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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#1 von flyeurosky , 20.01.2019 19:34

Hallo zusammen,

hier mal ein erster ErFAHRungsbericht zum neuen Märklin Ardelt Dampfkran.

Nach dem Erhalt des Dampfkrans war ich noch voller Freude, die allerdings dann bei ersten Rangierfahrten sich relativ schnell in Frust umwandelte. So war es nicht möglich, den kompletten Kranzug über den Gerätewagen über ganz normale K-Gleisweichen (gerade und gebogen) zu schieben. Der Kran selbst ist relativ schwer, was dazu führte, dass der sehr leichte Gerätewagen zwischen Lok und Kran im Radius der Weichen nach oben und damit aus dem Gleis gedrückt wurde...

Nachdem ich den ersten Frust verdaut hatte, hab ich den Gerätewagen geöffnet und eine ganze Ladung selbstklebende Gewichte für Leichtmetallräder in den Wagen geklebt (hab mir dummerweise nicht gemerkt wieviel Gramm). Aber der Wagen ist jetzt so schwer, dass er nun nicht mehr in den Weichenbögen entgleist. 1. Problem behoben...

Dann ist es so, dass der Kranhaken abwärts nicht durch sein Eigengewicht absinkt. Ein Nachschlagen in der der Betriebsanleitung förderte zutage, dass "die vorbildgerechte Seilführung" es erforderlich macht, dass man entweder ein Gewicht dranhängen muss oder mit den Fingern nachhelfen muss... ... naja, das schränkt jetzt den möglichen Betrieb an schwerer zugänglichen Anlagenteilen doch sehr ein. Hier wäre mir weniger "Vorbildnähe" doch lieber gewesen, aber gut...

Schließlich fiel mir auf, dass die Pufferhöhe zwischen Kranwagen und Schutzwagen mindestens 1 Millimeter differiert. Da er eine Neukonstruktion ist, dachte ich wirklich etwas erschreckt, Märklin wird doch jetzt nicht klammheimlich die Pufferhöhe verändert haben!?

Aber nein: der Schutzwagen hat bei genauerer Betrachtung einen Hängebauch, der dazu führt, dass die Puffer nach oben zeigen.

Langsam bin ich echt genervt. Jede zweite neue Lok geht zu Märklin in die Nachbearbeitung. Bei dem hohen Preis, den man für den Ardelt zahlt, empfinde ich das erst recht als ärgerlich. Das ist jetzt keine generelle Märklinschelte. OT: Ich habe auch Piko-Loks; dort fallen einem fast immer schon irgendwelche Ansteckteile beim Auspacken entgegen. Auf einen fehlenden Scheibenwischer meiner 111er warte ich seit einem halben Jahr weil Piko nicht liefern kann...

Anbei noch drei Bilder vom "Hängebauch-Schutzwagen"... (mit eingezeichneter roter Linie zur Veranschaulichung)... ich werde Märklin mal um Stellungnahme dazu bitten.

Hat hier zufällig ein anderer Stummianer auch einen verbogenen Schutzwagen? Oder bin ich damit alleine?

Vielen Dank vorab und viele Grüße, Udo




 
flyeurosky
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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#2 von Vau100 , 20.01.2019 21:10

Hallo Udo,

erst mal Glückwunsch zum Kran an sich, und danke für die tollen Bilder. Weniger nett was du schreibst.


Habe mir überlegt ihn mir zuzulegen, aber wenn ich das so lese hier dann wird der Goliath wohl nicht in Rente geschickt.

Das Entgleisen des Schutzwagens ist bestimmt auch dem langen Radstand geschuldet, wenn er dann auch noch leicht ist ... Das mit dem verzogenen Wagen kenne ich von ein, zwei Märklin-Modellen von mir.

Würde das schon reklamieren, nicht auf sich beruhen lassen mit Gewichten im Wagen und am Kranausleger Das müssen die Herren in GP schon mit bekommen, vor allem für diesen stattlichen Preis. Er soll er ja in Györ produziert werden, aber auch die Mannschaft dort sollte das ja erkennen.


Gruß Wolfgang


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#3 von X2000 , 20.01.2019 21:21

Der durchgebogene Schutzwagen ist bestimmt vorbildgerecht. Durch jahrelanges Ablegen des Kranauslegers auf dem Wagen war der beim Vorbild dann eben so geformt. Muss man doch akzeptieren.

Schrieb nicht jemand, dass der Kran nicht R1 tauglich sei. Hebelt vielleicht der Arm den Wagen aus dem Gleis?*

* Befahrbarer Mindestradius 437,5 mm! Gesamtlänge über Puffer ca. 36,6 cm.


Gruß

Martin


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#4 von Bobbel , 21.01.2019 12:11

Zitat

* Befahrbarer Mindestradius 437,5 mm! Gesamtlänge über Puffer ca. 36,6 cm.



Dann ist der Kran für K-Gleis-Bahner im R2 nicht zu gebrauchen...?

fragt
Klaus


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#5 von Robur , 21.01.2019 12:43

Moin,

dann scheidet auch der Normalkreis II des K-Systems aus, denn dem fehlen ganze 10cm Radius, damit der Kran sauber durchfahren kann.

Wow!


Viele Grüße

Michael

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#6 von Hobbyeisenbahner , 21.01.2019 13:32

Moin,
vorweg nur so viel, ich gehöre zu den kritischen Käufern von Artikeln aus dem Hause Märklin.

Den Ardelt 57t Kranzug habe ich vor ungefähr drei Wochen bekommen. Ausgepackt, Funktionen ausprobiert und Proberunden durch alle möglichen Weichenkombinationen auf meiner Anlage gedreht.

Das Ergebnis lautet, alles bestens.
Keine Entgleisungen!
Kranausleger lässt sich einwandfrei rauf und runter bewegen!
Der Schutzwagen ist auch nicht durchgebogen!
Kein umkippender Gerätewagen!

Das mit dem Mindestradius war bekannt, da ich den als kleinsten Radius auf meiner Anlage habe ist alles ok! Endlich mal wieder ein super gutes Modell von Märklin, dass ist jedenfalls meine Meinung.


Gruß
Volker

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#7 von Analogbahner , 21.01.2019 15:01

Wenn er tatsächlich R1 nicht schafft, fallen auch K-Bogenweichen aus. Manno! Der uralte Fleischmann-Kran mit doppelter Ausleger-Länge kommt doch auch durch R1. Zu beachten ist nur der freie Lichtraum. Was soll das?


Gruß Analogbahner

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#8 von flyeurosky , 21.01.2019 19:28

Hallo zusammen,

und vielen Dank für die Rückmeldungen.

Also R1 habe ich nicht verbaut. Nur R2 (360 mm) und R3 (424 mm). Da kommt der Kranzug "gezogen" auch überall ohne Probleme durch. Nur im Schiebebetrieb gab es auf normalen K-Weichenbögen Entgleisungen des Gerätewagens. Der durchgebogene Schutzwagen machte dabei übrigens keinerlei Probleme. Der beschwerte Gerätewagen nun auch nicht mehr. Interessant ist aber in der Tat dass im Katalog steht "Befahrbarer Mindestradius 437,5 mm" ... das hatte ich glatt überlesen und wer hat schon die Radien im Kopf?

Fakt ist aber, dass er auf R2 und R3 funktioniert. Übrigens muss man tatsächlich darauf achten, dass der Kranausleger komplett entlastet ist, also die Seile locker sind. Bei leichter Seilspannung hebelt der Ausleger sonst den Schutzwagen in den Kurven aus.

Der Kranausleger bewegt sich wie beschrieben und dass der Kranhaken ohne Gewicht u. U. nicht alleine abrollt, steht in der Anleitung - also de facto erstmal kein Mangel, auch wenn es nicht gerade schön ist.

Bliebe nur der durchgebogene Schutzwagen, bei dem ich dann wohl ein echtes Einzelstück erwischt habe... ein Unikat also!

Viele Grüße, Udo


 
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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#9 von X2000 , 21.01.2019 19:33

R1 ist der Normalkreis, 24130, 5100, 2100, 2200. R0 ist 5120, 2210. Bei C gibt es keinen R0; eigentlich fehlt der auch.


Gruß

Martin


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#10 von flyeurosky , 21.01.2019 20:08

Nachtrag/Editierung: OK, also Normalkreis I und Normalkreis II (von mir zuvor inkorrekterweise als R2 und R3 bezeichnet) und kein Industrieradius verbaut ... laut Katalog könnte man also demnach mit dem Ardelt keinen "Normalkreis I" durchfahren; WOW - er tut es aber!


 
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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#11 von Analogbahner , 21.01.2019 20:22

https://www.gleiswendel-profi.de/images/...ett_256x256.jpg

R1 hat den Radius 360mm. Soweit ich weiß, hat die K-Gleis-Bogenweiche auch den inneren Radius von 360mm, würde also vom Kranwagen nicht befahrbar sein.


Gruß Analogbahner

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#12 von Badaboba , 21.01.2019 20:25

Zitat


Der Kranausleger bewegt sich wie beschrieben und dass der Kranhaken ohne Gewicht u. U. nicht alleine abrollt, steht in der Anleitung - also de facto erstmal kein Mangel, auch wenn es nicht gerade schön ist.




Hallo,

mir persönlich ist Funktionalität wichtiger als eine korrekte Seilführung. Das Abrollen hat Märklin beim Goliath m.M.n. besser gelöst.


Liebe Grüße
Volker

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#13 von Analogbahner , 21.01.2019 22:42

Zitat

Der durchgebogene Schutzwagen ist bestimmt vorbildgerecht. Durch jahrelanges Ablegen des Kranauslegers auf dem Wagen war der beim Vorbild dann eben so geformt. Muss man doch akzeptieren.

Schrieb nicht jemand, dass der Kran nicht R1 tauglich sei. Hebelt vielleicht der Arm den Wagen aus dem Gleis?*

* Befahrbarer Mindestradius 437,5 mm! Gesamtlänge über Puffer ca. 36,6 cm.



Offenbar dreht sich der Oberwagen nicht, so dass der Ausleger als starrer Hebel den Schutzwagen natürlich aus der Kurve trägt. Abhilfe könnte da vielleicht ein breiterer Auflagebock schaffen. Bei all meinen Kranwagen (kenne jetzt vier, von Märklin, Roco und Fleischmann) war der Oberwagen ohne Selbsthemmung und drehte sich locker mit, da es reine Krandummys waren. Das ist hier aufgrund des Antriebs wohl anders.
Dass sich der Schutzwagen im Original aufgrund dauernder Belastung durch den Ausleger durchbiegt, halte ich für gewagt. Ich glaube, sooooo schwer ist der Ausleger nicht. Da müssten sich noch ganz andere Wagen durchbiegen...


Gruß Analogbahner

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#14 von Vau100 , 22.01.2019 01:04

Hallo Jochen,

ich kann mir das gar nicht vorstellen, daß der Ausleger seitlich keine Ausweichbewegung machen kann, also quasi "starr" mit dem Oberwagen verbunden ist. Beim Goliath haben sie den Ausleger im Transportzustand seitlich schwenkbar gemacht, damit habe ich keinerlei Probleme.

Das wäre ja eine Fehlkonstruktion. Oder er ist wirklich nur für "ab Radius" geeignet. Oder ... ja, eine breitere Aufnahme für den Arm


Mich würde das alles in Summe gesehen schon auch ärgern.


Gruß Wolfgang


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#15 von Analogbahner , 22.01.2019 02:18

Der Ausleger ist natürlich starr mit dem Oberwagen verbunden - es wäre ja schlimm, wenn nicht (wenigstens, was Rechts-Links-Schwenken betrifft, hoch und runter sollte er schon können...). Aber wie ich aus Beiträgen anderer Threads entnommen habe, kann sich der Oberwagen in Kurven nicht passiv mitdrehen, das heißt, in diesem Fall kann der Ausleger nur so weit nach links und rechts ausweichen, wie auf dem Lagerbock nach links und rechts Platz ist. Das schränkt verständlicherweise den verwendbaren Radius ein. Aber das können natürlich diejenigen beantworten, die das Modell haben. Ich vermute, das ist so wie mit den Modellloks, die man nicht per Hand schieben darf: das Getriebe ist selbsthemmend oder hat eine starke Übersetzung. Vielleicht hat Märklin ja eine Kupplung zum Getriebe / Motor eingebaut (DAS wäre allerdings obergenial!), die man zum Verfahren lösen kann? Quasi eine Art Transportsicherung ähnlich wie bei Plattenspielern: in der Arbeitsposition fest mit Motor gekuppelt, in der Fahrposition gelöst...
So wie es nun aussieht, ist das Modell alleine schon wegen dieses Handicaps nichts für mich. Digital habe ich nicht, er soll bloß fahren, und zwar auch auf R1. Hatte ja gehofft, in einigen Jahren vielleicht ein digital geschrottetes Modell (ohne Motor) bei Ebay und co zu ergattern, das einfach nur zu rollen braucht... Dort würde ich den Oberwagen natürlich drehbar verwenden.


Gruß Analogbahner

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#16 von WolfiR , 23.01.2019 00:08

Hallo,

in jedem Fred (auch diesem hier) ist unten eine Auflistung "Vergleichbare Themen".
Habt ihr diese schon mal gelesen anstatt zu theoretisieren und zu vermuten.

Das kommt davon, wenn zum gleichen Thema immer wieder neue Threads eröffnet werden.

Gruß
Wolfgang, der jetzt bestimmt wieder niedergemacht wird, weil er gewagt hat, etwas zu kritisieren.


 
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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#17 von Analogbahner , 23.01.2019 03:40

Genau das habe ich getan:

https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=165827#p1922074

Zitat
Der R1 geht gerade so, man muss allerdings darauf achten, dass der Kranoberbau absolut gerade auf dem Unterwagen steht, weil die Auslenkung im Bogen nicht durch Drehen des Kranoberbaues, sondern durch Freiraum im Auslegergelenk geschieht. Auch der Abzweig auf der Bogenweiche wird gemeistert.



Das würde bedeuten, dass der Ausleger seitlich hin- und herschlackert - was ich mir absolut nicht vorstellen kann. Ein bisschen Spiel: ja. Aber wie soll ein Kran funktionieren, wenn der Ausleger (nicht der Oberwagen!) zur Seite weggrätscht, sobald ein Gewicht am Haken hängt???

Deshalb habe ich gesagt: das wissen einzig die stolzen Besitzer dieses Modells und könnten darüber aufklären. Kann man das Spiel unterbinden, wenn der Kran in Arbeitsposition ist?


Gruß Analogbahner

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#18 von Bundesberty , 23.01.2019 08:52

Zitat

Genau das habe ich getan:

https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=165827#p1922074

Zitat
Der R1 geht gerade so, man muss allerdings darauf achten, dass der Kranoberbau absolut gerade auf dem Unterwagen steht, weil die Auslenkung im Bogen nicht durch Drehen des Kranoberbaues, sondern durch Freiraum im Auslegergelenk geschieht. Auch der Abzweig auf der Bogenweiche wird gemeistert.



Das würde bedeuten, dass der Ausleger seitlich hin- und herschlackert - was ich mir absolut nicht vorstellen kann. Ein bisschen Spiel: ja. Aber wie soll ein Kran funktionieren, wenn der Ausleger (nicht der Oberwagen!) zur Seite weggrätscht, sobald ein Gewicht am Haken hängt???




Nein, tut es nicht. Der Goliath kann das auch, im abgelegten Zustand kann der komplette Ausleger zur Seite pendeln., nach vorne hin. Die Spitze bewegt sich bestimmt 2 cm nach rechts und links. Aufgestellt kann das nicht passieren, da der Ausleger dann gegen die Aufnahme nach unten drückt. Wenn man ihn aber im aufgestellten Zustand an der Spitze packt kann man den Ausleger auch dann seitlich verschieben, solang man ihn dabei etwas anhebt. Mit Ballast am Haken kippt da nichts, so wird es auch beim Krupp sein.

Für mich wären ein paar aussagekräftige Bilder des Kranes auf dem 360er Radius schön, dann käme er für mich auch in Betracht. Ich vertraue natürlich auch den Aussagen von hier, manchmal will man aber auch seinen Augen trauen, gerade bei den Summen.


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#19 von Sammler , 23.01.2019 11:01

Einfach ein total schönes Modell. Habe den Kran heute ausgefahren in der Vitrine aufgestellt. Für den günstigen Preis macht er richtig was her.


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#20 von suffix ( gelöscht ) , 23.01.2019 12:04

Zitat

Für den günstigen Preis macht er richtig was her.



Stimmt. Als ich den tiefen Preis gesehen habe, wollte ich direkt 3 bestellen. Mein Händler meinte aber leider dass pro Kunde ein Limit von 2 besteht. Ich habe dann wegen des tiefen Preises noch freiwillig 10% extra an Märklin gespendet.


suffix

RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#21 von Robur , 23.01.2019 12:24

Zitat von Gast im Beitrag Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

Zitat von Sammler im Beitrag Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

Für den günstigen Preis macht er richtig was her.



Stimmt. Als ich den tiefen Preis gesehen habe, wollte ich direkt 3 bestellen. Mein Händler meinte aber leider dass pro Kunde ein Limit von 2 besteht. Ich habe dann wegen des tiefen Preises noch freiwillig 10% extra an Märklin gespendet.



Moin,

geht die Neiderei wieder los? Oder was soll der Kommentar?
Laß ihm doch seinen Spaß. Die einen stellen sich Mikrometakit und Fulgurex auf die Anlage mit 20m Radien und andere eben nicht.
Vielleicht kauft Herr oder Frau Sammler nur einmal im Jahr ein Modell für günstiges Geld (im Vergleich zu den vorgenannten Marken) und du stattdessen vielleicht 5 Loks aus Göppingen. Zusammengezählt ergibt sich dann ein ganz anderes Bild.

Ich mein ja nur...


Viele Grüße

Michael

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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#22 von suffix ( gelöscht ) , 23.01.2019 12:28

Ich mein auch nur. Nämlich dass man 1k für einen Kran zahlt schön und recht ist wenn es einem das wert ist und ich jedem den Spass gönne. Aber ich meine auch nur, dass es eine andere Frage ist, ob man solche Preise als günstig bezeichnen muss. Mit Neid hat das gar nichts zu tun. Mehr damit wohin die Reise geht was wir als Community für Preisvorstellungen/Akzeptanzen haben.

Weil mir der neue ICE 4 sehr gefällt habe ich eine Vollgarnitur für knapp 1200Euro (mit Vorbestellrabatt wohlgemerkt) geordert - ich habe aber 3 mal leer geschluckt bei diesem Preis und es mir gut überlegt; mir käme es sicher nicht in den Sinn diesen Preis als günstig zu bezeichnen und mich darüber zu freuen so günstig an so einen (hoffentlich) tollen Zug gekommen zu sein. Ich bin im Gegenteil froh darüber, immerhin den Vorbestellrabatt noch mitgenommen zu haben und nicht noch mehr dafür berappen zu müssen.


suffix

RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#23 von Erich Müller , 23.01.2019 12:40

Ach Leute...

schaut euch die Beiträge des Herrn mal an, und ihr wisst Bescheid: er hat einen Clown gefrühstückt.

Anderenfalls hätte ich seinen Beitrag hier als ironisch gewertet, und die Antwort vom suffix als launig.

Nicht immer gleich das Böse wähnen...


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#24 von Tommy4758 , 23.01.2019 12:41

Zitat von X2000 im Beitrag Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

Befahrbarer Mindestradius 437,5 mm! Gesamtlänge über Puffer ca. 36,6 cm.



Und der Mindestradius ist ganz klar für C-Gleise ausgelegt.


Viele Grüße aus dem Norden
Thomas


Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen,
ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
Friedrich II., der Große, (1712 - 1786),
preußischer König, »Der alte Fritz«


 
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RE: Märklin Ardelt 57t (49570) erste Erfahrungen?

#25 von Sammler , 23.01.2019 12:55

Hoppla, ich wollte da jetzt keinem auf die Füsse treten. Habe den Kran bei Müller Drogerie für 769.- Euro gekauft. Das goldene Krokodil habe ich gestern für 950.- Euro vorbestellt. Im Vergleich dazu hat der Kran doch viel mehr Funktionen und ist daher auch wesentlich teurer in der Produktion. Daher habe ich ihn als günstig bezeichnet. Für einen Sammler, der noch studiert oder zur Schule geht, ist das natürlich schon viel Geld.


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