Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#1 von Manolo , 09.06.2022 16:53

Hallo werte Forengemeinde,

inspiriert durch ein anders Forum (komplett anderes Hobby!)
wollte ich schon länger von euch gerne wissen: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks?

“Ohrfeigen”-Loks sind demnach Lokomotiven, die sich seinerzeit in eurem Bestand befunden haben. Aber, aus welchen Gründen auch immer, sich seit einem bestimmten Tag x nicht mehr in eurem Besitz befinden (sie wurden abgegeben, veräußert, verschenkt,…).

Kennzeichen dabei:
Schmerz, Trauer, Wut, Reue, der wiederkehrende Wunsch, es damals anders/nicht gemacht zu haben,…!

Zweck (neben Neugier und Sensationslust):
Den Schmerz teilen, etwas Trost und vielleicht auch ein wenig den inneren Frieden finden, indem man “seine Geschichte” mit Gleichgesinnten teilt.
Möglicherweise helfen Geschichten wie meine ja, indem andere sich die Sache z. B. bei Veräußerungsgedanken nochmal reiflich überlegen.

PS: Wer keinen Frisör hat, darf sich hier natürlich auch darüber auslassen, warum er dieser Idee wenig bis nichts abgewinnen kann. Würde mich überhaupt nicht stören.

Ich bin also auf eure Geschichten gespannt.

Aber natürlich will ich hier auch von zwei meiner “Ohrfeigen”-Loks berichten, bei denen es mir immer wieder leid tut, dass ich sie hergegeben habe.
Es handelt sich dabei um extra angefertigte Sondermodelle:

1.) BR 140 blaue PRESS auf Basis einer Märklin 37403 (verkehrsrot, neue Form)




2.) BR 139 LOKOMOTION auf Basis einer Märklin 37401 (verkehrsrot, Cargo, alte Form)



Warum habe ich die Loks seinerzeit überhaupt hergegeben?
Ich dachte vordergründig, ich hätte eh schon genug Lokomotiven und es wäre bestimmt eine gute Idee, den Bestand zu reduzieren. Von der Lokomotion hatte ich mir ja sogar zwei anfertigen lassen, da dachte ich, es würde ja eine genügen…
Im Nachhinein war das alles ein großer Irrtum, der mich immer wieder mächtig wurmt.

Es ist – im Angesicht von Krieg und Tod – natürlich kein weltbewegender Verlust. Aber dennoch ein steter Stachel.
Einige werden da gefühlsmäßig bestimmt bei mir sein.

Mit Sicherheit gibt es hier im Forum dazu ergreifende Geschichten. Wenn wir Glück haben, können wir sie (vielleicht hier) hören?!


Gruß, Manuel


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#2 von Krokodil , 09.06.2022 18:09

Ich habe voe rund 20 Jahren einige analoge Märklin Loks mit altem Scheibenkollektor Motor verkauft (ein paar Dampfloks, V100, V160, etc.).

Grund: Waren nicht auf HLA + 6090(1) umrüstbar, es gab die Umrüstkits 60943 + 60944 damals noch nicht. Die Loks hatten schon etliche Kilometer auf dem Buckel.

Ersatz: Habe die Loks überwiegend neu beschafft (neue Auflage mit Trommelkollektor/HLA und geregeltem Dekoder).

Warum fehlen mir die verkauften Loks trotzdem: Mir fehlen die alten lieb gewonnenen Loks irgendwie, da ich sie lange im Bestand hatte und die alten eben doch ein klein wenig anders waren als die Ersatzbeschaffungen, d.h. andere Betriebsnummern hatten, andere Dachfarben, BUndesbahnlogo statt DB AG Magerkeks, etc...

Warum ärgere ich mich heute darüber: Mit den Umbausets könnten die Loks heutzutage problemlos einen HLA bekommen und einen geregelten Dekoder.


Niemals ein selbstfahrender Tender mit geschobenem Plastik auf meiner Anlage!

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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#3 von supermoee , 10.06.2022 07:30

Hallo

gibt es bei mir nicht. Die Entscheidung, die Loks zu verkaufen, war wohl überlegt und die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte. Ich vermisse keine von denen.

Ich habe mich von allen Loks mit Trommelkollektormotor getrennt, für die es Nachfolgemodelle mit modernem Motorkonzept gab. Für alle anderen gab es SB Modellbau

meine Ohren danken es mir jeden Tag.

Gruss

Stephan


Der Trend geht deutlich zur Zweitanlage hin.


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#4 von Frank Czogalla , 10.06.2022 07:49

Hallo Leute,

nun....
ich hatte mal eine relativ große Modellbahnsammlung von Märklin und anderen Herstellern in Wechselstrom.
Es waren einmal 300 Loks und 400 Wagen. Darunter auch Loks und Wagen, die ich von Kindesbeinen an hatte,
also ab dem zarten Alter von 3 Jahren. Alle alten Loks habe ich sogar dann eigenhändig digitalisiert.

Bis ins Jahr 2009 hatte ich die Sammlung, dann musste ich sie mit extrem großen Verlust Zwangsverkaufen
Das waren dann jede Menge Ohrfeigen für mich.

Dieser Sammlung trauere ich noch heute hinterher, denn es waren auch einige unwiederbringbare Stücke dabei
und natürlich auch die Loks und Wagen, die mich durch meine Kindheit begleitet haben.

Mittlerweile habe ich wieder eine etwas bescheidenere Sammlung....

Modellbahnergrüße aus Ludwigsburg
Frank


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#5 von katzenjogi , 10.06.2022 14:54

Ja, da hätte ich auch ein paar....

Einige wenige, weil sie mir nicht mehr gefielen, einige mehr, weil es mir damals eine passende Gelegenheit erschien, relativ schnell Geld für andere Projekte zu akquirieren.

Als erstes zu erwähnen wäre da die 03 1049 von Roco, mein Exemplar war ein für Märklin Digital umgebautes DC-Modell, welches aufgrund eines losen Kabels zum Mittelschleifer (wie der Neubesitzer festgestellt hat) nicht mehr funktionierte und sehr günstig den Besitzer wechselte:



Die Front macht sie so besonders:



Mittlerweile versuche ich auch wieder ein Exemplar zu ergattern, bisher allerdings ohne Erfolg.

Die V36 237 hatte ich günstig aus einer Zugpackung neu für unter 100 Euro beim Händler bekommen - aber wieder verkauft, weil ich ja schon eine in Grün hatte..... habe da die Suche nach einem Ersatz mittlerweile eingestellt:



Die BR 54 von Brawa hatte ich auch seinerzeit im Sonderangebot bei einem Händler neu gekauft - dachte dann, dass sie irgendwie nicht zu meinem Sammelgebiet passt, da es vermutlich diese Lok nicht mehr bei der DB gegeben hat. Schnuckelig war sie trotzdem und ich bin auch wieder auf der Suche:



Das Gleiche gilt für die BR 13 von Fleischmann, von der es ja noch ein Exemplar als Rückgabe nach dem Krieg zur jungen DB geschafft haben soll - wäre jetzt wieder in einer meiner Vitrinen vorstellbar - vielleicht vor einem Postzug oder mit Dienstwagen der DB?



Auch wenn es mittlerweile ein neues Modell von Märklin für die BR 78 gibt, fehlt mir dieses hier immer noch, auch wenn ich es damals wegen meiner vorhandenen Fleischmann BR 78 in die Wüste geschickt habe:



Diese Roco BR 74 steht auch wieder auf meiner Wunschliste und ich bereue es fast jedesmal, dass ich sie verkauft habe, wenn ich mir das Märklin Modell davon in der Vitrine anschaue:




Und nun zu den Loks, die ich verkauft habe, welche mir aber so sehr fehlten, dass ich sie mittlerweile durch ein Exemplar der gleichen Artikelnummer ersetzt habe:

Fangen wir an mit der Brawa 75.0 - da hat mir die Märklin Variante der Epoche 3a nicht gereicht. Glücklicherweise habe ich bei dem Modell keinen Verlust gemacht, sprich ich habe dafür genauso viel bezahlt, wie ich beim Gebrauchtkauf des Vorgängers erhalten habe:



Kommen wir zur Märklin BR 41 - auch hier hat das zweite Exemplar in etwa den gleichen Preis gekostet, wie der Verkauf des Vorgängers (Versandkosten waren sozusagen hier die Strafgebühr!)




Und jetzt die beiden Loks, die mich am meisten gewurmt haben, vor allem weil ich sie so günstig seinerzeit beim Händler neu gekauft hatte (beide als soundlose Märklin-Digital Modelle für knapp 300 Euro zusammen) - die haben mich gebraucht jetzt mehr gekostet, sind dafür aber mit Sound - und Strafe muss eben sein!




Lehre aus der Geschichte? Ich werde mich jetzt nur noch von Loks trennen, wenn ich meine komplette Sammlung aufgeben werde. Einzige Ausnahme vielleicht die Loks, die ich mir für meine Spielanlage gekauft habe - die passen als Epoche 3b nicht in mein Sammelgebiet - da sie aber aus den siebziger Jahren stammen und mit Delta-Decoder versehen sind, stellen sie eigentlich keine große Kapitalbindung da, da ginge es wenn denn dann eher um Ordnung und Platzgewinn.

Muss ich mir Sorgen machen? Ich hoffe nicht - noch ist die Liste der Loks länger bei denen ich es bisher nicht bereut habe, sie nicht mehr zu besitzen....

Liebe Grüße

Jürgen


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#6 von katzenjogi , 14.06.2022 00:19

Hallo zusammen!

Kleines Update zur BR 54 von Brawa:



Hab jetzt bei eBay am Sonntag ein Exemplar ersteigert, ist auch schon unterwegs. Hoffe mal, es kommt auch heil bei mir an. Also eine Lok weniger auf der Liste (da waren es nur noch fünf) .

Die Fotos zeigen auch all die verkauften Loks, also bitte nicht wundern, falls einem langjährigen Leser das eine oder andere Bild bekannt vorkommen sollte....

Liebe Grüße

Jürgen


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#7 von Petz1 , 14.06.2022 02:59

Ohrfeigenloks gottseidank nur insoferne als es zinkpestbedingte Ausschlachtungen/Verschrottungen gab; aber als "technischer Messie" hab ich alle betreffenden Modelle wieder gebraucht nachbeschafft.


Grüße von Markus

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#8 von Paul60 , 14.06.2022 09:35

...

PS: Wer keinen Frisör hat, darf sich hier natürlich auch darüber auslassen, warum er dieser Idee wenig bis nichts abgewinnen kann. Würde mich überhaupt nicht stören.

...

Hallo zusammen,

meine Frau schneidet mir seit Jahrzehnten die Haare. Insofern habe ich keinen Frisör und viel Geld und Zeit gespart für mein Hobby Modellbahn :-)

Meine Sammlung war für meine Verhältnisse groß (ca. 50 Loks verschiedener Spurweiten und Maßstäbe), ungeordnet und platzraubend. Daher habe ich vieles weggegeben oder verkauft. Mir fällt es jedesmal sehr schwer, mich davon zu trennen. Um den Trennungsschmerz zu lindern, kaufe ich etwas anderes dazu, was ich immer schon mal haben wollte. Der Trick dabei: ich kaufe immer weniger neu, als ich weggegeben habe. So reduziere ich die Sammlung und freue mich über die neuen Schätzchen.

Leider geht die Rechnung nicht ganz auf:
1. Einen großen Teil meiner Trix-Express Sammlung habe ich einem Verwandten geschenkt, der sich nach vier Jahren nicht mehr erinnern konnte, sie jemals erhalten zu haben, darunter z.B. eine E 94 und eine E 50 mit jeweils zwei Motoren. Das waren stille Ohrfeigen für mich.
2. Viele neue Teile, die ich zur Kompensation gekauft habe, waren im Nachhinein Fehlkäufe (sie passten nicht in die Sammlung) und ich habe sie nach kurzer Zeit wieder abgegeben.

Alles nicht so schlimm, ich leide auf hohem Niveau. Die Ohrfeige tut nicht mehr weh und ich könnte mir ja eine E 94 oder eine E 50 nahezu jederzeit wieder beschaffen.

Meine Lehre daraus: neue Zugänge passen seit zwei Jahren zum Thema meiner Anlage und zu den übrigen Loks. Damit hat sich die Freude über das Hobby deutlich gesteigert und die Ohrfeigen haben indirekt zu meiner Weiterentwicklung beigetragen.


Hier geht es zu meinem kleinen Projekt: Meine Parkettbahn Norddeich Mole Spur 1


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#9 von diebo , 14.06.2022 10:14

Guten Morgen zusammen,

ich habe einen Friseur, aber da hier das Friseurviertel mit fremdsprachigen Haarschneidern besetzt ist, schreibe ich auch.

Bislang habe ich 11 Lokomotiven, die im Einsatz waren und sorgsam ausgesucht und mühsam erworben waren, wieder veräußert, darunter auch gute Modelle BR65, BR74.5 oder der Tiger, weil's einfach zu viel wurde (PS: 28 Loks sind noch da).

Geohrfeigt fühle ich mich wenig, besser gesagt: ich ärgere mich etwas über mich, wenn ich ein gutes Angebot in der Bucht nicht ersteigert habe (überboten werden kommt da selten vor).

Geärgert habe ich mich, die Abteilwagensammlung 00792: AB-21 und Bd-21b u.a. verkauft zu haben,

konnte ich nur tlw. durch Trix wiederbeschaffen.

Ansonsten treibt das Hobby bei mir schon einige Stilblüten: schon 2x habe ich Sets von 4achsige Umbauwagen verkauft und doch wieder neu erworden,
gegenwärtig habe ich 2 B4yge aus verschiedenen Sets.

Noch einen schönen Tag!
diebo


meine Projekte:
Karlheinzhausen | Portacoeli | Timesaver


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#10 von Kosmicman , 21.06.2022 03:05

Ich bin 3-L Fahrer, war aber mal in einem Verein in dem 2-L gefahren wurde. Dafür hatte ich eine BR50 von Roco... Als ich dort weg zog verkaufte ich die 50er. Später dachte ich ich hätte sie besser umbauen könen auf 3 L, denn sie hatte den besseren Antrieb als meine Mä 50er


Gruß Martin

Meine Schwarzwaldbahn Anlage

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(Ich korrigiere Tippfehler meist erst nacher drum editiere ich fast alle Beiträge nochmal.)


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#11 von mss , 19.08.2022 14:17

Hallo,

Ja solche Modelle hätte Ich viele.

Einige wurde wieder beschafft, andere durch etwas andere (z.b. neuere und/oder andere Fabrikat, Betriebsnummer, Details usw.) Modelle ersetzt.

Heute fehlt mir nicht viel von das einst verkaufte. Es hätte ja auch meist ein guter grund. Entweder gefiel mir etwas bei der Modell nicht, oder Ich musste der Sammlung bereinigen. Manchmal habe Ich dann leider falsch prioritiert, und der Modell bzw. ähnliches wieder gekauft.


MFG Morten aus Dänemark
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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#12 von Willy , 18.01.2024 19:47

Hi,

die alte Märklin E18 aus meiner Kindheit, die ist mir irgendwann abhanden gekommen, was ist noch heute betrauere.

Gruß
Willy


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#13 von Meteor , 26.02.2024 12:56

Hallo,

seit ich vor 45 Jahren auf GS umgestiegen bin, habe ich etliche Loks auch wieder verkauft. Leid getan hat es mir bei 3 davon, und in diesen Fällen habe ich - oft Jahre später dann eben Ersatz beschafft. Allerdings nicht immer genau das gleiche Modell.

Die erste war Lima's 103 in der ursprünglichen Ausführung von ca. 1980. Als dort 1990 eine 103 mit Längsmotor rauskam, habe ich meine alte, eigentlich heiß geliebte verkauft. War ein Fehler, weil ich eben mit dem Herz dran hing - 20 Jahre später habe ich mir eine bei ebay geholt. Einfach aus Nostalgie. Dabei habe ich 6 andere, neuere Modelle der gleichen Baureihe.

Die 2. war die Trix 92. Ist ja eigentlich ein uraltes Modell von Anfang der 70er, galt aber damals als Supermodell. Meine erste war damals schon ein Gebrauchtmodell. Als die Klein Modellbahn 92 erschien, mußte ich die haben. Was war das damals für ein Hype, wie schön die wäre und wie toll sie fährt. Das mit der Zinkpest kam erst 10 Jahre später raus - auch bei meiner. Da begann ich meine Trix zu vermissen. Nachdem die Klein'sche endgültig zerbröselt war, gab es wiedr ein Trix 92 in etwas neuerer Ausführung - und was soll ich sagen mein Bedarf an T13 ist damit gedeckt. Lieber einfach und solide...

Die letzte war Rocos V65. Wirklich schön, lief auch gut. Paßte aber nicht in mein Anlagenkonzept. Nach dem Verkauf tat es mir bald leid, schließlich habe ich auch andre epochenbezogen oder regional unpassende Modelle - und die V65 ist ein interessantes Vorbild. Als ich mich dann nach Ersatz umsah, war der Markt bei Roco leergefegt. Ich habe daher zu einer Kato/Hobbytrain V65 gegriffen, und erstaunlicherweise bin ich zufrieden. Dabei ist das Modell ca. 20 Jahre älter als die Roco. Meine ist ausreichend detailliert, und sie läuft problemlos. Letzteres schein nicht immer der fall zu sein, der Antrieb wurde zwischen den Auflagen bei Hobbytrain wohl mal geändert.

Die meisten anderen Verkäufe habe ich nicht bedauert, meistens gab es schon vorher oder zeitnah ein besseres, neueres Modell des gleichen Typs. Ok, eine wäre da noch, aber die ist und bleibt unersetzlich weil Einzelstück. Beim Umstieg auf Gleichstrom habe ich mir eine Märklin E41 umrüsten lassen. Damals gab es keine GS-E41, Roco und Fleischmann kamen erst 10 Jahre später. Daher machte ich mich nach diversen Anleitungen an den Gehäuse-Umbau. Ich habe diverse Anläufe gebraucht, bis zum Schluß die Lok ohne Regenrinnen, mit klaren Fenster, Federpuffern dastand. Und dann habe ich sie weggegeben...


Mit freundlichem Gruß

Stefan

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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#14 von torsten83 , 03.03.2024 14:55

Hallo.

Meine Ohrfeigenlok war diese:
Bild entfernt (keine Rechte)

Ich hatte die Lok selber umgestaltet und nach ein paar Jahren hatte ich die Eingebung, dass es keine doppelten Betriebsnummern geben sollte und hatte die Lok über eBay verkauft, neben ein paar anderen doppelten Betriebsnummern.

Kaum war sie weg, hatte ich überlegt, mir die Lok nochmal zu gestalten. Zum Glück hatte ich einige andere Projekte. Denn etwa 2-3 Jahre später hatte der Käufer wohl sein Hobby dann beendet, auch mein gelber EuroSprinter kam zurück in Auktion bei eBay. Für rund 30€ mehr habe ich ihn mir zurück ersteigert. Seitdem hat er seinen Ehrenplatz in der Vitrine über ihm stehen verschiedene EuroSprinter in Form der Taurus und 189. Er repräsentiert den Vater dieser Lok-Familie.

LG Torsten


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#15 von MatzeP10 , 11.03.2024 11:16

Servus,

als ich mit dem Umstieg zu Digital begann, verkaufte ich die meisten Loks die keine Schnittstelle besaßen. Selbst umbauen wollte (besser konnte) ich nicht und Geld für den Umbau durch meinen damaligen Fachhändler wollte ich nur für besondere Loks ausgeben. Also alle anderen verkauft. Nach ca. 8 Jahren kaufte ich mir nach und nach wieder die Loks zusammen (z. T. gebraucht) um sie dann doch vom Fachhändler umrüsten zu lassen oder um sie analog zu fahren (habe Lenz-Digital da geht es).

Das dumme im nachhinein war das ich mir das alles hätte sparen können wenn ich die Loks damals behalten hätte. Die neuen gebrauchten waren halt "gebraucht" und nicht mehr "meine".

Dazu zählten u.a.:

BR 58 311 von Roco
BR 38, 55 von Fleischmann

Noch etwas: ich hatte mal als Sonderangebot die BR 18.4 von Roco in Epoche 2 gekauft. Sie passte irgendwann nicht mehr in mein Konzept und ich verkaufte sie zu einem höheren Preis als ich selbst dafür zuerst bezahlte. Heute bereue ich es und würde sie mir heute aber auch nicht mehr kaufen da sie mir zu teuer wäre da ja zum Teil schon Höchstpreise dafür verlangt werden.

Zu guter Letzt noch die BR 01 als Digital Extra von Brawa. Mit Sonderpreis bekommen der aber immer noch weit über 500 Euro lag. Eigentlich wusste ich zu dem Zeitpunkt schon das ich nie eine Anlage besitzen werde wo ich die 01 voll ausfahren könnte. So gesehen hätte ich mir die 01 sparen können und habe deswegen auch die BR 44 von Brawa storniert. Lieber eine weitere V 100 von Piko (wäre dann die siebte in meinem Fuhrpark) vorbestellt die ich dann auch sinnvoll einsetzen kann.

Gruß
Matthias


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RE: Was sind eure “Ohrfeigen”-Loks? Gegen Schmerz, Trauer, Wut,…

#16 von Bügeleisenmann , 19.03.2024 10:23

Moin!

1980, zur Jugendweihe fragte die großzügige Verwandschaft aus dem Westen, was ich mir wünsche. "Eine S 3/6 von Liliput!" Und die bekam ich, große Freude. Sieben Jahre später war ich schon fest in der Epoche II verwurzelt, vor allem Stromlinienloks waren mein Traum. Also tauschte ich auf einem Tauschmarkt im Magdeburg meine grüne S 3/6 gegen eine 05 mit Stromschale. Leider bewies ich nur wenig Geschick und ließ mich übertölpeln. Zwar hatte meine S 3/6 Probleme mit der Stromversorgung des Rauchentwicklers (was ich verschwieg), aber die 05 war für 380er Radien an den Ausschnitten der Schürzen bearbeitet worden (was der Verkäufer verschwieg). Auch lief sie nicht so wie erhofft, der Mitnehmer auf der Motorwelle wurde dann lose und Sekundenkleber oder gar Loctite gab es in der DDR nicht.
Letztlich lief die 05 dann nur wenige Male, dann kamen Armeezeit, die Wende und neue Herausforderungen.

Tja...

Andreas


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