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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#76 von LuciMain , 07.05.2021 08:36

Toll geworden


Schaut gerne mal bei meinem Fotodiorama vorbei :) würde mich freuen :)


 
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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#77 von Xien16 , 11.05.2021 20:49

Vielen Dank

Es geht natürlich weiter:



Jetzt kann ich endlich alle Abgänge anfahren und die Verkabelung spielt sich auch komplett unter der Platte ab
Auf der kleinen Verteiler-Platine sind alle Abgänge einzeln gesteckt. Die Platine wird später unter der Platte verschraubt.


Planänderung

V1:


V2:


V3:


V1 scheidet mittlerweile für mich komplett aus.
In den anderen Varianten sind die Zufahrten einfach wesentlich länger und man kann hier mehr machen.
Besonders beim zweiten Gleis von oben ist die Weiche viel zu nach an der Drehscheibe

Bei V2 gefällt es mir sehr, dass das Abstellgleis zwischen den Zufahrten ist.

V3 gewinnt für mich momentan trotzdem, da hier auch die dritte Zufahrt nicht nur aus Kurven besteht

Was sagen die Profis?
Könnte es eventuell zu Problemen kommen, da ich bei der unteren Zufahrt direkt nach einer Rechten auf eine Linke Weiche wechsle :
Oder ist das im Rangierbereich nicht so tragisch?
Vielen Dank schon mal im Voraus


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#78 von kartusche , 12.05.2021 08:20

Hallo,
ich bin kein „Profi“, aber mir erschliesst sich der Sinn der roten Weichenverbindungen vor der Drehscheibe nicht, insbesondere die untere, in einem früheren Plan mal gelb markierte. Zum Gleiswechsel würde man doch die gleich nebenan liegende Drehscheibe nutzen, oder nicht? Wozu dann noch die 3 Weichen zusätzlich? Nimmt nur Platz weg.....


Gruss, Ralf
—————————
RE: Personenwagen im Bau: Meine Eigenbauten nach Vorbild der DR


 
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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#79 von Xien16 , 12.05.2021 09:48

Vielen Dank für deine Frage,

die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ich habe Loks, die länger sind als die Drehscheibe, die ich aber trotzdem gerne hinter der Drehscheibe abstellen würde
Gab es im Original wahrscheinlich nie, aber warum soll ich deshalb meinen Spielspaß absichtlich mindern
Damit die Loks trotzdem rangiert werden können, geht es aber natürlich nicht ohne die von dir genannten Weichen...

Aber ich sehe in den Weichen noch einen weiteren Vorteil:
Ist Gleis 1 durch eine Lok blockiert (z.B. Bekohlung) kann eine zweite Lok über die Weichen auf die Drehscheibe fahren

In vielen Modell-BWs wird das ähnlich gemacht: Durch Weichen kommt man auf mehrere Zufahrten, die alle auf der Drehscheibe enden.
Zugegeben, die meisten BWs, die ich mir angeschaut habe, sind deutlich größer und die Weichen viel weiter von der Drehscheibe entfernt.
Vielleicht habe ich mal mehr Platz, dann könnte ich den rechten Teil (ist ein separates Modul) länger machen
An der blauen Linie (Grundplatte) kann man die Trennstelle erkennen.


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#80 von Xien16 , 29.05.2021 14:49

Guten Tag,

Der Plan V3 ist mittlerweile umgesetzt und für gut befunden



Wie man sieht, ist auch der Lokschuppen schon eingetroffen.
Ich habe zusammen mit der Drehscheibe ein mal den Kibri 39452 / 9452 gekauft.
Da ich aber mindestens einen 4-ständigen Lokschuppen wollte, habe ich mir nochmal einen gekauft und auch gleich eine Verlängerung (39424 / 9424)

Beim Ausrichten der Gleise mit einem Winkel-Lineal musste ich dann nochmal zwei Drehscheiben-Abgänge tauschen, da einer ca. 1° Abweichung hatte.
Er sitzt jetzt an einer Stelle, an der die Abweichung keine Probleme verursacht - im Schuppen kann ich so was nicht gebrauchen.

Zwischen Modulkasten und Gleisen habe ich 5mm Trittschall Dämmung (Toom Parkett- und Laminatunterlage) verlegt.
Ich bin noch an überlegen, wie ich die am besten verkleben kann.
Meine Idee ist bisher, die Dämmung nur dort zu verkleben, wo oben Gleise verlegt sind.
Das hätte den Vorteil, dass ich ohne großen Aufwand für Gebäude oder Geländegestaltung den Trittschall wieder entfernen kann.
Gerade den Lokschuppen würde ich gerne auf ein ordentliches Fundament stellen und auf Bettungs-Höhe anheben.
Trittschall macht hier ohnehin nicht sehr viel Sinn, da ich die Schienenoberkante später bündig eingipsen möchte.



An den Modulkanten bin ich auch noch am überlegen, ob ich hier nicht doch 5mm Sperrholz unterlegen soll.
Dann könnte ich die Gleise zumindest dort ordentlich verschrauben

Nochmal zum Lokschuppen...
Beim neu gelieferten Schuppen waren mehrere Teile beschädigt (abgebrochene Stifte, gebrochene Scheiben ...)
Zudem hat der Anbau einen komplett anderen Farbton als die beiden Lokschuppen Sets:



Der Anbau ist auch so spröde, dass beim verbinden der Streckverbindungen beinahe jedes Loch ausgerissen ist
Reklamiert habe ich bei Kibri schon und es ist auch nach nur zwei Tagen gleich eine Bestätigung meiner Reklamation gekommen
Hoffentlich kommen die Ersatzteile in einem Stück an.

ToDo für die nächsten Tage:
Herausfinden, ob 5mm Dämmung plus Gleisbett-Höhe für die gängigen Untersuchungsgruben ausreichen (dann könnte ich mir große Löcher in der Platte sparen)
Für alle geplanten Gebäude (Sandturm, Entschlackung, Diesel Tankstelle, Wasserkräne, Bekohlung, ...) einen Platz finden
Überlegen, welche Schritte der Reihe nach abgearbeitet werden müssen (momentan mein größtes Problem...)


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#81 von Xien16 , 30.05.2021 20:54

Schönen Sonntag,

heute mal ein Zeitvertreib zwischendurch, während ich auf Teile warte



Hemmschuhe von Weinert Modellbau (3207)
Bemalung und Alterung "angelehnt" an dieses super Video von Sebb - Vielen Dank dafür

Und da auf dem Foto nicht viel zu sehen ist, hier noch mehr:











Manche neuer, einige älter gealtert.
Manche gefallen mir ganz gut, andere weniger, aber die Dinger sind so winzig, aus etwas Entfernung passt das schon

Gleich mal einen Wagen damit bremsen:







Für das dritte Foto musste ich den Wagen vorsichtig auf den Hemmschuh heben und auf der anderen Seite gegen wegrollen sichern
Für einen realen Einsatz sind sie leider nicht geeignet


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#82 von fbstr , 12.06.2021 09:59

Muß mal wieder den Anker hier werfen...

Die K-Gleise sind ja eisenhaltig, sprich Magnete können halten auf den Schienen.
Mein kleinster im Fundus hat 1,6mm Durchmesser und ist 0,8mm hoch.
Vielleicht gibt es noch kleinere Magnete und dann versuchen im Hemmschuh zu integrieren...


Gruss
Frank
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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#83 von marco_bergs , 17.06.2021 11:53

Hallo Janik,

Zitat von Xien16 im Beitrag #64
Guten Tag,

Was mir auch noch auffällt: der Bergswerk Lack hat mattere und weniger matte Stellen.
Das schiebe ich einfach mal auf meine mangelden Lackier-Erfahrungen ;)

Kompromiss aus beidem: Bergswerk, der ist wegen der glänzenden Kratzer aber für mich raus (siehe oben)
Kommt das lackierte Modell mal irgendwo dagegen, will ich danach ungern einen glänzenden Strich haben

Gruß,
Janik


ich bin per Zufall auf deinen Mattlack-Test gestoßen und freue mich sehr, dass du auch meinen Mattlack getestet hast.
Ehrlicherweise bin ich gerade etwas ratlos, da zum einen ein unregelmäßiges Finish mit sowohl matten, als auch mit weniger matten Stellen völlig unüblich ist. Das Finish sollte durchgehend gleichmäßig tiefmatt sein und gerade dafür in Kombination mit einer extrem guten Haftung wird der Mattlack von Vielen (auch hier im Stummiforum) sehr gelobt.

Auch die glänzenden Stellen bei Kratzern sind mir bisher völlig unbekannt. Ließ sich der Lack leicht abkratzen? Eigentlich ist die Haftung so gut, dass es wirklich nur bei massiver Kraftausübung zu Kratzern kommen sollte. Selbst dann dürfte der Mattlack dort nicht glänzen.

Ist es möglich, dass der Mattlack beim Aufsprühen nicht richtig durchmischt war? Das wäre für mich die plausibelste Erklärung, deckt sich mit den von dir beschriebenen Eigenschaften und ist auch tatsächlich die häufigste Fehlerquelle beim Verarbeiten des Mattlacks.

Das gründliche Aufschütteln ist besonders wichtig, damit sich das Mattierungsmittel gleichmäßig in der gebrauchsfertigen und damit vergleichsweise dünnflüssigen Lösung verteilen kann. Dabei schäumt der Klarlack in der Flasche leicht auf, was aber keinen Einfluss auf das Spritzergebnis hat. Hier liegt die tatsächlich die größte Fehlerquote, da sich sowohl das Mattierungsmittel, als auch das Acrylat verhältnismäßig schnell entmischen und sich das Mattierungsmittel in der unteren Hälfte der Flasche absetzt. Wird der Lack nicht richtig aufgeschüttelt in die Airbrushpistole gegeben, ist die Viskosität zu dünnflüssig, haftet schlecht, hat keinen, bzw. nur einen sehr ungleichmäßigen Mattierungseffekt und bindet mit dem Glanzgrad des Acrylatträgers ab.

Vielleicht möchtest du es noch einmal ausprobieren. Sollte das Aufschütteln keine Abhilfe schaffen, dann stimmt tatsächlich etwas nicht und ich möchte dich bitten, dich noch einmal bei mir zu melden, damit wir an der Problemlösung arbeiten können und du doch noch zum gewünschten Finish kommst.

Viele Grüße
Marco




http://www.bergswerk-modell.de
https://www.facebook.com/bergswerk.modell


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#84 von Xien16 , 05.07.2021 18:51

Guten Tag,

vielen Dank Marco für die Nachricht, das nenne ich mal Service
Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, aber ich werde auf jeden Fall nochmal eine Versuchsreihe machen



Es geht momentan nicht viel vorwärts, aber ich hab trotzdem ein paar Neuigkeiten:

Die neue im BW...



...ist eine Roco 68200 BR 64 297 mit extrem guten Fahreigenschaften direkt aus der Schachtel
Nur die gelben LEDs stören mich noch etwas, aber immerhin hat sie überhaupt schon LEDs und ich muss nicht wieder alles umbauen



Und nochmal als Image-Stack (klick für höhere Auflösung)




Die erste Untersuchungsgrube ist fertig



Verwendet habe ich Auhagen 41612, das Set ist sehr günstig und die C-Gleis Profile passen perfekt unter die überraschend fein detaillierten Kleineisen.



Die Höhe passt übrigens sehr gut zur C-Gleis Bettung - Mit 5mm Dämmung unter den Gleisen schwebt die Grube minimal über der Platte.
Diese Lücke werde ich später natürlich noch schließen, genau gemessen habe ich sie noch nicht.
Mir war aber eigentlich nur wichtig, dass es eine Lücke gibt, sonst hätte ich die Grundplatte ausfräsen müssen

Die Grube habe ich auf 255mm verlängert - insgesamt hat das Gleisstück jetzt 376,6mm (2x 24188) ist aber noch nicht verklebt.



Ja, da fehlt für den Mittelleiter Fahrer noch was ganz wichtiges, aber eine Lok mit Super Cap kommt auch ohne Mittelleiter über die Grube
Und eine Beleuchtung wird natürlich auch noch kommen...


Der Lokschuppen soll angehoben werden



Der Lokschuppen soll später um 6mm angehoben werden.
Dann sollte die Schienenoberkante optisch gut zu den Toren des Schuppens passen.
Ich werde für eine bessere Stabilität die Dämmung unter dem Schuppen nochmal entfernen und durch 5mm Sperrholz ersetzen.
Darauf kommt dann 6mm Sperrholz als Fundament für den Schuppen.

Vielleicht werde ich auch die gesamte Dämmung um die Drehscheibe herum durch 5mm Sperrholz ersetzen
Das muss ich aber erst ausprobieren, ich hab da etwas Angst, dass die Drehscheibe dann das Dröhnen anfangen könnte...



Den Schuppen exakt auszurichten ist gar nicht so leicht, passt es auf einer Seite, stimmt es auf der anderen nicht mehr.
Und die Gleise sind an der Drehscheibe auch nicht 100% perfekt fixiert und können leicht verschoben werden.
Ich habe mir daher in Eagle eine "Schablone" erstellt und 1:1 ausgedruckt (und zusammen geklebt)
Auf der Schablone sind alle wichtigen Kanten (Schuppen, Böschungsbreite, Grubenbreite...)

Der Aufwand hat sich schon gelohnt - wenn Kibri den Schuppen nicht exakt mit 15° baut (sondern etwas mehr) kann ich natürlich lange hin und her schieben
Auf den folgenden Fotos seht ihr die Abweichung zwischen Stand 1 und Stand 4 des Lokschuppens.
Und ja, die Teile sind bis auf Anschlag zusammen gesteckt, da ist keine Luft mehr





Bei meinem kleinen Lokschuppen gibt das natürlich noch keine Probleme - mittig stellen und gut ist


Bis zum nächsten Update

Gruß,
Janik


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zuletzt bearbeitet 05.07.2021 | Top

RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#85 von volkerS , 09.07.2021 08:27

Hallo Janik,
dass du mit einem SuperCap über die Untersuchungsgrube kommst mag zwar stimmen,
Aber 1. Halten üblicherweise Dampfloks auf der Untersuchungsgrube, was dann?
2. deine Mittelschleifer verhaken sich nicht an den Treppenaufgängen der Untersuchungsgrube?
Volker


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#86 von Xien16 , 10.07.2021 11:24

Hi, bei mir bitte nicht immer alles so ernst nehmen

Zitat von Xien16 im Beitrag #84
da fehlt für den Mittelleiter Fahrer noch was ganz wichtiges


Die Grube ist natürlich noch lange nicht fertig, es ging erst mal darum, ob und wie gut die C-Gleis Profile rein passen ;)


Zum Lokschuppen gibt es ein paar kleine Updates
Zuerst ging es am Fundament für den Lokschuppen weiter:



Die Ecken habe ich mit einer Anreißnadel vom Plan auf das Holz übertragen (durch Eindrücken, nicht durch Anreißen)



Das muss ich jetzt nur noch aussägen.
Es ist übrigens die obere Ebene, die den Lokschuppen 6mm über die Unterkante der Gleisböschung anhebt.
Die untere Ebene wird aus einem 5mm Brett gemacht und bekommt dann gleich Aussparungen für die Untersuchungsgruben.
Die 5mm Dämmung ist mir unter dem Lokschuppen zu instabil und schnell wird hier ohnehin nicht gefahren


Der Lokschuppen soll zumindest ein bisschen besser aussehen als aus der Schachtel:



Wer damit leben kann, hat wirklich keine hohen Ansprüche...
Das war bei mir früher noch genau so, aber als Kind wusste ich noch gar nicht, dass es auch anders geht



Schon der erste Schritt geht deutlich in dir richtige Richtung.
Ich habe hier lediglich stark verdünntes Hellgrau (Revell 76) in die Fugen laufen lassen.

Gut, so einfach ging es dann doch nicht...
Ich habe das Teil mit Spülmittel und einem Borstenpinsel ordentlich gereinigt, aber an vielen Stellen wollte der Kunststoff trotzdem keine Farbe annehmen
An den Stellen bin ich dann immer wieder und wieder drüber und irgendwann hat es dann doch funktioniert.

Die Ziegel waren danach aber auf der Oberseite leider alle sehr grau geworden.
Das lässt sich mit Küchenpapier und etwas Isopropanol wieder beheben. Nur in den Ecken habe ich einen Pinsel genommen.



Der aktuelle Zustand ist mir aber noch viel zu hell, besonders wenn ich es mit Fotos vom Original vergleiche.
Das will ich jetzt erst einmal mit Dry Brushing beheben.
Wenn das nicht klappt, wird das nächste Teil vor dem Verfugen erst mal komplett dunkler lackiert


Damit der Lokschuppen auch innen etwas her mache, habe ich einen Rauputz Test gemacht (wenn auch noch nicht fertig):



Die beiden unteren sind Busch Quarzsand braun 7523 und weiss 7521 die ich erst vor Kurzem als Restposten gekauft habe.
Oben links ist ähnlich fein aber schon etliche Jahre in meinem Besitz - könnte aufgrund der Körnung aber auch von Busch sein.
Oben Rechts ist extrem feiner Fugensand (Körnung war 0,06 bis ?) den mein Vater nach über 30 Jahren letztes Jahr benutzt hat.
(ich hab mir etwas davon gesichert, da man so feinen Fugensand nicht überall bekommt)

Leider sind alle vier nicht wirklich geeignet, man könnte mit ihnen eher Asphalt darstellen.
Bei Ebay gibt es jedoch Granatsand als Strahlmittel mit Körnungen wie z.B. 0,01 bis 0,06 - man muss da aber natürlich immer gleich mehrere Kilo kaufen
Vielleicht kauf ich mal einen Sack, oder vielleicht hat hier noch jemand eine Idee, wie man Putz in H0 ohne viel Aufwand etwas 3D Optik verleiht


Schmirgelpapier will ich ungern nehmen, das trägt recht dick auf und wird auch in Ecken sicher nicht besonders schön...
Sand in noch nasse Farbe streuen habe ich auch schon oft gelesen, aber auch da muss die Körnung stimmen.
Gips durch ein Sieb aufstreuen, ist noch eine Idee, die ich mal ausprobieren will ;)


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, diverse Lok Umbauten, selbstgebautes Begrasungsgerät

#87 von Chrischi84 , 10.07.2021 12:06

Hallo Janik,

Putz im Modell mach ich aus einer Mischung aus Acrylfarbe (gern auch die aus'm 1Euro Laden) und billigster Spachtelmasse (Moltofill oder ähnliches). Das ganze dann mit einem Borstenpinsel tupfend aufgetragen, gern auch in zwei oder drei Schichten ergibt sowas: RE: Endbahnhof "Kallax" - Epoche 5/6 (2)

Mein Beispiel ist schon recht grob, aber dann sieht man das aus etwas Entfernung auch noch. Je nach Mischungsverhältnis und verwendetem Pinsel kann man auch eine feinere Struktur erzeugen. Für meine Segmentdrehscheibe habe ich einfach Wandfarbe für die Betongrube genommen und aufgetupft. Das Ergebnis war deutlich feiner. Solche Farbe enthält wohl von Haus aus Füllstoffe, die man mit einem Borstenpinsel in Form bringen kann.

Viele Grüße

Christian


Kleiner Endbahnhof im Entstehen:
viewtopic.php?f=172&t=178804


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#88 von Xien16 , 10.07.2021 22:28

Hi, vielen Dank für den super Tipp, das probiere ich auf jeden Fall mal aus - ist sogar noch weniger Arbeit als mit Sand
Und danke für den Link zu deinem Projekt, da bleib ich auf jeden Fall dran

Nächstes Update:



Die Idee mit den Messing L-Teilen habe ich mir bei Sebb abgeschaut - danke dafür

Ich habe lange überlegt, wie ich die Teile am besten in der Grube fixieren kann und heute ist mir dann die Erleuchtung gekommen:
Einfach einhängen



Für die Auhagen Untersuchungsgrube 41612 sind folgende Maße gut geeignet:
Messing L-Profil 2 x 2 mm, Gesamtlänge ca. 14,5mm, Länge für Grubeninnenseite 12,5mm.

Wie weit man die Teile "versenkt" ist eigentlich egal, wichtig ist nur, dass sie alle auf der selben Höhe liegen.
Auf dem vorherigen Foto seht ihr, dass ich bis auf die innere Kante runter geschliffen habe (so musste ich nicht messen und alle waren einigermaßen identisch)
In meinem Fall bleibt ein ca. 0,8mm Steg stehen.
Lediglich die ersten beiden "Schwellen" habe ich mit 1mm etwas höher gemacht, dass der Schleifer noch sanfter zu den C-Gleis PuKos hoch und runter geht.

Sind sie zu hoch, könnten natürlich die Spurkränze einen Kurzschluss verursachen, aber da könnte man die Ecken auch noch etwas schräg feilen



Mit der Länge von 14mm kann ich die Kleineisen als "Anschlag" benutzen
So muss ich nicht jedes Teil lange in den rechten Winkel legen.

Das ist der aktuelle Zustand von Grube Nummer 1:



An einer Stelle ist eine etwas größere Lücke, da will ich mal ausprobieren, wie weit ich gehen kann, dann kommt an die Stelle die Ausschlackungs-Anlage.
Bis jetzt sind die Teile noch alle lose aufgelegt und auch noch nicht elektrisch verbunden.
Das kommt noch und dann gibt es die ersten Fahrtests

Von Hand habe ich schon einen Wagen drüber geschoben und das hat super Funktioniert.


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#89 von Xien16 , 11.07.2021 22:06

Kleines Update: Es funktioniert


Und das schon mit den ersten 7 lose eingelegten Schwellen

Aber bevor die Schwellen verklebt werden, wird erst noch die Beleuchtung in die Grube eingebaut und dann wird das Teil natürlich auch noch gealtert


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#90 von Xien16 , 12.07.2021 20:56

Guten Tag,

ich hab noch ein Bild bei der Grube unterschlagen



Die Messing Schwellen löte ich alle einzeln an und der Draht wird durch ein 0,4mm Loch unter der Schwelle nach außen geführt.


Das "Fundament" des Lokschuppens ist fertig zugeschnitten:







Wer den Lokschuppen kennt erahnt es schon - ich habe nochmal zwei Verlängerungen bestellt
Der zweite von Rechts, bei dem gerade die Erweiterung steht, hat zwar an einem Eck sehr wenig Luft zur Wendeschleife, aber das muss irgendwie gehen
Dadurch kann ich jetzt zwei lange Dampfloks über die Drehscheibe fahren (ohne drehen zu müssen) und komplett im Schuppen abstellen

Den Abstand vom Lokschuppen zur Wendeschleife werde ich noch durch eine S-Kurve in der Geraden minimal entschärfen.
Eng wird es trotzdem, da muss natürlich eine Stützmauer hin, dass es einigermaßen vorbildgerecht aussieht
So weit bin ich aber noch lange nicht


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#91 von Xien16 , 17.07.2021 10:10

Hi, wieder mal gibt es nur ein kleines Update



Ich habe alle Gleise passend zugesägt und auch die beiden Gruben für den Lokschuppen sind vorbereitet.
Neben den Lokschuppen soll auch noch eine Grube, dafür ist mir aber das Material ausgegangen



Auf diesem Bild sieht man sehr deutlich, dass bei den C-Gleisen mal ein sehr helles silbernes Profil und mal ein sehr dunkles graues verwendet wurde.
Das stört mich immer wieder, wenn ich schräg über die Gleise schaue, aber das sieht man später natürlich nicht mehr

Bei den beiden langen Gleisen mit Grube ist es übrigens sehr knapp zu gegangen...
Ich wollte auf der Grube keine losen Profile einschrieben, die Profile sollten sowohl rechts als auch links an einem Gleis hängen (mechanisch und elektrisch).
Das ging bei dieser Länge mit einem 24236 und 24188 gerade so auf und ich musste am Ende nur die Rastnasen am 188er absägen


Beim Mittelleiter der Gruben geht auch weiter:



Mit etwas Schnellbrünierung sehen die Schwellen schon viel besser aus.
Ich bin von der Brünierung aber etwas enttäuscht, es bildet sich nur eine extrem dünne Schicht, die schon beim Auftragen der Brünierung wieder weg gewischt wird.
Ein Mal mit dem Finger danach drüber fahren (nicht mit dem Fingernagel, nur mit der Haut) und die Brünierung ist an vielen Stellen wieder weg

Vielleicht finde ich noch heraus, warum sie an manchen Stellen super hält und an anderen nicht, mal schauen...
Entfettet habe ich die Teile mit Isopropanol, daran sollte es nicht liegen.
Bei einem Versuch habe ich ein Teil sogar mal fein geschmirgelt, selbst das hat nicht wirklich geholfen

Welche Brünierung verwendet ihr für solche Teile?


Zum Schluss noch der aktuelle Gleisplan mit der um 21mm nach hinten verschobenen Wendeschleifen-Gerade:



(Klick für große Variante)
Ich habe die rot markierte S-Kurve mal ganz an die Weiche geschoben.
Bin mir aber nicht sicher, ob ich das "S" vielleicht erst weiter links rein machen sollte, was meint ihr?


Gruß,
Janik


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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#92 von ts250x , 17.07.2021 12:52

Hallo Janik,
ich lese hier normal nur mit.......... Toll was du uns da zeigst
Auf deine Frage:

Zitat von Xien16 im Beitrag #91
Bin mir aber nicht sicher, ob ich das "S" vielleicht erst weiter links rein machen sollte, was meint ihr?


Beides hat seinen Reiz, .............. also ich wüsste auch nicht was besser funktioniert.

Oder eben ganz Ohne S wäre auch machbar da du ja sowieso an den Gleisen herum sägst
Wäre das hier auch möglich, klar dann passt der Gleisabstand nicht mehr und da ich nicht weiss wie es weitergehen soll ? kommt das vielleicht nicht in Frage
Bild entfernt (keine Rechte)

So ich wünsche dir Viel Spaß beim weiter bauen


Gruß Rainer bleibt gesund


Xien16 hat sich bedankt!
 
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RE: Kleines Bahnbetriebswerk, die erste Untersuchungsgrube bekommt einen Mittelleiter

#93 von volkerS , 18.07.2021 19:43

Hallo Janik,
ich verwnde NU-BLAK Brünierer Nr.18. Damit funktioniert das Brünieren von Stahl sehr gut. Ob es auch bei den C-Gleis Schienen funktioniert habe ich noch nicht getestet. Allerdings kenne auch ich den von dir beschriebenen Effekt. Dies liegt aber daran dass sich auch die Brünierung verbraucht. Deshalb sind gewisse Bereiche stabil, an anderen kaum Effekt. Da hilft nur mehrfaches Bestreichen, Tauchen ist ja kaum möglich. Auch ist der Effekt besser wenn die Brünierflüssigkeit erwärmt wird.
Volker


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Mal wieder neue Platinen

#94 von Xien16 , 20.07.2021 09:02

Guten Tag,

danke Volker für deinen Hinweis, ich habe die Tifoo Black Magic Brünierung benutzt (mein erster Versuch mit Brünierung).
Gekauft habe ich sie eigentlich um die Mittelleiter Blenden der Drehscheibe zu brünieren.
Vernickelte Teile kann man (laut "Internet") nicht brünieren, aber es geht tatsächlich doch
Bisher aber nur an einem Muster und auch leider nur recht fleckig...
Gerade das "Verbrauchen" der Brünierung, wie du es beschreibst, kann ich hier deutlich beobachten.
Bei der ersten Berührung bekommt das Material einen dunklen Punkt und drum herum wird der Rest dann eher grau
Da hilft wohl nur mehrfaches Brünieren, bis das Ergebnis passt

Die C-Gleis Profile will ich übrigens nicht brünieren, die werden mit Farbe angerostet.
Da die Profile sehr "edel" sind würde Brünierung da sicher auch nicht viel bringen.
Bei den Punktkontakten funktioniert die Brünierung hingegen extrem gut

Auf Stahl habe ich sie schon ausprobiert, da löst sich die schwarze Schicht nicht so einfach wieder ab
Hier bei der Sägehilfe für die Mittelleiter-Schwellen zu sehen:



Zitat von ts250x im Beitrag #92
Oder eben ganz Ohne S wäre auch machbar da du ja sowieso an den Gleisen herum sägst
Wäre das hier auch möglich, klar dann passt der Gleisabstand nicht mehr und da ich nicht weiss wie es weitergehen soll ?


Theoretisch wollte ich dort einen Standard-Abstand, aber eigentlich ist es komplett egal, ich schnippel ohnehin gerne am C-Gleis rum
Aber da ich vom ursprünglichen Plan (einfacher Gleisabstand am Modul-Ende) ohnehin weit weg bin, wäre das wahrscheinlich tatsächlich die elegantere Lösung.


Es gibt wieder Neuigkeiten: die Platinen sind endlich gekommen



Lange hat es gedauert und leider bei einem anderen Hersteller als bisher.
Die Qualität ist absolut perfekt, aber der Comfort und auch der Preis waren bei Bilex unschlagbar.
Leider werden die wahrscheinlich (auch nach Corona) nicht mehr auf machen

Zum neuen Hersteller

Versuch 1: aisler.net
Wurde mir hier im Forum auch schon empfohlen, nur leider fertigen die nur 1,5mm dicke Platinen und man kann eigentlich gar keine Einstellungen vornehmen.
Will man einfach nur eine Platine haben, die man unter die Modellbahn hängt, ist das natürlich egal.
Ich habe es trotzdem mal mit Platinen ausprobiert, bei denen es nicht so sehr auf die Dicke angekommen ist.

Qualität natürlich perfekt, da gibt es nichts zu meckern.
Optisch leider nur Grün möglich und man kann den Bestückungsdruck nicht wie bei vielen anderen Herstellern einfach "abschalten"
Größter Nachteil für mich: Aisler kann zwar Nutzen fertigen (eine große Platine, die mehrere Einzelplatinen enthält) aber man muss den Nutzen selbst erstellen.
Alle anderen Hersteller, die ich mir angeschaut habe, machen das automatisch. Man muss seine Platinen lediglich mit 2mm Abstand (für den Fräser) platzieren.
Man muss also entweder alle Einzel-Platinen von Hand verbinden, oder selbst ein automatisches Tool drüber laufen lassen...

Aber nochmal: Preislich für 1,5mm Platinen wahrscheinlich der günstigste Hersteller (wenn Bilex nicht wieder auf macht)
Meine Platine mit 123mm x 78mm hat 41€ gekostet und man bekommt immer mindestens 3 Stück.

Versuch 2: Fischer / pcb-supermarkt.de
Lange habe ich gesucht und nach etlichen sau teuren Herstellern und einem, der nur an Gewerbetreibende verkauft bin ich endlich fündig geworden.
Das ist wahrscheinlich der einzige Hersteller, bei dem man 0,6mm Platinen zu einem günstigen Preis bekommt
Ich konnte die oben abgebildete Platine (67mm x 120mm) mit 0,5mm Basismaterial und 0,6mm Enddicke für insgesamt 88€ drei mal herstellen lassen.

Man muss ein bisschen rum probieren, wie man am günstigsten weg kommt.
In meinem Fall waren 3 Platinen nur im einstelligen Bereich teurer als nur eine zu nehmen.
Man muss auch bei der Anzahl verschiedener Layouts etwas aufpassen, jedes unterschiedliche Layout kostet extra.
Deshalb habe ich die runden Platinen (Glockenanker Motor Distanzen) auch mit Langlöchern versehen, so passen sie für verschiedene Motoren.

Wie viele einzelne Platinen man am Ende hat, ist nicht so wichtig, da kommt es dann nur auf die Gesamt Abmessungen der Platine an.
Und ganz wichtig: man muss die einzelnen Platinen des Nutzens nur im 2mm Abstand platzieren, die kleinen Stege macht der Hersteller selbst.

Schwarzer Lötstopplack hätte "nur" 20€ mehr gekostet, das ist es mir aber tatsächlich nicht wert
Jetzt habe ich mit 75 SuperCapLader Platinen zumindest mal genügend Vorrat für die kommenden Projekte


Aber jetzt gibt's erst mal Bilder zur Roco V60 (69377 / 63377)









Hier ist ab Werk eine Glühbirne an die Platine gelötet.
Im Rahmen ist aber schon ein Schlitz für eine 1mm Platine vorgesehen
Dafür musste ich die 1,5mm Platine leider auf 1mm runter feilen - es geht, ich könnte aber in Zukunft wieder darauf verzichten





Hier sieht man erst mal, wie fett eine 1,5mm Platine in so einer kleinen Lok wirkt
Und zwischen Decoder Stecker und Spitzenlicht-Lichtleiter ist kaum Platz, ich muss unter der Platine ein dünneres Klebepad nehmen...

In der Lok war ab Werk ein Lokpilot V3 (laut Programmer V3 OEM) mit nahezu keinen Funktionen, man kann z.B. nur alle Ausgänge gemeinsam dimmen.
Ich habe die 8-pin Schnittstelle abgelötet und dem Decoder eine 21-Pin Buchse verpasst.
Aber leider zieht der Decoder den SuperCapLader so schnell leer, dass man gar nicht merkt, dass überhaupt ein Puffer verbaut ist.
Ich habe dann einen Lokpilot V5 verbaut und schon funktioniert der Puffer einwandfrei
Jetzt muss ich für den Lokpilot V3 einen anderen Eisatzzweck finden...


Weiter geht's mit den Brawa Köf(s)



Auf den Platinen ist neben einem SuperCapLader auch gleich die Führerstand Beleuchtung untergebracht







Damit der Decoder ohne Kleber ordentlich hält, ist er mit zwei Drähten (AUX1 und AUX2) fest mit der Basisplatine verlötet.

Die beiden vorderen und die beiden hinteren LEDs sind jeweils auf ein Pad raus geführt.
Mit AUX1 und AUX2 kann ich so zumindest einigermaßen erkennen, in welche Richtung die Lok fahren wird





Leider haben diese Viessmann Decoder (5240 bzw. 5241) so ihre Problemchen:
Das Licht flackert immer leicht, auch wenn der Motor sich nicht dreht und die Lok alleine auf dem Gleis ist.
Der Decoder saugt bei laufendem Motor den Puffer extrem schnell leer...
Dass der Motor so viel Strom zieht kann ich mir kaum vorstellen, wesentlich größere Loks kommen einige Meter weit, hier ist nach wenigen cm Schluss

Das Dach passt so übrigens noch nicht auf die Lok.
Ich muss das Klebepad noch durch eine dünnere Variante ersetzen und am Dach sind vier Nasen angebracht, die ich noch abfeilen werde.
Jetzt drücken die vier Nasen noch auf alle vier Ecken der Platine und könnten sogar einen Kurzschluss verursachen

Edit:
Ein bisschen besser die Kabel verlegt und Iso-Tape an die kritischen Stellen hat schon gereicht:






Das war es erst mal, als nächstes steht dann der Einbau von Glockenanker Motoren in meinen beiden Märklin V60 an.
Da kommen dann die dünnen runden Distanz-Platinen zum Einsatz


Gruß,
Janik


fbstr hat sich bedankt!
Xien16  
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zuletzt bearbeitet 22.07.2021 18:36 | Top

Schornstein Reparatur

#95 von Xien16 , 22.07.2021 18:36

Hi,

zwischendurch mal eine kleine Reparatur:



Mehr dazu gibt es hier.


Gruß,
Janik


Xien16  
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zuletzt bearbeitet 22.07.2021 18:36 | Top

   

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