Essen Altenbeck - 11.10. 3.Tutorial - How to do a Hintergrund #2 !

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!
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Claus B
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Essen Altenbeck - 11.10. 3.Tutorial - How to do a Hintergrund #2 !

#1

Beitrag von Claus B » Do 2. Nov 2017, 01:15

Hallo zusammen,

ich möchte Euch heute erst einmal meinen Schattenbahnhofsmodul (1mal 0,5 x 1m & 2mal 0,3 x 1m) vorstellen und dann auf die zweite Aussage im Titel 'und wie geht’s weiter' eingehen.
Mein Schattenbahnhof entstand um 2004. Nach meinem Umzug wollte ich im Keller ein Out und Back Prinzip aufbauen bestehend aus einem Schattenbahnhof und einem Betriebsbahnhof. Da mein Keller nur eine Länge von knapp 3,5 Meter hat habe ich zuerst ein Ansatzstück gebaut um wenigstens ein wenig rangieren zu können. Außerdem wurde er auf Ausstellungen zur Präsentation meiner Fahrzeuge benutzt und war, wie es einem richtigen Schattenbahnhof geziemt, eine Sperrholzwüste – also recht nackt wie das Baubild und die Bilder der Ausstellung 2006 zeigen.

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Im Rohbau

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Nun meinte meine Frau etwa 2 Wochen vor der nächsten Ausstellung in 2007 das es doch schöner wäre, meine Modelle in einer gestalteten Umgebung auszustellen. Also wurde alles Material im Keller zusammengesucht um quasi 'als Schnellschuss aus der Hüfte' etwas Grün aufzubringen und zu schottern. In den nächsten Jahren wurden die Gleise (Roco Line mit und ohne Bettung) farblich gealtert, gestrichen und auch die selbstgebauten Signale wurden durch Signalbausätze ersetzt.

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Ausserdem wurden Segmente auch als Fotoatelier benutzt.

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Seit ein paar Jahren baue ich mit 5 Gleichgesinnten an Mini Max ähnlichen Modulen. Mit dem Schattenbahnhof und dem Endbahnhof eines Kollegen sind 4 weitere Module entstanden die ein L mit zusammen etwa 9 Meter Länge ergeben

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Hier noch einkleiner Youtube Link aus 2016 -
Siehe Minute 7:50 bis Minute 9:40

Das war die Kurzvorstellung von meinem Schattenbahnhof. Im gestalteten Zustand trägt er nun den Namen „Essen Altenbeck“. Altenbeck (eine Verhohnepiepelung von ALTENessen und BorBECK)( Brian lässt grüßen - lol) ist ein fiktiver Stadtteil im Essener Nordwesten und dient als Sammelbahnhof mehrerer fiktiver Anschließer deren Waren und Erzeugnisse weitergeleitet werden. Alles gelangt über eingleisige Güterstrecken an die großen Güterbahnhöfe im Revier. So war es auch beim Vorbild Essen Altenessen - rheinisch und/oder Essen Vogelheim.

Wie geht es aber nun in meinem Keller weiter. 47 cm die bis zur Wand verbleiben erlauben keinen großen Radius. Nach reiflichen Überlegens habe ich nun beschlossen den größten (ha, ha) Radius zu verbauen der möglich ist – Roco Line 419,irgendwas mm aber ohne Bettung. Gleichzeitig wollte ich mal etwas mit Hintergrundkulisse bauen
Also frisch ans Werk:

Grundkasten bauen

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Kulisse an den Kasten

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Vertärkung der Ausrundung hinten

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und mal die Kurve reingelegt – nur um zu sehen wie eng es wird und wo es eng wird.
Über die Form derWeiterführung meiner Strecke habe ich mir erst später Gedanken gemacht

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es wird sehr eng!

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Parallel wurde draußen bei warmem Wetter schon Mal an der Innenkurven 'Tarnung und Täuschung' in Gestalt von Bäumen bzw. Wald gewerkelt.
0,5mm Silberdraht verzwirbelt und verlötet.

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und schon mal mit Rinde aus Feinsand und Anstrich mit schwarzbrauner Abtönfarbe mit Ponalzugabe

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Das soll es nun für heute sein. Etwas will ich aber noch verraten: Ich bin dem Bau der Kurve schon etwas weiter. Aber das poste ich hier nun wenn gewünscht in loser Folge.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen.

Grüße aus dem Tal der Ennepe an die Minimax goes Ruhrgebiet Fans
und an alle anderen die hier mitlesen
Claus
Zuletzt geändert von Claus B am Fr 11. Okt 2019, 19:12, insgesamt 62-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#2

Beitrag von FreddyK » Do 2. Nov 2017, 14:38

Hallo Claus,
jetzt kommst du ja mal endlich mit einem Beitrag umme Ecke! :D :D
Freue mich schon dich und deine Mannen in Wuppertal mal kennenzulernen, ich stehe mit meinen H0e-Modulen oben in der Fahrzeughalle.

Ich finde das immer gut, wenn der Fiddleyard auch ein wenig grün und Umfeld aufweist und die Kurve macht bis jetzt einen guten Eindruck. :gfm:
Viele Grüße aus Witten
Freddy

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht Himmel-Wolken-Industrie

#3

Beitrag von Claus B » Do 2. Nov 2017, 20:30

Hallo liebe Leser,

Erst einmal:
@ Freddy - ich freue mich auch auf Wuppertal und wir werden uns bestimmt treffen. Hast Du beim A. in Wuppertal Deine Platten bekommen?
Schön das Du bei mir mitliest.

Weiter im Text - das abgebildete Modul ist von mir noch mit einem 75 cm langen Ansatzstück in Mini-MiniMax erweitert worden (0,25 x 0,75cm) auch mit fester Hintergrundkulisse. Leider finde ich davon keine Fotos mehr aber es wird noch Teil dieses Berichtes werden.
Nach Fertigstellung der Module habe ich mir im Baumarkt zwei Spraydosen lichtblau, eine Dose weiss und eine Dose Klarlack besorgt.
Alles Kunstharzlack - der ist schneller trocken und etwas widerstandsfähiger. Wie schnell trotzdem bei Unvorsichtigkeit eine Macke entsteht habe ich später noch erfahren müssen.
Ich habe in meiner Garage drei Böcke aufgebaut und beide Segmente, mit Schrauben und 10mm Abstandsstücken verbunden, daraufgestellt (Um die Seiten der Kulissen mit zu lackieren). Da die komplette Lackierung in blau bei sonnigem Wetter schon nach 3 Stunden trocken war habe ich mir eine Pappschablone gerissen und ein paar Wolken aufgesprüht. Als letztes folgte der Klarlacküberzug.
Hier das Ergebniss - 3 Bilder provisorisch zusammenefügt:

Bild

Nach drei Tagen Trockenzeit im Keller wurde es Zeit etwas Ruhrpottflair auf die Kulisse zu zaubern. Ich habe dafür MZZ Kulissen genommen die mich aber komplett erschlagen haben, hat doch der Maler die Himtergründe exact in 1:87 gemalt.
Abhilfe schaffte ein Din A3 Farblaserkopierer der alles auf etwa 1:110 vekleinerte und damit etws in die Ferne rückte.
Hier ist im übrigen rechts die 75 cm Erweiterung zu sehen.

Bild

Die linke Seite der Kurve soll einen eher Urbanen Hintergrund bekommen. Dazu später mehr.

Weil das Wetter so schön war habe ich draussen weiter am Innenkurventarnwald (was für ein Wort) gewerkelt. Um die ganze Sache nicht zu kostenintensiv zu gestalten habe ich mich, wie mein großes, leider zu früh verstorbenes Idol Rolf Knipper (RIP), für Heki Flor entschieden. Wie schon an den Rohlingen zu sehen wollte ich ein - wie ich es nenne - Mikadowäldchen bauen wie es so oft hier im Revier zu sehen ist. Dünne mittelhohe Stämmchen die eng zusammenstehen und das meiste Grün in der Krone haben. Von der Seite sieht man wenig grün aber viel Stämme. Ich habe insgesammt 14 Bäumchen gefertigt. Hier zu sehen:

Bild

Zusätzlich entstanden noch 3 normale kleine Bäumchen in abweichenden Farben

Bild

und ein großer Solitärbaum

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Das wär's für heute. Beim nächsten Post geht es um Häuserbau und Stadthintergrund.
Ich hoffe es hat Euch gefallen - bis demnächst aus ENtenhausen.
Zuletzt geändert von Claus B am Mo 14. Jan 2019, 16:07, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht Urbanes und Hintergründiges

#4

Beitrag von Claus B » Fr 3. Nov 2017, 21:43

Hallo alle zusammen,

Da mittlerweile schon über 300 Stummis diesen Post angeklickt haben schiebe ich heute einen weiteren Baubericht nach. Ausserdem würde ich mich über Antworten - egal ob Lob oder Tadel - freuen. Antworten dienen nun mal dazu eine Diskussion über das Gezeigte anzufachen.

Der Urbane (städtische) Teil
Ausgehend vom Hintergrund soll sich eine Strasse bis zu meinem Schattenbahnhof winden. Der linke Teil sollte eine Bergmannssiedlung darstellen - ähnlich wie Rolf Knipper (RIP) es in seinem Zechenprojekt gemacht hat. Ein Zechenhaus von Kibri war noch in meinem Fundus vorhanden. Es wurde geteilt um zwei Halbhäuser darzustellen. Die Strasse entstand aus einer Folie von Busch bei der ich wegen der Dehnung in den Kurven noch Latexmontagekleber auf das Holz aufgetragen habe. Leider konnte ich die Strasse nicht so kleben wie ich es angezeichnet hatte. Grenzen setzte hier die Dehnungsfähigkeit der Folie in den Kurven. Daraus resultiert eine Engstelle zwischen Strasse und Schiene.
Zusätzlich wurden auf beiden Strassenseiten Randsteine und an der Häuserseite ein Bürgersteig aufgeklebt. Aufgrund der Bögen mussten die Randsteine bis zur Trocknung des Klebers mit Stecknadeln fixiert werden.

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Stellprobe mit den Halbhäusern

Bild

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Weiter ging es mit dem Hintergrund:
Basis war wiederum meine Sammlung von MZZ Kulissen. Für die hinteren Häuser half mir wieder Kollege Farbkopierer der die Gebäude in den ungefähren Maßstab 1:120 versetzte. (verkleinern ca. 73%) Die Gebäude im Vordergrund wurden auf ca. 1:100 verkleinert (verkleinern ca.88%). Dargestellt werden sollte eine Strasseneinmündung in 50 - 70 m Entfernung mit Häusern auf beiden Seiten. EIn Haus war mir zu hoch und wurde um ein Stockwerk gekürzt. Die 1:100 Häuser wurden ausserdem mit Schere und Cutter plastifiziert - folgend die Beschreibung:
Von jedem Gebäude wurden zwei Kopien angefertigt. eine wird auf eine 2mm Pappe, das andere auf eine 0,5mm Pappe geklebt.
Das Gebäude auf der 2mm Pappe wird im Umriss ausgeschnitten. Zusätzlich werden alle Fenster und Türen ausgeschnitten. Die Fenster und Türlaibungen werden mit Deckweiss angestrichen. Bei dem Gebäude auf der 0,5mm Pappe wird nur der Umriss ausgeschnitten. Nach dem Trocknen des Deckweiss werden Beide Teile Passgenau übereinander geklebt. Die Fenster sind wieder drin - nur 2mm tiefer. Zu Schluss wird der Umriss mit mittelgrauer Farbe gestrichen.

Sieht so aus
Haus Links - eine Etage gekürzt

Bild

Hotel Mitte - Hier wurde auch die Mauer des Biergartens mit der dicken Pappe versehen, das Schild 'Garten Wirtschaft' mit zwei grünen Drähten freigestellt und zwei zusätzliche Sonnenschirme aufgeklebt. Das aufgemalte Blattwerk wurde mit dünn auseinandergezogenem Flormaterial versehen.

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Fabrikgebäude rechts

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Nun wurden erst die Hintergrundgebäude (1:120) dann links und rechts der Strasse das Haus und das Hotel sowie die kleine Fabrik aufgezogen.

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Hier die ganze Ecke

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Das war's wieder für heute - nächste Woche geht es dann weiter
Wünsche allen ein schönes Wochenende
Zuletzt geändert von Claus B am So 26. Nov 2017, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#5

Beitrag von Sinter » Sa 4. Nov 2017, 15:00

Claus B hat geschrieben:
Do 2. Nov 2017, 01:15


Seit drei paar Jahren baue ich mit 5 Gleichgesinnten an Mini Max ähnlichen Modulen. Mit dem Schattenbahnhof und dem Endbahnhof eines Kollegen sind 4 weitere Module entstanden die ein L mit zusammen etwa 9 Meter Länge ergeben

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Hallo Claus,
gibt es mehr Infos zu eurer MiniMax-Gruppe und vor allem zu dem Bahnhof auf dem ersten Foto?

Marc

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#6

Beitrag von Claus B » Sa 4. Nov 2017, 19:45

Hallo Marc,

Der Endbahnhof wurde von unserem Norbert erbaut. Wenn Du etwas über West Rhauderfehn erfahren möchtest solltest Du am nächsten Wochenende die Wuppertaler Modellbahntage der WSW in Wuppertal Barmen besuchen. info auf http://www.ecwsw.de/
Norbert ist an beiden Tagen anwesend. Freddy ist mit Seiner Truppe in der Wagenhalle präsent und unsere Truppe (von uns Chaos Modulbauteam Wuppertal genannt :P ) ist hinten an der Wand in der Kantine.
West-Rhauderfehn ist als Endbahnhof einer Kleinbahn gebaut worden. Die Gleise liegen in Sand - der ganze Bahnhof hat 2 Segmente, ist 2,6m lang und hat meines Wissens 30cm Breite.
Ich habe zwar noch ein paar Bilder aber keine Aufnahme über alles - nur Nahaufnahmen.
Unsere Truppe baut Module die der MiniMax Norm sehr ähnlich sind - die Module sind aber schon deutlich älter als die MiniMax Norm. Im übrigen kommen wir aus verschiedenen Lagern. Ich bin eigentlich im Fremo, ein Kollege baut Wuppermodule , der Rest alles mögliche. Ein Kollege baut TT.

Ich hoffe geholfen zu haben - eventuell bis zum nächsten Wochenende
Schönen Sonntag noch.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#7

Beitrag von Claus B » Sa 4. Nov 2017, 20:00

Nachtrag für Marc,

habe gerade Dein Posting auf Freddys Post gelesen. Wenn es die Zeit erlaubt werde ich mal ein paar Fotos für Dich machen.
Sende mir eine PN - dann schick ich Dir die Termine an denen wir uns in Wpt zum basteln und klönen treffen.
Schönen Sonntag
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#8

Beitrag von Sinter » So 5. Nov 2017, 14:33

Claus B hat geschrieben:
Sa 4. Nov 2017, 20:00
Nachtrag für Marc,

habe gerade Dein Posting auf Freddys Post gelesen. Wenn es die Zeit erlaubt werde ich mal ein paar Fotos für Dich machen.
Sende mir eine PN - dann schick ich Dir die Termine an denen wir uns in Wpt zum basteln und klönen treffen.
Schönen Sonntag
Fotos waren super :)

Marc

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Schaffe, schaffe Häusle bauen und erstes grün!

#9

Beitrag von Claus B » Mi 8. Nov 2017, 20:01

Hallo alle zusammen,

Da mein Bericht mittlerweile über 800 mal angeklickt worden ist, schreibe ich heute den nächsten Baubericht. Es wäre schön mal einige Rückmeldungen zu bekommen um zu wissen wie meine Berichte ankommen oder ob ich eventuell etwas verbessern kann.

Heute: Häusle bauen und erstes Grün
Im letzten Teilbericht habe ich ja meine (Halb)Zechenhäuser vorgestellt an denen ich weitergebastelt habe. Da mr die grauen Dächer nicht gefielen habe ich sie rot gestrichen und zweimal mit einem grauschwarzen Washing bearbeitet. Ebenso war mir das Mauerwerk zu eintönig. Das zweite Problem war ein grosser Kamin der auf keinem der Dächer erscheinen sollte. Aber - ein Bild sagt mehr als tausend Worte - aber leider kann mein Handy irgendwie keine Nahfotos. Ich zeigs aber trotzdem.
Beide Häuser bei der Stellprobe

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und anschliessend festgeklebt

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Einzelansicht schon mal mit etwas Erde und Rasen drumherum

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Hier das Dach mit dem großen Kamin. Ich habe ihn weggelassen und mit Resten aus dem Bausatz einen Taubenschlag gebaut. Die Bergmänner im Ruhrgebiet züchteten gerne Tauben die sehr erfolgreich bei Flugwettbewerben waren.

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Hier nochmal näher. Jaja - eine Taube macht noch keinen Sommer aber drei haben uns den ganzen Giebel besch...en! :D :D :redzwinker:
(Erste Allgemeine Verunsicherung - drei weisse Tauben auf unserem Dach.....) Gibt es eigentlich Tauben in H0?

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Ausserdem habe ich schon mal was für mein Ansatzmodul gebaut. Wiederum ein Reliefgehäude aber mithilfe der Auhagen Fabrikbausteine

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Auf einem Flohmarkt habe ich für kleine Euros noch ein Gebäude erstanden welches ebenfalls das Schicksal des Reliefs erleiden musste.
Nach farblicher Anpassung und erneutem Zusammenbau wird es wohl ein Nebengebäude der Bahn (Rottenunterkunft - Öllager - Schilderlager)
Es fehlt noch der Kamin

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Güter, Güter, Güter - Heute war viel los in Essen Altenbeck

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Das war's wieder für heute - beim nächsten mal geht es weiter mit der Hintergrundbegrünung und dem Gleisbau.
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#10

Beitrag von FreddyK » Do 9. Nov 2017, 08:07

Hallo Claus,
immer schön weiter berichten, auch wenn es wenig bzw. keine Resonanz gibt. Die paar Leute denen es gefällt, sind dabei und werden auch ihre Meinung kundtun und mit deinen Klicks, in der kurzen Zeit, bist du schon auf dem richtigen Weg. :wink:

Heute wird die Karre gepackt damit ich morgen um 10 Uhr in Wuppertal aufschlagen kann. :D
Viele Grüße aus Witten
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#11

Beitrag von Claus B » Do 9. Nov 2017, 10:10

Hallo Freddy,

ich werde Deinem Rat folgen - habe gerade bemerkt das ich schon über tausend Klicks habe was mich wirklich freut.
Wir können in der Kantine erst ab 16:00 Uhr aufbauen. Ich suche aber auch schon meine Sachen für Wuppertal zusammen werde aber mein Auto erst morgen früh packen. Mein nächster Beitrag wird sich um Begrünen, Gleisbau und Schottern drehen - aber erst nächste Woche nach den Modellbahntagen der WSW.

Wir sehen uns morgen
Zuletzt geändert von Claus B am Mo 14. Jan 2019, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Baubericht!

#12

Beitrag von FreddyK » Do 9. Nov 2017, 11:08

Bild

Damit du weißt mit wem du es zu tun hast! :lol: :lol: :lol:
Viele Grüße aus Witten
Freddy

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? Was zu schauen und zu lesen für's WE

#13

Beitrag von Claus B » Do 9. Nov 2017, 21:18

Hallo zusammen,

damit das Wochenende für diejenigen, die nicht nach Wuppertal kommen können, nicht zu lang wird, habe ich etwas zu lesen für Euch.
In einem Parellelforum habe ich mal kurze Geschichten über die Eisenbahn der 70er Jahre aus der Sicht eines Schuljungen der etwa 15 - 16 Jahre alt und unbedingter Eisenbahnfan ist geschrieben. Bei diesen verlinkten Geschichten sind die Bilder noch vorhanden. Bei zwei anderen hat Imageschreck die Bilder gelöscht. Werde ich demnächst, wenn ich Zeit habe, einstellen und dann zugänglich machen.
So - hier sind die Links

Glühwürmchen auf Abwegen
https://www.drehscheibe-online.de/foren ... sg-4422503

Altenbecker Geschichten in drei Teilen
https://www.drehscheibe-online.de/foren ... sg-4470931

Ich wünsche gute Unterhaltung und ein schönes Wochenende
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
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Re: Schattenbahnhof! - wie geht die Strecke im Revier weiter? 14.11 Es grünt so grün wenn Clausi's Bäume blühen-oder so!

#14

Beitrag von Claus B » Di 14. Nov 2017, 15:29

Hallo liebe Leser meines Berichtes,

vielen Dank für Euer Interesse an meinem Beitrag - mittlerweile sind es über 1500 Klicks worüber ich mich sehr freue.
Das WSW Wochenende hat auch bei mir seine Spuren in Form von Rücken und Knieschmerzen hinterlassen. Ich hatte während der Ausstellung Zeit den Freddy mal zu besuchen und es folgte ein sehr anregendes Gespräch über Modellbahnen und auch sein Gegenbesuch an unserem Modulaufbau. Nach der gestrigen Einräumaktion meiner Fahrzeuge und der Elektrik habe ich aber davon abgesehen etwas zu schreiben - dafür geht es heute aber weiter.
Nachdem die Häuser festgeklebt waren habe ich mich an die Begrünung dazwischen gemacht. Zugegeben habe ich auch mit einem MZZ Stadthintergrund geliebäugelt, habe es aber letztendlich verworfen. Ausgangsbasis war wiederum ein Vorschlag meines Vorbildes Rolf Knipper.
Also schnell Islandmoos in hell und dunkelgrün besorgt und mit Hilfe der flinken Flasche Büsche und Bäume wachsen lassen.

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Nahaufnahme teilbegrünt

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während der Trocknungsphase habe ich noch schnell die Strasse ein mit einer sehr dünnen Alterungsbrühe gestrichen.
Ich habe nun Heki Flor in hell und mittelgrün in Wölkchen zerrissen und angefangen die Islandmoosbüschel zu bekleben. Unten etwas heller (Büsche) sowie mittelgrün für die Bäume.
Hier fast fertig - in der Mitte rechts fehlt noch Flor

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und hier das fertige Ergebniss rechts

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Mitte und links

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und nochmal die ganze Ecke

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Wie im nächsten Bild zu sehen habe ich parallel schon mal mit dem Gleisbau begonnen. Das Planum besteht aus zwei Lagen Kork. 2 mm dick von der Rolle und 3 mm dick aus Platten geschnittene Streifen. Um die enge Kurve zu formen, mussten die Streifen V-förmig eingeschnitten werden. Die Verklebung erfolgte mit Pattex.

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Das war es wieder für heute. Im nächsten Beitrag geht es dann weiter mit dem Gleisbau, schottern und der Elektrik.
Als kleine Zugabe noch ein paar Impressionen unserer Anlage aus Wuppertal

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Zuletzt geändert von Claus B am Di 14. Nov 2017, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 14.11 Es grünt so grün wenn Clausi's Bäume blühen-oder

#15

Beitrag von FreddyK » Di 14. Nov 2017, 15:59

Hallo Claus,
dann will ich mal schnell noch einen Klick drauflegen! :wink:
Ich habe hier auch noch ein paar Bilder von eurer Anlage, war echt nett dich und deine Truppe kennzulernen! :)

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Bei meinem N-Böhme, habe ich den Großteil der Hintergrundbäume auch mit Islandmoos gemacht.

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.11 Vorgärten - Gleisbau

#16

Beitrag von Claus B » Sa 18. Nov 2017, 20:57

Hallo zusammen,

vielen Dank an alle Leser das ich gerade mehr als 2000 Klicks bekommen habe. Es folgt heute nun ein weiterer Teil des Bauberichtes.
Da alle gesehen haben wie ich vorgehe (von hinten nach vorn) stelle ich heute den Hintergrund fertig. Gras wächst um meine Zechensiedlung und so wurde es Zeit die Grundstücke einzufrieden und etwas Gartengestaltung und Deko folgen zu lassen. Die Strasse wurde mit Gaslaternen beleuchtet, so wie ich sie noch aus meiner alten Heimat Essen-Borbeck kenne.

Zuerst wurden die Gaslaternen gesetzt

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anschliessend die Zäume und die Gartengestaltung

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die rechte Ecke vor dem Kulissenhaus wurde mit selbst gefertigten Grasbüscheln und etwas Flor ein klein wenig auf verwildert getrimmt

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Die Strasse wurde noch einmal mit dünner, schwarzer Brühe gestrichen (das war ein großer Fehler!!! :x :evil: :twisted: siehe oberes Bild)
Da die Papierkulisse bis auf die Strasse stößt, zogen an einigen Stellen schwarze Striche in die Kulissen trotzdem die Hintergründe mit Klarlack matt eingesprüht wurden. (Ich hatte mein Hasskäppchen auf und soooo einen Hals). Ich habe als Abhilfe nach dem Trocknen etwas grüne Farbe genommen und auf die schwarzen Striche gemalt (als wachsendes Unkraut). Wenn also jemand von Euch sich so eine Kulisse bauen möchte - hier der Claus Geheimtipp:
Mann nehme die flinke Flasche und ziehe eine Kehlnaht am unteren Ende der Kulisse zum Boden des Moduls. Der Kleber trocknet transparent aus und wird beim Ausgestalten der Anlage sowieso mit Erde, Gras(büscheln) oder Büschen getarnt.
Da die Herstellung von Grasbüscheln schon mehrfach hier Thema war, gehe ich nicht näher darauf ein. Sollte dennoch jemand Interesse an einer Fotostrecke haben - bitte melden!
Hier noch eine Anicht des Strassenzuges aus der Fußgängerperspektive - zur Tarnung des ungewollten Unkrauts habe ich die Seitenansicht eines Tempo Dreirades aufgeklebt.

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Weiter mit dem Gleisbau
Wie schon im vorherigen Bericht zu lesen erstelle ich meinen Gleisunterbau aus Kork. 2 mm dick als erstes Planum, darauf Streifen aus 3 mm Korkplatten geschnitten etwa 1 mm breiter wie die Schwellen. Geklebt mit Pattex und offenem Fenster (sonst gaaanzz schwindelich vom Lösungsmittel). Neben dem Planum lege ich schon mal einen etwa 3 cm breiten Streifen mit Erdfarbenem Staub an. Dann lege ich meine Gleise auf das Korkbett und schraube diese mit 2,5 X 16 Spaxschrauben und kleinen Karosseriescheiben fest (ca. alle 20 - 30 cm; die Gleise sollen sich nicht mehr bewegen aber nicht so festgeschraubt werden das sie sich durchbiegen! Ist mir zu Anfang mal passiert :( ).
Stromeinspeisungen erfolgen bei längeren Flexgleisen an zwei Stellen - ansonsten an jedem einzelnen Gleisstück. Die Gleise werden nicht geklebt. Sie halten nach dem schottern bombenfest. Der Schotterauftrag erfolgt mit einem Dosierfläschchen und einem Pinsel. Das ganze wird mit der Blumenspritze und gut entspanntem Wasser eingesprüht.
Geklebt wurde mit normalem Weissleim (nicht wasserfest) 2 Teile Wasser, 1 Teil Leim, etwas Spüli sowie einer Zugabe brauner Abtönfarbe (nicht viel - die Farbe ist wie 1 Löffel Nesquick in einer grossen Tasse Milch). Das hat den Vorteil das der Leim wirklich matt trocknet - der Braunschleier ist KAUM zu sehen. Ausserdem kann man (wenn mal umgebaut werden muss) nach längerem Nässen den Schotter wegkratzen und die Gleise wiederverwenden.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

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Ausserdem konnte ich nun endlich die Gleisführung festlegen. Ich wollte das durchgehende Gleis nicht über den abzweigenden Ast einer Weiche führen. Ich habe also ca. 10 Grad mehr Bogen gelegt. Leider wurde die verbleibende Restlänge auf dem Modul so verkürzt, das die Modultrennung durch das Herzstück der von mir favorisierten Tillig EW3 gegangen wäre. Also mussten noch einmal die umgebauten Roco Line Weichen, die beim Schattenbahnhof übergeblieben sind, benutzt werden. Damals habe ich neue Herzstücke und Flügelschienen gebaut und den abzweigenden Ast ab Herzstück gerade gelegt. Das verringerte den Weichenwinkel auf etwa 10 Grad.

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Weiche auf dem Modul

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Schottern und kleben der Strecke

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Strecke aus Sicht des Streckenläufers

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Da der Bericht relativ lang geworden ist möchte ich heute hier enden und den Elektroteil im nächsten Berich behandeln.
Ausserdem werde ich in den nächsten Tagen noch einmal Links zu zwei Geschichten von mir im Nachbarforum setzen die ich
wieder mit Bildern gefüllt habe.
Ich wünsche allen die hier im Forum mitlesen einem schönen Sonntag

PS.: Tante Edit hat Tappfuhler korrigiert.
Zuletzt geändert von Claus B am So 19. Nov 2017, 19:30, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.11 Vorgärten und Gleisbau

#17

Beitrag von nochriwu » So 19. Nov 2017, 09:38

Moin Clausi,

gefällt mir supergut, Dein Kurvensegment !!!
Animiert mich sehr, für unser Chaoten-Team auch was Neues zu bauen.
Bin sehr gespannt, wofür die Weiche ist !

Gruß auch an den hier mitlesenden Freddy, war sehr schön Dich persönlich kennenzulernen !
Endlich mal wieder ein Kleinbahner, der so ähnlich tickt wie ich.

Schön weitermachen, Clausi, wir beobachten Dich !!!

Gruß Norbert

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.11 Vorgärten und Gleisbau

#18

Beitrag von FreddyK » So 19. Nov 2017, 15:27

Hallo Claus,
sieht wirklich gut aus deine Kurve! :gfm:

Hallo Norbert,
hat mich auch gefreut euch mal kennenzulernen, wir müssen mal was zusammen auf die "Modul"-Beine stellen. :wink:
Viele Grüße aus Witten
Freddy

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.11 Vorgärten und Gleisbau

#19

Beitrag von Claus B » So 19. Nov 2017, 17:16

Hallo an alle die hier mitlesen,

nachdem ich gefühlte 16 Stunden die Schwibbögen und sonstiges Weihnachtsgezier meiner Allerliebsten :hearts: auf LED Beleuchtung umgestellt habe, ist jetzt endlich Zeit zum schreiben. Ausserdem darf ich dafür morgen wieder zum basteln in den Keller. :clap: :lol:

@ Norbert - Du hast mir ja schon gesagt das ich unter Deiner Beobachtung stehe. :D
Ich bir sehr gespannt wie es bei Dir weitergeht. Frank hat ja schon den ersten Teil gesehen.

@ Freddy - danke für Dein Lob.

Schönen Restsonntag noch
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 20.11 Der Elektrik Trick ohne Kühlwalda

#20

Beitrag von Claus B » Mo 20. Nov 2017, 22:49

Hallo an alle die hier mitlesen,

nachdem es am Samstag doch eher viel Stoff geworden ist, wenden wir uns heute zum Thema ELEKTRIK.
Frei nach dem Elektriker Motto "Weist Du keinen Rat nimm Draht - hast Du diesen nicht zur Hand geht's mit Isolierband" steigen wir nun ein in die wundersame Welt der Elektronen in der ohne Ohm kein Strom fliessen kann. :welcome:

Auch der Zauberer Catweazel mit seiner Kröte Kühlwalda vermutete hinter allem einen 'Elektrik Trick'. Aber alles wird nur mit Wasser gekocht - hier gibt es kein Netz und keinen doppelten Boden.

Als erstes möchte ich auf die meiner Meinung nach sicherste Beschaltung einer 2 Leiter Weiche eingehen. Bei mir werden grundsätzlich die Weichenzungen mit den Aussenschienen elektrisch verbunden. Hat die Weiche Zungen die in Gelenken gelagert sind, versuche ich die Gelenkzungen mit einer Einspeisung zu versehen welche im einfachsten Fall ein flexibler Draht sein kann der die gelenkigen Zungen mit den Zungenschienen verbindet (das entfällt bei Weichen deren Zungenschienen durchgehend sind (Beispiel Tillig Elite). Ca.2 cm vor dem Herzstück (oder auf einer Doppelschwelle) erfolgt eine Isolation.Ich lasse eine Lücke von ca 0,5 mm und klebe mit 2 Komponentenkleber (meistens Stabilit) ein 0,3 mm dickes Stückchen Polystyrol ein. Nach dem trocknen des Klebers wird mit kleinen Feilen die Schienenkontour beigefeilt. Die auf die Isolation folgenden Flügelschienen und die Herzstückspitze bilden eine Einheit die - komplett untereinander verbunden und mit einer Einspeisung versehen - mit einem Schalter je nach Weichenstellung mit der entsprechenden Polarität versorgt werden. Die elektrische Trennung des Herzstückes erfolgt bei mir beim Übergang auf das Streckengleis.
Bei meinen umgebauten Roco Line Weichen habe ich von unten Einspeisungen an das Gelenk gelötet.
Bilder sagen mehr als tausend Worte: Brücken und Einspeisungen - Isolationen - Herzstück - Streckenisolation des Herzstückes ganz links die silbernen Roco Isolierverbinder

Bild

Auf meinem Schattenbahnhof Essen Altenbeck habe ich die Roco Antriebe verwendet die gleichzeitig auch die Polarität des Herzstückes erledigen. Durch den Umbau wurde die Verschaltung zerstört und mit Schaltdraht wieder hergestellt. Auf den neuen Modulen erfolgt die Weichenumstellung von Hand

Polarisieren der Gelenkzungen (Fotostrecke)
Reinigen der Gelenkplättchen mit einem Glasfaserradierer

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Verzinnen der Nietenplättchen des Gelenks von unten (dünnes Lötzinn nehmen!!!)

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Vorbereiten der Anschlussdrähte (ich verwende hier 0,5mm2, feindrähtig und hochflexibel für dünne Messleitungen)
Abisolieren - verzinnen - mit einem Watenfreien Seitenschneider 2-3 mm lag gerade abkneifen.

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Einspeisungen mittig senkrecht auf das Plättchen löten

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Die fertig verdrahtete Weiche

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Bevor ich meine Weiche einbaue markiere ich die Stellen an denen Drähte durch die Platte geführt werden. Die Löcher für die Verdrahtung der Nietenplättchen bohre ich mit 6 mm. Die Kabel sollen frei durch das Loch gehen und nirgendwo an der Lochrändern schleifen.
Unter der Platte lasse ich immer eine Schleife damit der flexible Draht sich gut bewegen kann.

Gehen wir nun unter die Anlage
Bitte legt bei Modulen eine möglichst dicke ( bei mir 1,5 mm2 ) DCC Hauptleitung. Dünne Leitungen bergen bei DCC immer das Risiko von Störungen (Ich habe das selbst erlebt). Die Hauptleitung wird an mindestens 2 Stellen abisoliert und auf eine Lötleiste gelegt.Ich nehme bei den Lötleisten 2 oder 3 Klemmen die ich vorher mit Schaltdraht verbinde, verlöte und mit Heisskleber unter die Platte klebe. An diese Lötleisten lege ich die Gleiseinspeisungen. Diese bestehen bei mir aus 0,5mm2 feindrähtriger Litze möglichst nicht länger als 30 cm. Ansonsten lohnt sich eine weitere Lötleiste. Für Lichtstrom verwende ich Platinenmaterial mit durchgehenden Leiterbahnen. Ein Platinchen mit 6 Leiterbahnen und etwa 2 cm Länge ergibt eine 2 X 6 polige Verteilung (je 3 Leiterbahnen in der Mitte mit blanken Draht brücken und mit Heisskleber aufkleben). Die dünnen Drähte der LEDs oder Birnchen werden in Plastikröhrchen, die mit Heisskleber aufgeklebt werden, geführt.

Bild

Links die Einspeisung der Hausbeleuchtung (LED) mit Vorwiderständen und Schutzdioden in Sperrichtung der LEDs. Daneben die Verteilung der drei Strassenlaternen und die dicken Kabel und Lötleisten der DCC Leitung.

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Der rechte Teil des Moduls mit der Weichenbedienung und der Herzstückpolarisation.

Bild

Nahaufnahme

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Versenkter Knopf der Weichenhandbedienung

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Ich habe bei meinen Modulen keine feste Busleitung (LocoNet) verbaut. Dies geschieht bei mir fliegend wie beim Fremo. Sollte jemand die LocoNet Leitung oder auch irgendwelche Meldebusse fest in das Modul legen wollen gilt:
Bei paralleler Führung zur DCC Leitung min 8 - 10cm Abstand untereinander sonst könnte es zu Übersprecheffekten kommen. Kreuzungen sind kein Problem.
Noch ein kurzes Wort zu Leuchtdioden. Bitte verwendet IMMER die Schutzdiode in Sperrichtung der LED. Auch beim Betrieb mit Gleichspannung kann die Spannungsquelle mal verpolt werden und das könnte schon reichen die Diode zu zerstören.

Bei Fragen einfach melden. Und auch wenn die alten Hasen sagen: "Was ich hier lese weiss ich doch alles schon!" Ich versuche hier alles so zu erklären das auch Neueinsteiger und unsere Jugendlichen, die sich mit Eisenbahnmodellbau beschäftigen, möglichst alles verstehen. Ich bin der Meinung - wir haben Nachwuchs in unserem Hobby dringend nötig und wenn nicht wir Älteren Ihnen Tipps geben - wer dann?!

In diesem Sinne viel Spass am gemeinsamen Hobby und bis demnächst aus Essen Altenbeck. Bild
Zuletzt geändert von Claus B am Di 21. Nov 2017, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 20.11 Der Elektrik Trick ohne Kühlwalda

#21

Beitrag von lernkern » Di 21. Nov 2017, 05:59

Tag Claus.

Wow, das sieht aber grundsolide aus, was du hier zeigst. Da bin ich schon neugierig auf das, was noch kommt.
Claus B hat geschrieben:
Mo 20. Nov 2017, 22:49
Nahaufnahme

Bild
Denn fräg ich mal meine Fräge:

Was verwendest du als Stellstange? Und wie hast du den Stelldraht an der Stellstange befestigt. Das erkenne ich im Bild nicht, es würde mich aber interessieren, weil ich eventuell auch so eine Weichenstellung bauen möchte. Normalerweise mache ich das so, dass ich die Weichen von beiden Modulseiten schalten kann, aber bei der Zellstofffabrik geht das bei zwei Weichen nicht.

Gruß und Dank.

Jörg

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 20.11 Der Elektrik Trick ohne Kühlwalda

#22

Beitrag von Claus B » Di 21. Nov 2017, 12:33

Hallo Jörg,

dann beantworte ich mal schnell Deine Frage. Die Stellstange ist ein massiver Messingdraht mit 3 mm Durchmesser. Der Draht wird an der Betätigung in einem ca. 2,5 cm langen, 3,2 mm (Innendurchmesser) Messingrohr geführt welches im Holz verklebt ist.
Bezugsquelle ist der Schiffs-Flugmodellbau (Z.B. Graupner, Robbe etc.). Dort sind Messingdrähte und Rohre als Meterstücke erhältlich.
Die Stellvorrichtung stammt von Martin Meiburg - http://www.outbus.de/product.html - den ich aus dem Fremo kenne. Ich musste die Grundplatte und den Schalterwinkel aber neu erstellen, da ich die Vorrichtung schon mal verklebt und beim ausbauen vergriessgnaddelt habe.
Martin baut die Stellvorrichtung in dieser Form nicht mehr - hat aber eine neue Lösung im Programm auch mit Bedienung von 2 Seiten.
Hier mal Fotos von der alten Vorrichtung die in mein Ansatzmodul kommt.

Bild

Bild

Wie Du siehst erfolgt die Anbindung der Stellstange über eine doppelte Lüsterklemme. Den Höhenunterschied zur Betätigungskugel habe ich durch eine Schräge, die ich in die Stellstange gebogen habe, ausgeglichen. Am Knopf des Messingdrahtes habe ich ein paar Millimeter M3 Gewinde geschnitten. An der Kugel habe ich ein kleines M3 Gewinde eingedrückt welches sich nach eindrehen einer Schraube auseinanderdückt und so fest sitzt.
Ich verwende Messing weil es sich gut löten lässt - den Stelldraht aus Stahl, der die Weiche bewegt, schleife ich an der Lötstelle an und tippe Ihn in ein Lötmittel von Sommerfeld. (Klares dickflüssiges Mittel - Herr Sommerfeld hat es auf einer Ausstellung vorgeführt und ich habe es sofort mitgenommen)
Nach dem Löten (Messing - Stahl) muss die Lötstelle gereinigt werden (ich nehme dazu Industriealkohol vergällt) weil der Stahldraht sonst in kurzer Zeit rostet.
Eine schöne Woche noch. Bild
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 25.11 WE -Geschichtenzeit aus Altenbeck

#23

Beitrag von Claus B » Sa 25. Nov 2017, 22:11

Hallo an alle Leser meines Bauberichts,

da ich im Moment die Zeit habe im Keller zu werkeln schreibe ich heute noch keinen weiteren Baubericht. Damit keine Langeweile aufkommt und da das Wochenende in vollem Gange ist, füge heute wieder einen Link ins Nachbarforum ein.
Die kleine Geschichte die erzählt wird ist KEIN :ot: da diese ja im Rangierbahnhof Altenbeck spielt mit dem dieser Thread ja anfing. :D
Aber genug der langen Worte - lasst Euch in den fiktiven Essener Stadtteil Altenbeck entführen. Macht es Euch bequem :popcorn: - denn nun beginnt die Story:

" Essen Altenbeck reloadet - Die Rückkehr der 260!"
Klick mich: https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 10,4482261


In diesem Sinne viel Spass am gemeinsamen Hobby und bis demnächst aus Essen Altenbeck. Bild
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 25.11 WE -Geschichtenzeit aus Altenbeck

#24

Beitrag von FreddyK » So 26. Nov 2017, 05:20

Hallo Claus,
nette kleine Geschichte, man kann förmlich Oel und Dampf riechen. 👍
Viele Grüße aus Witten
Freddy

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 29.11 Durch grüne Wiesen und Wälder

#25

Beitrag von Claus B » Mi 29. Nov 2017, 00:08

Hallo liebe Leser dieses Bauberichts,

ich hoffe, Euch hat der kleine Samstagausflug nach Altenbeck gefallen. Zuerst einmal möchte ich Euch das Missgeschick mit der Strassenfarbe im Hntergrund noch einmal zeigen. Diesmal etwas näher - so gut es mein Handy geschafft hat. Ich hoffe, die Tarnung als Unkraut geht durch den Stummi TÜV - was meint Ihr?

Nahfoto

Bild



Heute geht es nun weiter mit der Kurve. Nachdem der Schotter getrocknet war habe ich auf den noch nicht gestalteten Stücken neben der Strecke Superschnelldünger aus der Dose (Ponal+braune Abtönfarbe - sämig mit Wasser verdünnt) verteilt und eine erste Grasschicht mit dem Elektrostaten wachsen lassen.
Kleine Grasorgie (nicht aus Holland - mit dem Elektrostaten! :redzwinker: )

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Zwischendurch wuchsen auch noch kleine Büsche und Hecken

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Und ein kleiner Baum ist gewachsen

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Von den nächsten Schritten habe ich leider keine Fotos :( - ich werde sie aber so gut es geht beschreiben.
Mit Hilfe eines alten Backblechs und Folie habe ich mir eine Unterlage zum Herstellen von Grasbüscheln erstellt. Über die Unterseite des Backblechs habe ich mit Klebeband die Folie gespannt. Eine Ecke des Backblechs wurde blankgefeilt um die Masse des Elektrostaten anzuschliessen. Auf die Folie habe ich mit Ponal bogenförmige Leimraupen gelegt (1 - 4 cm lang) und eine Mischung vom Sommerwiese und verdorrtem Gras mit dem Elektrostaten eingeschossen. Nach dem Trocknen habe ich die bogenförmigen Grasraupen mit UHU neben das Planum geklebt so das ein schmaler Streifen Erde zu sehen blieb. In die Zwischenräume habe ich Leimtupfer gesetzt und Wiese eingeschossen.
Das folgende Bild zeigt den Zustand nach drei weiteren Tagen - im Vordergrund der Kurvenmitte wurde eine Geländeerhebung von 1 cm Höhe geklebt auf der später der Innenkurventarnwald (EIn Wort :D ) wachsen wird. Ausserdem erfolgte eine zweite fleckige Begrasung mit 6 mm Dunkelgrün und am nächsten Tag mit 6 mm Sommerwiese. Zwischen Gleis und Strasse entstanden kleine Büsche aus Heki Flor.

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Wie zu sehen ist erhielt die Bodenerhöhung einen Waldbodenauftrag und spärliches Unkraut.

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Nun juckte es mich in den Fingern mal zu sehen, wie gut denn mein Innenkurventarnwald funktioniert. Es wurde probiert und probiert. Als erstes wurde der grosse Solitärbaum gesetzt.(Nur gesteckt)

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Davon ausgehend wurden Löcher für den Innenkurventarnwald gebohrt und der Wald gesetzt. (Auch nur gesteckt)

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Ansicht von der Strassen bzw. Gleisseite

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Foto hinter der Kulisse stehend

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Aus der sicht eines Fussgängers von der Strasse - der karge Bewuchs an der trockenen Stelle wo die Strasse nahe an das Gleis stösst.

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So liebe Leser - das soll es für Heute gewesen sein. Tschau - bis zum nächsten Baubericht

In diesem Sinne - viel Spass am gemeinsamen Hobby und bis demnächst aus Essen Altenbeck. Bild
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