Hallo zusammen - Ich brauche mal ein wenig Unterstützung bei der Planung meines Bahnhofvorfelds… Meine Anlage war ursprünglich so geplant, dass sie von zwei Personen bedient werden kann. Einer am Stellpult des HBFs und einer am Stellpult des Nebenbahnhofs. Die SBFs fahren vollautomatisch. Nun hat es sich jedoch ergeben, dass inzwischen vier Personen an der Anlage bauen und ich zu dem Schluss kam, dass ein Betrieb mit bis zu vier Personen deutlich besser geeignet und auch „spannender“ wäre. Da es keine Möglichkeiten gibt weitere Stellpulte unter zu bringen, werde ich zwei Fahrregler anschaffen, um Rangierloks im HBF zu steuern.
Nun zu meinem eigentlich Problem: Mein Hauptbahnhof war in der Ursprünglichen Planung gar nicht richtig für den Rangierbetrieb ausgelegt, sondern eher für Schnellzüge, die kurz anhalten und dann weiterfahren. Gleis 1 ist für S-Bahn Züge, Gleis 2-3 für den Regionalverkehr, Gleis 4-5 für den Fernverkehr und Gleis 6-7 für den Güterverkehr. Links gibt es noch eine kleine Abstellgruppe für Güterwagen. Der linke Bahnhofsbereich lässt sich nicht mehr ändern, da er bereits geschottert und verkabelt ist. Der rechte Bahnhofsbereich ist jedoch noch beliebig änderbar. Leider ist es jedoch sehr eng. Ich hatte die Idee (wie im angehängten Gleisplan), die Bahnhofsausfahrt einfach mehrgleisig zu machen, um so einige Abstell- und Rangiergleise zu erzeugen. Das bringt jedoch einige Probleme mit sich, da die Kurven sehr eng werden und knapp 10cm Höhenunterschied zurück legen müssen. Meine Frage an alle etwas erfahreneren „Gleisplaner“ unter euch ist: Ist das so überhaupt Vorbildsgerecht (Epoche V+VI)? Oder gibt es vielleicht bessere Alternativen, um einen guten Rangierbetrieb mit zwei Rangierloks, sowohl für Personen- als auch für Güterzeuge nachzustellen? Ich würde mich über einige Anregungen freuen!
Hier nun noch einige Fotos des Anlagen Teils und des Gleisplans:
1. Gesamtblick auf die Anlage
2. Gegebenheiten für das Vorfeld
3. Aktuelles Vorfeld
4. Blick auf den HBF
5. Neuer Gleisplan (die Weichen für einen Gleiswechsel befinden sich hier im Wendel!)
Großartig rangiert wurde in den Personenbahnhöfen in der Zeit nicht mehr. Was Sinn machen könnte, ist eine Abstellgruppe für Personenwagen/Triebzüge, wo die Züge in dem Bahnhof beginnen bzw. enden.
Hallo Moritz, iwii hat da schon Recht in dieser Epoche waren Abstellgruppen an Hauptbahnhöfen für Güterverkehr nicht mehr so üblich. Ich sehe eher den Effekt dass dein Konzept überladen wirkt, zuviel Gleise pro Fläche. Eine plausible Güterabstellgruppe wäre eher was für einen zusätzlichen Anlagenschenkel. Bereits 8 Gleise im Hauptbahnhof sind eigentlich für die Gleislängen schon etwas viel. Klar alles Ansichtssache und es gibt nicht nur schwarz und weiß. Wenn es dir darum geht möglichst viel rollendes Material auf der Anlage unterzubringen würde ich dir empfehlen dies besser im nicht sichtbaren Bereich zu machen. Gruß Uwe
Zitat von Hans Machler im Beitrag #1Meine Frage an alle etwas erfahreneren „Gleisplaner“ unter euch ist: Ist das so überhaupt Vorbildsgerecht (Epoche V+VI)? Oder gibt es vielleicht bessere Alternativen, um einen guten Rangierbetrieb mit zwei Rangierloks, sowohl für Personen- als auch für Güterzeuge nachzustellen? Ich würde mich über einige Anregungen freuen!
Hallo Moritz,
in der von Dir gewählten Epoche findet kein gr0ßer Rangierbetrieb mehr statt. Güterzüge verkehren meist als Ganzzüge und werden von A nach B gefahren. Die typischen gemischten Güterzüge, welche auf Unterwegesbahnhöfen hieten, um Wagen aufzunehmen bzw. abzugeben gigb es nicht mehr. Zudem fehlen bei auch die entsprechenden Gleisanlagen (Ortsgüterbereich bzw. Anschließer). Bleiben also nur noch Personenzüge übrig. Diese verkehren fast ausschließlich als Wendezüge. Soll heißen in den betriebschwachen Zeiten werden die Züge samt Lok abgestellt. Hoffe damit ist Deine Frage geklärt.