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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#1 von Kupzinger , 13.06.2015 00:15

Hallo zusammen,

an dieser Stelle möchte ich einen kleinen Planungsthread zu meinem neuen Projekt „Bf Reith“ beginnen. Nach dem Fragebogen habe ich gleich selbst ein paar Fragen. Vielleicht hat jemand Lust mitzugrübeln.

1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?



Mittenwaldbahn, Tirol

Zitat
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?



Konkret: ich möchte Reith bei Seefeld nachbilden, und zwar teilweise maßstäblich in 1:160

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?



Annähernd vorbildgerechte Garnituren Epoche III und IV (elektrische Traktion, Regionalzüge, Fernzüge, Güterzüge)

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?



Es gab dort ein Schuppengleis, welches ich darstellen möchte, damit sind wir vor 1964 (+/-)

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?



Der Bahnhof soll als Durchgangsbahnhof genutzt werden, durch Austausch eines Kopfsegments soll er zum kleinen Endbahnhof werden können (Modulanlage)


Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?



Auf dem gewählten Abschnitt steht gebäudetechnisch (zum Glück) nur das EG. Das ist als Vollmer-Bausatz erhältlich

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?



Umbau zum Kopfnahnhof ist erst einmal zweitrangig.

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?



Schematischer Gleisplan vor 1964 (?): http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp...l/38/reith.html


2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)



30-cm-Module, Gesamtlänge 225 cm, linker Teil nach vorne um 25,5° abgewinkelt (siehe Bilder weiter unten)


Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du?



1:160, Selbstbaugleis für NEM-Radsätze mit maßstäblichen Weichen

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?



Modulkonstruktion, keine Steigung (obwohl im Original vorhanden), Mindestradius 80 cm (kommt im Plan nicht vor, ist aber der Radius des Bogens mit dem es gleich nach Reith weitergeht - siehe Plan unten).

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?



Analoger Betrieb, Weichen und Signale über ein dem Originalstellwerk nachempfundenes elektromechanisches Stellwerk ähnlich wie hier: http://www.mobablog.info/blog.php?id=1823

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben?


Realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung, Selbstbaugleis



Quellenlage
Ich bin ein paarmal durch Reith durchgefahren, aber wirklich vor Ort war ich noch nie. Ob ich das vor Baubeginn ändern kann, ist fraglich. Es stehen aber einige Quellen zur Verfügung:




Beim Ausbau der Mittenwaldbahn in den 60ern ist Reith wohl seines Schuppengleises beraubt worden. Ich möchte so tun, als gäbe es das heute noch.


Der Aktuelle Planungsstand


Ich habe aufgrund des oben verlinkten Luftbildes eine erste Zeichnung erstellt.



Dieser Gestaltungsplan basiert auf der altuell vorzufindenen Gleislage.


Oben mein erster Ansatz einer Gleisplanung, die alle ursprünglich vorhandenen drei Gleise andeutet.


Bis zum Modulknick möchte ich einigermaßen realistisch bleiben, dahinter ist Modellbahner-Phantasie angesagt. Für die CAD-Planung meiner Selbstbaugleise verwende ich "SketchTrack", mein selbstgestricktes SketchUp-Plugin: https://sourceforge.net/projects/sketchtrack/

Nun zu den Fragen

1. Die ursprünglichen drei Gleise brauchen mehr Breite als die heutigen zwei. Ich habe in beide Richtungen ein bisserl überlappen lassen. Auf EG-Seite ist die Schuppenkante ein klarer Hinweis auf die Lage des alten Gleises. Das durchgehende Hauptgleis musste ich aber auch etwas rausschieben. Den Gleistabstand habe ich aus alten Fotos durch hochrechnen aus der Spurweite geschätzt. Fällt Euch vielleicht was besseres ein?

2. Ich bin mir noch nicht ganz im klaren, wie ich das Gleis am EG enden lassen soll.
- als reines Abstellgleis wie gezeichnet?
- Wieder auf das mittlere Gleis zurückgeführt wie hier: http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp...l/38/reith.html ? Dann wäre allerdings, weil mir nicht die volle Länge zur Verfügung steht, das Gleis nach dem Güterschuppen sehr schnell zu ende.
- Oder gar eine Gleisverbindung auf Höhe des Güterschuppens? Also sozusagen die Kombination der oberen zwei Punkte?

3. Welche Art von Weichen ist wohl in den 50gern dort gelegen? Ich habe jetzt einmal zwei EW300 beim Abzweig auf das Überholgleis und EW190 für das Schuppengleis eingeplant. Was mich eh wundert ist, das die Signale in Reith offenbar alle nur Halt und Fahrt zeigen können, aber kein "Langsamfahrt" beim Überholgleis. Vielleicht kann das jemand erklären?

4. Fällt Euch sonst was auf?

Würde mich über Rückmeldungen sehr freuen.

Beste Grüße
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#2 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 13.06.2015 18:09

Hallo,

die Abzweigweichen des Kreuzungsgleises könnten sogar auch 190-1:9 sein. Für Deinen Ansatz 300-1:9 sprechen jedoch die zweibegriffigen Signale. Bei einer in diesem Abschnitt unterstellten Streckengeschwindigkeit von 60km/h braucht für 50km/h wegen der geringen Differenz nämlich nicht extra "grün-gelb" angezeigt zu werden.

Die Gleisabstandschätzung würde ich auch so vornehmen wie Du, weniger als 6m Vorbildwert sind bei einem Zwischenbahnsteig jedenfalls unzulässig.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#3 von Kupzinger , 14.06.2015 00:16

Hallo Alexander,

danke für den Kommentar. Die Erklärung für die fehlende "Langsamfahrt"-Signalisierung ist einleuchtend. Spare ich mir dann zwei LEDs bei den Selbstbau-ÖBB-Signalen Weiß jemand, ich ich rausfinden kann, welche Geschwindigkeit in Reith gefahren werden kann?

Ich habe mir darauf hin die Gleisabstände noch mal genau angeschaut. Mein Plan geht von 5,2 m aus, ein erneutes Ausmessen resultiert in 5,4 m. Da muss ich also noch mal ran. Ich denke, 1912 wurde in Österreich noch mit geringeren Abständen geplant, insbesondere gibt es auch keinen wirklichen Bahnsteig sondern nur ein Schüttplanum. Über ein solches Konstrukt bin ich in jüngerer Zeit (90ger) noch im Ennstal in Fernzüge eingestiegen. Ob das dort heute noch so ist, weiß ich leider nicht

Die Breite des Planums gibt auch nicht viel mehr her. Da stehen noch Felsen von einem Einschnitt, die sind nach dem Umbau auf zwei Gleise sicher nicht wieder hingeklebt worden




Dabei kommt die Frage auf: wie dicht genau liegt eigentlich so ein Gleis an der Laderampe?

Beste Grüße
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#4 von Kupzinger , 14.06.2015 21:07

... habe tatsächlich rausgefunden, wie schnell in Reith gefahren wird

https://www.youtube.com/watch?v=F0hqKFuw...Y06o2ZeZ&sns=em
-> Bei 44:44 wird in Reith gehalten. Vorher braucht der Zug 25 Sekunden für 400 Meter, das sind 60 km/h. Die Theorie von oben scheint (selbst heute noch) zu stimmen.

Interessant übrigens, wie rasant der 60er in Film wirkt ....

Beste Grüße
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#5 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 14.06.2015 21:36

Hallo Kupzinger,

meine Aussagen zu Abständen gelten in der Tat erst ab Epoche II. Mehr Infos (auch zu Maßen bei Laderampen) findest Du in meiner Gleisplanwirtschaft...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#6 von Kupzinger , 14.06.2015 22:02

Zitat von DB-IV-Proto87
Mehr Infos (auch zu Maßen bei Laderampen) findest Du in meiner Gleisplanwirtschaft...


Hallo Alexander,

danke für den Tipp. Schau ich gleich mal nach. Den Thread habe ich eh schon mal verschlungen, ist aber eine Weile her...

Kurzer Exkurs zum Betrieb in Reith

Falls von Interesse habe ich schon vor einiger Zeit hier http://www.bahnarchiv.net/cpg/thumbnails.php?album=5 ein paar historische Fahrpläne der Mittenwaldbahn gefunden. Heute mal in Hinblick auf Reith ausgewertet, ergibt sich folgender Bildfahrplan in Epoche IV (1978/79), der durchaus interessante Betriebsabläufe enthält (immerhin zwei Zugkreuzungen von Personenzügen). Wenn man da noch ein paar Güterzüge und ggf. umgeleitete Fernzüge einfädelt, wird's spannend





Schönen Abend
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#7 von Kupzinger , 15.06.2015 13:32

Hallo zusammen,

kleines Update: jetzt mit 5,4 m Gleisabstand (alle Gleise) und 1,7 m Abstand zur Seitenrampe von der Gleismitte.


In Diskussion sind jetzt 3 Varianten:





Variante 1 wie schon ganz oben gezeigt mit Schuppengleis als Abstellgleis
Vorteil: kann leicht durch Zwischensegmente in Knick auf Originallänge ausgebaut werden
Nachteil: entspricht nicht dem Originalgleisplan





Variante 2 oben mit hinzuerfundenem Abstellgleis
Vorteil: mehr Rangiermöglichkeiten
Nachteil: entspricht nicht dem Originalgleisplan
Nachteil: Verlängerung nur mehr möglich durch Austausch der rechten Bahnhofsseite
Nachteil: Fünf Weichen bauen





Variante 3 die (hoffentlich) der Vorbildsituation in den 50ern entspricht.

Außer einer Skizze (http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp...l/38/reith.html) habe ich keine Hinweise auf den weiteren Verlauf des "Hausgleises" nach dem Schuppen. Bei allen Bildern die mir vorliegen ist das nicht zu erkennen.
Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen

Vorteil: entspricht dem Originalgleisplan (vermutlich)
Nachteil: Verlängerung nur mehr möglich durch Austausch der rechten Bahnhofsseite




In allen Fällen gilt: 116 cm Bahnsteiglänge für Haupt- und Kreuzungsgleis (genügt für Lok + 6 Schnellzugwagen).
Bei Variante 2 und 3 ist die grenzzeichenfrei abstellbare Zuglänge am Schuppengleis: 96 cm


Ich lasse das jetzt mal sacken. Momentan ist Variante 2 für mich raus. 1 ist gut wegen Verlängerbarkeit, 3 ist gut wegen Vorbildtreue. Mal schauen...

Beste Grüße
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#8 von Kupzinger , 16.06.2015 21:40

Hallo zusammen,

der bisher diskutierte Bf Reith ist ja, wie eingangs angedeutet, noch nicht die ganze Geschichte. Eigentlich geht es hier nämlich um einen
modularen Modulbahnhof.

Die Frage beschäftigt mich schon einige Monate: lässt sich ein Modulbahnhof realisieren, der durch Austauschen oder Weglassen einzelner Segmente verschiedene Funktionen erfüllen kann? Konkret: Hauptbahn-Durchgangsbahnhof Reith und Nebenbahn-Endpunkt Oberpyrkersdorf.

Prinzipiell geht das sicherlich, aber hier unter den verschärften Bedingungen:
- Vorbildgetreue Weichenbauarten verwenden
- Trotzdem Platzbeschränkungen einhalten
- Eine der Varianten ist (teilweise) eine exakte Replik der Originalsituation

Kurz die Anforderungen zusammengefasst:

Durchgangsbahnhof Reith
Länge 225 cm
Bahnsteiglänge mind. 115 cm
Kurvenausfahrt 27°
Kreuzungsgleis und minimale Güteranlagen

Endbahnhof Oberpyrkersdorf
Länge 180 cm
Bahnsteiglänge > 50 cm
Umsetzen um Züge bis 66 cm Länge muss möglich sein
Lokschuppen + kleine Behandlungsanlage
Mind. zwei Ladestellen für Güterwagen




Zu dem Thema habe ich eine Reihe von Entwürfen gemacht, die als Erfahrungssammlung für den hier vorgestellten Entwurf sehr hilfreich waren. Ohne Kompromisse geht es nie. Zuallererst sollte der "Leitentwurf" gewählt werden, der hier eindeutig Reith ist. Der andere Entwurf (Endbahnhof Oberpyrkersdorf) muss sich dann danach richten und gewisse Kompromisse eingehen.


Lange Rede, kurzer Sinn: schauen wir uns an, wie das aussehen kann.




An dieser Stelle wird Reith in zwei Teile zerschnitten. Das tut etwas weh, denn auf den ersten Blick ist es nicht sehr effizient, nur ca. 50% der Reith-Fläche für Oberpyrkersdorf mitzunutzen. Bedenkt man aber, dass der Endbahnhof nur 180 cm lang sein darf, sind dann immerhin knapp zwei Drittel "schon fertig".

Der Plan zeigt übrigens die nun gewählte Variante nach Vorbildsituation in Reith.

Der linke Teil wird für beide Bahnhöfe gemeinsam genutzt. Ich habe nicht genug Platz, um beide Bahnhöfe gleichzeitig darzustellen, damit ist das eine effiziente Lösung. Prinzipell kann der gemeinsam genutzte Teil am Anfang, aus der Mitte und vom Ende stammen. Der Anfang bietet sich an, da hier die Signale stehen, die auch der Endbahnhof braucht.




So soll dann die Gleislage für Oberpyrkersdorf aussehen. Diesen Bahnhof stelle ich hiermit zur Diskussion. Er ist ein reines Phantasieprodukt. Mein selbstgestricktes SketchUp-Plugin zeichnet schon die Schwellen für den Selbstbau, nur bei den EW300 habe ich das noch nicht fertigprogrammiert...




Hier der neu hinzugekommende 65 cm lange Teil von Oberpyrkersdorf. Züge fahren üblicherweise auf das mittlere Gleis ein. Die Zuglok kann beim Umsetzen einen "Boxenstop" machen. Nach dem Umsetzen können Güterwagen rangiert werden. Ein zweiter Zug kann dann auf das hintere Gleis einfahren, muss aber mit dem Umsetzen warten, bis der erste abgefahrten ist. Derweil kann auch die Lok des zweiten Zuges ihre Vorräte auffrischen. Die Dreiwegweiche (hier notwendig, weil das Segment nur 65 cm lang sein darf) könnte sich z.B. daraus motivieren, dass kure Züge und Triebwagen auf das hintere Gleis einfahren, und dann leer ohne Rangieren gleich auf das linke hintere Abstellgleis vorziehen können sollen.


Zum Schluss noch zwei Visualisierungen des angedachten Gesamtaufbaus. Links hinter dem Mauseloch liegt eine Wendeschleife mit kleinem Zugspeicher. Der graue leere Rahmen ist ebenfalls eine Wendeschleife mit > 6 m Abstelllänge.




Variante Durchgangbahnhof. Hier kann sich z.B. im oben gezeigten Bildfahrplan ausgetobt werden.




Variante Hauptbahn mit Abzweigstelle und Nebenbahn. Hier verkehren die Karwendelbahnzüge auf der unteren Wandseite, während die kurzen Nebenbahnzüge der Pyrkerbahn den gesamten Raum durchfahren. Kurswagen und Güterübergaben inklusive.

Soweit für heute
Schönen Abend
Kupzinger

P.S. alle Pläne sind mit SketchTrack http://sourceforge.net/projects/sketchtrack/ entstanden. Der Gleisverlauf und Modulkästen werden als einfaches CAD-Skript in einem Texteditor beschrieben und dann mit SketchUp automatisch gezeichnet. Das Tool ist geeignet für Gleise von der Stange wie auch Selbstbaugleise. Ich freue mich über Beta-Tester. Bei Interesse eröffne ich hier auch einen eigenen Thread dazu mit Beispielen und ggf. Workshops.



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#9 von lernkern , 17.06.2015 10:01

Griaß di Kupzinger!-)

Deine Planung finde ich klasse, auch wenn ich nicht wirklich was dazu beitragen kann. Das Lesezeichen habe ich mal gesetzt.

Und deine SketchTrack-Idee ist sicher einen Versuch wert. Nur schreckt mich das Beschreiben in einer Textdatei etwas ab. Aber Versuch macht kluch, ich plane grade zwei H0m Module mit Tillig-, Bemo- und Swedtram-Weichen, werde es daher bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.

Gruß

Jörg


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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#10 von Kupzinger , 17.06.2015 13:03

Zitat von lernkern
...deine SketchTrack-Idee ist sicher einen Versuch wert.



Schreib einfach eine PM bei fragen!
Schöne Grüße
Kupzinger



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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#11 von wknarf , 17.06.2015 13:23

Moin Kupzinger,

ich schließe mich meinem Vorschreiber an: SketchTrack ist eine faszinierende Geschichte. Jetzt habe ich einen Grund mehr, mich in Sketchup einzuarbeiten.

Über eine kurze Einführung zum Schreiben der Skripte und dem Einlesen in Sketchup freue ich mich. Das Beispiel auf sourceforge gefällt mir gut.

Viele Grüße,

Frank


 
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RE: Reith bei Seefeld in 1:160 wird zu Endbahnhof Oberpyrkersdorf - Modul-Hokuspokus

#12 von Kupzinger , 17.06.2015 22:16

Hallo zusammen,

die Interessensmeldungen freuen mich! Hier gehts dann zu SketchTrack weiter: viewtopic.php?f=24&t=125873

Beste Grüße
Kupzinger



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