Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Juni 1922

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Jürgen
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Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Juni 1922

#1

Beitrag von Jürgen » Do 24. Mai 2012, 18:30

Hallo Kollegen,

habe jetzt lang genug gegackert. Jetzt werden Eier gelegt...

Ich möchte Euch in loser Folge meiner Anlage zeigen, die derzeit im Entstehen ist. Ich möchte sie in ca. 1,5 Jahren fertig haben, so dass ich sie auf Ausstellungen zeigen kann.
Es handelt sich um einen kleinen Bahnhof im Schwäbischen der Epoche 1/2. Er wird nahezu maßstäblich werden. Lediglich ein Radius von ca. 350 m musste auf etwa 200 m reduziert werden. Weichenmaterial ist von Roco. Da die 10 Grad Weichen nahezu dem Vorbild entsprechen, verzichte ich auf den Selbstbau von Schienen. Die Puristen mögen es mir nachsehen. Mir geht es vielmehr um eine möglichst authentische Nachbildung der Zeit um 1920. Genau genommen wird sie den Juni/Juli 1922 darstellen. Leider weiß ich nicht, wie das Wetter seinerzeit war. ;-)

Viel zu sehen ist noch nicht, aber Ihr bekommt zumindest einen ersten Eindruck. Ein Wort zum Unterbau. Ich vernde ein gewöhnliches Regalsystem, auf das ich Längsträger geschraubt habe. Das erlaubt es mir, den Raum darunter zum stauen zu verwenden. Wegen der Dachschräge ist eine höhere Aufstellung nicht möglich. Der Unterbau wird in Segmentform erfolgen. Die größte Länge/Breite beträgt 1,20/0,60 m teilweise schmaler. Es sind 9 mm Birkensperrholzplatten mit einer einfachen Lattenkonstruktion (17/34 mm). Die Segmente werden mit Schrauben und Dübel verbunden. Auf die Platten kommt eine Styroporauflage, um Vertiefungen modellieren zu können. Die Segmentkanten bekommen einen Abschluss mit einer Leiste zur Sicherheit. der Gleise.

Die Gebäude werden komplett in Eigenbau nach Originalplänen erstellt. Vom Lokschuppen habt Ihr hier einen ersten Eindruck. Er besteht aus Pappe, Polysyrol und Holzleisten. Werde zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Das soll's für's Erste gewesen sein. Für konstruktive Tips bin ich dankbar. Fragen beantworte ich gerne. Ach so, der Name des Bahnhofs bleibt für's Erste mein Geheimnis. ;-)

Viele Grüße
Jürgen

Die Bilder sind nicht von besonderer Qualität. Aber ich denke, man kann es erkennen
EDIT 10.01.2013: habe die Bilder gegn die gleichen in besserer Qualität ausgetauscht

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Edit: Änderung des Betreffs
Zuletzt geändert von Jürgen am Fr 8. Nov 2013, 15:24, insgesamt 4-mal geändert.
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Patrickseisenbahn
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#2

Beitrag von Patrickseisenbahn » Do 24. Mai 2012, 18:34

Herzlich willkommen im Forum ! Lade die Bilder am besten in 800x600 mit abload hoch und füge sie hier als Direktlink ein dann sind sie viel größer ! Dein Rohbau gefällt mir !


Patrickseisenbahn
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#3

Beitrag von Patrickseisenbahn » Do 24. Mai 2012, 18:35

Hier nochmal ein Link dazu mit Schritt für Schritt Anleitung! http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=30&t=30285

So in etwa:
Bild

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#4

Beitrag von UPBB4012 » Do 24. Mai 2012, 20:40

Hallo Jürgen!

Ein nahezu maßstäblicher Bahnhof . . . und dann noch in Epoche 1/2 . . .
mit Gebäuden die ausschließlich im Selbstbau entstehen werden . . .

Da freue ich mich doch schon mal sehr auf weitere Bilder :bigeek:

Und werde Dich und Dein Werk ab jetzt dann mal ganz scharf im Auge behalten :sabber: :lol: :mrgreen:

Viele Grüße
Dein
Axel
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#5

Beitrag von Jürgen » Do 24. Mai 2012, 21:18

@Patrick,

danke für die Tips. Wahrscheinlich habe ich die falschen Links gesetzt. Aber das wird schon ... ;)

@Axel: Mache Dir nicht zu viel Stress. Im Augenblick geht es nicht so schnell vorwärts...

Grüße
Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#6

Beitrag von 044 404 » Sa 26. Mai 2012, 22:30

Hallo Jürgen,

viel Spaß beim Bauen. Die großzügigen Radien gefallen mir. Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass die 10° Rocoweichen ein genaues Ratsatzinnemaß (14,3mm) erfordern sonst kann es im
Herzstückbereich zum Entgleisen kommen. Für welche Weichenantriebe hast Du Dich entschieden? Was ist unter den Gleisen? Womit wirst Du schottern?

Gruß

Martin 044 404

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#7

Beitrag von Knallfrosch139 » Sa 26. Mai 2012, 23:00

Hallo Jürgen!

Wow, tolles Projekt hast Du Dir da vorgenommen! Die großen Radien finde ich echt toll! :D
In Epoche I-II gibt es ja nicht sooo viele Gebäude und Selbstbau sieht viel harmonischer aus!

Viele Grüße
Viele Grüße, David

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#8

Beitrag von CR1970 » So 27. Mai 2012, 17:07

Da freuen wir uns doch auf weitere Bilder der Entstehungsgeschichte. Aber bitte in groß und etwas heller 8)
Gebäudeselbstbau, da bin ich immer für zu haben :wink:
Androide Grüße von CR1970 - Mein Liebling: die 23er, eine echte Crailsheimerin!
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#9

Beitrag von Alex Modellbahn » So 27. Mai 2012, 18:21

Hallo Jürgen,

das ist ja ein schönes Projekt. Super langezogene Kurven und alles im Eigenbau. Ich freu mich auf mehr.
nordische Grüße
Alex


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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#10

Beitrag von Dirk aus Duesseldorf » Mo 28. Mai 2012, 00:54

Jürgen hat geschrieben:....".... Mir geht es vielmehr um eine möglichst authentische Nachbildung der Zeit um 1920. Genau genommen wird sie den Juni/Juli 1922 darstellen. Leider weiß ich nicht, wie das Wetter seinerzeit war. ;-)
...."...
Willkommen im Forum Jürgen,

Dein Anlagenthema und die Art der geplanten Umsetzung klingt schon mal interessant...viel Freude und Erfolg beim Bau!

:mrgreen: Um ggf. die Wetterlage des von Dir genannten Zeitraumes berücksichtigen zu können hier ein Tipp mit Augenzwinkern :!: :wink: für Dich:

http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fskldwd.html

Ergibt zumindest Anhaltspunkte wenn Du genug Tage abfragst. :roll: :D

Grüsse,
Dirk
Hier geht's zu meiner Dauerbaustelle - Klick aufs Bild: :wink:

Bild

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#11

Beitrag von peterling » Sa 2. Jun 2012, 21:12

Hallo Jürgen
schön Dich hier mit Deinem neuen Bahnhof zu sehen. Das schaut ja schon ganz interressant aus. Auch ich freu mich auf kommendes und drück Dir die Daumen, dass Du es zum Ausstellungstermin schaffst.
Im neuen EJ gibts nen Bericht über eine Fäkalienumschlagsanlage. Passt hier vielleicht nicht ganz rein, ist aber für Ep1/2 Bahner vielleicht nicht ganz uninterressant.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag....
LG und bis dann
Peter


und hier gehts zu meiner Segmentanlage:
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#12

Beitrag von Detlef-H0 » Sa 2. Jun 2012, 21:44

Hallo Jürgen

Sehr schönes Projekt was du da begonnen hast , besonders gefällt mir der Bau deines Lokschuppens .
Freu mich auch auf mehr

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#13

Beitrag von Jürgen » Mo 11. Jun 2012, 12:53

Zunächst einmal vielen Dank für die guten Wünsche. War die beiden letzten Wochen in Urlaub, aber jetzt soll es wieder weiter gehen.

Die Bilder werden besser, versprochen. Ich habe endlich einmal anfangen wollen, hier mein Projekt vorzustellen. Da ich nur wenig Zeit hatte, habe ich bei den Fotos geschludert ...

@Peter:Die "Fäkalienanlage" ist mir zu anrüchig ;-) Sie gab es hier auch nicht. So etwas ist wohl eher im städtischen Raum angesiedelt. Danke für den Hinweis, vielleicht kann jemand anderes das Thema aufgreifen...

@Dirk: Danke für den Link. Er wird Verwendung finden ...

@Martin: Habe noch keine Probleme mit den Weichen feststellen können. Bei den Antrieben bin ich mir noch nicht sicher, wie ich sie machen werde. Ich schwanke noch zwischen einfachen motorischen Antrieben von Hofmann. Ich glaube sie sind baugleich wie die von Conrad und handbetriebenen Antrieben. Da der Betrieb auf der Anlage sehr beschaulich ist, ist Handbetrieb sicher eine Alternative. Ich denke an eine ähnliche Konstruktion wie Gebhard Weiß sie für Barthelsaurach verwendet hat.

Der Aufbau des Unterbaus ist wie folgt: 9 mm Birkensperrholz mit unterstützenden Latten, 20 mm Styropor um Vertiefungen im Gelände zu modellieren, 2 mm Untertapete aus Styrodur (die Oberseite ist praktischerweise grau eingefärbt), und dann die Gleise. Sie sind mit doppelseitigem Klebeband befestigt, die Schotterung gibt zusätzlich Stabilität. Später wird vermutlich mit Estrichsand geschottert. Er ist gebrochen und ist als sehr günstige Alternative zu Schotter von Asoa o.ä. geeignet. Der Aufbau soll für eine relativ geringe Geräuschübertragung sorgen.

Viele Grüße
Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#14

Beitrag von hgolon » Mi 3. Okt 2012, 19:45

Hallo Jürgen

Die Tage werden kürzer, draussen wird's kälter... bist du schon wieder am weiterbauen? Wir warten gespannt :wink:
1. Bahnhof Basel SCB 1860 - 1902
2. Waldenburgerbahn anno 1880

Ich (Dominic) habe nun meinen eigenen Account: gerstelfluh. "hgolon" wird nicht weiterverwendet.

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#15

Beitrag von Jürgen » Do 25. Okt 2012, 11:19

Hallo,

es ist ja eine Weile her, dass ich mich gerührt habe. Im letzten halben Jahr war in Sachen Modellbau leider nicht viel los. Doch das soll sich jetzt ändern, sonst schaffe ich meine Termine nicht.

Anbei ein paar Bilder meines Lokschuppens im Bau.

Auf dem ersten Bild seht Ihr den Lokschuppen von vorne. Auf der rechten Seite ist der Unterbau zu sehen. Er besteht aus 2mm Finnkarton. Der Gehbereich neben dem Gleis ist aus 0,5 mm Polystyrol und abnehmbar. Darunter befinden sich die elektrischen Anschlüsse für Gleis und Beleuchtung. Links ist der Oberbau zu sehen, der darauf aufgesetzt wird. Er besteht aus 0,5 mm Polystyrol auf dem der Ausdruck der Planzeichnung aufgeklebt ist. Das Gebäude wird wie alle Gebäude maßstäblich nach Originalplänen gebaut. Die Balken bestehen aus 2 x 2 mm² Kiefernleisten. Das Fachwerk ist noch nicht vollständig. Nach Komplettierung wird es mit Spachtelmasse verfüllt und farblich angelegt. Das Dach wird abnehmbar werden, damit man einen besseren Blick ins Innere hat.

Bild

Das nächste Bild zeigt das gesamt Bauwerk zusammengesetzt. Der Unterbau wird zur Hälfe bis 2/3 im Untergrund stehen, so dass nur ein kleiner Teil des grauen Bereichs zu sehen sein wird. Derzeit plane ich die Fenster aus Folie herzustellen, auf die die Fensterkreuze gedruckt sind. Das erlaubt feine Strukturen, da mir die Ätz- bzw. Lasercuttechnik nicht zur Verfügung stehen. Ich habe den Anspruch an mich möglichst ohne spezielle Werkzeuge auszukommen. Der kleine Anbau im Vordergrund wird der Abort (ohne Inneneinrichtung).

Bild

Eine Seitenansicht ist im nächsten Bild zu sehen. Deutlich sind noch die Markierungen zu sehen, auf die noch Leisten zu kleben sind. Über und unter den Fenstern werden die Leisten überstehend eingebaut, damit sich von der Innenseite eine kleine Vertiefung entsteht, in das die Fenster eingeklebt werden.

Bild

Der erste Ausdruck (s.u.) sieht schon ganz gut aus. Aber beim Arbeiten kam mir der Gedeanke, dass es geschickter ist, sowohl Fachwerkplan und Fenster auf Folie zu drucken und anschließend auf die Polystyrolplatte zu kleben. Das wäre schon ziemlich perfekt auf Maß.

Bild

Noch Fragen ? Immer her damit. Ich werde sie beantworten so gut es geht.

Demnächst gibt es Bilder vom Dachstuhl des Lokschuppens und einem Schuppen der lanwirtschaftlichen Bezirksgenossenschaft. Doch die muss ich erst noch fotografieren...

Grüße
Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#16

Beitrag von UPBB4012 » Fr 26. Okt 2012, 10:21

Hallo Jürgen!

Schön, das es jetzt bei Dir auch weitergeht!

Freue mich schon auf weitere Bilder!

Die Anfänge deines Lokschuppens sehen jedenfalls schon
mal sehr schön aus :hearts: :bigeek:

Viele Grüße
Dein
Axel
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#17

Beitrag von Grisubilly » Fr 26. Okt 2012, 10:48

Hallo Jürgen! :)

Die ersten Bilder Deines Lokschuppens lassen erahnen, dass es ein sehr schönes Gebäude werden wird. Immer weiter so!
Da auch ich plane meinen Lokschuppen in meinem Endbahnhof selbst zu fertigen, ist Deine Beschreibung für mich besonders interessant.
Aber auch sonst bin ich gespannt, wie sich Dein Projekt entwickelt - hast Dir ja ein wirklich schönes Thema ausgesucht...

Ich werde Deinen Fred im Auge behalten! :wink:


Viele Grüße Grisubilly :D

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#18

Beitrag von Jürgen » Fr 26. Okt 2012, 13:32

Hallo,

hier noch einmal ein paar Einrücke von der Erstellung des Unterbaus:

Bild


Das Gerüst besteht wie gesagt aus 2mm Finnkarton, der entsprechend der Pläne zugeschnitten wurde. Da im Inneren schräge Gehwege angebracht werden sollten, hat sich die Spantenbauweise bewährt. Als Auflage dienen 0,5 mm Polystyrolplatten. Das Gleiche ist andere Perspektive mit eingesetzter Schiene zu sehen:

Bild


Und zum Schluss noch einen Blick auf die abgedeckten Spanten:

Bild


Zum Schluss noch ein erster Blick in den entstehenden Lagerschuppen. Auch er besteht aus 2 mm Finnkarton. Da er als Baustelle gezeigt werden wird, wird das Innere zu sehen sein.

Bild

Weiteres folgt.

Grüße
Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#19

Beitrag von peterling » So 28. Okt 2012, 18:47

Hallo Jürgen
schön das es neue Bilder gibt. Das ist wirklich eine saubere und ordentliche Arbeit.
Wie füllst Du denn nachher das Fachwerkgebilde an den Wänden aus?
Bin mal gespannt wie es weitergeht, vor allem die Fensterausdrucke interressieren mich sehr.
Weiterhin gutes Gelingen.
LG und bis dann
Peter


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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#20

Beitrag von paloo » So 28. Okt 2012, 22:55

Hi Jürgen,

hab gerade gesehen, dass du noch einen zweiten Thread hast!
Sieht ja auch alles vielversprechend aus, so epochemäßig passen wir ja auch optimal zusammen (ich dachte bei mir auch an den Zeitraum 1920-1925).
Was deinen Lsch-Bau angeht, das ist der oberhammer! Wenn ich mir das hier so anschau, werde ich meinen sicher auch selber bauen...

Grüße,
Lukas

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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#21

Beitrag von Jürgen » Mo 29. Okt 2012, 09:21

Hi Lukas,

über die Epoche bin ich auch auf Deine Anlage gestoßen. Der Lokschuppen ist derzeit nur eine "Fingerübung". Das EG wird richtig aufwändig. Da muss ich mir noch das ein oder andere einfallen lassen.

Im Übrigen kann ich den Selbstbau nur empfehlen. Es macht einfach Spaß, mit den eigenen Händen etwas entstehen zu lassen. Das habe ich so richtig mit meinem "Erstling" angefangen. Es wirkt in seinen Dimensionen und auch in einigen Details ganz gut, aber heute würde ich es doch anders und vor allem noch präziser machen. Aber man entwickelt sich ständig weiter. Das finde ich sehr befriedigend.


Hallo Peter,

auf Deinen Kommentar habe ich schon gewartet ... ;-) Es freut mich, wenn es Dir gefällt. Vor allem, weil ich Deine Kriterien ein wenig kenne.

Das Fachwerk wird mit Spachtelmasse gefüllt. Ich habe von der letzten Renovierung noch ewtas übrig. Da kann ich gut kleine Mengen entnehmen und muss nicht jedesmal etwas anrühren. Früher habe ich Moltofill genommen. Das ließ sich gut verarbeiten, da es eine längere Verarbeitungszeit als Gips hat. Auch Nacharbeiten waren sehr gut möglich. An einem Teststück habe ich einmal etwas Mauerwerk geritzt und die Wirkung von abgeplatzten Putz war so gut zu erzielen. Mal schauen, ob ich noch finde.

Ich habe jetzt einen ersten Folienbogen bedruckt. Ich denke, die Wirkung ist recht ordentlich. Nur habe ich einen Fehler gemacht und die Fensterkreuze schwarz ausgedruckt. Das ist ziemlich unnatürlich. ich werde jetzt mit Grautönen experimentieren. Zur dargestellten Zeit ist der Schuppen rund 8 Jahre alt. Er wird also in gutem Zustand, aber verschmutzt gewesen sein. Krieg und Nachkriegszeit ließen vermutlich die Pflege etwas zurück stehen. Die Leute auf dem Land hatten ganz andere Sorgen. Ich denke, dass also eher hellere Grautöne passen werden. Vielleicht hat ja auch jemand eine bessere Idee.

Im Augenblick mache ich mir noch Gedanken um das Dach. Dachplatten sind mir ein wenig zu dick und vor allem sind Verlängerungen recht mühsam. Ich habe schon an ein Papierdach a la Patrice Hamm gedacht. Aber vielleicht finde ich noch etwas besseres.

Demnächst gibt es wieder Neues. Muss es nur noch fotografieren, aber abends ist es leider schon dunkel und Kunstlicht ist nicht so mein Ding. Mal sehen. Wenn Du wieder auf Ausstellung gehst, lasse es mich wissen, vielleicht klappt es ja.

Grüße
Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#22

Beitrag von peterling » Mo 29. Okt 2012, 20:32

Hallo Jürgen
Ich denke auch, dass ein Grauton besser passt als schwarz.Müßte in die Richtung verzinkt gehen, so wie die Stahlrohre oder die Dachrinnen.
Ich kannte seither nur die Methode von Jaques Le Plat aus Ferbach, einritzen auf Klarsichtplatte und anschl. farbl. Behandlung. Das das Fenster dabei nicht glasklar bleibt ist durchaus auch vorbildgerecht.

Das die Dachplatten relativ dick sind stimmt schon, aber es gibt durchaus Tricks um die Dicke zu entschärfen. Was soll es denn für ein Dach sein? Verlängern ist schon etwas mühsam, aber bei Falzziegeln z.B. machbar. Bei einer Biberschwanz Doppeldeckung wirds allerdings etwas stressig :mrgreen:.
Gerne würd ich auch mehr über das Papierdach erfahren (Link?)

Nächste Ausstellung wäre wieder in KA nächstes Jahr, vielleicht klappts wieder. :)
LG und bis dann
Peter


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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#23

Beitrag von Jürgen » Di 30. Okt 2012, 08:54

Hallo Peter,

das Dünnerschleifen der Platten am Rand kenne ich auch. Und gerade heute habe ich hier noch einen Hinweis auf Dachrinnen gelesen (http://www.modellklempnerei.de/index.ph ... i5dauid3s5). Aber mich reizt halt das Selbermachen mit einfachen Mitteln. Im Augenblick hadere ich eher mit dem Verlängern der Auhagenplatten (klar Biberschwanz ... :hammer: ). Aber letztlich weiß niemand, was das für Ziegel auf dem Dach waren. Auf dem EG waren es jedenfalls Biberschwanz ...

Jaques le Plat ist auch noch einmal ein Tip. Ich werde mir sein Buch (Grüße aus Ferbach) noch einmal zu Gemüte führen.

Patrice Hamm ist Elsässer und ein begnadeter Modellbauer. Was er mit Papier, Holz und Gips zaubert, gehört für mich zum Besten, was es gibt. Einfach einmal googeln. Seine Methode für den Dächerbau besteht darin, mittels eines einfachen Werkzeugs Biberschwanzziegel aus Pappe zu stanzen. Mühselig, aber effektvoll. Muss einmal meine Literatur durchsuchen.

Ich werde es einmal mit einem blaugrau versuchen und ein paar Bilder einstellen. Mal sehen was ich zu hören bekomme.

Bis demnächst
Jürgen
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Jürgen
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#24

Beitrag von Jürgen » Do 1. Nov 2012, 12:46

Hallo,

anbei ein paar Eindrücke des nächsten Bastelstadiums. Ein wenig Feinschliff muss noch gemacht werden. Das Fenster ist probehalber eingesetzt. Es hat ein Blaugrau erhalten. Ich werde auch noch andere Farbversuche machen.

Was meint Ihr dazu ? Konstruktive Kritik ist sehr willkommen.

Viele Grüße
Jürgen

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Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

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paloo
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Re: Ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, Epoche 1/2

#25

Beitrag von paloo » Do 1. Nov 2012, 15:28

Hi Jürgen,

einfach nur h-a-m-m-e-r-geil!
Der Lsch sieht echt verdammt gut aus. Ich bin begeistert ob deiner Detailverliebtheit!
Meine Spannung auf weiteren Fortschritt lässt sich kaum zügeln...

Grüße,
Lukas

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