Guten Abend zusammen, heute hatte ich auf der MOBA mal angesetzt, die Loks laufen zu lassen. Das lief auch alles recht erfreudig, bis auf 2 Loks von Fleischmann. Bei beiden war das Licht an, aber mehr auch nicht. Eine 39er von Fleischmann hat brav ihren Dienst erfüllt. Bei vorherigen Testfahrten, gab es keine Problem. Heute aber ließen sie sich nicht dazu animieren. Die Schleifer habe ich vorsichtig gebogen, um ev. Kontaktprobleme zu beheben, leider neagtiv. Hat jemand einen Tipp? Der Test erfolgte auf C-Gleisen und ja Strom war da. Selbst die sensiblen Liliput Loks liefen sauber. Gruss Ulf
Hallo Ulf, das passiert schon mal. Ein paar Informationen hast Du aber unterschlagen: Fährst Du anlag oder digial, falls digital, welche(r) Decoder ist/sind verbaut?
So zum Anfang mal prüfen: wenn Du hast, Krokoklemme an Rad und Gleis (Schiene) eine an Schleifer und Puko, falls das nichts bringt, musst Du das Gehäuse aufmachen. Sinnvollerweise den Decoder ablöten (Motorpole) oder abstecken. Dann mit Gleichstromtrafo!! wie oben beschrieben 1 x ans Gleis und an einen Motorpol, einmal an Puko und Motorpol. Läuft der Motor, wird Dein Decoder ein Problem haben... Gruß Hardy
Märklin 3-Leiter im Aufbau, WIN 11 H25, Steuerung, Schalten LoDi Rektor, Rückmelden LS Digital, Itrain 5.1.18, Loks meist auf ESU LoPi & HLA umgerüstet,
Wenn du analog fährst gehe ich Mal bei Fleischmann und Liliput von Gleichstrom aus. Dann sollte die 39er im Werkszustand elektronikfrei sein. Wenn das Licht funktioniert bekommt sie auf jeden Fall Strom, dann an den Randschleifern rumzufummeln ist eher kontraproduktiv. Die Lok hat schon den Bühler-Motor, die sind allergisch bezüglich Ölbäder. Vermutlich ist aber nur ein Draht lose, Einbauplatz des Decoders ist in der Lok (Schnittstelle mit Decoder oder Dummy), also gibt es reichlich Verbindungen zum Tender. Da ist schnell Mal ein Draht lose. Meine 39er hab ich in ansonsten einwandfreiem Zustand als "Läuft nicht" für 35,- geschossen, 1. war sie digitalisiert, 2. der Decoder lose...
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4Wenn du analog fährst gehe ich Mal bei Fleischmann und Liliput von Gleichstrom aus. Dann sollte die 39er im Werkszustand elektronikfrei sein. Wenn das Licht funktioniert bekommt sie auf jeden Fall Strom, dann an den Randschleifern rumzufummeln ist eher kontraproduktiv.
Die Baureihe 64 fährt allerdings ( laut Profil ) auf M und C Gleisen. Ja, dieses Profil sieht man nicht, wenn man auf den Taschenfernsprecher schaut. Da muss man das extra anklicken.
Daher gehe ich davon aus, daß diese Loks nicht elektronikfrei sind.
Entweder ist der Motor verharzt ( ja das habe ich auch schon bei Fleischmann erlebt ), oder der ( vermutlich ) elektronische Umschalter ist defekt.
Es gab da mal elektronische Umschalter, die hatten eine Batterie in Knopfzellenform da drauf. Die sind inzwischen alle hinüber. Ein Tausch der Batterie ist nicht vorgesehen gewesen. Dann kann man auch gleich den elektronischen Umschalter gegen einen Decoder tauschen, wenn ein Umstieg auf digital nicht ausgeschlossen ist.
Also doch Wechselstrom, dann gibt's natürlich auch Elektronik in der Lok, sprich: den Umschalter. Ältere elektronische haben teilweise Pufferbatterien, die sind irgendwann hin. Austauschbar sind sie praktisch nicht weil vergossen. Wenn wirklich der Umschalter dahingeschieden ist ist die einfachste "Reparatur" der Austausch gegen einen AC-Analog-festen! Digitaldecoder der auch die Umschaltimpulse bei AC Analog verträgt. Da ist die Auswahl allerdings übersichtlich und die alten Blechtrafos die auch locker mal über 30V Umschaltimpuls raushauen vertragen die auch nicht. Wenn sowas wie Telex-Kupplungen keine Rolle spielen kann man auch alles auf DC Analog umbauen, dann fliegen sämtliche Umschalter raus, auch bei Märklin-Loks. Bei Märklin-Loks mit Feldwicklung braucht am nur zwei Dioden 1N4001, bei DC-Loks (alles was nicht Märklin oder HAG ist bzw. einen Permanentmagnet verpasst bekommen hat) nur Dioden für den Lichtwechsel. Fahrtrichtung wird dann über die Polarität bestimmt, Regel ist Plus am Mittelleiter = Lok fährt vorwärts. Ist bei DC-Loks noch erkennbar welcher Anschluss des Motors den Strom von der rechten Schiene bekam kommt dieser an den Schleifer, der Linke an die Radstromabnehmer. Bei unverbastelten Liliput-Loks ist das einfach, der rechte Motoranschluß ist da bei DC-Modellen mit der rechten Schiene verbunden, also würde mit dem Schleifer verbunden werden.
Guten Abend, ich bin jetzt nicht der Elektroniker und auch nicht unbedingt mit dem digitalen vertraut. Klar kann lernen, ist ja nie zu spät. Aber aktuell kann ich nicht so ganz folgen.
Bevor ich die Lok gekauft habe, konnte ich auf Videos sehen, dass sie einwandfrei lief. Ich denke daher, dass das Problem nicht so schwerwiegend ist. Ich schraube sie mal am WE auf und mache mir ein Bild. Das wird sicherlich weitere Fragen aufwerfen, die ich dann aber mit Bildmaterial versehen werden, damit ggfs. eine Lösung gefunden wird. Grundsätzlich wird es eine Kleinigkeit sein, denn oft macht das Kleine, das Große kaputt. Bis dahin Ulf
wenn du uns Artikelnummern der beiden Problem-Loks lieferst, kommen wir vielleicht auch schon etwas weiter... Die haben beide auch einen Mittelschleifer für die Pukos der Märklin-Gleise?
Zitat von BR 64 im Beitrag #7Bevor ich die Lok gekauft habe, konnte ich auf Videos sehen, dass sie einwandfrei lief.
Hast du eine Chance den Verkäufer zu kontakrieren ? WENN JA dann befrag diesen mit was für einer Steuerung , wenn digital mit was für einen Protokoll und Loknummer .