RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#26 von Thelamon ( gelöscht ) , 08.02.2012 00:09

Zitat von Spreegurke
Ich wusste garnicht das die BSR auch Merchandising führt.
Genial
[René



Tatsächlich haben wir diese Lätzchen nach einem Streit mit der BSR Verwaltung über das "zulässige Füllgewicht" unserer Mülltonne erhalten.
Nach einem kurzen Streit (aus der Liga "Maschendrahtzaun/Knallerbsenstrauch") fand sich dann eine übergeordnete Stelle, die - nachdem sie festgestellt hatte, dass es um nichts weiter als eine ordentliche Menge (voller) Windeln ging - mit einem charmanten und sehr passenden Päckchen für die Kiddies Frieden gestiftet hat.

Zitat von Bubikopf 064 446-8
"Kleinvieh macht auch Mist" Der Spruch ist ja genial, meinst du das verzeiht dir dein kleiner jemals?

Das ist wirklich die größte Teppichbahn die ich je gesehen habe!!!
Super!
Bleiben die Schienen für immer so liegen, wie kann man da noch "normal" wohnen?



1. Also ich denke der kleine Wicht hat genug Humor
2. Das ist eine Teppichbahn im Embryonalstadium!
Schau Dir mal den Blog von Teppichbahn-Guru Peter Müller an – oder die riesigen „Teppichbahnorgien“ der wahren Freaks mit Verkehr nach Fahrplan etc.:
http://www.teppichbahn.org/forum/index.php
(@Peter – Wo ist eigentlich der Link zu Deinem Blog geblieben?!)
3. Der Sinn einer Teppichbahn ist ja gerade die Flexibilität. Die Anlage bleibt einige Zeit erhalten (bei uns inzwischen zwei Monate), wird irgendwann abgebaut und nach einiger Zeit neu ggf. mit einem anderen verbesserten Layout wieder aufgebaut.

Die Bahn ist in unserem Hobby/Gästezimmer aufgebaut – da stört sie Niemanden beim "Wohnen" und ist durch keine kleinen „Krabbel-Godzillas“ gefährdet.

@Victor: – allerdings gilt: Schwestern würde man ggf. tauschen, die eigene Brut hingegen unter gar keinen Umständen (Muss ein genetischer Schutz-Zwang sein )

@BR 219
Danke für den Hinweis auf die Börse im FEZ

@Kevin
Kommt Zeit kommt mehr MoBa… (oder so ähnlich)

Zitat von Barmer Bergbahn
Hallo in die Runde,
DC und Teppichbahn, das erzeugt bei mir ein Fragezeichen zum Thema "Kehrschleifenmodul". Zwar kann ich auf dem eingangs gezeigten Gleisplan keine Notwendigkeit eines solchen Bauteils erkennen, aber vielleicht ändert sich der Gleisplan ja auch mal... Und dann?

Wie geht man also als 2L-Teppichbahner mit dieser "Herausforderung" um?
Christian


Hallo Christian, der derzeitige Gleisplan bleibt nur mittelfristig so. Dann kommt eine Pause (noch sind keine Ermüdungserscheinungen erkennbar) und die Vollversion von Wintrack zum planen und dann mache ich mir Gedanken über die nächste Abwandlung.
Wobei ich ganz sicher mal Peters know-how zum Thema Gleisplanung anzapfen werde!

Das Thema Kehrschleife beunruhigt mich allerdings wenig – es ist ja auch kein Hexenwerk!
Irgendwie haben „Dreileiter-Fahrer“ immer diesen Vorbehalt.
Mein Schwiegervater (dazu mehr in Update 3 mit Bildern) ist ein 100% lupenreiner Märklin Fundamentalist, der hat mir die Sache mit der Kehrschleife sofort als „K.o-Kriterium“ für die Zweileiter Modellbahn vorgehalten.

Wenn man tatsächlich mit einem Elektronik Modul arbeiten will ist das einzige Problem, das Bauteil und ein wenig Kabelage zu kaschieren (auf einer festen Anlage wäre es gar keines) ich denke ich werde das Bauteil ggf. in ein Modell- Häuschen o.ä. neben der Strecke platzieren und die Kabel weitestgehend unter der Böschung verstecken.
Tatsächlich ist der „Leidensdruck bezüglich einer Kehrschleife derzeit aber nicht besonders groß…

Zitat von Barmer Bergbahn
Hallo Peter,
wie so ein Kehrschleifenmodul funktioniert, ist mir ja irgendwie noch klar. Meine Frage ging eher in Richtung Auf- und Abbau. Ich habe so ein Modul noch nicht gesehen, aber wie funktioniert denn der Anschluss? Muss da nicht gelötet werden?

Ich stelle mir das halt insgesamt extremst aufwändig vor, wenn ich bei einer kurzen Spielsession immer dieses ganze Zeugs anschließen/verkabeln muss...
Christian



Die heimische Teppichbahn baut man sinnvoller Weise für mindestens vier Wochen auf, da lohnt sich dann ggf. auch ein bisschen Bastelarbeit.
Tatsächlich ist der Aufbau der Gleise mit einem vorher gefertigten Wintrack Gleisplan einigermaßen zügig erledigt.
Der Anschluss der Ringleitung mit den Einspeisungen geht auch fix, wenn man sie erst einmal hat.

Sowohl die Einspeisungen als auch die Anschlüsse für ein mögliches Kehrschleifenmodul bedürfen nicht notwendiger Weise des Lötens!
Ich habe mir eine ganze Anzahl von roten u. braunen Kabeln auf übliche Längen vorbereitet (Enden verzinnt) und diese mit den Flachsteckhülsen von Märklin (74995) versehen (diese sind an die Kabel angelötet, es schien mir solider als die Hülsen nur auf das Kabel zu crimpen)
Trennen der C-Gleise erfolgt auch bei TRIX –C mit den roten Plastik Teilchen (Märklin 74030)

-> Mit C-Gleisen (Mä. oder TRIX) brauchst Du also bei wechselnden Aufbauten weder Einspeisungen, noch Anschlüsse für Kehrschleifenmodule zu löten. Du steckst einfach Deine Kabel an die Laschen im nächstgelegenen Gleis und „fettisch“
(„Peter Gleise“ mit angelöteten Einspeisungen (an den Laschen der Gleise) habe ich bisher noch nicht benötigt und bin flexibler mit den Einspeisungen.)

Insgesamt ist der Aufbau einer Teppichbahn – auch mit ein paar „Features“ wirkliche undramatisch!
Und das tolle ist: Beim C-Gleise gehen Entkuppler und Weichen sofort nach dem anstecken der Gleise - nix Kabelage!
(Allerdings nur mit DCC Decodern! Mit MM zum Schalten muss man immer „richtig herum“ anstecken sonst geht nix… :8
Tatsächlich ist DCC deutlich komfortabler zum Schalten als MM, siehe auch Mäuseklavier etc. , da hat Martin schon recht. Die WeichEi DCC Decoder lernen ihre Adresse „on the fly“ im Lernmodus – man braucht keine Adresstabellen o.ä.)

@Martin
Dein Hundeknochenproblem löst sich vermutlich am einfachsten mit zwei getrennten Boosterkreisen und zwei Kehrschleifenmodule (wenn zwei Züge gleichzeitig in die beiden gegenüberliegenden Kehrschleifen einfahren können sollen…)
Lenz hat zwar den Hundeknochen in der Anleitung, geht aber offenbar von einem Modul für beide Kehrschleifen aus (?!)
http://www.digital-plus.de/lenzxikon.php#faq134
http://www.digital-plus.de/pdf/b_12200_def.pdf (S.15)

PS
Im Englischen heiße die Weichenherzen „Frog“ (Fachterminus – kein Slang). Juice ist hingegen Slang…
(Ich glaube aber erst daran, dass diese Weichenteile Dein Kehrschleifenproblem lösen, wenn Du davon berichtest…)

Und hier für Christian:
http://www.digital-plus.de/digitalplus-kehrschleife.php
(Christian – an diesem Modul kannst Du z.B. die Einspeisungen einfach in die Klemmen schrauben – und das Teil kommt ins Stellwerk o.ä. )

Zitat von Peter Müller

Sind die Gleise einmal zusammen gesteckt, kann man sie in drei bis vier Meter langen Stücken transportieren. Das ist wichtig für den Hausputz: so kann man alle Gleise recht schnell in einer Zimmerecke zusammenlegen, durchsaugen, und dann wieder ausbreiten.
Alles Dinge, die Henrik noch auskundschaften - und weiter entwickeln wird. Ich finde nämlich, dass sieht alles schon prächtig aus, und bald kann ich mir hier die ersten Tipps holen .
Die Kollegen aus der Teppichbahn-Community haben mich schon längst überholt und legen reichlich mit Schüttgut-Anlagen, Container-Kränen, automatisierten Schaltungen etc. vor.

Übrigens, dass schönste an einer Teppichbahn ist die Planung. Zwischen zwei Aufbauten bemüht man die Gleisplanungssoftware und denkt sich ein neues Layout aus. Dann werden die paar fehlenden Gleise beschafft und dann wird der optimierte Plan in die Tat umgesetzt. Dann wird alles wieder abgebaut und in die Kisten verpackt und die nächste Iteration wird zunächst theoretisch geboren - und in den Denkpausen schreibt man zur Abwechslung einen Beitrag ins Forum.



1.
Derzeit baue ich die Gleise zum Staubsaugen nicht ab. Ich sauge erst die Flächen des Raumes und danach „fahre“ ich die Bahnstrecke mit einem Handbürstenaufsatz und gedrosselter Leistung ab (Ich habe sonst Angst diese lökernen kleinen C- Weichenstellhebel einzusaugen)
Tatsächlich hilft ein hochbelastbarer niederfloriger Teppich ungemein um das Staubproblem in Grenzen zu halten. Auf Laminat, Parkett, PVC, Fliesen etc. fahren die Staubflusen immer wild umher – am schlimmsten wird es mit den Staubflusen bei Fußbodenheizung unter Laminat/Parkett.

2.
Ich bemühe mich wenigstens einen Teil der Hilfe die ich hier bekomme durch sinnvolle Anfängertipps wieder „Zurückzugeben“ – an die Päpste und Gurus dieses schönen Themas werde ich wohl in Jahren noch nicht heranreichen…

3.
Spannend finde ich die Kreiselkippanlage für O/E Wagen! Die müsste bei mir noch nicht mal so viel Elektronik haben… (Teilmanuell geht auch) dafür würde ich versuchen, sie optisch neutraler zu gestalten und ggf. auf ein festes Entlade-Modul verbauen.

4.
Hier Beschreibst Du einen ganz tollen und wichtigen Teil des Teppichbahnings (blau)!
Die Vorfreude und die Planungsarbeit sind Teil des Vergnügens!
(Ich werde vor der nächsten Runde sicher Input für die Planung erfragen (s.o.). Aber erst muss Wintrack gekauft werden. Leider gibt es keine „light“ Version. Den ganzen 3D Kram mit Häuschen und Fahrzeugen brauche ich ja eigentlich nicht…

Beste Grüße
Henrik


Thelamon

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#27 von Barmer Bergbahn , 08.02.2012 14:34

Danke für Deinen Beitrag zu meiner Frage, Henrik. Ich gelobe auch, dass ich nunmehr Deinen schönen Thread nicht weiter mit meinen Fragen zumülle, sondern einfach weiter Deine Berichte genieße. Die nämlich sind 1A!!!


Beste Grüße,
Christian


Liebe Grüße
Christian



"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#28 von Thelamon ( gelöscht ) , 16.02.2012 20:53

Teil 3 – TRIX C-Gleis Teppichbahnanlage:

„Opa schlägt zurück“:

Zunächst muss ich mit einem Einschub anfangen, der aber in vieler Hinsicht mit unserem Bahnprojekt zusammenhängt: Der Märklin-Eisenbahn meines Schwiegervaters.

Es handelt sich hierbei um einen „streng orthodoxen“ Märklinfahrer und Sammler, dessen Nibelungentreue zur „einzig wahren Modelleisenbahn“ noch die meisten Mä.-Stummies den Schatten stellen dürfte…
Aus gesundheitlichen Gründen musste er seine Anlage auf dem Dachboden aufgeben und nur ausgewählte Schätze wurden in der Vitrine präsentiert.
Als dann unser Zwerg Nr. 1 ins richtige Alter kam, wurde gelegentlich eine kleine Spielbahn auf dem Esszimmertisch aufgebaut. (Natürlich immer gleich mit Signalen etc. … )

Als ich dann nach längerer Recherche die Entscheidung gegen Märklin Dreileiter und für TRIX H0/“Gleichstrom“ traf, fürchtete ich beinahe, dass wir nun enterbt würden.
Als ich ihm dann noch erzählte, dass ich unsere Bahn zunächst für den Aufbau auf dem Fußboden plante, war er entsetzt. Seit frühester Kindheit hatte er gelernt, dass eine ordentliche Märklin Bahn auf eine richtige Platte gehört.

Als er jedoch in der Vorweihnachtszeit meine ersten („geheimen“ Teppichbahnteststrecken gesehen hatte und lückenlos nachgewiesen war, dass das TRIX System eine vollständige Gleichstrombahn von Märklin ist, war die Welt wieder in Ordnung!
Tatsächlich war er so begeistert, dass der Weihnachtsbaum 2011/2012 (Der große Familienbaum steht sowieso bei uns) extra kleiner gewählt wurde damit Platz für eine „kleine“ Märklin Teppichbahn blieb.

Meine Schwiegermutter – der Tyrannosaurus Rex unter den natürlichen Feinden der MoBa (s.o. Kategorie 1 Teil 1) – nahm es mit „Schnaufen“ und bissigen Kommentaren zur Kenntnis.

Tatsächlich wächst diese kleine Bahn seit Weihnachten stetig weiter und bekommt wöchentlich neue Features spendiert, denn wenn die Kinder kommen muss ja jedesmal etwas Neues geboten werden. (So jedenfalls die Argumentation von Opa Klaus…)

Der „Tyrannosaurus“ hat inzwischen resigniert und ein Ende dieses Wachstums ist nicht in Sicht!
(Die Bahn hat seit der Entstehung der folgenden Bilder einen weiteren Außenkreis, einen großen Abstell-/Güterbahnhof und die Vollausstattung mit Signalen erhalten. Inzwischen sind auch 4 Trafos im Einsatz...)


Frederik an seiner „Arbeitsstätte“ :


Die BR 24 gehörte früher meiner Frau, die in ihrer Kindheit auch die meisten Häuser inklusive der elektrischen Windmühle zusammengebaut hat…


Inzwischen wurde das Steppenpferd an Frederik vererbt, der somit auf jeder Anlage eine eigene Lok besitzt:

(Die echten Sammlerschätze kommen natürlich auf dieser Anlage nicht zum Einsatz – so weit ist Opa noch nicht )

Der „kleine Nick“ ist Oma entkommen – Ende der „Fotosession“ um einen Spontanabriss zu verhindern:



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Schüttgutentladung:

Inspiriert von Peters Teppichbahnberichten wurden zunächst ein kleiner Versuchszug von drei Fleischmann Selbstentladewagen beschafft, dazu das passende Fleischmann Entladegleisstück, 1 kg Milchreis, Sperrholz, Leisten (10 mm Kanthölzer) und eine Packung TRIX 62236 für die Entladerampe.
Als provisorische Sockel für die Rampe mussten erst einmal einige Duplo Steine herhalten.
Dieses Provisorium möchte ich allerdings möglichst bald durch eine bessere Lösung ersetzen:

Variante 1 „Goldrandlösung“:
12x Märklin Rampen 74618 mit Sockeln (7250, 7251, 7252, 7253)
Preis: ca. 189,76 Euro

Variante 2 „Peter-Lego-Sockellösung“:
Preis unbekannt – irgendwo hatte Peter Müller mal mehr Details zu seinen Komplettrampen aus Lego veröffentlich, die er speziell bei Lego bestellt hatte… :
(Hallo Peter – an welcher Lampe muss man reiben, damit Du erscheinst?! Oder sollte man besser eine Rotweinflasche nehmen?)

Übersicht der Anlage mit neuem Entladegleis:


Ansicht der Entladeplattform aus Sperrholz:

Die Platte hat drei Längsstreben aus 10 mm Kanthölzern, der optimale Ausschnitt wurde durch „Tryal and error“ so lange erweitert, bis die Entladung 100 % perfekt lief. (D.h. es sollte kein einziges Korn irgendwo liegenbleiben oder danebengehen.)

Die Entladestation muss allerdings noch höher gelagert werden um größere Auffangbehälter zu ermöglichen, denn die Mengen an Schüttgut die schon mit nur 3 Wagen in kurzer Zeit bewegt werden sind enorm.

Die Plattform soll später an drei Seiten einen umlaufenden Holzsockel erhalten, steingrau lackiert werden und mit Modellbau-Zubehör aufgewertet werden. (Steinkannten, Mauerflächen – irgendein Kontrollhäuschen o.ä.)

Meine BR 294 bei der Arbeit auf der Rampe:


Gott sei Dank funktiniert diese sehr gelungene Lok inzwischen Einwandfrei!

Laura - meine unermüdliche Schüttgutexpertin, die in Stundenlanger Feinarbeit mehrere Kilo Milchreis transportiert hat, ohne auch ein einziges Mal zu krümeln:



Hier ein „Daumenkino“ des Entladevorgangs:





Das Fleischmannsystem (Wagen und Entladegleis) funktionieren hervorragend. Der Milchreis ist als Schüttgut im Kinderbetrieb sehr gut geeignet, harmoniert gut mit dem Entladesystem und lässt sich im Havariefall auch ohne Staubsauger einfach einsammeln.

Das ideale Schüttgut wäre anthrazitfarbener Kunststoffmilchreis (in minimal kleinerer Körnung) – also ein entsprechendes Kunststoff-Granulat.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben etwas derartiges zu finden. (Mohn ist mir irgendwie noch unheimlich und zu feinkörnig.)

Selbstverständlich muss der Schüttgutzug auch noch auf ein vernünftiges Maß anwachsen, allerdings erfreuen sich die hervorragenden Fleischmann 5521 u. 5523 Varianten offenbar so großer Beliebtheit, dass auch gebrauchte Wagen bei Ebay fast zum Neupreis weggehen. Bei meinen ersten Ebay Versuchen wurde ich in den vergangenen zwei Wochen jedesmal konsequent in astromischen Höhen überboten.

Insgesamt bleibt aber für mich festzuhalten:
Ich bin echt froh, dass ich das Thema MoBa wiedergefunden habe!

Euch allen viele Grüße
Henrik


Thelamon

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#29 von Peter Müller , 16.02.2012 22:03

Zitat von Thelamon
Hallo Peter – an welcher Lampe muss man reiben, damit Du erscheinst?! Oder sollte man besser eine Rotweinflasche nehmen?


Wer rief?

Ich bin ganz unromantisch, ich trinke am liebsten ein kühles Bier (die Marke stimmt nicht ganz, aber die Werbung finde ich immer noch klasse).

Den "Krieg der Welten" mit/gegen den Opa finde ich gut.

Zur Legorampe geht es *hier* lang. Billig ist die nicht, aber man kann sie quasi unendlich oft aufbauen. Die Legosteine sind praktisch unkaputtbar. Wie im verlinkten Thread beschrieben, verschicke ich eine Stückliste gegen die Nennung einer E-Mail-Adresse via PN.


Grüße, Peter

Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.

Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#30 von DeMorpheus , 16.02.2012 22:42

Henrik, jetzt machst du aber Nägel mit Köpfen! Richtiger Verladebtrieb im Zimmer

Zitat von Peter Müller
Ich bin ganz unromantisch, ich trinke am liebsten ein kühles Bier


Don't Drink and Drive, Peter!

Schöne Grüße,
Moritz


Viele Grüße,
Moritz

'Nitwit! Blubber! Oddment! Tweak!'


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#31 von airsimmer , 16.02.2012 22:54

Hallo Henrik,
das geht ja gut voran bei Euch, Kompliment!
Weiterhin viel Spaß und ich freue mich natürlich auf weitere Bilder.


Gruß
Andreas

Märklin, C-Gleis, bisher ca. 60 m Teppichbahn mit meinen Kindern (15 und 18 Jahre)
seit 24.12.2010 digital (erst Infrarot-Bedienung, dann ECOS 50000 und seit Oktober 2012 CS 2)


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#32 von Barmer Bergbahn , 17.02.2012 06:39

Herrlich Henrik, einfach nur herrlich! Auch schön zu sehen, dass Deine BR 294 nun endlich im Regelbetrieb verkehrt...


Liebe Grüße
Christian



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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#33 von hobbiefahrer , 17.02.2012 08:27

Seufz, absolut schöne Sache. Da bin ich ja fest geneigt meinen Traum aufzugeben und ebenfalls 'ne Teppichbahn aufzubauen. Knackpunkt: dort wo Platz wäre, liegt kein Teppich
Schöne Bilder, Danke Henrik.

Grüße,
Markus


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#34 von Barmer Bergbahn , 17.02.2012 08:45

Zitat von hobbiefahrer
Seufz, absolut schöne Sache. Da bin ich ja fest geneigt meinen Traum aufzugeben und ebenfalls 'ne Teppichbahn aufzubauen. Knackpunkt: dort wo Platz wäre, liegt kein Teppich
Schöne Bilder, Danke Henrik.

Grüße,
Markus



Aber Markus... Teppich wäre doch schnell verlegt, oder?


Liebe Grüße
Christian



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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#35 von hobbiefahrer , 17.02.2012 09:04

Zitat von Barmer Bergbahn
Aber Markus... Teppich wäre doch schnell verlegt, oder?

Du klingst ja fast so, als möchtest Du mich jetzt in eine "gedankliche Zwicksmühle" bringen? Nö, nö, bevor ich in einen Teppich investiere, dann lieber gleich Richtig und lege mir das Gerüst zu (was im Übrigen schon in Angriff genommen wurde ). Aber ich habe noch einen kleinen Läufer irgendwo rum(f)liegen. Das wäre mal etwas für das anstehende Wochenende - endlich wieder "spielen" und nicht nur basteln, digitalisieren, löten...


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#36 von Spreegurke ( gelöscht ) , 17.02.2012 18:22

Das sieht richtig nach Spaß aus.
Wieso bin ich nicht früher als Teppichbahner, wegen Anlagenbaustelle kein Platz mehr, auf die tolle Idee mit dem Milchreis gekommen und dem verladen.
Ich wünsch euch allen viel Spaß und bitte spielt eine Runde für mich mit.

René


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#37 von Thelamon ( gelöscht ) , 28.03.2012 20:53

Teil 4 – TRIX C-Gleis Teppichbahnanlage:

I. Schüttgutverladung:

1. Bau eines Entladebunkers (als „Hochbunker“)
Im vorigen Kapitel waren die Anfänge unserer Schüttgutverladung zu sehen, wobei klar war, dass es sich um einen provisorischen „Feldversuch“ handelte.
Auf jeden Fall musste eine halbwegs ansehnliche Verladestation geschaffen werden, die einen Auffangbehälter mit ausreichendem Volumen aufnehmen kann. Die Bahn ist halt nicht nur im Vorbild unschlagbar, was den effizienten Transport von Massengütern betrifft.
Und außerdem wollte meine Frau unbedingt die „gute Tupperware“ für den Aufschnitt zurück… :rolleyes:

Zunächst wurde der optimale Ausschnitt für die Schlagentladung durch „trial and error“ ermittelt und solange verändert, bis des Schüttgut 100% perfekt und ohne Rückstände entleert werden konnte. Dabei stellte sich heraus, dass ein durchgehender Steg in C-Gleis Breite zu viele Ablagerungen hervorruft. Daher wurde der Ausschnitt hier komplett erweitert und das Fleischmann Entladegleis durch zwei Stützen auf dem Längsträger des Decks abgesichert:







Das Deck wurde so konzipiert, dass an beiden Enden Widerlager für evtl. Rampenanbauten, Brücken o.ä. bestehen bleiben, jedenfalls aber Verlängerungen in der Stärke des Decks angebaut werden können:



Nach dem Rohbau wurde das Deck zunächst Mattgrau gestrichen und die Wände wurden „verklinkert“. Die ursprünglich geplante Auskleidung des Decks mit Noch Betonplatten wurde erst einmal zurückgestellt, da diese primär zur Kaschierung der Auhagen Bahnsteigkannten, die von unten angebracht, den Ausschnitten im Sperrholz mehr Tiefe geben sollten, gedacht waren.
(Man kann es auch übertreiben…)
Aber zur Freude der Kinder fand sich beim Second-Hand MoBa Dealer ein geeigneter Arbeitsplatz für den Rampenmeister, der die Schlagentladung und die Rangierarbeiten überwacht:



2. Bestellung und Bau einer Rampe ( „Peter-Patent“)
Selbstverständlich konnte es bezüglich der Rampe zur Schüttgutentladung nicht bei „geklauten“ Duplosteinen und Holzresten bleiben. Etwas Solides und optisch verträgliches musste her.
Die Goldrandlösung wäre sicher die Märklin C-Gleis Rampen (74618 mit 7252 ff.) und Brückenkonstruktion gewesen. Allerdings verbot sich bei einer Rampenlänge von über 4m der Preis von deutlich über 200 Euro.

Also fiel die Entscheidung auf das bei Peter Müller oft bestaunte Prinzip der Lego Rampe aus speziell bestellten Teilen (Lego „Pick a brick“).
Mehr zur „Peter-Rampe“ gibt es hier:
viewtopic.php?p=737983#p737983

Wer eine solche Rampe bauen möchte, sollte sich an Peter wenden, der Interessenten mit einer umfangreichen Excel-Liste sowie der gewohnten 24/7 Beratung zur Seite steht.
Billig ist diese Variante allerdings auch nicht, aber deutlich günstiger als die Märklin Goldrandlösung. Die Lieferzeit beträgt 2-3 Wochen! Das sollte man bei der Bestellung berücksichtigen. Ich war einigermaßen irritiert über diese Langsamkeit.

Aber nach etwas mehr als drei Wochen war es dann soweit: Ein erstaunlich kleines und leichtes Paket traf ein:


Kleiner Haufen – große Wirkung:


Nach Sortierung der Steine und Erläuterung des Bauprinzips wurde der dienstälteste Zwerg an die Arbeit gesetzt:




Nachdem er einige Stunden gewerkelt hatte, war langsam zu erkennen, wie diese Rampenteile aussehen würden:




Das Ergebnis passt perfekt zum C-Gleissystem, ist sehr fein in der Höhe justierbar und sieht optisch gar nicht mehr nach Lego (4+ J) aus . Da hat Peter wirklich ein gutes Konzept entwickelt :





@Peter - vielen Dank für die gute Idee und den E-Mailsupport!

3. Das richtige Schüttgut:
Bei den Profi-Teppichbahnern ist derzeit Blau-Mohn als Ladegut für funktionsfähige Selbstentladewagen „en Vogue“. Dieser sieht zwar gut aus und hat gute Entladeeigenschafften, aber das Thema Samen Öl, Verderblichkeit, Schädlingsbefall und die sehr feine Körnung (Ein „Unfall“ ist nur mit dem Staubsauger zu bewältigen) schreckten mich irgendwie ab.

Als Test-Ladegut haben wir, wie bereits beschrieben, sehr gute Erfahrungen mit Milchreis gemacht. Hervorragende Entladeeigenschaften, gute Handhabung bei Unfällen (Aufsammeln ist einfach möglich) und ein günstiger Preis sprechen für dieses Ladegut. Der Nachteil: Die Optik passt irgendwie nicht zu Kohle-/Erzwagen.

Ideal wäre also ein geeignetes Kunststoffgranulat mit den Eigenschaften (Gewicht und Haptik) von Milchreis und der Optik von Kohle.

Da bei Google auf der Suche nach Kunststoffgranulat bestenfalls weißes Granulat zur Füllung von Kuscheltieren auftauchte, hatte ich diese Frage erst einmal vertagt. Nicht jedoch mein Bruder, der bereits meine Milchreisentladung bestaunt hatte.

Zu einem runden Geburtstag beglückte er mich dann – völlig überraschend – mit verschiedenen Proben von schwarzem Kunststoffgranulat. Einer seiner Freunde arbeitet bei einem Automobilzulieferer, der vom Türgriff bis zum Armaturenbrett alle möglichen Kunststoffteile herstellt:


Zwei weitere Fleischmann Selbstentladewagen waren auch noch im Geschenk. Ein Bruder ist schon eine feine Sache! Da verkraftet man auch psychologisch schwierige runde Geburtstage, mit denen man endgültig zum „alten Eisen“ gehört, gleich viel besser :


Getestet wurde zunächst das optisch ansprechendere „eckige“ Granulat. (In Natura wirkt es noch deutlich besser – der Blitz wirkt hier „entstellend“.):



Der Praxistest durch die beiden kleinen Entlademeister brachte dann allerdings Ernüchterung. Das Material neigt aufgrund seiner Ecken zur Clusterbildung, was gelegentlich dazu führt, dass eine Wagenhälfte nicht entleert wird:


Testsieger wurde ganz klar das rundere Granulat („schwarzer Plastikmilchreis“), das sich durch hervorragendes Handling und einhundertprozentige Entladeeigenschaften auszeichnet.
Optisch wirkt das Material in Natura auch recht gut (weniger glänzend als auf den Bildern):


Jetzt brauchen wir nur noch ein paar Kilo von dem Zeug :


4. „Erhöhung der Transportkapazität“:

Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem „fortgeschrittenen Alter“ noch einmal so viel Freude durch Geburtstagsgeschenke haben könnte. Aber meine Frau hatte sämtliche Freunde mit der Artikelnummer unserer Fleischmann Selbstentladewagen (5521 XX) beglückt, so dass zu unseren drei Testwagen zahlreiche Kollegen bekamen:


II. Veränderung des Layouts:

1. Übersicht und Hintergründe:
Mit dem Einzug der Schüttgut-Entladerampe wurde ein vernünftiger Standort mit ausreichendem Platz (ca. 4,50 m Länge) erforderlich. Der Teststandort erwies sich als unglücklich, da „im Weg“ und zu kurz.
Zusätzlich sollten die Rangierarbeiten im Güterbahnhof räumlich möglichst getrennt von der „Fernstrecke“ auf dem äußeren Ring erfolgen. Um beim Transport möglichst lange Fahrten zu haben, wurde die Zufahrt zum Bahnhof so gelegt, das Züge beim ein und ausfahren immer einen möglichst langen Fahrweg haben.
Der Bahnhof wanderte in die Zimmermitte – hier besteht künftig auch noch Aufwuchs-Potential in der Länge auf 6 m Ausweichgleise. Wichtig waren mir allerding halbwegs realistische Gleisbögen bei der Ein- und Ausfahrt aus dem Bahnhof. (Dazu mehr unter 3.)

2. Bilder nach dem „Umzug“ vor und nach Einbau der „Peter Rampe“:


Hier nun mit der neuen Entladerampe:


3. Gleisgeometrie:

a.) Reinrassiger R9 90° Bogen aus 7x R9 (62912) und einem gekürzten R9:

Tim (User Timothy) hat sich einige Gedanken gemacht wie größere C-Bögen (R9 u R10) sauber umzusetzen sind und hat die Umbaulösung in diesem Thread vorgestellt:
viewtopic.php?f=104&t=73606

Da Tim mir dankenswerter Weise zwei Prototypen zugeschickt hat, konnte ich seine Lösung ausgiebig testen und bin begeistert!

Und so sieht es aus, wenn ein kompletter R9 von 1/93er IC-Wagen (Fleischmann 28 cm) durchfahren wird:




b.) 90° Bogen aus 5x R9 (62912) und 1X R5 (62530):
Aus der Not geboren wurde eine neue 90° Kombo, die mit Standardgleisen im möglichst großen Bogen die „Kurve nach der Bahnhofsausfahrt“ kriegen sollte:
(Ich hatte gerade nur noch 5 XX912er übrig)

Wie man in Wintrack sieht, ist die leichte Abweichung von 90° im Rahmen der Toleranz und der Bogen lässt sich problemlos bauen:




Der Schüttgutzug illustriert den sanft enger werdenden Bogen ganz gut:


4. Ausblick für künftige Aufbauten:
Mit der ungeplanten vorzeitigen Einführung des Personenverkehrs auf unserer MoBa muss beim nächsten Bauabschnitt natürlich ein vernünftiger Bahnsteig und ein separater Haltepunkt für Personenzüge her. Im Güterbahnhof ist weder ein Bahnsteig vorhanden, noch Platz für unseren Neuzugang…


Dies bedeutet allerdings auch gleich wieder die Beschaffung von 6 zusätzlichen schlanke Weichen und einer größeren Menge gerader Gleise und XX912er Bögen…

Hinzu käme ein Kehrschleifenmodul, um das Gleisdreieck bei der Bahnhofseinfahrt zu schalten. Ich hatte hier an Lenz gedacht werde mich allerdings aber auch mit dem von Martin empfohlenen „Frog Juicer“ Modul auseinandersetzen.

Dieses Projekt wird allerdings bis Herbst/Winter 2012 zurückgestellt.

III. Erster Personenverkehr:
Aus Kostengründen wollte ich das Thema Personenverkehr eigentlich noch 1-2 Jahre zurückstellen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war mein 40. Geburtstag – bzw. mit der MoBa Energie, die dieser im Freundes- und Verwandtenkreis freisetzen würde.
Merkwürdigerweise hatte unsere Teppichbahn in den letzten Monaten eine magische Anziehungskraft auf alle Freunde entfaltet, die bei jedem Besuch zum Leidwesen ihrer Frauen nach unserer MoBa sehen mussten...

1. Neue Lok Baureihe 218 (TRIX 22235):
Frederik hatte sich oft mit mir zusammen Modellbahnkataloge angeschaut und wir haben gemeinsam Wunschlisten gemacht. Bei mir war die verkehrsrote 218 von TRIX ganz oben auf der Liste, wurde allerdings aus Vernunftgründen zunächst zurückgestellt.
Für meinen Geburtstag schaffte der kleine Kerl es dann -unbemerkt! - seine Oma (meine Mutter) zu mobilisieren meine Wunschlok zu kaufen. (Eigentlich hatte ich mir ganz bescheiden einen Fleischmann Selbstentladewagen gewünscht und ihr den Link zu MSL geschickt.)

BR 218 vor dem IC „Seenplatte“ von Berlin über Brandenburg an die Ostsee:
(Im Blitzlicht sieht man gut die unzugerüstete Pufferbohle)


Die Lok ist mit ihren vielen gelungenen Details optisch eine Augenweide:


Der harte Kern unseres Themas „Diesel in Epoche V u VI“ ist damit vorhanden:

Ein kleiner Wehrmutstropfen: Die 21polige Lok kann nicht mit dem ESU LoPi 4. Es ruckt und zuckt und harmoniert trotz aller CV Optimierungen überhaupt nicht. Getestet wurde mit 3 verschiedenen Loks und zwei LoPi 4. (Bei mir und bei MSL)
Der Techniker hatte dann zum Vergleich einen Lenz Silver eingebaut und die Lok läuft nun seitens der Elektronik einwandfrei. Leider scheinen die Getriebe nicht sehr sorgfältig geprüft zu sein, die letzte Lok fuhr nur in einer Richtung vernünftig in der anderen Richtung kreischt und bockt es…
Nun ist sie zum wiederholten Male bei MSL, um durch eine Schwester mit ordentlichem Getriebe ausgetauscht zu werden.
(Hallo Märklin?! - Qualitätssicherung ist etwas anderes…

2. Fleischmann IC Wagen 1/93
Einem Freund waren Selbstentladewagen als Geschenk zu langweilig und so kam er mit drei Fleischmann IC Wagen 1/93. Damit diese einen ersten kleinen Zug ergeben, mussten natürlich noch zwei Wagen (gebraucht) dazugekauft werden.

1x1. Klasse Großraum, 1x 1. Klasse Abteil, 1x Bistro, 1x 2. Klasse Großraum, 1x 2. Klasse Abteil:

Mittelfristig sollen noch zwei 2. Klasse Wagen dazukommen. Ich denke 7 Wagen sind für H0 eine vertretbare IC-Länge.

--------------------------------------------
Nach Ostern wird die Anlage erst einmal abgebaut, da nun zunehmend Garten, Sport und frische Luft das Programm bestimmen. Aber spätestens im September geht es hier weiter!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Euch Stummies ganz herzlich für die tolle Hilfe mit Rat und Tat danken!
Ich wünsche Euch und Euren Familien schöne Osterferien!
Henrik


Thelamon

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#38 von airsimmer , 28.03.2012 22:49

Hallo Henrik,
wirklich toll, was Ihr da auf die Beine stellt. Es macht großen Spaß die Fortschritte und das Wachstum zu verfolgen ...


Gruß
Andreas

Märklin, C-Gleis, bisher ca. 60 m Teppichbahn mit meinen Kindern (15 und 18 Jahre)
seit 24.12.2010 digital (erst Infrarot-Bedienung, dann ECOS 50000 und seit Oktober 2012 CS 2)


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#39 von hobbiefahrer , 29.03.2012 07:29

Hallo Henrik,

alleine nur vom betrachten Deiner Bilder kommt purer Spaß auf
Du bringst mich wirklich bald dazu, meine Modellbahnträume aufzugeben und einfach ohne Landschaft meine Züge fahren zu lassen
Bin schon gespannt, wie es weiter geht.

Grüße,
Markus


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#40 von Timothy ( gelöscht ) , 17.04.2012 18:32

Hallo Henrik,

hatte gar nicht mitbekommen, dass es bei Euch schon weiterging. Wieder ein sehr schöner und ausführlicher Bericht. Eure Stückgutverladung macht nun auch mich neugierig.

Mir gefällt, wie die die 90-Grad-Kurve mit 5 mal R9 und 1 mal R5 gebaut hast. Ich würde das R5-Gleisstück vielleicht noch "in die Mitte" nehmen, dann hat man zum Kurveneingang bzw. -ausgang jeweils R9. Diese Methode würde ich auch beibehalten, denn so spart man zwei R9-Gleisstücke und auch das anfertigen des noch fehlenden Gleisstücks mit 5,3 Grad. Zumal sich so auch recht einfach eine zweigleisige Kurve bauen lässt:


Bei dem äußeren Beispiel wird jeweils ein R5 und beim inneren Beispiel ein R5 und ein R4 verwendet. Beim inneren Beispiel geht es nicht ganz auf (es geht um 2-3 mm). Zudem ist der Bogen, wenn man es genau nimmt, 90,5 Grad. Das halbe Grad und auch die 2-3 mm machen jedoch keine Probleme, dass C-Gleis ist ja flexibel. Manchmal sogar "zu flexibel". Ich bin ja erstaunt, wie gleichmäßig bei Dir die zweigleisigen Streckenabschnitte liegen. Das habe ich nicht immer so gut hinbekommen (siehe meine letzte Teppichbahn).

Eine schöne Sommerpause und viele Grüße

Tim


Timothy

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#41 von Thelamon ( gelöscht ) , 17.04.2012 20:25

1.
Die Kurvenlösungen die sich mit den R9ern (62912) bauen lassen sind wirklich ungleich "charmanter" als die engen Radien des Standardsortiments.
Allerdigs sind genau die 62912 unverschämt teuer (ein Schelm wer böses dabei denkt... ), wenn man sie ins Verhältnis zu den R4 und R5 setzt. Außerdem benötigt man pro 90° Bogen ungleich mehr von diesen Gleisstücken als von den 30° Standardkurvenstücken im R3, R4 und R5.

Zur Wintersaison stehen bei mir dennoch noch etliche R9er auf der Speisekarte. Ich möchte zumindest einen Teil der Hauptstrecke auf R9 u. R10 Parallelbögen umstellen.

(Noch aber steht unsere Anlage - ich habe den Abbau noch nicht übers Herz gebracht... ops: )

2.
Ich finde das C-Gleis estaunlich formstabil im positiven Sinne - bei mir liegt es jetzt 5 Monate ohne "Wanderungen".
Ich nehme an, dass das Dein glattes Laminat am Verrutschen der Gleise "mitschuldig" ist. (Insbesondere, wenn Du vorher an anderer Stelle die Flexibilität des Gleise ausgenutzt hast und etwas Spannung im Verbund hast.)

Beste Grüße
Henrik

PS
Für zwei perfekte 5,3 Grad R9er kannst Du mich für den Spätherbst schon Mal als Kunde vormerken


Thelamon

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#42 von Dr Koma , 14.07.2012 22:45

Hallo Henrik und alle Anderen


sehr schön, deine Bodenbahn, sowas ähnliches bau ich auch grad, bin aber noch nicht ganz so ausgefeilt in der Spielmöglichkeit. Ich bin bei der Suche auf die Lego-Pfeiler auf deine Anlage gestoßen, hab allerdings Märklin, u.a. wg. des Wahnsinns-Kehrschleifen-Modul-Dingsbums-Aufwandes. Ich fahr mit der neuen Ecos-Zentrale, weil da gleich ein Gleisbildstellpultschaubildtouchscreendingens mit drin dabei ist. Und ich bin stinkfaul und habs überhaupt nicht mit Kabeln, daher geht bei mir auch nur ein rotes und ein braunes von der Zentrale zum Gleis - trotz Warnungen aus dem Forum wg meiner Anlagenpläne von Zig Metern. Ich hab ne feine Nase, ich riechs schnell, wenns irgendwo schmurgelt und kokelt, ha!

Eine Frage hätte ich noch: Hast Du viele Kontaktprobleme? Ich muss, wenn ich mal 1-2 Wochen nicht gefahren bin, doch schon mal den Staubsauger- und Schleif-Wagen drüberlassen. Das muss ja bei Euch 2-Leiterern noch viel schlimmer sein, ähnlich schlimm wie das Kehrschleifengedöhns.


Ich danke für Deine Geduld


Love

Hauke


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#43 von Barmer Bergbahn , 14.07.2012 23:30

Warum abbauen? Wird denn der Platz im Sommer für etwas anderes benötigt?


Liebe Grüße
Christian



"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#44 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 15.07.2012 16:21

Zitat von Dr Koma
Hast Du viele Kontaktprobleme? ... Das muss ja bei Euch 2-Leiterern noch viel schlimmer sein, ähnlich schlimm wie das Kehrschleifengedöhns.

Hallo Hauke,
warum ist das bei 2-Leitern schlimmer als bei 3 Leitern? Weil man 33% weniger Leiter zu putzen hat? Ich selbst fahre TRIX-C-Gleise und Märklin-M-Gleise, M ist schlimmer aber der Vergleich hinkt. Und übrigens, im Zeitalter der Mikroelektronik ist das Kehrschleifengedöhns (Schönes Wort übrigens, gefällt mir) nur noch eine klitzekleine Randerscheinung in dem ganzen Elektrokram.

Übrigens, wie kommst Du mit dem Umschalter-Bocksprung-Gedöhns zurecht?


Gruß
Martin


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#45 von Dr Koma , 15.07.2012 19:31

Mensch Martin, das isses! Ihr habt mehr Kontaktprobleme, weil ihr weniger Leiter putzen könnt! Toll, das Märklingleis! Zumindest für Putzfreudige. Aber die Antwort auf meine Frage der Putznotwendigkeit nach einigen Wochen des Nichtbenutzens steht noch aus.

Ach ja, das lustige Bockspringen der Loks meiner Kindertage - vermissen tu ich es schon ein wenig bei meinen Digitalen. Jaajaa, liebe Märklinmitarbeiter, dem Kunden kann mans nie recht machen.



Seufz!

Hauke


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#46 von Peter Müller , 15.07.2012 20:03

Zitat von Dr Koma
Ach ja, das lustige Bockspringen der Loks meiner Kindertage - vermissen tu ich es schon ein wenig bei meinen Digitalen.


Ein guter Digitaldecoder sollte das simulieren können .


Zu den Kontaktproblemen: wer mit Mittelleiter fährt, hat zwei anstatt einer Schiene für die Masse. So weit so gut, besser als bei 2-Leiter. Er hat aber nur einen Leiter für Phase, und der dann auch nur gepunktet, und mit einer kurzen Basis von vielleicht fünf oder sechs Zentimetern. Das ist der Flaschenhals, durch den nicht kontinuierlich der Strom fließt. Wo immer möglich, statte ich unsere Fahrzeuge mit mehreren Mittelschleifern aus. Das reduziert den Verdruss ungemein - seit dem wische ich nicht mehr sondern sauge nur noch die Flusen auf (das wohl größte Teppichbahn-Problem).


Link zum zugehörigen Thread

PS.: beim Märklin-C-Gleis kommt möglicher Weise noch ein Fertigungsproblem dazu: Fabrikneue Gleise haben, so vermute ich, ölige Produktionsrückstände, die die Punktkontakte weniger kontaktfreudig erscheinen lassen.


Grüße, Peter

Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.

Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.


 
Peter Müller
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#47 von Dr Koma , 15.07.2012 20:19

Genau, Peter, ölige Verschmutzung neuer C-Gleise. Das hab ich schon mal in nem Thread geschrieben, ich reinige neue Gleise immer vor Einbau mit so nem Microfaser-Haushalts-Zaubertuch - was da ein Dreck runterkommt! Hab sogar schon 2 Gleise in der Minna bei 60 Grad mit dem Geschirr gewaschen, den Gleisen hats nicht geschadet, dem Ölzeugs allerdings auch nicht (bitte nicht meiner Herrin erzählen!).

Aber PuKos: ich dachte immer, die werden durch den Schleifer permanent "geschliffen" und machen daher weit weniger Probleme als die Schienen! Hmmmm, Dein Denkansatz, Peter, könnte aber die Kontaktprobleme nach kurzer Spielpause und deren Behebung nach wenigmaligem Befahren erklären.

Und zum Bocksprung in den Decoder programmieren: das wär doch was für Märklins Retromodelle, oder?!?


Love

Hauke


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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#48 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 15.07.2012 23:07

Zitat von Peter Müller

Zitat von Dr Koma
Ach ja, das lustige Bockspringen der Loks meiner Kindertage - vermissen tu ich es schon ein wenig bei meinen Digitalen.

Ein guter Digitaldecoder sollte das simulieren können


Könnte vielleicht einer der mitlesenden Decoderhersteller sich des Problems annehmen? Herr Tams !!! ??? !!!


Nichteisenbahner

RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#49 von ktams , 16.07.2012 09:25

Zitat von Nichteisenbahner

Zitat von Peter Müller

Zitat von Dr Koma
Ach ja, das lustige Bockspringen der Loks meiner Kindertage - vermissen tu ich es schon ein wenig bei meinen Digitalen.

Ein guter Digitaldecoder sollte das simulieren können


Könnte vielleicht einer der mitlesenden Decoderhersteller sich des Problems annehmen? Herr Tams !!! ??? !!!



moin,
bei unseren Decodern geht das, allerdings nur beim Anfahren. Man muss nur CV65 hoch genug einstellen
Gruß Kersten Tams


 
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RE: Unsere TRIX C-Gleis H0 Teppichbahnanlage – Diesel Ep V/VI

#50 von Thelamon ( gelöscht ) , 23.07.2012 20:09

Zitat von Dr Koma
Hallo Henrik und alle Anderen


sehr schön, deine Bodenbahn, sowas ähnliches bau ich auch grad, bin aber noch nicht ganz so ausgefeilt in der Spielmöglichkeit. Ich bin bei der Suche auf die Lego-Pfeiler auf deine Anlage gestoßen, hab allerdings Märklin, u.a. wg. des Wahnsinns-Kehrschleifen-Modul-Dingsbums-Aufwandes. Ich fahr mit der neuen Ecos-Zentrale, weil da gleich ein Gleisbildstellpultschaubildtouchscreendingens mit drin dabei ist. Und ich bin stinkfaul und habs überhaupt nicht mit Kabeln, daher geht bei mir auch nur ein rotes und ein braunes von der Zentrale zum Gleis - trotz Warnungen aus dem Forum wg meiner Anlagenpläne von Zig Metern. Ich hab ne feine Nase, ich riechs schnell, wenns irgendwo schmurgelt und kokelt, ha!

Eine Frage hätte ich noch: Hast Du viele Kontaktprobleme? Ich muss, wenn ich mal 1-2 Wochen nicht gefahren bin, doch schon mal den Staubsauger- und Schleif-Wagen drüberlassen. Das muss ja bei Euch 2-Leiterern noch viel schlimmer sein, ähnlich schlimm wie das Kehrschleifengedöhns.


Ich danke für Deine Geduld


Love

Hauke



Hallo Hauke und alle anderen "Sommerbahner",

ich war mit der Familie im Urlaub an der Ostsee, also verzeiht meine verspätete Antwort.

1.
Bezüglich des Staubes habe ich Glück mit der gewählten Auslegware, hier hatte ich eine Mark mehr in die Hand genommen. (hochbelastbar, kurzschlaufig - Scotchbrite irgendwas mit geringer Staubentwicklung). Ich merke das auch an meinem Computer und der amderen Elektronik im Raum - bemerkenswert wenig Staub.

Wenn wir länger als zwei-drei Wochen nicht gespielt haben, sauge ich allerdings vorsorglich immer einmal über die Gleise. (Es ginge vermutlich auch ohne Saugen - aber die Psyche spielt mit. )
Unser Staubsauger hat einen kleinen Rundbürstenaufsatz, der sich hervorragend zum Absaugen eignet.

-> Auf Parkett, Linoleum, Laminat, Fliesen etc. ist das Staubproblemn übrigens meist deutlich höher als auf einem niederflorigen Teppich, da der Staub immer durch die Gegend driftet und eben da hängenbleibt, wo er festgehalten wird (den Gleisen etc.).

2.
Bezüglich der Kontaktprobleme kann ich Dich beruhigen - die Probleme sind keineswegs größer/ schlimmer als bei Dreileiter Gleisen.
Wie Peter bereits ausführte hast du bei Dreileitern das Puko/ Schleiferproblem, inklusive Schleifergeräusche.
H0 zweileiter läuft insoweit sanft und sehr zuverlässig - ohne die Nachteile der Schleifer die gerne auch im Weichenbereich mal Probleme schaffen.

3.
Bezüglich der Kehrschleifen siehst Du Probleme, wo keine sind. Durch die heutige Technik regelt ein kleiner Baustein das ganze.

4.
Bezüglich des Ölfilms bei neuen Gleisen -
habe ich aufgrund Eurer "Gleispflege-Threads" zu Beginn alle Gleise mit Reinigungsakohol und Microfasertuch gereinigt.
Meine Vermutung ist, dass der Hersteller damit ein korrodieren der Gleise bei längerem Aufenthalt im Händlerregal verhindern will.

Beste Grüße
Henrik

PS
@Christian - warum abbauen
Die Anlage sollte im Sommer eigentlich immer abgebaut werden, da sie sich in meinem "Arbeitszimmer-Gästeschlafzimmer-Souterrain befindet". Die Betonung liegt auf "sollte eigentlich"...
Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt in meiner Anlage zu arbeiten und es haben auch schon Gäste in der Eisenbahn genächtigt (Die Fernstrecke geht rund um das Gästebett...).

@Peter -
Inzwischen ist auch mehr von dem Kunsstoffschüttgut eingetroffen. (Es war ein Geduldsspiel, denn der Bekannte aus Branche baut gerade ein Haus... und hatt andere Sorgen, als Kunsstoffgranulat für meine Eisenbahn.) Sobald wir wieder vollständig zuhause "angekommen" sind kann ich Dir gerne eine Probe zum Testen schicken.


Thelamon

   

Epoche III Teppich-, bzw. Fliesenbahn der DB 🇩🇪
Teppich-, bzw. Fliesenbahn in DACH 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭

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