarte noch immer so ), aber nachdem mein Loklift fertig gestellt wurde, und der Loklift nur rechts angeschlossen werden konnte, hat die Niederlande plötzlich ein Rück nach rechts gemacht . Sonnst können meine schöne (vor allem Artitec) Triebwagen nicht mehr fahren.

Zitat von Richrath im Beitrag #5
Ich kann mich nur aus meiner Kindheit aus Venlo daran erinnern, dass die DB E-Loks immer mit einer NL köf über ein zwischen den jeweiligen Bahnsteiggleisen liegendes Gleis wieder in das DB-Stromsystem geschleppt wurden.

Nachdem ich dies lese, erinnere ich mich auch plötzlich daran. Schöne Erinnerungen

Zitat von der Wedeler im Beitrag #6
Der Gleisabstand zum 2-gleisigen Tunnel erscheint mir zu groß. Dagegen würde man beim Vorbild bei drei Gleisen den Gleisabstand nach einem Gleispaar vergrößern, um einen Rangierweg inkl. Sicherheitsraum zu erhalten. In den Zwischenraum sollten dann auch Lichtmaste und Oberleitungsmaste passen.

Da hast Du völlig recht. Im neuen Plan habe ich das schon teilweise geändert (Gleisabstand im Tunnel, Sicherheitsraum wo das einfach geht). Ich muss das aber bei einige Stellen noch nachbessern.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #6
dann würde ich keine Tunnel sondern Brücken vorsehen

Der Tunnel ist eigentlich eine Betonunterführung, sowie die zum Beispiel von Spörle angeboten wird (https://spoerle-form.de/wp-content/uploa...ld-3-scaled.jpg). Jedes Mal wenn ich zum Beispiel in Düsseldorf einfahre sehe ich diese schöne hässliche graue Betonbauten, und so etwas möchte ich unbedingt nachbauen.

Zitat von hu.ms im Beitrag #7
Warum so ein grossen höhenunterschied zwischen SBH und anlage ?
Der SBH ginge doch auch auf höhe 50, dann sind nicht soviele wendel ( = fahrzeit) notwendig.

Ich mag es wenn Züge, wie in Wirklichkeit, lange Distanzen fahren müssen. Es hat schon was, wenn 10 Züge zugleich fahren .

Zitat von hu.ms im Beitrag #7
Sind eingriffs-fenster durch die wand zwischen sbh und bhf möglich? Nach meinen erfahrungen sind zugriffsmöglichkeiten sehr wichtig.

Ja, im Prinzip sollte alles gut erreichbar sein. Ich habe mehrere Zugriffsmöglichkeiten; ob es aber reicht, wird man erst nachher wissen.

Zitat von hu.ms im Beitrag #7
Ansonsten: ein BHF mit über 10m - ein traum...

Heute Mittag habe ich schon viele Weinert Gleise, Weichen und DKWs(!!) bestellt. Ich weiß jetzt auch ein Nachteil von 10 Meter Länge

Zitat von Richrath im Beitrag #5
Mir ist der Bahnhof ohne Erklärung der Zugwege und Stromsysteme etwas unklar. Hast du Dir dazu Gedanken gemacht?


Zitat von der Wedeler im Beitrag #6
Wie mein Vorredner schon sagte, würde ich auch mehr über die Betriebsabläufe wissen wollen.


Zitat von der Wedeler im Beitrag #6
Schnell nach der Epoche gucken: 3 + 4. Dann hast Du die Wahl zwischen umschaltbarer Oberleitung oder Systemtrennstelle mitten im Bahnhof. Letzteres ist betrieblich interessanter, weil eben die Lok jedes eingefahrenen Zuges von einer Diesellok oder einer solchen des anderen Stromsystems wieder zurück rangiert werden muss. Glaubwürdig wäre das allerdings vor allem, wenn eine Seite nach D und die andere Seite nach NL führt. Welches Land das BW benutzt, hängt davon ab, auf welcher Seite der Grenze Dein Bahnhof liegen soll.


Ich freue mich über euere Kommentare, denn ich hatte noch nicht richtig nachgedacht über wie die E-Loks gewechselt werden sollten. Gestern und heute habe ich einige Ideen bekommen, wie es hätte sein können (ich baue kein bestimmtes Vorbild, aber lass mich eher von Beispiele inspirieren). Obwohl erst 1976 angeschlossen, ist Bad Bentheim vielleicht das beste Beispiel für mich von Lokwechsel. Die Oberleitung kann auf mehrere Gleise umgeschaltet werden zwischen 1500(1800) / 15000V (für Details: https://www.klassiekebeveiliging.com/FotoBentheim.htm). Ich wollte heute Nachmittag in meinem Bahnhofsplan in Farben einzeichnen, welche Gleise mit welche Spannungen versorgt werden sollte, als ich feststellen musste das mein Plan doch noch nicht 100% schlüssig ist. Also werde ich erst einige Änderungen machen, bevor ich Version 2 einstelle.

Schönes Wochenende gewünscht,
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#9 von apras , 18.12.2022 21:33

Hallo liebe Stummies

Zitat von Richrath im Beitrag #5
Mir ist der Bahnhof ohne Erklärung der Zugwege und Stromsysteme etwas unklar. Hast du Dir dazu Gedanken gemacht?


Zitat von der Wedeler im Beitrag #6
Wie mein Vorredner schon sagte, würde ich auch mehr über die Betriebsabläufe wissen wollen.


Ich habe mich über diese Kommentare gefreut, denn diese habe mich gezwungen nachzudenken über wie E-Loks gewechselt werden sollten. Und dann stellte sich heraus das der erste Entwurf nicht funktioniert. Daher habe ich den Plan angepasst. Die wichtigsten Änderungen sind: ein Hosenträger ist links geplant, die Abstellgleise links sind geändert, sowie die (jetzt Bogen)Weichen bei Gleis 2A, Gleis 15 ist dazu gekommen, 16 und 17 sind zu einander näher gerückt, Gleis 18 ist neu sowie ein Lokabstellgleis rechts bei Gleis 10A.

Betriebsabläufe
Jetzt werde ich mal versuchen zu erklären, wie typische Betriebsabläufe aussehen könnten. Dies spielt sich ab irgendwann zwischen 1965 und 1975. Die grüne Gleise sind immer 1500/1800V, die schwarze immer 15000V und die blaue können umgeschaltet werden (wie zurzeit in Bad Bentheim).
Bild entfernt (keine Rechte)

1) Züge von NL:
TEE Triebwagen (VT11/5, TEE Ram) kommen von Gleis 16 und können ohne halt über Gleis 1 oder 2 weiter fahren Richtung Deutschland links
- Lokbespannte TEE (Rheingold) und D-Züge (Austria Express, Holland-Italien Express) die weiter fahren, halten an auf Gleis 2 zum Lokwechsel. Auf Gleis 2A wird der NS-Lok (1000, 1100, 1200 oder 1300) abgekoppelt und fährt dann weiter Richtung Gleis 13 oder 14. Der Lok wendet da, und fährt dann zurück bis Gleis 18 oder 21 und wartet auf ein neuer Zug Richtung NL
- Güterzüge fahren ein auf Gleis 1 und haben da Lokwechsel.
- Lokbespannte Züge und Triebwagen die in Gibsnicht wenden, fahren auf Gleis 2 ein. Da wird entweder gewartet bis der Zug zurück fahrt Richtung Niederlande (ich sehe übrigens erst jetzt das ich dazu noch eine Weichenverbindung zwischen Gleis 16 und 17 legen muss), oder der Zug wird abgestellt auf Gleis 12 oder 15 (bei längeres Abstellen wird Gleis 11 benutzt). Bei Lokbespannte Züge wird auf Gleis 2 abgekoppelt, wonach der Lok über Gleis 1 zurückfahrt, um sich am anderen Ende vom Zug zu setzen.

2) Züge von Links die weiter fahren Richtung NL:
- TEE Triebwagen (VT11/5, TEE Ram) können ohne halt über Gleis 9 oder 10 durch den Tunnel weiter fahren Richtung NL.
- Lokbespannte Züge halten an auf Gleis 5 zum Lokwechsel. Auf Gleis 5B wird der DB-Lok abgekoppelt und fahrt dann weiter entweder zum Gleis 19, 21 oder zum BW. In Gleis 21 kann der Lok wenden, via Gleis 1 zum Gleis 13 oder 14 fahren, um zu warten auf ein neuer Zug aus die Niederlande Richtung Links.
- Güterzüge fahren ein auf Gleis 10 oder 9 zum Lokwechsel. Der NS-Lok kommt entweder vom Abstellgleis 10, oder wartet auf das Gleis (9C) Richtung Tunnel. Der Tunnel kann auch benützt werden um NS-Loks von/zu Gleis 17 (und 16, nachdem ich da noch eine Weichenverbindung gelegt habe) zu fahren.

3) Züge von Links, die weiter fahren Richtung DE Rechts:
- Personenzügen, die in Gibsnicht halten, benützen dazu Gleis 8.
- (Güter)Züge, die nicht halten, benützen Gleis 9 (oder 10).

4) Züge von DE Rechts die weiter fahren nach links:
- Personenzügen die in Gibsnicht halten, benützen dazu Gleis 7
- (Güter)Züge die nicht halten, benützen Gleis 6

5) Züge von/zu NL/DE (Loklift)
- NS-Züge fahren meistens auf Gleis 3 ein, und wenden da. Der NS-Zug kann eventuell auf Gleis 20 abgestellt werden.
- DB-Züge fahren meistens auf Gleis 4 ein, und wenden da. DB-Züge die längere Zeit abgestellt werden müssen, fahren in Gleis 8 ein, und werden dann auf einer der Gleise 23-26 abgestellt. Schadhafte Wagen können da auch abgestellt werden.

Ich hoffe die Betriebsabläufe sind hiermit etwas deutlicher geworden. Kommentare und Änderungsvorschläge sind mehr als willkommen.

Schöne Grüße
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#10 von Freetrack , 18.12.2022 22:28

Guten Abend Aiko,

ich kenne mich mit bahnbetrieblichen Abläufen nicht aus, da ich mehr so "Phantasiebahner" bin.

Aber dein Gleisbild sieht selten schön aus. Durchdachte Geometrie, nicht überladen, ästhetische Linienführung.
So macht es dir sicher lange Spaß, deine Zugsammlung spazierenzufahren.

VG
Andreas


 
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#11 von Richrath , 19.12.2022 06:53

Hallo Aiko,
Vielen Dank für die Erklärungen zum Betriebsablauf, das macht es wirklich einfacher und damit wird der Bahnhof auch klarer.
Ich meine Gleis zwei ist insbesondere überbelastet. Gilt auch für Gleis 5.

Beispiel, wenn ich das richtig nachvollzogen habe, du kannst immer nur mit einem NL zug glichzeitig aus NL Gleis 16 einfahren und dann ist Gleis 2 zu. Hat Gleis 1 einen Bahnsteig?

Wenn du es schaffst von Gleis 5 noch einen Weichenwechsel in den Bereich gleis 13, 14 einzubauen, dann kannst du beide Gleise für einfahrende Züge nutzen. Oder in Gleis 5 noch einen Weichenwechsel einbauen, so dass eine NL Lok abgestellt werdenen kann. Die DE lok kann ja in einem neuen Abstellgleis unterhalb der Einfahrt aus DE warten.



Beste Grüße

René


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#12 von der Wedeler , 19.12.2022 12:33

Hallo Aiko,

so langsam wird das was! Die Gleisführung sieht sehr schön aus, aber ich glaube, fehlende Weichen beschränken den Betrieb und sorgen bei Verspätungen für Engpässe.
Du hast schon richtig bemerkt, dass zwischen den beiden von NL kommenden Gleisen 16 und 17 noch eine Weichenverbindung fehlt. Nicht nur das: Ich denke, dass Züge, die in Deinem Grenzbahnhof wenden, grundsätzlich in ein Gleis einfahren sollten, das kein Hauptdurchfahrgleis ist. Dort können Sie dann auch mal eine halbe Stunden stehen, ohne einen eventuell nachfolgenden Güterzug oder D-Zug zu blockieren. Von diesem Wendegleis muss es dann möglich sein, in das Regelgleis Richtung NL auszufahren, und genau das geht in den meisten Fällen bei Dir nicht.

Beispiel: Die Lok des auf Gleis 1 eingefahrenen D-Zuges umfährt Gleis 1 über Gleis 2 und soll dann in Gleis 18 auf den nächsten Zug Richtung NL warten. Der wiederum müsste aber sinnvollerweise von Gleis 5 verkehren. Leider kommt man von 18 nicht nach 5. Dieses Problem würde ich dadurch lösen, dass Du Gleis 18 wegfallen lässt und Gleis 3 mittels zweier DKW mit Gleis 19 verbindest. Dann könnten übrigens auch in Gleis 3 wendende NS-Triebwagen direkt nach Gleis 17 ausfahren.

Ich meine mehrere Fäller dieser Art im Spurplan zu erkennen. Ich habe auch im Hinterkopf, dass eventuell eines der 4 Gleise Richtung NL nicht gebraucht wird, aber sicher bin ich mir nicht. Es wäre schön, wenn Du in Deinem Plan die Hauptdurchfahrgleise kenntlich machen könntest, das hilft ungemein.
Ach, noch etwas, ohne das jetzt recherchiert zu haben: Fuhr die NS in den 70ern rechts oder links?

Ansonsten sehe ich vor meinem geistigen Auge schon lange internationale Schnellzüge sich durch die Weichenstraßen schlängeln. Da kommt Vorfreude auf!

Viele Grüße
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#13 von apras , 19.12.2022 21:54

Hallo Andreas, René und Heiko

Vielen Dank für eueren Kommentar. Es gibt mir neue Ideen, die ich versucht habe umzusetzen.

Zitat von Freetrack im Beitrag #10
Aber dein Gleisbild sieht selten schön aus. Durchdachte Geometrie, nicht überladen, ästhetische Linienführung.
So macht es dir sicher lange Spaß, deine Zugsammlung spazierenzufahren.


Danke für diese schönen Wörter . Ja, Linienführung finde ich extrem wichtig; ich kann Stundenlang genießen von schöne Weichenstrassen! Wenn darüber dann auch noch lange D-Züge fahren, ist es noch schöner.

Zitat von Richrath im Beitrag #11
Ich meine Gleis zwei ist insbesondere überbelastet. Gilt auch für Gleis 5.
Beispiel, wenn ich das richtig nachvollzogen habe, du kannst immer nur mit einem NL Zug gleichzeitig aus NL Gleis 16 einfahren und dann ist Gleis 2 zu. Hat Gleis 1 einen Bahnsteig?


Stimmt. Alle durchgehende Personenzüge aus NL müssen auf Gleis 2 einfahren. Eventuell kann ein Güterzug, der auf Gleis 1 wartet, eingeholt werden. Oder ein TEE Triebwagen kann ohne halt via Gleis 1 der D-Zug auf Gleis 2 einholen. Gleis 1 hat kein Bahnsteig. Aber im neuen Plan können Triebwagen aus die Niederlande auch auf Gleis 3 einfahren.

Übrigens bin ich stark inspiriert vom Bahnhof Hengelo (https://twiav.nl/nl/luchtfoto_prorail.php#13/52.2605/6.7966), nicht weit von Bad Bentheim in die Niederlande. Die Bilder der Railpro vom niederländischen Gleisnetz gemacht hat, sind wunderbar, aber urteilt selber mal

Zitat von Richrath im Beitrag #11
Wenn du es schaffst von Gleis 5 noch einen Weichenwechsel in den Bereich Gleis 13, 14 einzubauen, dann kannst du beide Gleise für einfahrende Züge nutzen. Oder in Gleis 5 noch einen Weichenwechsel einbauen, sodass eine NL Lok abgestellt werden kann. Die DE Lok kann ja in einem neuen Abstellgleis unterhalb der Einfahrt aus DE warten.



Gleis 2 und 5 sind für Züge von und zu den Niederlanden. Ein Lokwechsel kostet Zeit, und daher droht tatsächlich der Gefahr von Überlastung. Aber Züge ins Ausland fahren weniger frequent. Ich habe hier den internationaler Sommerfahrplan von 1973 (NS). In Bad Bentheim kommt 9 x pro Tag ein Zug aus de Niederlande. Die meiste fahren bis Hannover, 4 fahren weiter (Harz , Noordzee, Hoek-Warszawa und Nord-West Express). Ab Arnhem fahren etwa 25 Züge pro Tag Richtung Deutschland, darunter der Rheingold, Erasmus, Rembrandt und van Beethoven TEE, und der Loreley, Holland-Wien, Italia/Riviera Express. Ab Venlo fahren 13 Züge pro Tag Richtung Deutschland. Also meistens nur 1 Zug pro Stunde, aber in Arnhem aber etwas mehr. Dann könnte es (zu) knapp werden. Mit der neue Weichenstrasse zwischen Gleis 16 und 17 kann jetzt aber Gleis 2 in beide Richtungen benutzt werden.

Ich habe probiert ob ich eine Verbindung von Gleis 5 zum 13/14 hinkriege, aber dazu gibt es kein Platz mehr. Gleis 5 kann also nicht benutzt werden für Züge aus die Niederlande. Aber Gleis 5 kann nicht nur für Züge Richtung Niederlande, aber (wenn Gleis 8 besetzt ist) auch für innerdeutsche Züge benutzt werden.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #12
Beispiel: Die Lok des auf Gleis 1 eingefahrenen D-Zuges umfährt Gleis 1 über Gleis 2 und soll dann in Gleis 18 auf den nächsten Zug Richtung NL warten. Der wiederum müsste aber sinnvollerweise von Gleis 5 verkehren. Leider kommt man von 18 nicht nach 5. Dieses Problem würde ich dadurch lösen, dass Du Gleis 18 wegfallen lässt und Gleis 3 mittels zweier DKW mit Gleis 19 verbindest. Dann könnten übrigens auch in Gleis 3 wendende NS-Triebwagen direkt nach Gleis 17 ausfahren.


Danke, Du hast völlig recht. Vorher habe ich das nicht klar im Kopf gehabt. Jetzt habe ich zwei DKWs zwischen Gleis 3 und 19 gelegt, und das sieht schon viel besser aus. Sehr hilfreich!
Bild entfernt (keine Rechte)

Zitat von der Wedeler im Beitrag #12
Ich meine mehrere Fäller dieser Art im Spurplan zu erkennen. Ich habe auch im Hinterkopf, dass eventuell eines der 4 Gleise Richtung NL nicht gebraucht wird, aber sicher bin ich mir nicht.


Auf weiteres Kommentar wurde ich mich sehr freuen.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #12
Es wäre schön, wenn Du in Deinem Plan die Hauptdurchfahrgleise kenntlich machen könntest, das hilft ungemein.


Ich habe versucht das in eine Zeichnung darzustellen. Hoffentlich ist es jetzt klar. Die Weichen sind so gelegt das die Hauptdurchfahrgleisen meistens geradeaus sind. Links hat das aber nicht geklappt für die innerdeutschen Züge; die müssen rechts abbiegen. Die weichen (und DKW) da sind aber alle 1:9 (6,34 Grad). Nur am Gleis 8 müssen abfahrende Züge nach rechts auf eine "steile DKW" (8,6 Grad) abbiegen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Zitat von der Wedeler im Beitrag #12
Ach, noch etwas, ohne das jetzt recherchiert zu haben: Fuhr die NS in den 70ern rechts oder links?


Der NS fahrt, wie die DB, rechts.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #12
Ansonsten sehe ich vor meinem geistigen Auge schon lange internationale Schnellzüge sich durch die Weichenstraßen schlängeln. Da kommt Vorfreude auf!


Absolut!



Viele Grüße
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#14 von Richrath , 20.12.2022 07:28

Hallo Aiko,
Von Hengelo inspiriert ist leicht untertrieben

Langsam wird der Ablauf klar und damit auch der durchaus interessante Betrieb.

Für meinen persönlichen Geschmack, weil ich die NL Züge nicht nur weit hinten im Bahnhof sehen wollte,,
Würde ich versuchen zwischen gleis 9-z und 8 noch eine weichenverbindung herzustellen und im tunnel zu Gleis zwei eine DKW einzubauen. Alternativ direkt den Tunnel zweigleisig machen.

Gleis 26 weg, da die Rampe verbreitern und der Abzweig zur Abstellgruppe an den linken Ast der DKW in gleis 8.
Dann könnte man auch vorne mit langen Zügen in den Bahnhof. In DE links müsste dann noch ein Weichenwechsel hin.

Der Fahrweg von DE/NL über Gleis 8-z nach Gleis 8 ist möglich?
Wenn ja, könntest du mit meinem Vorschlag auch vorne eine Fahrt NL mit Kopf nach DE/NL durchführen.
Ihr habt in Holland doch diese schönen Triebzüge......
Wie gesagt, das geht jetzt schon in die Richtung persönlichem Geschmack und wie will ich wo meine Züge sehen.

Beste Grüße

René


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#15 von der Wedeler , 20.12.2022 13:08

Hallo Aiko,

Ich habe jetzt den Gleisplan von Hengelo und Deinen intensiv studiert und wundere mich auch beim Vorbild darüber, wie die Züge aus den umfangreichen Abstellanlagen an die passenden Richtungsbahnsteige kommen. Es geht tatsächlich nur durch Rangierfahrten auf die Streckengleise. So wird das bei Dir auch sein. Wie Du richtig beschrieben hast gibt es keine Verbindung von Gleis 13+14 nach Gleis 5, gleiches gilt aber auch für die 20er-Gleise. Du musst auf den Hauptdurchfahrgleisen rangieren, um die Bahnsteige zu erreichen. Mir ist aber bisher keine bessere Lösung eingefallen.

Ich würde noch die Weichen für die Gleise 5 und 6 so anpassen, dass man nach Gleis 5 nicht über dir Zweiggleise der Weichen fahren muss. Die Anbindung der Gleise 11 - 14 würde ich zu einem Strang zusammenfassen, der im jetzigen Gleis 2a beginnt, Gleis 1 kreuzt und dann auffächert. Der Hosenträger kann entfallen.

Der Optik wegen würde ich versuchen, Gleis 8 von links kommend in einem durchgehenden Bogen anzuschließen. Gleis 9 zweigt dann über eine Innenbogenweiche ab.

Viele Grüße
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#16 von Weichen-Bernd , 20.12.2022 13:32

Hallo Aiko, hallo zusammen,

ich bin begeistert von der Planung und vom Gesamteindruck der Gleise und Weichen. Bisher hatte ich nur mitgelesen, aber jetzt wo die durchgehenden Hauptgleise markiert und gute Ideen hinzugekommen sind, kann der Feinschliff noch besser erfolgen.

Die Gleise 13 und 14 könnten im Keil des breiten Inselbahnsteiges liegen. Aus Gleis 2a und 5 wird über zwei Weichen eine DKW 1:6,6 erreicht, der dann zwei bis drei Lokgleise für zusammen vier Lokomotiven nach rechts folgen. Die doppelte Gleisverbindung könnte dann auch entfallen. Bei einer Epoche 3 bis 4 Anlage wären die Hosenträger Mitte der 1960er Jahre in den durchgehenden Hauptgleisen verschwunden.

Als DB-Bahnhof könnten die beiden Umfahr-Weichen in den Gleisen 3 und 4 noch vorhanden sein. Dafür müsste das Empfangsgebäude entsprechend nach links verschoben werden. Die Haupteinfahrt der Triebwagen führt in das Gleis 3 über die Zweiggleise der beiden DKW! Für die Haupteinfahrt in das Gleis 4 wird keine DKW krumm befahren.


Viele Grüße

Bernd

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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#17 von Billy-Ray69 , 20.12.2022 17:30

Hallo Aiko,
bin über das "mein Gleis" auf Dein Projekt gekommen... Das sieht alles schon mal sehr interessant aus und ich freue mich auf die ersten Fotos

Ich benutze auch Rolf sein Gleis und habe ein "ähnliches" Projekt und Gegebenheiten. Da bin ich vor allem gespannt auf Deinen Gleisbau, ich mag auch wie Du die harmonischen Gleisläufe
Ohne wirkliches Bahnwissen und was der Markt mittlerweile so an Material her gibt, habe ich Ende 2019 losgelegt und bin auch über das "mein Gleis" beim "realitätsnahen" Modellbau angekommen...

Bis die Tage und Gruß Marco


Freue mich über neue Informationen und Austausch

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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#18 von der Wedeler , 20.12.2022 19:57

Hallo Bernd,

Zitat von Weichen-Bernd im Beitrag #16
Die Gleise 13 und 14 könnten im Keil des breiten Inselbahnsteiges liegen. Aus Gleis 2a und 5 wird über zwei Weichen eine DKW 1:6,6 erreicht, der dann zwei bis drei Lokgleise für zusammen vier Lokomotiven nach rechts folgen.

Meinst Du so wie Gleis 3 und 4? Bestechender wäre vielleicht die andere Richtung: von Gleis 5 mit einer Weiche (die im Regelfall im Abzweig stumpf befahren wird) raus, Gleis 2a kreuzen und dann über eine DKW auffächern. Deren zweiter Strang kommt von Gleis 2a.

Viele Grüße
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#19 von apras , 20.12.2022 22:00

Hallo René

Danke für alle Kommentare! Um meine Beiträge nicht zu lange und unübersichtlich zu machen, werde ich euch separat beantworten.

Zitat von Richrath im Beitrag #14
Von Hengelo inspiriert ist leicht untertrieben
Tja, wenn man oft da ist und jedes mal sich wieder wundert um die Gleisführung, geht das so


Zitat von Richrath im Beitrag #14
Würde ich versuchen zwischen gleis 9-z und 8 noch eine weichenverbindung herzustellen
Vom betrieb her macht das sicherlich Sinn. Gleis 9-Z sollte aber genügend lang sein um „in die Tiefe des Tunnels ein zu taufen“. Obwohl „steil nach unten gehen“ (>3%) eigentlich kein Problem sein sollte, weil auf Gleis 9-C alle Züge nach unten (statt oben) gehen.
Gleis 9C könnte ich etwas nach oben am DKW von Gleis 8 anliegen. Der Anschluss zum 23/26er Gruppe sollte sich dann auch etwas nach oben verschieben.
Ich bin mir aber noch nicht 100% sicher, ob das ein richtiger Schritt ist. Den 9-Z ist ursprünglich vorgesehen für Güterzüge Richtung NL die ein Lokwechsel brauchen. Gleis 8 ist vorgesehen für Personenzüge, die nicht Richtung Grenze gehen, aber Personen ein/aussteigen lassen. Beide Züge dürfen einander nicht blockieren. Passkontrolle gibt es nur am Hauptbahnsteig; die Gleise 7 und 8 sind daher nicht vorgesehen für Züge von/zu den Niederlande.

Zitat von Richrath im Beitrag #14
im Tunnel zu Gleis zwei eine DKW einzubauen. Alternativ direkt den Tunnel zweigleisig machen.
Was im Tunnel passiert sieht man nicht, und die Verteilerebene unter dem Bahnhof bringt alles so-wie-so zusammen.

Zitat von Richrath im Beitrag #14
Gleis 26 weg, da die Rampe verbreitern und der Abzweig zur Abstellgruppe an den linken Ast der DKW in gleis 8.
Dann könnte man auch vorne mit langen Zügen in den Bahnhof. In DE links müsste dann noch ein Weichenwechsel hin.

Es sollte kein problem sein die Abstellgruppe 23/26 an den linken Ast der DKW in Gleis 8 zu verschieben. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich dich verstehe weshalb. Am Bahnsteig können auch jetzt schon Züge von 3,30 Meter halten, ohne der DKW am ende von Gleis 8 zu besetzen..

Zitat von Richrath im Beitrag #14
Der Fahrweg von DE/NL über Gleis 8-z nach Gleis 8 ist möglich?
Wenn ja, könntest du mit meinem Vorschlag auch vorne eine Fahrt NL mit Kopf nach DE/NL durchführen.

Ja, das ist möglich. Aber, wie schon erwähnt, ist nur am Hauptbahnsteig Passkontrolle und Zoll. Als Kind kann ich mich noch gut daran (in Venlo und Nijmegen) erinnern, das wir mit dem Austria Express am Morgen ankamen, und das mein Vater (wie offensichtlich die meisten Niederländer) der Strohrum versteckt hatte im Gepäck den Kindern….

Zitat von Richrath im Beitrag #14
Ihr habt in Holland doch diese schönen Triebzüge......

Ja, aber die Erinnerungen sind vor allem an die langen D-Züge die „weit weg“ gefahren sind :-)

Schöne Grüße
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#20 von apras , 20.12.2022 22:29

Hallo Heiko

Ich bin sicher, dass es eine gute Verbindung zwischen Erndtebrück und Gibsnicht geben muss, denn ich war schon oft in Erndtebrück. Da bestaune ich immer wieder die wunderbare Weinert Formsignale, die ich wahrscheinlich nicht selber bauen werde, denn soviel Geduld, Geld und Zeit habe ich wahrscheinlich nicht. Auch die Drehscheibe in Erndtebrück ist wunderbar!.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #15
Ich habe jetzt den Gleisplan von Hengelo und Deinen intensiv studiert und wundere mich auch beim Vorbild darüber, wie die Züge aus den umfangreichen Abstellanlagen an die passenden Richtungsbahnsteige kommen. Es geht tatsächlich nur durch Rangierfahrten auf die Streckengleise. So wird das bei Dir auch sein.
Stimmt. Wie ich im vorigen Beitrag schon gesagt habe, fasziniert mich Hengelo ungemein, vor allem weil man da mit so wenige Bahnsteige auskommt. Aber beide Bahnsteigsgleisen haben in die Mitte ein Hosenträger, damit zwei kürzere Züge hintereinanderstehen können.

Zitat von der Wedeler im Beitrag #15
Ich würde noch die Weichen für die Gleise 5 und 6 so anpassen, dass man nach Gleis 5 nicht über dir Zweiggleise der Weichen fahren muss.

Vielleicht kann man das im Plan nicht gut sehen, aber Gleis 5 wird von links erreicht „immer gerade aus“ (Grüne Linie). Also das Hauptgleis von Links ist Gleis 5. Das heißt aber auch, dass Züge die von links kommen und in DE bleiben (also Gleis 8 nehmen), den Abzweig nehmen müssen. Die Weiche ist da aber „schlank“ (1:9).

Zitat von der Wedeler im Beitrag #15
Die Anbindung der Gleise 11 - 14 würde ich zu einem Strang zusammenfassen, der im jetzigen Gleis 2a beginnt, Gleis 1 kreuzt und dann auffächert. Der Hosenträger kann entfallen.

Ich „muss“ NS Loks die abgekoppelt werden auf Gleis 2A irgendwo abstellen. Dazu sind 13/14 gedacht; ich sehe nicht gut wie das anders passt, außer vielleicht (und ich glaube das Bernd das vorschlägt) an die Andere Seite, zwischen Gleis 2A und 5. Oder hast du etwas anderes gemeint?

Zitat von der Wedeler im Beitrag #15
Der Optik wegen würde ich versuchen, Gleis 8 von links kommend in einem durchgehenden Bogen anzuschließen. Gleis 9 zweigt dann über eine Innenbogenweiche ab.

Da gib ich dir recht, In die Planung bin ich links angefangen und Richtung rechts weiter gearbeitet. Langsam habe ich (in S21-Modellgleis) auch dazu gelernt. Links gibt es daher noch einiges an „Optimierungpotential“.

Schöne Grüße zurück
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#21 von Remo Suriani , 20.12.2022 23:25

Hallo Aiko,

sehr interessantes Thema und tolles Projekt. Der Plan wirkt wirklich sehr elegant und großzügig.

Ich bin betrieblich aber nicht sooo 100% überzeugt. Ich sehe den Bezug zu Hengelo, aber ich finde das Vorbild nicht sonderlich gut geeignet:
Ich verstehe Dein Projekt als Grenzbahnhof in Deutschland

Zitat
Der zweigleisige Hauptbahn hat ein Abzweig Richtung Niederlande (auch als Hauptbahn).

Der Bahnhof sieht aber durch das Vorbild Hengelo niederländisch aus. Und es ist eben auch kein Grenzbahnhof. Man muss aus deutscher Sicht anerkennen, dass die Niederländischen Strecken leistungsfähiger sind, dadurch können sie Züge oft schneller durchbringen und brauchen weniger Bahnsteige. Außerdem haben sie oft die Doppelte Gleisverbindung in Bahnsteigmitte (Hengelo auch), was hilft Bahnsteige zu sparen (daher ist es in Hengelo auch möglich Züge an den Bahnsteig zu bringen, ohne über das Streckengleis auszuziehen).

Typischer als Deutscher Grenzbahnhof mit einer Gleichzeitig unabhängig durchgehenden Strecke wäre Aachen Hbf, der hat zum Beispiel sieben beidseitig angebundene Bahnsteiggleise.
Wichtig wäre auch die Frage, in wie weit auch Güterzüge über die Grenze gehen sollen, denn das ist in den Bahnhof kaum möglich. Ich denke im Personenverkehr würde der Bahnhof, trotz meiner Bauchschmerzen klappen, aber Güterverkehr wäre kaum machbar. Hier verschenkst Du meiner Einschätzung nach etwas Potential der Verbindung 9-Z. Dafür bringt das Gleis 1 oben relativ wenig.

Mein Vorschlag: Trenne Dich von Gleis 1, schiebe dafür alles etwas nach hinten und schaffe dafür vorne Platz für 1-2 zusätzliche Gütergleise. Dann hättest Du vorne die Gleise 9-12. Für die solltest Du die Möglichkeit schaffen, auch nach links auszufahren und das Gleis 9-Z auch nach links befahren zu können. Dann kannst Du Reisezüge und durchfahrenden Güterzüge gut von den Güterzügen mit Lokwechsel und Zollbehandlung trennen und die Überwerfung 9-z ergibt auch stärkeren betrieblichen Sinn als Anbindung der Gütergleise, denn konntest Du das Potential des 9-z kaum nutzen


Viele Grüße
Dirk

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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#22 von Richrath , 21.12.2022 06:07

Hallo Aiko,
Ich sehe schon, dein Konzept ist bis zur Passkontrolle durchdacht. Das betrifft dann auch die Gleisführung. Meine Vorschläge betrafen im Wesentlichen Änderungen für mehr Spielbetrieb, die jedoch dann dein Konzept durcheinanderbringen.

Einzig den Anschluss an die 20er Abstellgruppe hielte ich noch für änderungsbedürftig. Wenn du kein zweites Rampengleis möchtest, könntest du die dkw gegen eine rechtsweiche tauschen und mittels umgedrehter rechtsweiche in die 20er abstellgruppe. Das sieht glaube ich harmonischer aus.


Ich bin auf die Umsetzung gespannt

Beste Grüße

René


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#23 von apras , 21.12.2022 11:54

Hallo Bernd

Zitat von Weichen-Bernd im Beitrag #16
ich bin begeistert von der Planung und vom Gesamteindruck der Gleise und Weichen.
Danke. Wenn ein Profi wie Du das sagt, dann hört es an wie wunderbare Musik.

Zitat von Weichen-Bernd im Beitrag #16
Die Gleise 13 und 14 könnten im Keil des breiten Inselbahnsteiges liegen. Aus Gleis 2a und 5 wird über zwei Weichen eine DKW 1:6,6 erreicht, der dann zwei bis drei Lokgleise für zusammen vier Lokomotiven nach rechts folgen. Die doppelte Gleisverbindung könnte dann auch entfallen.
Wie Heiko versuche ich zu verstehen, was Du genau meinst. Sollten die Weichen zur linken Anlageseite abbiegen, so dass die Loks nach links abgestellt werden können ohne zu wenden. Oder sollten die Weichen zur rechten Anlageseite abbiegen, sodass Loks erst wenden, bevor sie abgestellt werden? (Vergleichbare Idee wie Gleis 3 und 4, aber dann umgekehrte Richtung).

Ich kann eventuell später probieren, was vielleicht geht und die Resultate teilen.

Zitat von Weichen-Bernd im Beitrag #16
Als DB-Bahnhof könnten die beiden Umfahr-Weichen in den Gleisen 3 und 4 noch vorhanden sein. Dafür müsste das Empfangsgebäude entsprechend nach links verschoben werden. Die Haupteinfahrt der Triebwagen führt in das Gleis 3 über die Zweiggleise der beiden DKW! Für die Haupteinfahrt in das Gleis 4 wird keine DKW krumm befahren.
Meinst Du kurz bevor das Ende von Gleis 3 (oder 4), sodass der Lok der vorne steht, abkoppeln kann und über Gleis 4 (oder 3) wieder zurück? So etwas wäre natürlich machbar.

Grüße
Aiko


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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#24 von apras , 21.12.2022 12:29

Hallo Marco

Danke für dein Bericht.

Zitat von Billy-Ray69 im Beitrag #17
bin über das "mein Gleis" auf Dein Projekt gekommen.

Zitat von Billy-Ray69 im Beitrag #17
und habe ein "ähnliches" Projekt und Gegebenheiten


Umgekehrt war ich schon längere Zeit her bei Atticrailway zur Besuch, denn auch ich sah da viele Parallele mit was ich vorhabe. Ich habe da auch einige Ideen gesehen, die ich gerne Übernehmen werde, zur Beispiel die Wago Klemmen in die (selbst gedrückte) Halterungen unter die Anlage (die STL Dateien hätte ich auch gerne). Du benützt das BiDiB system; ich bin mit das Vorgänger System angefangen (OpenDCC) und habe meine Rückmelder und Weichen Decoder selber gebaut. Dein IBW Atticrailway PS ist beeindruckend, und die Unterführung ist wunderschön gelungen. Ich glaube nicht das ich etwas so schön gestalten kann.

Fotos kommen später!

Grüße
Aiko


Grenzbahnhof Gibtsnicht: Alte Fotos vom Schattenbahnhof
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Billy-Ray69 hat sich bedankt!
 
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RE: Grenzbahnhof Gibtsnicht: 12 Meter lang, Weinert Mein Gleis, TC10 und Loklift

#25 von apras , 21.12.2022 14:01

Hallo Dirk

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #21
Der Bahnhof sieht aber durch das Vorbild Hengelo niederländisch aus. Und es ist eben auch kein Grenzbahnhof. Man muss aus deutscher Sicht anerkennen, dass die Niederländischen Strecken leistungsfähiger sind, dadurch können sie Züge oft schneller durchbringen und brauchen weniger Bahnsteige. Außerdem haben sie oft die Doppelte Gleisverbindung in Bahnsteigmitte (Hengelo auch), was hilft Bahnsteige zu sparen (daher ist es in Hengelo auch möglich Züge an den Bahnsteig zu bringen, ohne über das Streckengleis auszuziehen).

Du hast recht; ich habe es gestaltet wie ein Grenzbahnhof in die Niederlande. Dass es Unterschiede mit Deutschland gibt, war mir nie so bewusst. Aber nachdem Du das so beschreibst, sehe ich es auch. In die Niederlande sind Züge auch maximal 2,5 bis 3 Stunden unterwegs, bevor der Endpunkt erreicht wird. Verspätungen können dann auch nicht so krass werden als in Deutschland.

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #21
Typischer als Deutscher Grenzbahnhof mit einer Gleichzeitig unabhängig durchgehenden Strecke wäre Aachen Hbf, der hat zum Beispiel sieben beidseitig angebundene Bahnsteiggleise.

Ja, Aachen stand auch auf meine Liste mit Vorbildern, aber war eben um einiges zu groß. Jetzt verstehe ich auch, weshalb Aachen so groß ist.

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #21
Wichtig wäre auch die Frage, in wie weit auch Güterzüge über die Grenze gehen sollen, denn das ist in dem Bahnhof kaum möglich. Ich denke im Personenverkehr würde der Bahnhof, trotz meiner Bauchschmerzen klappen, aber Güterverkehr wäre kaum machbar.

Wie mehr ich hierüber nachdenke, wie mehr ich dir recht gebe. An die Grenze gibt es auch für Güterzuge Zoll, und das kostet Zeit. Für Güterzüge braucht man schon viele Gleise.
Aber die Lösung kann Einfach sein: in meine Gedanken habe ich soeben der Güterbahnhof gebaut, aber 2 Km weiter in die Richtung Niederland (also irgendwo bei meine Nachbarn auf den Dachboden). Also unsichtbar von Gibsnicht Hbf. Der Lokwechsel für Güterzuge findet nicht (mehr) statt in Gibsnicht Hbf, aber im 2Km weiter entfernten Güterbahnhof. Güterzuge von/zu die Niederlande fahren also ohne halt durch.

Güterzuge Richtung Niederlande können dann über Gleis 10 durch den Tunnel weiterfahren bis zum Güterbahnhof, ohne halt. Dann wäre es auch logischer Gleis 9Z etwas nach unten zu verschieben, und gleich am Gleis 10 anzubinden. Auch TEE Triebwagen nehmen dieses Gleis, denn die fahren auch ohne Halt durch.

Güterzuge aus die Niederlande sind dann schon von Lok gewechselt im Güterbahnhof und fahren ohne Halt auf Gleis 1 (oder 2) durch. Gleis 1 wird im Moment auch noch gebraucht um Loks um zu setzen.

Grüße
Aiko


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