Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#1 von Janus , 19.02.2024 13:28

Warum Preiserlein selber machen?

1. Ich habe einen 3D-Resin-Drucker
2. Mein Ziel ist alles auf der MoBa(Außer rollendem Material und Schienen) selbst zu machen.
3. Preiserlein die man gerade braucht sind nicht lieferbar
4. Die fertigen Preiserlein in guter Qualität sind teuer und gefallen mir trotzdem nicht so richtig.

Warum gefallen mir die Preiserlein nicht richtig?

Es gibt wunderbare Fotos bei denen man, auch nach längerer Betrachtung, nicht sagen kann, ob es Modell oder Realität ist.
Sobald aber auf dem Bild ein einziges Preiserlein steht, ist die Illusion dahin.
Warum erkennt man ein Preiserlein sofort als Preiserlein?
Ich habe für mich folgende drei Gründe gefunden:
Zu bunt!
Zu plump!
Zu glänzend!

Also selber machen. Was braucht man dazu, außer dem bereits erwähnten 3D-Drucker?
Erstmal einen Test, ob das überhaupt machbar ist. Also ist die Auflösung des Druckers hoch genug?
Bild entfernt (keine Rechte)

Erste Probedrucke zeigen, dass die Details besser sind als bei vielen kaufbaren Figuren.
Selbst einzelne Finger sind problemlos darstellbar. Mittlerweile gibt es Drucker die gegenüber meinem Modell die doppelte Auflösung haben.
Also Druck funktioniert. Jetzt brauchen wir noch die passenden Dateien zum Drucken.

Es gibt begnadete Künstler die in einem Programm wie Blender aus dem nichts die tollsten Figuren erschaffen.
Bei mir fehlt es da am künstlerischen Können und den Kenntnissen zu Anatomie, Proportionen usw.

Also brauchte ich als erstes ein Programm mit dem man im Prinzip menschliche Gestalten in beliebigen Posen und unterschiedlichem Körperbau mit einfachen Mitteln errstellen kann.
Da gibt es einiges, von kostenlos bis sehr teuer. Bei den kostenlosen ist MakeHuman sehr gut. Bei den teuren z.B. CharacterCreator.
In diesen Programmen kann man Körpergröße, Muskeln, Arm- und Beinlängen, Brustgröße usw. mit Schiebereglern einstellen.
Das schafft man auch als Nichtkünstler. So wie ich. Wenn man eine bestimmte Person gestalten möchte, kann man auch ein Foto als Hintergrund verwenden.
Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)
Das Ergebnis sieht dann etwa so aus.

Ist man mit dem Körperbau zufrieden, sollte man diesen Stand als Basis abspeichern. So kann man später vom gleichen Typ mehrere Posen erstellen.
Das definieren der Posen ist dann der nächste Schritt. Oft bieten die Programme schon einen gewissen Satz an fertigen Posen: Stehend, sitzend, laufend usw.
Spezielle Posen muss man von Hand durch entsprechendes verdrehen der Gelenke erstellen. Manche Programme lassen nur anatomisch mögliche Bewegungen zu. Bei anderen muss man selber aufpassen, wie weit man die Gliedmaßen verrenkt.
Dies geht bis zu den einzelnen Fingergliedern. Es ist alles möglich!

Diese Programme bieten auch Bekleidung für die erstellten Figuren an. Die kann man getrost vergessen, da es sich nicht um echte, druckbare 3D-Geometrien handelt. Oft sind es nur Flächen ohne Dicke bzw. nur projizierte Grafiken. Die einem ja beim 3D-Druck wenig helfen.

Die soweit definierte Figur wird nun in ein Programm wie z.B. Blender exportiert. Dort hat man alle Freiheiten und kann an die noch nackte Person entsprechende Kleidung modellieren.
Dazu gibt es eine Werkzeugpalette mit denen man ähnlich wie mit Ton arbeitet. Etwas hinzufügen oder entfernen, verrunden, kratzen, verschmieren.
Meist braucht es nicht viel. Beine etwas dicker mit ein paar Falten. Fertig ist die Hose. Brustkorb verdicken, Halsausschnitt, Handgelenke etwas dicker. Fertig ist der Pullover.
Mehr Details sind bei H0 nicht nötig. Natürlich kann man die Figuren um Zubehör wie Hut, Gießkanne, Sackkarre usw. erweitern.
Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Vor dem Speichern koloriere ich die Figuren noch skizzenhaft. Dies hilft natürlich nicht beim einfarbigen Druck, aber wenn man viele verschieden Figuren erstellt ist es eine gute Gedächtnisstütze für das spätere bemalen.

Damit wäre man eigentlich fertig für den Druck. Leider sind die genannten Programme alle mehr für Videos, Animationen, Trickfilme usw. gedacht.
Nicht für den 3D-Druck. Dies äußert sich dadurch, dass die erstellten Druckdateien (STL) fehlerhaft sind. Nicht wasserdicht. Also keine geschlossene Oberfläche usw.
Viele Programme, Oft auch die Slicer, bieten Werkzeuge für die Reparatur. Speziell ist noch das Problem, dass all die erstellten Figuren mehrere Löcher im Kopf haben!
Einmal die Augenhöhlen, die aber weitgehend durch die Augen gefüllt werden und somit beim Druck keine Probleme machen.
Mehr Probleme bereitet die Mundhöhle. Die Figuren in den Programmen könne ja lachen (Die Zähne zeigen) und sprechen. Daher ist die Mundhöhle mit Zähnen und Zunge nötig.
Beim 3D-Druck führt dies jedoch zu Problemen. Je nach Arbeitsablauf und verwendeten Programmen muss man erreichen, dass diese Löcher im Kopf verschwinden.
Gute Erfolge habe ich mit der Reparatur-Funktion "Coat outer surface" in ChituboxPro erzielt.

Hier der komplette Ablauf:
Bild entfernt (keine Rechte) Entwurf der Pose in CharacterCreator
Bild entfernt (keine Rechte) Weitere Bearbeitung in Blender
Bild entfernt (keine Rechte)Der 3D-Druck
Bild entfernt (keine Rechte) Hautfarbene Grundierung
Bild entfernt (keine Rechte) Fertig bemalt

Hat man all diese Hürden gemeistert, kann man nahezu jede Person bzw. Situation auf seiner Anlage darstellen.

Nach dem Druck steht natürlich noch das bemalen an.
Meine Empfehlung: Matte Acrylfarben und eine Nasspalette. Kann man sich selber machen oder fertig kaufen.
Vor dem Bemalen werden die Druckrohlinge mit Airbrush Hautfarben grundiert. Man sollte den Farbton etwas variieren, damit nicht alle die gleiche Hautfarbe haben.
Auf dieser Grundierung lässt sich dann wesentlich angenehmer malen, als auf dem nackten Kunststoff.
Nach der Trocknung erhalten alle Figuren noch ein Washing und ein Drybrush. Dadurch werden sie erst richtig plastisch.
Natürlich sieht man vieles nur unter der Lupe aber es macht Spaß und ich behaupte in der Gesamtwirkung lohnt sich der Aufwand.


Bild entfernt (keine Rechte) Alle meine Preiserlein haben einen Sockel um sie mit einer kleinen Blechklammer zu halten. Diese Blechklammern halten wiederum sehr gut auf Magneten.
Diese Lösung mit einem Golfball ist da sehr nützlich. Auf ein entsprechendes Loch aufgesetzt kann man den Golfball in jede beliebige Position bringen.
Bild entfernt (keine Rechte)

Falls jemand Interesse an diesem Thema hat, bin ich gerne bereit meine Erfahrungen zu teilen. Eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung kann ich leider nicht geben, dazu sind die Programme zu komplex.

Noch eine Bitte: Sollte jemand hier im Forum sein, der so einen hochauflösenden Drucker hat, würde mich ein Probedruck sehr interessieren.
Für die Kosten würde ich natürlich gerne aufkommen.


Ein paar STL-Dateien werde ich in Kürze noch nachliefern.

Bin gespannt auf Eure Kommentare
Jan

Hier noch ein paar Beispiele
Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)


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zuletzt bearbeitet 19.02.2024 | Top

RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#2 von Harald , 19.02.2024 14:12

Hallo Janus,

faszinierend Dein Artikel !

Vielen Dank, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt ...

LG von Harald


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RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#3 von Y-Weiche , 19.02.2024 14:29

Hi,

der Tipp mit Foldbackklammer und Golfball ist

Danke!
Andreas


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RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#4 von schaerra , 19.02.2024 15:37

Hallo Janus,

ein sehr interessantes Thema.
Ich denke da schon einige Dorforiginale welche man da nachbilden könnte!


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

Hier gehts nach Alaska & Kanada
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Die Biertisch Anlage D/A/CH
viewtopic.php?f=64&t=98141


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RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#5 von Preston , 19.02.2024 16:17

Hallo Janus,

beeindruckend, wie tief man sich in ein Thema einarbeiten kann.

Toll gemacht und Danke für diesen Bericht.


Gruß Preston


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zuletzt bearbeitet 19.02.2024 | Top

RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#6 von Janus , 19.02.2024 17:56

Hallo!
Hier noch die versprochenen STL-Dateien. Jeweils mit und ohne Support. Für alle die es selbst versuchen wollen.....

Happy printing
Jan

Dateianlage:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Dateien zu sehen

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RE: Preiserlein mit dem 3D-Drucker selber machen

#7 von Roan , 19.02.2024 18:57

@Janus

Sehr schöner Ansatz und danke fürs Zeigen!

Mich hat das neulich auch mal umgetrieben. Weil ich wie Du der Ansicht bin, dass viele Kaufbare Figuren entweder nicht so aussehen, wie ich mir das vorstelle oder sie nicht in der Pose / Kleidung erhältlich sind, die ich haben möchte. Also hatte ich auch mal ein "Proof-Of-Concept" gestartet. Allerdings war mein Ansatz für den ersten Test der, im Netz nach fertigen Scans realer Personen zu suchen. Fündig wird man da u.a. bei renderpeople.com - die haben ein paar freie Modelle. Die habe ich fürs Erste runter skaliert und gedruckt. Klappt ganz gut. Natürlich bleiben ein paar Details auch der Strecke und es wäre besser, wenn man die Figuren vor dem Druck noch bearbeitet.

Irgendwann mal will ich mich auch in u.a. Blender einarbeiten und da tiefer einsteigen. Für mich war aber schon der Erkenntnisgewinn hilfreich, dass man so etwas durchaus selber realisieren kann.

Dein Beitrag hat mir auf jeden Fall eine Menge neuer Anregungen gegeben!


Gesegnet sind die, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.


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bekannteste Programme : MakeHuman und DAZ-Studio

#8 von H0Wiedereinsteiger , 19.02.2024 22:09

Hallo!

Ich erstelle seit 5-6 Jahren Figuren.
Zuerst mit "MakeHuman", inzwischen mit dem "DAZ-Studio".

Bei "MakeHuman" muss man der Figur ein Skelet geben > am besten das umfangreiche für PC-Spiele <, die Figur dann als fbx-Datei abspeichern und in "Blender" dann importieren.
Hier kann man dann jedes Gelenk bewegen/posen.

Bei dem "DAZ-Studio" macht man dies gleich mit im Programm.

Den "Character Creator" kannte ich noch gar nicht.

"MakeHuman" wie auch das Grundprogramm "DAZ-Studio" sind kostenlos, bei "MakeHuman" gibt es eine Vielzahl Erweiterungen im Internet, beim "DAZ-Studio" bekommt man Personen nur im T-Shirt / Unterwäsche. Alles andere muss man erkaufen aber bekanntlich ist nichts umsonst und jeser möchte am Ende des Tages in etwas Nahhaftes beißen...


MakeHuman


DAZ-Studio


MakeHuman


Daz-Studio


MakeHuman


Daz-Studio

Die Figuren aus dem DAZ-Studio wirken lebendiger!

Viele Grüße


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RE: bekannteste Programme : MakeHuman und DAZ-Studio

#9 von Janus , 20.02.2024 09:56

@H0Wiedereinsteiger

Zitat von H0Wiedereinsteiger im Beitrag #8
Bei "MakeHuman" muss man der Figur ein Skelet geben > am besten das umfangreiche für PC-Spiele <, die Figur dann als fbx-Datei abspeichern und in "Blender" dann importieren.Hier kann man dann jedes Gelenk bewegen/posen.

Dieser umständliche Weg ist schon seit langem nicht mehr nötig. Dank des von MakeHumen bereitgestellten Blender Add-ons 'MPFB' steht einem die volle Funktion von MakeHuman direkt in Blender zur Verfügung. Export/Import ist nicht mehr nötig. Man kann alles direkt in Blender erledigen.

Jan


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RE: bekannteste Programme : MakeHuman und DAZ-Studio

#10 von H0Wiedereinsteiger , 20.02.2024 10:27

Hallo!

Verstehe ich es richtig, dass man MakeHuman gar nicht mehr benötigt???

Wo erstellt man dann die Figur und kleidet sie ein?


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RE: bekannteste Programme : MakeHuman und DAZ-Studio

#11 von Janus , 20.02.2024 10:45

Doch, MakeHuman muss man starten und es läuft dann im Hintergrund. Blender verbindet sich mit MakeHuman und stellt die komplette Funktionalität in Blender bereit.
Vorteil Import/Export ist nicht mehr nötig. Sonst ist alles gleich.

Wenn du nach "Blender MPFB" suchst, findest du einige Videos, die Installation und Verwendung genau beschreiben.

Gruß Jan


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sehe keinen Vorteil

#12 von H0Wiedereinsteiger , 22.02.2024 20:05

Hallo Jan!

ICH sehe keinen Vorteil diese Erweiterung für Blender zu nutzen!

ICH nutze MakeHuman und Blender seit 4-5 Jahren und ich muss sagen, dass Blender das kompliziersteste Programm ist, welches ich je benutzt habe.
Deswegen nutze ich in Blender auch nur die Funktionen des Posens (Bewegen der Gelenke).
Das Erschaffen der eigentlichen Figur finde ICH in MakeHuman viel übersichtlicher!

ICH fürchte, dass ein Neueinsteiger in die Thematik 3D-Figuren eher mit der von mir beschriebenen Vorgänge besser zurecht kommt als wie die Figur in Blender zu kreieren, aber dass ist jedem selbst überlassen, ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen ud wie ich es machen würde und einem Freund empfehlen würde.


Viele Grüße


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RE: sehe keinen Vorteil

#13 von Janus , 22.02.2024 20:14

@H0Wiedereinsteiger

Zitat von H0Wiedereinsteiger im Beitrag #12
ich muss sagen, dass Blender das kompliziersteste Programm ist, welches ich je benutzt habe.

Da kann ich dir 100% zustimmen.
Aber mittlerweile komme ich gut zurecht. Kann mir jetzt zu den Preiserlein Bekleidung, Zubehör (Kiste, Stechkarre, usw.), beliebig hinzufügen.

Aber ansonsten jeder wie er mag. Es gibt viele Wege die zum Ziel führen. Das Ergebnis zählt.

Happy printing
Jan


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Preiserlein mit dem 3-D Drucker selber machen

#14 von trapper.hardy , 22.02.2024 20:15

Hallo Janus,

super gute Ausführungen. Auch wenn ich keinen 3-D Drucker mein Eigen nenne, kann ich Deinen
Schritten folgen.

war vor Weihnachten im MiWuLa. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich selbst "drucken" zu lassen.
Habe Geld ans MiWuLa gezahlt, aber bis heute dafür nichts bekommen.
Bin gespannt, ob die das auf die Reihe bekommen.
Gedruckt wird das angebelich in NL.

Gruß

Hardy


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in Blender und im DAZ-Studio Dinge einfügen

#15 von H0Wiedereinsteiger , 22.02.2024 20:36

Wer es noch nicht weis:

man kann in Blender als auch im DAZ-Studio Objekte einfügen um z.B. eine Figur an etwas zu positionieren, einen sitzenden Lokführer an die Bedienhebel anzupassen und ähnliches.


Hier habe ich eine fertige Schubkarre eingefügt


Hier ist es die Laterne

Sind zwar beide Screenshots aus dem DAZ-Studio aber genau so funktioniert es auch in Blender, dort muss es allerdings eine obj-Datei sein, die man importieren kann.
Eine Tipp dazu: gleich eine bereits fertig skallierte Figur (H0 = 20mm / Null = 40mm / Spur 1 = 56mm) mit einfügen, daran kann man sich dann in Sachen Größe anlehnen.

Viele Grüße


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RE: in Blender und im DAZ-Studio Dinge einfügen (2)

#16 von H0Wiedereinsteiger , 22.02.2024 20:49

Habe doch noch ein Screenshot MakeHuman <> Blender gefunden:



Die Figur ist in MakeHuman entstanden, der Fahrkartendrucker ist im Microsoft 3D-Builder entstanden. Die "Stange" im Vordergrund ist als Maßstab für die gewünschte Höhe der Figur eingefügt worden.

Im Microsoft 3D-Builder habe ich dann noch den Kopf gegen einen aus meiner Sammlung getauscht und so entstand diese Figur








Viele Grüße


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Hochauflösende Testdrucke!

#17 von Janus , 01.03.2024 19:39

Hallo!

Meine Frage nach einem Druckversuch mit einem hochauflösenden 3D-Drucker hat sich erledigt!
Ein netter Kollege hier aus dem Forum hat mir einige Preiserlein mit einem Anycubic Photon Mono M5s ausgedruckt. Der hat eine Auflösung von 19x24µm!
Nochmals herzlichen Dank dafür!

Gestern sind die Teile eingetroffen und ich bin begeistert.
Bei meinen Ausdrucken waren Nase und Lippen schon zu sehen, aber bei dem hochauflösenden Druck ist das alles viel konturenschärfer und detaillierter.
Es ist schon toll zu sehen, dass es durchaus noch besser geht.
Die Druckqualität zusammen mit einer guten Bemalung kann dann locker mit jedem Kaufteil mithalten.

Gruß Jan


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#18 von Harald , 02.03.2024 23:53

Hallo Jan,

Zitat
Gestern sind die Teile eingetroffen und ich bin begeistert.



Könntest Du uns bitte (hochauflösende) Fotos zeigen : ?

Vielen Dank !

LG von Harald


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#19 von Janus , 03.03.2024 08:38

Ja Mache ich. Da brauche ich aber etwas Zeit.
Ein Schnappschuss mit dem Handy wird dir ja nicht reichen.
Das Material der Testdrucke ist schwarz, das macht die Sache nicht leichter.

Irgendwo habe ich auch noch eine Edelkamera mit Makro-Objektiv......

Gruß Jan


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#20 von Janus , 03.03.2024 19:07

Hallo!

Hier die versprochenen hochauflösenden Bilder. Für noch bessere Bilder müsste ich mein Makro-Fotostudio aufbauen.
Aber das wichtigste kann man glaube ich erkennen. Nicht vergessen der Kopf auf den Bildern ist kleiner als 2mm.
An den Details wie Finger, Knöpfe, Augenbrauen usw. kann man erkennen was möglich ist. Mehr als man mit bloßem Auge erkennen kann.

Gruß Jan

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Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen

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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#21 von H0Wiedereinsteiger , 04.03.2024 15:23

Hallo Jan!

Die Gestaltung der Figuren ist exzellent, der Druck hervorragend!

ICH hätte die Figuren allerdings in hellbeige (nannte man früher, als man noch etwas sagen durfte: hautfarbig oder im englischen "skin") gedruckt und der Helm bei dem Arbeiter scheint mir zu flach zu sein!
Tipp: mit dem Microsoft 3D-Builder Helm vom Kopf trennen (beide Teile behalten) und den Helm dann etwas in die Höhe ziehen.

Weißt du, ob die Figuren mit ABS-Like Resinen gedruckt sind? Ich kann die ABS-Like Resine von Elegoo und Sunlu sehr empfehlen!


Viele Grüße
Andreas


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#22 von Janus , 04.03.2024 20:07

Hallo Andreas!

Erstmal Danke für das Lob. Als Harz wurde für die hochauflösenden Testdrucke Elegoo Water Washable mit 25-30% Flex Resin verwendet.

Die Farbe ist mir eher egal, da ich die Figuren ohnehin bemale. Grundiert werden sie per Airbrush mit leicht unterschiedlichen Hauttönen.
Sieht ja unnatürlich aus, wenn der schwarzhaarige Bauarbeiter, die Blondine und der südländische Eisverkäufer den gleiche Teint haben.
Ich erreiche die unterschiedlichen Töne, indem ich während des airbrushens zum Hautton mal einen Tropfen Schwarz oder Weiss beigebe.
Auf dieser Grundierung lässt sich dann mit den kleinen Pinseln besser malen als auf dem nackten Resin.

Der Helm beim Arbeiter sollte eine Kappe sein. Baustellenbilder aus den 60er Jahren zeigen kaum Arbeiter mit Helm.

Gruß Jan


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#23 von WiBu , 04.03.2024 21:21

Hmm,
Ich habe Mitte der 60er Jahre mir meinen Führerschein auf dem Bau, beim Ausschachten eines verbombten Museums in Berlin verdient. Selbstverständlich trug jeder einen Helm


LG Wilfried


 
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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#24 von DE2700 , 04.03.2024 21:46

Zitat von H0Wiedereinsteiger im Beitrag #21
hellbeige (nannte man früher, als man noch etwas sagen durfte: hautfarbig oder im englischen "skin")

Moin
wenn ich mir diese Skala auf Wikipedia anschaue, dann frage mich mich schon welcher Farbton sich hinter "Hautfarbe" verbergen soll - bei beige ist alles klar.


Vielen Dank Chris

(Schwerlast)-Marzibahner
Meine Projektchen https://www.youtube.com/channel/UCHuXhqm...wI_E6w/featured


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RE: Hochauflösende Testdrucke!

#25 von dlok , 05.03.2024 07:49

Waow Janus,

Sieht wunderbar aus.

Da ich (noch?) kein 3D-Drucker besitze, stellt sich bei mir diese Frage (noch?) nicht ... aber ich bewundere mich schon regelmässig vor solchen (oder anderen) möglichen Ergebnissen.

Weiter so!


Mit besten Grüssen aus der Westschweiz.

Laurent

PS: Masstab 1:1 und 1:87 passen gut zusammen
- Gruss aus der Schweiz: Was wurde bisher/sonst getan?
- Anlageplanung
- Anlagebau


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