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RE: Planung meiner neuen Anlage

#1 von acb1980 , 05.12.2014 19:44

Hallo zusammen,

seit langer Zeit lese ich hier immer mal wieder mit, nun habe ich mich angesichts der Planung meiner neuen Anlage entschlossen, auch aktiv am Board-Geschehen teilzunehmen. Diese Anlage soll meine zweite Anlage werden, wobei ich darauf hoffe, dass ich dieses Mal mehr Erfolg haben werde und aus den Fehlern der alten Anlage gelernt habe.

Die alte Anlage war eine Platte mit etwa 2,5 x 1,5m und somit nur schwer bis gar nicht transportabel. Dem letzten Umzug ist sie zum Opfer gefallen, besonders schwer ist mir die Entscheidung jedoch nicht gefallen, da ich unter anderem auch die Lichtraumprofile schlichtweg nicht beachtet hatte und somit neuere Modelle gar nicht auf dieser Anlagen fahren konnten. Hinzu kommt, dass das verwendete M-Gleis viele Züge von vorne herein bereits zum entgleisen gebracht hat.

Nun möchte ich also eine Modulanlage bauen, diese soll zum größten Teil "an der Wand entlang" verlaufen (Gleisplan siehe weiter unten). Die Grundidee soll sich an der Rheintalstrecke im Bereich zwischen Karlsruhe und Rastatt orientieren, wobei ich keinerlei Gebäude oder Gleispläne exakt nachbilden möchte. Wichtig ist mir aber auf jeden Falle eine zweigleisige Strecke mit einem Unterwegshalt für Stadtbahnen, da hierzu auch mein rollendes Material sehr gut passt, idealerweise mit einem kleinen Industriegleis, das zum Beispiel in einer Lagerhalle endet. Als Gleis möchte ich das K-Gleis von Märklin verwenden.

Vom Platz her steht mir zunächst ein Bereich von ca. 4,5m zur Verfügung, den größten Teil der Strecke möchte ich aber mit einer Tiefe von lediglich 40 cm bauen. Am rechten Ende soll ein kleiner Gleiswendel die Strecke in den daruntergelegenen Schattenbahnhof führen, wobei die Position der Tunnelportale noch zu klären ist. Dieser ist leider mit R1 und R2 geplant, mehr Platz habe ich an dieser Stelle aber auch nicht. Trost ist, dass das auffahrende Gleis der R2 ist, ich ohne Oberleitung fahren möchte und der Abstand zwischen Schattenbahnhof und Sichteben nicht mehr als zwei Wendel betragen soll, somit lässt sich der Abstand zwischen den Gleisen so klein wie möglich halten. Den Sichtbereich möchte ich so bauen, dass man die einzelnen Teile im Notfall einfach abnehmen kann, um so einen Zugriff auf den Schattenbahnhof zu erlangen.

Am linken Ende ist im Gleisplan ein kleines Stück deutlich schmaler eingezeichnet, hier muss ein Fenster mit daruntergelegener Heizung überbrückt werden. Über die Heizung möchte ich nur ungern eine Platte bauen, zum einen käme man sonst schlecht an die Heizung ran, zum anderen ist die Hitze der Bahn sicher nicht unbedingt zuträglich. An diese "Brücke" schließt sich der orangene Bereich an, von welchem ich aktuell noch nicht weiß, ob und in welcher Größe ich diesen genau realisieren möchte. Viel größer als aktuell geplant ist aber auch nicht drin. Die aktuelle Idee ist, einen "abgeschnittenen" Durchgangsbahnhof dort zu platzieren, sodass Gleise und Bahnsteige bis zur Anlagenkante reichen. Vorerst möchte ich hier aber einfach nur auf beiden Ebenen eine einfache Wendeschleife einbauen, um von Beginn an Fahrbetrieb zu erhalten.

Ich hoffe, ihr könnt mir hier ein paar Anregungen zu möglicher Ausgestaltung und auch zum Betriebsablauf oder vielleicht auch Verbesserungsvorschläge geben, vor allem bin ich noch immer am überlegen, ob der Schattenbahnhof so groß genug ist und wie man ihn ggf. optimieren könnte. Des Weiteren werde ich mir früher oder später aber auch Gedanken über eine passende Steuerung machen müssen. Die alte Anlage war rein Analog mit einer kleinen Automatik über Relais und Schalt-/Kontaktgleise, hier möchte ich aber in jedem Fall digital steuern. Mein Favorit sind aktuell die Produkte von tams, aber das wird noch ein wenig dauern, bis ich mich da endgültig entscheide. Für die ersten Fahrversuche wird der analoge Trafo noch ein Weilchen herhalten müssen.

Und hier natürlich das Wichtigste: die Gleispläne.

Schattenbahnhof:


Sichtebene:



Viele Grüße

acb1980


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#2 von acb1980 , 20.12.2014 15:06

Hallo zusammen,

inzwischen habe ich mir noch einmal ein paar weitere Gedanken zum Schattenbahnhof gemacht. Irgendwie denke ich, müsste man den noch optimieren können. Ziel sollte es natürlich sein, so viele Züge wie möglich auf der (zugegebenermaßen recht kleinen) Fläche unterzubringen.

Ich habe nun die Plattentiefe von 40 auf 45cm erweitert und die Zufahrt zum Schattenbahnhof etwas umgestaltet. Nachteil ist nun, dass die Zufahrt eingleisig und damit ein kleines "Nadelöhr" ist, der Vorteil ist aber, dass die Gleise fast alle eine identische Länge aufweisen und ich zusätzlich im rechten oberen Bereich noch zusätzliche Stumpfgleise anbauen kann. Nur bin ich mir da nicht so sicher, ob das mit der Durchfahrtshöhe dann noch passt...



Vielleicht könnt ihr mir ja einmal eine kurze Meinung abgeben, welche Entwurf für euch eher in Frage käme.


Viele Grüße

acb1980


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#3 von heddy1963 , 23.12.2014 20:47

Tach auch Kollege,

Die Idee mit den gleichlangen Gleisen im SBhf kann ich nachvollziehen und sicherlich ist das nicht verkehrt. Aber die Stumpfgleise im hintersten Eck würde ich weglassen. Da kommt man am schlechtesten dran (wenn man mal dran muß). Nebenbei beschränkt der Wendel davor ja noch Deinen Zugriff in den Bereich.

Gruß
Ralf-Uwe


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#4 von acb1980 , 24.12.2014 12:35

Hallo Ralf-Uwe,

das ist natürlich richtig, die Gleise sind nur schwer zugänglich. Eigentlich möchte ich (zumindest möchte ich es versuchen) die Anlage so aufbauen, dass der Abstand zwischen Schattenbahnhof und der Sichtebene möglichst gering ist und die einzelnen Segmente der Sichtebene möglichst leicht abgenommen werden können. Im "Notfall" käme man dann so trotzdem an die Gleise im Schattenbahnhof ran. Soweit zumindest die Theorie, ob sich das in der Praxis so gut umsetzen lässt wird sich wohl zeigen. Ich möchte damit den Gleiswendel aber auch so gering wie möglich halten, da er ja eh schon mit R1 und R2 gebaut wird.

In der Tat weiß ich aber noch nicht, wie ich das beim letzten Segment (dem Wendel) wirklich bewerkstelligen soll. Dort kann ich auf keinen Fall einfach nur eine "Platte" drauflegen, da muss schon etwas mehr Gelände hin. Damit wird dann auch der Zugriff auf die Gleise hinten extrem schwierig, aber auch für den Wendel weiß ich noch nicht so richtig, wie ich da im Zweifelsfall drankomme.

Im Worst-Case sollte es aber möglich sein, die ganze Anlage oder zumindest einzelne Segmente von der Wand wegzuziehen und so Züge dann auch von hinten zu bergen. Blöde Frage an dieser Stelle: was für Szenarien gibt es denn, dass ich da hinten ran muss? Eigentlich nur Entgleisungen, und die sollten auf einem geraden Stück doch eher selten vorkommen, oder? Züge auf den Abstellgleisen zusammenstellen oder ähnliches möchte ich eigentlich nicht, die Züge werden einmal aufgestellt und sollen dann von der Zusammensetzung größtenteils gleich bleiben.


Viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#5 von heddy1963 , 25.12.2014 10:56

Moin Sven,

Sicherlich, bei der Tiefe der Anlage kommt man immer irgendwie dran. Aber nutze den Raum lieber für die Gleiswendel. Bei dem zu erwartendem Höhenunterschied kommst Du nicht mit einem Halbkreis aus. Ich habe hier im Forum einige Gleiswendel zum Ebenenwechsel gesehen und war erstaunt wieviel Aufwand man da z.T. treiben muß und welche Längen da erforderlich sind. Das hat z.B. meine Überlegungen zum Thema Schattenbahnhof nachhaltigst beendet.

Gruß
Ralf-Uwe


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#6 von Heichtl , 25.12.2014 12:31

Servus,

zunächst wäre bzgl deines Schattenbahnhofs auch interessant, wie lang der längste auf der Anlage fahrende Zug sein soll, wie du die Steuerung im Schattenbahnhof gestalten/umsetzen willst.

Wegen dem Gleiswendel:
Ich bau mir derzeit ebenfalls eine Anlage mit Gleiswendeln auf (M-Gleis) in den Radien R1 und R2. Ich hab aber einige Geraden noch mit eingefügt, sodass die Strecke insgesamt länger wird und die Steigung nicht über 3% kommt, da meine fahrenden Züge nicht nur 2-3 Wagen sondern doch etwas mehr haben sollen....

Die Schattenbahnhofsebenen bei mir sollen 20cm Höhenunterschied und 50cm in der Tiefe haben.
Bei den ersten Tests ging das, aber ich bin am überlegen, ob ich nicht einen von drei Schattenbahnhöfen weglasse, und somit in der Höhe für die Zugänglichkeit (Eingriffshöhe) gewinne.
Abnehmbare "Sichtebene" werde ich nicht realisieren, da bei vorherigen Anlagen ich das wegen der "rumstehenden" Züge, Wagen usw. eh habe bleiben lassen.

Viele Grüße

Matthias


M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#7 von acb1980 , 25.12.2014 19:31

Guten Abend zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Nein, mit einem Halbkreis werde ich nicht auskommen, das war bzw. ist so aber auch nicht beabsichtigt, auch wenn man es aus dem Gleisplan zunächst so herauslesen kann. Eineinhalb bis zwei komplette Kreise werden es denke ich schon werden. Aber da möchte ich mich noch gar nicht so genau festlegen, das will ich in Ruhe austesten. Meine bisherige Anlage hatte keinen Schattenbahnhof, aber auf Dauer ist mir das ständige auf- und abgleisen der Züge zu lästig, sodass ich möglichst viele auf der Anlage stehen lassen möchte.

Aktuell ist der längste Zug auf der Anlage ein Märklin TGV mit ich glaube um die 1,6m, alles andere in der Länge wären dann Güterzüge, deren Länge ich variieren kann. Die weiteren Personenzüge sind Triebwagen (BR 627, 628, 450, 425) und Wendezüge mit bis zu drei IC-Wagen. Mit der aktuellen Planung sind im Schattenbahnhof knapp über 2,2m möglich, das werde ich wahrscheinlich auch für Güterzüge nicht komplett ausreizen. Da begrenzt mich dann vorher möglicherweise auch der Wendel, wenn die Züge zu lang werden. Schön wäre es natürlich, aber irgendwo muss man dann Abstriche machen, da will ich schon realistisch bleiben. Wenn es am Ende doch klappt - umso besser.

Gesteuert werden soll digital und zunächst einfach mal "von Hand", d.h. keine komplizierte Schattenbahnhofs-Steuerung. Später würde ich die Anlage gerne über einen PC steuern. Ursprünglich hatte ich mir mal die Digitalzentrale von tams angesehen, inzwischen liebäugele ich jedoch mit der ECoS von Esu. Dort könnte ich auch zu Beginn bereits am Gerät selbst die Rückmeldungen anzeigen lassen etc.

Die Steigung im Wendel wird sicherlich das große Problem sein, aber mehr als 1qm habe ich leider für den Wendel nicht zur Verfügung. Gemäß meiner Gleisplan-Software könnte ich noch Gerade von 5 bis 6cm einbauen, aber ich denke das bringt nicht viel bzw. belastet dann eher wieder mehr durch die ständigen Änderungen in der Zuglänge durch die Kurzkupplungen. Ich tröste mich damit, dass, wie schon erwähnt, der Aufstieg über den R2 erfolgt und der R1 nur für die Abfahrt genutzt wird und ich die zu überwindende Höhe möglichst klein halten möchte.

Eine abnehmbare Sichtebene lässt sich in meinem Fall (denke ich zumindest) recht gut realisieren, da ich ja keine großen Gleisanlagen im relevanten Bereich über dem Schattenbahnhof habe. Da stehen dann nicht so viele Züge herum, die vorher weggeräumt werden müssten.


Viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#8 von h0-m-jk , 25.12.2014 19:48

Hallo Sven,

nur kurz zur Erreichbarkeit der Stumpfgleise:
1. Reinigung: auf Durchgangsgleisen kann man ja gut mit Reinigungswagen (Schienen) und fahrenden Zügen ( Mittelleiter) reinigen.
2. hängt auch von 1. ab: manchmal brauchen Züge einen Schubser um los zu fahren (kommt wohl häufiger vor als Entgleisungen)

Zum Abrücken: das birgt die Gefahr, daß dabei andere Züge umfallen...

Viel Spaß noch beim Planen..


Viele Grüße
Jörg

Sammlung Gleispläne aus dem Stummiforum: viewforum.php?f=154

Bau Marienhofen light: viewtopic.php?f=15&t=180786


 
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RE: Planung meiner neuen Anlage

#9 von hks77 , 25.12.2014 21:53

Hallo Sven,

ich werfe einfach mal eine Idee von mir in den Raum:

oben


unten


Gruss Jürgen

Spielbahnplan pur gefällig: https://abload.de/img/grnscheidnurc3e_aktuetnly7.jpg


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#10 von acb1980 , 25.12.2014 22:58

Guten Abend Jürgen,

vielen Dank für deinen Entwurf. Die sehr breite Anlagenform lässt natürlich einen solchen Bahnhofsgleisplan sehr schön zu, allerdings bin ich weniger an einer großen Bahnhofsszenerie als vielmehr an einer Hauptstrecke mit einfachem Unterwegshalt für Stadtbahnen und andere Triebzüge interessiert. Das passt einfach mehr zu meinem rollenden Material als ein großer Bahnhof. Große Züge (ICs, Regios, Fernbahnen sowie Güterzüge) fahren einfach nur durch und halten je nach ihrer Länge dann im Bahnhof im linken Anlagenteil. Sind sie zu lang für dessen Gleise, so fahren sie auch hier einfach nur vorbei.

Für die Sichtebene habe ich den Plan inzwischen noch ein wenig abgeändert. Das Abstellgleis habe ich nun ebenfalls mit einem (höher gelegenen) Bahnsteig versehen und führe es in einem großen Bogen über die zweigleise Strecke und den Gleiswendel bis zur Anlagenkante. Aus dem Abstellgleis wird somit eine von der Hauptstrecke abzweigende Nebenbahn. Diese endet über dem Gleiswendel in einem Tunnel, welcher als Schattenbahnhof für die Nebenbahn dient. Das beschränkt die Fahrzeuglänge auf der Nebenbahn zwar auf ca. 50cm, das passt aber mit den eingesetzten Stadtbahn-Triebwagen trotzdem sehr gut zusammen. Gleichzeitig tarnt die Brücke über der Hauptstrecke relativ kurz vor dem Tunnelportal die in dieser Ecke der Anlage verbauten engen Gleisradien.



Eventuell lässt sich der kleine Schattenbahnhof sogar auf zwei Gleise aufteilen, das muss man aber denke ich sehen, wenn das Gelände entsteht. Außerdem weiß ich nicht, wie genau eine PC-Steuerung einen Zug zum halten bekommt, ich könnte mir vorstellen, dass es extrem schwierig bzw. fehleranfällig ist, wenn die Abstellgleise gerade mal ein paar cm länger als die Züge sind.


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#11 von acb1980 , 31.01.2015 18:19

Hallo zusammen,

etwas über einen Monat habe ich mir nun verschiedene Varianten von möglichen Gleisplänen durch den Kopf gehen lassen, bin am Ende dann aber doch immer wieder zu einer Variante des ursprünglich von mir geplanten Gleisplans gekommen. Ein großer Bahnhof mit Rangiermöglichkeiten ist für mich (aktuell) nicht so reizvoll, zumal ich mir für später die Möglichkeit offen halten möchte, den Bereich links (die beiden farblich hervorgehobenen Segmente) auch komplett anders umzusetzen. Sollte ich irgendwann einmal mehr Platz zur Verfügung haben, würde ich dort gerne auch einen größeren Bahnhof realisieren und die langgezogenen Segmente, die ich nun auch zuerst bauen möchte, als freie Strecke bzw. Abschluss der freien Strecke einsetzen. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich in Segmenten bauen möchte, das Ganze soll später immer wieder erweiter- oder austauschbar sein.

Aktuell sieht der Plan nun folgendermaßen aus:




Dem Schattenbahnhof habe ich auf der rechten Seite noch eine Kehre spendiert, dafür ist der Gleiswendel einspurig geworden. Nach der ersten Runde im Wendel gibt es dann einen Übergang zum zweispurigen Wendel, der dann nach auf die Sichtebene führt. Das hat den großen Vorteil, dass ich auch ohne eine Wendeschleife am anderen Ende schon recht gut Betrieb machen kann, vorläufig wird es links dann nur eine provisorische Kehre auf Höhe der Sichtebene geben.

Nun stehe ich vor dem nächsten großen Punkt: die digitale Verkabelung. Fest steht, dass ich jedes Element mit zwei zweiadrigen Lautsprecherkabeln anfahren möchte, einmal mit dem Digitalstrom und einmal mit zusätzlichem Versorgungsstrom. Eventuell wäre es auch möglich, noch ein drittes solches Kabel einzusetzen, mit dem bis zu zwei Lichtstromkreise getrennt vom Rest versorgt werden könnten (Masse dann über den Leider des "normalen" Versorgungsstroms). Für die Rückmelder werde ich Cat 5 Patchkabel einsetzen, auch das ist kein Problem.

Aber: so wie ich das sehe bekommt man nur wenige S88-Module mit nur 8 Eingängen und wenn, dann sind diese im Vergleich zu 16fach-Varianten deutlich teurer. Bei 8fach Rückmeldern hätte ich gesagt ich setze einen Rückmelder pro Modul (evtl. immer einen für beide Ebenen) ein, und lasse die nicht belegten Eingänge einfach frei. Bei 16fach Rückmeldern ist mir das aber zu viel "Verlust", zumal ich dann preislich noch unattraktiver wäre. Idee wäre also, je ein Rückmeldemodul für zwei Segmente zu nehmen, doch da ist dann wieder die Frage, wie ich die 8 Meldedrähte zum anderen Segment bekomme, ohne beim auseinanderbauen einzelne Kabel losschrauben zu müssen.

Wie würdet ihr hier vorgehen? Immer wieder liest man im Internet von Verbindungen mit Sub-D Steckern, aber die sind mir eigentlich schon zu "klobig" und passen auch nicht durch die bisher in den seitlichen Profilen vorgesehenen Löcher von 25mm Durchmesser. Ich dachte an Netzwerkkabel, würden die vom Querschnitt für Rückmeldeleitungen ausreichen? Oder gibt es noch eine bessere Alternative?


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#12 von The_Devil_Nr_13 , 31.01.2015 19:26

Moin!

Ich hätte da einen Tipp bezüglich der Verkabelung:

Breakout Board for RJ45 + RJ45 8-Pin Connector

Es gibt auch deutsche Distributoren, so dass man um den Versand aus den USA herumkommt.

Ich habe die Boards auf meinem Testkreis verwendet. Sie haben wunderbar funktioniert. Ich hatte 8 Schaltausgänge auf das Board gelegt und die Masse des Kabels als Rückleiter verwendet. Dazu hatte ich jedoch RJ45 Buchsen mit Metallgehäuse benutzt.

Gruß,
Philipp


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#13 von acb1980 , 02.02.2015 18:56

Guten Abend Philipp,

ich hatte sogar an etwas "stabilere" Verbindungen von Neutrik gedacht: http://www.neutrik.de/de-de/ethercon/ethercon-einbaubuchsen/. Nur leider gibt es die offensichtlich nicht mehr einfach nur zum "durchschleifen" (einfach eine Einbaubuchse mit vorne und hinten RJ45), sondern man muss an einer Seite das Kabel manuell anbringen. Sollte aber eigentlich kein Problem sein, zumal es sogar Versionen gibt, bei denen die Adern einfach nur aufgelegt und nach unten gedrückt werden müssen, somit ist nichtmal Lötarbeit notwendig.

Für die Versorgung mit Bahn- und Versogungsstrom plus separatem Lichtstrom habe ich mir jetzt fünfpolige XLR-Verbindungen ausgesucht, die gibt es ebenfalls von Neutrik in Form solcher Einbaubuchsen. Die kann ich dann direkt in die Kanthölzer der Segmente einbauen. Von den Stromstärken etc. sollte das keine Probleme geben, oder?


Gruß

Sven

Tante Edith sagt mir gerade, dass ich die oben angesprochenen Einbaubuchsen nur übersehen habe, es gibt also doch noch welche, an die einfach von vorne und hinten ein RJ45-Netzwerkkabel angeschlossen werden kann. Das wäre zumindest an dem Segment, in dem auch die S88-Rückmeldemodule stecken perfekt, dann muss ich nicht einzeln verkabeln sondern kann einfach ein altes Netzwerkkabel in der Mitte durchtrennen und die Adern dann einzeln am Rückmeldemodul anschließen.


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#14 von acb1980 , 03.02.2015 18:27

Guten Abend zusammen,

nun habe ich noch ein Datenblatt zu den XLR-Steckern gefunden, welches folgende Angaben macht:

1. Contact Resistance 7M Ω Max.
2. Insulation Resistance 2000M Ω Max.
3. Voltage 500V Max.
4. Rated Current 7.5A.

Das sollte für die Modellbahn doch ausreichen, oder?


Gruß

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#15 von acb1980 , 16.02.2015 20:36

Hallo zusammen,

ich krame das Thema noch einmal hervor, da ich doch immer wieder über bestimmte Punkte im Gleisplan ab grübeln bin. Heute sind es die Signale. Wo müssen auf diesem Gleisplan (sinnvollerweise) Signale stehen?



Klar ist, dass alle vier Bahnhofsgleise je ein Ausfahrsignal benötigen. Zudem benötigt die Nebenstrecke ein Signal vor der Einmündung auf die Hauptstrecken. Aber hier geht es schon los: welches Signal muss es dort sein? Reicht ein Signal mit zwei Begriffen (Halt / Fahrt), oder muss hier ein dreibegriffiges Signal gestellt werden? Und wie sieht es mit der Hauptstrecke aus? Muss hier auch noch ein entsprechendes Signal vor den Abzweig zur Nebenstrecke?

Ich denke, ich werde in jedem Fall vor dem Abzweig der Nebenstrecke noch einen Gleiswechsel ermöglichen, auch wenn das eigentlich direkt nach der Bahnhofsausfahrt bereits möglich ist. Aber auch hier müsste ja dann entsprechend Signalisiert werden. Und wie sieht es mit dem Unterwegshalt aus? Muss dieser extra mit Signalen ausgestattet werden oder sind solche Haltepunkte einfach in die normalen Streckenblöcke eingefügt?


Ich hoffe, ihr könnt mir hier noch ein wenig helfen.

Schon einmal vielen Dank und viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#16 von WTKruemel , 17.02.2015 11:53

Hallo Sven,

du kannst Stecker auswählen, Signale plazieren wie du willst. Selbst wenn es die universal beste Lösung wird (Annahme, es gibt nur ein Unuiversum, mehr ändern allerdings auch nichts), dann hilft dir das absolut nichts bei der Höhenentwicklung der Strecken und des Bahnhofs rechts. Die einzige Lösung die ich dort sehe ist auf allen Strecken Zahnradbahn mit Bahnhof im Gefälle.

Viele Grüße und Spaß beim Bergsteigen

Manfred


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#17 von acb1980 , 17.02.2015 14:55

Hallo Manfred,

vielen Dank für deine Antwort. Du hast recht, die Steigung der Nebenbahn ist auf den ersten Blick definitiv gewagt. Klar ist auch, dass ich bei diesen Segmenten mehrfach an der 3%-Grenze kratzen werde, aber mehr Platz steht mir leider nicht zur Verfügung. Ich beneide jeden, der einen eigenen Raum für die Modellbahn zur Verfügung hat, bei mir ist das leider (aktuell) nicht möglich.

Der Gleisplan dient mir eigentlich auch mehr zur Orientierung, d.h. genaue Lage der einzelnen Gleise und Weichen entscheide ich später spontan und natürlich auch erst nach entsprechenden Probefahrten mit provisorisch aufgebauten Gleisen. Aus demselben Grund enthält der Gleisplan auch keine Höhenangaben.

Das dritte Gleis des Bahnhofes liegt in einer Steigung, das ist so aber auch beabsichtigt. Grob "abgeschaut" habe ich hierzu beim Vorbild, genauer gesagt an der Station Grötzingen Oberausstraße (hier z.B. zu sehen: http://www.panoramio.com/photo/37790297, oder hier: https://www.flickr.com/photos/eaglesky/4869460522/). Auch dort liegt ein Gleis etwas erhöht, wobei ich zugeben muss, dass die Steigung hier natürlich lange nicht so extrem ist. Aber da sind wir wieder beim Thema Platz...

Wenn ich aber die Weiche zum Ausscheren auf die Nebenbahn um ein halbes Segment nach links verschieben, dann habe ich bis zu dem Punkt, an dem die Überquerung stattfindet etwas mehr als 2,5m Strecke. Bei 3% Steigung wären so 7,5cm Höhe möglich. Um das Ganze zumindest ein wenig zu entschärfen habe ich mir gedacht, die Strecke nur um ca. 6cm ansteigen zu lassen und statt dessen aber links schon bei ca. 3cm Höhe zu starten. Von dort aus würde dann die Nebenbahn auf 2,5m um 6cm ansteigen, wohingegen die Hauptstrecke auf der selben Länge um 3cm abfällt. Das sollte sich doch eigentlich halbwegs sinnvoll umsetzen lassen, oder spricht da etwas dagegen?

Wenn ich den nötigen Platz hätte würde ich liebend gerne großzügiger planen, das ist mir aber wie bereits erwähnt leider nicht vergönnt.


Viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#18 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 26.03.2015 18:00

Moin,

du könntest die Weiche, wo die Nebenbahn ausgefädelt wird, bis fast zur Weichenverbindung vom Kopfbahnhof verschieben. (Der will mir allerdings so überhaupt nicht gefallen... er ist nur für Wendezüge geeignet, aber für größere Züge zu kurz - und für kurze Züge eigentlich zu groß. Zumal die Hauptstrecke ja an ihm vorbeigeht. Ehrlich gesagt - ich würde den weglassen und mich auf Zugfahrten auf der Strecke beschränken... in Sagau beispielsweise macht "dijan" das vor.)
Wenn der Bahnsteig der Nebenbahn dann ein Stück höher liegt als die Bahnsteige der Hauptbahn - sowas hat es gegeben. Und für eine reine S-Bahn-Strecke, oder sogar Verbindungskurve zur Stadtbahn wie im Karlsruher Netz, sind größere Steigungen durchaus möglich.
Das alles unter der Bedingung, daß wir uns in den 90er Jahren oder im 21. Jahrhundert bewegen, wo beschleunigungsstarke Züge existieren.

Dann müßtest du mit den Signalen auch nur noch die Einfädelung der Stadtbahnstrecke schützen; alle anderen Signale wären quasi unsichtbar.


Wolfram1

RE: Planung meiner neuen Anlage

#19 von acb1980 , 26.03.2015 22:23

Guten Abend Wolfram,

vielen Dank für deine Rückmeldung, es freut mich, dass der Thread doch noch gefunden wird, obwohl er ja bereits etwas nach unten gerutscht ist.

Zitat von Wolfram1
du könntest die Weiche, wo die Nebenbahn ausgefädelt wird, bis fast zur Weichenverbindung vom Kopfbahnhof verschieben. (Der will mir allerdings so überhaupt nicht gefallen... er ist nur für Wendezüge geeignet, aber für größere Züge zu kurz - und für kurze Züge eigentlich zu groß. Zumal die Hauptstrecke ja an ihm vorbeigeht. Ehrlich gesagt - ich würde den weglassen und mich auf Zugfahrten auf der Strecke beschränken...



Ja, die Weiche so weit wie möglich nach links zu versetzen hatte ich mir schon gedacht. Bei dem Bahnhof gebe ich dir recht, aber diesen Bereich habe ich auf den Plänen bisher auch absichtlich orange hinterlegt. Aktuell ist nur maximal Platz für diese Maße, allerdings möchte ich, bevor ich an den orangenen Bereich gehe, zunächst den gesamten rechten Teil fertigstellen. Vorerst wird es links daher einfach nur eine ganz einfache Kehrschleife auf beiden Ebenen geben. Ob ich dann später einen Bahnhof (in der Form wie im Plan) oder etwas ganz anderes baue hängt dann mit auch davon ab, wie sich die Platzverhältnisse entwickeln. Möglicherweise ziehe ich bis dahin ja sogar auch noch einmal um und habe dann mehr (oder weniger) Platz verfügbar. Das ist also noch komplett offen.

Zitat von Wolfram1
Wenn der Bahnsteig der Nebenbahn dann ein Stück höher liegt als die Bahnsteige der Hauptbahn - sowas hat es gegeben. Und für eine reine S-Bahn-Strecke, oder sogar Verbindungskurve zur Stadtbahn wie im Karlsruher Netz, sind größere Steigungen durchaus möglich.
Das alles unter der Bedingung, daß wir uns in den 90er Jahren oder im 21. Jahrhundert bewegen, wo beschleunigungsstarke Züge existieren.



Exakt so stelle ich mir das vor. Vom Fuhrpark her passt das einwandfrei, unter anderem werden bis zu drei Karlsruher Stadtbahnen von Roco auf der Anlage verkehren. Die haben ja in der neueren Bauform sogar eine Steilstreckenzulassung, da kann man über die Steigung vielleicht hinwegschauen (auch wenn Roco bisher nur die alte Generation angeboten hat) . Wegstecken können die Fahrzeuge die Steigung allemal, die haben auf meiner alten Anlage noch ganz andere Steigungen geschafft. Die Nebenbahn ist wirklich nur für solche kurzen Nahverkehrszüge gedacht, alles andere ließe sich sonst an deren Ende auch nicht im Tunnel "verstecken".


Viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#20 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 29.03.2015 17:08

Hallo Sven,

könntest Du Dich damit anfreunden:



Links taucht die aus der "Unterwelt" ansteigende Neubaustrecke aus dem Tunnel (grau) auf und folgt dann weiter nach rechts dem Verlauf der ursprünglichen Linie. Diese hat stattdessen früher den "abgeschnittenen" Durchgangsbahnhof einbezogen, der nun nur noch über eine Behelfsgleisverbindung mit dem übrigen Netz verknüpft ist.

Ganz rechts fädelt mittels Überwerfungsbauwerk (grün) die Nebenlinie aus, die nun mit der Zweisystem-Tramway bedient wird. Der Inselbahnsteig (rot) liegt dabei noch höher als die Fernstrecke, die durch Stützmauern (grau) abgetrennt ist. Das zusätzliche Gleis davor erfüllt gleich mehrere Zwecke:
- Anbindung des alten Bahnhofs
- Überholungen der Hauptstrecke
- Nahverkehrshalt - ggf. mit Behelfsbahnsteig aus Holz
- Bedienung des Baustellenbereich (braun), wo natürlich noch zusätzliche Stümpfe liegen können.

Umgekehrt kann der "alte" Bahnhof links teilweise auch für das Abstellen von Fahrzeugen für Materialtransport usw. verwendet werden. Vielleicht ist auch ein früherer Güterbereich temporär für den Umschlag von Baustoffen herangezogen.

Mit dem Ansatz werden mehrere Probleme gelöst; insbesondere stellen die Neigungsverhältnisse kein Hindernis mehr dar. Gleichzeitig sorgt die Baustellenszene für Rangieraufgaben, und man sieht so etwas nicht auf jeder Anlage. Die damit verbundene vorübergehende Langsamfahrstelle auf der Hauptstrecke bremst die dort verkehrenden Züge gewollt aus, d. h. man kann deren "Auftritt" länger verfolgen.

Hoffe, es gefällt,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Planung meiner neuen Anlage

#21 von acb1980 , 29.03.2015 21:25

Guten Abend Alexander,

vielen Dank für deinen Entwurf, der mir wirklich gefällt. Den "alten" Bahnhof, wie du schreibst, würde ich bei diesem Entwurf vielleicht sogar einfach nur als zweiten Nahverkehrshalt (vielleicht mit Mittelbahnsteig und Abstellgleis oder kleiner Güterrampe...) konzipieren und vermutlich trotzdem erst nach der Engstelle aus der Hauptstrecke ausfädeln (die Engstelle ist an einem Fenster, ob ich hier mehr als zwei Gleise legen möchte müsste ich mir noch einmal überlegen, auf jeden Fall beträgt die Strecke fast 2m, was in dem Gleisplan nicht wirklich rauskommt). Die Nebenstrecke könnte man dann an diesem zweiten Halt entweder als Durchgangsbahnhof oder Sackbahnhof gestalten, je nach dem, ob ich irgendwann vielleicht sogar noch einmal Platz für eine Erweiterung habe.

Das einzige, das mir nicht so ganz gefällt ist die Tatsache, dass das hintere Gleis der Hauptstrecke für den Betrachter von vorne her komplett verdeckt ist. Dafür gefällt mir aber die Ausfädelung auf die Nebenstrecke sehr gut, das geht aber in der Form natürlich nur, wenn diese in der Mitte ausfädelt.

Alles in allem vielen Dank für deinen Vorschlag, der regt auf jeden Fall noch einmal stark zum überlegen an und hat, wie du selbst schreibst, deutlich mehr Abwechslung zu bieten als mein ursprünglicher Entwurf.


Viele Grüße

Sven


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RE: Planung meiner neuen Anlage

#22 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 29.03.2015 22:02

Hallo Sven,

Du hast die Schwachstelle mit dem weitgehend verdeckten Gleis der Hauptstrecke richtig identifiziert - aber betrieblich geht das leider wirklich nicht anders, wenn Du Dich am Vorbild orientieren willst: Stadtbahntriebwagen von links kommend müssen ungehindert ausfädeln können, um den nachfolgenden (schnellen) Durchgangsverkehr nicht aufzuhalten. Eine Kreuzung des Gegengleises ist da völlig kontraproduktiv. Abgemildert wird die eingeschränkte Sicht auf die Strecke wie gesagt durch die gewollt niedrige Geschwindigkeit bei der Vorbeifahrt, die mit der Baustelle gut zu begründen ist.

Die Ausprägung der Anbindung des "alten" Bahnhofs hängt natürlich wesentlich von den Steigungsverhältnissen ab. Wenn Du Bedenken wegen des Heizkörpers hast, wäre vielleicht eine "echte" Brücke für das vorderste Gleis eine Lösung. Ich empfehle eine stabile selbsttragende offene Konstruktion (aufsteigende Warmluft!) z. B. http://www.hack-bruecken.eu/ - auch das würde hervorragend zum Baustellenthema passen. Die ursprüngliche Trasse ist ja von der Neubaustrecke belegt, das Behelfsgleis zum Bahnhof verläuft quasi auf einer Pionierbrücke zur Querung einer imaginären Grube (Heizung). Rundum ein paar Spundwandabschnitte zur Begrenzung und schon geht das Baustellenmotiv voll auf...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Planung meiner neuen Anlage

#23 von acb1980 , 30.03.2015 20:27

Guten Abend Alexander,

ich habe deinen Vorschlag mal in meinen Gleisplan eingearbeitet:



Wenn ich das Tunnelportal auf der hinteren Hauptstrecke soweit wie möglich nach links versetze, dann erhalte ich darüber Platz für Landschaft bzw. den Beginn einer kleinen Ortschaft an der "alten" Strecke, mit der sich auf der Haltepunkt begründen lässt. Insgesamt würde das Gelände nach rechts dann entsprechend ansteigen und die Neubaustrecke auf dem letzten Abschnitt in einer kleinen Senke geführt werden. Die Gleise der vorderen Hauptstrecke sind mir ein wenig zu stark gebogen, aber besser bekomme ich das in meiner Gleisplan-Software leider nicht hin. Leider schaffe ich es auch nicht, eine 3D-Darstellung des Gleisplans zu erzeugen, dann könnte man vielleicht auch noch einmal die Verhältnisse etwas deutlicher erkennen.

Den orangenen Bereich links habe ich erst einmal so gelassen wie er ist, den zusätzlichen Gleisanschluss aus dem Überholgleis finde ich aber sehr gut. Den würde ich erst einmal gerade weiterführen und an der Anlagekante enden lassen, später lässt sich das immer noch erweitern. Auch möglich wäre hier ein angedeutetes Industriegelände, das gefällt mir etwas besser als eine Baustelle.


Viele Grüße

Sven


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