Ich habe nun bei meiner kleinen Märklin-Anlage endlich die Verkabelung fertig. Ich fahre das Märklin K-Gleis und steuere mit der CS3. Es gibt einen 4-gleisigen automatischen Schattenbahnhof und einen Blockstrecke mit vier Blöcken, einer davon ist der Schattenbahnhof. Den automatischen Schattenbahnhof und die Blockstrecke habe ich mit Kontaktgleisen realisiert.
Leider bekomme ich es nicht hin, dass die Züge nicht doch irgendwann aufeinander auffahren. Problem ist meines Erachtens, dass die Kontaktgleise nicht störungsfrei funktionieren. Wenn doch mal der Kontakt verloren geht, obwohl sich der Zug noch im Block befindet, wird die Ausfahrt aus dem vorhergehenden Block ausgelöst.
Habt Ihr Erfahrungen mit diesem Problem, bzw. habt Ihr Tipps für mich, wie ich das in den Griff bekommen kann? Kann das evtl. an zu langen Kontaktstrecken liegen?
Ich steuere mit CS2 und K Kontaktgleis. Nach dem Signal ca. 50 cm. kommt ein Kontaktabschnitt ca. 40-50 cm lang der erst beim verlassen die vorherige BS freigibt. Damit ist eigehtlich immer ein kompletter Abschnitt frei bevor der nächste Zug einfährt. Im SB ist das gleiche Spiel. Mit dem Unterscjied dass nach verlaasen des Gleisabschitt im Haltegleis das komplette Haltegleis vom Strom getrennt wird. So hält ein aus versehen (Weiche hängt) einfahrender Zug an ohne auf den abgestellten Zug aufzufahren.
Ich habe die Kontaktgleise selbst hergestellt durch Trennungen der Außenschiene - also der Masse, nicht des Mittelleiters. Ich verwende keine Schaltgleise, sondern steuere über die Schiene.
@Starlord Das Problem ist meines Erachtens, dass der Kontakt teilweise verloren geht, wenn sich der Zug innerhalb der Kontaktstrecke befindet. Die CS3 meint dann, das Gleis sei jetzt frei und der Block wird freigegeben. Du scheinst das Problem nicht zu haben, obwohl ich es ähnlich gemacht habe wie Du.
Also hast Du auch die Rückmeldung über Kontaktgleis.
Wie lang hast du die Kontaktgleislänge ausgeführt?
Die Schienen und Räder müssen gut sauber sein. Je kürzer umso sauberer aber lang genug damit immer min 1 Achse im Kontaktbereich ist Je mehr Kontakt um so besser.
Die Länge der Kontaktstrecken immer so wählen, dass auch beim längsten Wagen mindestens 2 bis 3 Achsen drauf sind. Somit sollte das ganze schmutzunempfindlicher sein.
Auch sollten die Kabel zwischen s88 Dekoder und Kontaktgleise nicht allzu lang sein.
Kontaktgleise haben immer, auch wenn du noch so gut die Räder und Schienen reinigst, mal Kontaktschwierigkeiten.
Da du eine CS3 hast, gehe folgendermassen vor: Die erste steigende Flanke triggert das Ereignis, das ausgelöst werden soll. Zugleich wird am Ende dieses Ereignisses ein virtueller Kontakt gesetzt, der das anzeigt, dass die Auslösung passiert ist. Dieser virtuelle Kontakt wird dann auch zusätzlich in dem Auslöser als Bedingung angegeben. Somit wird das Ereignis nur einmal ausgelöst, egal wie oft es Kontaktprobleme gibt.
In einem späteren Ereignis, wenn der Zug dann den auslösenden Kontakt sicher verlassen hat, wird dann der virtuelle Kontakt zurückgesetzt und damit für den nachfolgenden Zug die Kontaktstrecke wieder für ein einmaliges Auslösen freigeschaltet. Dafür sind virtuelle Kontakte ganz gut und man kann damit das Prellen von Kontakstrecken unterbinden!
auch bei mir auf der Anlage fahre ich mit Kontaktgleisen im K-Gleis und Steuere mit einer CS 3. Probleme habe ich mit meinen Kontaktgleisen bisher nie gehabt.
Wenn du eine Online-Diagnose möchtest, sind Bilder sehr hilfreich!
Tipps für Kontaktgleise: - Wenn du das geld übrig hast, nehm die Kontaktgleissätze von Märklin, das geht auf jeden Fall, ist aber halt ein teurer Spaß und geht nicht in Kurven. - Wenn du Kontaktgleise selber bauen willst, dann schaue bitte z.B. bei youtube wie das geht, oder frag hier im Forum :) - Ich habe bei meinen z.B. am Ende eines Gleises die Kontaktlasche entfernt und vom Gleis mindestens 1mm Gleis entfernt (Seitenschneider der Stahl schneiden kann und abgekniffen). Ja, dadurch entstehen Lücken, ja dadurch entstehen Laufgeräusche. Dafür habe ich aber nicht durch Bewegungen oder verschiebungen ausversehen doch mal Masse anliegen. - Es steht in der Märklin-Anleitung vom Kontaktgleissatz für K-Gleise auch drin: Weichen dürfen nicht in einer Abfrage drin liegen. - Ein Kontaktgleis sollte mindestens so lang sein wie dein längster Wagen damit es durchgehend belegt ist (Besser ist doppelte Wagenlänge des längsten Wagens)
Frage nun an dich: Wie lang sind deine Kontaktgleis-Abschnitte? Wie schaltest und steuerst du damit? Auf meiner Anlage habe ich z.B. ein Kontaktgleis gezogen von einem Signal bis zum nächsten, das ein Kontaktgleis den kompletten Block abfragt. Dadurch kann ich auch die Programmierung stark vereinfachen: Block belegt = Signal rot, Block frei = Signal grün. Beispiel dafür, klicke auf das Video in meiner Signatur.
Es kann auch sein das dir ein Fehler unter den Ereignissen passiert ist, wenn du Auffahr-Fehler hast. Bitte nehme dir die Zeit und schau auch nach, wenn es einen Unfall gegeben hat, wie deine Steuerung steht. Nix anfassen, alles auf der Anlage so lassen. Wenn die CS 3 nicht in Stopp geht, kannst du dann sogar in den Ereignissen live sehen was schief gelaufen ist.
Für eine genauere Diagnose müsstest du uns dann etwas von deiner Anlage oder Steuerung mal zeigen. Dann können wir dir auch direkt helfen, anstatt nur hypothetische Lösungen zu liefern.
@est2fe Erstmal vielen Dank für Deinen interessanten Lösungsansatz. Ich kannte die Möglichkeit mit den virtuellen Kontakten bisher noch nicht.
Zitat von est2fe im Beitrag #12Hallo Andreas, In einem späteren Ereignis, wenn der Zug dann den auslösenden Kontakt sicher verlassen hat, wird dann der virtuelle Kontakt zurückgesetzt und damit für den nachfolgenden Zug die Kontaktstrecke wieder für ein einmaliges Auslösen freigeschaltet.
Mir ist dabei allerdings nicht ganz klar, wie festgestellt werden kann, dass der Zug den auslösenden Kontakt sicher verlassen hat. Wenn es Kontaktschwierigkeiten gibt, geht der Gleisbesetztmelder auf nicht besetzt, obwohl noch ein Zug im Block ist.
man kann das nicht zu 100% feststellen, dass der Zug den Kontakt verlassen hat, jetzt rein elektrisch gesehen.
In der Regel macht man es so, dass man einen weiteren S88-Kontakt setzt oder einen schon vorhandenen nutzt, der so weit vom ursprünglichen Kontakt physikalisch entfernt ist, dass der längste Zug, der mit der Automatik fährt, dazwischen passt ohne dass er den neuen Kontakt schon auslöst oder den alten Kontakt noch nicht verlassen hat. Zwischen dem zu entprellenden Kontakt und dem Kontakt, der den Steuerkontakt wieder scharf schaltet passt also der längste Zug im Automatikbetrieb hinein.
Ich habe es bei meinem Freund die Tage so gemacht (gestern Abend hat er mir am Telefon gesagt, dass es funktinieren würde):
Der Kontakt für eine Fahrstrasse wird ausgelöst wenn der Steuerkontakt zusätzlich nicht gesetzt ist (2. Bedingung). Die Fahrstrasse startet und als erste Aktion wird der Steuerkontakt gesetzt. Damit ist sichergestellt, dass diese Fahrstrasse nicht weitere male unbeabsichtigt wegen Kontaktschwierigkeiten gestartet wird und dann, je nach dem, was du da programmiert hast, alles durcheinander bringt. Wenn der auslösende Zug dann so weit gefahren ist, dass der den überwachten Kontakt verlassen hat, trifft er dann auf einen weiteren Kontakt, der für weitere Ereignisse da ist, und damit setze ich zusätzlich den Steuerkontakt vom vorherigen Kontakt wieder zurück. Dieses Verfahren klappt nicht, wenn die Züge länger sind, wie die Kontakte auseinander liegen!
Moin Habe mal eine Frage zur Kontaktgleis Länge. Lese hier fiel mit , aber finde jetzt keine Antwort. War gestern bei meiner ersten Märklin Info Veranstaltung. Hatte ein paar Fragen zu den Makros, die mir erklärt wurden. Dabei wurde mir gesagt das Kontaktgleise eine Länge von 60 cm haben müssen. Habe mittlerweile Kontaktgleise im Schattenbahnhof gebaut, diese sind aber keine 60cm lang. Werde ich aus baulichen gründen und Platzmangel auch wohl nicht einfach Ändern können. Anlage ist schon lange in Bau . In der Zeit hat sich vieles verändert. Also die Frage an euch: Wie lang sind eure Kontaktgleise für die Rückmeldung und Steuerkontakte ? Ich fahre mit der CS3 und K Gleise .
Fest definierte Längen machen keinen Sinn. Meine Kontaktgleise sind so lang, sodass meine längsten Fahrzeuge im Einsatz mindestens 2 Radsätze beim drüber fahren im Kontakt haben. Somit hat man einen sicheren Kontakt und kein Blinken. Wenn man 30.3cm Fahrzeuge im Einsatz hat, dann ist eine Minimallänge von 25cm gegeben, wenn man nur kurze Zweiachser im Betrieb hat, reichen auch 10cm. 60cm halte ich für Anlagen im gewöhnlichen Rahmen für zu viel, besonders wenn man mit mehreren Kontakten hintereinander eine Bremsung einleiten will und das Bahnhofsgleis nur 1.2m misst.
Moin Danke für die schnelle Antwort. Ich sehe das genauso, und wenn’s mal längere Züge gib ( soll es geben , das im mittleren Bereich Haftreifen sind ) dann ist es so . Ich bleibe bei meiner Länge.