ich habe an meiner Lokomotive aus der Kaiser-Wilhelm-Zugpackung entweder Getriebe-, oder Motorschaden. Wie komme ich an die Innereien, Motor? Die zwei kleinen Schrauben zum Abnehmen des Führerhauses sind gefunden, nur hängt der Kessel noch irgendwo im Zylinderbereich fest, im Bereich des Stehkessel ist er nun lose. Wo ist der Haken (Schraube etc) versteckt?
Wirklich? Es haben schon mehrere Fingernägel dran glauben müssen, der Schornstein sitzt bombenfest, die Finger glühen und die dazugehörigen Wort behalte ich lieber für mich, mit Zange wars dann wohl ein Schornstein und der Lack dürfte dann auch ab sein, trau ich mich also nicht.
Alles gebont! Kessel ab! Schornstein war bombenfest. Das Kunststoffzahnrädchen auf der Motorwelle hat Parodontose! ET-Liste nicht vorhanden auch bei Märklin-online nicht unter Art. Nr.2681 zu finden. Ja mei. Vielleicht hat ja jemand gaaaanz zufällig eine ET-Liste?
#7 von
Karlheinz Hornung
(
gelöscht
)
, 08.11.2006 22:11
Hallo,
die Kaiser-Wilhelm Variante war getriebetechnisch eine entsetzliche Gurke und ist reihenweise ausgefallen. Originalzitat aus der Märklin Entwicklercrew : "Was, die Lok haben Sie ? Also von uns hat die keiner gekauft".
Ich würde die Lok einschicken. Die Probleme sind in Göppingen bestens bekannt.
Wenn man der Beschreibung des Getriebes als Murks nicht widersprechen kann, was soll aber das Einschicken helfen : Das Ding ist über 10 Jahre alt glaube ich, und ich will hier nix vergolden lassen. Lieber kaufe ich mir 10 Ersatzzahnräder für 0.75 Eur das Stück, das sollte dann bis zu meinem Ableben langen. Ist auch nicht mehr wie das Porto mit Versicherung.
PS: ich habe vor einiger Zeit einen geregelten Decöter eingebaut, vielelicht ist damit der Kunststoffmurks überfordert.
Ich habe die Lok vor etwa 2 Jahren bei Märklin zur Aufrüstung eingeschickt. Ein neuer Decoder wurde eingebaut, das Getriebe verändert, Bleiplättchen zur Beschwerung eingebaut. Kosten: ca. 120 Euro. Seitdem läuft die Lok aber tadellos, hat eine enorme Zugkraft und zieht tadellos die 6 KW-Wagen. Gruß, Norbert
Also, bei Tante M angerufen, zwecks Aussage zu Getriebeschaden. Ein Herr H. sagte, daß da überhaupt nichts mehr machbar ist, auch die Rep-Abteilung, da keinerlei passende Erstazteile mehr da sind und auch das Getriebe der BR17 nicht passt, da anderes Schneckenrad auf dem Treibradsatz etc. Problem ist bekannt, aha Ja mei. ich solle es doch mal mit der Suche nach einer feinmechanischen Werkstatt probieren, die solche Zahnräder herstellt, aha! ein wenig gegoogelt aber irgendwie nix gefunden. Ich brauche eben keine 1000er VP.
Wer hat da was in der Hinterhand? Irgendwie zuckt es so in der Hand, daß möglicherweise etwas durch die Gegend fliegt, wie noch nie etwas geflogen ist.
ProstMahlzeit ! Dann wird meine wohl zum Vitrinendasein verdonnert werden !
Ich habe gerade noch mal nachgesehen, ich hatte im Katalog 96/97 für die Wilhelm-Komposition einen Preis von schlappen 2084,20 Deutschen Mark ops: notiert, in der analogen Version wohlgemerkt..... für die alte 3000 gibt's noch Teile, Kostenpunkt damals 59,95 > Ein Schelm der Böses dabei denkt....
So schaut das Ding aus, ist 2x in der Lok verbaut, Bohrungsdurchmesser 1,52mm (damit Spielpassung auf 1,49er Motorwelle), falls ich richtig gezählt habe:18 auf 10 Zähne, Gesamtdicke 2,4mm, als pro Zahnrad 1.2mm, Durchmesser großes Zahnrad: ca 5,7mm, kleines 3,6mm. Und wie errechnet sich nun das Modul?
Nebenbei ich habe diesen kompletten Zug in Digital, leider nur Mot I Format, sprich die schaltbare Innenbeleuchtung. Die Lok selber ist mit einem UB76400 umgerüstet.
Frage doch mal bei sb-Modellbau an (http://www.sb-modellbau.com), die bauen alle möglichen Loks auf Faulhaber-Motoren um.
Vielleicht kann man Dir dort helfen oder kennt jemanden, der solche Zahnräder schnitzen kann.
Nebenbei, hatte der M*-Mitarbeiter gesagt, das komplette Getriebe wäre geändert worden, oder nur der 'untere' Teil, also Schneckenrad auf der Treibachse und das Zahnrad davor? Ansonsten würde ich mir auf gut Glück die Zahnrädle für die Motorwelle bestellen, kostet ja nicht gar so viel (1,52 Öre das Stück lt. M*-Liste) und nach dem Prinzip try and error ausprobieren.
Sinngemäß hat der Herr von M* gesagt: das Getriebe ist sehr schnell komplett überarbeitet worden, da es sich als Hochmurks erwiesen hat. Es nützt nichts, das Getriebe der 17er einzubauen, da auch das Schneckerad auf der Treibachse dann nicht paßt. (Und ein neues Schneckenrad incl. Treibräder auf die Treibachswelle aufpressen, sofern der Achsdurchmesser überhaupt passt, überfordert mein Würgezeug, so gut bin ich auch nicht ausgrüstet)
Da ich nächste Woche direkt mal Urlaub habe, werde ich einen Umweg über Göppingen fahren (möcht mir in der Gegend was anschauen) und die S10-Leiche mitnehmen. Mal schauen, was machbar ist, das Ding ist wirklich zu schade nur um funktionslos rum zu stehen.
Nebenbei, Thomas das Zahnrad hat tatsächlich knapp 5,7 mm Durchmesser, am 2. noch nicht defekten nachgemessen.