Ich bin am Aufbau meiner Spielanlage und habe die Elektrik für eine der Strecken praktisch fertig. Mir ist nun aufgefallen, dass ein Hauptsignal (Märklin 7041) praktisch immer harkt (es gab am Anfang mal eine Phase, wo es keine Probleme gab).
Wenn ich auf Fahrt oder langsame fahrt Stelle (grün/orange), dann stellt das Signal korrekt um. Wenn ich jedoch Stopp drücke (rot), dann bewegen sich die Flügel nur ganz leicht nach unten aber nicht in die Stopp-Position. Man hört das brummen der Spulen und merkt dass es einen "Kampf" gibt. Irgendetwas scheint in der Mechanik zu blockieren. Wenn ich mit dem Finger nachhelfe, geht es in die korrekte Position.
Ich bin mir aber nicht sicher, wo genau das Problem liegt und wollte jetzt noch nicht selber gross was rumfummeln, bevor ich nicht evtl. zuvor einige Tipps erhalten habe. Die Ursache kann wohl intern sein beim "Kolben" oder wie man das nennt, dass der nicht ganz in die richtige Position kommt oder irgendwo am Signalmast blockiert etwas.
Habe ein Video, hoffe man erkennt das Blockieren/Vibrieren:
Dann: auf deinem Clip sieht man nicht übermäßig viel. Ja, da ist augenscheinlich ein Widerstand beim Schalten. Aber wo der ist? In der Spule? Im Gestänge? Vielleicht auch in der Mitnahme des zweiten Flügels?
Zitat von Shihan im Beitrag #1Wenn ich mit dem Finger nachhelfe, geht es in die korrekte Position.
Wie hilfst du da nach? Drückst du auf den Signalflügel? Schiebst du den Anker im Antrieb?
Tja, da gibt es einige Möglichkeiten der Ursache und die eine Patentlösung gibt es nicht.
Als erstes den Tip von Rainer (Floete100) testen > eingrenzen ob die Schwergängigkeit an den Spulen oder Mast liegt.
Beim Mast können die feinen Gelenke leider rosten, verschmutzen und gerade beim 7041 mit seinem Doppelflügel führt das dann zu dem Problem. Oder es ist eine der beiden Stellstangen leicht verbogen. Vorsichtig daran gehen, die Stellstangen sind aus Federstahl, können an den Biegungen schon mal brechen, Ersatzteile muß man selbst anfertigen. Es kann sich auch der Umlenkhebel unten am Mastfuß verkanten.
Bei dem 3-fach Spulenkörper hast du auch einige Möglichkeiten. Schalterfedern zu hart eingestellt, Schubstange verstaubt, verschmutzt, Grate am Kunststoff der Schubstange, Rost an den Eiseneinlagen in der Schubstange, ein Kabel reibt an der Schubstange usw..
Wenn ich bei einem meiner Signale so ein Problem habe wird dieses komplett zerlegt und revidiert (am Mast geht aber nicht viel). Beim Funktionstest muß das Signal an einem auf 14V eingestellten Trafo einwandfrei funktionieren, so richtig mit „tschak-tschak“ schalten.
Tante Edit: Am Signalflügel sollte man nicht so viel „schalten“, das ist ein ziemlich großer Hebel der dann die Kräfte auf die Gelenke und Stellstangen überträgt.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu Digital mit altem Blechgleis auf dem Boden TamsMC, Booster B4, alte Digitalkisten Bekennender ATF-Öl Anwender
OK, ich konnte das Problem lösen. Was blockiert hatte, war das kleine Kontaktblech (nennt man das Feder, ich sehe keine Federn sonst) das im Bild vorne rechts unten zu sehen ist.
Ich habe es leicht am rechten Rand gebogen, so dass es nicht mehr einhängen kann. Das Signal läuft nun zuverlässig und die Stopp-Position wird ohne Problem eingenommen.
Feder ist richtig - das ist eine der Kontaktfedern der Zugbeeinflussung.
Beim Biegen musst du allerdings auf die richtige Position des silbernen "Kontakthütchens" auf der Feder achten: In Stellung Fahrt und Langsamfahrt müssen die Hütchen beider Federn auf dem darunterliegenden Kontaktblech sitzen, in Stellung Halt nur das Hütchen einer der Federn.
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..