"lokale Dekoder" für K-Gleis-Weichen?

#1 von FlyScotsman , 28.01.2024 07:15

Guten Morgen liebe MoBa-Gemeinde,
im System der Märklin-C-Gleise gibt es ja Weichendekoder, die in den Bettungskörper integriert werden. Die Anschlusswege sind dann kurz, die Dekoder werden über die bereits verkabelten Gleise angesteuert.

Gibt es solch eine Lösung auch für K-Gleis-Weichen?

Falls ich Servos zum Beispiel an ein Switchpilot-Modul anschließen muss, werden die Servokabel ja doch wieder "elend lang". Denn entweder muss ich den Switchpilot dezentral aufstellen und von da Kabel zur Zentrale führen ... oder jede Weiche einzeln zum Switchpilot neben der Zentrale verdrahten!?

Hoffentlich konnte ich meine Frage gut rüberbringen.

Grüß' euch, Holger


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RE: "lokale Dekoder" für K-Gleis-Weichen?

#2 von supermoee , 28.01.2024 08:49

Hallo Holger

Da das K Gleis keine Bettung hat, wird es wohl keine Dekoder für unter die Böschung geben.

Die Lösung hast du doch selbst genannt. Weichendekoder gehören dezentral unter den zu steuernden Weichen platziert. Was bringt eine zentrale Anordnung der Dekoder? Gar nichts, vervielfacht unnötigerweise nur den Verkabelungsaufwand und du kannst dich an den Kontrolllämpchen, die alle zusammen an einem Ort leuchten, erfreuen. Dass ein Dekoder jemals kaputt gehen wird ist unwahrscheinlich. Meine Dekoder aus 1992 erledigen immer noch ihren Dienst unter der Anlage.

Die Dekoder gehören so nah wie möglich am Verbraucher an gut erreichbaren stellen platziert. Alles andere ist unnötige Kabelverschwendung.

Gruss

Stephan


Der Trend geht deutlich zur Zweitanlage hin.


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zuletzt bearbeitet 28.01.2024 | Top

RE: "lokale Dekoder" für K-Gleis-Weichen?

#3 von Richrath , 28.01.2024 09:15

Moin Holger,
du kannst aber bei Decoderwerk mal nachsehen. DIe haben frei addressierbare Einzeldecoder. Die sind natürlich teurer als Bausteine mit denen du mehrere Weichen schalten kannst, aber auf die Art kannst du die Leitungswege kurz halten.

Aber macht das Sinn? Du musst dir von der Schiene B und O abgreifen, splitten, zweimal an den Decoder anschließen, nur um irgendwann einmal festzustellen, dass du bei einem Decoderdefekt oder Motordefekt der Weiche (wahrscheinlicher) nicht mehr an deinen Decoder ran kommst. Ich habe das so gelöst, dass ich die Kabel bis zur Plattenkante gezogen, dort gesammelt und dann auf einen Decoder mit mehreren Anschlüssen gelegt habe. Wenn die Kabel zu kurz sind einfach eine Verlängerung dran löten, Schrumpfschlauch drüber und die K-Antriebe sind so fix mit dem ganzen Kabelstrang herausnehmbar, wenn die defekt sind. Die Defekte treten kaum noch auf, wenn du die Endabschaltung ausbaust.

Auch hier bieten sich dann die Einzeldecoder an, wenn du an der Stelle nur eine Weiche hast.

Beste Grüße

René


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RE: "lokale Dekoder" für K-Gleis-Weichen?

#4 von FlyScotsman , 28.01.2024 10:25

Zitat von supermoee im Beitrag #2


Hallo Holger
Die Dekoder gehören so nah wie möglich am Verbraucher an gut erreichbaren stellen platziert. Alles andere ist unnötige Kabelverschwendung.
Gruss
Stephan


Hallo Stephan,
so schwebt mir das ja auch vor. Nur, wenn ich es richtig verstehe, braucht es dann beim C-Gleis keine Switchmodule mehr, die Dekoder werden über das Gleis mit Befehlen angesteuert.
Beim K-Gleis entsteht ein geringer Mehraufwand, weil noch zwei (?) Kabel vom Switchpilot (als Beispiel) zur Steuerkonsole laufen. Richtig?

Holger


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RE: "lokale Dekoder" für K-Gleis-Weichen?

#5 von Railstefan , 30.01.2024 09:38

Hallo Holger,

auch beim K-Gleis kannst du doch an jeder beliebigen Stelle Kabel anlöten und dort den Strom für Dekoder abzapfen.

Aber: es macht manchmal mehr Sinn, die Dekoder alle an eine separate Ringleitung zu hängen, damit z B im Falle einer Zentralen-Überlastung eine einfache Trennung Stellen und Fahren möglich ist und eine der beiden Leitungen dann an den Booster kommt - idealerweise Stellen an die Zentrale und Fahren an den Bosster, damit bei Kurzschluss durch entgleiste Fahrzeuge, das Stellen noch möglich bleibt.

Gruß
Railstefan


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