RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#1 von swisstrain , 21.01.2012 23:10

Hallo Leute

Eines ist bei mir völlig klar. Ich will Puko's sehen. Ohne Pukos geht es bei mir nicht. Ich bin zwar nicht fanatiker, aber habe damit angefangen und wechsle nicht. Also das ist mal gesetzt.

Nun haben wir bei dem lieben Tante-M-System aber ja noch verschiedene Gleissysteme. Ich selbst kenne M- und C-Gleis gut. Vom K-Gleis habe ich aber praktisch null Ahnung. Da ich das C-Gleis eh immer noch ein bisschen Schminke und Schottere, bin ich mir am überlegen, abschnittsweise auch das K-Gleis einzusetzen.

Ratet ihr mir da dazu? Wie sieht es denn preislich aus? Ist das K-Gleis teurer/billiger als das C-Gleis.

Und was das M-Gleis angeht: Das brauche ich noch für Abstellgleise und Abschnitte ohne Entzweiung der Fahrwege.

Also: Soll ich auch noch mit dem K-Gleis einsteigen?

Lieber Gruss und mit Dank für Eure Tipps!

Alex


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#2 von Zugbrattfreak , 22.01.2012 07:15

Hallo,
wenn du Flexgleis einbauen möchtest brauchst du K-Gleis. Ich habe mit K-Gleis keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich weiß bloß noch nicht ob ich den Schotter einfach so wegkriege, wenn ich meine Anlage mal abreißen möchte.

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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#3 von Bobbel , 22.01.2012 07:47

@ Alex

Meine Meinung und meine Erfahrungen sind folgende...:

Das M-Gleis ist für mich out.
Wir Modellbahner wünschen uns doch immer noch detaillierte und feinere Modelle...
... und beim Gleis und dessen Beschaffenheiten sollen diese Wünsche nun einfach enden...?
Ein feines Schienensystem und filigrane Modellbeschaffenheit gehören irgendwie zusammen...!
Das Metallgleis war gut in den 1950er und 1960er Jahren...
... und wurde schon Ende der 1960er Jahre vom K-Gleis (1. Ausführung) "angegriffen".

Ebenfalls würde ich keine Modellbahn aus unterschiedlichen Systemen, z.B. eine
Mischung aus K- und C-Gleis, bauen.
Könnte mich allenfalls in bestimmen Bereichen, z.B. der gesamte Bahnhof oder das Bw in K-Gleis - weil DKW usw.,
für eine Mischbauweise entschließen.

Im Vorfeld sollte sich der Erbauer über die beiden Schienensysteme informieren und das für
die eigenen Belange beste Gleis auswählen...
Jedes hat Vor- und Nachteile...

Dem C-Gleis fehlen...

- Teilkreis-Gleisstücke 7,5° in den größeren Radien (R3, R4, R5, R9) = für großzügigere Gleisverlegung außerhalb des 30°-Rasters.
- ein fiktiver Radius 10 (7,5°-Gleisstück) um großzügige Paralellgleise und ein fehlendes Flexgleis auszugleichen.
- eine "schlanke" Doppel- und / oder eine Einfachkreuzweiche.
- Bogenweichen in den größeren Radien (ab R2).
- eine "schlanke" Außenbogenweiche...
- eine "schlanke" asymmetrische Dreiwegweiche...
- und diverse Ausgleichstücke, z.B. für den Bau eines Hosenträgers mit den "schlanken" Weichen.

Dem K-Gleis fehlen...

- Bogenweichen in den größeren Radien (ab R2).
- eine "schlanke" Außenbogenweiche...
- eine "schlanke" asymmetrische Dreiwegweiche...
- und diverse Ausgleichstücke, z.B. für den Bau eines Hosenträgers mit den "schlanken" Weichen.

Mir persönlich gefallen...
... das niedere, zierliche Schienenprofil (Code 90) des C-Gleises...
... der einfache Aufbau - als ich auf C-Gleis umstellte, waren meine Söhne 8 und 10 Jahre alt...
... die hervorragenden Fahreigenschaften - mit allen Fremdfabrikaten, DC-Wagen ohne Achstausch...
... die guten Stromleiteigenschaften...
... deshalb ist es für mich seit 1998 die erste Wahl...!

Das hohe und etwas globig wirkende K-Gleis Schienenprofil gefällt mir neben dem feinen C-Gleis nicht mehr...

Das unterschiedliche Aussehen spielt für mich eine untergeordnete Rolle...
... da ich ohnehin alle Gleise farblich nachbehandle und mit einem Schotterbett aufbaue...

Aber wie schon eingangs geschrieben...
... sollte dies jeder Modellbahner für sich selbst überprüfen und entscheiden...

Grüßle
Klaus


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#4 von kaeselok , 22.01.2012 07:50

Zitat von swisstrain
... bin ich mir am überlegen, abschnittsweise auch das K-Gleis einzusetzen.



Hallo Alex,

warum das denn? Wegen dem K-Flexgleis? Suche mal hier im Forum, irgendein Kollege hat mit ein wenig Gefrickel auch aus C-Gleisen ein "Pseudo-Flexgleis" geschaffen und einen sanften Bogen erzeugt.

Ansonsten würde mir kein Grund einfallen warum man beide Gleisarten mischen sollte?

Vielleicht das C-Gleis in die Schattenbahnhöfe und im sichtbaren Bereich K-Gleis? Das machen viele.

K-Gleis muss ordentlich verlegt werden, es bedarf einer Schotterung, die Weichenmechaniken sind gegen Schotterung/Leim sehr empfindlich, die Weichenantriebe ... naja, dazu wurde hier schon genug geschrieben.

Hole Dir mal ein paar K-Gleise bei Ebay und experimentiere damit. Ich würde das jedenfalls der Optik wegen nicht mischen; Du erkennst das K-Gleis zwischen den C-Gleisen sofort - egal wieviel Schotter und Farbe Du verwendest!

Mein Rat: Entweder alles (im sichtbaren Bereich) mit K oder mit C.


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#5 von Rainer Lüssi , 22.01.2012 08:39

Hallo Alex

Das K-Gleis ist leider nicht mehr zeitgemäss.
Die hohen und zudem sehr breiten Schienenprofile gefallen mir nicht (von den wuchtigen PuKos ganz zu schweigen).
Trotzdem, es ist bedeutend einfacher, das K-Gleis einzuschottern als das C-Gleis (Ausnahme: Weichen).

Leider hat es Märklin bisher versäumt, ein zeitgemässes K-Gleis zu bringen.
Schön wäre ein K-Gleis mit den Profilen des C-Gleises. Als erstes wäre da das Flexgleis zu nennen, dass sich dadurch gut mit dem C-Gleis kombinieren lassen würde. Dazu gerade Schienenverbinder für den Anschluss ans C-Gleis und gekröpfte Schienenverbinder für den Anschluss an das bisherige K-Gleis. Der Mittelleiter würde ich dabei gerade und mittig führen, und nicht wie bisher im Zigzag um die Schwellen. Nach dem einschottern ist es sowieso nicht mehr sichtbar.
Dann nach und nach die K-Weichen mit 2.3mm Profil. Geraden und Bogen sind m.M.n. überflüssig.

Das C-Gleis hat eine Profilhöhe von 2.3mm, das K-Gleis dagegen 2.7mm (!).

Hier der Unterschied:


Im Bild gut zu sehen die wuchtigen Schienenprofile des K-Gleises, welche durch die Breite noch wuchtiger erscheinen.



(Im Vergleich oben noch ein Rocoline Gleis)

Gruss
Rainer


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#6 von Thilo , 22.01.2012 09:12

Hallo,

Zitat von Bobbel
Dem K-Gleis fehlen...

- Bogenweichen in den größeren Radien (ab R2).
- eine "schlanke" Außenbogenweiche...
- eine "schlanke" asymmetrische Dreiwegweiche...
- und diverse Ausgleichstücke, z.B. für den Bau eines Hosenträgers mit den "schlanken" Weichen.


nicht nur dem C-Gleis, sondern auch dem K-Gleis fehlt eine betriebssichere schlanke DKW. Die 2275 ist nach meiner Erfahrung eine bessere Entgleisungshilfe.

Allgemein kommen auch DC-Radsätze mit dem C-Gleis deutlich besser zurecht als mit dem K-Gleis. RP25-Radsätze sind bei großen Radien (min. R3 und schlanke Weichen) beim C-Gleis (fast :wink problemlos, während sie beim K-Gleis in jeder Weichenstraße entgleisen.

Und gut eingeschottert macht das zierlichere C-Gleis m. E. einen erheblich besseren Eindruck als das K-Gleis, aber daß ist rein subjektiv.

Liebe Grüße

Thilo


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#7 von Torsten Piorr-Marx , 22.01.2012 09:34

Zitat von Thilo
... Allgemein kommen auch AC-Radsätze mit dem C-Gleis deutlich besser zurecht als mit dem K-Gleis. ...


Hallo Thilo,

Du meinst doch DC-Radsätze, oder?


Gruß
Torsten


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#8 von Thilo , 22.01.2012 09:36

Hallo Torsten,

Zitat
Hallo Thilo,

Du meinst doch DC-Radsätze, oder?


Aaargh!!! Ja, ich berichtige es gleich.

Danke

Thilo


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#9 von Lokwilli , 22.01.2012 10:09

Hallo,
die wesentlichen Argumente zum C- und K-Gleis wurden schon aufgeführt.
So habe ich mich dann auch vor einem Jahr für das, in meine Augen bessere, C-Gleis entschieden.

Um die Kosten zu dämpfen habe ich dann ein paar Gleise auch bei eBay ersteigert und musste dann feststellen, dass das keine so gute Idee war: Beim mehrmaligen Zusammenstecken und wieder Auseinanderziehen brachen die Verbindungslaschen regelmäßig ab, weil der Weichmacher aus dem Kunststoff raus war. Das waren Gleise von '98.

Meine Erfahrung: C-Gleise, die älter als 5 Jahre sind, verwende ich nicht mehr.
Ich gehe also nicht davon aus, dass ich meine Anlage nochmal zurückbauen kann.
Zugleich hoffe ich, dass beim Kunststoff inzwischen nachgebessert worden ist.

Und dennoch: Ich würde mich wieder für das C-Gleis entscheiden!!!

Viele Grüße
Phil


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#10 von Peter Müller , 22.01.2012 10:27

Zitat von swisstrain
Also: Soll ich auch noch mit dem K-Gleis einsteigen?


Warum nicht. Auf einer feste installierten Anlage überhaupt kein Problem.

Für Teppichbahner ist das K-Gleis nicht geeignet, weil die Verbindungslaschen mehrmaligen Auf- und Abbau mit Verbiegen und Kontaktproblemen quittieren.


Grüße, Peter

Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.

Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.


 
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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#11 von Volker Gundlach , 22.01.2012 10:28

Guten Morgen,
für mich war das C-Gleis immer ein Spielzeuggleis..mal eben auf den Teppich gelegt und zur Weihnachtszeit um den Christbaum gefahren.
Vom Gegenteil überzeugt wurde ich dann aber durch perfekt nachbehandelte und geschotterte C-Gleis Anlagen.
Ich befahre eine größere K-Gleis-Anlage, auch von Hand beschottert, mit Modellen vom Märklin, Liliput, Roco, ESU, Hobbytrade und Jägerndorfer...Probleme habe ich damit nicht...abgesehen von gewissen Besonderheiten bestimmter Loks, von denen dann aber auch C-Gleis-Bahner berichten.

Ich werde einen großen Teil meiner Anlage noch in diesem Jahr zurückbauen und danach neu gestaltet wieder erstellen. Dies wird dann auch wieder mit den zuvor abgebauten und neu zugekauften K-Gleisen geschehen, wobei sich die Zukäufe fast nur auf größeren Radien beschränken. Der Grund ist der von mir verwendete HeKi-Gleisschotter und meine Schottertechnik, die sich auf C-Gleis nicht übertragen lassen...abgesehen von der leicht abweichenden Gleisgeometrie in C-Gleis.
Ein Mischbetrieb ist aber auch durchaus möglich, wenn zum Beispiel die Übergänge im Tunnel liegen ist bereits eine optische Trennung vorhanden, so wird ein verschneites Teilstück bei mir auch mit C-Gleis gebaut.
--------------------
Würde ich heute allerdings eine von Grundauf neue Anlage bauen, so würde ich mich für das C-Gleis eintscheiden....die K-Gleis-Nutzer werden weniger, das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt ist mit Vorsicht zu genießen, neue Gleise sind relativ teuer und lassen sich anfangs nur sehr schwer stecken. Hinzu kommt der Umstand, dass die anderen Mütter ihre schönen Töchter vorwiegend auf C-Gleis testen.

Gruß,
Volker G.


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#12 von OttRudi ( gelöscht ) , 22.01.2012 10:44

Zitat von swisstrain


Also: Soll ich auch noch mit dem K-Gleis einsteigen?




Hallo Alex,

in der Zwischenzeit gibt es auch Lösungen von Dritten z.B. gebogene Übergangsgleise von C- nach K-Gleis. Dort kann man sich auch die fehlenden Weichen, siehe die Liste von Klaus, in der Zwischenzeit für beide Systeme anfertigen lassen. Ist zwar etwas teuer im Vergleich zu Standardweichen, aber man hat damit die Möglichkeit die Vorzüge beider Gleissysteme je nach Bedarf einzusetzen.

Gruß

Rüdiger


OttRudi

RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#13 von swisstrain , 22.01.2012 11:01

Hallo zusammen!

Danke für Eure Kommentare. Ich habe vor allem gefragt, weil ich mit relativ vielen Loks von Drittherstellern, aber auch mit Loks von Märklin selbst Probleme beim C-Gleis habe. Ich musste schon Kreuzungen nachbessern, Pukos biegen usw.

Heikle Punkte sind jeweils bei Bogenweichen und Kreuzungen. Selbst der Kittel von Märklin macht mir dort einen Kurzen.

Deshalb war meine Frage vor allem aufs Betriebliche ausgerichtet. Ist das K-Gleis nicht betriebssicherer mit seienen breiten Pukos, die sicheren Kontakt garantieren?

Alex


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#14 von Rainer Lüssi , 22.01.2012 11:13

Hallo Alex

Die Betriebssicherheit würde ich beim C-Gleis tendenziell als höher einstufen als beim K-Gleis (nach meinen Erfahrungen mit C- und K-Gleis).

Die Bogenweichen beim C-Gleis können allerdings schon Probleme bereiten.
Ich musste dazu beim Radlenker ein Stück Blech ankleben. Siehe hier:
http://www.stayathome.ch/Basteln_Bahn.htm (ganz unten).

Die Dreiwegweichen beim K-Gleis sind übrigens ganz schlecht.

Gruss
Rainer


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#15 von Bobbel , 22.01.2012 11:50

@ Alex... @ Forum...

Zum Thema Betriebssicherheit möchte ich folgendes anfügen...

Mit dem hauseigenen Gleis - K-Gleis oder C-Gleis - kommen nicht mal alle Loks von M* zurecht...!

Ich habe beispielsweise zwei E18 / 118 (3767/68), die früher regelmäßig auf der "schlanken" DKW 2275
stehen blieben und einen Kurzschluß machten...
... und heute beim langsamer Fahrt über die "schlanke" C-Gleis-Weiche 24711/12 regelmäßig
stehen bleiben...
Ein Vorschritt... es gibt keinen Kurzschluß mehr.

Noch eine Anmerkung...
Ich verstehe nicht... daß nicht einer der zahlreichen "Fremdanbieter" auf die Idee gekommen ist,
ein praxistaugliches Schienen- und Weichensystem mit Punktkontakten auf den Markt zu bringen...?

Grüßle
Klaus


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#16 von kaeselok , 22.01.2012 12:00

Zitat von Bobbel
Ich verstehe nicht... daß nicht einer der zahlreichen "Fremdanbieter" auf die Idee gekommen ist,
ein praxistaugliches Schienen- und Weichensystem mit Punktkontakten auf den Markt zu bringen...?



Tja, gute Frage!

- zu erwartende Nachfrage zu gering?
- Patent-/Lizenzrechtliche Probleme? (kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber heutzutage ist das ja ein heiss diskutiertes Thema ...)

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#17 von Rainer Lüssi , 22.01.2012 12:04

Hallo zusammen

Zitat von Bobbel
Noch eine Anmerkung...
Ich verstehe nicht... daß nicht einer der zahlreichen "Fremdanbieter" auf die Idee gekommen ist,
ein praxistaugliches Schienen- und Weichensystem mit Punktkontakten auf den Markt zu bringen...?

Die meisten anderen Hersteller werden kein Interesse dran haben, Mittelleitergleise herzustellen. Das wäre ja direkte Konkurrenz für das eigene Schienensystem und vor allem für das Rollmaterial.
Es müsste da ein unabhängiger Hersteller sein, und da fällt mit nur Peko ein...

Gruss
Rainer


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#18 von swisstrain , 22.01.2012 12:09

Hallo Leute

Ok. Ich habe verstanden. Beide Gleissysteme haben Ecken und Kanten, jedoch das C-Gleis unter dem Strich betriebssicherer. Wie räumt Ihr die Kontakt- und Kurzschlussprobleme aus der Welt?

Alex


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#19 von Bobbel , 22.01.2012 12:20

@ Kalle... @ Rainer

Patentrechtliche Probleme...
... sollten diese bestehen, dürfte es ja auch keine Mittelleiter-Loks von BraWa, Fleischmann, Liliput,
Piko und Roco usw. geben...!

Und bei einer Neuentwicklung - ohne sich durch Patente oder Gebrauchsmuster geschütze
Dinge anzunehmen - dürfte es kaum zu Schwierigkeiten kommen...!

Hersteller...:
Tillig wäre meiner Meinung nach auch eine gute Adresse...! Odrrrrrr...?

So ein neunes "markenunabhängiges" Schienensystem könnte alle bekannten Schwächen auf einmal ausgleichen...
... und ich könnte mir vorstellen, daß zahlreiche Pickelbahner darauf einsteigen würden...

Grüßle
Klaus


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#20 von X2000 , 22.01.2012 12:24

Zitat von Bobbel


So ein neunes "markenunabhängiges" Schienensystem könnte alle bekannten Schwächen auf einmal ausgleichen...
... und ich könnte mir vorstellen, daß zahlreiche Pickelbahner darauf einsteigen würden...


Klaus



Genau das fehlt, allein für Z gibt es schon 2 Mitstreiter. Patentrechtlich gibt es allenfalls für die Gleisverbindung etwas. Sicherlich nicht für ein Mittelleitergleis ansich.


Gruß

Martin


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#21 von Rainer Lüssi , 22.01.2012 12:25

Hallo Klaus

Zitat von Bobbel
So ein neunes "markenunabhängiges" Schienensystem könnte alle bekannten Schwächen auf einmal ausgleichen...
... und ich könnte mir vorstellen, daß zahlreiche Pickelbahner darauf einsteigen würden...

Davon bin ich überzeugt! Deshalb auch meine Umfrage: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=31&t=72134
Patentrechtliche Probleme kann es kaum geben, dass System ist schon so alt...

Gruss
Rainer


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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#22 von hu.ms , 22.01.2012 13:06

Es gibt auch die möglichkeit zweileitergleis nach wunsch zu verbauen und den mittelleiter nachzurüsten.
Einige hier im forum haben das gemacht. z.b. viewtopic.php?f=64&t=22305

Hubert


Mein anlagenneubau: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=140152
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888

Fahre moba und ID.3 mit selbst produzierten PV-strom.


 
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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#23 von swisstrain , 22.01.2012 13:23

Hallo Hubert

Und gibt es da weniger betriebliche Probleme?

Alex


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#24 von Asslstein , 22.01.2012 13:52

Hallo Alex,

nachdem meine Lösung von Hubert direkt angesprochen wurde, kann ich vielleicht auch am ehesten dazu Auskunft geben.

Zitat von swisstrain

Und gibt es da weniger betriebliche Probleme?


Betriebliche Probleme habe ich mit den derart umgebauten Weichen und Gleisen absolut keine mehr!
Aber:
- Die Weichen sind polarisiert.
- Der Mehraufwand gegenüber K- oder C-Gleis ist schon gewaltig.
- Die Optik ist nicht zwingen besser.

Falls Du über den Umbau von Zweileitermaterial nachdenken solltest, kann ich Dir die Pecoweichen nahelegen.
Im Vergleich zu K-Gleisweichen ist der Qualitätsunterschied schon gewaltig. Der Unterschied bezüglich Auswahl an Weichenformen ist genauso groß. Nur beim Preis ist es anders herum.
Ich habe hier auch vor einiger Zeit einen kleinen Bericht zum Weichenumbau angefangen. In einem Beitrag vom 31.12.2009 verweise ich auch auf ein Video, in dem man sieht wie kontaktsicher derart umgebaute Weichen sind.

Gruß
Knut


Bilder meiner Baustelle (Spielanlage)


 
Asslstein
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RE: K- und C-Gleis im Vergleich

#25 von tjnj ( gelöscht ) , 22.01.2012 13:55

Hallo!

Bin auch am überlegen, da ich gerade etwas plane, mir die Märklingleise optisch garnicht zusagen.

Habe nach viel im Netz lesen das Peco-Gleis gefunden.
Baut damit jemand? So wie ich gelesen habe, laufen die Modelle sogar auf dem 1,9mm Gleis.

Gruß
Torsten


tjnj

   

RE: Review: Märklin 37020 - Baureihe 53.0
1:87 trifft auf Vorbild

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