RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#1 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 25.11.2010 21:18

Moin, zusammen.

Der eine oder andere wird sich vielleicht an meinem ersten Versuch einer Modellbahn in Spur N erinnern - die inzwischen abgebaute Anlage Siegtal.

Wahrscheinlich kam die Initialzündung über Nacht, als mal wieder in einer Miba blätterte... und ich setzte mich in einer schlaflosen Nacht über ein Skizzenbuch und spielte mit dem Bleistift. Ein paar Tage später war es soweit, etwas, das jeder Modellbahner kennt - dieses Kribbeln... und dieses Kribbeln konnte nur bedeuten, daß die alte angefangene Anlage nicht mehr lange sein wird...

Nach 53457689101264872 Entwürfen und 3 vollgekritzelten Skizzenbüchern hat sich ein überaus einfacher Plan herauskristallisiert, der von vielen unter euch sicherlich nur belächelt wird. Im sichtbaren Bereich gibt es nur ein Überholgleis an einer eingleisigen elektrifizierten Hauptstrecke. In der Entwurfsphase war dieser so ziemlich am Anfang, wie heißt es gleich so schön: Back to the Roots. Naja, die Selbsterkenntnis reift mit der Zeit nur langsam. Das Betriebskonzept hatte ich zwischendurch mal auf dem Tisch ausprobiert, und ich war von Anfang an damit zufrieden. Die meisten werden jetzt diverse Bedienungsmöglichkeiten vermissen, aber ich habe durch die letzte Anlage nun mal festgestellt, daß ich, wenn ich allein davor sitze, lieber fahrende lange Züge beobachte, als mich in komplizierten Rangiermanövern zu verwirklichen. Wenn ich mir die Chronik der Entwürfe ansehe, muss ich sagen, daß es von der Gleisausstattung immer karger geworden ist, ein Prozeß, der den meisten Modellbahnern passiert. Also ganz normal. Ich habe auch festgestellt, daß eine Großanlage mit vielen Fahrmöglichkeiten nichts für mich ist. Die Anlage selbst ist in sechs Segmente unterteilt. Die sichtbare Tiefe beträgt 30 cm, die gesamte Tiefe 50 cm. Länge der gesamten Anlage 320 cm. Hinter der noch nicht fertiggestellten Kulisse befindet sich ein 6-gleisiger Schattenbahnhof. Ich habe mich diesmal bewußt von großen Gleisanlagen abgewendet und der Landschaft den Vorzug gegeben. Gleismaterial Roco, im Schattenbahnhof Minitrix. Steuerung: analog.

Ich habe es da lieber gemütlicher, freue mich darauf, mich in den Stellwerker hineinzuversetzen, eine Durchfahrt zu machen, dann wieder einen Kaffee und ein Brot und einen Blick in die Tageszeitung zu werfen. Das Telefon klingelt: neue Zugmeldung, diesmal findet eine Überholung zweier Güterzüge statt. Wir stellen die Fahrstraße ein, das Telefon klingelt wieder. Der erste Zug kommt eingefahren und bleibt mit quietschenden Bremsen stehen. Wir schließen schon mal die Schranken. Es ist ein Erzzug, auf dem Weg ins Ruhrgebiet. Stille kehrt wieder ein, es ist ziemlich heiß draußen. Grillen zirpen, Vögel zwitschern. Es vergehen Minuten, da kommt der Güterzug, der vor dem ersten Vorrang hat und fährt durch. Schranke kurz öffnen, zwei Autos fahren durch. Dann schließen wir die Schranken wieder. Dann lösen wir, nachdem ein Blockabstand vergangen ist, die Fahrstraße wieder auf und geben dem Lokführer die Fahrt frei. Der Erzzug gewinnt an Fahrt und verlässt den Überholbahnhof. Er rumpelt über die Brücke und verschwindet im Tunnel. Die Schranken heben sich wieder und dann kehrt für einige Zeit wieder Ruhe ein... Zeit, die Bildzeitung weiter zu studieren....

Na, läut euch das Wasser im Mund zusammen? Mir auch! Kaffee und Bildzeitung habe ich.... und mein Paradies, der Ausweichbahnhof im Wald.... jetzt steht wunderbare Detailarbeit an.

Hier mal die ersten Bilder, die mit einer relativ einfachen Kamera aufgenommen wurde. Erwartet jetzt keine Meisterleistung, und auch nicht Mega-Super-Fotos.













Falls es wen interessiert, krame ich mal den Plan raus und stelle ihn ein.
Ich wünsche noch eine gute Nacht.

Grüße vom Elektroveteran


Elektroveteran

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#2 von moredonutsforme ( gelöscht ) , 25.11.2010 21:57

Ich dachte zu erst die Bilder wären von einer echten Eisenbahnstrecke!

Das sieht echt toll aus! Tolle Anlage!


moredonutsforme

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#3 von Shoogar , 26.11.2010 00:01



Das ist niemals 1:160.


viele Grüße

Armin


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#4 von Boa-Fan , 26.11.2010 08:02

Klasse!

Oh ja, bitte den Gleisplan herzeigen!

LG Jörg


Liebe Grüße aus Potsdam, der Jörch :-)


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#5 von Speedy3 ( gelöscht ) , 26.11.2010 11:07

Wie im original man sieht nicht das es N ist!


Speedy3

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#6 von DR83 , 26.11.2010 12:15

Zitat von Shoogar


Das ist niemals 1:160.



Hallo

Doch das ist zumindest auf einigen Bildern 1:160, nämlich da wo Fahrzeuge zu sehen sind, die sind dann aber auch der einzige Anhaltspunkt das, dass N ist.
Einfach eine KLASSE Anlage.
Vielleicht sogar für die große Halle die mit R beginnt.

Gruß Matthias


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#7 von moredonutsforme ( gelöscht ) , 26.11.2010 17:38

Zitat von Shoogar


Das ist niemals 1:160.




Doch, das sieht man an den Kupplungen der Loks!

Klasse Anlage!


moredonutsforme

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#8 von sven77 , 26.11.2010 18:41

Hallo,


Also ich würde sagen....RUHMESHALLEEEE !!!!
:O)

MfG.Sven


Gruß Sven


 
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#9 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 27.11.2010 13:02

Hallo, Leute!

Heute zeige ich euch ein paar Bilder aus der Entstehungsphase. Alles erstes ein paar Scans aus meinem Skizzenbuch, nämlich wie die Anlage kopfmäßig entstand. Als feststand, daß ich die alte angefangene Anlage demontieren würde, hatte ich zunächst ein paar Gedanken zu Papier gebracht. Allmählich schrumpfte der Gleisplan immer mehr und zum Schluß gab es nur noch einen Ausweichbahnhof in der Prärie. Aber seht selbst...

Nachdem feststand, wie die Anlage aufgebaut würde, begann die Rohbau-Phase. Davon habe ich allerdings nicht viele Bilder. Ich habe im Vordergrund die schlanken 10° Weichen von Roco verwendet, im Schattenbahnhof reichten die alten 24° Klopper von Minitrix. Aufgrund der knappen Tiefe von 50 cm reichte es nur für den Radius 1. Aber - meine Züge laufen allesamt sauber darüber, und das ist am wichtigsten. Die beiden vorderen Weichen werden demnächst mit Servos gestellt - wenn ich denn dann weiß, wie man das bewerkstelligt. Für die Weichen im SBF reichen die elektromagnetischen Antriebe, die man günstig in der Bucht erstehen kann. Bis auf die Schienen und das rollende Material sollte alles in Eigenbau entstehen. Büsche, Bäume, das Stellwerk, die Oberleitung. Die Vegetation entstand aus gezupfter Polyester-Watte, die man von Noch bekommt. Die Ränder befestigte ich direkt an der Hintergrundkulisse. Ich legte kleine gezupfte Stücke übereinander und erhielt ein schönes luftiges Polster, das ich dann mit einem Eigenmix aus verschiedenen Flocken belaubte. Die Felsaufbauten entstanden aus einem Holzgerüst mit aufgetackerten Fliegendraht und ein paar Kilo Gips. Daraus schnitzte ich die Felsstrukuren. Dann begann die unendliche Geschichte mit der Farbgebung. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Versuch ich brauchte, um zu dem hier gezeigten Ergebnis zu kommen. Am Ende war es ganz einfach. Als Grundierung gewissermaßen ein Grau vorgelegt, dann mit einem wässrig verdünnten Schwarz alles übergeträufelt und mit einem Lappen weggewischt. So blieb in den Vertiefungen Schwarz stehen. Highlights setzte ich im Dry-Brush-Verfahren mit einem Acryl-Weiß, aber nur ganz zaghaft. Teilweise habe ich mit einem dunkelen Braunton die Felsen mit der Airbrush übernebelt.

Das Gras entstand aus einem Mix verschiedenfarbiger langer Grasfasern von Busch, die ich anschließend mit der Spritzpistole ihren Gelbstich nahm. Teilweise setzte ich kleinere Flächen aus selbsthergestellten Grasinseln zusammen. Niederen Bewuchs und Unkraut legte ich mit einem Gemisch aus mittleren Flocken an. Sämtliche Bäume, die auf der Anlage zu sehen sind, entstanden aus Blumendraht nach der Methode von Jos, dessen Baumschule ich hier in diesem Forum aufmerksam verfolgte.

Die Oberleitung mitsamt der Masten ist komplett selbstgelötet. Die Masten entstanden aus einem Messingrundstab mit 2 mm Durchmesser, den ich im Baumarkt für sage und schreibe 1,50 Euro fand. Fiselig waren die Bohrungen für den Ausleger. Die Ringisolatoren gab es von Viessmann. Die Fahrleitung und die Ausleger entstanden aus 0,5 mm Kupferdraht. Ich wählte extra 0,5 mm für die Fahrleitung, da es mir auch um Sicherheit ging, weil meine Loks mit angelegtem Stromabnehmer fahren sollten. Vorversuche mit dünnerem Material scheiterten, weil es zusätzlich auch um die Verlegung des Drahtes über den Trennfugen der Segmente ging. Diese werden nur eingehakt.

Die Anlage ist in einem relativ kurzen Zeitraum entstanden, seit ungefähr August arbeite ich daran. Vieles muß ich noch machen, unter anderem die verhasste Elektrik. Aber das ständige Basteln und Knobeln ist ja das, was das Hobby ausmacht....

Zunächst aus meinem Skizzenbuch:







Und noch ein paar Gleisentwicklungen:




Ein weiterer Entwurf:




... und der wird es auch nicht werden:




Der wird schließlich mein Favorit und gelangt zur Bauausführung:



Wie ihr seht, wurde immer mehr ausgemistet und schließlich alles nur noch auf ein langes Überholgleis geschrumpft. Eine Reinzeichnung fertige ich auf dieser Basis an, hab die aber irgendwie verlegt.

Die nächsten zwei Bilder zeigen einmal die Rohbauphase, wobei ich Segment für Segment fertigstellte.



Ein Ausschnitt des Schattenbahnhofs. Die Flexgleise sind übrigens von GT, bestellt über flexgleis.de und empfehlenswert. Kommen in etwa den Roco-Flexgleisen gleich.





Soviel zum Anfang, demnächst gibt es ein paar weitere Bilder von der Anlage.

Grüße vom Elektroveteran


Elektroveteran

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#10 von steve1964 , 27.11.2010 13:55

macht spass zu gucken !

gerne mehr.
Sind gute Ideen , den Schattenbahnhof auf der gleichen Ebene von der Kulisse zu trennen.

Grüße
Steve


Ich baue, also bin ich.


 
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#11 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 28.11.2010 12:19

Moin,

weiter gehts. Wir machen einen weiteren Rundgang über meine Anlage. Zunächst eine Aufnahme von meiner 140 mit gemischten Güterzug, etwa in Höhe des Stellwerks. Da ich großer Fan der alten Einheits-Elloks bin, werden auf meiner Anlage Züge mit ebendiesen Loks bespannt fahren. Die 140 habe ich in der Bucht für 50 Euro geschossen... da musste ich einfach zugreifen!






Stillleben kurz nach der linken Tunnelausfahrt - die Bäume entstanden im kompletten Eigenbau. Ganz zufrieden bin ich allerdings damit noch nicht...




Hier der Bereich am rechten Ende der Anlage. Die Brücke und die kleine Staumauer. Die Geländer entstanden aus 0,4 mm Messing-Blumenbindedraht. Ist zwar alles krumm und schief, vielleicht wird das mal durch etwas besseres ersetzt.




Meine ersten Hochstamm-Fichten. Nicht schön, aber selten Davon wollen noch etwa 50 stück auf der Anlage verteilt werden.





Aus einem Pola-Bausatz entstand der Fußgängersteg.




Details der Felswand.




Ich hoffe, ihr könnt euch nun ein besseres Bild meiner Anlage machen.

Schönen Restsonntag noch
euer Elektroveteran


Elektroveteran

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#12 von DR83 , 28.11.2010 21:53

Hallo Elektroveteran

Das ist eine sehr schöne Anlage die du da gebaut hast. Dein Betriebsbahnhof erinnert mich immer wieder an den Bf Arnstein an der Werrntalbahn (Strecke Gemünden/Main - Waigoldshausen).
Was ich mal fragen wollte, hast du vor deinen Bahnhof noch mit Signalen auszurüsten? Dann würde sie m.E. noch reeler aussehen.

Gruß Matthias


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#13 von hobbiefahrer , 29.11.2010 08:50

Hallo,

Klasse Würde am liebsten in einen Deiner Züge mitfahren

Viele Grüsse
Markus


 
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#14 von Sascha1974 ( gelöscht ) , 29.11.2010 15:54

Hallo Elektroveteran,

eine sehr schöne Anlage hast du da geschaffen. Und das noch in Spur N, dass ist wirklich Spitze.
Freue mich auf weitere Bilder.

Grüße
Sascha


Sascha1974

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#15 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 29.11.2010 17:55

Moin,

klaro, die Anlage ist ja noch längst nicht fertig. Signale stehen auf meinem Weihnachts-Wunschzettel. Mal sehen, was passiert. Ebenso die elektrische Steuerung. Vorne sollen die Weichen mit Servos angetrieben werden, ich suche da noch Schaltpläne usw, um die Servos anzuschließen. Die hinteren Weichen werden mit den normalen Elektromagnetischen Antrieben versehen. Da ich kein großer Fan von Elektronik bin (Hauptsache funktioniert), wird das noch ein Weilchen dauern. Solange tüftele ich an weiteren Details und überlege grad, wie ich meine Züge altere. Im Forum bin ich auf ein paar wunderbare Threats gestoßen, die das zeigen. Zwischen den Tagen werde ich damit vielleicht mal anfangen. Doch im Augenblick ist sehr wenig Zeit...

Grüße vom
Elektroveteran


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#16 von michi252 ( gelöscht ) , 02.12.2010 18:46

Erstmal hi,
also mein erster Gedanke war, wieso stellt der Bilder von ner echten bahn rein, bis ich kapirt hab das, dass ein M;odell ist, echt Klasse Bilder, mir gefäält da sehr, vorallem in Spur N

mfg michi


michi252

RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#17 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 04.12.2010 21:47

Moin, zusammen.
Ich habe heute etwas neues verbrochen. Nachdem ich nicht so genau wußte, was ich mit meinen Rungenwagen anstellen könnte, habe ich mir gedacht, ich stelle daraus einen Stahlröhrentransport zusammen. Nach einiger Zeit Internetrecherche bin ich dann auch tatsächlich fündig geworden und habe mir verschiedenes Bildmaterial dazu angesehen. Dann ging es auf die Suche nach Bastelmaterial und ich fand eine Gardinenstange aus Kunststoff. Nachdem ich meine bessere Hälfte gefragt habe, ob sie diese noch braucht, habe ich die Stange in mehrere gleichgroße Teile geschnitten und schwarz lackiert. Aus ein paar Sperrholzsplittern habe ich dann die Holzbalken dargestellt, alles auf meine Rungenwagen geklebt und mit der Airbrush-Pistole bearbeitet. Für eine Beschäftigung von ca. 1 Stunde finde ich, daß die Wagen einigermaßen gelungen sind. Nun sitze ich vor dem Rechner und versuche in der Bucht noch ein paar günstige Rungewagen zu schießen...

Grüße vom
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#18 von Joeys Teppichbahn , 04.12.2010 22:06

Hallo,

eine super Anlage!

Ich bin für die RUHMESHALLE!!!


LG, Joey ;)

Mein Thread - Joeys Teppichbahn - im Stummiforum


 
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#19 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 08.12.2010 18:09

Hallo,

ich konnte noch etwas an meinem Stahlröhrenzug weiterarbeiten. Nachdem die ersten drei Wagen fertig waren, kam noch ein vierter hinzu und ich habe insgesamt das Weathering verbessert. Sicherungsseile kamen hinzu, die aus dünnem Nähgarn bestehen. Beim Anbringen der Seile bin ich fast wahnsinnig geworden, weil dieser Tropfen Sekundenkleber immer an der Pinzette kleben bleiben wollte - doch nach zahllosen Versuchen hatte ich den Dreh mit den Fäden raus.... Weathering find ich so gut, daß ich mich irgendwann an meinem restlichen Fahrzeugpark heranwagen werde...

Grüße vom
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#20 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 12.12.2010 18:20

Hallo, Leute!

Wegen des verregneten Sonntags war heute Basteltag. Ich habe mich endlich meinem Bahnübergang gewidmet und nun kann er seinen Dienst aufnehmen.

Grüße vom
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#21 von shay , 12.12.2010 18:36

Keine Diskussion - ab in die Halle mit dem Ding!

...mal wieder schwerst beeindruckt...


Gruß: Martin

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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#22 von bkkr , 12.12.2010 22:27

Hallo Elektroveteran,

sind die Bahnschranken elektrisch angetrieben? Wenn ja, bitte mal Fotos vom Untergrund.

Danke und schöne Fotos

Gruß

Burkhard


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#23 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 13.12.2010 18:07

Nein, leider nicht. Die Schranken entstanden aus Zahnstochern, der Bock aus Kunstdruckpapier. Die Warnkreuze habe ich mit nem Laserdrucker ausgedruckt und auf geköpften Stecknadeln geklebt. Und dann... vieeeel Farbe!
Ich hatte mir zuerst überlegt, wie ich denn die Dinger elektrisch bewegen könnte. Doch das hätte an der Stelle einen zu großen Aufwand ergeben, da direkt darunter ein Holzspant herläuft... also: lassen dieses! Mir reicht das auch so...


Grüße vom
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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#24 von DR83 , 14.12.2010 13:53

Zitat von JoMä
Hallo,

eine super Anlage!

Ich bin für die RUHMESHALLE!!!



Hallo

Wie ich weiter oben schonmal geschrieben habe(Halle mit den großen R am Anfang), schließe ich mich nochmals dieser "Forderung" an.
Also Modis ab in die Ruhmeshalle damit.

Gruß Matthias


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RE: Die Ausweichstelle im Wald - M 1:160

#25 von Elektroveteran ( gelöscht ) , 02.01.2011 11:30

Ein Frohes Neues Jahr allen Forumianern!

Weihnachten ist vorbei, das alte Jahr ist glücklich abgeschlossen, nun gehts an der Ausweichstelle weiter. An den Feiertagen habe ich wieder ein wenig Zeit zum Basteln gefunden und neue Bäume, Sträucher etc. gepflanzt. Zwischendurch ging der Zugverkehr weiter und ich hatte noch etwas Zeit, um Bilder zu machen.
Über dem Hügel über dem rechten Tunnelportal wurde aufgeforstet - ca. 50 Eigenbau-Hochstammfichten stehen da drauf, aber irgendwie verschwinden die im Gesamtbild. Da muss noch einiges passieren bzw. Bäume gedreht werden. sieht noch unvollständig aus. Der Bereich um das Stellwerk und die Staumauer wurde weiter verfeinert, zwei neue Birken kamen hinzu. Mit feinsten Flocken habe ich weiter Unkräuter angedeutet.

Demnächst ist die Elektrik dran. Wurde im ersten Bauabschnitt alles fahrfertig notverdrahtet, geht es nun um den Eigenbau einer Fahrstrassensteuerung für den Abstellbahnhof und den Selbstbau eines Fahrreglers. Wie ich die beiden vorderen Weichen betreibe, darüber bin ich mir immer noch nicht im klaren. Einerseits will ich sie mit einem Elektroantrieb unterflur bedienen, habe aber bislang noch nix passendes gefunden - die andere Alternative wäre ein mechanischer Stangenantrieb, ein paar Anregungen dazu habe ich schon. Mal sehen, was daraus wird....

So, nun eine weitere Fototour zu dem Ausweichbahnhof im Wald....


Etwa um die Mittagszeit an einem herrlichen Tag im Juli kommt diese 110 mit einem Doppelstockzug daher und überquert die kleine Bachbrücke...


... und fährt in das Ausweichgleis ein. Dort warten schon ein "Gerümpelzug" mit einer 140 auf die Weiterfahrt.


Der Doppelstockzug kann ungehindert die Ausweichstelle passieren und verschwindet im Tunnel.


Der Stellwerker legt die Weiche für den Güterzug um und schließt die Schranken. Der Güterzug erhält Ausfahrt und rumpelt gleich über die alte Blechträgerbrücke.
Dann kehrt wieder Stille ein. Unser Mann im Stellwerk gießt sich einen Kaffee ein, beugt sich wieder über seine Zeitung und wartet auf die nächste Zugmeldung...


Schöne Grüße aus dem Wald
Markus


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