RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#201 von KaBeEs246 , 30.03.2023 18:54

Hallo Ralf und Freddy,

Zitat von kartusche im Beitrag #200
Hallo, ich stehe etwas auf dem Schlauch bezüglich der Anbindung des SBhf an die beiden Doppelgleistunnel rechts unten (Parade und Bhf)….ist mir nicht klar wie das gehen soll.
so, wie ich das sehe, ist da keine Verbindung zum Schattenbahnhof, sondern es geht aus dem Bahnhof raus in einem nicht einsehbaren Bogen direkt auf die Paradestrecke, wo der Zug dann sofort wieder am soeben verlassenen Bahnhof vorbeifährt. Schade, dass trotz der Größe der Fläche so keine Illusion von zurückgelegter Entfernung aufkommen kann.
Oben links münden dann alle Strecken in die ovale Wendel ein.
Oder interpretiere ich den Gleisplan falsch?

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#202 von MoBaFreddy , 30.03.2023 20:27

Hallo und vielen Dank für die ersten Meldungen...

Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #201
Hallo, ich stehe etwas auf dem Schlauch bezüglich der Anbindung des SBhf an die beiden Doppelgleistunnel rechts unten (Parade und Bhf)….ist mir nicht klar wie das gehen soll.

Hallo Kartusche, herzlich willkommen hier im Rosenland...
Die beiden Wendel sind hier gegenläufig (im Gegensatz zu den entsprechenden Wendeln oben links) und werden direkt aus den Hauptgleisen vom Hbf und von der Paradestrecke in den Wedel rein angesteuert...werde hierzu noch ein Foto mit Hinweis machen...
Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #201
so, wie ich das sehe, ist da keine Verbindung zum Schattenbahnhof, sondern es geht aus dem Bahnhof raus in einem nicht einsehbaren Bogen direkt auf die Paradestrecke, wo der Zug dann sofort wieder am soeben verlassenen Bahnhof vorbeifährt. Schade, dass trotz der Größe der Fläche so keine Illusion von zurückgelegter Entfernung aufkommen kann.
Oben links münden dann alle Strecken in die ovale Wendel ein.
Oder interpretiere ich den Gleisplan falsch?

Hallo Hans, auch Du seist gegrüsst und herzlich willkommen geheissen.
Wie ich schon oben für Kartusche erwähnte, fahren die beiden Hauptstrecken direkt die Wendel an...die Parade schraubt sich dann gegen den Uhrzeigersinn abwärts (blau) und die Hbf-Ausfahrt schraubt sich im Uhrzeigersinn abwärts (braun). Die äussere blaue Wendel geht von Ebene 1000mm bis Ebene 750mm und die innere braune von Ebene1100mm bis Ebene 500mm.
Habe leider keine 3D-Ansicht, aber werde es nochmal genauer in raily zeichnen...

Bis dahin weiter schönes Rätselraten ...

Nein, Spass beiseite...es funktioniert so und die Züge können wohl Tage in den Sbhfén verbringen, bis man sie wieder sieht...

LG
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#203 von michaelrose55 , 30.03.2023 20:30

Muss ich bei Dir auch mal vorbei schauen...


Michael


Von Breitenbach nach Rosenheim V4

Hier geht's zum Gleisplan!


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#204 von MoBaFreddy , 30.03.2023 21:53

Hallo Michael...welcome to Rosenland...ich hoffe, Dir gefällt es hier ein wenig...und Du hast vielleicht ´ne Meinung...
LG Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#205 von MoBaFreddy , 30.03.2023 22:05

Hi Kartusche und Hans.
Hier ein Foto von den Wendeln mit den Einfahrten aus den Hauptstrecken.
Die Nord-West-Wendeln werden beide im Uhrzeigersinn befahren und starten innen (braun) auf Ebene 1100mm und aussen (blau) auf Ebene 1000mm.
Die Süd-Wendeln starten gegenläufig nach unten...innen (braun) im Uhrzeigersinn auf Ebene 1100mm und aussen (blau) gegen den Uhrzeigersinn auf Ebene 1000mm.
Ach ja, hatte ich zwar schon erwähnt, aber gerne nochmal...die Wendeln bestehen aus R2, R3 (Flexgleis), R4 und R5. R1 gibt es bis auf minimale Ausnahmen (Ausfahrweichen ohne Antrieb im Sbf IV unter dem BW) gar nicht auf der Anlage und im sichtbaren Bereich mindestens einen Radius von 650-800mm, wenn geht, mehr.
Look:
Bild entfernt (keine Rechte)
Wenn doch noch Fragen sind, bitte raus damit
...ansonsten Allen erst mal einen schönen Abend und ...ich mach mir hier zu hause noch was auf...der Stammtisch war sehr kurz (und bündig)

Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#206 von MoBaFreddy , 02.04.2023 01:19

...kleiner Nachtrag zu "Kartusche"...
Sorry, Ralf, ich stand etwas auf dem Schlauch und habe den "Ralf" überlesen...
Toll, daß Du dabei bist...
Jetzt noch ein kleiner Aufruf an Ralf und ALLE anderen Besucher meines Planungs-Freds...
Da ich in meinen (schon Jahrzehnte langen) Bahn- und Modellbahnerfahrungen aus einem recht vollen Topf schöpfen kann, ist trotzdem mein Manko die Welt der Signale !!!
Habe mich zwar (erst kurzfristig) schon mit Signalen unterschiedlichster Art etwas beschäftigt, aber da ich noch NIE Signale auf meinen bisherigen Anlagen verbaut habe (warum auch immer), brauche ich wirklich HILFE !!!
Der Plan in meinem Kopf möchte gerne Lichtsignale (Ep-III) im Hbf und auf den Hauptstrecken haben und im Nebenbahnhof Formsignale (auch Ep-III). Besonders kompliziert ist für mich die Absicherung und/oder Regelung von Abstell- und Bahnhofsgleisen (Sperrsignale etc.?).
Ich hoffe, ich bekomme Unterstützung, denn ich hatte bisher ausser einem Einfahrtsignal am Hbf von der Strecke kommend und Ausfahrtsignale an den entsprechenden Gleisen im Bahnhof (aber auch da gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten) keine wirkliche Idee, wie Signale benutz werden sollen.
Danke dafür schon mal ... und jetzt eine gute Nacht für ALLE


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#207 von ET 65 , 02.04.2023 10:09

Zitat von MoBaFreddy im Beitrag #206
... Habe mich zwar (erst kurzfristig) schon mit Signalen unterschiedlichster Art etwas beschäftigt, aber da ich noch NIE Signale auf meinen bisherigen Anlagen verbaut habe (warum auch immer), brauche ich wirklich HILFE !!!
Der Plan in meinem Kopf möchte gerne Lichtsignale (Ep-III) im Hbf und auf den Hauptstrecken haben und im Nebenbahnhof Formsignale (auch Ep-III). Besonders kompliziert ist für mich die Absicherung und/oder Regelung von Abstell- und Bahnhofsgleisen (Sperrsignale etc.?). ...
Hallo Freddy,

Hilfe bekommst Du hier, aber

Zitat von MoBaFreddy im Beitrag #198
Fragen sind erwünscht Verbesserungsvorschläge (bitte keine kompletten Änderungen mehr) sind willkommen
...die sichtbaren Ebenen:
[[File:Gleisplan_Rosenland_sichtbare-Ebenen_2023-03-30.jpeg|none|auto]]
...die sichtbaren Ebenen + NebenBhf (Multideck)
[[File:Gleisplan_Rosenland_sichtbare-Ebenen+NebenBhf_2023-03-30.jpeg|none|auto]


ist das immer noch der aktuelle Plan für den Bahnhof? Warum zeigt das Forum hier das Bild nicht an?

Da sind zwei "verzogene" Hosenträger im Plan. Wie willst Du diese mit Standardweichen bauen? Oder habe ich irgendwo verpasst, dass dort der Selbstbau zum Einsatz kommt?

Der aktuelle Gleisplan mit vernünftiger Auflösung wäre hier hilfreich, dass wir die Standorte eintragen können.

Zum Thema Signale in Epoche 3 verweise ich hier einmal auf die zur Verfügung stehenden Signale. Sollte noch jemand Ergänzungen dazu haben (was heute auch noch erhältlich ist)?

Wenn Du mit Lichtsignalen arbeitest, gehört auch das passende Stellwerk dazu. Wenn es das elektronische Stellwerk ist, entfallen die Drahtzugleitungen und die Weichen sind motorisch vor Ort gestellt (Dirk, du darfst gerne mit reingrätschen).

Alle Gleise, von denen Zugfahrten auf die Strecke erfolgen können, werden mit Lichtausfahrsignalen ausgerüstet. Der Rest folgt dann mit entsprechendem Plan.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#208 von Remo Suriani , 02.04.2023 11:54

Moin,

Zitat von ET 65 im Beitrag #207
Zum Thema Signale in Epoche 3 verweise ich hier einmal auf die zur Verfügung stehenden Signale. Sollte noch jemand Ergänzungen dazu haben (was heute auch noch erhältlich ist)?

Wenn Du mit Lichtsignalen arbeitest, gehört auch das passende Stellwerk dazu. Wenn es das elektronische Stellwerk ist, entfallen die Drahtzugleitungen und die Weichen sind motorisch vor Ort gestellt (Dirk, du darfst gerne mit reingrätschen).



Äh ja, ich grätsch mal rein

Das Wiki erscheint mir etwas fragwürdig in Bezug auf Lichtsignale: Gerade für Epoche III sind ja die Bauform 59 noch interessant, die es von Erbert/Signalmanufactur, mit dem Vorteil, dass sie gegenüber Weinert fertig sind - Die ich hier auch dringend empfehlen würde. KS-Signale haben auch keinen Gittermast und Sperrsignale haben keine Bauform 69, da gibt es die frühen und die späten, da habe ich den Namen jetzt nicht parat, zumindest ist es bei den neueren nicht 69, eher auch 59 und bei den älteren 51 (geschätzt). Wichtig bei den neuen ist eher die Bauform ob Siemens oder Lorenz, (wobei mir im Modell nur Siemens bekannt ist). Die älterer Bauform fehlt auf jeden Fall in der Liste, die gibt es auch von Weinert. Ebenfalls vermisse ich Mafen, die die schönsten 69er Signale anbieten.

Elektronische Stellwerke gab es in der Epoche III noch nicht, Lichtsignale konnte damals entweder elektromechanische Stellwerke oder frühe Relaisstellwerke ansprechen. Bei beiden haben die Weichen Motorische Antriebe, es gibt also keine Drahtzuleitungen. Einen Unterschied gibt es jedoch bei der Ausstattung mit Sperrsignalen und Weichensignalen: Während elektromechanische Stellwerke selten signaltechnische gesicherte Rangierfahrstraßen ist das bei einem Bahnhof dieser Größer hier in Drucktastenstellwerken üblich. Daher hat ein elektromechanisches Stellwerk noch Weichensignale, ein Drucktastenstellwerk üblicherweise nicht, dafür aber mehr Sperrsignale.

Wenn Du nicht unbedingt auf die Weinert-Bausätze setzen möchtest könntest Du am ehesten mit den Erbert/Signalmanufactur Signalen der Bauart 59 loslegen, die tatsächlich schon etwas früher im Einsatz waren (Kreiensen ging 1957 in Betrieb und hatte bereits die neuen Schirme, die Rangiersignal und Hauptsignal in einem Schirm vereinen).

Die 69er Signale kamen übrigens mit dem Schirm ab etwa 65 um Einsatz, allerdings zuerst noch mit dem Mast der älteren Signale.

Aber wie Heinz schon schrieb: ein Aktueller Plan wäre hinfreich


Viele Grüße
Dirk

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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#209 von MoBaFreddy , 02.04.2023 16:10

Hallo liebe Mit-Stummis.

@Heinz
Toll, dass Du hilfst und fragst!
...und ja, das ist mein aktueller Plan-Favorit...hoffe, diesmal wird er korrekt angezeigt. (obwohl ich die Fotos in #198 prima anklicken und vergrössern kann...):

Bild entfernt (keine Rechte)

Zitat von ET 65 im Beitrag #207
Da sind zwei "verzogene" Hosenträger im Plan. Wie willst Du diese mit Standardweichen bauen? Oder habe ich irgendwo verpasst, dass dort der Selbstbau zum Einsatz kommt?


Genau...sieht etwas verzogen aus...ist es auch Ich verwende die Standard-Schlanken-K-Gleis-Weichen/DKWs und passe sie etwas an den Gleisabgängen an (Längen und Winkel). Habe das schon mal gemacht und es funktioniert prima. Bewegliche Herzstücke werden nicht verwendet und die Weichen (2271, 2272 + 2273) werden auch unbeweglich gemacht und polarisiert. (22715 + 22716 bleiben natürlich so). Aus manchen DKWs werde bei Bedarf (sieht auch sehr cool aus) EKWs gemacht.

Zitat von ET 65 im Beitrag #207
Der aktuelle Gleisplan mit vernünftiger Auflösung wäre hier hilfreich, dass wir die Standorte eintragen können.


Zeige hier nochmal einen "nackten" Gleisplan mit laienhaft eingesetzten Signalen (bitte nicht lachen, ich weiss es nicht besser) :

Bild entfernt (keine Rechte)

Auch merci vielmals für die Link-Angaben...auch wenn ich immer noch nicht genau weiss, wo und wann welches Signal stehen soll...mir fehlt da der komplette Durchblick. Habe zwar eine Ahnung, aber wo z.B. muss ein Vorsignal stehen und wenn, warum einzeln oder bei einem Hauptsignal.
Weiterhin denke ich, dass Lichtsignale keine Drahtseilzüge brauchen, oder liege ich da falsch. Andererseits brauchen doch die Weichen diese Züge (Kanäle), die ich auch gerne vom Stellwerk aus darstellen möchte, oder?
Es soll sich ja ALLES in Epoche III abspielen.
Hier der Plan für den Nebenbahnhof, der ja Formsignale bekommen soll:

Bild entfernt (keine Rechte)

Hallo Dirk...auch Dir lieben Dank für die prompte Reaktion!

Was ich aus Deinem Beitrag raushöre, ist, dass es da einige Überschneidungen in Bauform etc. für die Epoche III gibt...
Ich würde gerne die Bauform 59 einsetzen, einplanen und einbauen. Meine Haupt-Epoche III-Zeit soll um 1960 dargestellt werden...auch wenn einiges Rollmaterial früheren und späteren Ursprungs ist.
Signalmanufaktur Ebert kannte ich nicht...Mafen (aus Spanien glaube ich) hatte ich schon mal im Forum gelesen...Ich selbst besitze nur "echte" alte Märklin-Signale, alle noch in der OVP und mit den Steckern und Mittelleiter-Kontakt-Plättchen ausgestattet . Und diese waren noch nie in betrieb! Wie ich ja schon erwähnt hatte, war ich bis dato ein absoluter Signal-Muffel, was nun geändert wird.

Ich hoffe, die Pläne sind ok...wenn nicht, bitte anmahnen und ich werde versuchen, etwas bessere zu liefern.

LG und schönen MoBa-Sonntag
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#210 von Remo Suriani , 02.04.2023 17:24

Hallo Freddy,

Da lässt sich was mit machen, mal schauen, ob ich da heute noch mehr zu schreiben kann oder erst die nächsten Tage.

Eine Frage, was ist das für ein Gleis von dem Abzweig links in der Hauptstrecke zu Südkopf des Bahnhofs?

Von den Drahtzugleitungen musst Du Dich aber im Hbf verabschieden, hier nochmal der Absatz dazu aus meinem letzten Post

"Elektronische Stellwerke gab es in der Epoche III noch nicht, Lichtsignale konnte damals entweder elektromechanische Stellwerke oder frühe Relaisstellwerke ansprechen. Bei beiden haben die Weichen Motorische Antriebe, es gibt also keine Drahtzuleitungen. Einen Unterschied gibt es jedoch bei der Ausstattung mit Sperrsignalen und Weichensignalen: Während elektromechanische Stellwerke selten signaltechnische gesicherte Rangierfahrstraßen ist das bei einem Bahnhof dieser Größer hier in Relaisstellwerken üblich. Daher hat ein elektromechanisches Stellwerk noch Weichensignale, ein Drucktastenstellwerk üblicherweise nicht, dafür aber mehr Sperrsignale"


Viele Grüße
Dirk

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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#211 von Remo Suriani , 02.04.2023 19:36

Hallo Freddi,

Zitat von MoBaFreddy im Beitrag #209
Ich würde gerne die Bauform 59 einsetzen, einplanen und einbauen. Meine Haupt-Epoche III-Zeit soll um 1960 dargestellt werden...auch wenn einiges Rollmaterial früheren und späteren Ursprungs ist.
Signalmanufaktur Ebert kannte ich nicht...Mafen (aus Spanien glaube ich) hatte ich schon mal im Forum gelesen...


Das spricht auf jeden Fall für Erbert/SMF. Du kannst sie übrigens in Wolfgangs Gleiswüste, die Du vermutlich kennst sehen. Manchmal muss man da etwas warten, aber es lohnt sich. Haben ein gutes Preis-Leitsungverhältnis und sehen klasse aus und passen von der Epoche

Nun konkret zu Deinem Fall.

Der erste wichtige Punkt: Einfahrsignals und Blocksignale stehen so gut wie nie unmittelbar vor der Einfahrweiche. Was muss man an Platz einplanen?

Erste Frage dazu?
Muss über die Einfahrweiche rangiert werden? Zum Beispiel beim Umsetzten einer Lok, oder ganz klar bei Dir oben, um in die Postgleise zu kommen. Plane die längste regelmäßige Rangierabteilung, die vor die Einfahrweiche fahren muss und setze dort die Rangierhalttafel, also wenn die Bedienfahrt für Post und Güter 70cm Lang ist, steht die Rangierhalttafel 70m vor der ersten Weiche, so dass die Rangierfahrt dazwischen passt, ohne diese Tafel zu überfahren. Das macht man nämlich nur im Ausnahmefall und erfordert besondere betriebliche Maßnahmen. Das könnte nun bei Dir auf halber Strecke zwischen Einfahrweiche und Brücke sein. Und jetzt der Clou: Das Einfahrsignal kommt nochmal 200m umgerechnet weiter nach links. Und da stößt man dann mit den modellbahnerischen Platz an die Grenze Bedeutet aber: Auch wenn man einen Kompromiss macht, sollte es noch einen sichtbaren Abstand zwischen Signal und Rangierhalttafel geben. Ideal wäre links von der Brücke, aber da ist es dann blöd, dass eine Lok vor dem Signal halb im Tunnel steht. Sollte man wegen Blendung auch vermeiden. Der Kompromiss könnte dann sein: Einfahrsignal unmittelbar rechts neben die Brücke, damit zumindest noch etwas Platz bis zur Rangierhalttafel da ist.
Bei der Hauptstrecke, wo der Platz zwischen Tunnel und Brücke noch etwas größer ist, würde ich das Esig dann eher links vor der Brücke platzieren. Da man da nicht zwingen rangieren muss (wenn man umsetzt gibt es ja oben das Ausziehgleis oder aber das Ausfahrgleis, würde ich da auf die Rangierhalttafel verzichten, oder maximal eine Loklänge freihalten.

Unten rechts ist es ähnlich, da ist kein Platz für ein Esig, das würde dann vor dem Tunnel stehen. An das Tunnelportal könnte man die Rangierhalttafel dübeln, so das vielleicht eine Lok da umsetzten kann.

Für den Überholbahnhof links gilt das gleiche: Das Signal passt nicht zwischen Tunnel und Weiche. Da auch ein Überholbahnhof ein Bahnhof ist, wäre das übrigens ein Einfahrsignal und kein Blocksignal, aber das spielt eh keine Rolle (weil man da baulich auch als Blocksignal die Bauform des Einfahrsignals nehmen würde).

Etwas kompliziert wird es mit der blauen Verbindung. Ich denke, das soll eine freie Strecke sein, weil Bahnhof und der Abzweig links in der Parade eigentlich räumlich weiter getrennt sind. Dann braucht der Bahnhof nach links, auch wenn er nur tuschiert wird, auch ein Einfahrsignal und das müsste wegen der orangen Rangiergruppe wieder mit einer Rangierhalttafel sehr weit vorne stehen, zumal auch das Blocksignal für den Abzweig weiter nach rechts müsste.

Man könnte das lösen, indem man dem Abzweig mit dem Bahnhof zusammenfasst, als abgesetzten Bahnhofsteil, dann wäre das blaue ein Bahnhofsgleis mit weniger Schutzabständen. Dann könnte man aus dem Gleis auch recht Problemlos in die orangen Anschlussgleise rangieren. Gleichzeitig muss man aber auch den Abzweig mit dem Überholbahnhof zusammenfassen, weil sonst die Signalabstände nicht reichen (orange Linie). Da jure wäre dann alles vom Überholbahnhof, über den Abzweig zum Hauptbahnhof ein großer Bahnhof mit drei Bahnhofsteilen, was vermutlich nicht so gewollt ist. Signaltechnisch geht es aber am besten auf, und es würde sich vielleicht nur der Experte wundern Daher würde ich fast das empfehlen.



Um die Ausfahrsignale und Sperrsignale können wir uns dann später schauen.

Ich hoffe das war halbwegs nachvollziehbar


Viele Grüße
Dirk

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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#212 von MoBaFreddy , 04.04.2023 11:44

Hallo Dirk.
Mord´s Dank für Deine ersten sehr ausführlichen Hinweise und Gedanken zu meinen Signalen. Das habe ich zum grössten Teil nicht gewusst und auch noch nicht in Recherche gefunden. Merci
Besonders die Aufstellorte werde ich mit Sorgfalt nun neu wählen.

Hallo Stummianer.

Kann es ja nicht lassen, immer wieder in meinen Gleisplan zu schauen......und siehe da, habe einen eklatanten Fehler im oberen Sbf III festgestellt
Wenn ich da die Wendel runtergefahren wäre, hätte ich das "Niemandsland" erreicht... ...rauf ging gar nicht
Ist anscheinend Niemandem aufgefallen, da ja auch für einige unklar war, wie ich (die Züge) in diese Süd-Wendel v. Sbf III einfahre(n).

Hier nun der berichtigte Gleisplan des Sbf III:

Bild entfernt (keine Rechte)

Geändert habe ich auch (zwecks besserer Zuordung) die Farben der Gleise...sie bedeuten gelb/grün = Durchfahrgleise und braun = Verbindungen zum SbfII (braun). Sbf III ist ja blau, sowie die dazugehörigen Wendeln NordWest (NW) und Süd (S).
Das ist ja eigentlich einfach ein Kreis (Rundkurs) mit 2 jeweils 6-gleisigen Gleisharfen + Durchfahrgleise, die den oberen Sbf repräsentieren sollen. Das Ganze befindet sich ca. 25cm unterhalb der sichtbaren Anlage. Die Wendeln NW + S haben 2,5 Umdrehungen von der sichtbaren Ebene 1000mm zur Sbf III-Ebene 750mm. Das ergibt eine Gleislänge im Wendel von 11400mm innnen (R4) mit 2,2% Steigung/Gefälle und 12400mm aussen (R5) mit 2% Steigung/Gefälle. Sie beinhalten jeweils 3 Blockabschnitte aufwärts und 4 Blockabschnitte/Blöcke abwärts. Dies ermöglicht einen reibungslosen Ein- und Ausfahr-Betrieb von der Paradestrecke und/oder es können Züge zwischengeparkt werden, denn bei diesen Steigungen sollte ein Anfahren unproblematisch sein. Diese Gleisführung (Rundkurs) erlaubt es, Züge an jedem Tunnelportal wieder erscheinen zu lassen, egal, wo sie hineingefahren sind.
Sbf III bekommt in jedem Gleis der Gleisharfe (ohne Durchfahrgleise) jeweils 2 Blockabschnitte/Blöcke...also insgesamt 24 Blockabschnitte/Blöcke, bzw. Zugabstell-Möglichkeiten mit Längen von 2000mm - 2400mm. (durschnittlich lange Züge)
Wenn man die Kehrschleifen und Durchfahrgleise mit einrechnet, so benötige ich im Sbf III-Bereich inkl. Wendeln schon gut 80 Rückmelder/GBMs (2 pro Block - IN und ENTER) ...was ein Spass. Davon habe ich leider noch nicht genug für die ganze Anlage (hatte mal, zum Glück noch zu Zeiten von besseren Preisen, 20 Stk. á 16 GBM erstanden...reicht wohl nicht)!!! ...Rechne gerade im Kopf schon mal die 3 weiteren Schattenbahnhöfe, Strecken und Bahnhöfe mit GBMs durch
Von der anstehenden Programmierarbeit mal ganz abgesehen... ...aber man will ja noch Aufgaben haben

das war´s erst mal

LG
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#213 von MoBaFreddy , 13.04.2023 00:44

Hallo liebe MoBa-Freunde.

Habe mal meinen Gleisplan bzgl. des benötigten Schienenmaterials betrachtet.
Auf 21qm sichtbarer Ebenen und 3 Sbf-Ebenen mit jeweils 13qm liegen ca, 750m Gleise, davon alleine knapp 500 Flexgleise (in den Sbf´en sind die meisten Gleise gebogen). Auf der Liste stehen auch ca. 210 Weichen und 25 DKWs. 40 Weichen sind ohne Antrieb geplant, da die Sbf`e richtungsgebunden befahren werden, ca. 1100 Standardgeraden (Art.Nr.2200) und diverse Ausgleichslängen sowie gebogene Gleise jeglicher Radien.
Vorhanden sind zum Glück mehr als 500 Flexgleise (25 % aus Anlagenabbau und 75 % unbenutzt) und genug gebogene Gleise verschiedener Radien, sowie genug Weichen und DKWs etc. bei den Standardgeraden muß ich erst mal genau zählen...da kann es sein, daß ich nachkaufen muß...
Ich habe versucht, alle Steigungen mit max. 2,5 % durch einen angepassten Gleisverlauf zu begrenzen, was mir auch gelungen ist...also die Steigungen in den Verbindungsgleisen und in den Wendeln liegen zwischen 2 und 2,5 %. Gleisabstand auf den Hauptstrecken und in den Bhf´en ist abhängig von den Gleisbögen (und dem damit verbundenen Lichtraumprofil) zwischen 50 und 60 mm, also so eng wie möglich (nahe am Original). Sieht auch (für mich) besser aus. Dadurch müssen auch sehr viele Weichen/DKW´s (sowohl 2260´er, als auch 2270`er) angepasst bzw. gesupert werden.
Ich werde noch ein wenig an den Gleisplänen "feilen", denn ausser dem Sbf III mit dem kapitalen Fehler haben sich doch ein paar Ungereimtheiten eingeschlichen, die ich noch berichtigen muss. Danach stelle ich alle Ebenen ein und warte dann auf die letzten Kritiken und Verbesserungsvorschläge...

Bis dahin allet Jute
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#214 von ET 65 , 13.04.2023 07:39

Hallo Freddy,

noch ganz kurz eine Anmerkung zum Gleisabstand: Solltest Du mit dem Gedanken spielen, auch mal einen Trafotransport (ala Liliput oder Brawa) durchzuführen, kann es trotz Einhaltung der NEM zu Kollisionen kommen. Da hilft nur, das Gegengleis zu sperren oder Fahrleitungsmasten und was sonst noch im Weg steht, abzubauen.

Gruß, Heinz


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#215 von MoBaFreddy , 13.04.2023 14:28

Zitat von ET 65 im Beitrag #214
Hallo Freddy,

noch ganz kurz eine Anmerkung zum Gleisabstand: Solltest Du mit dem Gedanken spielen, auch mal einen Trafotransport (ala Liliput oder Brawa) durchzuführen, kann es trotz Einhaltung der NEM zu Kollisionen kommen. Da hilft nur, das Gegengleis zu sperren oder Fahrleitungsmasten und was sonst noch im Weg steht, abzubauen.

Gruß, Heinz


Hallo Heinz....schön, nochmal von Dir zu hören.

Vielen Dank für Deine Anmerkung.

Ich werde bei allen Gleisen (vor ALLEM in den Sbf´en!) den Abstand mit den Märklin Tiefladewagen und meinen längsten (305mm) D-Zug-Wagen testen...sollte es da Komplikationen ausserhalb des NEM-Lichtraumes mit Berührungs-Potential geben, so werde ich den Abstand anpassen. Wichtig, da ich einen Ganzzug mit den Märklin Tiefladewagen (4617/4618) mit selber hergestelltem einheitlichen Ladegut, quasi als Werkstransport, plane. Torpedopfannenwagen oder die extrem langen Tieflader von Liliput oder Brawa werden bei mir nicht fahren...und wenn, dann wird die Strecke als "spezielle" Fahrstrasse programmiert.

GLG
Freddy


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Wiedereinstieg mit "großem Bahnhof"


 
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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#216 von MoBaFreddy , 16.04.2023 15:09

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #210

"Elektronische Stellwerke gab es in der Epoche III noch nicht, Lichtsignale konnte damals entweder elektromechanische Stellwerke oder frühe Relaisstellwerke ansprechen. Bei beiden haben die Weichen Motorische Antriebe, es gibt also keine Drahtzuleitungen. Einen Unterschied gibt es jedoch bei der Ausstattung mit Sperrsignalen und Weichensignalen: Während elektromechanische Stellwerke selten signaltechnische gesicherte Rangierfahrstraßen ist das bei einem Bahnhof dieser Größer hier in Relaisstellwerken üblich. Daher hat ein elektromechanisches Stellwerk noch Weichensignale, ein Drucktastenstellwerk üblicherweise nicht, dafür aber mehr Sperrsignale"


Hallo Dirk nochmal...
Nur für meine Planung (Landschaftsgestaltung etc.)...also keine Seilzugkästen/-Leitungen für die Signale! Aber für die Weichen doch schon noch, oder? Bin da leider, wie schon erwähnt nicht so firm drin, da ich bisher auf meinen Anlagen diese Ausgestaltungselemente nie angewendet hatte...
Für die Signale, die Du schon verbessert/kommentiert hast (nochmals vielen Dank), habe ich schon Änderungen im Plan gemacht, habe aber noch einige Fragen dazu. Werde versuchen , mein Verständnis etwas zu verbessern oder zu untermauern, bevor ich Dich dann "löchern" werde...

Bis dahin
Schönen Sonntag noch und MoBa-Grüsse aus D´dorf
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#217 von Remo Suriani , 17.04.2023 11:12

Hallo Freddy,

ich erlaube mir mal eine Markierung meines Zitates

Zitat von MoBaFreddy im Beitrag #216
Zitat von Remo Suriani im Beitrag #210

"Elektronische Stellwerke gab es in der Epoche III noch nicht, Lichtsignale konnte damals entweder elektromechanische Stellwerke oder frühe Relaisstellwerke ansprechen. Bei beiden haben die Weichen Motorische Antriebe, es gibt also keine Drahtzuleitungen. Einen Unterschied gibt es jedoch bei der Ausstattung mit Sperrsignalen und Weichensignalen: Während elektromechanische Stellwerke selten signaltechnische gesicherte Rangierfahrstraßen ist das bei einem Bahnhof dieser Größer hier in Relaisstellwerken üblich. Daher hat ein elektromechanisches Stellwerk noch Weichensignale, ein Drucktastenstellwerk üblicherweise nicht, dafür aber mehr Sperrsignale"


Hallo Dirk nochmal...
Nur für meine Planung (Landschaftsgestaltung etc.)...also keine Seilzugkästen/-Leitungen für die Signale! Aber für die Weichen doch schon noch, oder? Bin da leider, wie schon erwähnt nicht so firm drin, da ich bisher auf meinen Anlagen diese Ausgestaltungselemente nie angewendet hatte...
Für die Signale, die Du schon verbessert/kommentiert hast (nochmals vielen Dank), habe ich schon Änderungen im Plan gemacht, habe aber noch einige Fragen dazu. Werde versuchen , mein Verständnis etwas zu verbessern oder zu untermauern, bevor ich Dich dann "löchern" werde...

Bis dahin
Schönen Sonntag noch und MoBa-Grüsse aus D´dorf
Freddy


Also KEINE Drahtzugleitung


Viele Grüße
Dirk

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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#218 von MoBaFreddy , 17.04.2023 13:10

Hi Dirk

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #217
Also KEINE Drahtzugleitung


...war etwas verwirrt mit den motorischen Antrieben der Weichen ...aber klar...da gibt es nur el. Kabelzuleitungen...richtig? (und die wohl unterirdisch, also nicht sichtbar?).

Dankeeee
LG Freddy

PS: Dann kann ich mich im Multideck (sehr viel später) bei meinem Neben(End)Bahnhof mit den Draht-Kanälen austoben...denn da sollen ja Formsignale hin


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#219 von KaBeEs246 , 17.04.2023 21:13

Hallo Freddy,

Zitat von MoBaFreddy im Beitrag #218
da gibt es nur el. Kabelzuleitungen...richtig? (und die wohl unterirdisch, also nicht sichtbar?).

mach doch einfach mal eine Imetsuche mit den Stichwörtern "Kabelkanal" "Bahn"! Dann siehst du, wenn du "Bilder" anklickst, eine lange Reihe kleiner Betonplatten, wie z.B. hier. Darunter liegen in einem Kabelkanal die Kabel. Aber bitte nicht welche klauen oder durchschneiden!

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#220 von MoBaFreddy , 04.07.2023 16:25

Hallo liebe Forums-Kollegen und Modellbahner.

Habe mich leider lange nicht mit meinem Projekt "Rosenland" beschäftigen können...(viel Arbeit, viel Renovierung im Haus in NL, zuuuu schönes Wetter mit viel MTB-Ausfahrten und und und)
Hier ein kurzes Update, was die SBHe betrifft.
Alle Ein- und Ausfahrten und Verbindungsgleise wurden mehrfach geprüft. Somit haben SBH 1-4 insgesamt 50 Gleise (40-7800 mm Länge) mit einer Kapazität (bei sequentieller Nutzung) von bis zu 100 Zuggarnituren (Schienenbus bis überlanger Heinrich).
Alle (bis auf die Stumpfgleise in SBH 4) SBH-Gleise werden als Aufstellblöcke in RocRail geführt und haben Unterteilungen von ca. 1000mm pro Abschnitt. So kann ich bei der Programmierung entscheiden, welche Züge (Art) mit welcher Länge in welchen Aufstellblock am besten passen...
Da ich, sobald ich den MoBa-Raum entern kann, mit dem untersten SBH (1) den Bau beginne, kann ich dort auch direkt nach kompletter Verkabelung testen.
Bis es soweit ist, vielleicht kann mir das Forum noch etwas mehr zu den Signalen im sichtbaren Bereich helfen...

Bis dahin die aktuellen SBHe in Bild und ohne Ton.

Bild entfernt (keine Rechte)

Bild entfernt (keine Rechte)

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liche MoBa Grüße an meine Thread-Follower

Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#221 von Matze aus Bayern , 04.07.2023 17:10

Hallo Freddy,
meiner Meinung nach sind die 200mm Unterschied sehr sportlich,da brauchst du Arme wie ein Gorilla um an den hintersten Zug zu kommen und dabei werden wohl die vorderen umfallen,aber Versuch macht kluch....mir wäre es zu knapp.
Gruß Matthias


Von Bamberg nach Würzburg


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#222 von derOlli , 04.07.2023 18:39

Hallo Freddy,
welchen Abstand hast du noch mal von Ebene 1 zu Ebene 2?
Bedenke bitte, dass eine Rampe im vorderen Bereich die Zugriffsmöglichkeiten der Gleise dahinter behindert.
Ich habe deshalb beide Rampen nach hinten gelegt.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#223 von MoBaFreddy , 04.07.2023 19:29

Hallo Matze und hallo Olli.

Ihr habt beide recht...meine erste Planung (da hatte ich noch keine Verbindungen zwischen den SBHen geplant) hatte einen SBH-Ebenen-Abstand von 300mm...das ist bestimmt besser. 500mm wären Luxus, aber dann hätte ich maximal 2 SBH-Ebenen auf 0 und 500mm Höhe...
Da ich aber am Boden einen Mindestabstand (hat auch mit der Versicherung zu tun - bei Wasserschäden, egal ob Leitungswasser oder auch Flut/Wetter müssen Gegenstände von Wert, wie Serverschränke, Kunst, Schmuckvitrinen und auch unsere hochgeliebte wertvolle Modellbahn) von 150mm (egal, ob Palette oder große Profi-Rollen) haben muß, geht 0 schon mal nicht.
200mm Abstand wird echt hart, wenn wirklich mal was ganz hinten entgleist, aber ich habe mir einen sehr guten Greifer zugelegt und kann jedes SBH-Gleis einzeln stromlos schalten (so ist der Plan), um die Zuggarnituren, die bei einer hoffentlich nie notwendigen Bergung noch im Weg stehen, abfahren zu können.
Auch das Hindernis der vorderen Ab-/Auffahrten (die ich nicht mehr missen möchte, so entstehen einfach mehr Möglichkeiten bei der Kombination der Zuggarnituren) ist mir bewusst.

Ich habe im Kopf, daß ich nach Bau der untersten Ebene, also SBH1 (die ich dann auch bei Bedarf Dank einem Segmentbau immer noch etwas tiefer platzieren kann) einfach ausprobiere, wie es mit den Ab-/Auffahrten so funktioniert und auch wie der Abstand dann nach oben mit 200mm funktioniert.
Werde dann also Havarien vortäuschen und Rettungsaktionen testen... Sollte es dann echte Probleme geben, muß ich halt auf die Rampen verzichten und die SBHe aus den Wendeln (mit Kreuzungen, was ich vermeiden wollte) speisen. Denn mehr als 200mm Höhenunterschied ergeben eine Rampe mit mehr als 2,5% Steigung, was ich auch vermeiden wollte.

Also erst mal SBH 1 schön in die Waage bauen (Kreuzlaser sei Dank) und dann nach oben Bauen (Ebene SBH2) und Testen...ach, wäre ich doch schon so weit Kann es gar nicht erwarten, den Raum mit Holz und Werkzeugen zu entern...
Nochmals Dank für Eure Bedenken, die wirklich richtig und wichtig sind und mich auch etwas stressen...aber ich glaube ja nicht nur in das Gute im Menschen, sondern auch in das GUTE einer gut gebauten und programmierten Modellbahn-Anlage...so dass es zu keinen Unfällen und/oder Entgleisungen kommt...
Sollte ich bei den provozierten Fakeunfällen einwandfreie Rettungsaktionen durchführen können, so wird SBH2 natürlich fest weiter gebaut und dann auch SBH3. Wenn die 3 SBHe dann nach erfolgreichem Testbetrieb mit vielen gefressenen Kilometern und Fahrstrassen untereinander und miteinander etc. PP fehlerfrei funktionieren, geht es an die Oberfläche ! Paradestrecke und HBF mit Nord- und Süd-Ein-/Ausfahrt werden dann an die Wendeln angeschlossen und der weitere Betrieb ausführlich getestet...die Nebenbahn wird erst einmal nur in den Berg geführt (evtl. dann mit einer provisorischen Kehrschleife versehen) und die Anschlüße zur Mittelzunge auf Ebene 1000mm (Hafen) und 1200mm (BW + Pendelstrecke) kommen dann viel später...(Man muss ja noch Ziele haben )...ich werde dann wohl auch erst merken, ob ich erst die reine Gleisverlegung und Betriebssicherheit fertig stelle (dann mit Hafen/BW und Multideck Nebenbahn-Endbahnhof etc.), oder ob ich nicht lieber schon mal den ersten grossen Anlagenteil (das L mit HBF zwischen Stadt und Berg) mit Landschaftsgestaltung bearbeite, um ein sichtbares Erfolgserlebnis zu haben...denn ich glaube, alleine das BW wird zeitlich ein Kracher...
Aber bis dahin werden wohl einige Monde ins Land gehen und viel Wasser den schönen Rhein runterfliessen...a apropos Rhein. Werde jetzt mit unserem Fellsack mal eine schöne Rheinufer-Bierchen-Tour machen...und wenn meine Frau lieb ist, nehmen wir sie mit

Euch Allen einen schönen Abend mit und ohne MoBa und bis bald.

Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#224 von MoBaFreddy , 04.07.2023 19:44

Kleiner Nachtrag.

Hatte, glaube ich, meine Testanlage für Abläufe etc. in RocRail noch nie gepostet...(auch, wenn's Keinen interessiert...bitte schön:)
Masse: 1050 x 1500 mm - 2 Ovale mit Ausweichgleisen und Stumpfgleis zum Testen (analog/digital), Programmieren, Einfahren etc. - Denn es wird ja noch einige Zeit dauern, bis die ersten Holzbalken zugesägt werden und die ersten Schienen in Rosenland liegen.........
So kann ich wenigstens ab und an eine Lok testen und probieren...

Bild entfernt (keine Rechte)

Bis denne
Freddy


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RE: Wiedereinstieg mit "mittelgroßem Bahnhof"

#225 von derOlli , 05.07.2023 16:36

Hallo Freddy,

so einen Greifer habe ich auch. Bestimmt nicht den Gleichen, aber praktisch das Teil.
Ich habe mich bisher aber nicht getraut, damit Wagen zu greifen. Habe Angst, damit was kaputtzumachen. Loks wiegen ja noch etwas mehr. Da musst du dann fester zugreifen.

Meine Erfahrung hat gezeigt das alle Gleise mit der Hand erreichbar sein müssen, wenn die Schienen von Hand gereinigt werden sollen.
Es gibt ja Hilfsmittel wie Reinigungszüge oder Putzdinger an einer Stange. Ob das reicht, musst du selber entscheiden.

Wie sieht es aus mit den Weichenantrieben?
Ich habe mal das Gerücht gehört, dass die kaputtgehen können. Deshalb habe ich mich für motorische Weichenantriebe von MTB entschieden, die an der Anlagenvorderkante gut erreichbar montiert sind und mit einer Stange im Rohr die Weichen stellen.

Ab Seite 14 #349 kannst du Bilder bei mir sehen, wie ich das gemacht habe.

Ich hoffe du kannst mit den Infos was anfangen ohne große Änderungen machen zu müssen.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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