wenn du den Thread von etwas weiter vorne durchgelesen hättest (auch die weiterführenden Links), dann wäre dir sicherlich nicht entgangen, dass schon ein paar Exemplare unters Volk gestreut wurden! Ich habe auch 20 Stück von den modifizierten Antrieben! Wenn alles klappt wie geplant, werde ich am Freitag beim Mist7 mal hochaufgelöst einen vermessen.
... und jetzt gibt es unter dem Titel 'märklin my world' auch einen C-Gleis-Weichenantrieb unter der Art. 74492. Spannend, welchen Unterschied Märklin hier angibt, zB zu 74491... Ciao hamg
...und da dieser Antrieb ja "Kindersicher" sein muss funtzt dieser wahrscheinlich besser bzw. ist ausgereifter als der alte C-Gleisantrieb hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha
Ich nenne es das "Skoda-Prinzip":
VW verkauft den alten, baugleichen Passat als Superb und dieser gewinnt in der Fachpresse gleichen reihenweise Preise und Vgl.-Tests.
Zitat von Dash9...und da dieser Antrieb ja "Kindersicher" sein muss funtzt dieser wahrscheinlich besser bzw. ist ausgereifter als der alte C-Gleisantrieb hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha
Ich nenne es das "Skoda-Prinzip":
VW verkauft den alten, baugleichen Passat als Superb und dieser gewinnt in der Fachpresse gleichen reihenweise Preise und Vgl.-Tests.
TsTsTs
flaster: Stimmt schon wahrscheinlich Aber sie haben wenigstens festgestellt, dass die Antriebe nicht immer funken.
#80 von
Dampfmichel
(
gelöscht
)
, 20.02.2011 11:36
Hallo, bin ganz neu hier und habe eine ganz einfache Frage zu den C-Gleis bzw. K-Gleis Weichenantrieben. Spricht eigentlich etwas dagegen diese auch über einen Schalter (Dauerspannung)zu schalten. Die Antriebe haben ja bekanntlich eine Endabschaltung. Im letzten Märklinmagazin steht "Momentimpuls gilt auch für Antriebe mit eingebauter Endabschaltung". Meine C-Gleisantriebe im Schattenbahnhof schalte ich im Moment über Schalter mit zusätzlich angebrachter Rückmeldung über ein selbst gefertigtes Gleisstellbild. Allerding ist meine Anlage noch im Aufbau und die Antriebe noch nicht sooo lange in Betrieb. Wollte wegen der Anfälligkeiten möglichst einfache Schaltungen (ohne Relais) verwenden. Vielleicht gibt es ja Vorschläge... Grüße aus Berlin
man kann nur davor warenen, Doppelspulenantriebe (auch mit Endabschaltern) mit Schaltern zu betätigen. Bei mir und auf der Clubanlage ist es verboten! Einen verbrannten Spulenantrieb zu ersetzen ist allemal teurer als (Moment) Taster einzubauen. Außerdem lassen sich Weichen, die über Schalter betätigt werden nicht mehr von Hand in die andere Lage bringen, solange die Stromversorgung besteht.
Zitat von DampfmichelSpricht eigentlich etwas dagegen diese auch über einen Schalter (Dauerspannung)zu schalten. Die Antriebe haben ja bekanntlich eine Endabschaltung.
Naja, dagegen spricht: Wenn die Endabschaltung mal nicht endabschaltet dann wird der Spulenantrieb sehr, sehr heiß!
Zu seligen Märklin M-Gleis Zeiten habe ich als Kind immer wie wild auf den Stellpulten rumgedrückt um Weichen zu schalten und dieses "Schaltgeräusch" zu hören! Da die Spulenantriebe aber ungleich größer waren und drum herum Metall war, wurde das etwas warm - mehr nicht.
Heute, wo alles aus Plastik ist wird es schmoren und ggf. brennen ...
#83 von
Dampfmichel
(
gelöscht
)
, 21.02.2011 19:40
Vielen Dank für Eure Antworten, Ihr habt mich überzeugt. Werde dann doch lieber auf Taster umrüsten. Für die Rückmeldung müsste ich dann mit Relais arbeiten. Vielleicht hat ja jemand Vorschläge, würde mich freuen. Viele Grüße aus Berlin von Dampfmichel
bevor du dir für die Rückmeldung teure Relais kauft, studiere einmal die elektrische Schaltung der Weichenantriebe mit Endabschaltung und die Anzeigefunktion der Märklin Stellpulte 72710. Du wirst erkennen: die Rückmeldung ist schon eingebaut; sie kann auch leicht nachgebaut werden.
bevor du dir für die Rückmeldung teure Relais kauft, studiere einmal die elektrische Schaltung der Weichenantriebe mit Endabschaltung und die Anzeigefunktion der Märklin Stellpulte 72710. Du wirst erkennen: die Rückmeldung ist schon eingebaut; sie kann auch leicht nachgebaut werden.
Tschüss
KFS
Genaugenommen reicht eine LED (mit Vorwiederstand) pro Taster. Der Taster wird mit Gleichstrom angesteuert (z.B. -20V (minus !)). Die grüne LED wird dann parallel zum roten Taster geschaltet (und umgekehrt). Der Strom fließt dann durch die LED und den Weichenantrieb ständig (aber nur z.B. 10 mA)
#86 von
Dampfmichel
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gelöscht
)
, 22.02.2011 20:25
ich merke schon, habe es hier mit Profis zu tun. Sollte vielleicht nicht ganz so kompliziert denken. Danke für die Tip`s. Grüße aus Berlin von Dampfmichel
Habe heute aus Versehen einen 74492er Antrieb geliefert bekommen, obwohl ich nen 74491er gekauft habe. Äusserlich sind keine Unterschiede festzustellen, ausser dass der neue einen Stecker am Ende der Kabel hat. Dieser soll an ein Stellpult mit Rückmeldung passen. Da ich so etwas nicht verwende, würde mich interessieren, wie die Kabelbelegung ist, da die Kabel nicht die üblichen Farben, sondern schwarz-rot-gelb haben. Wer kann weiter helfen, wenn ich den Stecker abschneide, damit ich den Antrieb auf "normale" Weise anschliessen kann?
gehe davon aus, dass gelb "plus (L)" sein soll und die beiden anderen die blauen Kabel ersetzen "minus (0)". Teste einfach mal an einem Märklin-Trafo. Kaputt machen kannst Du nix.
Hab mir gerade mal die Betriebsanleitung angesehen, die ist wirklich für den Aller wertesten oder muss man von nun an nur noch mit Stellpult schalten.
danke für den Tip (ich weiss: es ist laaaaaaaaaange her!!!) und den link zum pdf file. Habs natürlich lääääääääääängst im Griff mit diesem Antrieb. Bin aber nicht so begeistert davon, die alten waren einfach besser.
Der "Namenlose" heisst übrigens RALF. Auch Yankee (wie's im Nickname steht) hätte natürlich als Name genügt....
Zum The Mole Antrieb habe ich eine entscheidene Frage: Wie den DC Motor richtig ansteuern?
Ich möchte die SA-DEC's von LDT verwenden. Habe auch noch auf der Seite http://www.lokschuppen-dominik.de/Spur H0/Testberichte/Maulwurf/Seite.htm einen Test dazu gefunden, wen es interessiert.
Nur paßt da was nicht zu sammen, entweder sind die SA-DEC' genauso ungeeignet, da keine Umpolung stattfindet, ein Relaisausgang hat nur einen Wechsler und keine 2. Dann schaffe ich mit Umbau auch nur 2 Weichenantriebe je Decoder. Oder doch den SDEC mit extra Relais mit je 2 Sec. Impulszeit, die ich eigentlich vermeiden will. Lösungsansatz zufällig parat?
wenn du den Weichenantrieb nur mit der jeweils positiven oder der negativen Halbwelle eines Wechselstroms betreibst, brauchst nur einen Umschaltkontakt. Stromlauf ist so: Spannungsquelle Pol A zum Weichenmotor [WM] Klemme +, WM Klemme - zu 2 Dioden , eine in Sperrichtung eine in Durchlassrichtung; von jeder Diode geht es zu den Kontakten des Umschalters vom SA-DEC und von dessen Mittelkontakt zur Quelle Pol B.
Das mit den gegengepolten Dioden hatte ich schon im Blick, so wie ich Dich aber verstehe, habe ich nur die Wechselspannung ausgetrickst. Den Motor umgepolt habe ich noch nicht. Denn wenn ich den Motor in die eine Endlage gebracht habe z.B. auf links, muß ich die Weiche auch wieder geradeaus stellen. Ich entwickle eine Schaltung für SA DEC oder S-DEC. Würde aus Kostengründen die S-Dec Variante wählen, dann mit bistabilen Relais für die Umpolung. Damit der Impuls lang genug dauert und nicht mit der Zentrale die Steuerung blockiere, wie auf der Seite vermerkt, kann dies für Weichenstraßen mehrere Sekunden dauern, könnte man den Kondensatortrick benutzen. Dies habe ich bei meiner alten analogen Quasi Eimerkettenblocksteuerung mit Kammrelais verwendet. Der Kondensator muß nur die Stellzeit bis zur Endlage überbrücken, den Rest besorgen die Bleche des Motors. Aber ob das alles so klappt wie gedacht...
Das mit den gegengepolten Dioden hatte ich schon im Blick, so wie ich Dich aber verstehe, habe ich nur die Wechselspannung ausgetrickst. Den Motor umgepolt habe ich noch nicht. Denn wenn ich den Motor in die eine Endlage gebracht habe z.B. auf links, muß ich die Weiche auch wieder geradeaus stellen. ...
Moin Mathias,
du musst auch keinen Motor umpolen (das wäre Mechanik) sondern genaugenommen nur den Strom, der durch den Motor fließen soll und das geht wirklich mit den Dioden! Mit dem Umschalter des Relais wird bestimmt, welcher Teil der Weschselspannung am Motor anliegt, bei dem Zweig mit der Diode in Durchlassrichtung ist der positive, der Motor dreht rechts; in der anderen Schalterstellung ist es der negative, der Motor dreht links. Es ist allerdings für den Motor ein Halbwellenbetrieb, das bedeutet das auch effektiv nur die halbe Spannung am Motor anliegt. Der speisende Trafo sollte daher eine Spannung zwischen 18 und 24 V~ liefern können, wenn der Weichenmotor 12 V DC als Nennspannung hat.
Eben das mit der Halbwelle ist mir auch ein Dorn im Auge, aber wenn ihr das schon ausprobiert habt. Das mit der Umpolung weiß auch - sollte ich jedenfalls, weißt doch wer immer den kurzen in der Hose hat
Der Dominik hat ja die Lösung auf dem Silbertablett. Kommen nur noch die Kondis zum Einsatz und schon sollte es funktionieren...
Nun auch mein "senf" zum eigentlichen thema "ansteckbare k-weichen-antriebe" des thread-erstellers:
Ich schalte digital mit cs2 und habe mit rd. 40 angestecken k-antrieben 7549 keine probleme, da ich 3 änderungen gegenüber dem mä-standard vorgenommen haben: 1. endabschalter überbrückt 2. antriebe verkehrt herum (kopfüber) angesteckt. Dazu muss für den überstehenden handhebel ein loch in die platte. 3. decoder von IEK mit separater schaltstromeinspeisung: 16 V AC mit mä-trafo 6002
Wie meist bei den themen hier im forum hat jeder anderen voraussetzungen in der gesamt-kette (schalten digital / analog, K83-typen, weichen-typen, antriebs-typen). Und so gelten die aussagen natürlich nur für die jeweilge kombination.
Die Überbrückung werde ich auch vornehmen, bei den Antrieben die ich einsetze. Im Bahnhofsbereich werden höchstwahrscheinlich andere Antriebe eingesetzt. Welche werde ich noch ausprobieren.