Das fängt bei der Anleitung an, da gibt es ja nur die Eine für Andreastal, die jedem Easy-Track System beigelegt wird. Zusätzlich hat man noch einen 1:1 Plan und zwei Blätter, welche die Gleisnummern und einen kleinen Gleisplan für die jeweiligen Firmen (Märklin, Roco, ...) enthalten. Wir hätten da aber auch was genauer hinschauen können. Haben wir aber nicht, weil wir vermutlich zu viel mit Lego spielten und dort immer eine individuelle Anleitung dabei ist. Will heißen, man muss sich alles andere aus dem Hirn saugen, wenn man nicht durchs Andreastal fahren möchte. Ich weiß nicht, ob das für Anlagenbauer so geeignet ist, die einfach mal eine kleine Anlage mit den Kindern bauen wollen und noch keine Erfahrung haben und Lehrgeld zahlen.
Die Stützen sind eigentlich gut durchdacht, allerdings befinden sich an den oberen Enden kleine Wippen. Das ist eine super Idee, aber wenn man schon so kleine Rüstlöcher hat, dann wäre es auch praktisch gewesen, kleine Plastikstifte mitzuliefern, damit die Verlegung der Trassenbrettchen erleichtert wird. Man kann natürlich auch Zahnstocher nehmen, aber für knappe 200€ kann man so Pfennigartikel schon beilegen.
Die Höhe der ersten Trasse, die laut Anleitungsfilm über ein Steinviadukt führt, könnte man doch direkt so hoch wie das Noch-Viadukt machen. Ist sie aber nicht, es muss noch zusätzlich unterfüttert werden. Wir mussten dazu einen "Steinsockel" entsprechend einkürzen und diese Teile sind unfassbar teuer, wenn man mit den Originalprodukten arbeiten will. Das machen wir ja, da wir ja alles gestellt bekommen haben.
Die Kastenbrücke musste um ein Element eingekürzt werden. Ich weiß nicht, ob das jeder so unfallfrei kann. Warum berücksichtigt man das bei der Planung nicht?
Nicht alle Übergänge der Trassenbretter sind mit den Stützen abgesichert. An einigen Stellen befinden sich Kunststoffleisten, die nicht gerade sehr stabil sind, zumal als Klebstoff Heißkleber empfohlen wird. Da mussten wir ein wenig improvisieren. Ein schwerer Zug fährt da sicher nicht unfallfrei auf Dauer drüber. Lösung: Trassenbretter anpassen und verlängern.
Die mitgelieferten Schrauben, mit denen die Stützen auf der Platte (+ Klebstoff) fixiert werden, sind so weich, dass der Antrieb im Kopf rundgeschliffen wird. Die kann man direkt aussortieren, womit wir wieder bei den Pfennigartikeln wären, aber lassen wir das 
Das war es hoffentlich erstmal.
Ich finde die Idee ja super, vor allem für Leute, die sowas einfach mal bauen wollen und das wird sicher toll aussehen, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass man sich ein wenig mehr Mühe bei den Kleinigkeiten gibt. Ich gehe aber davon aus, dass der Rest reibungsloser verläuft.
LG
Tom