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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#1 von oppi28 , 28.04.2013 18:40

Hallo Stummis,
auch wenn Randolf meint, es müßte kein Planungsthreat her, brauch ich dennoch mal ein paar Tipps:

Aber der Reihe nach.

Zunächst zum kleinen Fragebogen:

1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?



bergiges Land, evtl. später mit Bergwerk - Förderanlage

Zitat
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?



Mehr Landschaft, weniger Stadt. Bisschen Industrie (Grube Dachhausen...)

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?



Diesel und Dampfloks

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?



Ich dachte an Ep. III / IV

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?



Einen Durchgangsbahnhof und einen Schattenbhf. Weiter dann eine simulierte Ladestation der Grube

Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?



bis jetzt nicht, vom Fördergerüst mal abgesehen

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?



alles verhandelbar

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?



Der plan von Wolfgang's eingleisiger C-Anlage hat mich total inspieriert:
viewtopic.php?f=64&t=71639


2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)



verfügbar ist mein Dachboden, ehem. Arbeitszimmer. Ca. 3,80 x 3,00 m nutzbar

Zitat
2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?



Hab derzeit in L-Form geplant (Danke Wolfgang!) wird evtl. später ein U werden, mal sehen. Ist auch vom Budget abhängig,

Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?



H0 als Hauptspur, später evtl. eine kleine Grubenbahn dazu vlt. in Z, aber das ist echt weite Zukunftsmusik

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?



.....

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?



Fahren digital mit Roco Multimaus, und schalten weiß ich noch nicht genau, wahrscheinlich analog

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)



Rangieren auf jeden Fall, aber auch das Züge in idealerweise zufälliger Reihenfolge selbständig ihre Runden drehen. Ich weiß, das beißt sich mit der analogen Schaltung, aber das ist auch Zukunftsmusik. Erstmal fahren, ich bin der Lokführer und der Rangierer!!!

Zitat
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)



Ich Chef!


OK, das zum Anfang.

edit: wo ist mein Anhang? Hab meinen ersten Entwurf anghängt, wech *traurig guck*


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#2 von ET 65 , 29.04.2013 20:34

Zitat von oppi28
... OK, das zum Anfang.

edit: wo ist mein Anhang? Hab meinen ersten Entwurf anghängt, wech *traurig guck*...

Hallo oppi,

dann lade doch den Anhang einfach nochmal hoch.

Gib' dann bitte gleich noch die maximal gewünschte Zuglänge an.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#3 von oppi28 , 29.04.2013 22:32

Ok, nachdem ich nochmal fehlversucht habe, hier mal ein neuer Versuch:



Ach ja, maximale Zuglänge: Das längste Bahnhofsgleis hat ca 2 Meter und passt dann auch gerade so im SB unter.

Vlt. hat jemand eine Idee, warum die Gleise nich wirklich sauber passen...

Bis bald, euer Oppi


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#4 von tennisidefix , 30.04.2013 14:16

Hallo Matthias,
ich habe Dir mal den SBF neu gestaltet. Die Beite ist 360cm. Der Grund warum Du nicht mit den Gelein Gleisen zusammen kamst, war dass die Weichen unterschiedliche Winkel besitzen. Die Weiche links rechts hat 22,5 Grad und die Bogenweiche 30Grad. Die Gleise dann mit den Weichen verbinden und die Ausfahrt muss dann von der Länge her angepasst werden. Die Gleise sind jetzt paralell und haben eine Länge von ca. 190cm bis 220cm. Das ist völlig ausreichend. Rechts zwischen der Bogenweiche und der Weiche die in die SBF Gleise führt kannst Du noch eine kurze Gerade einbauen damit Du dann auf die Größere Breite von 380cm kommst.



Oben im Bahnof würde ich auf der linken Bahnhofseinfahrt die erste Weiche eine linke Weiche einsetzen. Dann eine kurze Gerade und den Bogen zur Parade ausführen. Wichtig bei der Planung ist, dass Du die Gleisgeometrie des Geoline Gleises einhälst. Das gilt auch für die Planung des Wendels.

Grüsse
Wolfgang


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#5 von oppi28 , 30.04.2013 20:15

Danke Wolfgang,
danke erstmal für deine Antwort und deine Mühe. Die Option mit den angepassten Flexgleisen hatte ich mir auch überlegt. Zwar schon (oder noch) zu einer Zeit, als ich mit Anyrail nur max. 50 Gleise verlegen konnte (Testversion...) Aber eigentlich ist mein Grundsatz der, dass ich ohne "zu tricksen" eine doch so relativ einfache Gleisfigur legen möchte. Aber die Sache mit den Weichenradien leuchtet mir dann schon ein, das kann nicht wirklich passen, obwohl es nur sehr knapp ist. Wahrscheinlich werde ich es beim Aufbau gar nicht wirklich merken, denn die Längen scheinen ja zu stimmen, nur die Winkel, aber ok.

Übrigens ist im rechten Ausfahrbereich ein G100 Gleis verbaut, nur kommt dann bei mir noch ein R3 Gleis vor der Bogenweiche fand ich irgendwie praktischer.

Bis später, der Oppi


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#6 von tennisidefix , 07.05.2013 14:56

Hallo Matthias,
wie sieht Deine weitere Planung aus? wie kommst Du voran?

Grüsse
Wolfgang


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#7 von oppi28 , 12.05.2013 11:43

So, nachdem nun wieder gearbeitet weden kann habe ich malden Plan ein wenig geändert und Wolfgangs Hinweise aufgenommen und die linke Bahnhofseinfahrt angepasst, so dass die Zick-zack-Weichenkurve entschärft ist.
Hier mal der leicht angepasste Plan:


Im Prinzip widme ich mich geistig schon der schaltungsplanerischen Seite, will heißen, wie z.B. steuere ich den SBF (hab dabei an die Steuerung SBH GR - 5 der Modellbahnwerkstatt gedacht?!), muss ich, wenn alles digital fährt, irgendwo Gleise durchtrennen oder Plasteverbinder einbauen oder so was, oder woher weiß die Lok, dass sie anhalten oder durchfahren soll??? Wie baue ich eine Besetztanzeige um Crashs zu vermeiden? Frage über Fragen! Bin mir darüber noch nicht so ganz im Klaren. Will auch keine unnötigen Kosten verursachen ...

Schönen Sonntag an alle Leser


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#8 von ET 65 , 12.05.2013 14:38

Zitat von ET 65
... Gib' dann bitte gleich noch die maximal gewünschte Zuglänge an. ...

Zitat von oppi28
... maximale Zuglänge: Das längste Bahnhofsgleis hat ca 2 Meter und passt dann auch gerade so im SB unter ...



Hallo Matthias,
nicht dass Du da etwas falsch verstanden hast.

Gleislänge > Nutzlänge >= maximale Zuglänge

Bei 2 m Zuglänge benötigst Du mindestens 2,4 m Gleislänge und musst dann immer punktgenau anhalten im Schattenbahnhof. Daher packe ich mal eine Version ohne R1 (bis auf die IBW) für den SBhf dran, die mindestens 2,4 m Gleislänge und damit überall 2 m Nutzlänge hat.



Zu Deinem Bahnhofsentwurf habe ich noch folgende Anmerkungen:
1. Soll der Bahnhof nur einen Hausbahnsteig (Gleis 1) haben? Wenn nein, ist der Gleisabstand zu gering, um einen Zwischenbahnsteig unterzubekommen.
2. Warum hast Du auf Gleis 3 noch die S-Kurve rechts an der Einfahrweiche drin? Ursache dafür dürfte die kurze Zwischengerade in Gleis 1 und 2 sein.
3. Ich persönlich finde Rangierfahrten im Tunnel äußerst unschön (das betrifft das Gleis links oben oberhalb Gleis 1). Wenn Du an Sstelle der EW r eine DKW einbaust, ist das Problem erledigt (allerdings auch wesentlich teurer). Alternativ könntest Du auch die Tunneleinfahrt etwas weiter nach links verlegen.

Ich bin mal gespannt, wie Du links die Anschlussgleise ausrüsten willst, wenn sich direkt dahinter die Strecke befindet (Zeche?)?

Ach ja, ich habe schon lange nicht mehr darauf hingewiesen: Zugänglichkeit. Prüfe mal bitte Deinen vorhandenen Platz darauf.

Gruß, Heinz


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#9 von Shoogar , 13.05.2013 00:05

Hallo Mathias,

Dein ansonsten schöner Gleisplan hat noch Potential zur Optimierung.



Ein paar Dinge sind der Optik geschuldet, wie das äußerst knappe Stumpfgleis (links oben) am Bahnhof, die (von meinem Vorschreiber bereits erwähnte) Schlangenlinie ebendort in der Zufahrt zu Gleis 1, sowie der seltsame Anschließer (Eckenfüller?), rechts oben.

Zum Rangieren fehlt Dir außerdem noch ein Ausziehgleis.
Es sei denn, Du planst einen Nebenstreckenverkehr (das hast Du leider nicht beschrieben), und kannst auch über die Strecke ausziehen.

Vielleicht spielst Du Dir in Gedanken einfach mal den Ablauf Deines gedachten Rangierverkehrs durch?
Wo ein Güterzug ankommt, wo die ankommenden Wagen abgestellt werden, wie (über welche Gleise und wohin) sie von der örtlichen Rangierlok übernommen und verteilt werden - und auf welchem Gleis (und über welche Weichenverbindungen) sie wieder zu einem neuen Zug bereitgestellt werden.


viele Grüße

Armin


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#10 von oppi28 , 14.05.2013 12:00

Zitat

nicht dass Du da etwas falsch verstanden hast.

Gleislänge > Nutzlänge >= maximale Zuglänge


Nee nee, das passt schon, mein längster Zug hat so ca. 140 cm mit Lok

Zitat

Zu Deinem Bahnhofsentwurf habe ich noch folgende Anmerkungen:
1. Soll der Bahnhof nur einen Hausbahnsteig (Gleis 1) haben? Wenn nein, ist der Gleisabstand zu gering, um einen Zwischenbahnsteig unterzubekommen.


Danke, werde ich mit einbauen, habe ich so nicht gesehen, aber das ist völlig korrekt

Zitat
2. Warum hast Du auf Gleis 3 noch die S-Kurve rechts an der Einfahrweiche drin? Ursache dafür dürfte die kurze Zwischengerade in Gleis 1 und 2 sein.


na ja, wird sich sicher mit der Änderung auf ein weiteres Bahnsteiggleis relativieren

Zitat
3. Ich persönlich finde Rangierfahrten im Tunnel äußerst unschön (das betrifft das Gleis links oben oberhalb Gleis 1). Wenn Du an Sstelle der EW r eine DKW einbaust, ist das Problem erledigt (allerdings auch wesentlich teurer). Alternativ könntest Du auch die Tunneleinfahrt etwas weiter nach links verlegen.


Werde wohl beides machen, DKW und den Tunnel in eine Art offenen Hügel verwandeln.

Zitat
Ich bin mal gespannt, wie Du links die Anschlussgleise ausrüsten willst, wenn sich direkt dahinter die Strecke befindet (Zeche?)?


Genau weiß ich das auch noch nicht, irgendwie so etwas hab ich geplant. Ursprünglich allerdings dort, wo jetzt das Bw steht, mal sehen. Hab auch noch keine genaue Gleisführungsidee...

Zitat
Ach ja, ich habe schon lange nicht mehr darauf hingewiesen: Zugänglichkeit. Prüfe mal bitte Deinen vorhandenen Platz darauf.


Wie dem Titel evtl. zu entnehmen, wird sich Dachhausen im Dachgeschoss befinden, und da ist es so eine Sache mit dem "Drumrumlaufen". Aber ich denke das wird schon.

Danke für die Tipps

Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#11 von oppi28 , 13.06.2013 16:44

Hallo Stummi's,

ich hoffe Ihr seid nicht der Flut zum Opfer gefallen und alle wohlauf!
Bei meiner Spielerei ist mir doch tatsächlich aufgeefallen, dass ich ja mit Gleichstrom fahre und dadurch bei meinem Plan etliche sog. Kehrschleifenmodule bräuchte (oder irre ich mich da???). Also hab ich mich mal beigemacht und einige kleine Änderungen vorgenommen, die aber noch nicht ausgereift sind.
Hier mal der Plan:


PS. stört euch mal nicht an den beiden Anschließern re. und li. da wird mal noch was dran gewerkelt...

Meine Frage: kann das so funktionieren und wo müßten jetzt spezielle Module eingebaut bzw. Trennstellen vorgenommen werden?

Danke für eure Hilfe

Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#12 von oppi28 , 17.08.2013 16:09

Hallo Stummianer,

auf Grund der Dachschrägen in Dachhausen musste ich ein kleines Update der Gleisführung vornehmen
Aber es wird alles gut. Auch gibt es bereits Baufortschritte aber dazu später mehr.

Hier mal der geänderte Plan in Gesamtausführung:


So und hier mal nur die Ebene mit dem Schattenbahnhof:



Hier brauche ich nun eure Hilfe:
Ich habe mich trotz einiger Nachteile zunächst für das Roco-System Rocomotion (Sicher später TC ) entschieden. Dazu den GBM-8 von Littfinski mit dem Roco Rückmeldemodul 10787 und dem 8-fach Weichendecoder ROCO 10775!

Leider ist das Teil von modellbahnwerkstatt.info nicht zu bekommen, das soll ja echt toll sein, aber meine Mails bleiben alle unbeantwortet

Nun meine Bitte: bitte helft mir die Teile erstens zu verkabeln und zweitens, welche Schienchen muss ich wo unterbrechen? Ach ja, und welche Teile brauche ich noch, um zunächst den SBF funktionstüchtig zu bekommen?
Mit funktionstüchtig meine ich, dass ich weiß, welches Gleis belegt ist (gar nicht mal von wem, sonder einfach nur dass) und wie welche Weiche gestellt ist. Mehr brauche ich schon gar nicht um glücklich zu sein...

Danke fürs Lesen und für Eure Antworten

Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#13 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 21.08.2013 21:45

Hi,
also: Du willst den Gleisbesetztmelder von Litfinski und das Roco-Rückmeldemodul benutzen. Kann ich Dir nicht ernsthaft von abraten, mach ich nämlich genauso Auch wenn das Roco-Rückmeldemodul ja wirklich einen prohibitven Preis hat.

Das Litfinski-Modul arbeitet mit Stromfühlern, also: Du musst für den zu überwachenden Block (zum Beispiel ein Gleis Deines Schattenbahnhofs) eine Seite isolieren und über den Litfinski führen. Und zwar immer dieselbe Seite! Also zum Beispiel immer rot (wenn Du Märklin-Farben benutzt) oder immer braun. (Ich nehm rot) Ein Modul kann 8 Blöcke.

Wenn Du ernsthaft Rocomotion oder später Train Controler (bei mir war und ists genauso) benutzen willst: Du musst die ganze Anlage überwachen. Also, auch die Blöcke, die Du sehen kannst, müssen überwacht sein. Grund ist, dass der Belegtmelder ja nur sehen kann, ob ein Zug drauf ist, nciht aber, welcher. Wenn Du die Anlage aber übern PC steuern willst, dann muss der auch wissen, welcher Zug wo ist - und das geht nur*, wenn er die Züge lückenlos verfolgen kann. Wenn Du also einmal eingelernt hast, welcher Zug zu welcher Belegtmeldung gehört, dann kann Dein PC den fortan immer wieder identifizieren, wo auch immer er ist.

* bedeutet: Es gbt Ausnahmen

Auf der freien Strecke gilt: lange Blöcke sind billiger, kurze Blöcke erhöhen die Leistungsfähigkeit der Strecke (Das ist bem Vorbild nicht anders). Dein kürzester Block bestimmt, wie lang Dein längster Zug sein darf*

* bedeutet: Es gbt Ausnahmen

Nun noch zum Thema Kehrschleifenmodule: Leider kann ich Deinen Gleisplan nicht recht entschlüsseln - kannst Du mal die einzelnen Ebenen (vor allem die oberen) einzeln abbilden? Ich sehe eigentlich gar keine Kehrschleife. Zeichne doch mal ein, wie ein Zug fahren muss, um seine Fahrtrichtung zu wechseln und gedreht wieder auf dem selben Gleis rauszukommen, wo er gestartet ist. Sollte das nicht möglich sein, hast Du auch keine Kehrschleife. Meine Empfehlung: Der Spielspaß ist höher mit. In deinem Plan noch einen Beitrag vorher sehe ich eine Schleife. Der Umpol-Block dazu könnte z.B. links in der Schleife unterzubringen sein.

Weitere Fragen beantworte ich gerne.

Gruß
Martin

P.S.: Ändere doch mal den Titel des Threads auf "Hilfe zur Ermittlung der Kehrschleifen gesucht" oder mach einen neuen Thread dazu auf. Hier gibts nämlich Profis, die das viel besser können als ich. Die musst Du aber auf Deinen Thread aufmerksam machen ...

P.P.S.: Du sagst auch noch, Du willst sehen, welche Weiche wie gestellt ist. Das kann zwei Dinge bedeuten: Entweder, Du willst wirklich wissen, wo die Weichenzungen liegen. Das würde Dir 100%ige Sicherheit geben, ist aber nur sehr, sehr kompliziert festzustellen. Oder, Du willst wissen, wo in einem Doppelspulantrieb der Kern gerade liegt. Das läßt sich feststellen. Bei Antrieben mit Endabschaltung: Welcher Endschalter hat ausgelöst. Auch das läßt sich feststellen. Diese Überwachung würde Dir schon eine gewisse Sicherheit geben, dass auch die Weichenzungen in die dazugehörige Richtung liegen. Aber sicher sein kannst Du da auch nicht. Wenn es Dir genügt zu wissen: In welche Richtung liegt die Weiche, wenn der letzte Umschaltvorgang so funktioniert hat, wie er funktionieren sollte - eine Annahme, die natürlich weit von 100%iger Sicherheit entfernt ist, aber schon mal nicht schlecht ist, und die den allermeisten Modellbahnern (incl. mir) genügt - dann brauchst Du dafür keine weitere Hardware. Wenn die Weiche mit TC (oder Rocomotion) geschaltet wurde, dann weiß der PC ja, wie sie liegt. Schaltest Du sie mit der Multimaus, während der PC läuft, bekommt er das auch mit und zeigt sie danach richtig an. Wenn eine gelegte Fahrstraße auf dem PC die Weiche blockiert, kannst Du sie auch mit der Multimaus nicht umlegen. Wenn Du sie natürlich mit der Hand umlegst, dann ... aber das solltest Du besser nicht tun.


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#14 von oppi28 , 22.08.2013 13:14

Danke Martin für die schnelle Anwort!
Hallo Stummianer,


ich wollte ursprünglich nur wissen, wo (also an welcher Stelle) ich welches Gleis trennen bzw. isolieren muss, aber nun interessiert mich natürlich die komplette digitale Verdrahtung. Aber dazu evtl. später

Ich hänge hier mal die letzte Version meiner Planung und die 'ebenentechnische Explosion' dran. Sorry für die Thumbs, das Einbinden der großen Bilder ging nicht, es kommt immer die rote Fehlermeldung: [Die Größe des Bildes konnte nicht ermittelt werden.]

Zitat
Kaum macht man es richtig, schon gehts.



Gesamtansicht:


Schattenbahnhof (Ebene 1)


Auffahrt zum Bahnhof (Westeinfahrt, vorbei am Industriegebiet)


SB-Ausfahr über Zwischenbahnhof zur Osteinfahrt


Bahnhofsebene 3


Ursprünglich mal geplanterSBhf mit Kehrschleifenausfahrt ops:


Diese Version ist natürlich unendlich interessanter, aber ich hab sie verworfen (natürlich nicht endgültig...) weil ich mir die Schaltung mit Kurzschluss ersparen wollte und von Kehrschleife keinen Plan hatte / habe.

Fragen: wie groß sollten die "Blockstellen" sein und wo gehören sie hin (natürlich unverbindlich, als wäre es deine Anlage...) und wie und womit werden sie verkabelt?
Wo müssen als überall Isolierverbinder rein, bzw. das Gleis durchtrennt werden und wie (also von woher) kommt der Fahrstrom an die 'toten' Stellen. (Löten kann ich...)

Danke für die wertvolle Hilfe
Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#15 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 22.08.2013 13:44

Zitat von oppi28
...wie groß sollten die "Blockstellen" sein und wo gehören sie hin ... Wo müssen als überall Isolierverbinder rein... von woher kommt der Fahrstrom an die 'toten' Stellen. (Löten kann ich...)



Hallo Matthias,

also, dass Du löten kannst, ist schon mal fein und ganz praktisch für das Hobby "Elektrische Eisenbahn"

1. Wie groß sind die Blöcke?

Im Bahnhof ist i.d.R. ein Gleis ein Block. Wenn Du sehr lange Gleise hast, machst Du 2 Blöcke draus, dann kannst Du wie z.B. in Köln Hbf einen Zug auf Gleis 11a, einen dahinter als Gleis 11b abfahren lassen. Bei der Modellbahn eher selten, also eher: Gleis = Block.

Im Bahnhof kannst Du schon auch mal ein Ausnahmegleis (= einen Block) haben, der kürzer als Dein längster Zug ist, aber dann musst Du immer dran denken bzw. in TrainController es so programmieren, dass der zu lange Zug dort nicht halten darf. Und am besten auch nicht durchfahren.

Auf der freien Strecke gilt auch, Blocklänge größer längster Zug.

Bedenke in beiden Fällen, dass Du nicht immer millimetergenau halten kannst, und dass die nutzbare Gleislänge nicht unbedingt bis zum Schienenstoß der Weiche geht! Also ein wenig Sicherheitsmarge schadet nicht.

Auf der freien Strecke kannst Du die Blöcke auch länger machen. Das vermindert aber die Leistungsfähigkeit Deiner Strecke.

2. wo gehören sie hin?

Hab ich ja schon mitbeantwortet. Eins noch dazu: Weichenstraßen zwischen Blöcken sind keine Blöcke, sondern Weichenstraßen. Man kann die auch überwachen wie Blöcke, muss aber nicht. Die Software kann auch mit nicht überwachten Weichenstraßen klarkommen, sofern davor und dahinter überwachte Blöcke sind.

3. wo müssen Isolierverbinder hin?

Also erstmal: Beim digitalen Fahren brauchst Du "eigentlich" keine Isolierverbinder. Für die Rückmeldung kannst Du verschiedene Methoden benutzen, Reedkontakte, Lichtschranken, Stromfühler, und manch anderes. Du hast Dich für Stromfühler entschieden.Wie der Name schon sagt, fühlt der Stromfühler, ob in dem von ihm überwachten Abschnitt Strom fließt. Das kann durch eine fahrende Lok sein, oder durch eine stehende (mit Decoder), durch eine Wagenbeleuchtung, oder durch eine mit Widerstandslack behandelte Achse. Und dafür brauchst Du nun die Isolierstöße. Du isolierst also den zu überwachenden Block vorne und hinten auf derselben Schiene. Die andere bleibt ununterbrochen.

4. wie kommt nun Strom in den isolierten Block

Anders als bei der Analogtechnik, wo man Isolierstöße braucht, um den Strom im Block ein- und ausschalten zu können, bekommt der Block in unserem Fall hier immer Strom. Der Strom wird nur durch den Stromfühler geleitet, damit der fühlen kann Also, die im letzten Schritt abgetrennte Schiene nun an den Litfinski anschließen. Wenn Du den auch ansonsten ordnungsgemäß angeschlossen hast, versorgt der nun Deinen Block wieder mit Spannung. Und zwar immer. Und wenn nun jemand diese Spannung dazu benutzt, auch Strom fließen zu lassen ("Strom verbraucht"), merkt der Stromfühler das und meldet es an das Roco-Modul, das macht dann erstens eine LED an und meldet es zweitens an Deinen PC weiter.

5. Löten kann ich

Das geht auch alles ohne Löten, weil die Module alle Schraubklemmen haben. Es finden sich trotzdem ständig Gründe zum Löten, und sei es nur, dass bereits verlegte Strippen zu kurz sind

6. Noch was zur Wendeschleife

Möglicherweise hast Du meinen Analgenthread gelesen. Die erste Anlage des Threads hatte keine Wendeschleifen. Meine Kinder hatten das sehr bemängelt, weil man dann niemals Kopf machen darf, wir haben aber div. Wendezüge und Triebwagen. Das schränkt das Spielen ein. Du bist kein Spielbahner? Du willst ernsthaft Betrieb machen? Dann gilt das gleiche: Das Fehlen der Wendeschleife ist für Dich eine starke betriebliche Einschränkung. Ich würde Dir also dringend zumindest im oberen Anlagenteil zu einer raten. In Deinem jetzigen Plan kannst Du Deinen Hauptbahnhof nur in einer einzigen Richtung durchfahren! Sonst kommst Du nie wieder auf das richtige (D= rechte, CH= linke) Streckengleis zurück. Hast Du das wirklich so gewollt?

In einer Wendeschleife brauchst Du einen Block, der auf jeden Fall und immer länger ist als Dein längster Zug, und den Du beidseitig isolierst (also 4 Isolierstöße) und über das Kehrschleifenmodul wieder mit der Zentrale verbindest. Ich empfehle den FrogJuicer. Der hat 4 Schraubklemmen, 2 davon an die Zentrale, 2 an den isolierten Block, und nie wieder dran denken.

Man kann den isolierten Block auch mit Stromfühler überwachen, aber dazu braucht man einige Kunstgriffe, damit will ich Dich jetzt nicht weiter verwirren.

Noch Fragen?


Martin


Nichteisenbahner

RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#16 von oppi28 , 22.08.2013 14:19

Hallo Martin,
das flutscht ja super...

Zitat von Nichteisenbahner
Möglicherweise hast Du meinen Analgenthread gelesen.


Logisch, und ich finde ihn sehr spannend und super wie du mit deinen Zwergen damit arbeitest.

Zitat von Nichteisenbahner
Du bist kein Spielbahner?

DOOOCH, ICH WILL SPIELEN!!!

Zitat von Nichteisenbahner
In Deinem jetzigen Plan kannst Du Deinen Hauptbahnhof nur in einer einzigen Richtung durchfahren! Sonst kommst Du nie wieder auf das richtige (D= rechte, CH= linke) Streckengleis zurück. Hast Du das wirklich so gewollt?


Natürlich nicht, aber was soll ich tun, wie bekomme ich den 2. Sbhf-Plan so geschalten dass es nicht kurzschließt?

Wie muss ich das Kehrschleifenmodul anschließen???
Wichtig wäre sicher zunächst, ob es überhaupt mit meinen bescheidenen Kenntissen geht, das wie können wir ja später klären.
Fragen über Fragen...

Zitat von Nichteisenbahner
Man kann den isolierten Block auch mit Stromfühler überwachen, aber dazu braucht man einige Kunstgriffe, damit will ich Dich jetzt nicht weiter verwirren.


Danke

Zitat von Nichteisenbahner
Noch Fragen?


Logisch:
Wenn nicht gelötet werden braucht, was im Grunde ja super ist, frage ich mich(nein dich ), wie kommt das Signal vom Litfinski ans Gleis, bzw. andersrum, muss dann an jeden Block ein Einspeisungselement?

Danke, Matthias


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#17 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 22.08.2013 14:38

Hi,

Zitat von oppi28

Zitat von Nichteisenbahner
In Deinem jetzigen Plan kannst Du Deinen Hauptbahnhof nur in einer einzigen Richtung durchfahren! Sonst kommst Du nie wieder auf das richtige ... Streckengleis zurück. Hast Du das wirklich so gewollt?

Natürlich nicht, aber was soll ich tun, wie bekomme ich den 2. Sbhf-Plan so geschalten dass es nicht kurzschließt?


Den Schattenbahnhof würde ich streng in einer Richtung konzipieren, also das rechte Gleis runter, unten über die Gleisharve auf eins der Gleise, und dann das andere Gleis auch rechts wieder hoch. Da unten Kopf machen ist eher nicht anzuraten, weil schwer zu automatisieren und warum eigentlich?

Was Du vorsehen solltest, ist, dass man, wenn man (auf dem rechten Strekcengleis) aus dem Schattenbahnhof hockommt, in beide Richtungen in den Bahnhof reinfahren kann. Und aus dem Bahnhof rauskommend auf beiden Seiten wieder das rechte Streckengleis runter in den Schattenbahnhof trifft. Dann kannst Du viel besser spielen und auch vorbildlicheren Betrieb machen. Allerdings musst Du dazu Deine Planung schon noch mal deutlich überarbeiten. Aber überlegs Dir, was ist denn das für ein Bahnhof, wo alle Züge nur in der gleichen Richtung abfahren? Wie kommen Denn Deine Preiserleins dann wieder nach Hause? (Is doch klar, die machen alle nur Rundreisen

Wo Du dann den Kurzschluss verhinderst, indem Du den umschaltbaren Block einbaust, das überlegst Du Dir danach in einem zweiten Schritt, bzw läßt Dir wieder helfen.

Zitat von oppi28
... frage ich mich (nein dich ), wie kommt das Signal vom Litfinski ans Gleis, bzw. andersrum, muss dann an jeden Block ein Einspeisungselement?



Wie kommt Deine Versorgungsspannung ans Gleis? Der Litfinski reicht die nur durch. Wie ich schon geschrieben habe, der will nur fühlen, ob jemand Strom verbraucht. Ansonsten macht der nix damit, der schaltet die nicht, oder so. Für jeden Block brauchst Du einen eigenen Stromfühler, damit Dein PC die Blöcke einzeln belegt oder frei anzeigen kann, genau so ist es. Das Litfinski-Modul kann 8 Blöcke pro Modul. (Weil 8 Stromfühler drin sind) Das passt nicht zufällig genau zum Roco-Modul, das hat auch 8 Kanäle. Bei grob überschlagen 24 Blöcken auf Deiner Anlage brauchst Du also, Du ahnst es, 3 Module. Oder vielleicht auch 4, ich hab jetzt nicht genau nachgezählt.

Ich weiß nicht, was ein "Einspeisungselement" ist. Kommt bei den Gleissystemen, die ich verwende, nicht vor. Ist das etwas, was Dir Dein Kabel mit der Schiene verbindet, ohne dass man es anlöten muss? Ist es das? Ja, dann hast Du die Wahl, ob Du so ein Element benutzt oder ob Du das Kabel an Gleis oder Schienenverbinder anlötest. Da Du nur einen Pol brauchst, kannst Du vielleicht das "Einspeisungselement" mit der Säge teilen und die beiden Hälften getrennt benutzen?

Gruß
Martin


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#18 von hks77 , 22.08.2013 18:37

Hallo Matthias,

Deine Bilder passen doch genau ins Forumformat von 1024Pixel/lange Seite.
Warum Du die nicht einbringen kannst ist mir ein Rätsel.
Hier ist das Bild vom Bhf direkt gezeigt:


Gruss Jürgen

Spielbahnplan pur gefällig: https://abload.de/img/grnscheidnurc3e_aktuetnly7.jpg


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#19 von oppi28 , 22.08.2013 18:50

Zitat von hks77
Warum Du die nicht einbringen kannst ist mir ein Rätsel


War mir auch ein Rätsel, habs ja nicht zum ersten Mal gemacht..
Danke fürs einbinden, damit die Anderen es gleich ansehen können

Gruß Matthias

edit: konnte es nun ändern, manchmal ist eben der Wurm drin...


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#20 von oppi28 , 22.08.2013 19:49

Hallo Martin,

Zitat von Nichteisenbahner
Den Schattenbahnhof würde ich streng in einer Richtung konzipieren, also das rechte Gleis runter, unten über die Gleisharve auf eins der Gleise, und dann das andere Gleis auch rechts wieder hoch. Da unten Kopf machen ist eher nicht anzuraten, weil schwer zu automatisieren und warum eigentlich?
...
Allerdings musst Du dazu Deine Planung schon noch mal deutlich überarbeiten.


Genaugenommen habe ich mir den SBF genau so vorgestellt, immer in einer Richtung.
Mit der großen Überarbeitung wird schwierig, denn der Bau hat bereits begonnen, die Trassen liegen schon aber Feinheiten gehen ja immer. Ich weiß nur nicht, eine sog. Falschfahrverbindung, quasi zwei rechte und gleich darauf zwei linke Weichen, kriege ich wahrscheinlich nicht unter. Mal sehen. Deswegen war ja u.a. die schmale Stelle vor der Bogenweiche, das Nadelöhr:

Aber wahrscheinlich werde ich im Wendel noch mal experimentieren! Wird aber wohl leider erst am WE.

Zitat von Nichteisenbahner
Wo Du dann den Kurzschluss verhinderst, indem Du den umschaltbaren Block einbaust, das überlegst Du Dir danach in einem zweiten Schritt, bzw läßt Dir wieder helfen.


O.K.

Zitat von Nichteisenbahner
Ich weiß nicht, was ein "Einspeisungselement" ist. Kommt bei den Gleissystemen, die ich verwende, nicht vor. Ist das etwas, was Dir Dein Kabel mit der Schiene verbindet, ohne dass man es anlöten muss? Ist es das?


Bingo! Aber ich werde aus Kostengründen wohl den Lötkolben bemühen

Gruß
Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#21 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 22.08.2013 21:22

Zitat von oppi28
... eine sog. Falschfahrverbindung, quasi zwei rechte und gleich darauf zwei linke Weichen, kriege ich wahrscheinlich nicht unter. Mal sehen. Deswegen war ja u.a. die schmale Stelle vor der Bogenweiche, das Nadelöhr

Hi,
Falschfahrverbindung Das Wort habe ich noch nie gehört, lustig das Ich hatte eher an einen Gleiswechsel gedacht. Ich würde den möglichst weit oben unterbringen, nicht erst unten im Schattenbahnhof. Ist er erst da unten, dann musst Du ja die ganze Wendel auf dem falschen Gleis runterfahren. Auch wenn man bei der Bahn vor einiger Zeit den Begriff "falsches Gleis" abgeschafft hat (das heißt jetzt "anderes Gleis" ists trotzdem eine betriebliche Einschränkung und "stört" beim Spielen, wenn Du solange falsch fährst. Also, ich würd versuchen, möglichst weit oben schon aufs richtige Gleis zu kommen.

Wobei das natürlich auch Spielwert hat. Fast vor meiner Haustür steht ein Hauptsignal, schon öfter habe ich gesehen, wie der FDL da ein blinkendes Ersatzsignal gegeben hat. Dann gehts aufs andere Gleis ...



Martin


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#22 von oppi28 , 01.09.2013 10:48

Zitat von Nichteisenbahner
Ich hatte eher an einen Gleiswechsel gedacht. Ich würde den möglichst weit oben unterbringen, nicht erst unten im Schattenbahnhof. Ist er erst da unten, dann musst Du ja die ganze Wendel auf dem falschen Gleis runterfahren.



An einen Gleiswechsel im eigentlichen Sinne dachte ich auch, aber aber oben im Bahnhofsbereich geht das nicht, das Konzept sieht das so nicht vor, denn der Ausweichpunkt kurz vor der Bhf.-einfahrt im Vordergrund liegt noch ca. 5 cm tiefer.
Evtl. lässt sich eine Kehrschleife (unter Ausnutzung des anliegenden Regals) am linken Bahnhofsende realisieren, oder aber dieser Gleiswechsel mitten im Wendel...

Sehr wahrscheinlich aber werde ich die letztgenannte Lösung bauen, mit dem "Nadelöhr", also der Bogenweiche, die lässt die Möglichkeit zu, direkt nach der SB-Ausfahrt zu entscheiden, ob der Zug eine Hin- oder Rückfahrt darstellt.

Danke jedenfalls für die angebotene Hilfe, darauf komme ich auf jeden Fall noch einmal zurück.

schönen Sonntag noch
euer oppi

Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#23 von oppi28 , 03.09.2013 16:21

Hallo Ihr Lieben,
ich habe vor, diesen Sbhf. mit dem Kehrschleifenmodul KSM-SG von LDT zu realisieren.

Nun meine Fragen:

    - geht das überhaupt

    - wie müßte ich es anschließen

    - gibt es womöglich Alternativen


Ich bin in der letzten Zeit ziemlich verwirrt, was die Steuerung angeht.

Danke für Eure Zeit und Hilfe

Matthias


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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#24 von SpaceRambler , 17.10.2013 00:04

Hallo "Oppi",

na, dann klinke ich mich doch mal in Deinen Planungs-Thread ein ...

Schön wäre, wenn Du uns mal eine Skizze zukommen ließest, auf der die Abmessungen der "Platte" zu sehen sind. L ist klar, aber genaue Abmessungen helfen, einen vernünftigen Plan zu erstellen. Lieber mit Wintrack oder mit AnyRail?

Was die Kehrschleife angeht, so kannst Du das mit dem KSM-SG problemlos machen. Ist etwas aufwendiger von der Verdrahtung her, aber problemlos. Für Faule wie mich gibt es noch von Lenz den LK200. Der ist vollelektronisch (ohne Relais!!!) und arbeitet geräuschlos und absolut zuverlässig.

Gruß, Randolf



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RE: Dachhausen - ein Projekt nimmt Form an

#25 von SpaceRambler , 17.10.2013 13:43

Hallo Matthias,

inzwischen habe ich Deinen Thread noch mal gründlicher gelesen. Für mich sieht das stark danach aus, dass Du mit der Digitaltechnik und deren richtiger Auslegung und Verdrahtung noch nicht vertraut bist. Dementsprechend habe ich zunächst einmal die Kehrschleifen-Thematik aufgegriffen.

Das Bild zeigt die Situation Deiner Kehrschleife einschließlich der Verdrahtung.


Der eigentliche Kurzschluss-Abschnitt ist der grün eingezeichnete Gleisabschnitt. Auf der Basis des LK200 habe ich die Kabelanschlüsse gezeichnet, die einen sicheren, problemlosen Betrieb der Kehrschleife ermöglichen. Das ist grundsätzlich ganz einfach. Von einem Gleisabschnitt außerhalb des eigentlichen Kehrschleifen-Abschnittes führt man VON DEN SCHIENEN WEG zwei Kabel (J = schwarz, K = rot) an den Eingang ("IN") des Kehrschleifen-Moduls. Vom Ausgang ("OUT") führt man in der dargestellten Weise zwei Kabel an den Gleisabschnitt INNERHALB des eigentlichen Kehrschleifen-Bereichs. Das war's im Grunde schon! Der KL200 erkennt blitzschnell den Stromanstieg, der bei falscher Polarität durch den Kehrschleifenmodul fließt, und polt daraufhin die Polarität der Gleisspannung im Kehrschleifen-Abschnitt um. Das ist in der Ausführung tatsächlich so einfach, wie es sich liest.

Zur Verbesserung der Funktionssicherheit sollte man den Gleisabschnitten unmittelbar VOR und NACH dem Kehrschleifenabschnitt noch die mit Pfeilen markierten Gleisspannungs-Einspeisungen vornehmen. Das verhindert Probleme, die daher rühren, dass der "Saft" vorher über mindestens zehn Gleisschuhe geflossen ist und damit das elektrische Signal schon erheblich an Qualität eingebüßt hat.

Warum der LK200? Im Unterschied zum Littfinski kommt der LK200 ohne Sensorabschnitte aus. Das ist einfacher zu verdrahten. Außerdem arbeitet der LK200 verschleißfrei, da er ausschließlich in Halbleitertechnik realisiert ist. Er verkraftet auch grobe Fehlverdrahtung und *FETTE* Kurzschlüsse, ohne abzurauchen. Nach Beheben der Fehlverdrahtung arbeitet er ohne Probleme weiter. Ich selber hatte zunächst den LK100 im Einsatz, der grottenschlecht war. Man musste ihn per Poti einstellen, und doch hat er sehr unzuverlässig ausgelöst. Immer wieder gab es deshalb richtige Kurzschlüsse, so dass die Zentrale abgeschaltet hat. Ich bin dann auf den Kehrschleifenautomat SLX805 von Rautenhaus umgestiegen. Der hat seine Arbeit absolut zuverlässig gemacht, hatte allerdings den Nachteil, dass er - nicht verschleißfrei - mit Relais arbeitete. Lenz hat dann den LK200 entwickelt, und das ist eine gute Lösung. Ohne irgendwelche Potis einstellen zu müssen, arbeitet der jetzt absolut zuverlässig. Und da nicht ein Relais mehr drin ist, kann man auch davon ausgehen, dass er langzeitstabil ist und nicht aufgrund von schleichend langsamer schaltenden Relais durch zu lange fließende Kurzschluss-Stöme die Radschleifer der Loks "röstet".

Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Du brauchst das Ding zwei mal, denn die weitere Fortführung der Strecke (i.e. der gesamte Bahnhofsbereich) ist ebenfalls Kehrschleife. Dank Kehrschleifen-Automaten hat solches jedoch seinen Schrecken verloren.

Noch etwas macht mir Bauchweh: Deine Gleisführung im Bereich der Wendeln:


Während Wolfgang "tennisidefix" die beiden Wendeln strikt konzentrisch geführt hat, sehen Sie in Deinem Plan eher "wie ein Knäuel Spaghetti" aus Damit fängst Du Dir zwei Probleme ein: erstens wird der Holz-Aufbau der Wendel unnötig kompliziert, zweitens dürftest Du ziemliche Probleme mit den Höhenabständen bekommen, wenn sich die beiden Wendelgleise immer wieder kreuzen. Der klar strukturierte Aufbau hilft, diese Probleme zu vermeiden. Wie man in Wolfgangs Plan auch sehen kann, führt das äußere Wendelgleis zur Paradestrecke hinüber und wird eine Umdrehung später vom inneren Wendelgleis gekreuzt. Solcherart ist die Gleisentwicklung logisch, weil die Kreuzung dann in einem genügend großen Höhenabstand erfolgt.

Gruß, Randolf



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